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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herja genau, es sollte der Clou dieser Messung sein.Wenn ich das richtig sehe ist der Clou gerade das er nicht nur das Gleiche sondern das Selbe EMF misst.
Der Winkel der Schenkel schließt doch genau die Fläche ein die das EMF im Segment des Ring induziert.
Es gibt zwar zwei Kreise bzw umschlossene Segmente, aber im anderen liegen die beiden Widerstände, die das Gesamtpotential an ihre Enden binden bzw verteilen.
Du konntest Dein Schaltbild durch zentrale Voltmeter ergänzen, in deren radialen Zuleitungen keine Batterien sitzen.
Weiterhin kannst Du Messgerät und Widerstand asymmetrisch setzen, die Zuleitungen zum Messpunkt bleiben in Summe gleich lang und gleich gepolt.
Nachtrag:
Dass die radialen Abstände der Zuleitungen in der Außenzone egal sind, folgt daraus, dass das zentrale Feld mit 1/r abfällt und die Länge der Leitung mit r zunimmt. Die zentral umschlossene wirksame Fläche A der Innenzone ändert sich durch die radiale Entfernung nicht, solange der Radius größer als der der zentralen Innenzone ist.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herAber nicht außen. Darum geht es. Er legt die Messleitungen außen immer parallel um sein induziertes EMF zu begründen. Das existiert außen aber nicht diskret im Segment, bzw. ist Null. Das ergibt sich auch, wenn man die alternative Schleife berücksichtigt, genau wie innen.Ja mei, hast du das Video überhaupt bis zu Ende gesehen? Genau das macht er doch!Er müsste sie nur mal radial verlaufen lassen. Macht er nicht,
Es ergibt sich immer der Spannungsabfall am Widerstand im Ringsegment, und der ist nun mal Null, ein Kurzschluss. Da kann keine Spannung gemessen werden, ist doch klar. Eine nicht messbare Spannung ist einfach keine, die den Namen verdient. Real ist, was gemessen wird. Und Null ist nun mal Null.
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- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herGanz so einfach ist das nicht, wenn das Messgerät V₁ selbst der Spannung ausgesetzt ist.Eine nicht messbare Spannung ist einfach keine.
U₁ ≈ 0
┌----|├+--|├+---V₁≈0 ---|├+--|├+-┐
│- dV→ +│
│- A₁ ≈ 0 +│
--┼----|├+--|├+---- ---- ---|├+--|├+--┼--
\ /
\ A₂ > 0 /
\ /
--- --- V₂ > 0 -- ---
Diese Spannung kann man nur radial messen, wenn in den Zuleitungen des Messgerätes V₂ nichts induziert wird.
U₂ = ℰ·φ/2π
φ Mittelpunktwinkel
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDas have ich bereits getan zumindest für die 0.4V zwischen links und rechts.Du konntest Dein Schaltbild durch zentrale Voltmeter ergänzen, in deren radialen Zuleitungen keine Batterien sitzen.
Weiterhin kannst Du Messgerät und Widerstand asymmetrisch setzen, die Zuleitungen zum Messpunkt bleiben in Summe gleich lang und gleich gepolt.
Auch die Assymetrische Anordnung. Allerdings muss man da beachten und entscheiden ob der Widerstand räumlich ausgedehnt (d.h. auch Spannungquelle) oder nicht sein soll und entsprechend modellieren.
Im Bild oben würde die Nichtbeachtung zu einem Versatz im Bereich der Assymmetrie führen (-150mV aus -100mV U1 und -50mv Batteriespannung)
Quatsch. im Schaubild ist es richtig. Nur in meiner Assymetrischen Variante nicht

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDass eine induzierte Spannung existiert sagt das Induktionsgesetz. Aber wo genau sagt es nicht. Behauptet wird ja, dass sie diskret verteilt ist an allen Punkten im Ring. Aber zwischen je zwei Punkten auf dem geschlossen Ring, wo man das Messgerät ansetzt, ist sie nicht. Sonst würde nicht überall 0 angezeigt. Das ist trivial.Ganz so einfach ist das nicht, wenn das Messgerät selbst der Spannung ausgesetzt ist.Eine nicht messbare Spannung ist einfach keine.
┌----|├+--|├+---V=0 ----|├+--|├+-┐
│- dV→ +│
└----|├+--|├+---- ---- ---|├+--|├+--┘
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- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDu siehst doch an meinem Schaltbild, dass eine Spannung dazwischen ist. Sie kann aber so nicht gemessen werden. Ich habe oben noch die radiale Messung ergänzt.Aber zwischen je zwei Punkten, wo man das Messgerät ansetzt ist sie nicht. Sonst würde nicht überall 0 angezeigt. Das ist trivial.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen hera) Die Maschenregel wir dann schwierig wenn die räumliche Ausdehnung der Schaltung in die Nähe der Wellenlänge der untersuchten Signale kommt oder größer ist.
Bei dem Einzelimpuls von etwa 1ms oder länger Dauer oder den 10kHz von Mabilde kann man das vernachlässigen. 1-2m sind im Vergleich zu 30km sehr klein.
b) Schwierigkeiten tauchen auf wenn Selbstinduktion ins Spiel kommt. Die führt zu einem zeitlichen Versatz (Phasenverschiebung) zwischen Strom und Spannungsverlauf. Man müsste dann schon mit komplexen Zahlen rechnen.
Das ist in unserem Fall aber ebenfalls vernachlässigbar.
Ins Detail kann ich da aber nicht gehen, verfüge selber nur über Halbwissen auf dem Gebiet.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herHoffe das ist nicht zu unübersichtlich und sollte eigentlich korrekt sein.
Interessant die Spannung zw. V1 oben und R1 im Ring.
Die Messungen V3-V5 sind alle 180° d.h. 10 Segmente links und 10 Segmente rechts.
Interessant die Spannung V5 = -500mV zwischen A2 und D2
Da liegen beide Widerstände auf einer Hälfte so die halbe Ring-Spannung gemessen wird. (wie es soll)
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herInteressant die Spannung V5 = -500mV zwischen A2 und D2
Da liegen beide Widerstände auf einer Hälfte so die halbe Ring-Spannung gemessen wird. (wie es soll)
Es gibt zwei Arten wie ein elektrisches Feld zustande kommt, d.h. ein EMF in [V/m], nämlich durch
- ein sich zeitlich veränderndes Magnetfeld
- ungleiche Verteilung elektrischer Ladungen
Zur Erinnerung offizielle Version:
Die offizielle Version ( nach Walter Lewin ) geht etwa so:
Das Ringintegral des in den Ring mit Radius r induzierten elektrischen Felds ist -2π∙r²∙dB/dt (Faradays Induktionsgesetz).
a) Ist der Widerstand R im Umfang 2π∙r gleichmäßig verteilt, dann beträgt das induzierte EMF an jedem Punkt E = -r/2 dB/dt. Es gibt nur ein kleines EMF in einem Ringsegment, das einen kleinen ohmschen Widerstand hat, denn die Ladungen sind gleichmäßig verteilt. Zwar fließt ein bestimmter Strom I = 2π∙r∙E/R, weil sich Ladungsträger bewegen, aber die Ursache ist der zeitl. veränderte magn. Fluss durch die Kreisfläche und keine Spannung U in Volt, wie sie durch ungleiche Ladungen zwischen zwei Punkten entsteht. Weil die induzierte Kraft überall gleich ist und in bestimmter Richtung sozusagen endlos im Kreis läuft, kann man sie nicht zu 0 aufaddieren. Wo immer man auch beginnt, der Betrag nimmt zu bis man wieder zum Ausgangspunkt kommt, aber niemals ab. Der Wert ist eben -2π∙r²∙dB/dt, und nicht 0.
b) Wenn zwei Halbkreise vom Ring verschiedene (gleichmäßig verteilte) ohmsche Widerstände R₁ < R₂ haben, dann fließt der gleiche Strom I = 2π∙r∙E/R₁+R₂. Auch hier ist die induzierte Kraft an jedem Punkt im Halbkreis gleich, aber es ergeben sich verschiedene Kräfte E₁ = I∙R₁ und E₂ = I∙R₂ zwischen den Punkten, wo die Widerstände verbunden sind. Denn es sammeln sich jetzt ungleiche Ladungen an diesen Punkten. Die Feldlinien von E₁ und E₂ – entstanden durch Ladung – laufen nicht im Kreis, sondern beidseitig von Plus nach Minus. Es gilt E₁/E₂ = R₁/R₂, also E₁ < E₂ wegen R₁ < R₂. Zur gesamten induzierten EMF mit Umlauf im Uhrzeigersinn addiert sich in einem Halbkreis E₂ und es subtrahiert sich im anderen E₁.
In obigem Fall mit V5 zwischen A2 und D2 ist praktisch R₁ = 0 Ω und R₂= 1 kΩ. Mit I = 1 mA ergibt sich
E₁ = I∙R₁ = 0 V.
E₂ = I∙R₂ = +1 V.
Zusammen also +1 V, was dem Ringintegral beim Radius r entspricht: -2π∙r²∙dB/dt.
So weit, so gut: Das ganze induzierte EMF manifestiert sich als Spannung über R₂.
Die Frage ist halt: Was zeigt V5 wirklich an?
Wir haben ja noch den Kurzschluss durch R₁.
- Kann es sein, dass sich der nicht auswirkt und +1 V angezeigt wird?
Die ungleich verteilten Ladungen sollen ja real existieren. - Kann es sein, dass er sich nur zur Hälfte auswirkt und -0,5 V angezeigt wird?
Wir haben ja einen ganzen Kurzschluss und keinen halben. - Kann es sein dass die +1 V unsichtbar werden und 0 V angezeigt wird?
Aber wie ist es mit der Messleitung durch die Mitte? Gehen wir das mal konsequent durch:
Legt man eine Messleitung perfekt auf den Kreisdurchmesser zwischen A2 und D2, dann hat man nebeneinander zwei gleiche, vom selben B-Feld durchflutete halbe Kreisflächen, welche die Messung bestimmen.
Durch die halbe Kreisfläche wird rechts nur die Hälfte vom Ganzen induziert:
- EMF E₂ = -¼π∙r∙dB/dt überall
- entspricht U₂ = 0,5 V über 1 kΩ
- Strom I = E₂/R₂ = 0,5 mA
Zusammen also 0,5 V, was dem halben Ringintegral beim Radius r entspricht: -π∙r²∙dB/dt.
Passt eigentlich: Das halbe induzierte EMF wird als Spannung über R₂ gemessen.
Entscheidend ist eben, dass die Kreisfläche von der Messleitung in zwei gleich große Teile zerschnitten wird, die man mit dem Induktionsgesetz separat betrachten muss. Es sind praktisch zwei verschiedene, vom B-Feld durchflutete Maschen.
Fazit:
Die Pfadabhängigkeit hält. Kirchhoffs Maschensatz hält nur in modifizierter Form. So wie von Kirchhoff formuliert suggeriert es, dass sich die einzelnen Spannungen U=R∙I im Leiter zu 0 summieren, was physikalisch bei solchen Wirbelströmen nicht stimmt. Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten ist nicht mehr eindeutig. Es wird die Spannung U=R∙I gemessen, die über dem großen Innenwiderstand des Messgeräts abfällt und nicht eine, die irgendwo im Schaltkreis eindeutig ihren Sitz hat.
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- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDas haben wir im Video gesehen: 0,5 VDie Frage ist halt: Was zeigt V5 wirklich an?
U = φ·ℰ/2π
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen herDas habe ich ja auch berechnet gemäß Induktionsgesetz mit Pfadabhängigkeit. Aber Merilix kommt mit seinem Schaltbild auf Minus 0,5 V. Das ist immerhin ein ganzes Volt daneben. :–))Das haben wir im Video gesehen: 0,5 VDie Frage ist halt: Was zeigt V5 wirklich an?
U = φ·ℰ/2π
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen herVieleicht ist dir nicht aufgefallen, die Polaritäten der Batterien sind alle versehentlich vertauscht gegenüber den vorherigen Schaubildern.Das habe ich ja auch berechnet gemäß Induktionsgesetz mit Pfadabhängigkeit. Aber Merilix kommt mit seinem Schaltbild auf Minus 0,5 V. Das ist immerhin ein ganzes Volt daneben. :–))Das haben wir im Video gesehen: 0,5 VDie Frage ist halt: Was zeigt V5 wirklich an?
U = φ·ℰ/2π
Wo genau misst Mabilde die 0.5V?
Das die Anzeige quasi Pfadabhängig ist bestreitet keiner, Nur kann die Spannung zwischen zwei Punkten A-D nicht Pfadabängig sein.
Das eine Variable für zwei Werte gleichzeitig steht geht weder in der Mathematik noch in der Physik. Das geht nichtmal in der QM.
Wenn das ginge könntest du gleich die Mathematik in die Tonne kloppen.
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- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDa muss man halt auf die Richtungen achten.Aber Merilix kommt mit seinem Schaltbild auf Minus
Da sind wir uns einig, aber Du hattest ja gefragt, was das Messgerät wirklich zeigt, und das wissen wir ja dank des Videos.Das habe ich ja auch berechnet
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen her(beachte: Paare aus Widerstand & Batterie bilden ein "lumped Element". Der Sim unterstützt leider keine Subcircuits.

Die zwischen Beliebigen Punkten messbaren Spannungen sind hier immer 0 obwohl ein Strom von 50mA fließt Widerstand ist auch bekannt: 240ohm. Ringspannung also 12V.
ABer existiert kein EMF weil wir keines messen können?
Öffnet man die Schaltung (unten rects) ändert sich alles:
Und das zeigt das Hochohmigkeit des Voltmeters eigentlich das Gegenteil von "vernachlässigbar" bedeutet.
Klar, da fließt kein Strom; stattdessen zeigt sich wirksame Spannung.
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- Rainer Raisch
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herZunächst ist jedenfalls die Erdung irrelevant. Sie verhindert lediglich statische Aufladung, Brummschwingungen etc.Gibt es in dieser Schaltung eine EMF?
Wieso meinst Du denn, dass die Messgeräte nichts anzeigen? Achso, Du hast ja die Batterien in den Messleitungen weggelassen.
Die diagonalen Messungen sollten aber anzeigen,
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herDie Erdung ist nur kleie Stütze für den Sim da ich Testpunkte drin habe. Ohne Erdung könnte das Potential zwar überall gleich aber irgendwie sein (hatte da z.B. 50nV)Zunächst ist jedenfalls die Erdung irrelevant. Sie verhindert lediglich statische Aufladung, Brummschwingungen etc.Gibt es in dieser Schaltung eine EMF?
Ist auch keine Erdung im eigentlichen Sinne sondern nur Bezugspotential.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herFür die Messgeräte macht dies allerdings keinen Unterschied, sondern nur für den absoluten TP.Ohne Erdung könnte das Potential zwar überall gleich aber irgendwie sein (hatte da z.B. 50nV)
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herRichtig. und zwar für alle Punkte gleich (hatte vorher noch mehr drin)Für die Messgeräte macht dies allerdings keinen Unterschied, sondern nur für den absoluten TP.Ohne Erdung könnte das Potential zwar überall gleich aber irgendwie sein (hatte da z.B. 50nV)
Aber was meinst du damit? Die Voltmeter sollen ja nicht selbst mitspielen sondern nur Potentialdifferenzen im Ring anzeigen.Wieso meinst Du denn, dass die Messgeräte nichts anzeigen? Achso, Du hast ja die Batterien in den Messleitungen weggelassen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herBeim Wirbelstrom ℰ ist in den Messleitungen der selbe Antrieb wie im Messkreis.Aber was meinst du damit? Die Voltmeter sollen ja nicht selbst mitspielen sondern nur Potentialdifferenzen im Ring anzeigen.
Im vorherigen Schaltbild hast Du den zweiten Kreis prallel konstruiert, und die Messgeräte radial dazwischen.
Wie gesagt sollte aber das rechte diagonale Messgerät so oder so anzeigen, es umschließt zwei Stromkreise mit unterschiedlichen Werten. 17÷7 → 0,5 V
Beim linken Messgerät ist rechts und links ausgeglichen 12÷12 → 0 V
Im Grunde sind hierfür alle Widerstände überflüssig, weil sie ja alle gleich und gleich verteilt sind. Sie senken nur den Leerstromverbrauch

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
9 Monate 3 Wochen her - 9 Monate 3 Wochen herNiemand sagt, dass keine EMF existiert. Sie (die force=Kraft) ist aber induziert und die Potenzialdifferenzen als EMFs (Kräfte) ergeben ∮Ε∙ds = 0 und nicht den wahren Wert ∮Ε∙ds = -dΦ/dt. Es gibt nirgends eine elektrische Spannung als Potentialdifferenz im Sinne der Maschenregel.Die zwischen Beliebigen Punkten messbaren Spannungen sind hier immer 0 obwohl ein Strom von 50mA fließt Widerstand ist auch bekannt: 240ohm. Ringspannung also 12V.
ABer existiert kein EMF weil wir keines messen können?
Klar, wenn man mikroskopisch bis runter auf die einzelnen Atome schaut, dann mag es lokal in infinitesimal kurzer Zeit auch kleine Potentialdifferenzen geben wie innerhalb der kleinen Batterien in deiner Schaltung. Aber durch die Gleichverteilung der Ladungen summiert sich das nicht zu einer wirklichen Potentialdifferenz als elektrische Spannung U=RI oder EMF. Zitat Walter Lewin :
Das ist es ja auch, worauf Wolfgang24 hier im Faden hinaus will. Er sagt. dass die "Feldlinien" des induzierten Wirbelfelds geschlossen wären und deshalb die EMF als Kraft nicht in einer Potentialdifferenz stecken kann. Mit gewissem Recht, wie es aussieht, Zitat Walter Lewin :As soon as we introduce time-changung magnetic fiellds, the electric potential difference between two points in our curcuit is no longer well-defined, [...].
Aus meiner Sicht kommt die ganze Verwirrung daher, dass man mit dem Begriff "EMF" eigentlich zwei verschiedene Phänomene bezeichnet. Induzierte EMF kommt zustande durch eine Art Beschleunigung, eine zeitl. Änderung dΦ/dt, wie in der SRT beschrieben. Des einen Magnetismus ist des anderen Elektrizität und umgekehrt. Die Änderung des magnetischen Flusses erscheint als elektrische "Kraft" (EMF) im nicht konservativen elektrischen Wirbelfeld. Dabei existiert keine Potentialdifferenz, wie sie bei der "Kraft" (EMF) durch Ladungstrennung im konservativen elektrischen Feld gegeben ist. Das sind eigentlich zwei paar Stiefel, obwohl die sichtbare Auswirkung gleich ist: Es fließt ein elektrischer Strom.the electric field is no longer a conservative field and the electric potential is no longer an appropriate concept (E¹ can no longer be written as the negative gradient of a scalar potential).
Die bewegten Ladungsträger, die den Wirbelstrom ausmachen, erfahren keine elektrische Kraft als Potentialdifferenz auf ihrem eindimensionalen Weg wie im konservativen Feld. Die Kraft, die sie in Bewegung hält oder erst in Bewegung bringt, existiert nur als Änderung im magnetischen Feld, in einer anderen Dimension.
Wenn man zur "Rettung" der Maschenregel einfach die durch Magnetismus verursachte EMF wie eine Potentialdifferenz durch Ladungstrennung begreift, dann ist das eben physikalisch nicht koscher. Mathematisch geht es auf: ∮Ε∙ds = -dΦ/dt ⇔ ∮Ε∙ds + dΦ/dt = 0. Die Gleichungen sind äquivalent, aber physikalisch ist es einfach nicht dasselbe.
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Niemand sagt, dass die Hochohmigkeit des Voltmeters vernachlässigbar wäre. Sie ist sogar entscheidend. Das Voltmeter kann nur eine durch Ladungstrennung entstandene EMF messen, die dann am Innenwiderstand des Messgeräts abfällt.Öffnet man die Schaltung (unten rects) ändert sich alles:
Und das zeigt das Hochohmigkeit des Voltmeters eigentlich das Gegenteil von "vernachlässigbar" bedeutet.
Klar, da fließt kein Strom; stattdessen zeigt sich wirksame Spannung.
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