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ART = SRT + Gravitation

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Re: ART = SRT + Gravitation

20 Stunden 27 Minuten her
#14187
Y.

Man hat sich schon Sorgen gemacht.
Habe die Ehre.
Z.

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Re: ART = SRT + Gravitation

18 Stunden 17 Minuten her
#14190
benötigt die Information von B nach AC ja auch etwas Zeit.
Das ist völlig irrelevant, weil die Optik durch die Lichtlaufzeit in die "Sicht" korrigiert wird.
Wenn ein Beobachter von A und B mit jeweils v=0 ein Signal erhält, dann sind diese gleichzeitig entstanden, wenn Δt·c = ΔD.
Genau das ist die Gleichzeitigkeit. Die Optik ist vollkommen egal bzw nur ein erkenntnistheoretisches Hilfsmittelt für die Interpretation der Messungen.

Niemand wäre so  blöde, zu behaupten, dass zwei Blitze gleichzeitig einschlagen, nur weil man sie unabhängig von den Entfernungen zugleich registriert.
Wir sprechen von Physik und nicht von Kindergarten. Das Ruhesystem (mit c < ∞)  ist die absolute Mindesterkenntnis. Wer schon daran scheitert, sollte absolut die Finger von SRT lassen.
Naja, wenn man die Lichtlaufzeit in diesem Fall einfach ignoriert, ist klar was von der SRT zu halten ist.

Übrigens danke für das Löschen meines Threads über die HTP/HST.
Offensichtlich eine sehr effektive Methode um mich mundtod zu machen und auch klar was man von eurem Forum zu halten hat.
Nochmals vielen Dank.

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Re: ART = SRT + Gravitation

17 Stunden 54 Minuten her - 17 Stunden 14 Minuten her
#14191
@Z.
Um auch ehrlich zu sein, habe ich anfangs tatsächlich nicht sofort kapiert, dass es dir lediglich um den trivialen Vorteil beim Rechnen ging.
Es geht mir nicht nur um einfacheres Rechnen.

Die übliche (gewohnte, eingefahrene) Denke ist, dass man eine Uhr C nur dann als "langsamer" gehend feststellt, wenn sie im IS bewegt ist und zweimal abgelesen wird, wobei die Ablese-Ereignisse zwangläufig an verschiedenen Orten A und B im eigenen IS geschehen: Bewegte Uhren gehen langsamer. So kennt man es.

Tatsächlich wird ein- und dieselbe Uhr aber immer als "langsamer" gehend festgestellt, wenn man sie zweimal abliest, auch am selben Ort. Das heißt, C wird auch durch zwei Vergleiche in ihrem IS als "langsamer" festgestellt, beide am Ort von C, wie das 3-Uhren Beispiel zeigt.

Es geht mir darum, den Fokus auf diese Tatsache zu legen, also die gewohnte, eingefahrene Denke zu verlassen.

Was du (sogar zwingend) verlangt hast, ist ein Ablesen der fernen Uhr B aus Sicht von C (wenn sie sich bei A befindet), und zeigt nur wieder die übliche Denke. Es erfordert, dass im eigenen IS von C die Vergleiche an verschiedenen Orten stattfinden. So wird dann dieselbe Uhr B zweimal abgelesen und nicht C. Also ist B dann die bewegte Uhr und geht langsamer.

Im Hinblick auf mein Vorhaben ist das total kontraproduktiv, denn es würde im Gravitationsfeld (ART) nicht funktionieren. Dort hat eine stationäre Uhr C gar keine ausgedehnte Gleichzeitigkeitsebene, wo man an verschiedenen Orten vergleichen könnte:
physics.stackexchange.com/a/246242
This implies you are thinking that reference frames have universal extent. While that is true in special relativity, it is not the case in general relativity. Reference frames are local in general relativity.
[...] Die ART ist eine lokale Theorie, alles was weiter weg ist ist koordinatenabhängig
Siehe auch meinen Nachtrag im OT #13987 .

Ich will ja auf die Gemeinsamkeiten von SRT und ART hinaus. Solange die Sache mit den drei Uhren nicht vollständig verstanden wird, also meine Motivation dahinter, muss ich hier gar nicht weiter machen. Es ist ein unverzichtbares Puzzleteil meiner Argumentationskette.
Letzte Änderung: 17 Stunden 14 Minuten her von Eclipse4.

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Re: ART = SRT + Gravitation

15 Stunden 19 Minuten her - 15 Stunden 13 Minuten her
#14193
Es geht mir darum, den Fokus auf diese Tatsache zu legen, also die gewohnte, eingefahrene Denke zu verlassen.

Was du (sogar zwingend) verlangt hast, ist ein Ablesen der fernen Uhr B aus Sicht von C (wenn sie sich bei A befindet), und zeigt nur wieder die übliche Denke. Es erfordert, dass im eigenen IS von C die Vergleiche an verschiedenen Orten stattfinden. So wird dann dieselbe Uhr B zweimal abgelesen und nicht C. Also ist B dann die bewegte Uhr und geht langsamer.

Da sollte man schon sehr aufpassen, was angeblich "zwingend verlangt wurde" wenn das so eingeschätzte,  ein rein sprachliches Bemühen war das ausschliesslich im KONTEXT zu deinen Aussagen geäußert wurde oder werden musste, bzw. angebracht war....

Ich muss bei dem 3 Uhren Beispiel nichts verlangen, wäre ja auch sinnlos, da sämtliche Parameter und Randbedingungen durch den Versuchsaufbau bereits vollständig determiniert sind.....Das was angeblich zusätzl. erforderlich sein soll, (s. oben) löst sich somit in Luft auf.

Man braucht, wenn man all die "Vorbedingungen" des Drei-Uhren-Vergleichs von vornherein bedenkt, nur ein einziges Mal ganz am Ende alle 3 Uhren abzulesen!

Und wenn einem die ZD (Zeitdilatation) und RdG (Relative Gleichzeitigkeit) bewusst, hat man eine absolut einfache, widerspruchsfreie Erklärung, dann aber eben aus der Sicht aller 3 Uhren.

Was bitteschön soll daran umständlich sein? (wenns dir nicht nur ums rechnen geht)

Z.



 
Letzte Änderung: 15 Stunden 13 Minuten her von Z..

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Re: ART = SRT + Gravitation

15 Stunden her
#14195
Man braucht, wenn man all die "Vorbedingungen" des Drei-Uhren-Vergleichs von vornherein bedenkt, nur ein einziges Mal ganz am Ende alle 3 Uhren abzulesen!
Was willst du denn aus einer einzigen Ablesung schließen?
Das ist ebenso einfach wie unsinnig.

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Re: ART = SRT + Gravitation

14 Stunden 56 Minuten her - 14 Stunden 54 Minuten her
#14196
Man braucht, wenn man all die "Vorbedingungen" des Drei-Uhren-Vergleichs von vornherein bedenkt, nur ein einziges Mal ganz am Ende alle 3 Uhren abzulesen!
Wenn Du die Uhren vorher synchronisieren willst, dann ist das dasselbe wie eine Ablesung. Man nennt es nur nicht Synchronisierung sondern Ablesung, wenn eine der Uhren zwar am selben Ort, aber in einem anderen IS ist (v ≠ 0).
Letzte Änderung: 14 Stunden 54 Minuten her von Rainer Raisch.
Danke von: Eclipse4

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Re: ART = SRT + Gravitation

14 Stunden 23 Minuten her - 14 Stunden 20 Minuten her
#14197
Hi Rainer 

Klar aus der Perspektive... Operational und physikalisch ist jeder Synchronisationsprozess zwischen bewegten Systemen (v ≠ 0) methodisch ein reales Messereignis.
Grazzie.

Mein Punkt setzt eine Ebene drüber an.. Da ich es als ein Gedankenexperiment behandle, bei dem die mathematischen Rahmenbedingungen a priori gegeben und fehlerfrei voraussgesetzt, ist das System informationstheoretisch geschlossen. Da sich aus den finalen Resultaten der Versuchsaufbau mathematisch exakt rekonstruieren lässt (s. Retrodiktion), braucht es für diesen wasserdichten Beweis keine reale Messung zu Beginn des Experiments
GZ.
Letzte Änderung: 14 Stunden 20 Minuten her von Z..

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Re: ART = SRT + Gravitation

14 Stunden 16 Minuten her - 14 Stunden 8 Minuten her
#14198
Rahmenbedingungen a priori gegeben und fehlerfrei voraussgesetzt,
Welche Rahmenbedingungen denn? Der gemeinsame Urknall?
Treffen sich zwei Förster....die haben natürlich die gleiche Uhrzeit an der Armbanduhr, aber die Lebensuhr zeigt ganz sicher eine unterschiedliche Zeit an. Bei zwei Asteroiden (oder abstrakten Bezugssystemen) kann man schlecht behaupten, sie hätten ganz sicher bei irgend einem Ereignis die gleiche Uhrzeit, das wird sogar durch die Uhrendesynchronisation ausgeschlossen. Und wozu dann überhaupt die Uhr A?
Letzte Änderung: 14 Stunden 8 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: ART = SRT + Gravitation

14 Stunden 9 Minuten her - 13 Stunden 51 Minuten her
#14199
Man braucht, wenn man all die "Vorbedingungen" des Drei-Uhren-Vergleichs von vornherein bedenkt, nur ein einziges Mal ganz am Ende alle 3 Uhren abzulesen!
Was willst du denn aus einer einzigen Ablesung schließen?
Das ist ebenso einfach wie unsinnig.
So "einfach" scheint es zu sein...hmm
Hatten wirs nicht gerade mit einfach und zu einfach..

Wenn alle Naturgesetze (sowie die vollständige  LT) und die Systemgrenzen bekannt sind, verhält sich das System vollständig deterministisch. Das bedeutet, dass der finale Zustand eine eindeutige mathematische Funktion des Anfangszustands ist. Sprich, aus einer einzigen finalen Ablesung lässt sich über die Umkehrfunktion der Zustand zu jedem beliebigen früheren Zeitpunkt t₀ exakt berechnen. Die Information geht im System nicht verloren. Deshalb ist die Rekonstruktion des gesamten Versuchsaufbaus aus den Enddaten mathematisch eben gerade nicht "unsinnig", sondern absolut zwingend.

Aber wieder mal geschickt umsegelt, was drüber gerade noch so Kontext war.... 

Z
Letzte Änderung: 13 Stunden 51 Minuten her von Z.. Begründung: gramma

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Re: ART = SRT + Gravitation

13 Stunden 53 Minuten her - 13 Stunden 41 Minuten her
#14200
Rainer 
das wär doch mal was so ein gemeinsamer Urknall.


Die mathematische Geometrie des 3 Uhren Gedankenexperiments

Ruhesystem
Wir betrachten zwei im selben Inertialsystem ruhende Uhren, A und B, sowie eine relativ dazu bewegte Uhr C.
Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, wird der Nullpunkt der Zeitrechnung lokal definiert:➔ t_A = 0 und t_C = 0.

Das finale Informationspaket beim Stopp 
Wenn C bei B eintrifft und das Experiment endet, liefert die zeitgleiche Ablesung aller drei Uhren ein mathematisch geschlossenes System
Uhr C zeigt ihre im bewegten System vergangene Eigenzeit (Δt_C) an.
Uhr B zeigt die im Ruhesystem vergangene Koordinatenzeit (Δt_B) an.
Uhr A zeigt logischer Weise denselben Wert wie Uhr B (t_A = t_B), da beide im selben Inertialsystem ruhen und vorab synchronisiert waren.

Die lückenlose Rekonstruktion (s. Retrodiktion)..... aus diesen drei finalen Werten lässt sich die gesamte Historie des Setups exakt berechnen...
Geschwindigkeit (v)..... über den relativistischen Gamma-Faktor 𝛾 = t_B / t_C lässt sich sofort die exakte relative Geschwindigkeit v von Uhr C bestimmen.
Räumlicher Abstand (x):.... zusammen mit der Systemzeit t_B ergibt sich daraus der präzise räumliche Abstand zwischen den Uhren A und B (x = v × t_B).

Sprich, die drei finalen Ablesewerte enthalten die vollständige Information über den gesamten Versuchsaufbau.
Eine vorherige Messung zur Verifikation ist für die Gültigkeit des Beweises daher redundant.

Z.
 
Letzte Änderung: 13 Stunden 41 Minuten her von Z..

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Re: ART = SRT + Gravitation

13 Stunden 20 Minuten her - 13 Stunden her
#14201
weh-weh-weh-jetzt-dreht-er-durch-de-eh 
Sprich, aus einer einzigen finalen Ablesung lässt sich über die Umkehrfunktion der Zustand zu jedem beliebigen früheren Zeitpunkt t₀ exakt berechnen.
Hat solche Allmachtsfantasie etwas mit den 3 Uhren zu tun?
[1] Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, wird der Nullpunkt der Zeitrechnung lokal definiert:➔ t_A = 0 und t_C = 0.
[2] Wenn C bei B eintrifft und das Experiment endet, liefert die zeitgleiche Ablesung aller drei Uhren ein mathematisch geschlossenes System
Das sind 2 Ablesungen. Rainer hat es dir doch gesagt.
Aus einer einzigen kannst du gar nichts schließen, nicht einmal eine Bewegung.
Letzte Änderung: 13 Stunden her von Eclipse4.

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Re: ART = SRT + Gravitation

12 Stunden 36 Minuten her - 10 Stunden 57 Minuten her
#14205
Brauchst du Brille?
.....nur ein einziges Mal ganz am Ende alle 3 Uhren abzulesen!
wobei es eigentlich ausreichend... nur die beiden Uhren am Endpunkt des Experimentes von B und C abzulesen.
Aber da ja festlegst, dass das Ganze sowieso einer laboreigenen Gleichzeitigkeitsebene unterliegt, kann man getrost auch noch Uhr A ablesen. Mach doch nicht so kompliziert....


Du nicht nur alles lesen musst was dort steht, sondern auch begreifen.
Und das folgendes hier gerade keine Messung erfordert....
[1] Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, wird der Nullpunkt der Zeitrechnung lokal definiert:➔ t_A = 0 und t_C = 0.
sondern bereits durch den determinierten Experimentaufbau gegeben.

Rainer hat was gesagt?
Z.
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Re: ART = SRT + Gravitation

12 Stunden 9 Minuten her - 11 Stunden 59 Minuten her
#14206
Fragen wir doch mal was KI sagt.
Physikalisch gesehen ist diese Behauptung korrekt.
Im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) reichen diese drei finalen Ablesewerte tatsächlich aus, um den gesamten Versuchsaufbau und dessen Ablauf mathematisch exakt zu rekonstruieren.

Dabei müssen wir allerdings präzise unterscheiden, was eine Messung (die laut Text redundant ist) und was eine Voraussetzung (die zwingend gegeben sein muss) ist.

Warum die Behauptung mathematisch aufgeht
Sobald Uhr C die Uhr B erreicht, liest ein Beobachter die drei Werte ab:
t_A, t_B und t_C.
Da das Experiment bei t_A = 0 und t_C = 0 startete (absolute Forderung deines 3 Uhren Laboraufbaus) entsprechen die finalen Zählerstände genau den Zeitintervallen (Eigenzeiten) Δt_B und Δt_C.

Daraus lässt sich der gesamte Ablauf wie folgt fehlerfrei rekonstruieren:

Code:
[Uhr A] (t_A = 0) ------------------------- [Uhr B] (Start) | | o ---> (bewegt mit v) | [Uhr C] (t_C = 0) V | | ========================================> [Uhr B] (Stopp bei t_B und t_C)
  1. Bestimmung des Gamma-Faktors (γ):
    Aus der Zeitdilatation der SRT wissen wir, dass die Zeit im Ruhesystem (Δt_B) schneller vergeht als die Eigenzeit der bewegten Uhr (Δt_C). Es gilt:
    γ = Δt_B / Δt_C
  2. Bestimmung der Relativgeschwindigkeit (v):
    Der Gamma-Faktor ist definiert als γ = 1 / √(1 - v² / c²). Stellt man diese Formel nach der Geschwindigkeit v um, erhält man:
    v = c × √(1 - 1 / γ²)
    Allein aus den beiden Uhrenständen von B und C lässt sich also die exakte Geschwindigkeit berechnen.
  3. Bestimmung des räumlichen Abstands (x):
    Da Uhr C sich mit der konstanten Geschwindigkeit v über die Zeitdauer Δt_B (gemessen im Ruhesystem) von A nach B bewegt hat, beträgt die Distanz zwischen den beiden ruhenden Uhren:
    x = v × Δt_B

Das „Aber“: Der Unterschied zwischen Messung und Axiom
Der Text hat recht, wenn er sagt, dass eine vorherige Messung (z. B. das Abschreiten der Strecke mit einem Maßband oder eine Radarmessung der Geschwindigkeit während des Flugs) überflüssig ist; ebenso redundant ist eine empirische Zeitmessung zum Startzeitpunkt, da die Koinzidenz von Uhr A und Uhr C bei t_A = 0 und t_C = 0 eine rein definitionsgemäße, mathematische Randbedingung des Koordinatenursprungs darstellt, die durch die vorausgesetzte Einstein-Synchronisation des Ruhesystems physikalisch bereits vollständig determiniert ist. Die gesamte Historie des kinematischen Systems ist somit implizit und lückenlos in den finalen Ablesewerten codiert.
Die Information steckt implizit in den Endzeitpunkten.
Allerdings funktioniert diese Retrodiktion (Rückwärtsrechnung) nur unter strikt definierten Rahmenbedingungen, die als absolut wahr vorausgesetzt werden müssen:
  • Perfekte Synchronisation: Es muss absolut sicher sein, dass die Uhren A und B nach dem Standardverfahren (Einstein-Synchronisation) synchronisiert wurden. Wären sie asynchron, würde t_A = t_B am Ende zwar für das Ruhesystem gelten, aber die gemessene Zeitspanne Δt_B wäre falsch.
  • Konstante Geschwindigkeit (Inertialsystem): Es wird vorausgesetzt, dass Uhr C sich völlig unbeschleunigt und geradlinig bewegt hat. Gab es unterwegs Tempowechsel, liefert die Formel nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit, nicht aber die „wahre Historie“.

Fazit
Die Behauptung ist wahr. Wenn man das physikalische Regelwerk der SRT als gegeben voraussetzt, benötigt man für das 3-Uhren-Experiment im Nachhinein keine externen Zusatzmessungen. Die drei Endwerte bilden ein mathematisch geschlossenes System, das die Vergangenheit (Geschwindigkeit und Distanz) vollständig und lückenlos beschreibt.
Wenn du schon so einfache Dinge nicht verstehst. Warum also komplizierter machen als ist das triviale 3 Uhren Experiment ist.

Wie gesagt:
umwelt-wissenschaft.de/forum/naturwissen...tion?start=100#14193

Nette Grüße Z.

 
Letzte Änderung: 11 Stunden 59 Minuten her von Z..

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Re: ART = SRT + Gravitation

11 Stunden 47 Minuten her - 11 Stunden 43 Minuten her
#14207
1) Wenn Du den Anfangszustand kennst, musst Du diesen natürlich nicht ablesen, das kannst Du Dir dann am Ende auch sparen, wenn Du den Endstand kennst.
2) Der Witz war ja gerade, A und B jeweils am selben Ort zu vergleichen. Wenn Du dazu keine Lust hast, kannst Du natürlich auch jede Menge andere Experimente erfinden. Das übliche Experiment ist, lediglich eine einzige Uhr zu beobachten.
Letzte Änderung: 11 Stunden 43 Minuten her von Rainer Raisch.
Danke von: Z., Eclipse4

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Re: ART = SRT + Gravitation

11 Stunden 46 Minuten her
#14208
weh-weh-weh-jetzt-dreht-er-durch-de-eh 
Sprich, aus einer einzigen finalen Ablesung lässt sich über die Umkehrfunktion der Zustand zu jedem beliebigen früheren Zeitpunkt t₀ exakt berechnen.
Hat solche Allmachtsfantasie etwas mit den 3 Uhren zu tun?
[1] Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, wird der Nullpunkt der Zeitrechnung lokal definiert:➔ t_A = 0 und t_C = 0.
[2] Wenn C bei B eintrifft und das Experiment endet, liefert die zeitgleiche Ablesung aller drei Uhren ein mathematisch geschlossenes System
Das sind 2 Ablesungen. Rainer hat es dir doch gesagt.
Aus einer einzigen kannst du gar nichts schließen, nicht einmal eine Bewegung.
Nur bevor du es wieder löschst...
Danke für diese, wie immer, vollkommen nicht auf die Person bezogene Behauptung. 

Und das ja auch nur weil du anscheinend ein bisserl .... übermüdet...!? 
Z.

 

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Re: ART = SRT + Gravitation

11 Stunden 35 Minuten her - 10 Stunden 48 Minuten her
#14209
Rainer,

das Experiment, dessen Aufbau, die gestellten Forderungen, incl. der von Eclipse geforderten laboreigenen Gleichzeitigkeitsebene, ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen.

Ich wollte nur mal Vorführen (hab ich tatsächlich vor vielen Jahrzehnten schon mal auf einer Bauer U2 und 3 (; haha ) wie einfach das Problem dann theoretisch tatsächlich ist. Lass mir doch den Spass, den von der SRT abgesegneten. (Sonst halt ich die Luft an.)

Und mit Verlaub, dem Geist der hinter dem "Witz" steckt? Du meinst Einstein 1905... Wie könnte ich dem widersprechen, gar abgeneigt sein. Das ist ja gerade das schöne, dass es schon 121 Jahre alt ist, nicht neu. (s. Annalen der Physik - Band 17) und eben nur eines zum Ziel hatte..

Seinen Physikerkollegen zu zeigen, das die Zeitdilatation ist kein optischer Messeffekt ist, der nur durch die RdG vorgetäuscht wird, sondern ein Faktum. 

Bis später....
(ach ich war übrigens mal am Strand nach 4 Jahren, geht ja schnell sind nur 15 Minuten, auf meiner Uhr allerdings!)

HGZ.


En passant und Matt sozus.
Letzte Änderung: 10 Stunden 48 Minuten her von Z..

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Re: ART = SRT + Gravitation

5 Stunden her - 4 Stunden 33 Minuten her
#14212
@Z.
Und das folgendes hier gerade keine Messung erfordert....
[1] Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, wird der Nullpunkt der Zeitrechnung lokal definiert:➔ t_A = 0 und t_C = 0.
sondern bereits durch den determinierten Experimentaufbau gegeben.
Gegeben sind 3 Uhren, zwei davon im Labor synchronisiert in Ruhe zueinander, die dritte relativ zu ihnen bewegt.

Das ist alles! Mehr ist nicht gegeben oder determiniert.
Insbesondere sind keine konkreten Uhrzeiten gegeben oder determiniert!

Der Startpunkt, wenn C an A vorbeifliegt, muss zwingend registriert werden um festzustellen, was die Uhrzeiten von C und A bei dem Ereignis sind. Man kann sie dabei aktiv auf 0 setzen oder einfach nur ablesen, das spielt im Gedankenexperiment keine Rolle. Jedenfalls entspricht das einer 1. Ablesung.

In der Praxis aktiv auf 0 setzen wäre gar nicht machbar, denn man dann müsste instantan auch B auf 0 setzen. 

Bei der 2. Ablesung am Ende kann man jeweils die Differenz bilden zu den Werten der 1. Ablesung.
Nur so kann man etwas Vernünftiges über die Bewegung und ihre Dauer sagen und nicht anders.

Deine einzige Ablesung am Ende entspricht einem Schnappschuss, der aus dem du gar nichts schließen kannst, nicht mal eine Bewegung!
Es ist wie wenn du einen Rennwagen fotografierst. Das Foto sagt dir nicht, ob er überhaupt fährt. Um das festzustellen brauchst du zwingend zwei Fotos!

Jetzt endlich begriffen? 

Entweder bist du wirklich so schwer von Begriff oder trollst nur.
Letzte Änderung: 4 Stunden 33 Minuten her von Eclipse4.

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Re: ART = SRT + Gravitation

4 Stunden 35 Minuten her
#14214
Du kapierst einfach Einsteins Beispiel 1905 nicht.
Um es dir so einfach wie möglich zu machen.....

Z.

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Re: ART = SRT + Gravitation

4 Stunden 29 Minuten her
#14215
@Z.
Höre bitte auf hier zu trollen. Das ist inakzeptabel.
Tipp: Suche dir dazu einen Thread unter "private Plauderei".

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Re: ART = SRT + Gravitation

4 Stunden 20 Minuten her - 3 Stunden 54 Minuten her
#14216
Die KI.... hatt`s auch historisch drauf.

Albert Einstein wollte mit diesem Gedankenexperiment von 1905 die Relativität der Gleichzeitigkeit und die relativistische Zeitdilatation beweisen. Er zeigte damit, dass eine bewegte Uhr aus Sicht eines ruhenden Systems langsamer geht und es keine absolute, universelle Zeit gibt.

Hier ist die detaillierte Erklärung des Experiments:

Der Ablauf des Gedankenexperiments
  • Die Ausgangslage :
    Die Uhren A und B befinden sich in Ruhe zueinander an zwei verschiedenen Orten im selben Bezugssystem. Sie sind mittels Lichtsignalen perfekt synchronisiert.
  • Die Bewegung:
    Uhr C startet am Ort von Uhr A und läuft im Moment des Starts synchron mit ihr. Danach bewegt sich Uhr C mit einer konstanten Geschwindigkeit v in Richtung der Uhr B.
  • Das Resultat:
    Sobald Uhr C am Ort von Uhr B ankommt und direkt mit ihr verglichen wird, geht die bewegte Uhr C nach. Sie zeigt eine kürzere vergangene Zeitspanne an als die ruhende Uhr B.

Worauf Einstein hinauswollte
  • Abschaffung der absoluten Zeit:
    Einstein widerlegte mit diesem Gedankenexperiment die Newton'sche Annahme einer universellen Zeit. Zeitintervalle sind vom Bewegungszustand des jeweiligen Beobachters abhängig.
  • Die Formel der Zeitdehnung:
    Wenn für die ruhenden Uhren A und B die Reisezeit t vergangen ist, zeigt die bewegte Uhr C beim Eintreffen nur die Zeit t' an. Die Gleichung lautet: t' = t × √(1 - v² / c²)  Dabei ist v die Geschwindigkeit der Uhr C und c die Lichtgeschwindigkeit. Da der Ausdruck unter der Wurzel bei Bewegung kleiner als 1 ist, ist t' immer kleiner als t.
  • Grundlage für das Zwillingsparadoxon:
    Dieses Experiment beschreibt die physikalische Realität des späteren Zwillingsparadoxons, ohne dass die bewegte Uhr für den Rückweg umkehren und beschleunigt werden muss. Der Zeitunterschied wird rein durch den Vergleich zweier synchronisierter Uhren an verschiedenen Orten sichtbar.
Noch was? Unterstellendes vlt.?
Aber nein, die RdG spielt bei diesem Experiment üüüüberhaupt keine Rolle.
Albert war wohl etwas schusselig das Gegenteil damit bewirken zu wollen.
Na ja vlt hat er ja auch nur getrollt?

Wer die mathematische Logik die Konstruktion eines Gedankenexperimentes nicht nachvollziehen kann, sollte sich nicht so aus dem Fenster lehnen.

Z.

PS

Warum das Ablesen am Ende ausreicht (Die mathematische Logik)
Wenn das Experiment theoretisch exakt konstruiert ist (Siehe Alberts schwammigen Trollversuch), sind die Bedingungen am Startpunkt bereits "eingebaut" und müssen nicht mehr aktiv gemessen werden:
  • Ereignis 1 ist vordefiniert:
    Im Versuchsaufbau wird festgelegt: „Wenn C an A vorbeifliegt, starten beide Uhren bei exakt 0.“ Das ist eine mathematische Randbedingung (Definition).
  • Die Synchronität ist determiniert:
    Da Uhr A und Uhr B im selben Ruhesystem sind und als perfekt synchronisiert gelten, ist die Zeit von Uhr A implizit über Uhr B bekannt.
  • Die einzige Unbekannte:
    Das Einzige, was das Gedankenexperiment mathematisch beweisen muss, ist die Zeitdifferenz, die durch die Bewegung von C entstanden ist.
    Und diese Information liefert exakt der Endpunkt. Wenn Uhr C bei Uhr B stoppt.
Letzte Änderung: 3 Stunden 54 Minuten her von Z..

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