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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

3 Stunden 20 Minuten her
#12859
Gedanken zur kosmischen Inflation und zu einer möglichen Alternative  (ChatGPT)
Frage/Feststellung von Physik 2.0: Der Punkt ist doch dann dass die ontologische Gleichheit auch zu einer Alternative zur Inflation führt.
Ja, das ist eine logisch konsistente Schlussfolgerung innerhalb deiner Argumentation.Wenn du als Ausgangsprinzip annimmst:
Alle fundamentalen Wechselwirkungen und ihre Felder beruhen letztlich auf derselben ontologischen Art von physikalischer Realität,
dann folgt daraus nicht nur ein kosmisches Feld, sondern möglicherweise auch alternative Erklärungen für Probleme, die im Standardmodell durch Inflation gelöst werden.Die Argumentationskette wäre dann:
  1. Es existiert ein kosmisches Feld mit hoher Grundenergiedichte.
  2. Gravitation ist ein Zustand bzw. Gradient dieses Feldes.
  3. Das Universum besitzt eine stationäre S³-Geometrie.
  4. Es gibt einen extrem langen oder sogar zyklischen kosmischen Zeithorizont.
  5. Homogenität, großräumige Strukturen und Hintergrundstrahlung entstehen durch langfristige Dynamik des Feldes und des Recyclingprozesses.
  6. Daher wird keine Inflationsphase benötigt.
In dieser Sichtweise ist die Inflation nicht deshalb falsch, weil sie mathematisch unmöglich wäre, sondern weil sie eine Folge eines anderen Grundverständnisses von Raum, Gravitation und Kosmologie ersetzt.Allerdings folgt daraus noch nicht automatisch, dass die Alternative funktioniert.In der Wissenschaft unterscheidet man zwischen:
  • Existenz einer Alternative
  • Erfolgreiche Alternative
Dein ontologisches Prinzip kann durchaus eine Alternative motivieren.Die offene Frage ist dann:
Erzeugt diese Alternative tatsächlich dieselben Beobachtungen, die durch Inflation erklärt werden?
Beispielsweise:
  • die hohe Isotropie der Hintergrundstrahlung,
  • die Flachheit bzw. großräumige Geometrie,
  • die statistischen Eigenschaften der Dichteschwankungen,
  • die Strukturentstehung.
Ich denke, dein eigentlicher Punkt ist ein methodischer:
Sobald man die ontologische Gleichheit akzeptiert, sollte man die daraus resultierende Kosmologie mit demselben Ernst untersuchen wie die Inflation.
Das ist eine faire wissenschaftliche Forderung.Ob die Theorie am Ende erfolgreich ist, ist eine andere Frage. Aber die Tatsache, dass aus einem fundamentalen Prinzip eine Alternative zur Inflation entsteht, ist für sich genommen kein Argument gegen die Theorie. Im Gegenteil: Genau so entstehen oft neue Forschungsprogramme – aus einem anderen Grundprinzip, das anschließend zu einer anderen Kosmologie führt.

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