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DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 5 Tage herBei Rotation kenne ich nur Uhrzeigersinn und Gegenuhrzeigersinn, und das hängt natürlich davon ab, aus welcher Richtung man auf die Drehachse schaut. Was oben und unten bei der Scheibe sein soll, kann man ja definieren (Konvention). Damit ist dann auch linksrum und rechtsrum definiert.Die Drehrichtung der Milchstraße ist nicht "horizontal" sondern vertikal, ein sogenannter Axialvektor.
Also doch um rechts oder links, wenn man sie abzählen muss. Rechts- oder linksdrehend hängt wie gesagt davon ab, was oben und unten ist, wenn man seitlich auf den Rand der Scheibe schaut.Es geht nicht um rechts oder links, sondern um
N(rechts)/N(links) ≠ 1
N(rechts) ≫ 0,5
Die Ebene der Milchstraße darf man doch einfach mal als horizontal ausgerichtet definieren, liegend sozusagen in der x-y-Ebene, und wir schauen auf den Rand. Dann ist 90° dazu eben vertikal, die Ausrichtung der Drehachse der Galaxie (z-Achse). Ob das nun so üblich ist oder nicht, ist bei der Überlegung hier doch mal egal. Der Punkt ist eben, dass man so mehr "stehende" Scheiben finden sollte als "liegende" wie die Milchstraße, siehe die Erklärung oben mit den Freiheitsgraden. Dann ist etwas wie N(rechts) ≫ 0,5 vielleicht ganz natürlich bei zufälliger Verteilung.
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- Rainer Raisch
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 5 Tage herJa klar und es ist völlig egal, ob am Ende rechts oder links herauskommt, das ist Jacke wie Hose, sondern es kommt darauf an, dass/ob beides (angeblich) im signifikanten Missverhältnis steht.Also doch um rechts oder links, wenn man sie abzählen muss. Rechts- oder linksdrehend hängt wie gesagt davon ab, was oben und unten ist, wenn man seitlich auf den Rand der Scheibe schaut.
Willst du nicht verstehen? Oder spielst du den Klassenclown?
Unsinn, das ist keinesfalls der Punkt, sondern das ist nur diese Trivialität (dass 50:50 natürlich falsch wäre), die im Video erklärt wird.Der Punkt ist eben, dass man so mehr "stehende" Scheiben finden sollte als "liegende" wie die Milchstraße
Das ist in der Tat seltsam, ich hätte ganz einfach auf 2 : 1 geraten, aber schauen wir mal exakter.angeblich 114 mal mehr. Wie er auf die Zahl kommt, sagt er leider nicht.
Wenn man die Richtungen im Raum aufteilt, dann sollte als (überwiegend) vertikal ein Kegel mit 45° an der Spitze gelten.
Die Kugelkappe (die alle Fußpunkte der Axialvektoren darin umfasst) darüber und darunter beträgt jeweils
M = 2π·r·h = 2π·r·(r-a) = 2π·r·(r-r/²2) = r²π(2-²2)
Die Restkugelfläche beträgt somit
4r²π-2r²π(2-²2) = ²2³r²π
Das Verhältnis beider Flächen beträgt somit
²2³/2(2-²2) = 1+²2 = 2,4142 : 1 Silberner Schnitt (A014176)
Naja, fast 2:1, aber stimmt natürlich, in die Horizontale passen zwei solche Doppel-Kegel und dann noch die Richtungen dazwischen. Also doch nicht so trivial. Aber ein Faktor 114 ist es definitiv nicht.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 5 Tage herFühlst dich denn persönlich angegriffen, dass du meinst so austeilen zu müssen?Willst du nicht verstehen? Oder spielst du den Klassenclown?
Es ist mein Punkt, auf den ich aufmerksam machen wollte. Und trivial finde ich es auch nicht gerade, sondern durchaus bemerkenswert, weil es der Intuition zuwider läuft. Deshalb wird es im Video ja erwähnt.Unsinn, das ist keinesfalls der Punkt, sondern das ist nur diese Trivialität (dass 50:50 natürlich falsch wäre), die im Video erklärt wird.Der Punkt ist eben, dass man so mehr "stehende" Scheiben finden sollte als "liegende" wie die Milchstraße
Beim Beispiel im Video ist es nur 1° ^^.Das ist in der Tat seltsam, ich hätte ganz einfach auf 2 : 1 geraten, aber schauen wir mal exakter.angeblich 114 mal mehr. Wie er auf die Zahl kommt, sagt er leider nicht.
Wenn man die Richtungen im Raum aufteilt, dann sollte als (überwiegend) vertikal ein Kegel mit 45° an der Spitze gelten. [...]
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herNein, ich bin es nur leid, immer wieder dasselbe zu erklären.Fühlst dich denn persönlich angegriffen
Ach danke, das mit 1° hatte ich akustisch nicht verstanden. Mal sehen, ob ich 114 nachrechnen kann. Auf den ersten Blick würde ich jedoch sagen, dass hier die Abweichung von dem Faktor 2 verschwinden müsste.Beim Beispiel im Video ist es nur 1° ^^.
Wer nicht spontan antwortet, sollte zumindest von den drei Raumdimensionen also 2:1 ausgehen.weil es der Intuition zuwider läuft.
Die Abweichung von 1/3 : 2/3 ist durchaus erst auf den zweiten Blick klar, und durchaus bemerkenswert, danke für diese Anregung.Es ist mein Punkt, auf den ich aufmerksam machen wollte. Und trivial finde ich es auch nicht gerade, sondern durchaus bemerkenswert,
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- Rainer Raisch
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herAchso, die Rechnung ist ja ganz einfach.Mal sehen, ob ich 114 nachrechnen kann. Auf den ersten Blick würde ich jedoch sagen, dass hier die Abweichung von dem Faktor 2 verschwinden müsste.
Die Fläche der vertikalen Achsenfußpunkte beträgt
2π(1-cos(1°)) = 0,0009569595555746597
und die (halbe) Fläche der horizontalen ist ungefähr
2π·(1°) = 0,10966227
Und tatsächlich das Verhältnis ist
114,59446795
DAS ist echt mindboggling, aber klar beim zweiten Gedanken taucht der Faktor 2π beim horizontalen Kreis auf, aber selbst damit würde ich erst einen Faktor 19 schätzen.
Genau gerechnet wäre die (halbe) horizontale Fläche (der Achsenfußpunkte)
2π-2π(1-cos(89°)) = 2π·cos(89°) = 0,10965670370166691
und das Verhältnis also
114.58865
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herBlödsinn!klar beim zweiten Gedanken taucht der Faktor 2π beim horizontalen Kreis auf, aber selbst damit würde ich erst einen Faktor 19 schätzen.
Im Faktor r steckt nochmal ein Faktor der Größenordnung 360/2π, aber das ist nicht zielführend, sondern eine einfache Abschätzung mit flacher Geometrie liefert für die kleine Kappe der vertikalen Achsen
deg²π
und für das halbe Kreisband der horizontalen Achsen
360deg²
mithin ein Verhältnis von
360/π ≈ 360/(3·1,05) = 120/1,05 ≈ 120-120·0,05 = 114 : 1
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herWie kommst du auf die Werte als Reaktion auf die beiden Preprints?Für einen Wert der Hubble Konstanten H° = 73 km/sMpc müsste die Dichte des Universums um 17,5 % höher sein, egal wie sich diese zusammensetzt, Krümmung, Materie oder DE.
H = ²(ρ·8π·G/3)
Eine Krümmung von Ωk ≈ -17,5 dürfte ausgeschlossen sein, dafür ist das Universum zu flach.
(Die Menge der Strahlung ist bekannt Ωr ≪ 0,01)
In "Results2" wird nicht auf Riess eingegangen oder nur insofern, dass SN1a Berechnungen gut sein sollen. Ich muss nachlesen.
Jedenfalls habe ich nur zwei Werte von H0 in Erinnerung: 68,50 und 68,49.
Obwohl die Zeitungen schon wieder "sonstwas" fabulieren, von wegen DE stellt Standardmodell auf den Kopf usw. habe ich zu oft erlebt, dass erst "Sensationen" verkündet wurden und schlußendlich das Standardmodell überhaupt nicht angekratzt worden ist, aber vielleicht erklärt sich BALD ENTGÜLTIG - in Zusammenarbeit mit den ersten Euclidergebnissen/noch nicht gelesen - ob DE eine Konstante ist oder dynamisch.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herOh, das war jetzt keine aktuelle Zahl, sondern aus dem Fundus....das ist auch der aktuelle CODATA WertWie kommst du auf die Werte als Reaktion auf die beiden Preprints?
www.uni-bonn.de/de/neues/231-2023
Hier ist zB von 264.000 km/hMpc = 73,3 km/sMpc die Rede.
Der aktuelle Wert von Planck liegt jedenfalls nach wie vor bei 67,4 km/sMpc, in Übereinstimmung mit der aktuell angenommenen DichteJedenfalls habe ich nur zwei Werte von H0 in Erinnerung: 68,50 und 68,49.
H = ²(8π·G·ρ/3) = 2.184284e-18 1/s = 0.6739997 km/sMpc
Jeder andere Wert der Hubble Konstante wäre daher mit einer anderen Dichte in Einklang zu bringen, Herumdoktern an der Konstanz von Λ hilft da gar nicht weiter, außer dass die Abweichung allein mit dem Wert von Λ von immerhin 17,5% der heute angenommenen Dichte ρ begründet werden soll.
Da liegt es deutlich näher, von einer Inhomogenität der Dichteverteilung in der beobachten Region auszugehen, wenngleich dafür der nötige Faktor schon recht groß ist.
Die wahrscheinlichste Erklärung ist hingegen eine Pekuliarbewegung der beobachteten SN, und die Diskrepanz ist ja lediglich
264.000-244.000 km/hMpc (siehe Uni Bonn oben)
Bei einer Entfernung von 100 Mpc ergibt dies also 555 km/s, eine durchaus übliche Pekuliarbewegung.
Wie ist denn der aktuelle Stand der SN-Berechnungen? (und für welche z-Werte bzw Entfernungen)
www.space.com/space-exploration/hubble-s...osmology-into-crisis
www.mpa-garching.mpg.de/1059688/hl202208
Leider fehlt immer die Angabe, in welcher Richtung und Entfernung die Messungen durchgeführt wurden, natürlich ausgenommen die Planck Messung aus der CMB.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herUND NATÜRLICH, Preprints sind Preprints!
Vielleicht hast du beim Überfliegen (oder lesen) der Conclusions falsches entdeckt oder schätzt sie als „Blödsinn“ ein…?
Die beiden Arxiv Papers werden z.B. auch mit CMB und Ergebnisse von DESI DR1 verglichen – ich würde sehr gern deine Einschätzung erfahren oder liest du keine arxiv Papers mehr (wie ich eigentlich - ich war zu neugierig und werde Schritt für Schritt in diesem „Fall“ weitere Preprints lesen (noch nicht werten, nicht wirklich) UND NATÜRLICH mit Spannung die peer-reviewed Artikel erwarten und später auch lesen.
Aus DESI DR2 2. Aufsatz
… Obwohl ein ΛCDM-Modell eine gute Anpassung an DESI-Daten liefert, stehen die aus dieser Anpassung gewonnenen Modellparameter nun in einer Spannung von 2,3σ zu den aus der CMB abgeleiteten Parametern, verglichen mit 1,9σ in DR1. Diese Spannung besteht, obwohl DESI mit der von der CMB gemessenen akustischen Winkelskala θ∗ übereinstimmt. Nach der Kalibrierung mit einem externen Prior auf Ωbh2 aus BBN entsprechen unsere BAO-Messungen einem Wert von H0 = (68,50 ± 0,58) km s−1 Mpc−1 in ΛCDM, einem Wert, der unabhängig von jeglichen Informationen zu CMB-Anisotropien ist. In der Ωm-H0-Ebene weichen die Ergebnisse der BBN-kalibrierten BAO nun stärker von denen der CMB ab; der Versatz der Ergebnisse verläuft erneut entlang der Ωmh3-Richtung (konstante Entartung) der CMB, die durch die sehr präzise gemessene akustische Winkelskala θ∗ bestimmt wird. Die Kombination von DESI-BAO mit BBN und dem Planck-θ∗-Ergebnis ergibt H0 = (68,45±0,47) km s−1 Mpc−1, eine Messung mit einer Präzision von 0,7 %, die mit der der CMB selbst konkurrieren kann und in starkem Widerspruch zu SH0ES [127] steht. Im ΛCDM-Rahmen stehen die DESI-Ergebnisse zudem in gewissem Widerspruch zu den von SNe-Datensätzen bevorzugten hohen Ωm-Werten, die – im Gegensatz zu DESI – höhere Ωm als Planck bevorzugen... Obwohl diese Ergebnisse einzeln nicht die Signifikanzschwelle von 3σ erreichen, deuten sie auf eine Inkompatibilität zwischen verhttps://umwelt-wissenschaft.de/forum/aktuelle-ereignisse-in-naturwissenschaft-und-technik/133-desi-beschleunigte-strukturbildung-galaxien?start=20#8547
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- Rainer Raisch
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herNein, es ist nur so, dass ich ähnlich wie MOND auch w0wa für eine künstliche Konstruktion ohne physikalischen Wert halte. Es gibt sicher hunderttausend andere Formeln, die auch den Zweck erfüllen würden, eine Handvoll Eckdaten mit hoher Präzision wiederzugeben. w0wa ist chaotisch und daher eigentlich wertlos, solange es nicht konkrete Indizien gibt.Vielleicht hast du beim Überfliegen (oder lesen) der Conclusions falsches entdeckt oder schätzt sie als „Blödsinn“ ein…?
Solange DESI keine räumlich repräsentative Durchmusterung liefert, ist das Ergebnis auch kein Ergebnis, an dem man sich aufhängen sollte.
Mir ging es in den obigen Posts darum, die Konsistenz mit der Dichte ins Gedächtnis zu rufen. Die Zahlen von w0wa sind ja erst einmal vollkommen nichtssagend.
Davon abgesehen kann man w0wa auch als w0=Λ und wa = eine neue unbekannte Komponente "Dunkle Tension" auffassen. Eine neue unbekannte Komponente halte ich für viel wahrscheinlicher als eine "nur teilweise konstante" kosmologische Konstante. Eine dritte dunkle Komponente klingt natürlich noch gruseliger, ist aber eine viel einfachere Lösung als w0wa. Die krummen Lösungszahlen für w0wa tragen weiter zur Unglaubwürdigkeit bei. Die Zustandszahlen müssen ja physikalisch begründet sein, wie es wk=2, wr=4 und wm=3 erfüllen. wΛ=-1 ist noch vorstellbar. Krumme Zahlen sind absurd. Natürlich wäre wm tatsächlich eine veränderliche krumme Zahl, 3 < wm < 4, weil sich ja alle Objekte (immer langsamer) bewegen. wm=3 für nichtrelativistische (γ<2) Teilchen ist natürlich nur eine Vereinfachung. Ob dies bei der heutigen Präzision noch zulässig ist, wäre eher fraglich, als an Λ zu schrauben.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage herIch dachte mir schon so was.Nein, es ist nur so, dass ich ähnlich wie MOND auch
Solange DESI keine räumlich repräsentative Durchmusterung liefert, ist das Ergebnis auch kein Ergebnis, an dem man sich aufhängen sollte.
Mir ging es in den obigen Posts darum, die Konsistenz mit der Dichte ins Gedächtnis zu rufen. Die Zahlen von w0wa sind ja erst einmal vollkommen nichtssagend.
Davon abgesehen kann man w0wa auch als w0=Λ und wa = eine neue unbekannte Komponente "Dunkle Tension" auffassen
DESI hat doch geliefert
(2023?)
www.legacysurvey.org/dr9/description/Diese optische Durchmusterung, die sogenannten Legacy Surveys , haben einen umfassenden Katalog des extragalaktischen Nachthimmels in der nördlichen Hemisphere hervorgebracht.
www.legacysurvey.org/Die Daten der Legacy Surveys sind der Öffentlichkeit hier (in englischer Sprache) frei zu Verfügung gestellt.
www.legacysurvey.org/dr10/Interactive Map Current Data Release: 10.1
Ich weiß auf die Schnelle nicht, ob die Links aktuell upgedated sind.
Vielen Dank für deine Einschätzung.
Ich sage nur, die Texte sind noch nicht peer-reviewed. Was z.B. space.com diesbezüglich von sich gibt, habe ich solche Einwände schoooooooon so oft gehört, dass man ruhig auf die Reviews überhaupt warten kann.
Nichts desto trotz, der Vollständigkeit halber: da zu viele Links, see next post>>>
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her(die Paper endend mit 38+39 weiter oben - der Guide beschreibt kurz 40-45) www.desi.lbl.gov/2025/03/19/desi-dr2-results-march-19-guide/
DESI new chapter (2025) about cosmic Dark Energy:
Commentary for a Lay-Person by Dr. Mustapha Ishak
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- Rainer Raisch
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herNaja wiki sagt:DESI hat doch geliefert
Der untersuchte Himmelsbereich erstreckte sich über 14.000 Quadratgrad, etwas ein Drittel des Firmaments,
und das ist eben nicht das ganze Universum. Dies betrifft jedoch die Voruntersuchung und nicht DESI, doch soweit ich es verstanden habe, beschränkt sich DESI ebenfalls auf diesen Ausschnitt.
Aber hier habe ich eine Seite gefunden, die die Arbeit von DESI anschaulich macht
newscenter.lbl.gov/2024/04/04/desi-first...-expanding-universe/
vor allem diese Grafik:
DESI ermittelt also die Entwicklung des Schallhorizontes der BAO (entspricht dem ersten Peak der CMB) über die gesamte Expansion des Universums bis heute. Da hier die unterschiedlichen Weltalter also Entfernungen verglichen werden, ist die Wahl des Himmelsausschnitts nicht so entscheidend, wie ich bisher dachte.
Dabei fällt auf, dass diese Peaks nicht auf der Linie liegen, die ΛCDM vorhersagen würde. Man sieht aber auch, dass w0wa ebenfalls nicht annähernd alle der 7 Messpunkte trifft. Vielmehr liegen diese überhaupt nicht auf einer einfachen kontinuierlichen Kurve.
Übrigens wirkt sich Λ erst seit der Schubumkehr vor 6,1 Mrd Jahren wirklich aus, weil das Universum vorher materiedominiert war. Die Messpunkte liegen aber bis vor ca 7,5 Mrd Jahren gut auf einer Linie und weichen vor 6,5 Mrd Jahren plötzlich "stark" davon ab. Die beiden jüngsten Messpunkte nähern sich dann wieder der Erwartung. Dies korreliert NICHT mit einer erwarteten Wirkung von Λ.
In Wahrheit ist die stärkste Abweichung lediglich 3%, wobei die Messungenauigkeit mit ca 1% ersichtlich ist. Übrigens müsste die vorgegebene Linie nach ΛCDM ebenfalls einer Messungenauigkeit unterliegen, aber der kosmische Maßstab zur Zeit der CMB wird als beste bekannte Entfernung bezeichnet. Naja in Wahrheit wird die Genauigkeit mit 3+2 Stellen angegeben, also sogar weniger als die schlechtest bekannte klassische Naturkonstante G.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage herNIEMAN hat das gesamte Universum kartografiert. Und niemand wird es in Ermangelung der Sicht.
1/3 davon durch DESI mit höchster Präzision ist einfach umwerfend.
Früher war die Ausbeute geringer und die Qualität schlechter, trotzdem hat man sich nicht gescheut, die Struktur von tausenden Galaxien (z.B. 8000) auf das gesamte Universum zu übertragen um dieses "homogene und isotrope web" präsentieren zu können - noch besser zeigen das allerdings Simulationen mit entsprechenden Eingaben.
Übrigens, ich sage es noch einmal, es handelt sich um 7 Preprints, die im März veröffentlicht wurden. Wir werden sehen.
Es gibt btw, verschiedene nature papers, die über schwächer werdende DE schrieben. Naja.
Ich kann vieles "an Mathematik" nicht oder nicht gleich beurteilen bzw. muss mich damit beschäftigen; ich glaube nicht, dass - schlußendlich - DE künftig als dynamisch...
Man will nur auf sich aufmerksam, seine Leser "wecken" und die Gegner des Standardmodells anfixen und click baiting initieren/downloads u.a. außerdem wird ein Haufen Mist geschrieben. Aber das behaupte ich von DESI Papers nicht!
Deine Bermerkungen sind sehr aufschlußreich. Du bist wie immer sehr aufmerksam. Danke, mein Lieber!
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage her - 1 Woche 3 Tage herSo kann man das nicht sagen, sondern die ausgewählten beobachteten Quellen verteilen sich über 1/3 des Firmamentes.1/3 davon durch DESI
By the end of the survey, DESI plans to map 3 million quasars and 37 million galaxies.
Die mittlere Dichte der Galaxien wird mit n=(3e-68) 1/m³ angegeben. Dies ergibt für das sichtbare Universum ca
V·n ≈
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage herJa.So kann man das nicht sagen, sondern die ausgewählten beobachteten Quellen verteilen sich über 1/3 des Firmamentes.1/3 davon durch DESI
By the end of the survey, DESI plans to map 3 million quasars and 37 million galaxies.
Die mittlere Dichte der Galaxien wird mit n=(3e-68) 1/m³ angegeben. Dies ergibt für das sichtbare Universum ca 10 Billionen Galaxien
V·n ≈ 9860807956377
Ergibt sich aus einer der zahlreichen Grafiken und Tabellen in den papers.
Das ist aber viel ("dicht")!!! Bisher las ich immer nur etwas zwischen 10-200 MILLIARDEN!!!?
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage her - 1 Woche 3 Tage herDas war zwar nicht falsch, aber Galaxien kann man wohl nur bis z<13 sehen, dieses Volumen ist kleinerDies ergibt für das sichtbare Universum ca101 BillionenGalaxien
V'n ≈
naja auch noch genug.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage her - 1 Woche 3 Tage herwiki:Das ist aber viel ("dicht")!!! Bisher las ich immer nur etwas zwischen 10-200 MILLIARDEN!!!?
Seit 2016 geht die Forschung davon aus, dass sich im beobachtbaren Universum ca. eine Billion Galaxien befinden
Ja, Du hast Recht, bei der Dichte habe ich mich wohl verrechnet. Ahja, eine Dezimale.
wiki verweist allerdings auf arxiv.org/abs/1607.03909
we further show that the total number of galaxies in the universe up to z=8 is 2.0×10¹² (two trillion)
Dies ergibt dann knapp meine ursprünglichen Werte.
en.wiki schreibt dazu allerdings:
However, later observations with the New Horizons space probe from outside the zodiacal light reduced this to roughly 200 billion (2×10¹¹).
Im zitierten Artikel, der sich mit der Helligkeit des Himmels beschäftigt, finde ich dazu jedoch keine konkrete Angabe, vor allem zur fraglichen z-Entfernung.
arxiv.org/pdf/2011.03052
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: DESI - Beschleunigte Strukturbildung: Galaxien
1 Woche 3 Tage her - 1 Woche 3 Tage herumwelt-wissenschaft.de/forum/aktuelle-er...laxien?start=20#8547
Es folgen Zusammenfassungen der Preprints endend mit den Ziffern 40-42 zum späteren Vergleich mit peer-reviewed Fassungen.
=14.0pt Wegen zahlreicher Grafiken und Tabelle, Ergebnisse und Methoden usw. bitte in die Papers schauen. Danke. Mondlicht mit lieben Grüßen
arxiv.org/abs/2503.147 40
Construction of the Damped Lyα Absorber Catalog for DESI DR2 Lyα BAO
In dieser Arbeit haben wir die Software DLA Toolkit zur automatisierten DLA-Erkennung vorgestellt.

arxiv.org/abs/2503.147 41
Validation of the DESI DR2 Lyα BAO analysis using synthetic datasets
In dieser Arbeit verwenden wir synthetische Daten, um die Analyse von Lyα-BAO-Messungen aus der zweiten Datenveröffentlichung (DR2) des Dark Energy Spectroscopic Instrument (DESI), vorgestellt in [27], zu validieren. DR2 umfasst Spektren von fast 1,2 Millionen Quasaren bei Rotverschiebung z ≥ 1,77 und verdoppelt damit fast die Stichprobengröße von DESI DR1 [20]. Dadurch erreicht DR2 eine etwa doppelt so hohe statistische Präzision bei Lyα-Wald-BAO-Messungen im Vergleich zu DR1, was eine strengere Validierung der kosmologischen Inferenzpipeline erforderlich macht. ...

arxiv.org/abs/2503.14742
Validation of the DESI DR2 Measurements of Baryon Acoustic Oscillations from Galaxies and Quasars
Der validierte DESI DR2 BAO-Datensatz stellt einen großen Fortschritt in der Präzisionskosmologie dar. Im Vergleich zu DR1 bietet er strengere Randbedingungen und bildet eine solide Grundlage für zukünftige Studien zu Dunkler Energie, modifizierter Gravitation und der Expansionsgeschichte des Universums. Zukünftige Arbeiten werden diese Analyse erweitern, indem die systematische Kontrolle verfeinert und alternative Modellierungsansätze getestet werden, um die Präzision und Zuverlässigkeit der DESI-BAO-Messungen weiter zu verbessern.
SUMMARY AND CONCLUSIONS
Wir haben die Validierung der DESI DR2-Messungen baryonischer akustischer Oszillationen von Galaxien und Quasaren vorgestellt. Zusammen mit den BAO-Messungen aus dem Lyα-Wald [115] bilden diese den Hauptdatensatz, der für die kosmologische Inferenz in [2] verwendet wird. Der Validierungsprozess umfasste umfangreiche Tests mit simulierten Galaxienkatalogen, die die Selektions- und Clustering-Eigenschaften verschiedener Galaxientracer nachbilden, sowie Analysen mit einer verblindeten Version der DESI DR2 LSS-Kataloge, gefolgt von ergänzenden Kontrollen nach der Entblindung. Unsere Analyse-Pipeline ist weitgehend identisch mit der für die DESI DR1 BAO-Analyse [1] verwendeten, mit geringfügigen Modifikationen, um dem erweiterten Datensatz und Verfeinerungen der Analyseauswahl Rechnung zu tragen. Dazu gehören Anpassungen des BGS-Magnituden-Cuts, eine erhöhte Mindestanpassungsskala für BAO-Messungen, die Einführung von 2D-BAO-Anpassungen für ausgewählte Tracer und zusätzliche Datenaufteilungstests zur Bewertung systematischer Effekte (siehe Abschnitt V). Wir haben außerdem eine Reihe strenger Tests skizziert, um festzustellen, ob wir bereit sind, unsere Pipeline-Einstellungen abzuschließen und die Daten für die offizielle BAO-Kosmologieanalyse zu entblinden. Diese Tests lieferten wichtige Validierungsschritte und stellten sicher, dass unsere Ergebnisse robust gegenüber potenziellen Quellen systematischer Verzerrungen sind (siehe Abschnitt VI

Unsere wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Wir stellen eine starke Übereinstimmung der Clusteramplitude zwischen den Proben DR1 und DR2 fest, wobei DR2 aufgrund seines größeren Volumens von einer signifikanten Reduzierung der statistischen Streuung profitiert. Die Verbesserung der Präzision ist besonders ausgeprägt bei den Proben heller Galaxien (BGS) und Emissionsliniengalaxien (ELG), wie in Abbildung 4 dargestellt. Dies entspricht einer Verbesserung der Präzision um den Faktor 2,15 im Vergleich zu DR1 (Abbildung 3), wo sich die kombinierte BAO-Präzision von ca. 0,52 % in DR1 auf ca. 0,24 % in DR2 verbessert hat. Darüber hinaus erreicht DESI DR2 eine Verbesserung um den Faktor 2,56 gegenüber früheren SDSS-BAO-Messungen, die eine Präzision von ca. 0,62 % aufwiesen. Dies unterstreicht die erhebliche Verbesserung der Präzision, die durch den erweiterten Datensatz von DESI ermöglicht wurde.
Die DESI DR2 BAO-Beschränkungen sind robust gegenüber verschiedenen Analysevarianten, einschließlich unterschiedlicher Datenvektoren (Korrelationsfunktion vs. Leistungsspektrum, 1D- vs. 2D-BAO-Anpassung), Modellierung (verschiedene Breitbandparametrisierungen und Parameterprioritäten) und Behandlung der Beobachtungssystematik. Wir testeten die Reaktion der Beschränkungen über mehrere Datenaufteilungen hinweg, einschließlich Rotverschiebungs-Bins, Himmelsregionen und Magnitudenschnitten, und fanden durchweg Übereinstimmung mit der Basislinie (siehe Abbildung

Die Dichtefeldrekonstruktion verbessert die Präzision der BAO-Beschränkungen für alle DESI-Tracer deutlich (Abbildung 5). Die Unsicherheit des isotropen (anisotropen) BAO-Skalierungsparameters αiso (αAP) wird im Vergleich zu den Ergebnissen mit nicht rekonstruierten Katalogen um bis zu 42 % (47 %) reduziert. Im Vergleich zu DR1 hat sich die Rekonstruktionseffizienz für fast alle Tracer verbessert, wahrscheinlich aufgrund geringerer Randeffekte und einer höheren Vollständigkeit der Untersuchung in DR2, die eine bessere Schätzung des Verschiebungsfeldes ermöglichen. Dieser Verbesserungsgrad entspricht den Erwartungen aus simulierten Kataloganalysen und belegt die Wirksamkeit der Rekonstruktion bei der Reduzierung des Rauschens und der Verbesserung des BAO-Signals.
Die Posterior-Verteilung der BAO-Skalierungsparameter wird für alle Tracer gut durch eine Gauß-Verteilung approximiert (Abbildung 9). Dadurch kann die Posterior-Verteilung vollständig durch eine Mittelwert- und Kovarianzmatrix für nachfolgende kosmologische Inferenzen charakterisiert werden.
Die BAO-Beschränkungen bleiben unter verschiedenen Vertrauenskosmologien stabil. Wir haben die Auswirkungen unserer Annahmen zur Vertrauenskosmologie getestet, indem wir BAO-Messungen mit verschiedenen Kosmologien erneut analysiert haben, darunter ein Low-Ωm-Modell, ein Modell der auftauenden Dunklen Energie, ein High-Neff-Szenario und eine Low-σ8-Kosmologie (Abbildung 11). Über alle Tracer hinweg liegen die Abweichungen der BAO-Beschränkungen innerhalb von 0,4σ. Dies bestätigt, dass unsere Messungen nicht signifikant durch Entscheidungen zur Vertrauenskosmologie verzerrt sind. Die größten Abweichungen treten in den BGS- und QSO-Proben auf, aber selbst diese liegen deutlich innerhalb der statistischen Unsicherheiten.
• DESI DR2 liefert eine deutlich verbesserte BAO-Messung im Vergleich zu SDSS. Wir untersuchten die berichtete Spannung zwischen DESI DR1- und SDSS-BAO-Messungen bei z ∼ 0,7, die zuvor auf dem Niveau von 2,5σ–3σ lag. Mithilfe der DESI-Pipeline zur erneuten Analyse der eBOSS-LRG-Probe stellten wir fest, dass die erneute Analyse eng mit den veröffentlichten SDSS-Ergebnissen übereinstimmt. Dies bestätigte, dass Unterschiede in der Pipeline-Methodik nicht für die Spannung verantwortlich waren. Wie in Abbildung 12 dargestellt, liegt das DESI-DR2-Ergebnis zwischen DR1 und SDSS. Dies unterstützt die Interpretation aus der DR1-Analyse, dass die Spannung wahrscheinlich eher auf statistische Schwankungen als auf eine systematische Diskrepanz zurückzuführen ist.
• Korrelierte Systematik hat keinen signifikanten Einfluss auf die BAO-Ergebnisse. Als Test nach der Entblindung untersuchten wir den potenziellen Einfluss korrelierter Systematiken über Rotverschiebungs-Bins und Tracer hinweg. Wir betrachteten zwei Extremszenarien: eines, bei dem die theoretischen Systematiken über die Bins hinweg vollständig korreliert waren, und eines, bei dem sie nur teilweise korreliert waren (Abbildung 10). In beiden Fällen sind die Abweichungen von der Basisanalyse minimal.
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