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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
5 Stunden 24 Minuten herOk, das drückt deine Zweifel klar aus, ist aber im Widerspruch zum Relativitätsprinzip: Es macht keinen Unterschied ob sich der Beobachter (der das E-Feld misst) sich relativ zum beobachteten Objekt (dem Magnetfeld) bewegt oder ob sich das beobachtete Objekt relativ zum Beobachter bewegt.Eclipse4: Ich bezweifle nicht, dass die Bewegung eines Leiters quer zu den Feldlinien einen Strom induziert.
Ich bezweifle aber, dass die Bewegung der Feldlinien quer zum Leiter einen Strom induziert.
Du kannst zwar behaupten ein Magnetfeld sei kein beobachtbares Objekt. Aber woher wissen wir dann überhaupt, dass es Magnetfelder gibt, wenn wir sie nicht beobachten können?
Danke von: Rudi Knoth
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- Rudi Knoth
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
3 Stunden 29 Minuten her
Zu meinem Kommentar mit dem Link auf die Arbeit von Herrn D' Abramo noch einige Erläuterungen.
1. Ich habe zu diesem Thema eine KI (Grok) befragt und diese KI gibt (anders als ChatGPT) auch die benutzten Quellen an.
2. Die Kritik beinhaltet auf jeden Fall zwei Punkte:
2.1 In dem Werk von Herrn Purcell wird von einem der beiden Leitern nur die Elektronen und nicht die Kristallgitter benannt. Daher auch im Ruhesystem der Elektronen keine Lorentzkraft zwischen den bewegten Gittern.
2.2 Um eine Anziehung doch zu erhalten, muß das Kristallgitter "längenkontrahiert" angesehen werden. Damit ist aber der Leiter selbst insgesamt geladen.
Gruß
Rudi Knoth
1. Ich habe zu diesem Thema eine KI (Grok) befragt und diese KI gibt (anders als ChatGPT) auch die benutzten Quellen an.
2. Die Kritik beinhaltet auf jeden Fall zwei Punkte:
2.1 In dem Werk von Herrn Purcell wird von einem der beiden Leitern nur die Elektronen und nicht die Kristallgitter benannt. Daher auch im Ruhesystem der Elektronen keine Lorentzkraft zwischen den bewegten Gittern.
2.2 Um eine Anziehung doch zu erhalten, muß das Kristallgitter "längenkontrahiert" angesehen werden. Damit ist aber der Leiter selbst insgesamt geladen.
Gruß
Rudi Knoth
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Stunde 42 Minuten her - 1 Stunde 38 Minuten herJa klar. Die rein klassische Betrachtung widerspricht immer dem Relativitätsprinzip. Das habe ich doch ausführlich erklärt.Ok, das drückt deine Zweifel klar aus, ist aber im Widerspruch zum Relativitätsprinzip: Es macht keinen Unterschied ob sich der Beobachter (der das E-Feld misst) sich relativ zum beobachteten Objekt (dem Magnetfeld) bewegt oder ob sich das beobachtete Objekt relativ zum Beobachter bewegt.Eclipse4:
Ich bezweifle nicht, dass die Bewegung eines Leiters quer zu den Feldlinien einen Strom induziert.
Ich bezweifle aber, dass die Bewegung der Feldlinien quer zum Leiter einen Strom induziert.
Mit "bewegten Feldlinien" wird es nicht besser, sondern führt zu einem von der Natur absolut bevorzugten Inertialsystem, in welchem sie sozusagen festgenagelt sind. Im Beispiel mit stromdurchflossenem Leiter ist das nach deiner Auffassung der Leiter.
Ein gutes Beispiel für "Die große Tragödie der Wissenschaft - die Erledigung einer wunderschönen Hypothese durch eine häßliche Tatsache" (einem Henry Huxley zugeschrieben). Es nützt doch nichts, wenn man krampfhaft an der Hypothese festhält und die Tatsache ignoriert.
Allerdings sagt das Relativitätsprinzip nicht, dass jede Beschreibung mit „bewegten Feldlinien“ (Igelstachelmodell) äquivalent ist. Feldlinien sind nur ein Darstellungswerkzeug, keine physikalischen Strukturen mit eigener Bewegung.
Natürlich sind Magnetfelder beobachtbar, aber nicht als „bewegte Feldlinien“. Beobachtbar sind ihre Wirkungen auf Ladungen und Ströme.Du kannst zwar behaupten ein Magnetfeld sei kein beobachtbares Objekt. Aber woher wissen wir dann überhaupt, dass es Magnetfelder gibt, wenn wir sie nicht beobachten können?
Wird eine bewegte Ladung (=Strom) beobachtet, dann wird auch ein Magnetfeld beobachtet, d.h. eine Wirkung auf z.B. eine parallel bewegte Ladung. Rein klassisch korrekt aufgedröselt und konform u.a. mit Feynman und Gaßner ist es wie folgt:
- Der Leiter beobachtet:
- Die parallel zum Elektronenstrom extern bewegte Ladung q₁ und das Magnetfeld B. q₁ erfährt eine Anziehung zum Leiter.
- Die zum Leiter extern ruhende Ladung q₂ und dasselbe Magnetfeld B. q₂ erfährt keine Anziehung zum Leiter.
- Die parallel zum Ionenstrom extern bewegte Ladung q₂ und das Magnetfeld B. q₂ erfährt eine Anziehung zum Leiter.
- Die zu q₀ extern ruhende Ladung q₁ und dasselbe Magnetfeld B. q₁ erfährt keine Anziehung zum Leiter.
Natürlich widerspricht auch das dem Relativitätsprinzip, was Josef Gaßner ausführlich erklärt. Es hat wohl auch Einstein gestört und andere.
Fazit: Wie man es auch rein klassisch dreht und wendet, es ergibt sich immer ein Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Klassisch ist der Widerspruch nicht aufzulösen, auch mit "bewegten Feldlinien" nicht, die ohnehin empirisch widerlegt sind.
Letzte Änderung: 1 Stunde 38 Minuten her von Eclipse4.
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