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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12581
Um das klarzustellen, Ladungsdichte ist eine interne Eigenschaft von Objekten, die dadurch, dass ein Beobachter am Objekt vorbeirauscht nicht im geringsten beeinflusst wird. Deshalb ändert sich die Ladungsdichte auch dann nicht wenn sich das Objekt am Beobachter vorbei bewegt.
 
Nach diesem Erklärungsansatz wird aber der stromdurchflossene Leiter in einen "ruhenden" und einen bewegten Teil aufgeteilt. "Ruhend" sind dabei die Atomrümpfe und "bewegt" die Leitungselektronen. In der Betrachtung wird angenommen, daß im Laborsystem der Leiter nicht geladen gemessen wird und im Ruhesystem sich durch unterschiedliche Längen der beiden Teile eine insgesamt positive Ladungsdichte ergibt. Das Ergebnis klingt zuerst einleuchtend, hat aber das Problem, daß etwa im von D' Abramo genannten supraleitenden langsam drehenden Ring dieser positiv geladen gemessen würde. Also man einen Widerspruch zur Ladungserhaltung hätte.

 
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen. Das hört sich zunächst widersprüchlich an, wird aber rasch klar wenn man einsieht, dass Kraftfelder, wenn auch stark abgeschwächt, bis ins unendliche reichen. Auch müssten z.B. rotierende elektrische Ladungen Energie abstrahlen, wenn ihre elektrischen Felder mit rotieren würden. Aber tatsächlich generieren rotierende elektrische Ladungen lediglich ein statisches Magnetfeld, das natürlich nicht rotiert.
D.h. der rotierende supraleitende Ring müsste auch theoretisch nicht als positiv geladen gemessen werden.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Wolfgang24-1.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12582
die umstrittene relativistische Kontraktion
Sie ist nicht umstritten. Wenn überhaupt, dann beträfe es die ganze Relativitätstheorie. Man könnte damit gar nichts erklären. SRT und ART wären schlicht falsch. Da fragt man sich natürlich, warum eine falsche Theorie so erfolgreich ist mit ihren Vorhersagen und Experimenten.
Das bedeutet, man braucht die [...] relativistische Kontraktion überhaupt nicht um irgend etwas zu erklären.
Um irgend etwas widersprüchlich und falsch erklären braucht man sie nicht. Man kann ersatzweise von widerlegten "bewegten Magnetfeldern" fantasieren, wie wir gesehen haben.

 
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden. Dieses Verständnis ist deshalb fundamental falsch, weil ein solcher Prozess der Kausalität widersprechen würde.
Linear bewegte Magnetfelder sind keineswegs widerlegt. Ein elektrischer Linearmotor zeigt das direkt. Lediglich symmetrisch rotierende Magnetfelder gibt es prinzipiell nicht. In elektrischen Motoren sorgen ebenfalls unsymmetrische bewegte Magnetfelder in Wechselwirkung mit elektrischen Spulen für die Kraftübertragung auf die Motorachse.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12583
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Man kann auch diesen Ring als Polygon etwa als Dreieck formen. Trotzdem sollte dann das Leitungsstück bei passender Geschwindigkeit positiv geladen sein. 

Gruß
Rudi Knoth

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12584
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.

Gruß
Rudi Knoth
Danke von: Eclipse4

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12585
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Man kann auch diesen Ring als Polygon etwa als Dreieck formen. Trotzdem sollte dann das Leitungsstück bei passender Geschwindigkeit positiv geladen sein.
 
Nein, es gibt keine Aufladung, weil eine gleichförmige Bewegung nicht zu einem wie auch immer messbaren relativistischen Zusammenziehen führen kann.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12586
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.
 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12587
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.

 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?
 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.

Gruß
Rudi Knoth
Danke von: Eclipse4

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12588
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.


 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?

 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.
 
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann. Was tatsächlich passiert, muss stets im Einklang mit der Kausalität sein.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12589
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.



 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?


 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.

 
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann. Was tatsächlich passiert, muss stets im Einklang mit der Kausalität sein.
 
Es werden aber im gleichen Volumen mehr Teilchen der einen Ladung als der anderen Ladung gemessen.Aber nach meiner Ansicht ist diese Längenkontraktion-Argumentation eher eine einfache Erklärung als Ersatz für eine Transformation der elektrischen und magnetischen Felder.

Gruß
Rudi Knoth 

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12590
Nun dann nochmal etwas ausführlicher:
Sehr gut.
Die Dichte der Elektronen im Laborsystem (Ruhesystem der Ionen) ist für die Anziehungskräfte allerdings irrelevant, weil die Ionen unbeweglich sind.
Aber zum Verständnis am Ende ist es wichtig, dass sich diese Dichte der Elektronen im Laborsystem nicht ändert, wenn man den Strom einschaltet oder ausschaltet.

Die Konsequenz ist eben, dass für die Elektronen in ihrem eigenen System die Ionendichte quasi doppelt erhöht ist. Sie messen die eigenen Abstände größer als vorher und die Abstände der Ionen kleiner als vorher.
Die Ionen im eigenen Draht ändern dabei zwar nichts am "Magnetismus", sondern nur die Ionen im Paralleldraht wirken nun anziehend auf die beweglichen Elektronen.
im von D' Abramo genannten supraleitenden langsam drehenden Ring dieser positiv geladen gemessen würde. Also man einen Widerspruch zur Ladungserhaltung hätte.
Das habe ich zwar nicht gelesen, aber in einem Ringstrom (wie auch bei einer Rollstrepe oder Förderband) gibt es immer ein gegenläufiges Gegenüber, wo die relative Bewegung sich verdoppelt und nicht wegkürzt.

Im Ruhesystem, was bei Rotation als das Laborsystem wohl definiert ist, sind zwar die einzelnen Elektronen (ΛL = ΛC/γ) tangential kontrahiert, aber nicht die Zwischenräume. Ihre Dichte bleibt wie vorher unverändert. Im System der Elektronen sind die Ionen zwar kontrahiert, aber die gegenläufigen Elektronen noch mehr, ähnlich wie beim antiparallelen Leiterpaar.
Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.
perfekt, das ist das Dreieck von dem ich weiter oben sprach, man kann immer nur zwei EREIGNISSE der beiden Messung zur Deckung bringen, die anderen beiden klaffen immer auseinander.
Es werden aber im gleichen Volumen mehr Teilchen der einen Ladung als der anderen Ladung gemessen.
So ist es, die Lorentzkontraktion existiert immer nur im Sytem des Beobachters, bestimmt für diesen aber gerade die Wirkung der beobachteten Quelle auf ihn.
Um die Wirkungen auf das andere Objekt zu beurteilen nützt diese Betrachtung jedoch gar nichts, dafür sollte man das Bezugssystem wechseln.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12591
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Das ist Begriffsverwirrung.

"DAS Feld" beschreibt im gesamten Koordinatenraum eine Wertangabe für jede erdenkliche Koordinate (zB statisch Raumpunkte oder dynamisch Raumzeitpunkte = Ereignisse).

"Das Feld" einer Ladung ist hingegen der Beitrag, den diese Ladung zum Gesamtfeld liefert. Idealerweise stellt man sich das restliche Feld als ein Minkowskifeld also mit konstantem Wert vor. Diese "Feldstörung" kann sich selbstverständlich relativ bewegen, verformen, auseinanderfließen etc.
Derartige Felder überlagern sich immer, sie interagieren nicht, die tragen selber keine Ladung. Es trägt übrigens auch keine Energie, sonst würde es zu Boden fallen.

Im Falle beschleunigter Ladungen (zB Kreisstrom oder Antenne) entstehen dadurch Wellen, zB Synchrotronstrahlung.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12592
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann.
?? Im Ruhesystem kleiner gemessene Abstände zwischen gleich vielen Objekten bedeutet nun mal eine höher gemessene Dichte. Es greift das Coulombsche Gesetz für die gemessene Dichte wie in jedem Inertialsystem.

Dass die SRT nur mathematische Spielerei und "geometrischer Blödsinn" ohne messbare Auswirkungen wäre ist ein fataler Irrtum. Dann wäre sie ganz unbrauchbar, physikalisch schlicht falsch und empirisch leicht zu widerlegen.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12593
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann.
?? Im Ruhesystem kleiner gemessene Abstände zwischen gleich vielen Objekten bedeutet nun mal eine höher gemessene Dichte. Es greift das Coulombsche Gesetz für die gemessene Dichte wie in jedem Inertialsystem.

Dass die SRT nur mathematische Spielerei und "geometrischer Blödsinn" ohne messbare Auswirkungen wäre ist ein fataler Irrtum. Dann wäre sie ganz unbrauchbar, physikalisch schlicht falsch und empirisch leicht zu widerlegen.
Nein, es geht darum dass der Beobachter zwar zu jedem bewegten Objekt einen kürzeren Abstand misst, aber dass dies trotzdem den Abstand der Objekte untereinander nicht verändert. Daher verändert diese Beobachtung der verkürzten Abstände die Dichte der bewegten Objekte nicht.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12594
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Das ist Begriffsverwirrung.

"DAS Feld" beschreibt im gesamten Koordinatenraum eine Wertangabe für jede erdenkliche Koordinate (zB statisch Raumpunkte oder dynamisch Raumzeitpunkte = Ereignisse).

"Das Feld" einer Ladung ist hingegen der Beitrag, den diese Ladung zum Gesamtfeld liefert. Idealerweise stellt man sich das restliche Feld als ein Minkowskifeld also mit konstantem Wert vor. Diese "Feldstörung" kann sich selbstverständlich relativ bewegen, verformen, auseinanderfließen etc.
Derartige Felder überlagern sich immer, sie interagieren nicht, die tragen selber keine Ladung. Es trägt übrigens auch keine Energie, sonst würde es zu Boden fallen.

Im Falle beschleunigter Ladungen (zB Kreisstrom oder Antenne) entstehen dadurch Wellen, zB Synchrotronstrahlung.
Selbstverständlich enthalten Kraftfelder eine Energiedichte. Diese ist für Gravitationsfelder, elektrische Felder und Magnetfelder mit der Feldstärke (g, ℰ,H): (-g²/(8πG), εₒ ℰ²/2, µₒH²/2).  
Die Überlagerung der Felder verändert die Energiedichte, deshalb entstehen Kräfte zwischen den Feldquellen. Die Strahlung enthält Energie, da ja bereits die Felder eine Energiedichte enthalten.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12595
Rudi Knoth: Es werden aber im gleichen Volumen mehr Teilchen der einen Ladung als der anderen Ladung gemessen.Aber nach meiner Ansicht ist diese Längenkontraktion-Argumentation eher eine einfache Erklärung als Ersatz für eine Transformation der elektrischen und magnetischen Felder.
Nein, im selben Volumen werden exakt gleich viele bewegte Teilchen gemessen wie sich in diesem Volumen im Ruhesystem dieser Teilchen aufhalten. Es ist wieder der Punkt, dass die bewegten Teilchen doch nicht das Volumen in dem sie enthalten sind, mit ihrer Bewegung mitführen. Auch wenn sich die Teilchen bewegen, hat dies doch keinen Einfluss auf das Volumen in dem sie sich bewegen.
Tatsächlich gibt es keine Volumina, die sich relativ zueinander bewegen. Die Vorstellung, eine bewegte Wolke von Teilchen würde wie selbstverständlich das Volumen in dem sie enthalten ist, mit ihrer Bewegung mitnehmen, ist doch die Quelle des ganzen Missverständnisses. Aber die Teilchen bewegen sich alle individuell, ohne dass dies einen Einfluss auf das Volumen hätte, in dem sie sich aufhalten.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12596
Dass die SRT nur mathematische Spielerei und "geometrischer Blödsinn" ohne messbare Auswirkungen wäre ist ein fataler Irrtum. Dann wäre sie ganz unbrauchbar, physikalisch schlicht falsch und empirisch leicht zu widerlegen.
Nein, es geht darum dass der Beobachter zwar zu jedem bewegten Objekt einen kürzeren Abstand misst, aber dass dies trotzdem den Abstand der Objekte untereinander nicht verändert. Daher verändert diese Beobachtung der verkürzten Abstände die Dichte der bewegten Objekte nicht.
Nein, es geht darum, dass in der RT die 4D-Raumzeit empirisch überprüfbar real ist. Nur der raumzeitliche Abstand ist invariant, Längen und Zeiten sind es nicht. Rudi Knoth hat es dir oben gesagt. Der Schlüssel ist die Relativität der Gleichzeitigkeit.

In dem Moment, wo sich die negative Ladung q- in ihrem Ruhesystem räumlich in der Mitte zwischen zweipositiven Atomrümpfen q1+ und q2+ befindet, erfährt sie gleichzeitig eine Coulombkraft von beiden. Es sind zwei gleichzeitige Wechselwirkungen:
  • WW1: Kraft wirkt zwischen q- und q1+.
  • WW2: Kraft wirkt zwischen q- und q2+.
Dieselben Wechselwirkungen mit q- finden auch im Ruhesystem des Leiters räumlich an denselben Stellen statt, aber nicht gleichzeitig.
Erst findet WW1 statt und etwas später, nachdem sich q- weiter bewegt hat, findet WW2 statt.

Weder zum Zeitpunkt von WW1 noch von WW2 befindet sich q- räumlich in der Mitte zwischen q1+ und q2+. Der Abstand zu q- ist zwar jeweils gleich, aber der räumliche Abstand zwischen q1+ und q2+ ist um den Faktor Gamma größer.

Die räumliche Differenz wird von q- in der Zwischenzeit zurückgelegt. Eine Zwischenzeit existiert im Ruhesystem von q- aber gar nicht. Dort sind WW1 und WW2 gleichzeitig.

Klingt komisch, ist aber so laut SRT. 
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.
Danke von: Rainer Raisch

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12597
Dass die SRT nur mathematische Spielerei und "geometrischer Blödsinn" ohne messbare Auswirkungen wäre ist ein fataler Irrtum. Dann wäre sie ganz unbrauchbar, physikalisch schlicht falsch und empirisch leicht zu widerlegen.
Nein, es geht darum dass der Beobachter zwar zu jedem bewegten Objekt einen kürzeren Abstand misst, aber dass dies trotzdem den Abstand der Objekte untereinander nicht verändert. Daher verändert diese Beobachtung der verkürzten Abstände die Dichte der bewegten Objekte nicht.
Nein, es geht darum, dass in der RT die 4D-Raumzeit empirisch überprüfbar real ist. Nur der raumzeitliche Abstand ist invariant, Längen und Zeiten sind es nicht. Rudi Knoth hat es dir oben gesagt. Der Schlüssel ist die Relativität der Gleichzeitigkeit.

In dem Moment, wo sich die negative Ladung q- in ihrem Ruhesystem räumlich in der Mitte zwischen zweipositiven Atomrümpfen q1+ und q2+ befindet, erfährt sie gleichzeitig eine Coulombkraft von beiden. Es sind zwei gleichzeitige Wechselwirkungen:
  • WW1: Kraft wirkt zwischen q- und q1+.
  • WW2: Kraft  wirkt zwischen q- und q2+.
Dieselben Wechselwirkungen finden auch im Ruhesystem des Leiters statt, aber nicht gleichzeitig.
Erst findet WW1 statt und etwas später, nachdem sich q- weiter bewegt hat, findet WW2 statt.

Weder zum Zeitpunkt von WW1 noch von WW2 befindet sich q- räumlich in der Mitte zwischen q1+ und q2+. Der Abstand zu q- ist zwar jeweils gleich, aber der Abstand zwischen q1+ und q2+ ist um den Faktor Gamma größer. Die Differenz wird von q- in der Zwischenzeit zurückgelegt. Eine Zwischenzeit existiert im Ruhesystem von q- aber gar nicht. Dort sind WW1 und WW2 gleichzeitig.

Klingt komisch, ist aber so laut SRT. 
Ja, das klingt nicht nur komisch sondern ist auch vollkommener Blödsinn. Kräfte wirken doch nur im Ruhesystem des Objekts auf das sie wirken. Man kann das zwar auch von anderen Systemen aus beobachten, aber das ändert nichts an der Wirkung von Kräften.
Es sind nicht nur die Kräfte, die nur im Ruhesystem wirken. Sämtliche Prozesse, die in unserer Welt tatsächlich ablaufen, laufen alle in ihrem Ruhesystem in Echtzeit und im unveränderten nicht dilatierten Raum ab. Wenn man einen Prozess auch von einem relativ dazu bewegten System aus beobachten kann, dann kann der Prozessablauf schon irgendwie anders erscheinen, aber tatsächlich ändert sich der Prozess dadurch nicht im geringsten.
Auch wenn man, wie du oben, irgend welche isolierten Details herauspickt und behauptet, dass mit den relativistisch geänderten Details der Prozess nun anders ablaufen müsste, stimmt das nicht. Mit der relativistischen Dilation ändert sich keine einzige Eigenschaft des beobachteten Objekts.
Man sagt zwar, ein bewegtes Objekt hat eine andere Masse, aber in seinem Ruhesystem hat das bewegte Objekt nur seine Ruhemasse.  Das Massenäquivalent der kinetischen Energie trägt sogar zum Gravitationsfeld bei. Aber dieser Beitrag existiert nicht im Ruhesystem der Masse. Man könnte nun meinen dass das Gravitationsfeld der kinetischen Energie doch in allen Referenzsystemen existieren müsste, aber auch das stimmt natürlich nicht.
Das Gravitationsfeld der kinetischen Energie ist das Paradebeispiel einer realen Folgewirkung der Dilation. Aber gerade dieses Paradebeispiel zeigt, dass es keinerlei relativistische Effekte gibt, die sich auf das Ruhesystem von Objekten auswirken.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12598
Auch wenn man, wie du oben, irgend welche isolierten Details herauspickt und behauptet, dass mit den relativistisch geänderten Details der Prozess nun anders ablaufen müsste, stimmt das nicht. Mit der relativistischen Dilation ändert sich keine einzige Eigenschaft des beobachteten Objekts.
Nirgends behaupte ich einen geändertem Prozess und geänderte Eigenschaften. Ein klassisches Strohmann-Argument.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12600
Auch wenn man, wie du oben, irgend welche isolierten Details herauspickt und behauptet, dass mit den relativistisch geänderten Details der Prozess nun anders ablaufen müsste, stimmt das nicht. Mit der relativistischen Dilation ändert sich keine einzige Eigenschaft des beobachteten Objekts.
Nirgends behaupte ich einen geändertem Prozess und geänderte Eigenschaften. Ein klassisches Strohmann-Argument.
Du behauptest, dass sich Raumladungen verändern würden, wenn Ladungen strömen. Aber in ein beliebiges stehendes Volumen des Leiters strömen pro Zeiteinheit exakt gleichviel Elektronen hinein wie heraus. Dies verändert die Raumladung im Leiter nicht im geringsten.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12601
Aber in ein beliebiges stehendes Volumen des Leiters strömen pro Zeiteinheit exakt gleichviel Elektronen hinein wie heraus. Dies verändert die Raumladung im Leiter nicht im geringsten.
Korrekt. Das ist die einfache empirische Lösung für das Bell Paradoxon.
Da die Elektronen (und deren Abstände) aber aus Sicht des Laborsystems kontrahiert sind (d), bedeutet dies automatisch, dass sich die eigenen Abstände im System der Eektronen vergrößert haben (D), als der Strom eingeschaltet wurde.
d = D/γ
also
D = d·γ
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.

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