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Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herFalsch! Diese Formel für den Radar-Dopplereffekt wird in einem Bezugssystem, in dem c isotrop ist, berechnet. Sie gilt auch im klassischen Fall. Außerdem wird natürlich das Relativitätsprinzip angenommen. Das sind die beiden Annahmen, mit denen ich aus dem Radar-Dopplereffekt den relativistischen Dopplereffekt herleite.Denn die Formel vom Radar-Dopplereffekt ergibt sich ja erst dadurch, dass das Relativitätsprinzip gelten soll, womit c in allen Inertialsystemen gleich ist, woraus dann die SRT mit der Lorentztransformation folgt.
Die Symmetrie folgt alleine aus dem Relativitätsprinzip. Dieses wie das Postulat der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit nehme ich selbstverständlich. Die Lorentztransformation baut auf diesem Annahmen auf. Umgekehrt kann man die Lorentz-Transformation aus dem relativistischen Dopplereffekt herleiten.Denn die Formel vom Radar-Dopplereffekt ergibt sich ja erst dadurch, dass das Relativitätsprinzip gelten soll, womit c in allen Inertialsystemen gleich ist, woraus dann die SRT mit der Lorentztransformation folgt. Also muss alles symmetrisch sein und logischerweise gilt dann fe/fr = fr/fs.
Dein Beweis des ZIrkelschluß ist also falsch.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herGenau genommen war die SRT in den 20ern des letzten Jahrhundert schon "hochspekulativ".Wenn Einstein das gewusst hätte, hätte er sich viel Arbeit sparen können.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herAlso die des Radar-Dopplereffektes und die Formeln für beide Richtungen (Senden und Empfang) sind für ein Ruhesystem des Radargerätes mit isotroper Lichtgeschwindigkeit schon "klassisch". Den Fehler meines Eingangbeitrages sehe ich eher darin, die Grundannahmen der Herleitung nicht vorangestellt zu haben.Nun gut, letzteres hast du immerhin nochmal anhand der fertigen Formel gezeigt. Eine Herleitung aus den rein klassischen Formeln ist das aber nicht, jedenfalls sehe ich es nicht. Dein Eröffnungsbeitrag hatte mir das suggeriert, und es wäre dann auch wirklich interessant gewesen.
Daraus besteht aber die Theoretische Physik.Das ist halt das Problem mit der Formelschubserei, wenn ich es mal so nennen darf. Man meint Wunder was bewiesen zu haben, aber wenn man richtig guckt ist es bloß das, was man eh schon reingesteckt hatte.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herDu setzt die fertige Formel für den relativistischen Effekt einfach ein und leitest sie nicht her. Für eine Herleitung dürftest du nur die klassischen Formeln verwenden, was du aber nicht machst. Warum nicht?Falsch! Diese Formel für den Radar-Dopplereffekt wird in einem Bezugssystem, in dem c isotrop ist, berechnet. Sie gilt auch im klassischen Fall. Außerdem wird natürlich das Relativitätsprinzip angenommen. Das sind die beiden Annahmen, mit denen ich aus dem Radar-Dopplereffekt den relativistischen Dopplereffekt herleite.Denn die Formel vom Radar-Dopplereffekt ergibt sich ja erst dadurch, dass das Relativitätsprinzip gelten soll, womit c in allen Inertialsystemen gleich ist, woraus dann die SRT mit der Lorentztransformation folgt.
Sag' ich doch. Und daraus ergibt sich dann erst die Formel für den optischen Dopplereffekt, indem man außer dem klassischen Effekt noch zusätzlich die Lorentztransformation berücksichtigt (Zeitdilatation), wie im es in der oben bereits verlinkten, detaillierten Herleitung der Formel gemacht wird.Die Symmetrie folgt alleine aus dem Relativitätsprinzip. Dieses wie das Postulat der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit nehme ich selbstverständlich. Die Lorentztransformation baut auf diesem Annahmen auf.
Natürlich, weil sie bereits drinsteckt in der Formel für den relativistischen Effekt.Umgekehrt kann man die Lorentz-Transformation aus dem relativistischen Dopplereffekt herleiten.
Nein. Es ist ein klassischer Zirkelschluß: Du willst die Lorentz-Transformation herleiten aus einer Formel, die selber mit der Lorentz-Transformation hergleitet wurde. So wird das nichts.Dein Beweis des ZIrkelschluß ist also falsch.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herUnsinn. Beweise mir das! Ich benutze "klassische Formeln" am Anfang, wobei ich annehme, daß im Ruhesystem des Radars c isotrop ist. Also du bist mit deiner Behauptung in der Beweispflicht.Du setzt die fertige Formel für den relativistischen Effekt einfach ein und leitest sie nicht her. Für eine Herleitung dürftest du nur die klassischen Formeln verwenden, was du aber nicht machst. Warum nicht?
Noch ein Unsinn. Zeig mir die Lorentztransformation. Wo ist bitteschön das Gamma?Sag' ich doch. Und daraus ergibt sich dann erst die Formel für den optischen Dopplereffekt, indem man außer dem klassischen Effekt noch zusätzlich die Lorentztransformation berücksichtigt (Zeitdilatation), wie im es in der oben bereits verlinkten, detaillierten Herleitung der Formel gemacht wird.
Noch einmal. Du bist für deine Behauptung den Beweis schuldig.Natürlich, weil sie bereits drinsteckt in der Formel.
Du behauptest etwas ohne Beweis.Nein. Es ist ein klassischer Zirkelschluß: Du willst die Lorentz-Transformation herleiten aus einer Formel, die selber mit der Lorentz-Transformation hergleitet wurde. So wird das nichts.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herDu hast die von mir verlinkte Herleitung also gar nicht gesichtet. Na ganz toll.Zeig mir die Lorentztransformation. Wo ist bitteschön das Gamma?daraus ergibt sich dann erst die Formel für den optischen Dopplereffekt, indem man außer dem klassischen Effekt noch zusätzlich die Lorentztransformation berücksichtigt (Zeitdilatation), wie im es in der oben bereits verlinkten, detaillierten Herleitung der Formel gemacht wird.
Da wird zu allererst mal mit dem Gammafaktor (Draufklicken! Das ist ein Link!) eine vorläufige Empfangsfrequenz (bei dir fr) aufgrund der Zeitdilatation berechnet zu
.
Das ist aber erst die halbe Miete. Dazu kommt dann noch der eigentliche, klassische Dopplereffekt, wie im Video weiter ausgeführt.
Erst am Ende kommt damit schließlich die Formel für den relativistischen Dopplereffekt heraus, die ohne diesen anfangs reingesteckten Gammafaktor natürlich ganz anders aussehen würde. DAS ist eine Herleitung, die den Namen verdient. Du hast es anscheinend nicht nötig sie nachzuvollziehen.
Dass du dir den Beweis nicht anschaust ist allein dein Problem, bzw. jetzt auch meins, weil du meine Zeit verschwendet hast.Du behauptest etwas ohne Beweis.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herGruß
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herDie Formel für den optischen Dopplereffekt hat der junge Mann im Video mit dem Lorentzfaktor vernünftig aus der Anschauung hergeleitet unter der Voraussetzung, dass eine Zeitdilatation gemäß SRT gegeben ist. Du hast für deine "Herleitung" diese fixfertige Formel einfach nur verwendet mit den WortenAlso nochmal die Bitte: Beweis meinen Fehler! Denn du behauptest ganz klar, daß ich in meiner Herleitung die Lorentztransformation oder den Gammafaktor versteckt einführe.
Damit setzt du den Lorentzfaktor mit der Zeitdilatation doch bereits voraus, genau wie der junge Mann im Video. Du kannst nicht einfach behaupten, den Lorentzfaktor mit Hilfe dieser Formel hergeleitet zu haben. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Formel wurde mit dem Lorentzfaktor hergeleitet.Für fe setze ich nun den Ausdruck vom Radar-Dopplereffekt ein.
Der Lorentzfaktor steckt also von Anfang an drin! Du kannst ihn mit der Formel nur noch sichtbar machen, aber nicht herleiten. Auch im Video wurde er nicht hergeleitet, sondern einfach vorausgesetzt, und damit dann die Formel korrekt hergeleitet, d.h. bewiesen, dass sie gelten muss unter diesen Voraussetzungen (Gültigkeit der SRT mit Zeitdilatation gemäß Lorentzfaktor).
Siehst du das denn nicht? Oder weißt du nicht was herleiten bedeutet? Dann kann ich dir auch nicht mehr helfen.
.
Das gelingt dir aber nicht. Dass da eine Symmetrie besteht ist mit der Formel schon vorausgesetzt. Eine Herleitung ist das nicht, höchstens eine Sichbarmachung durch Formelschubserei. Eine Binsenweisheit eigentlich oder eben ein Zirkelschluss.Aber ich versuche über den Dopplereffekt der in zwei Richtungen läuft, über das Relativitätsprinzip den relativistischen Dopplereffekt in eine Richtung herzuleiten.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herDas stimmt offensichtlich nicht. Wo ist da der Lorentzfaktor? Also Unsinn, was du schreibt. Lerne mal etwas Mathe.Die Formel für den optischen Dopplereffekt hat der junge Mann im Video mit dem Lorentzfaktor vernünftig aus der Anschauung hergeleitet unter der Voraussetzung, dass eine Zeitdilatation gemäß SRT gegeben ist. Du hast für deine "Herleitung" diese fixfertige Formel einfach nur verwendet mit den WortenFür fe setze ich nun den Ausdruck vom Radar-Dopplereffekt ein.
Das sieht kein Mensch mit etwas Kenntnissen der Mathematik und der Logik.Damit setzt du den Lorentzfaktor mit der Zeitdilatation doch bereits voraus, genau wie der junge Mann im Video. Du kannst nicht einfach behaupten, den Lorentzfaktor mit Hilfe dieser Formel hergeleitet zu haben. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Formel wurde mit dem Lorentzfaktor hergeleitet. Er steckt von Anfang an drin! Du kannst ihn mit der Formel nur noch sichtbar machen, aber nicht herleiten. Auch im Video wurde er nicht hergeleitet, sondern einfach vorausgesetzt, und damit dann die Formel korrekt hergeleitet, d.h. bewiesen, dass sie gelten muss unter diesen Voraussetzungen (Gültigkeit der SRT mit Zeitdilatation gemäß Lorentzfaktor).
Siehst du das denn nicht? Oder weißt du nicht was herleiten bedeutet? Dann kann ich dir auch nicht mehr helfen.
.
Also ich sehe es ein, daß ich mit dir nicht über Probleme, die Kenntnisse der Mathematik und der Logik voraussetzen, diskutieren kann.Das gelingt dir aber nicht. Dass da eine Symmetrie besteht ist mit der Formel schon vorausgesetzt. Eine Herleitung ist das nicht, höchstens eine Sichbarmachung durch Formelschubserei. Eine Binsenweisheit eigentlich oder eben ein Zirkelschluss.Aber ich versuche über den Dopplereffekt der in zwei Richtungen läuft, über das Relativitätsprinzip den relativistischen Dopplereffekt in eine Richtung herzuleiten.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herTja, dann habe ich dich wohl überschätzt.Also ich sehe es ein, daß ich mit dir nicht über Probleme, die Kenntnisse der Mathematik und der Logik voraussetzen, diskutieren kann.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herhalte ich einfach für lächerlich. Denn dieser Ausdruck für den Radar-Dopplereffekt ist nur aus Bewegungsgleichungen im Ruhesystem des Radars berechnet.Damit setzt du den Lorentzfaktor mit der Zeitdilatation doch bereits voraus, genau wie der junge Mann im Video. Du kannst nicht einfach behaupten, den Lorentzfaktor mit Hilfe dieser Formel hergeleitet zu haben. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Formel wurde mit dem Lorentzfaktor hergeleitet.Für fe setze ich nun den Ausdruck vom Radar-Dopplereffekt ein.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herWas soll die Polemik? Zeige doch einfach die Bewegungsgleichungen und die Rechnung, die zu dem Ausdruck führt. Bis jetzt ist das nicht passiert, jedenfalls nicht nachvollziehbar für mich. Lächerlich ist höchstens deine Erwartung, dass man dir das einfach so abnimmt. Wenn du so gut in Mathematik und Logik bist, dann sollte es doch kein Problem sein das mal eindeutig zu zeigen.Das Argumenthalte ich einfach für lächerlich. Denn dieser Ausdruck für den Radar-Dopplereffekt ist nur aus Bewegungsgleichungen im Ruhesystem des Radars berechnet.Damit setzt du den Lorentzfaktor mit der Zeitdilatation doch bereits voraus, genau wie der junge Mann im Video. Du kannst nicht einfach behaupten, den Lorentzfaktor mit Hilfe dieser Formel hergeleitet zu haben. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Formel wurde mit dem Lorentzfaktor hergeleitet.Für fe setze ich nun den Ausdruck vom Radar-Dopplereffekt ein.
Das bisschen Algebra bekomme ich schon auf die Reihe, wenn du sie mal vorführen könntest. Der Dopplereffekt ist ja dein Steckenpferd, also kannst du ruhig mal ausführlich was bringen, wenn du willst, dass jemand darauf eingeht. Du siehst ja, dass es so nicht klappt.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herNun denn. Also daran harkt es. Nun zu den Bewegungsgleichungen:Zeige doch einfach die Bewegungsgleichungen und die Rechnung, die zu dem Ausdruck führt. Bis jetzt ist das nicht passiert, jedenfalls nicht nachvollziehbar für mich. Lächerlich ist höchstens deine Erwartung, dass man dir das einfach so abnimmt. Wenn du so gut in Mathematik und Logik bist, dann sollte es doch kein Problem sein das mal eindeutig zu zeigen.
Für den Weg des Signals vom Sender zum Reflektor gilt für die Zeit zwischen zwei Maxima, die der Empfänger (hier der Reflektor) braucht:
T = Lamda/(c+v).
Damit hat man für die Frequenz fr
fr=1/T
Mit fr=c/Lamda hat man
fr = fs*(1+v/c)
Nun zum Rückweg:
Beim Rückweg bewegt sich der Sender (hier der Reflektor) in Richtung des Lichtes. Weil er die Wellenlänge deshalb "verkürzt", hat man für die Wellenlänge zwischen zwei Maxima
Lamda = (c-v)*T
Damit ist fe = c/Lamda also
fe = fr/(1-v/c)
Ist das soweit klar?
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herDas ist eben die klassische Sichtweise.dieser Ausdruck für den Radar-Dopplereffekt ist nur aus Bewegungsgleichungen im Ruhesystem des Radars berechnet.
Diese (Austauschbarkeit von v₁ und v₂) ist ein frommes Postulat.mit meiner Argumentation
Die ganze SRT ist auf diesem Postulat aufgebaut. Dies ist eben nicht klassisch.
Mit Deiner Argumentation wäre die gesamte SRT "klassisch". Es gibt keine andere Zutat zur SRT, sondern nur den Mut zur Relativität der Zeit und des Raumes.
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herUnd damit offensichtlich keine Vorwegnahme der Lorentz-Transformation.Das ist eben die klassische Sichtweise.Rudi Knoth schrieb: dieser Ausdruck für den Radar-Dopplereffekt ist nur aus Bewegungsgleichungen im Ruhesystem des Radars berechnet.
Was soll dieses????Diese (Austauschbarkeit von v₁ und v₂) ist ein frommes Postulat.
Was soll denn dieser seltsame Text? Also deine Argumentation ist schon seltsam. Wenn du die Postulate der SRT meinst, so ist etwa das Relativitätsprinzip von Einstein nur auf elektrodynamische Vorgänge erweitert worden. Das zweite Postulat wurde ja schon vorher wegen des Experimentes von Michelson-Morley in Betracht genommen.Die ganze SRT ist auf diesem Postulat aufgebaut. Dies ist eben nicht klassisch.
Mit Deiner Argumentation wäre die gesamte SRT "klassisch".
Zum Teil kamen schon Leute wie Woldemar Voigt oder Lorentz auf diese Idee.Es gibt keine andere Zutat zur SRT, sondern nur den Mut zur Relativität der Zeit und des Raumes.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herIhnen fehlte nur genau dieser Mut.Zum Teil kamen schon Leute wie Woldemar Voigt oder Lorentz auf diese Idee.
Aber wer auch immer die SRT erfunden hat, hat ja nichts damit zu tun, wodurch sie sich von der klassischen Sicht unterscheidet.
Soweit ich informiert bin, war es eher anders herum. Einstein hat zuerst "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" geschrieben.so ist etwa das Relativitätsprinzip von Einstein nur auf elektrodynamische Vorgänge erweitert worden
myweb.rz.uni-augsburg.de/~eckern/adp/his.../1905_17_891-921.pdf
Aber was soll das mit dem (klassischen) Dopplereffekt zu tun haben?
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche herAlso ich habe das Werk selber schon gelesen und ganz am Anfang schrieb er, daß er das RP auch auf elektrodynamische Vorgänge erweitert hat. Dazu verweist er auf Experimente mit Leitern in einem Magnetfeld. Wobei man sich drüber streiten kann, ob Lorentz mit seiner Transformation schon diese vorher veröffentlicht hat.Soweit ich informiert bin, war es eher anders herum. Einstein hat zuerst "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" geschrieben.
myweb.rz.uni-augsburg.de/~eckern/adp/his.../1905_17_891-921.pdf
Das weiss ich auch nicht.Aber was soll das mit dem (klassischen) Dopplereffekt zu tun haben?
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herGanz am Anfang schreibt Einstein:und ganz am Anfang schrieb er, daß er das RP auch auf elektrodynamische Vorgänge erweitert hat.
"Die zu entwickelnde Theorie stützt sich wie jede andere Elektrondynamik auf die Kinematik des starren Körpers".
Sodann folgt der "Kinematische Teil". Dieser ist die SRT.
Von einer "Erweiterung des RP" ist nirgends die Rede.
Das hat auch gar nichts mit einer Erweiterung zu tun, sondern (§1) Gleichzeitigkeit, (§2) Lorentzkontraktion sowie Zeitdilatation, (§3) Lorentztransformation und (§5) Geschwindigkeitsaddition sind grundsätzliche Voraussetzungen für jede relativistische Physik.
Einstein scheibt: "Die nicht genügende Berücksichtigung dieser Grundsätze ist die Wurzel der Schwierigkeiten"
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- Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herWirklich? Denn Einstein schrieb am Anfang seines Werkes.Ganz am Anfang schreibt Einstein:
"Die zu entwickelnde Theorie stützt sich wie jede andere Elektrondynamik auf die Kinematik des starren Körpers".
Sodann folgt der "Kinematische Teil". Dieser ist die SRT.
Von einer "Erweiterung des RP" ist nirgends die Rede.
Hier wird dies klar von Einstein in seiner Einleitung beschrieben. Denn vorher war dies für die Elektrodynamik nicht klar.Beispiele ähnlicher Art , sowie die mißlungenen Versuche ,
eine Bewegung der Erde relativ zum ,,Lichtmedium“ zu kon-
statieren , führen zu der Vermutung , daß dem Begriffe der
absoluten Ruhe nicht nur in der Mechanik , sondern auch in
der Elektrodynamik keine Eigenschaften der Erscheinungen ent-
sprechen , sondern daß vielmehr für alle Koordinatensysteme ,
für welche die mechanischen Gleichungen gelten , auch die
gleichen elektrodynamischen und optischen Gesetze gelten , wie
dies für die Größen erster Ordnung bereits erwiesen ist . Wir
wollen diese Vermutung ( deren Inhalt im folgenden ,, Prinzip
der Relativität “ genannt werden wird ) zur Voraussetzung er-
heben und außerdem die mit ihm nur scheinbar unverträgliche Voraussetzung einführen, daß sich das Licht im leeren Raume
stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustande des emit-
tierenden Körpers unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze.
Nein die Voraussetzungen sind die beiden Postulate. Das von dir Genannte sind Folgerungen aus diesen Postulaten.Das hat auch gar nichts mit einer Erweiterung zu tun, sondern (§1) Gleichzeitigkeit, (§2) Lorentzkontraktion sowie Zeitdilatation, (§3) Lorentztransformation und (§5) Geschwindigkeitsaddition sind grundsätzliche Voraussetzungen für jede relativistische Physik.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Relativistischer Dopplereffekt und Zeitdilatation
5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche herDas hast Du falsch interpretiert. Das war für die Mechanik AUCH nicht klar, sondern wurde von Einstein hier erstmals als VERMUTUNG so postuliert, und nachfolgend erstmals rechnerisch dargelegt.Hier wird dies klar von Einstein in seiner Einleitung beschrieben. Denn vorher war dies für die Elektrodynamik nicht klar.
Ja klar.Nein die Voraussetzungen sind die beiden Postulate. Das von dir Genannte sind Folgerungen aus diesen Postulaten.
Wenn Du meinst, dass ich etwas anderes gesagt hätte, dann hast Du mich missverstanden. Über die Postulate hatte ich allerdings gar nichts gesagt, sondern zu Deiner "Erweiterung des RP" Stellung genommen.
Wie gesagt hat Einstein die beiden Postulate (Relativitätsprinzip) hier als seine eigene VERMUTUNG vorangestellt. Da gab es vorher noch gar nichts, was man "erweitern" konnte.
Dir ist offensichtlich nicht bewusst, dass damals die Äthertheorie ganz allgemein vorherrschte, in der es keine konstante Lichtgeschwindigkeit gab. Was meinst Du denn, warum Einstein keinen Nobelpreis dafür bekam? Nein, nicht weil das alter Kaffee war, wie Du zu meinen scheinst, sondern weil das Nobel Komitee nicht daran glaubte, bzw nicht verstand.
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