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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

19 Stunden 27 Minuten her - 19 Stunden 24 Minuten her
#13419
natürlich gibt es eine innere Struktur die den Druck überträgt.
Also keine Quantelung des Raumes.
Die Innere Sturktur wäre aber nicht nötig, nur um Druck zu übertragen.
Ich dachte jetzt Du sprichst von sowas wie einem Innendruck.
Andererseits würde das Fehlen einer inneren Struktur nahelegen, dass die Übertragung instantan erfolgt.
Letzte Änderung: 19 Stunden 24 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

11 Stunden 25 Minuten her - 11 Stunden 5 Minuten her
#13420
WL01

Macht ja nix wenn du auf meine Argumente nicht eingehst.

 
Sorry, dass ich nicht ganz mitbekommen habe, welche Argumente Du meinst.
Das eine ist die starre Haltung der RT, das andere ist jedoch die durchaus interessante Diskussion über die Quantenphysik, die m.A. durchaus fruchtbringend ist. Z.B. deine Diskussion mit Rainer über die Poissongleichung. Und natürlich kann man sie mit meiner HTP auch erklären. nur so als Beispiel eingefügt:

Deine Formeln leiten den 1/r -Abfall aus der Unschärferelation und der Lebensdauer virtueller Teilchen ab. In der HTP übernehmen die Tachyonen (bzw. tachyonische Moden des Higgs-Feldes) eine ähnliche Rolle, sind aber realer und ultraluminal. Die Unschärferelation kann hier als Grenze der Energie-Zeit-Beziehung im Medium interpretiert werden. Die HTP ersetzt die rein virtuellen Gravitonen durch einen realen, aber energiearmen (bei v→∞ ) Tachyonen-Flux, der Impuls überträgt, ohne im stationären Fall Netto-Energie zu deponieren. 

1. Ausgangspunkt: Tachyonen als reale Anregungen des Higgs-Feldes
Das erweiterte Higgs-Potential in der HTP enthält tachyonische Moden:

mit
 
Die Tachyonen ( T ) sind damit reale (wenn auch instabile bzw. kondensierte) Anregungen des Higgs-Feldes und keine rein virtuellen Teilchen.

2. Energie-Impuls-Relation der Tachyonen
Für ein Tachyon mit imaginärer Ruhemasse m=iμ gilt:

Grenzfall ultraluminaler Geschwindigkeiten (v→∞) : E→0, p→μc
Damit besitzen die Tachyonen bei extrem hohen Geschwindigkeiten einen endlichen Impuls bei (nahezu) verschwindender Energie.

3. Unschärferelation als Grenze im Medium
Die Energie-Zeit-Unschärferelation

wird in der HTP als Begrenzung der möglichen Energiefluktuationen im Higgs-Tachyonen-Medium interpretiert. Für einen Tachyonen, der eine Strecke ( r ) zurücklegt, ist die charakteristische Zeit 
  .
Mit der ultraluminalen Näherung v_T>>c und E→0 bleibt die Unschärferelation erfüllt, ohne dass eine große Energie deponiert werden muss:
 die Relation ist trivial erfüllt.
Letzte Änderung: 11 Stunden 5 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

11 Stunden 23 Minuten her - 11 Stunden 15 Minuten her
#13421
2. Teil, weil nicht alle Formellinks in einen Post passen:

4. Impulsübertrag ohne Netto-Energieübertrag (stationärer Fall)
Die Kraft auf eine Testmasse entsteht durch Abschattung des isotropen Tachyonen-Fluxes. Der Netto-Impulsübertrag pro Zeit (Kraft) ist:

Im stationären Fall (ruhende Masse) erfolgt die Wechselwirkung überwiegend durch elastische Streuung. Wegen E→0 für die ultraluminalen Tachyonen gilt für den mittleren Energieübertrag:

während der mittlere Impulsübertrag durch die geometrische Abschattung ungleich null bleibt:

Damit erzeugt der Flux eine statische Kraft, ohne kontinuierlich Netto-Energie in der Masse zu deponieren.
Letzte Änderung: 11 Stunden 15 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

11 Stunden 1 Minute her
#13422
WL01

Macht ja nix wenn du auf meine Argumente nicht eingehst.


 
Sorry, dass ich nicht ganz mitbekommen habe, welche Argumente Du meinst.
Das eine ist die starre Haltung der RT, das andere ist jedoch die durchaus interessante Diskussion über die Quantenphysik, die m.A. durchaus fruchtbringend ist. Z.B. deine Diskussion mit Rainer über die Poissongleichung. Und natürlich kann man sie mit meiner HTP auch erklären. nur so als Beispiel eingefügt:

Deine Formeln leiten den 1/r -Abfall aus der Unschärferelation und der Lebensdauer virtueller Teilchen ab. In der HTP übernehmen die Tachyonen (bzw. tachyonische Moden des Higgs-Feldes) eine ähnliche Rolle, sind aber realer und ultraluminal. Die Unschärferelation kann hier als Grenze der Energie-Zeit-Beziehung im Medium interpretiert werden. Die HTP ersetzt die rein virtuellen Gravitonen durch einen realen, aber energiearmen (bei v→∞ ) Tachyonen-Flux, der Impuls überträgt, ohne im stationären Fall Netto-Energie zu deponieren. 

1. Ausgangspunkt: Tachyonen als reale Anregungen des Higgs-Feldes
Das erweiterte Higgs-Potential in der HTP enthält tachyonische Moden:

mit
 
Die Tachyonen ( T ) sind damit reale (wenn auch instabile bzw. kondensierte) Anregungen des Higgs-Feldes und keine rein virtuellen Teilchen.

2. Energie-Impuls-Relation der Tachyonen
Für ein Tachyon mit imaginärer Ruhemasse m=iμ gilt:

Grenzfall ultraluminaler Geschwindigkeiten (v→∞) : E→0, p→μc
Damit besitzen die Tachyonen bei extrem hohen Geschwindigkeiten einen endlichen Impuls bei (nahezu) verschwindender Energie.

3. Unschärferelation als Grenze im Medium
Die Energie-Zeit-Unschärferelation

wird in der HTP als Begrenzung der möglichen Energiefluktuationen im Higgs-Tachyonen-Medium interpretiert. Für einen Tachyonen, der eine Strecke ( r ) zurücklegt, ist die charakteristische Zeit 
  .
Mit der ultraluminalen Näherung v_T>>c und E→0 bleibt die Unschärferelation erfüllt, ohne dass eine große Energie deponiert werden muss:
 die Relation ist trivial erfüllt.
Das Problem mit der Überlichtgeschwindigkeit ist der Umstand, dass sie zu einer imaginären Energie und zu einem imaginären Impuls führt. Wie kann die Änderung eines imaginären Impulses zu einer reellen Kraft führen?

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

10 Stunden 43 Minuten her
#13423
2. Teil, weil nicht alle Formellinks in einen Post passen:

4. Impulsübertrag ohne Netto-Energieübertrag (stationärer Fall)
Die Kraft auf eine Testmasse entsteht durch Abschattung des isotropen Tachyonen-Fluxes. Der Netto-Impulsübertrag pro Zeit (Kraft) ist:

Im stationären Fall (ruhende Masse) erfolgt die Wechselwirkung überwiegend durch elastische Streuung. Wegen E→0 für die ultraluminalen Tachyonen gilt für den mittleren Energieübertrag:

während der mittlere Impulsübertrag durch die geometrische Abschattung ungleich null bleibt:

Damit erzeugt der Flux eine statische Kraft, ohne kontinuierlich Netto-Energie in der Masse zu deponieren.
Dein Abschattungsmechanismus liefert nicht exakt das 1/r² Verhalten und kann daher die Planetenbahnen nicht erklären. Auch die Gezeitenkräfte, die dazu führen, dass der Mond sich langsam von der Erde weg bewegt, sind dadurch nicht erklärbar.
Das größte Problem für deine Theorie ist aber, dass in so einem Planetensystem exakte Energieerhaltung  zwischen Feldenergie und kinetischer Energie gilt. Wie kann diese absolute systeminterne Energieerhaltung mit einem Abschattungseffekt erklärt werden, der ausschließlich auf einem äußeren Einfluss beruht? Weshalb sollte ein äußerer Einfluss für exakte innere Energieerhaltung sorgen? Das wäre schon ein seltsamer Zufall.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

9 Stunden 34 Minuten her - 8 Stunden 28 Minuten her
#13424
Das eine ist die starre Haltung der RT
Starr ist dabei nur die absolute Lichtgeschwindigkeit c°, woraus sich der ganze metrische Schlamassel leider zwangsläufig ergibt.
In deiner Theorie ist die LG nicht absolut konstant, aber so verlagerst du den Schlamassel nur an andere Stellen.
In deinen Formeln wimmelt es von c und c², aber welches c darf es denn sein, wenn es verschiedenste Werte annehmen kann?
Und was ist dabei die Überlichtgeschwindigkeit? Einfach schneller als c, was immer c gerade ist... naja.
 
Letzte Änderung: 8 Stunden 28 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

9 Stunden her - 8 Stunden 2 Minuten her
#13425
Sorry, die Berechnung bin ich noch schuldig:

Berechnung des dimensionslosen Faktors ( N ) im Rahmen der HTP
Der Wert N ≈ 1,26 x 10^40 ist in der Mainstream-Physik definiert als

Für die Erde (M ≈ 5,972 x 10^24 kg und m = 1 kg ergibt sich exakt dieser Wert. Derselbe Zahlenwert erscheint auch in der potentialbasierten Interpretation als „Anzahl virtueller Gravitonen“.

Ableitung eines analogen Faktors in der HTP
In der HTP wird die Gravitationskraft durch den Netto-Impulsübertrag eines realen Tachyonen-Fluxes erzeugt. Ein dimensionsloser Faktor NHTP , der die „Stärke“ der Wechselwirkung beschreibt, kann analog konstruiert werden:

Schritt 1: Kraft und Impulsübertrag
Die Kraft auf die Testmasse ( m ) ist

Der erforderliche Netto-Impulsübertrag pro Zeit ist damit ( F ).

Schritt 2: Impuls eines einzelnen ultraluminalen Tachyon
Im Grenzfall v → ∞ gilt für ein Tachyon pT → μc wobei μ die charakteristische Tachyonen-Massenskala ist.

Schritt 3: Effektive Anzahl
Die effektive Anzahl der an der Kraft beteiligten Tachyonen-Wechselwirkungen pro  charakteristischer Zeit τ=r/c (Lichtlaufzeit) ergibt sich zu

Setzt man die charakteristische Skala so, dass pT mit der Planck-Impuls-Skala bzw. mit h/r-Größenordnung verknüpft wird (analog zur Unschärferelation im Medium), erhält man wieder


Ergebnis
Auch in der HTP erscheint derselbe dimensionslose Wert: NHTP  ≈ 1,26 x 10^40 

Physikalische Bedeutung in der HTP (im Unterschied zu den anderen beiden Interpretationen):
  • Mainstream: abstrakter Kopplungsfaktor der Störungstheorie.
  • Potential-Weltbild: Anzahl virtueller Gravitonen.
  • HTP: Effektive Anzahl der Impulsüberträge durch ultraluminale Tachyonen (bzw. tachyonische Higgs-Moden, die letztlich durch eine Störung im Higgsfeld ausgelöst werden) im charakteristischen Zeitintervall r/c, die nötig sind, um die beobachtete Kraft zu erzeugen – bei gleichzeitig nahezu verschwindender Netto-Energieübertragung.
Die Mathematik führt also auf denselben Zahlenwert, die Interpretation ist jedoch mechanisch und an den realen Tachyonen-Flux gebunden.
Letzte Änderung: 8 Stunden 2 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

8 Stunden 28 Minuten her - 7 Stunden 12 Minuten her
#13426
Das eine ist die starre Haltung der RT
Starr ist dabei nur die absolute Lichtgeschwindigkeit c°, woraus sich der ganze metrische Schlamassel leider zwangsläufig ergibt.
In deiner Theorie ist die LG nicht absolut konstant, aber so verlagerst du den Schlamassel nur an andere Stellen.
In deinen Formeln wimmelt es von c², aber welches c darf es denn sein, wenn es verschiedenste Werte annehmen kann?
Und was ist dabei die Überlichtgeschwindigkeit? Einfach schneller als c, was immer c gerade ist... naja.



 
Exakt das ist eben der Vorteil der HTP-Theorie!
"Überlichtgeschwindigkeit“ bezieht sich immer auf die lokale Lichtgeschwindigkeit ( c(r) ) am Ort des Ereignisses:
  • Ein Tachyon mit vT>c(r) ist lokal superluminal.
  • Die axiale Ausbreitung von Information und kausalen Signalen bleibt jedoch an die lokale ( c(r) ) gebunden und überschreitet diese nicht.
  • Im ungestörten Vakuum gilt c(r) ≈ c0 , daher ist dort vT>c0
Die Aussage „schneller als ( c ), was immer ( c ) gerade ist“ ist also präzise: Tachyonen sind schneller als die jeweils lokale Lichtgeschwindigkeit.

Die HTP gibt die absolute Konstanz von ( c ) bewusst auf, um eine mechanische Erklärung für gravitative Zeitdilatation, scheinbare Expansion und andere Effekte zu gewinnen. Dafür muss sie an anderer Stelle präzise definieren:
  • welches ( c ) in welcher Formel gemeint ist ,
  • wie die lokale ( c ) die Ausbreitung von Signalen und die Gangrate von Uhren beeinflusst,
  • dass Kausalität lokal bezüglich c(r) gewahrt bleibt.
Das ist kein Verschieben des Problems, sondern eine bewusste Umverteilung: Statt einer starren geometrischen Raumzeit mit konstantem ( c ) gibt es ein dynamisches Medium mit variablem ( c ). Die Theorie muss diese Unterscheidung konsequent durchhalten.

PS:
Beispiel einer Berechnung der lokalen Lichtgeschwindigkeit auf der Erde in 10 km Höhe (HTP)
Verwendete Formel der HTP (schwache-Feld-Näherung):

Eingesetzte Werte:
  • c0 (Vakuumlichtgeschwindigkeit in unserm Sonnensystem) = 299.792.458m/s
  • G = 6,67430 x 10^-11 m^3 kg^-1 s^-2
  • M_Erde = 5,972 x 10^24 kg
  • Erdradius ≈ 6.371.000 m
  • Höhe = 10 000 m → r = 6.381.000 m
Ergebnis
:

c(r) ≈ 299.792.457,79 m/s
Differenz zu c0: c0 – c(r) ≈ 0,208 m/s

Interpretation:
In 10 km Höhe ist die lokale Lichtgeschwindigkeit nach der HTP um etwa 20,8 cm/s kleiner als der ungestörte Vakuumwert c0.
Die relative Änderung beträgt nur ≈ 7 x 10^-10 und liegt damit weit unterhalb der heutigen Messgenauigkeit der Lichtgeschwindigkeit, ist aber prinzipiell eine klare Vorhersage der Theorie.Zum Vergleich: Am Erdboden (r = 6.371 km) wäre die Reduktion geringfügig größer (ca. 0,209 m/s).

Bei dieser Berechnung wurde die geostationäre Umkreisungsgeschwindigkeit (bzw. eine damit verbundene Massenzunahme) nicht berücksichtigt, da sie in dieser Höhe vernachlässigbar ist. Ebenso wurde bei der Festlegung c0 die Vakuumlichtgeschwindigkeit unseres Sonnensystems herangezogen. Bezüglich einer absoluten Lichtgeschwindigkeit c(abs) wurden noch keine Berechnungen durchgeführt. Derzeitige, sehr grobe Abschätzung c(abs)  ≈  299 792 800  …  299 793 700 m/s.
Letzte Änderung: 7 Stunden 12 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

8 Stunden 20 Minuten her
#13427
mit dem Konzept eines druckausgleichenden Mediums
Mach Dich nicht lächerlich, Du glaubst Doch nicht im Ernst, dass das Universum extra für Dich immer exakt so "ausgleicht", damit die Bilder IMMER klar rüber kommen.

Ha Ha! Da hast du wohl recht so einen Blödsinn glaube ich nicht, so etwas unlogisches kann nur dir einfallen um es den Leuten zu unterstellen.
Der Ausgleich ist ein Nebenprodukt des Drucks, wenn das Universum weniger Ausgleichen Müsste wären die Bilder noch klarer.

Aber es ist ja nicht nur dieser eine Punkt an dem mein Postulierter Druck zu einer neuen und einfacheren Beschreibung führt.
NULLIUS IN VERBA

"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996

"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024 ;)

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 52 Minuten her
#13428
Für WL01
Ganz allgemein gilt: Systeme, in denen Energieerhaltung und Impulserhaltung gilt, können nicht durch äußere Einflüsse getrieben sein. Die Bewegung von Massen unter dem Einfluss der Gravitation ist ein solches System. Tachyonen - oder Gravitonen - Fluss wäre ein solcher äußerer Einfluss und scheidet deshalb als Ursache für gravitative Wechselwirkung aus.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 25 Minuten her - 7 Stunden 18 Minuten her
#13429
Für WL01
Ganz allgemein gilt: Systeme, in denen Energieerhaltung und Impulserhaltung gilt, können nicht durch äußere Einflüsse getrieben sein. Die Bewegung von Massen unter dem Einfluss der Gravitation ist ein solches System. Tachyonen - oder Gravitonen - Fluss wäre ein solcher äußerer Einfluss und scheidet deshalb als Ursache für gravitative Wechselwirkung aus.
Der Einwand, ein Tachyonen-Flux sei ein unzulässiger äußerer Antrieb, der Energie- und Impulserhaltung verletze, greift zu kurz und verkennt den Charakter des Higgs-Feldes.

Das Standardmodell selbst enthält bereits einen nachgewiesenen tachyonischen Modus: Vor der spontanen Symmetriebrechung besitzt das Higgs-Potential einen negativen Massenquadrat-Term (m² < 0). Genau dieser tachyonische Charakter treibt die Instabilität des symmetrischen Vakuums und führt zum Higgs-Mechanismus. Tachyonische Anregungen sind also keine exotische Erfindung der HTP, sondern ein etablierter Bestandteil der Teilchenphysik.

In der HTP wird dieser tachyonische Charakter des Higgs-Feldes nicht wegerklärt, sondern als realer, dynamischer Hintergrund genutzt. Der Tachyonen-Flux ist daher kein äußerer Einfluss, der von außerhalb auf ein abgeschlossenes System einwirkt. Er ist eine Anregung und Eigenschaft des Higgs-Mediums selbst – also Teil des physikalischen Systems.

Energie- und Impulserhaltung gelten für das Gesamtsystem Materie + Higgs-Feld + tachyonische Moden. Lokal kann Impuls übertragen werden; die Bilanz des Gesamtsystems bleibt ausgeglichen. Im stationären Fall sorgen die ultraluminalen Tachyonen (E → 0) bei v → ∞ zudem dafür, dass der Netto-Energieübertrag verschwindet, während der Netto-Impulsübertrag durch Abschattung erhalten bleibt.

Wer den Tachyonen-Flux pauschal als verbotenen äußeren Antrieb abtut, müsste konsequenterweise auch den tachyonischen Modus des Higgs-Mechanismus im Standardmodell infrage stellen. Die HTP nimmt diesen bereits akzeptierten tachyonischen Charakter ernst und macht ihn zur mechanischen Grundlage der Gravitation.

Fazit:
Der Flux ist nicht „von außen“, sondern Ausdruck des Higgs-Feldes. Die Erhaltungssätze bleiben für das Gesamtsystem gültig.
Letzte Änderung: 7 Stunden 18 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 20 Minuten her - 7 Stunden 18 Minuten her
#13430
Rainer
nur der Überblick fehlt allen Dreien.
Spezifizier mal bitte.
Z.




 
Naja insbesondere das 1/r Potential. Üblich wird das Kraftgesetz mit 1/r² aus den drei Dimensionen abgeleitet (Verdünnung der Feldlinien mit der Kugeloberfläche r²) und daraus mit Poisson das Potential "zurechtgezimmert". Das ist Kokolores, Poisson stimmt nur ZUFÄLLIG mit unseren 3 Dimensionen überein, aber die Kräfte folgen allein dem Potential, das von sich aus mit 1/r abfallen MUSS, wenn nicht alles Humbug sein soll.

Und genau das liefert die UR auf dem Silberablett. Ganz abgesehen davon, dass sich alle einig sind, dass Elementarteilchen eine punktuelle Feldstörung sind, und insbesonder bei Massen eine, die "brummt", also schwingt, ... und dass virtuelle Fluktuationen eben Feldstörungen sind, die maximal die halbe "Wucht" haben, keine Energie übertragen müssen etc. (Bei Verwandlung von Teilchen ist das anders, hier WIRD Energie und Impuls und Ladung übertragen).

Dass diese Schwingungen des Teilchenfeldes Ausläufer erzeugen, liegt ja wohl auf der Hand. Und dass diese nicht die Energie eines ganzen Teilchens tragen, dürfte auch klar sein.

Das Teilchen verliert dabei keine Energie, es wandert keine Energie in die Ferne. Die "Brandung" flacht ab und ist letztlich ein statischer Zustand. Nur der Gradient der Abflachung ist messbar g = -∇Φ, weil er andere Teilchen dazu verleitet, im Potential abzusinken und ihre eigene Potentielle Energie in freie Energie zu verwandeln. Und hier würde die Entropie zuschlagen, weil der Vorgang nicht ohne Weiteres oder nicht vollständig reversibel ist. 
Rainer

so wie drüber hatte ich´s auch "verstanden".
Wirklich interessant ist mM. wie du mit einfachsten Modifikationen gegebener Faktoren zum Ziel kommst und eine widerspruchsfreie Quanten-Raumzeit entsteht.

Ich schau jetzt mal wo noch diverse Kritikpunkte lauern könnten.

Bis später
Z.
Letzte Änderung: 7 Stunden 18 Minuten her von Z..

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 12 Minuten her - 7 Stunden 11 Minuten her
#13431
Rainer
Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung, sodas wir möglichst übersichtlich und verständlich vorliegen haben um was es bzgl. "Deines Weltbildes" geht,  welches mit erstaunlich geringen Modifikationen gegebener Gleichungen zum Ziel kommt.

Erstens beschreibt die Frequenzformel w = c / D kein müde werdendes Licht, sondern ein entfernungsabhängiges Hintergrundrauschen des Vakuums, wodurch echte Lichtstrahlen im All stabil und Spektrallinien gestochen scharf bleiben.

Zweitens agieren Gravitonen rein als virtuelle Taktgeber der Zeit, die über die strikte Unschärfe-Identität Delta_E * Delta_t = hbar / 2 an die Laufzeit Delta_t = D / c gebunden sind; dies erzwingt die virtuelle Feldenergie E_Einzel = (hbar * c) / D ohne realen Energieverlust.

Drittens bestimmt die Masse einer Quelle nicht die Energie eines einzelnen Teilchens, sondern die schiere Anzahl N dieser Quanten-Taktgeber, was über die Formel N = E_Grav / E_Einzel = (G * M * m) / (hbar * c) die massenabhängige Raumkrümmung fehlerfrei erlaubt, da sich die Entfernung D perfekt herauskürzt.

Viertens sorgt die halbierte Unschärfe-Spanne UR / 2 = hbar / 4 für eine sanfte mathematische Phasendämpfung, wodurch das Kraftfeld in der Ferne kontinuierlich gegen Null abflacht, anstatt abrupt abzubrechen. Statt eines starres Teilchenmodell entsteht eine sozusagen, geometrische Resonanztheorie des Quantenvakuums, die mit den denkbar einfachsten Mitteln erzielt wurde, da sie zunächst ohne neue Formeln oder hypothetische Zusatzkonstanten auskommt.

Wie gesagt Ich schau jetzt baldigst mal wo noch eventuelle Kritikpunkte lauern könnten.
Z
Letzte Änderung: 7 Stunden 11 Minuten her von Z..

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 2 Minuten her - 7 Stunden her
#13432
WL01
Sorry, dass ich nicht ganz mitbekommen habe, welche Argumente Du meinst.
auch deine nach obigem Text erfolgende Antwortpost, bezieht sich nicht auf die von dir scheinbar "übersehenen  Argumente" auf die ich vormals ansprach...

Macht aber auch nix, zu sagen bleibt vorerst nur...
Du:
Deine Formeln leiten den 1/r -Abfall aus der Unschärferelation und der Lebensdauer virtueller Teilchen ab. 
......dass es Rainers modifizierte Gleichungen sind, nicht meine.

Danke nochmal für die Vorstellung deiner These, die ich wenn Zeit nochmal ausführlich anschauen werde.
Bis später
Z.
 
Letzte Änderung: 7 Stunden her von Z..

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

5 Stunden 56 Minuten her - 5 Stunden 32 Minuten her
#13433
@WL
Beispiel einer Berechnung der lokalen Lichtgeschwindigkeit auf der Erde in 10 km Höhe (HTP)
Verwendete Formel der HTP (schwache-Feld-Näherung):
Vermutlich dir bewusst, dass die Formel aus der RT als erste Näherung (schwaches Gravitationsfeld) hergeleitet ist oder zumindest hergeleitet werden kann.

KI sagt, Einstein habe 1911 (noch in Unkenntnis der kompletten ART) auf solche Weise die Lichtablenkung nahe der Sonne nur halb so groß berechnet wie sie gemessen wurde, weil ihm noch nicht bewusst war, dass nicht nur die Zeit, sondern auch die Länge mit dem gleichen Faktor eingeht.
Die exakte radiale Koordinatengeschwindigkeit in Schwarzschild-Koordinaten lautet nämlich 
Man beachte den Faktor 2. Diese Beziehung ist für den radialen Fall bereits exakt. Anders sieht es bei isotropen Koordinaten oder bei beliebigen Ausbreitungsrichtungen aus. Da ist es mathematisch nur die erste Näherung ohne höhere Potenzen.

Global oder in bestimmten Koordinaten kann man so eine ortsabhängige Koordinatengeschwindigkeit definieren. Sie ist jedenfalls koordinatenabhängig und keine direkt messbare physikalische Größe. Offenbar willst du es so verstehen, dass sich die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich mit dem Ort ändert. Geht damit nicht die Allgemeingültigkeit verloren, wenn man sich auf bestimmte Koordinaten festlegen muss?

Da hier jedenfalls ein Zusammenhang mit der RT besteht, wäre es vielleicht besser, wenn du nicht von Anfang an auf Konfrontationskurs gehst, sondern umgekehrt die anerkannte Theorie als Ausgangspunkt für deine eigene nimmst. Das dürfte mehr Akzeptanz finden.

Wie gesagt ist es doch zunächst einerlei, ob man die LG als absolut konstant betrachtet und sich mit rechenintensiver Metrik herumschlagen muss, oder man die LG als ortsabhängig mit ebenfalls aufwendiger Berechnung ansieht.

Deine Theorie müsste zeigen was ihr  Vorteil ggü. der ART ist und, wenn sie denn schlüssig ist, dass sie als Erweiterung der ART verstanden werden kann. Allerdings sehe da einen Konflikt mit der SRT. 
Letzte Änderung: 5 Stunden 32 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

5 Stunden 8 Minuten her - 5 Stunden 5 Minuten her
#13434
WL01
Vermutlich dir bewusst, dass die Formel aus der RT als erste Näherung (schwaches Gravitationsfeld) hergeleitet ist oder zumindest hergeleitet werden kann.
Global oder in bestimmten Koordinaten kann man so eine ortsabhängige Koordinatengeschwindigkeit definieren. Sie ist jedenfalls koordinatenabhängig und keine direkt messbare physikalische Größe. Offenbar willst du es so verstehen, dass sich die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich mit dem Ort ändert. Geht damit nicht die Allgemeingültigkeit verloren, wenn man sich auf bestimmte Koordinaten festlegen muss?
Wie gesagt ist es doch zunächst einerlei, ob man die LG als absolut konstant betrachtet und sich mit rechenintensiver Metrik herumschlagen muss, oder man die LG als ortsabhängig mit ebenfalls aufwendiger Berechnung ansieht.
Deine Theorie müsste zeigen was ihr  Vorteil ggü. der ART ist und, wenn sie denn schlüssig ist, dass sie als Erweiterung der ART verstanden werden kann.
Ja korrekt, die verwendete Näherung entspricht der ersten Ordnung der schwachen-Feld-Entwicklung in der Allgemeinen Relativitätstheorie (bzw. der 1911 von Einstein verwendeten Form). In Schwarzschild-Koordinaten erscheint für die radiale Koordinatengeschwindigkeit des Lichts sogar der Faktor 2.  Ob es allerdings nichtrotierende SL gibt bezweifle ich.

Grundsätzlich möchte ich nicht die Formeln der ART als falsch darstellen, da sie eine gute Näherung bestehender Beobachtungen sind. Aber wie schon mehrfach festgestellt, ich interpretiere die Beobachtungen anders und sehe die Konzeption der RT als nicht korrekte Interpretation. Die Formel ist daher nicht „rein HTP-eigen“, sondern an die bekannte Näherung angelehnt.

In der ART ist die Koordinatengeschwindigkeit des Lichts tatsächlich koordinatenabhängig und keine invariante Messgröße. Die lokal gemessene Lichtgeschwindigkeit bleibt dort immer ( c ).

In der HTP hingegen wird die Variable ( c(r) ) bewusst anders interpretiert: Sie soll eine reale, lokal messbare Veränderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit sein, verursacht durch die Dichte und den Zustand des Higgs-Tachyonen-Mediums. Es handelt sich also nicht um eine bloße Koordinatenwahl, sondern um eine physikalische Behauptung über das Medium. Der Einwand, dass man damit die Allgemeingültigkeit und Koordinatenunabhängigkeit der ART verlässt, ist berechtigt – das ist genau der Punkt, an dem die HTP von der ART abweicht.

Die Vorteile der HTP gegenüber der ART, habe ich schon in der Vorstellung meiner Theorie genannt:
Verglichen mit der ART bietet die HTP:
  • größere konzeptionelle Einfachheit durch ein mechanisches, statt geometrisches Modell,
  • mit nur einem generellen Bezugssystem, andere mögliche Bezugssysteme wären maximal scheinbar (vergleiche Laserpointer am Mond, Lichtuhren),
  • das mit einem einfachen Zeitbegriff und einem davon getrennten Raum auskommt, also ohne Raumzeit
  • bessere Quantenkompatibilität durch direkte Einbettung in die Feldtheorie ohne Renormierung der Gravitation,
  • Elimination der ad-hoc-Dunkelkomponenten, wie Dunkle Materie und Dunkle Energie
  • neue Möglichkeit der Gravitationsabschirmung somit testbare Vorhersagen, die in der ART fehlen.
  • Eine statische Universums-Interpretation des CMB ohne Urknall.
  • eine variable Lichtgeschwindigkeit, die komplexe Zeitdilatationen und Längenkontraktionen ausschließt und die den bewiesenen Grundsatz "bewegte Uhren gehen langsamer" einfacher erklärt
Ob man mit dieser Interpretation eine Annäherung oder gar Verschmelzung mit der ART erreichen könnte, möchte ich nicht beurteilen.
 
Letzte Änderung: 5 Stunden 5 Minuten her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

4 Stunden 44 Minuten her
#13435
Für WL01
Ganz allgemein gilt: Systeme, in denen Energieerhaltung und Impulserhaltung gilt, können nicht durch äußere Einflüsse getrieben sein. Die Bewegung von Massen unter dem Einfluss der Gravitation ist ein solches System. Tachyonen - oder Gravitonen - Fluss wäre ein solcher äußerer Einfluss und scheidet deshalb als Ursache für gravitative Wechselwirkung aus.
Der Einwand, ein Tachyonen-Flux sei ein unzulässiger äußerer Antrieb, der Energie- und Impulserhaltung verletze, greift zu kurz und verkennt den Charakter des Higgs-Feldes.

Das Standardmodell selbst enthält bereits einen nachgewiesenen tachyonischen Modus: Vor der spontanen Symmetriebrechung besitzt das Higgs-Potential einen negativen Massenquadrat-Term (m² < 0). Genau dieser tachyonische Charakter treibt die Instabilität des symmetrischen Vakuums und führt zum Higgs-Mechanismus. Tachyonische Anregungen sind also keine exotische Erfindung der HTP, sondern ein etablierter Bestandteil der Teilchenphysik.

In der HTP wird dieser tachyonische Charakter des Higgs-Feldes nicht wegerklärt, sondern als realer, dynamischer Hintergrund genutzt. Der Tachyonen-Flux ist daher kein äußerer Einfluss, der von außerhalb auf ein abgeschlossenes System einwirkt. Er ist eine Anregung und Eigenschaft des Higgs-Mediums selbst – also Teil des physikalischen Systems.

Energie- und Impulserhaltung gelten für das Gesamtsystem Materie + Higgs-Feld + tachyonische Moden. Lokal kann Impuls übertragen werden; die Bilanz des Gesamtsystems bleibt ausgeglichen. Im stationären Fall sorgen die ultraluminalen Tachyonen (E → 0) bei v → ∞ zudem dafür, dass der Netto-Energieübertrag verschwindet, während der Netto-Impulsübertrag durch Abschattung erhalten bleibt.

Wer den Tachyonen-Flux pauschal als verbotenen äußeren Antrieb abtut, müsste konsequenterweise auch den tachyonischen Modus des Higgs-Mechanismus im Standardmodell infrage stellen. Die HTP nimmt diesen bereits akzeptierten tachyonischen Charakter ernst und macht ihn zur mechanischen Grundlage der Gravitation.

Fazit:
Der Flux ist nicht „von außen“, sondern Ausdruck des Higgs-Feldes. Die Erhaltungssätze bleiben für das Gesamtsystem gültig.
Du erklärst mir hier, dass der von dir beschriebene Tachyonen-Impulsfluss, der pro Sekunde in der Masse 1kg 1.0E+12N freisetzt, nicht von außen kommt und trotzdem ausschließlich durch Abschattungseffekte Kräfte freisetzt. Das musst du näher erläutern.
Wie bereits beschrieben, kommt der astronomisch hohe Wert des Impulsflusses durch deinen Abschattungsmechanismus zustande. Die nahezu perfekte und vollständige Abschattung durch die Masse eines Neutronensterns führt pro kg zu einer derart starken Gewichtskraft. Ohne Abschattung muss die eigentliche Impulskraft dann aus allen Richtungen gleichzeitig auf jedes kg Materie wirken. Dass diese Wirkung trotzdem nicht von außen kommen soll, ist nicht nachvollziehbar. Wo in jedem System ist denn nun die Quelle dieses ungeheuren Impulsflusses?
 

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

4 Stunden 28 Minuten her
#13436
Z.: Einsteins Gravitonen geben dann sozusagen den Takt an,.wo auch immer ein Orchester zusammenkommt.
Einstein hat nie von Gravitonen geredet. Quanten-Gedöns war ihm immer suspekt.
Da du mit Rainers Gleichungen eh exakt 0 anfangen kannst, verstehst du denn Zusammenhang Einstein >< Gravitonen >< Bosonen natürlich überhaupt nicht. Schlaumeier. Das einzige was dir in den Sinn kommt ist wie immer rein kontraproduktives, das wissenschaftlich fundierte Zusammenhänge als falsch postuliert, oder zuhauf unverstandenes mit überflüssigen Allgemeinplätzen überflutet.

Für den interessierten Leser, der sich gerne ein tieferes Verständnis über den historischen Hergang des Physikgebäudes machen möchte, ohne jetzt direkt zu verstehen warum ich Einstein >< Gravitonen >< Bosonen in Relation, Analogie oder auch Allegorie zu Rainers Gleichungen setze, oder widergebe.
Obwohl Albert Einstein dem Graviton als elementarem Austauschteilchen zeit seines Lebens skeptisch gegenüberstand, schuf er durch die Verknüpfung seiner Theorien die wesentlichen Voraussetzungen für dessen spätere Postulation. Der tiefe Zusammenhang liegt in der Synthese zweier seiner revolutionärsten Entdeckungen, die er selbst strikt getrennt hielt.

1. Die konzeptionelle Synthese von Welle und Teilchen
Der tiefste physikalische Zusammenhang ergibt sich, wenn man Einsteins Erkenntnisse aus dem Jahr 1905 mit denen aus dem Jahr 1916 kombiniert:
  • Die Teilchen-Vorlage (1905): Einstein erklärte beim photoelektrischen Effekt, dass kontinuierliche elektromagnetische Wellen (Licht) im Austausch mit Materie aus lokalisierten Energiepaketen – den Lichtquanten (heute Photonen) – bestehen.
  • Die Wellen-Analogie (1916): In der Allgemeinen Relativitätstheorie bewies Einstein, dass beschleunigte Massen kontinuierliche Gravitationswellen erzeugen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
  • Der logische Schluss: Wendet man Einsteins eigenes quantenmechanisches Prinzip von 1905 auf seine Entdeckung von 1916 an, folgt zwingend der Schritt der Quantengravitation: Wenn klassische elektromagnetische Wellen quantisiert werden (Photonen), müssen klassische Gravitationswellen ebenfalls quantisiert werden (Gravitonen).

2. Die mathematische Brücke: Das schwache Gravitationsfeld
Einstein schuf die exakte mathematische Näherung, die die spätere Quantisierung durch Physiker wie Leon Rosenfeld (1930) überhaupt erst ermöglichte.
In seinen Arbeiten zu den Gravitationswellen führte er die linearisierte Gravitation ein. Er spaltete die komplexe, nichtlineare Raumzeitgeometrie mathematisch in einen flachen Hintergrund und eine kleine, wellenartige Störung auf:
g_mu_nu = eta_mu_nu + h_mu_nu
  • g_mu_nu steht für den gekrümmten metrischen Tensor der vollständigen Raumzeit.
  • eta_mu_nu repräsentiert die flache Minkowski-Raumzeit der Speziellen Relativitätstheorie.
  • h_mu_nu ist die kleine wellenartige Fluktuation (wobei der Betrag von h_mu_nu sehr viel kleiner als 1 ist).
Durch diese Linearisierung verhält sich die Störung h_mu_nu mathematisch wie ein gewöhnliches Feld, das sich auf einer flachen Bühne ausbreitet. Nur weil Einstein diese Analogie zum Elektromagnetismus schuf, konnten spätere Quantenfeldtheoretiker die ungestörte Raumzeit quantisieren und zeigen, dass die Anregungen dieses Feldes masselosen Teilchen mit dem Spin J = 2 entsprechen müssen.

3. Einstein als Wegbereiter des Teilchen-Impulses
In seiner bahnbrechenden Arbeit von 1917 über die Quantentheorie der Strahlung bewies Einstein, dass Lichtquanten bei der Emission und Absorption nicht nur Energie portionieren, sondern auch einen gerichteten Impuls auf Atome übertragen. Heutzutage wissen wir, dass ein solches Quant die folgende mechanische Eigenschaft besitzt:
p = h / lambda
  • p ist der gerichtete Impuls des Quants.
  • h ist das Plancksche Wirkungsquantum.
  • lambda ist die Wellenlänge der Strahlung.
Damit definierte Einstein das Quant erstmals als echtes, kinetisches Teilchen mit Impulsübertrag und nicht nur als rein statistische Energieportion. Jede moderne Theorie des Gravitons basiert fundamental auf dieser Erkenntnis: Kräfte werden in der Quantenfeldtheorie nicht durch Felder im Raum, sondern durch den kontinuierlichen Austausch von Impulsträgern (Eichbosonen) vermittelt.

Zusammenfassung
Einstein legte die Grundlagen für das Graviton nicht durch Absicht, sondern durch die fundamentale Natur seiner Entdeckungen. Er lieferte die Wellen (die Raumzeitwellen der Relativitätstheorie) und das Rezept zur Konzeptualisierung von Kraftteilchen (den Impulsübertrag der Lichtquanten). Die Zusammenführung dieser beiden Meilensteine war der Startschuss für die moderne Quantengravitation.
Z.
Einstein kann doch gar nichts dafür, dass seine Entdeckungen von manchen Physikern als prinzipiell quantisierbar betrachtet wurden. Leider konnte bisher für die Zusammenführung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik weder ein Beweis noch ein plausibles Vorgehen entwickelt werden. Diese Quantisierbarkeit ist daher nur eine Luftnummer.
Das Dualitätsprinzip von Wellen und Teilchen hat nicht einmal etwas mit dieser Zusammenführung zu tun. Ein Photon ist kein unteilbares Quant. Seine Energie kann (siehe Compton-Streuung) auch in kleinen Portionen abgegriffen werden.

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