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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

2 Stunden 53 Minuten her
#13528
WL01: Energieübertragung vom Kraftwerk zum Verbraucher
Es gibt keine Energieübertragung vom Kraftwerk zum Verbraucher, weil Kraftwerke keine Energiepakete verschicken können. Kraftwerke können über die Leitungen nur Spannung verteilen. Dabei wird aber nichts oder fast nichts explizit transportiert. Das bisschen Energie, das bei der Spannungsverteilung tatsächlich transient verschickt wird, das wird tatsächlich mit einem Poynting Vektor transporiert.
Ein Transport verlangt, dass das was transportiert wird, aktiv zusammengestellt und dann tatsächlich auch bewegt wird. Beim elektrischen Strom entscheidet ausschließlich der Verbraucher über den Stromfluss. Durch diesen Stromfluss wird die Energiemenge festgelegt, die das Kraftwerk lokal aufwenden muss um die Spannung aufrecht zu erhalten.  Die Kopplung zwischen Verbraucher und Kraftwerk entspricht daher keinem Energietransport. Um Energie tatsächlich zu transportieren müssen alle Aktionen, die zu diesem Transport gehören, von der Seite der Emission kommen, ohne dass es dabei eine Rückwirkung gibt. Genau dieses rigorose Rückwirkungsverbot bei Transport wird beim elektrischen Strom verletzt.
In der Physik spricht man bei den elektrischen und magnetischen Feldern um stromführende Leitungen herum, von sogenannten "geführten Feldern". Rein formal kann man solche geführten Felder zu einem Poynting Vektor kombinieren. Das Integral über diesen Poynting Vektor liefert auch korrekt die übertragene elektrische Leistung. Trotzdem ist dies kein realer Transport, bei dem die vollständige und ausschließliche Kontrolle auf der Emissionsseite ist. 
Experimentell zeigt es sich auch daran, dass man den Transportkanal, der angeblich durch die geführten Felder gebildet wird, nicht beeinflussen kann. Man kann diesen Kanal räumlich mit beliebigem Material auffüllen und wird dadurch nichts an der Transportkapazität ändern.
Beim entsprechenden Transport-Kanal in einem Transformator, ändert z.B. das Einbringen eines Ferrit Kernes die Übertragungsleistung signifikant.
Deswegen ist die Behauptung, die Energie fließe vom Kraftwerk zum Verbraucher über das Volumen um die elektrischen Leitungen herum nur Humbug. Außerdem wäre ein solcher tatsächlich stattfindender Energiefluss extrem gefährlich. Aber da dieser angebliche Energiefluss weder angezapft, noch sonst wie beeinflusst werden kann, ist er ungefährlich. Er existiert ja sowieso nicht.

Ich hoffe, diese ausführliche Darstellung des Sachverhalts ist nachvollziehbar. Auch sollte berücksichtigt werden, dass dafür keinerlei komplexe naturwissenschaftlichen Zusammenhänge herangezogen werden und dass die Argumentation vollständig auf Alltagserfahrungen aufbaut.
Wenn komplexe angeblich naturwissenschaftliche Erklärungen unsere Alltagserfahrungen zu überschreiben versuchen, ist Vorsicht geboten. Die "bullschit" Warnglocke könnte anschlagen.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

2 Stunden 9 Minuten her
#13529
Rainer Raisch: Aber dafür brauche ich keine mysteriöse "entropische" Kraft, sondern dies ist UR pur (nebst virtuellen Teilchen), und darauf aufbauend dann der "entropische" Drang dazu, Energie freizusetzen, das ist der Gradient, der dies ermöglicht, wobei diese Entropie leicht erklärt ist: es ist eine oneway-Reaktion.
In den physikalischen Domänen Teilchenphysik und Atomphysik macht es keinen Sinn von "Entropie", "entropischen Kräften", oder einem "entropischen Drang" zu sprechen. "Entropie" gehört ausschließlich zum Konzept der mikroskopischen Freiheitsgrade, das durch die große Anzahl von Elementarteilchen entsteht. Die Entropie ist untrennbar mit den Effekten der großen Zahlen verknüpft. (Siehe statistische Mechanik)
Sobald nur eine überschaubare Anzahl von Elementarteilchen an einer Wechselwirkung beteiligt ist, ist das thermodynamische Konzept der Entropie für diese Wechselwirkung nicht anwendbar.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 54 Minuten her
#13530
Wolfgang
Das hatte ich bereits erklärt. Es wird keine Energie transportiert. Es existiert nur eine Kraftkopplung zwischen Elektrizitätswerk und Verbraucher.
Wenn der Transport ausgeschlossen und man eine Kraftkopplung denkt, anstatt einen gewissen Zeitraum benötigenden Energie-Transport, würde dies bedeuten, dass die Energie gemäß Kraftkopplung einem theoretischen Verbraucher instantan zu Verfügung stünde. Sozusagen im ...."Scotty beam me up" Modus.

Ich habe nun so ziemlich alles bis auf deine Dissertation 76 vorliegen und frage mich aufgrund rein humaner Motivationen, was zwischendurch passiert sein muss. 
GZ.
Seltsame Schlussfolgerung. Die Energiefreisetzung beim Verbraucher funktioniert, sobald die Spannung beim Verbraucher angekommen ist. Dabei gibt es doch keinerlei Anomalie bezüglich des zeitlichen Ablaufs.
Wenn man seltsame Behauptungen aufstellt, sollte man sich nicht Wundern wenn seltsame Antworten folgen.

 
Welche Behauptung nun seltsamer?
a) Megawatt-Leistungen fließen ungehindert durch den Raum um stromführende Leitungen herum zum Verbraucher, ohne irgendwo auf dem Transportweg irgend welche wahrnehmbaren Effekte auszulösen. Dieser Leistungsfluss dringt dann in beliebige elektrische Geräte ein, die allesamt so konstruiert wurden, dass sie mit einem solchen unsichtbaren Energiefluss etwas anfangen können.
b) Elektrische Leistungen fließen nicht durch Leitungen, sondern entstehen direkt beim Verbraucher. Der Verbraucher kann die Leistung RI² abrufen. Der Stromfluss von allen Verbrauchern bestimmt dann die mechanische Leistung, die das Kraftwerk aufbringen muss, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

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