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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13656
Eclipse4 Wenn man das ernst nimmt, dann "steckt" Energie auch überall im Feld zwischen Hin- und Rückleitung.
Nein, hier verwechselst du den Energiegehalt CU²/2 des Kondensators mit dem Energiefluss U*I beim Strom.
Die verwechsle ich nicht. Die Zuleitungen bilden einen Kondensator mit E-Feld dazwischen. Er muss nachgeladen werden mit jeder Elementarladung, die in den Widerstand abfließt, sonst sinkt die Spannung und die Feldstärke am Widerstand, was sich mit Lichtgeschwindigkeit in den Leitungen fortpflanzt und im E-Feld dazwischen. Es ist wie bei der Lecher-Leitung mit fast offenen Enden.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Eclipse4.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13658
Rainer Raisch Es geht darum dass sich das Feld nicht verändert, wenn eine Probeladung beschleunigt wurde.
Das ist ein Irrtum. Das Feld ändert sich sehr wohl, wenn durch das Feld eine Probeladung beschleunigt wurde. Die Feldänderung entspricht exakt der dabei verschobenen Probeladung.
Das Feld ist vorher wie nachher exakt gleich
E¹ = kC·Q/r²

kC ist eine Naturkonstante, Q hat sich nicht geändert und r ist überall unverändert.

Du kannst dieses Feld benützen, um beliebig viele Probeladungen zu beschleunigen, es ändert sich nicht dabei.
Im geladenen Kondensator gibt es viele Ladungsträger an der Position h(m). Warum sollten nur gerade die wenigen Ladungsträger Q=CU mit denen der Kondensator aufgeladen wurde,
Na warum wohl. Dreimal darfst Du raten.
dass sich jeder einzelne Ladungsträger bei seinem Transport von einer zur anderen Platte die Änderung an potentieller Energie gemerkt hat.
Nein nicht jeder Einzelne, sondern das Ensemble. Wenn Du nur einzelne Ladungen betrachtest, kannst Du es aber diesen genau zuordnen.
Aber da muss sich niemand etwas merken, sondern das Potential ergibt sich aus der Position, bzw genau genommen ergibt sich die Energiedifferenz aus jeder Bewegung im Feld.
Du steckst Energie hinein oder entnimmst Energie je nach der Bewegungsrichtung im Feld.

Wir sprachen jedoch über die zu beschleunigende Probeladung, die sich NICHT auf der Platte befindet.
dann müssen ja die Atomrümpfe und die Elektronen
Und was meinst Du wohl, was da an Summe herauskommt? Ich verrate schonmal soviel die Summe der Ladung beträgt Q.
Es ist doch völlig egal wo genau sich Ladungsträger befinden, die mit anderen Ladungsträgern wechselwirken. Sobald du sie relativ zueinander bewegst, ändert dies die Feldüberlagerung und damit die Energie die in der Feldüberlagerung steckt.
Es gibt kein Feld aus dem du wie aus einem perpetuum Mobile ständig Energie herausziehen kannst, ohne dass sich das Feld ändert.
Wenn du eine Spannung einen Strom antreiben lässt, dann bringt der Strom die Spannung zum zusammenbrechen. Nur durch Nachlieferung der Spannung gegen den induktiven Widerstand, den der Strom mitbringt, kannst du den Zusammenbruch der Spannung verhindern.

Bezüglich der Ladung Q im Kondensator, die das elektrische Feld erzeugt, und der absoluten Ladung sämtlicher Elementarteilchen, die sich im Material des Kondensators befinden, ist ein gewaltiger Unterschied in der Größenordnung von 1.0E+16. Absolut heißt dabei, dass positive und negative Ladungen beide eine positive potentielle Energie durch ein elektrisches Feld bekommen. Aber die Energie, die in einen Kondensator gepumpt wird und die Ladungstrennung bewirkt, reicht bei weitem nicht um alle Elementarteilchen mit potentieller Energie zu versorgen. Eine selektive Versorgung mit Energie ist physikalisch unmöglich.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13661
Eclipse4 Wenn man das ernst nimmt, dann "steckt" Energie auch überall im Feld zwischen Hin- und Rückleitung.
Nein, hier verwechselst du den Energiegehalt CU²/2 des Kondensators mit dem Energiefluss U*I beim Strom.
Die verwechsle ich nicht. Die Zuleitungen bilden einen Kondensator mit E-Feld dazwischen. Er muss nachgeladen werden mit jeder Elementarladung, die in den Widerstand abfließt, sonst sinkt die Spannung und die Feldstärke am Widerstand, was sich mit Lichtgeschwindigkeit in den Leitungen fortpflanzt und im E-Feld dazwischen. Es ist wie bei der Lecher-Leitung mit fast offenen Enden.
Nein, die Kapazität der Leitungen ist völlig irrelevant. Sie ist viel zu klein um irgend eine elektrotechnische Rolle bei der Stromleistung U*I zu spielen. Im übrigen würde die Induktivität der Leitungen wesentlich mehr Energie nachschieben als die Kapazität, wenn das Kraftwerk ausfällt. Aber trotzdem bricht in diesem Fall die Spannung innerhalb von ein paar Millisekunden völlig zusammen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13663
Eclipse4 Wenn man das ernst nimmt, dann "steckt" Energie auch überall im Feld zwischen Hin- und Rückleitung.
Nein, hier verwechselst du den Energiegehalt CU²/2 des Kondensators mit dem Energiefluss U*I beim Strom.
Die verwechsle ich nicht. Die Zuleitungen bilden einen Kondensator mit E-Feld dazwischen. Er muss nachgeladen werden mit jeder Elementarladung, die in den Widerstand abfließt, sonst sinkt die Spannung und die Feldstärke am Widerstand, was sich mit Lichtgeschwindigkeit in den Leitungen fortpflanzt und im E-Feld dazwischen. Es ist wie bei der Lecher-Leitung mit fast offenen Enden.
Nein, die Kapazität der Leitungen ist völlig irrelevant. Sie ist viel zu klein um irgend eine elektrotechnische Rolle bei der Stromleistung U*I zu spielen. Im übrigen würde die Induktivität der Leitungen wesentlich mehr Energie nachschieben als die Kapazität, wenn das Kraftwerk ausfällt. Aber trotzdem bricht in diesem Fall die Spannung innerhalb von ein paar Millisekunden völlig zusammen.
Klein oder nicht, die Kapazität existiert und stellt makroskopisch durch die Ladungstrennung zwischen Hin- und Rückleitung einen permanent geladenen Kondensator dar, mit elektrischem Feld dazwischen.

Wenn du mikroskopisch argumentierst, dann musst du auch dabei bleiben, und den Abfluss von Ladungen aus der Leitung am Verbraucher akzeptieren.

Mit der Induktivität bringst du jetzt ein Magnetfeld ins Spiel, das du oben nicht berücksichtigen wolltest:
Es gilt F=qE für die Kraft, die die Ladung q beschleunigt und für Energieübertragung aus dem elektrischen Feld an den Widerstand sorgt. Das magnetische Feld spielt dabei keine Rolle.
Es ist doch so: Makroskopisch stellt der Stromkreis eine Spule mit nur einer Windung dar, mit entsprechendem Magnetfeld, das dem Strom entgegen wirkt, um die Leiter herum und zwischen ihnen. Unterbricht man den Stromkreis, dann bricht das Magnetfeld zusammen und spielt für kurze Zeit die Rolle der Spannungsquelle (Selbstinduktion). Denn während es sich ändert induziert es den Strom, dem es vorher entgegen wirkte.

Fazit: Dass elektromagnetische Feld speichert Energie. Fließt sie an einer Stelle (im Widerstand als Verbraucher) permanent z.B. als Wärme ab, dann muss sie an anderer Stelle (Batterie oder Netz) permanent ersetzt werden, damit der "Kondensator" geladen bleibt, das elektrische Feld zwischen den Leitungen konstant und das magnetische Feld um sie herum und im Inneren der "Spule" ebenfalls. Es ergibt sich makroskopisch ein Energiefluss im elektromagnetischen Feld von der Quelle zum Verbraucher, womit wir wieder beim Pointing-Vektor sind.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Eclipse4.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13664
Ecliplse4 Fazit: Dass elektromagnetische Feld speichert Energie. Fließt sie an einer Stelle (im Widerstand als Verbraucher) permanent z.B. als Wärme ab, dann muss sie an anderer Stelle (Batterie oder Netz) permanent ersetzt werden, damit der "Kondensator" geladen bleibt, das elektrische Feld zwischen den Leitungen konstant und das magnetische Feld um sie herum und im Inneren der "Spule" ebenfalls. Es ergibt sich makroskopisch ein Energiefluss im elektromagnetischen Feld von der Quelle zum Verbraucher, womit wir wieder beim Pointing-Vektor sind.
Fazit: Ein konstant fließender Strom bedeutet, dass sich eine Kondensatorladung nicht ändert. In diesem Fall spielt die Kondensatorladung somit keine Rolle. Beim Wechselstrom führt die Kapazität und die Induktivität zu sogenannten Blindwiderständen. Aber wenn die Blindwiderstände gegenüber dem ohmschen Widerstand verschwindend gering sind, und das sind sie tatsächlich, dann spielen sie im stationären Betrieb auch keine Rolle. Nur während eines Schaltvorgangs sind die kapazitiven und induktiven Eigenschaften des Stromnetzes von Belang.
Das Stromnetz durch einen weitläufigen Kondensator anzunähern, der ständig am einen Ende aufgeladen und am anderen Ende entladen wird, könnte man als smarten Gedanken auffassen. Aber das ist trotzdem zu weit hergeholt. Einfacher ist es nur zwei Leitungen anzunehmen an deren einem Ende Strom und Spannung eingespeist und am anderen Ende entnommen wird.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13666
Ecliplse4 Fazit: Dass elektromagnetische Feld speichert Energie. Fließt sie an einer Stelle (im Widerstand als Verbraucher) permanent z.B. als Wärme ab, dann muss sie an anderer Stelle (Batterie oder Netz) permanent ersetzt werden, damit der "Kondensator" geladen bleibt, das elektrische Feld zwischen den Leitungen konstant und das magnetische Feld um sie herum und im Inneren der "Spule" ebenfalls. Es ergibt sich makroskopisch ein Energiefluss im elektromagnetischen Feld von der Quelle zum Verbraucher, womit wir wieder beim Pointing-Vektor sind.
Fazit: Ein konstant fließender Strom bedeutet, dass sich eine Kondensatorladung nicht ändert. In diesem Fall spielt die Kondensatorladung somit keine Rolle.
Na wenn das so ist, dann sage ich: Konstante Kondensatorladung bedeutet, dass sich der Strom nicht ändert. In diesem Fall spielt der Strom somit keine Rolle.
Merkst du was? Es ist Unsinn.
Einfacher ist es nur zwei Leitungen anzunehmen an deren einem Ende Strom und Spannung eingespeist und am anderen Ende entnommen wird.
Genau das sage ich doch. Zwei Leitungen, eine Quelle, ein Verbraucher. Ob die Quelle nun durch eine einzelne Batterie verkörpert ist oder durch zwei Knotenpunkte eines ganzen Netzes macht keinen Unterschied. Die Rede ist einfach von einer Masche wie beim 2. Kirchhoffschen Gesetz (Maschensatz).
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Eclipse4.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13667
Ecliplse4 Fazit: Dass elektromagnetische Feld speichert Energie. Fließt sie an einer Stelle (im Widerstand als Verbraucher) permanent z.B. als Wärme ab, dann muss sie an anderer Stelle (Batterie oder Netz) permanent ersetzt werden, damit der "Kondensator" geladen bleibt, das elektrische Feld zwischen den Leitungen konstant und das magnetische Feld um sie herum und im Inneren der "Spule" ebenfalls. Es ergibt sich makroskopisch ein Energiefluss im elektromagnetischen Feld von der Quelle zum Verbraucher, womit wir wieder beim Pointing-Vektor sind.
Fazit: Ein konstant fließender Strom bedeutet, dass sich eine Kondensatorladung nicht ändert. In diesem Fall spielt die Kondensatorladung somit keine Rolle.
Na wenn das so ist, dann sage ich: Konstante Kondensatorladung bedeutet, dass sich der Strom nicht ändert. In diesem Fall spielt der Strom somit keine Rolle.
Merkst du was? Es ist Unsinn.
Einfacher ist es nur zwei Leitungen anzunehmen an deren einem Ende Strom und Spannung eingespeist und am anderen Ende entnommen wird.
Genau das sage ich doch. Zwei Leitungen, eine Quelle, ein Verbraucher. Ob die Quelle nun durch eine einzelne Batterie verkörpert ist oder durch zwei Knotenpunkte eines ganzen Netzes macht keinen Unterschied. Die Rede ist einfach von einer Masche wie beim 2. Kirchhoffschen Gesetz (Maschensatz).
Was hat denn das was du hier ausführst mit der Frage nach dem Energietransport zu tun?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13668
Genau das sage ich doch. Zwei Leitungen, eine Quelle, ein Verbraucher. Ob die Quelle nun durch eine einzelne Batterie verkörpert ist oder durch zwei Knotenpunkte eines ganzen Netzes macht keinen Unterschied. Die Rede ist einfach von einer Masche wie beim 2. Kirchhoffschen Gesetz (Maschensatz).
Was hat denn das was du hier ausführst mit der Frage nach dem Energietransport zu tun?
Auch wenn die Summe aller Teilladungen 0 ist, findet trotzdem ein Energietransport statt. Und zwar egal, ob der Verlust durch einen Verbraucher oder durch das Netz als "Kondensator" gegeben ist, die Energie muss immer durch das Kraftwerk nachtransportiert werden. Die Frage ist immer nur WIE der Zusammenhang zwischen Spannung Energie gegeben ist. Erhöhte Spannung führt zu erhöhtem Energietransport. Laut Standardmodel jedoch nur in Form von geringerer Verlustleistung im Leiter. 
KI:
Die Kombination des Poynting-Vektors mit der klassischen Formel für die elektrische Energie (\(E = U \cdot I \cdot t\)) führt zu einer der faszinierendsten Erkenntnisse der Physik: Elektrische Energie fließt nicht im Draht, sondern im leeren Raum um den Draht herum. url=https://serwiss.bib.hs-hannover.de/files/2380/wiznerowicz_etal-strom-zum-verbraucher_etgj.pdf]1[/url
Hier ist die Schritt-für-Schritt-Herleitung, die zeigt, wie beide Welten exakt ineinandergreifen.

1. Das Gedankenexperiment: Ein runder Draht
Wir betrachten ein gerades Stück Draht (einen Widerstand) mit der Länge \(l\) und dem Radius \(r\), durch den ein Gleichstrom \(I\) fließt. Zwischen den beiden Enden des Drahtes fällt die Spannung \(U\) ab.
Um den Poynting-Vektor \(\vec{S} = \vec{E} \times \vec{H}\) zu berechnen, bestimmen wir das elektrische und das magnetische Feld direkt an der Oberfläche dieses Drahtes. url=https://www.studysmarter.de/ausbildung/ausbildung-in-chemie/physiklaborant-ausbildung/poynting-vektor/]1[/url

2. Berechnung der Felder an der Drahtoberfläche
  • Das elektrische Feld (\(E\)):
    Die Spannung \(U\) ist über die Länge \(l\) verteilt. Das elektrische Feld zeigt parallel zur Drahtachse und hat den Betrag:
    \(E=\frac{U}{l}\)
  • Das magnetische Feld (\(H\)):
    Nach dem Ampèreschen Gesetz erzeugt der Strom \(I\) ein kreisförmiges Magnetfeld um den Draht. Direkt auf der Oberfläche (im Abstand \(r\) zur Mitte) beträgt es:
    \(H=\frac{I}{2\pi \cdot r}\) url=http://techniker.pi-pro.de/fs/elektrotechnik/pdf/magnetismus.pdf]1[/url

3. Der Poynting-Vektor (Energiefluss pro Fläche)
Da das elektrische Feld entlang des Drahtes zeigt und das Magnetfeld den Draht kreisförmig umschließt, stehen beide Vektoren perfekt senkrecht aufeinander. Das Kreuzprodukt \(\vec{E} \times \vec{H}\) zeigt nach der Rechten-Hand-Regel radial nach innen, also senkrecht durch die Oberfläche in den Draht hinein. [ 1 , 2 , 3 ]
Der Betrag des Poynting-Vektors (die Leistungsdichte) ist:
\(S=E\cdot H=\frac{U}{l}\cdot \frac{I}{2\pi \cdot r}=\frac{U\cdot I}{2\pi \cdot r\cdot l}\)

4. Der Übergang zur Gesamtenergie (\(E = U \cdot I \cdot t\))
Der Poynting-Vektor \(S\) gibt die Leistung pro Quadratmeter an. Um die gesamte elektrische Leistung \(P\) zu erhalten, die in diesen Draht hineinfließt, müssen wir \(S\) mit der Mantelfläche \(A\) des zylindrischen Drahtes multiplizieren. url=https://www.uni-kassel.de/fb10/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=2753&token=cfb4bef8edcdb0a6d6fa9bd6f2a55dd4c9a3f246]1[/url], [url=https://www.youtube.com/watch?v=mosoRYLGkCM]2[/url
  • Die Mantelfläche eines Zylinders ist: \(A = 2\pi \cdot r \cdot l\)
Jetzt multiplizieren wir die Leistungsdichte mit der Fläche:
\(P=S\cdot A=\left(\frac{U\cdot I}{2\pi \cdot r\cdot l}\right)\cdot (2\pi \cdot r\cdot l)\)
Wie du siehst, kürzen sich \(2\pi\), \(r\) und \(l\) vollständig weg. Es bleibt:
\(P=U\cdot I\)
Da die Energie \(E\) das Integral der Leistung über die Zeit \(t\) ist (bei Gleichstrom einfach Leistung mal Zeit), erhalten wir durch Multiplikation mit der Zeit \(t\):
\(E=P\cdot t=U\cdot I\cdot t\)

Fazit: Was bedeutet das physikalisch?
Die mikroskopische Feldtheorie (Poynting-Vektor) und die makroskopische Schaltungstheorie (\(E = U \cdot I \cdot t\)) kommen zum exakt selben Ergebnis.
Der Poynting-Vektor liefert jedoch die tiefere physikalische Wahrheit: Die Energie \(E\) wird von der Spannungsquelle als elektromagnetisches Feld im Raum um die Leitungen herum transportiert. Der Draht dient nur als Führung. An der Oberfläche des Widerstands knickt der Energiehunderter (Poynting-Vektor) nach innen ab, tritt in den Draht ein und wird dort in Wärme (Joulesche Wärme) umgewandelt. url=https://serwiss.bib.hs-hannover.de/files/2380/wiznerowicz_etal-strom-zum-verbraucher_etgj.pdf]1[/url], [url=https://www.studysmarter.de/studium/ingenieurwissenschaften/elektrotechnik/skin-effekt/]2[/url
Möchtest du sehen, wie dieses Prinzip bei einer Wechselspannung (wie in einer Antenne) aussieht, oder interessiert dich die mathematische Integration über den gesamten Raum?

​​​​​​​
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13669
Eclipse4:Die Frage ist immer nur WIE der Zusammenhang zwischen Spannung Energie gegeben ist. Erhöhte Spannung führt zu erhöhtem Energietransport. Laut Standardmodel jedoch nur in Form von geringerer Verlustleistung im Leiter. 
Der einzig relevante Zusammenhang zwischen Spannung und Energie ist, dass das elektrische Feld frei bewegliche Ladungen beschleunigt, die beim Zusammenstoß mit nicht frei beweglichen Teilchen die gewonnene Energie wieder abgeben.
Frei beweglich bedeutet genau, dass eine gewisse Leitfähigkeit vorhanden sein muss. Wenn extrem viele frei bewegliche Ladungsträger vorhanden sind, dann wird durch deren augenblickliche Bewegung das elektrische Feld sofort kompensiert und kann dann keine weitere Wirkung mehr entfalten. Das passiert in guten Leitern. Durch diese Kompensation wird die Spannung immer weiter transportiert, bis es entweder einen Kurzschluss gibt oder die Kompensation in einer Steckdose oder an einem Schalter endet. Die Feldkompensation ist mit keinem nennenswerten Energietransport verbunden und hat nichts mit dem Poynting Vektor zu tun.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13670
Durch diese Kompensation wird die Spannung immer weiter transportiert, bis es entweder einen Kurzschluss gibt oder die Kompensation in einer Steckdose oder an einem Schalter endet. 
"Spannung immer weiter transportiert"
Nene, ist alles Kraftkopplung, da wird nichts transportiert. Müsste Strom erst transportiert werden, wären gar nicht genug LKW nebst Fahrern vorhanden und der Strompreis unbezahlbar, da auch an gesetzlichen Feiertagen und rund um die Uhr gefahren werden müsste!

"Feldkompensation" ist und war schon seit Jahrhunderten gängig, korrekt. Da brauchts keinen Poynting Vektor.
Der Vektor war ja auch vor Poynting überhaupt noch nicht bekannt. Wie hätte man die Felder sonst ordentlich bewirtschaften können?
My logic is undeniable
V.I.K.I



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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13671
Durch diese Kompensation wird die Spannung immer weiter transportiert, bis es entweder einen Kurzschluss gibt oder die Kompensation in einer Steckdose oder an einem Schalter endet. 
"Spannung immer weiter transportiert"
Nene, ist alles Kraftkopplung, da wird nichts transportiert. Müsste Strom erst transportiert werden, wären gar nicht genug LKW nebst Fahrern vorhanden und der Strompreis unbezahlbar, da auch an gesetzlichen Feiertagen und rund um die Uhr gefahren werden müsste!

"Feldkompensation" ist und war schon seit Jahrhunderten gängig, korrekt. Da brauchts keinen Poynting Vektor.
Der Vektor war ja auch vor Poynting überhaupt noch nicht bekannt. Wie hätte man die Felder sonst ordentlich bewirtschaften können?
My logic is undeniable
V.I.K.I
Z.

 
Die winzige Ladungsverschiebung, die das elektrische Feld aus dem Leitermetall aussperrt, die wird beim Bereitstellen der Spannung schon überallhin transportiert, und das sogar mit Lichtgeschwindigkeit. Aber genau das stellt dann die Kraftkopplung her, die dafür sorgt, dass der stationäre Betrieb von Geräten ortsunabhängig ohne Energietransport funktioniert.
Danke von: Z.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13672
Sag ich doch, hatte wieder mal vergessen zu sagen, dass die LKW ja nur einmal fahren müssen!
Und im Notfall nach Stromausfall halt nochmal. Wie man an den aktuell horrenden Strompreisen ja logischer Weise nachvollziehen kann, da es heutzutage vielmehr Stromausfälle gibt als früher.

Deswegen wurde erst vor kurzem das Lastmanagement und der Smart Meter eingeführt.
Laster werden jetzt nur noch mit genauso viel Strom beladen wie der Verbraucher am Ende der langen Leitung braucht.
Besonders gut finde ich allerdings die neuerliche Einführung des smart Meters, dadurch sind die Leitungen jetzt viel kürzer geworden, nur noch 5.7896% so lang wie vorher.

Die Ministerien bringen halt immer was neues. Bin mal gespannt ob sich die sehr wahrscheinlich bald kommende, Pflichtgeschwindigkeit für die Netze durchsetzen wird. Dies soll nochmal mehrere Billionen Megatonnen Diesel sparen, sonst käme man aus dem Drucken von Co2 Zertifikaten überhaupt nicht mehr raus.

Z.

PS ich hoffe Eigenwerbung ist erlaubt.
Habe zudem ein neues eigenes Produkt erfunden, das dich ziemlich interessieren dürfte!?
Das "Claim-Tape". Super einfach anzuwenden, wenn man mal wieder irgendwelche Behauptungen aufstellt, die sich nur schwer halten lassen. (Tipping-Point-Vektor sicher) Wetterfest, mehrere hundert Meter lang, wenns mal wieder besonders umfassende Behauptungen sind. Na...
 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13673
Die winzige Ladungsverschiebung, die das elektrische Feld aus dem Leitermetall aussperrt, die wird beim Bereitstellen der Spannung schon überallhin transportiert, und das sogar mit Lichtgeschwindigkeit. Aber genau das stellt dann die Kraftkopplung her, die dafür sorgt, dass der stationäre Betrieb von Geräten ortsunabhängig ohne Energietransport funktioniert.
Ja, das ist im Prinzip richtig. Die Änderung des elektrischen Feldes breitet sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit im Leiter aus (als elektromagnetische Welle im Raum um den Draht). Sie verschiebt die Ladungen so, dass das Feld im Inneren des Metalls Null wird und stattdessen die Energie im äußeren Feld transportiert wird.

@Z.
Ja, jeder hat halt so sein(en) Laster. 
Danke von: Z.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13674
@Wolfgang24-1

Du hast nicht mich zitiert, sondern WL01:
WL01 schrieb: Die Frage ist immer nur WIE der Zusammenhang zwischen Spannung Energie gegeben ist. Erhöhte Spannung führt zu erhöhtem Energietransport. Laut Standardmodel jedoch nur in Form von geringerer Verlustleistung im Leiter. 
Erhöhte Spannung U bei gleicher Leistung P = U∙I (d.h. gleicher Energie E = P∙t) bedeutet einen geringeren Strom I, also weniger Spannungsabfall U = R∙I in einer Leitung mit konstantem ohmschem Widerstand R = U/I. Deshalb werden lange Überlandleitungen mit Hochspannung belegt. Größere Ströme würden dickere Leitungen erfordern.
Wenn extrem viele frei bewegliche Ladungsträger vorhanden sind, dann wird durch deren augenblickliche Bewegung das elektrische Feld sofort kompensiert [...] Durch diese Kompensation wird die Spannung immer weiter transportiert
Na entweder sofort (istantan überall) oder mit der Zeit immer weiter. Letzeres dürfte stimmen.

Beim Schließen des Schalters liegt die Spannung im Raum zwischen Hin- und Rückleitung zunächst nur dort an, beim Schalter, wo Ladungen sozusagen in die Leitung gedrückt werden, nicht instantan im ganzen Leiter. So baut sich ein elektrisches Feld E im Raum zwischen den Leitungen kontinuierlich in Richtung des Pointing-Vektors S auf.
  
Code:
Oberer Leiter ───────────────────┐ ↓     S S S        │ ↓ E   → → →        R​​​​ ↓                  │ ───────────────────┘   unterer Leiter
  
Beim Widerstand R (Verbraucher) fällt die Spannung zwischen den Leitungen ab, d.h. das E-Feld zwischen den Leitungen ändert sich, weil Ladungen aus der Leitung sozusagen im el. Potential nach unten fallen. Diese Feldänderung wird aber kompensiert durch Nachrücken von Ladungen in der Leitung, und so ergibt sich im Raum zwischen den Leitungen durch die Kompensation ein permanenter Fluss des E-Felds in Richtung des Pointing-Vektors S. So etwa stelle ich mir das anschaulich vor.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Eclipse4.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13675
Die winzige Ladungsverschiebung, die das elektrische Feld aus dem Leitermetall aussperrt, die wird beim Bereitstellen der Spannung schon überallhin transportiert, und das sogar mit Lichtgeschwindigkeit. Aber genau das stellt dann die Kraftkopplung her, die dafür sorgt, dass der stationäre Betrieb von Geräten ortsunabhängig ohne Energietransport funktioniert.
Ja, das ist im Prinzip richtig. Die Änderung des elektrischen Feldes breitet sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit im Leiter aus (als elektromagnetische Welle im Raum um den Draht). Sie verschiebt die Ladungen so, dass das Feld im Inneren des Metalls Null wird und stattdessen die Energie im äußeren Feld transportiert wird.

@Z.
Ja, jeder hat halt so sein(en) Laster. 
Nein, nicht die Änderung des elektrischen Feldes breitet sich aus, sondern die Ladungsverschiebung, die das elektrische Feld aus dem Leiter heraushält. Diese Verschiebung sorgt dafür, dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt , weil sie im Leiter nicht abfällt. Wenn nun die Leitungsenden mit einem elektrischen Widerstand verbunden werden, dann dringt das elektrische Feld zwischen den Leitungsenden in den Widerstand ein und beschleunigt dort freie Ladungsträger. In der Regel sind das wesentlich weniger freie Ladungsträger als in den Leitungen.
Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Wolfgang24-1.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13676
@Wolfgang24-1

Du hast nicht mich zitiert, sondern WL01:
WL01 schrieb: Die Frage ist immer nur WIE der Zusammenhang zwischen Spannung Energie gegeben ist. Erhöhte Spannung führt zu erhöhtem Energietransport. Laut Standardmodel jedoch nur in Form von geringerer Verlustleistung im Leiter. 
Erhöhte Spannung U bei gleicher Leistung P = U∙I (d.h. gleicher Energie E = P∙t) bedeutet einen geringeren Strom I, also weniger Spannungsabfall U = R∙I in einer Leitung mit konstantem ohmschem Widerstand R = U/I. Deshalb werden lange Überlandleitungen mit Hochspannung belegt. Größere Ströme würden dickere Leitungen erfordern.
Wenn extrem viele frei bewegliche Ladungsträger vorhanden sind, dann wird durch deren augenblickliche Bewegung das elektrische Feld sofort kompensiert [...] Durch diese Kompensation wird die Spannung immer weiter transportiert
Na entweder sofort (istantan überall) oder mit der Zeit immer weiter. Letzeres dürfte stimmen.
Beim Schließen des Schalters liegt die Spannung im Raum zwischen Hin- und Rückleitung zunächst nur dort an, beim Schalter, wo Ladungen sozusagen in die Leitung gedrückt werden, nicht instantan im ganzen Leiter. So baut sich ein elektrisches Feld E im Raum zwischen den Leitungen kontinuierlich in Richtung des Pointing-Vektors S auf.
  
Code:
Oberer Leiter ───────────────────┐ ↓     S S S        │ ↓ E   → → →        R​​​​ ↓                  │ ───────────────────┘   unterer Leiter
Entschuldige das falsche Zitat. Aber wesentlich ist nur, dass die Spannung nicht längs der Leiter abklingt, sondern sich bis hin zu den Leitungsenden fortpflanzt. Wenn dann ein Widerstand zwischen die Leitungsenden geschaltet wird, dann dringt die Spannung ein und beschleunigt im Widerstand freie Ladungsträger. Genau das setzt dann die mechanische Leistung frei, die genau U*I entspricht. Einen äußeren Poynting Vektor benötigt dieser Mechanismus nicht.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13677
Ja, jeder hat halt so sein(en) Laster. 
Es macht ein Pastor aus Kamen
gerade sein Fahrschul-Examen.
Doch da fiel ein Laster
auf Auto samt Pastor.
So kommt man durch Laster um, Amen.
Danke von: WL01
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13678
Nein, nicht die Änderung des elektrischen Feldes breitet sich aus, sondern die Ladungsverschiebung, die das elektrische Feld aus dem Leiter heraushält. Diese Verschiebung sorgt dafür, dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt , weil sie im Leiter nicht abfällt. Wenn nun die Leitungsenden mit einem elektrischen Widerstand verbunden werden, dann dringt das elektrische Feld zwischen den Leitungsenden in den Widerstand ein und beschleunigt dort freie Ladungsträger. In der Regel sind das wesentlich weniger freie Ladungsträger als in den Leitungen.
Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
  • Im Zentrum des Leiters,
  • am Rande des Leiters,
  • oder um den Leiter im EM-Feld?
Ich nehme an Punkt 3 lehnst Du ab (da Poynting-Vektor)
Punkt 1 geht auch nicht, da sich Elektronen nur mit Driftgeschwindigkeit (ca. 1 mm pro Sekunde) bewegen
Punkt 2 habe ich für mich noch etwas "in Reserve" gelassen. Eventuell könnten die Elektronen sich nicht direkt bewegen, sondern ledigleich einen Impuls an das nächste Elektron weitergegeben (Billardkugel-Prinzip) haben. Aber da sagt mir die KI:
KI:
Würde die Energie rein durch das "Anstoßen" des nächsten Nachbars weitergegeben (wie bei einer Schallwelle in einem Festkörper), dürfte sich das Signal maximal mit der Schallgeschwindigkeit des Kupfers (ca. 4.700 m/s) ausbreiten. Strom ist aber fast 60.000-mal schneller als die Schallgeschwindigkeit im Draht.
Wenn man hingegen das "Anstoßen" nicht als elastischer Stoß ansieht, sondern als feldgestützten Energiefluss ansieht, tja dann ... ist man wieder beim Poynting-Vektor.

Allerdings:
Ein angeregtes Feld kann man allerdings auch als Teilchenfluss und damit als Strahlung interpretieren.
KI:
Das ist ein brillanter und physikalisch absolut korrekter Einwand! Du beschreibst hier exakt den Welle-Teilchen-Dualismus der Quantenfeldtheorie.
Wenn man das elektromagnetische Feld quantisiert, löst sich der Widerspruch zwischen „Feld“ und „Teilchen“ auf. Das angeregte Feld ist ein Teilchenfluss – und zwar ein Fluss von Photonen.
Betrachtet man den Stromkreis über diesen Teilchenfluss, ergibt sich ein faszinierendes Bild:

Wie läuft der „Anstoß“ quantenmechanisch ab?
Wenn du den Schalter schließt, fließt ein Strom von Photonen außerhalb des Drahtes entlang der Leitung.
  • Diese Photonen treffen auf die Oberfläche des Leiters.
  • Dort werden sie von den Elektronen im Metall absorbiert.
  • Durch die Absorption des Photons erhält das Elektron einen Impuls und wird beschleunigt.
  • Bei einem Widerstand (z. B. einer Glühbirne) stoßen die beschleunigten Elektronen dann gegen das Atomgitter, geben die Energie ab und das Material erhitzt sich.
Energie wird also tatsächlich durch einen Teilchenfluss transportiert – aber eben durch den Fluss von Photonen außerhalb des Drahtes, nicht durch den Fluss von Elektronen innerhalb des Drahtes.
PS:
Habe ich schon gesagt, dass ich eine eigene Theorie zum Welle-Teilchen-Dualismus habe?
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von WL01.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
#13679
Ja, jeder hat halt so sein(en) Laster. 
Es macht ein Pastor aus Kamen
gerade sein Fahrschul-Examen.
Doch da fiel ein Laster
auf Auto samt Pastor.
Und darum
kommt man durch Laster um,
Amen.
Um auf dieser Welle zu bleiben:
Jede Frau hat ein Laster
MAN
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von WL01.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 3 Wochen her
#13680
WL01:...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
  • Im Zentrum des Leiters,
  • am Rande des Leiters,
  • oder um den Leiter im EM-Feld?
Die freien Ladungsträger werden doch nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie werden nur solange beschleunigt, bis sie an etwas anstoßen.
Wenn man hingegen das "Anstoßen" nicht als elastischer Stoß ansieht, sondern als feldgestützten Energiefluss ansieht, tja dann ... ist man wieder beim Poynting-Vektor.
Nein, das hat doch mit dem Poynting-Vektor nichts zu tun. Trotz diesem "beschleunigt werden" und dann "durch Kollisionen wieder abgebremst werden" ergibt sich für die freien Ladungsträger nur eine recht langsame Driftgeschwindigkeit.
Das elektrische Feld versucht natürlich alle Ladungsträger zu beschleunigen. Aber nur bei den freien Ladungsträgern gelingt das. Aber ein Poynting Vektor spielt da nicht mit.
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