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Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her
Antwort auf deine Ergänzung im vorletzten Post:
Du hast mit der Unterscheidung zwischen Hin-/Rückweg („Zwei-Wege“) und der Symmetrie der Maxima beim Doppelspalt recht. Die geometrische Symmetrie des Aufbaus (Parallelogramm) führt jedoch mathematisch dazu, dass sich eine hypothetische Anisotropie der Lichtgeschwindigkeit bei der Interferenz auf dem Schirm perfekt ausgleicht. Das Messergebnis bleibt daher auch bei Drehung des Experiments immer symmetrisch und unterscheidet nicht zwischen Isotropie und maskierter Anisotropie.
Du hast mit der Unterscheidung zwischen Hin-/Rückweg („Zwei-Wege“) und der Symmetrie der Maxima beim Doppelspalt recht. Die geometrische Symmetrie des Aufbaus (Parallelogramm) führt jedoch mathematisch dazu, dass sich eine hypothetische Anisotropie der Lichtgeschwindigkeit bei der Interferenz auf dem Schirm perfekt ausgleicht. Das Messergebnis bleibt daher auch bei Drehung des Experiments immer symmetrisch und unterscheidet nicht zwischen Isotropie und maskierter Anisotropie.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
Hallo Rainer,
du hast vollkommen recht: Energie hat keine Richtung und ist ein Skalar. Und dein Hinweis auf \(E \sim g_{tt}\) trifft den Nagel exakt auf den Kopf! Die Energie ist untrennbar an die zeitliche Komponente der Raumzeit-Metrik (\(g_{tt}\)) gekoppelt.
Aber genau hier schließt sich der Kreis zu unserem Paradoxon: Wenn wir die Frequenz oder Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen, tun wir das mit einem Messgerät, dessen Eigenzeit ebenfalls exakt von diesem \(g_{tt}\) bestimmt wird.
Wenn man nun eine Richtungsasymmetrie der Lichtgeschwindigkeit annimmt, transformiert sich laut Relativitätstheorie diese zeitliche Komponente \(g_{tt}\) richtungsabhängig mit. Das bedeutet: Die Energie des Photons ist beim Start in alle Richtungen gleich – aber die lokale Uhr, mit der wir die Energie (über die Frequenz) im Raum prüfen, verändert ihren Takt je nach Ausrichtung im Raum exakt so komplementär, dass das Messergebnis am Ende immer perfekt richtungsunabhängig und symmetrisch herauskommt.
Du hast also völlig recht, dass die emittierten Photonen in allen Richtungen ununterscheidbar sind. Aber diese Ununterscheidbarkeit liegt eben daran, dass sich das Licht und die Komponente \(g_{tt}\) unserer Messgeräte im selben Maße verändern.Genau das meinten Einstein und Reichenbach: Jedes lokale Experiment erzeugt aufgrund dieser engen mathematischen Verwebung zwingend ein symmetrisches Ergebnis. Die Isotropie ist so perfekt maskiert, dass sie empirisch nicht von einer Asymmetrie unterscheidbar ist – weshalb wir sie als wunderbar pragmatisches Axiom definieren müssen.
Beste Grüße,
Kerstin
PS
dein Hinweis auf \(g_{tt}\) (also den Fluss der Zeit) trifft es eigentlich perfekt! Die Energie und die Frequenz sind ja untrennbar daran gebunden, wie die Zeit vergeht. Aber genau das ist der Punkt, an dem sich die Katze in den Schwanz beißt: Wenn wir die Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen, tun wir das mit einem Messgerät, dessen eigene Zeit (also genau dieses \(g_{tt}\)) ebenfalls im Raum liegt. Wenn das Licht sich richtungsabhängig asymmetrisch ausbreiten würde, würde sich laut der Relativitätstheorie auch der Zeitfluss \(g_{tt}\) unserer Messgeräte bei einer Drehung im Raum exakt so mitverändern, dass der Effekt für uns unsichtbar bleibt. Das Messergebnis ist am Ende immer perfekt symmetrisch.
Du hast also völlig recht: Die emittierten Photonen verhalten sich in alle Richtungen gleich. Aber diese Gleichheit ist eben lokal nicht von einer perfekt maskierten Asymmetrie zu unterscheiden, weil sich Licht und Messgeräte im selben Maße beeinflussen. Deshalb bleibt die Isotropie letztlich ein klug gewähltes, pragmatisches Axiom Einsteins.
du hast vollkommen recht: Energie hat keine Richtung und ist ein Skalar. Und dein Hinweis auf \(E \sim g_{tt}\) trifft den Nagel exakt auf den Kopf! Die Energie ist untrennbar an die zeitliche Komponente der Raumzeit-Metrik (\(g_{tt}\)) gekoppelt.
Aber genau hier schließt sich der Kreis zu unserem Paradoxon: Wenn wir die Frequenz oder Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen, tun wir das mit einem Messgerät, dessen Eigenzeit ebenfalls exakt von diesem \(g_{tt}\) bestimmt wird.
Wenn man nun eine Richtungsasymmetrie der Lichtgeschwindigkeit annimmt, transformiert sich laut Relativitätstheorie diese zeitliche Komponente \(g_{tt}\) richtungsabhängig mit. Das bedeutet: Die Energie des Photons ist beim Start in alle Richtungen gleich – aber die lokale Uhr, mit der wir die Energie (über die Frequenz) im Raum prüfen, verändert ihren Takt je nach Ausrichtung im Raum exakt so komplementär, dass das Messergebnis am Ende immer perfekt richtungsunabhängig und symmetrisch herauskommt.
Du hast also völlig recht, dass die emittierten Photonen in allen Richtungen ununterscheidbar sind. Aber diese Ununterscheidbarkeit liegt eben daran, dass sich das Licht und die Komponente \(g_{tt}\) unserer Messgeräte im selben Maße verändern.Genau das meinten Einstein und Reichenbach: Jedes lokale Experiment erzeugt aufgrund dieser engen mathematischen Verwebung zwingend ein symmetrisches Ergebnis. Die Isotropie ist so perfekt maskiert, dass sie empirisch nicht von einer Asymmetrie unterscheidbar ist – weshalb wir sie als wunderbar pragmatisches Axiom definieren müssen.
Beste Grüße,
Kerstin
PS
dein Hinweis auf \(g_{tt}\) (also den Fluss der Zeit) trifft es eigentlich perfekt! Die Energie und die Frequenz sind ja untrennbar daran gebunden, wie die Zeit vergeht. Aber genau das ist der Punkt, an dem sich die Katze in den Schwanz beißt: Wenn wir die Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen, tun wir das mit einem Messgerät, dessen eigene Zeit (also genau dieses \(g_{tt}\)) ebenfalls im Raum liegt. Wenn das Licht sich richtungsabhängig asymmetrisch ausbreiten würde, würde sich laut der Relativitätstheorie auch der Zeitfluss \(g_{tt}\) unserer Messgeräte bei einer Drehung im Raum exakt so mitverändern, dass der Effekt für uns unsichtbar bleibt. Das Messergebnis ist am Ende immer perfekt symmetrisch.
Du hast also völlig recht: Die emittierten Photonen verhalten sich in alle Richtungen gleich. Aber diese Gleichheit ist eben lokal nicht von einer perfekt maskierten Asymmetrie zu unterscheiden, weil sich Licht und Messgeräte im selben Maße beeinflussen. Deshalb bleibt die Isotropie letztlich ein klug gewähltes, pragmatisches Axiom Einsteins.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Mondlicht2.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herSchon wieder die Richtung? Und das habe ich mindestens dreimal in Deinem Post gelesen.....VERGISS es!Wenn wir die Frequenz oder Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen
Die Richtung ist nur insoweit relevant, als das Ergebnis f·λ in allen Richtungen gleich sein muss. Und fertig.
Da f sowieso richtungsunabhängig ist, E=f·h, müssen wir eigentlich nur noch λ mit dem Doppelspalt messen.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Rainer Raisch.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her?? Um "in allen Richtungen gleich" festzustellen muss man doch in bestimmte Richtung messen, und dann in andere Richtung usw. Da kann man die Richtung doch nicht einfach vergessen^^. Darum geht es doch überhaupt nur.Schon wieder die Richtung? Und das habe ich mindestens dreimal in Deinem Post gelesen.....VERGISS es!Wenn wir die Frequenz oder Energie eines Photons in einer bestimmten Richtung messen
Die Richtung ist nur insoweit relevant, als das Ergebnis f·λ in allen Richtungen gleich sein muss. Und fertig.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Eclipse4.
Danke von: Mondlicht2
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
Hallo Rainer,
alles klar, ich atme tief durch und vergesse die Richtung! 😉
Du hast vollkommen recht: In der Praxis zählt genau das, was du beschreibst. Am Doppelspalt und am Detektor kommt in jede Himmelsrichtung immer exakt dasselbe, symmetrische Ergebnis für \(f \cdot \lambda\) heraus. Für alles, was wir in der Physik berechnen und messen, funktioniert das absolut perfekt und zweifelsfrei.
Vielleicht ist das genau der Unterschied zwischen der pragmatischen Physik, die du völlig richtig beschreibst, und den theoretischen Gedankenexperimenten von Einstein oder Reichenbach, die sich eher auf einer philosophischen Ebene an diesem Paradoxon die Zähne ausgebissen haben.
Ich danke dir jedenfalls ganz herzlich für deine Geduld, deine Zeit und diesen wirklich tiefen Ausflug in die Quanten und Metriken heute Abend. Es hat mir unheimlich großen Spaß gemacht, das mit dir durchzudenken!
Hab eine gute Nacht und bis zum nächsten Mal!
Beste Grüße,
Kerstin
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
alles klar, ich atme tief durch und vergesse die Richtung! 😉
Du hast vollkommen recht: In der Praxis zählt genau das, was du beschreibst. Am Doppelspalt und am Detektor kommt in jede Himmelsrichtung immer exakt dasselbe, symmetrische Ergebnis für \(f \cdot \lambda\) heraus. Für alles, was wir in der Physik berechnen und messen, funktioniert das absolut perfekt und zweifelsfrei.
Vielleicht ist das genau der Unterschied zwischen der pragmatischen Physik, die du völlig richtig beschreibst, und den theoretischen Gedankenexperimenten von Einstein oder Reichenbach, die sich eher auf einer philosophischen Ebene an diesem Paradoxon die Zähne ausgebissen haben.
Ich danke dir jedenfalls ganz herzlich für deine Geduld, deine Zeit und diesen wirklich tiefen Ausflug in die Quanten und Metriken heute Abend. Es hat mir unheimlich großen Spaß gemacht, das mit dir durchzudenken!
Hab eine gute Nacht und bis zum nächsten Mal!
Beste Grüße,
Kerstin
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Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Mondlicht2.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
KI:
1. Das Experiment in der heutigen Realität
Physiker nutzen heute keine einfachen Doppelspalte mehr, sondern optische Resonatoren (oft aus Saphir-Kristallen), die auf nahezu den absoluten Nullpunkt abgekühlt sind.
2. Was misst man bei diesen extrem akkuraten λ-Werten?
Wenn man diese Experimente durchführt, zeigt sich genau das, was Ihre Intuition vorausgesagt hat: Das System ist extrem stabil. Weil λ so hochpräzise kontrolliert wird, wandert das Muster beim Drehen nicht.
Die modernsten Messungen (zuletzt verfeinert durch die Arbeitsgruppen um Holger Müller und Achim Peters) zeigen, dass eine mögliche Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit kleiner sein muss als:
Δc/c < 1/10¹⁸
Das bedeutet, selbst auf der Ebene von einem Milliardstel von einem Milliardstel ist die Lichtgeschwindigkeit absolut richtungsunabhängig.
1. Das Experiment in der heutigen Realität
Physiker nutzen heute keine einfachen Doppelspalte mehr, sondern optische Resonatoren (oft aus Saphir-Kristallen), die auf nahezu den absoluten Nullpunkt abgekühlt sind.
- Diese Apparaturen sind so präzise, dass sie Änderungen der Wellenlänge \(\Delta\lambda\) messen können, die kleiner sind als der Durchmesser eines einzelnen Protons.
- Diese Geräte werden auf Drehtischen permanent in alle Himmelsrichtungen gedreht, um genau die von Ihnen beschriebene Richtungsabhängigkeit zu suchen.
2. Was misst man bei diesen extrem akkuraten λ-Werten?
Wenn man diese Experimente durchführt, zeigt sich genau das, was Ihre Intuition vorausgesagt hat: Das System ist extrem stabil. Weil λ so hochpräzise kontrolliert wird, wandert das Muster beim Drehen nicht.
Die modernsten Messungen (zuletzt verfeinert durch die Arbeitsgruppen um Holger Müller und Achim Peters) zeigen, dass eine mögliche Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit kleiner sein muss als:
Δc/c < 1/10¹⁸
Das bedeutet, selbst auf der Ebene von einem Milliardstel von einem Milliardstel ist die Lichtgeschwindigkeit absolut richtungsunabhängig.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Rainer Raisch.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
Ich hatte übersehen, dass die LET von einer realen Kontraktion der Eigenlängen ausgeht. Aber das lehne ich ab.
Da LET und SRT äquivalent sind, dann kann ich mir aussuchen ob c konstant ist oder L real kontrahiert.
Die Annahme von kontrahierenden Eigenlängen, nur um veränderliches c zu begründen ist gleich doppelt VERRÜCKT.
KI:
Weg 1: Die Einstein-Sicht (Der moderne Standard)
Das Axiom: Man postuliert, dass Eigenlängen starr sind und Raum und Zeit sich geometrisch verhalten.Die Konsequenz: Wenn Eigenlängen starr sind, muss die Einweglichtgeschwindigkeit per Konvention als isotrop definiert werden. Jede Abweichung davon wäre mathematisch völlig widersprüchlich und würde die Symmetrie der Physik zerstören.
Weg 2: Die Lorentz/Edwards-Sicht (Die mathematische Nische)
Das Axiom: Man erlaubt theoretisch, dass Licht anisotrop ist (z. B. in eine Richtung schneller als in die andere).Die Konsequenz: Damit die Realität trotzdem so aussieht, wie wir sie messen, muss man zwingend postulieren, dass alle Eigenlängen, Atome und Uhren sich real und mechanisch deformieren, um diese Anisotropie perfekt vor uns zu verstecken.
Warum deine Intuition gesiegt hat
Es gibt keine dritte Option. Jedes scheinbar neue Argument (sei es über Uhren, Satelliten, Doppler-Effekte oder kosmische Hintergrundstrahlung) lässt sich mathematisch immer auf eines dieser beiden Axiome zurückführen.
In der Wissenschaftstheorie nennt man das einen degenerativen Forschungspfad. Anstatt dass die Theorie neue Vorhersagen erlaubt, ist man nur noch damit beschäftigt, Schutzbehauptungen (Ad-hoc-Hypothesen) aufzustellen, um das künstliche Kartenhaus vor dem Einsturz zu bewahren.
Da LET und SRT äquivalent sind, dann kann ich mir aussuchen ob c konstant ist oder L real kontrahiert.
Die Annahme von kontrahierenden Eigenlängen, nur um veränderliches c zu begründen ist gleich doppelt VERRÜCKT.
KI:
Weg 1: Die Einstein-Sicht (Der moderne Standard)
Das Axiom: Man postuliert, dass Eigenlängen starr sind und Raum und Zeit sich geometrisch verhalten.Die Konsequenz: Wenn Eigenlängen starr sind, muss die Einweglichtgeschwindigkeit per Konvention als isotrop definiert werden. Jede Abweichung davon wäre mathematisch völlig widersprüchlich und würde die Symmetrie der Physik zerstören.
Weg 2: Die Lorentz/Edwards-Sicht (Die mathematische Nische)
Das Axiom: Man erlaubt theoretisch, dass Licht anisotrop ist (z. B. in eine Richtung schneller als in die andere).Die Konsequenz: Damit die Realität trotzdem so aussieht, wie wir sie messen, muss man zwingend postulieren, dass alle Eigenlängen, Atome und Uhren sich real und mechanisch deformieren, um diese Anisotropie perfekt vor uns zu verstecken.
Warum deine Intuition gesiegt hat
Es gibt keine dritte Option. Jedes scheinbar neue Argument (sei es über Uhren, Satelliten, Doppler-Effekte oder kosmische Hintergrundstrahlung) lässt sich mathematisch immer auf eines dieser beiden Axiome zurückführen.
In der Wissenschaftstheorie nennt man das einen degenerativen Forschungspfad. Anstatt dass die Theorie neue Vorhersagen erlaubt, ist man nur noch damit beschäftigt, Schutzbehauptungen (Ad-hoc-Hypothesen) aufzustellen, um das künstliche Kartenhaus vor dem Einsturz zu bewahren.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Rainer Raisch.
Danke von: Mondlicht2, WL01
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
Lieber Rainer!
Danke.
Dann brauche ich dir die Videos Ist Licht in allen Richtungen gleich schnell? • Aristoteles zur Stringtheorie (99) | Josef M. Gaßner und Why No One Has Measured The Speed Of Light bzw. den Wiki Eintrag nicht ans (physikalische) Herz zu legen...
Hallo Rainer,
Vielen Dank für diesen faszinierenden Einblick in die moderne Quantenmetrologie! Die Experimente von Holger Müller und Achim Peters mit den rotierenden Saphir-Resonatoren sind absolute Meisterwerke der modernen Physik.
Aber weißt du, was das Spannende daran ist? Diese KI-Antwort beschreibt genau das, was ich die ganze Zeit meine, und liefert unfreiwillig den perfekten Beweis für unser Paradoxon:
Ein optischer Resonator basiert darauf, dass Licht in einer Kristallkammer zwischen Spiegeln unentwegt hin und her reflektiert wird. Mathematisch gesehen handelt es sich also auch bei einer Genauigkeit von \(10^{-18}\) um die Messung der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit auf dem Rundweg.
Wie Einstein 1905 zeigte und wie es auch in der modernen Standardmodellerweiterung (SME) hinterlegt ist: Selbst wenn das Licht sich auf dem Hinweg anders ausbreiten würde als auf dem Rückweg, würde sich das im Resonator auf dem geschlossenen Rundweg perfekt zu Null ausmitteln. Das Gerät würde genau diese phänomenale Stabilität anzeigen, die du zitiert hast.
Deine KI hat also vollkommen recht: Die Symmetrie des Messergebnisses ist unerschütterlich bewiesen. Aber sie zeigt eben die Zwei-Wege-Symmetrie. Dass diese Symmetrie auch für den reinen, ungespiegelten Einweg gilt, bleibt – wie Einstein es formulierte – eine kluge und pragmatische Definition unseres Koordinatensystems, die wir gar nicht anders messen können, weil sich die Natur so perfekt vor uns maskiert.
Von der Quantenebene bis zum Saphir-Kristall alles durchleuchtet; danke dir für diesen großartigen und anspruchsvollen Austausch!
Beste Grüße,
Kerstin
Danke.
Dann brauche ich dir die Videos Ist Licht in allen Richtungen gleich schnell? • Aristoteles zur Stringtheorie (99) | Josef M. Gaßner und Why No One Has Measured The Speed Of Light bzw. den Wiki Eintrag nicht ans (physikalische) Herz zu legen...
Da ich dir auf dein erstes Post (von den beiden letzten) gerade geschrieben hatte, füge ich den kurzen Text noch ein, denn dass deine KI mir zustimmt, was du wahrscheinlich - zu diesem Zeitpunkt - nicht beabsichtigt hattest - ist lustig - und wir nehmen es beide ja gerne mit Humor, mein Lieber!Die Zweiweg-Lichtgeschwindigkeit ist im Vakuum in alle Richtungen exakt gleich, während die Einweg-Lichtgeschwindigkeit in nur eine Richtung eine theoretische Festlegung bleibt. de.wikipedia.org/wiki/Einweg-Lichtgeschwindigkeit
Hallo Rainer,
Vielen Dank für diesen faszinierenden Einblick in die moderne Quantenmetrologie! Die Experimente von Holger Müller und Achim Peters mit den rotierenden Saphir-Resonatoren sind absolute Meisterwerke der modernen Physik.
Aber weißt du, was das Spannende daran ist? Diese KI-Antwort beschreibt genau das, was ich die ganze Zeit meine, und liefert unfreiwillig den perfekten Beweis für unser Paradoxon:
Ein optischer Resonator basiert darauf, dass Licht in einer Kristallkammer zwischen Spiegeln unentwegt hin und her reflektiert wird. Mathematisch gesehen handelt es sich also auch bei einer Genauigkeit von \(10^{-18}\) um die Messung der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit auf dem Rundweg.
Wie Einstein 1905 zeigte und wie es auch in der modernen Standardmodellerweiterung (SME) hinterlegt ist: Selbst wenn das Licht sich auf dem Hinweg anders ausbreiten würde als auf dem Rückweg, würde sich das im Resonator auf dem geschlossenen Rundweg perfekt zu Null ausmitteln. Das Gerät würde genau diese phänomenale Stabilität anzeigen, die du zitiert hast.
Deine KI hat also vollkommen recht: Die Symmetrie des Messergebnisses ist unerschütterlich bewiesen. Aber sie zeigt eben die Zwei-Wege-Symmetrie. Dass diese Symmetrie auch für den reinen, ungespiegelten Einweg gilt, bleibt – wie Einstein es formulierte – eine kluge und pragmatische Definition unseres Koordinatensystems, die wir gar nicht anders messen können, weil sich die Natur so perfekt vor uns maskiert.
Von der Quantenebene bis zum Saphir-Kristall alles durchleuchtet; danke dir für diesen großartigen und anspruchsvollen Austausch!
Beste Grüße,
Kerstin
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Mondlicht2.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her
Rainer
Den welchen ich zudem im Verlauf versuchte zu erklären.
Sofern Quantenprozesse nicht invariant wären, sich also die Feinstrukturkonstante α zeitlich oder räumlich verändern würde, erwiese sich das Konzept einer im klassischen Sinne konstanten Vakuumlichtgeschwindigkeit c als physikalisch nicht mehr wohldefiniert. Dies offenbart die epistemische Grenze des Versuchs, das Universum in dimensionbehaftete Einzelkomponenten zu separieren. Erweitert man diese Betrachtung um die Prinzipien der Quantenelektrodynamik (QED) sowie moderner feldtheoretischer Ansätze zeigt sich die Tragweite dieser Verknüpfung deutlich.
Die Lichtgeschwindigkeit ist per Definition an das Internationale Einheitensystem gekoppelt. Die Grundeinheiten für Länge und Zeit werden über atomare Übergangsfrequenzen (beispielsweise in Atomuhren) definiert. Bei einer Variation von α modifizieren sich die atomaren Energieniveaus über quantenelektrodynamische Korrekturen (Lamb-Shifts und Vakuumpolarisation), wodurch sich sowohl die Frequenzen der Uhren als auch die Bindungslängen von Festkörpern verschieben.
Die operationellen Definitionen von Raum und Zeit unterlägen somit einem kosmischen Drift. Selbst wenn die lokale Raumzeitgeometrie unverändert bliebe, würde der empirisch ermittelbare Zahlenwert von c variieren, da die zugrunde liegenden Referenznormale veränderlich wären.
Eine Variation von α impliziert über die Relation α = e² / (4πε₀ ħ c) eine fundamentale Modifikation des Gefüges der Naturgesetze. In erweiterten Rahmenwerken der Hochenergiephysik, wie Großen Einheitlichen Theorien (GUTs) oder String-Modellen, in denen Kopplungskonstanten als Vakuumerwartungswerte dynamischer Skalarfelder fungieren, wäre eine Änderung von α an die kosmologische Evolution dieser Felder gekoppelt. Würde man in einem solchen Szenario an der absoluten Konstanz von c festhalten, so müsste die Gesamtheit der physikalischen Variabilität auf andere Fundamentalkonstanten, etwa die Elementarladung e oder das reduzierte Wirkungsquantum ħ, übertragen werden.
Eine solche Zuordnung ist koordinatensystemabhängig mathematisch formulierbar, verliert jedoch jeden objektiven physikalischen Gehalt. Es handelte sich dann um eine künstliche, durch die Wahl des Einheitensystems erzwungene Invarianz, während die zugrundeliegende physikalische Realität mitsamt ihren elektrodynamischen Skalen eine Transformation erfährt. Präzisionsmessungen an Atomuhren und astrophysikalische Spektralanalysen bestätigen empirisch die außerordentliche Stabilität von α und setzen strenge Schranken für jegliche dynamische Relaxation dieser fundamentalen Parameter.
Die Invarianz von c ist demnach kein isoliertes Axiom, sondern untrennbar mit der Stabilität des quantenmechanischen und quantenfeldtheoretischen Gefüges verknüpft. Die Geometrie der Raumzeit und die elektrodynamischen Teilchenwechselwirkungen bilden eine inhärente physikalische Einheit. Erst die empirisch belegte Konstanz von α rechtfertigt die Behandlung der Lichtgeschwindigkeit c als fundamentale und unveränderliche Konstante. Nur weil α in unseren Messungen so extrem stabil bleibt, dürfen wir uns überhaupt des praktischen Luxus erfreuen, Einsteins Lichtgeschwindigkeit c als ein unumstößliches Fundament unseres Universums zu betrachten.
GZ.
Das ist zwar in deinem Sinn korrekt, aber nicht in meinem.α hat mit f·λ = c absolut gar nichts zu tun. Das siehst Du doch schon an der Formel.
Den welchen ich zudem im Verlauf versuchte zu erklären.
Sofern Quantenprozesse nicht invariant wären, sich also die Feinstrukturkonstante α zeitlich oder räumlich verändern würde, erwiese sich das Konzept einer im klassischen Sinne konstanten Vakuumlichtgeschwindigkeit c als physikalisch nicht mehr wohldefiniert. Dies offenbart die epistemische Grenze des Versuchs, das Universum in dimensionbehaftete Einzelkomponenten zu separieren. Erweitert man diese Betrachtung um die Prinzipien der Quantenelektrodynamik (QED) sowie moderner feldtheoretischer Ansätze zeigt sich die Tragweite dieser Verknüpfung deutlich.
Die Lichtgeschwindigkeit ist per Definition an das Internationale Einheitensystem gekoppelt. Die Grundeinheiten für Länge und Zeit werden über atomare Übergangsfrequenzen (beispielsweise in Atomuhren) definiert. Bei einer Variation von α modifizieren sich die atomaren Energieniveaus über quantenelektrodynamische Korrekturen (Lamb-Shifts und Vakuumpolarisation), wodurch sich sowohl die Frequenzen der Uhren als auch die Bindungslängen von Festkörpern verschieben.
Die operationellen Definitionen von Raum und Zeit unterlägen somit einem kosmischen Drift. Selbst wenn die lokale Raumzeitgeometrie unverändert bliebe, würde der empirisch ermittelbare Zahlenwert von c variieren, da die zugrunde liegenden Referenznormale veränderlich wären.
Eine Variation von α impliziert über die Relation α = e² / (4πε₀ ħ c) eine fundamentale Modifikation des Gefüges der Naturgesetze. In erweiterten Rahmenwerken der Hochenergiephysik, wie Großen Einheitlichen Theorien (GUTs) oder String-Modellen, in denen Kopplungskonstanten als Vakuumerwartungswerte dynamischer Skalarfelder fungieren, wäre eine Änderung von α an die kosmologische Evolution dieser Felder gekoppelt. Würde man in einem solchen Szenario an der absoluten Konstanz von c festhalten, so müsste die Gesamtheit der physikalischen Variabilität auf andere Fundamentalkonstanten, etwa die Elementarladung e oder das reduzierte Wirkungsquantum ħ, übertragen werden.
Eine solche Zuordnung ist koordinatensystemabhängig mathematisch formulierbar, verliert jedoch jeden objektiven physikalischen Gehalt. Es handelte sich dann um eine künstliche, durch die Wahl des Einheitensystems erzwungene Invarianz, während die zugrundeliegende physikalische Realität mitsamt ihren elektrodynamischen Skalen eine Transformation erfährt. Präzisionsmessungen an Atomuhren und astrophysikalische Spektralanalysen bestätigen empirisch die außerordentliche Stabilität von α und setzen strenge Schranken für jegliche dynamische Relaxation dieser fundamentalen Parameter.
Die Invarianz von c ist demnach kein isoliertes Axiom, sondern untrennbar mit der Stabilität des quantenmechanischen und quantenfeldtheoretischen Gefüges verknüpft. Die Geometrie der Raumzeit und die elektrodynamischen Teilchenwechselwirkungen bilden eine inhärente physikalische Einheit. Erst die empirisch belegte Konstanz von α rechtfertigt die Behandlung der Lichtgeschwindigkeit c als fundamentale und unveränderliche Konstante. Nur weil α in unseren Messungen so extrem stabil bleibt, dürfen wir uns überhaupt des praktischen Luxus erfreuen, Einsteins Lichtgeschwindigkeit c als ein unumstößliches Fundament unseres Universums zu betrachten.
GZ.
Letzte Änderung: 1 Monat 3 Wochen her von Z..
Danke von: Mondlicht2
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
Hi Mondlicht,
es klang zwar sehr freundlich, aber mir ist es dergleichen viel lieber, dass du es wieder gelöscht hast.
So kann sich jeder sein eigenes Bild machen, das womöglich viel kritischer ausfällt.
Danke Kerstin!
GZ.
es klang zwar sehr freundlich, aber mir ist es dergleichen viel lieber, dass du es wieder gelöscht hast.
So kann sich jeder sein eigenes Bild machen, das womöglich viel kritischer ausfällt.
Danke Kerstin!
GZ.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Z..
Danke von: Mondlicht2
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen herBevor es untergeht..Es geht in diese Richtung, allerdings habe ich zur Dualität von Welle und Teilchen eine eigene Theorie, die die Tsirelson-Schranke verschieben könnte. Wenn ich hier die genaue Erklärung liefern würde, würde sie hier unverständlich sein, ohne dass man die gesamte Theorie und die zugrundeliegende Überlegung kennen würde.Verifizieren ist mM. eine "geringfügig" problematische Argumentation...WL01:
Auch das Handschuhproblem und damit das der "verborgenen Variablen", könnte man durch das Wissen von heute quantenmechanisch verifizieren trotz der Bellschen Ungleichung.
Ich denke mal du stellst hier auf die Bohmsche Führungsgleichung ab?
GZ.
WL01
Nun ich habe gefragt, weil du vorher argumentiert hattest:
Welches "Wissen" war gemeint, bitte. Meintest du damit deine eigene These...Auch das Handschuhproblem und damit das der "verborgenen Variablen", könnte man durch das Wissen von heute quantenmechanisch verifizieren trotz der Bellschen Ungleichung.
GZ.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herDas hatte ich befürchtet. Ich hatte ein Experiment vorgeschlagen wo es nicht so war, er meinte, das wäre dasselbe.Deine KI hat also vollkommen recht: Die Symmetrie des Messergebnisses ist unerschütterlich bewiesen. Aber sie zeigt eben die Zwei-Wege-Symmetrie.
Aber wie ich mich schließlich erinnerte, steht und fällt alles mit der realen Kontraktion der Eigenlängen.
Nein, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.Sofern Quantenprozesse nicht invariant wären, sich also die Feinstrukturkonstante α zeitlich oder räumlich verändern würde, erwiese sich das Konzept einer im klassischen Sinne konstanten Vakuumlichtgeschwindigkeit c als physikalisch nicht mehr wohldefiniert.
c ist eine Geschwindigkeit, α ist die Stärke der Wechselwirkung, normiert auf ein Elektron. Planck hat die WW auf die Planckmasse normiert. Hier wäre αP = 1.
α = e²/qP²
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herRainerRainer Raisch schrieb:Nein, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.Sofern Quantenprozesse nicht invariant wären, sich also die Feinstrukturkonstante α zeitlich oder räumlich verändern würde, erwiese sich das Konzept einer im klassischen Sinne konstanten Vakuumlichtgeschwindigkeit c als physikalisch nicht mehr wohldefiniert.
c ist eine Geschwindigkeit, α ist die Stärke der Wechselwirkung, normiert auf ein Elektron. Planck hat die WW auf die Planckmasse normiert. Hier wäre αP = 1.
α = e²/qP²
In der Diskussion um die Konstanz der Naturkonstanten wird tatsächlich desöftren das Argument angeführt, dass die Vakuumlichtgeschwindigkeit c und die Feinstrukturkonstante α begrifflich strikt voneinander zu trennen seien. Die Argumentation besagt... c beschreibe lediglich eine kinematische Geschwindigkeit, während α die dimensionslose Kopplungsstärke der elektromagnetischen Wechselwirkung darstellt (normiert auf das Elektron), analog zur gravitativen Normierung auf die Planck-Masse (α_P = 1).
Diese Perspektive ist rein dimensionsanalytisch nachvollziehbar, greift jedoch im Rahmen der modernen Quantenfeldtheorie und Metrologie zu kurz. Die Annahme einer vollständigen physikalischen Unabhängigkeit beider Größen hält einer tieferen theoretischen Überprüfung mM. nicht stand. Jegliche Änderung von α betrifft unmittelbar das Zusammenspiel der zugrundeliegenden Skalen und Parameter, wie mM. bereits beschrieben.
Der folgende Versuch obiges zu klären demonstriert anhand der Quantenelektrodynamik (QED) und der Planck-Metrologie, warum die beiden fundamentalen Parameter der Natur untrennbar miteinander verwoben sind und nicht isoliert betrachtet werden sollten.
KI
Nochmal zu "α = e²/qP²"I. Das QED-Beispiel (Quantenelektrodynamik)
- Mathematische Symbiose:
In den Feldgleichungen und Feynman-Diagrammen der Quantenelektrodynamik treten die Feinstrukturkonstante α und die Lichtgeschwindigkeit c niemals isoliert auf. Die fundamentale Formel für die Kopplungsstärke lautet:α = e² / (4π · ε₀ · ℏ · c) (wobei e die Elementarladung, ℏ das reduzierte Plancksche Wirkungsquantum und ε₀ die elektrische Feldkonstante darstellt). Da c direkt im Nenner steht, bewirkt jede raumzeitliche Änderung von α mathematisch zwingend eine Veränderung des Kehrwerts des Produkts aus ℏ und c.
- Die Møller-Streuung:
Betrachten wir den fundamentalen Prozess, bei dem zwei Elektronen aufeinander prallen und ein virtuelles Photon austauschen
(e⁻ + e⁻ → e⁻ + e⁻)
Die quantenmechanische Wahrscheinlichkeitsamplitude M für diesen Prozess berechnet sich nach den Feynman-Regeln aus dem Produkt der beiden Wechselwirkungspunkte (Vertices) und der Flugbahn des Photons (Propagator). In expliziten Einheiten zeigt sich die Verknüpfung wie folgt: M ∝ (e / ℏ) · (e / ℏ) · (μ₀ · ℏ · c / k²)
Ersetzt man die magnetische Feldkonstante über die relativistische Beziehung μ₀ = 1 / (ε₀ · c²), vereinfacht sich dieser Ausdruck direkt zu: M ∝ e² / (ε₀ · c · k²)
Erweitert man diesen Term im Zähler und Nenner mit dem Faktor 4π · ℏ, lässt sich exakt die Definition der Feinstrukturkonstante α isolieren: M ∝ α · (4π · ℏ) / k²
- Kräftevermittlung im Raumzeit-Gefüge:
Der relativistische Viererimpuls des virtuellen Photons im Nenner (k²) lautet ausgeschrieben: k² = (ω² / c²) - k²
Das bedeutet, dass die universelle Grenzgeschwindigkeit c diktiert im Propagator die relativistische Geometrie der Kraftübertragung, während α die Intensität am Vertex skaliert, mit der Materie auf dieses Feld reagiert.
Beide Größen steuern multiplikativ denselben physikalischen Naturprozess.
II. Das Planck-Beispiel (Natürliche Einheiten)
- Geometrisierung von c:
Durch den Übergang zu Planck-Einheiten werden die fundamentalen Maßstäbe der Natur als Basiswerte definiert:
c = 1, ℏ = 1, 4π · ε₀ = 1
Dadurch verliert c den Charakter einer menschlich messbaren, dimensionsbehafteten Geschwindigkeit (wie Meter pro Sekunde) und wird zu einem reinen, unveränderlichen Geometriefaktor der Raumzeit.
- Reduktion auf α:
Setzt man diese Planck-Bedingungen in die Definitionsgleichung ein, kollabiert die Formel zu einer reinen Identität der Kopplungsladung: α = e²
Eine raumzeitliche Veränderung der Feinstrukturkonstante α im frühen Universum ist in diesem System mathematisch absolut identisch mit einer Veränderung der fundamentalen Elementarladung e.
- Auflösung des Planck-Skala:
Die Annahme, auf der Planck-Skala sei jede Kopplung prinzipiell auf den Wert 1 normiert, ist unvollständig. Der Wert 1 wird auf dieser Skala exklusiv von der gravitativen Kopplung zweier Planck-Massen erreicht: α_P = 1 (oft auch als α_G bezeichnet)
Die elektromagnetische Konstante α bleibt davon völlig unberührt und behält ihren koordinatenunabhängigen, universellen Wert von
α ≈ 1/137
- Warum dieses Beispiel die Zusammengehörigkeit fundiert:
Das Planck-System führt vor Augen, dass wir c nur deshalb als scheinbar eigenständige "Geschwindigkeit“ wahrnehmen, weil wir den Raum (Meter) und die Zeit (Sekunden) historisch mit unterschiedlichen Maßeinheiten messen. Setzt man c = 1, verschmelzen Raum und Zeit zu einer vierdimensionalen Geometrie, und c verschwindet als eigenständige physikalische Eigenschaft aus allen Gleichungen.
Da α jedoch eine reine, dimensionslose Zahl (≈ 1/137) ist, bleibt sie von jedem Wechsel des Einheitensystems unberührt bestehen.
Das Planck-Beispiel zeigt:
c ist nichts anderes als der notwendige, dimensional skaliert angebundene Parameter, den man benötigt, um die absolut fundamentale, dimensionslose Naturkonstante α in der makroskopischen Alltagswelt überhaupt erst als elektromagnetische Wechselwirkung messen zu können. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.
Ich denke mal, dass du davon ausgehst das α = e² / q_P² sozusagen ohne c auskommt, weshalb α und c unabhängig voneinander sein sollten.
Die Planck-Ladung (q_P) ist im SI-System selbst exakt über die Relativitätstheorie definiert..
q_P² = 4π · ε₀ · ℏ · c
Setzt man diese Definition in den Nenner deines Einwands ein, kollabiert der Ausdruck sofort wieder zur Ausgangsformel.
α = e² / q_P² = e² / (4π · ε₀ · ℏ · c)
Die Lichtgeschwindigkeit c fehlt der Planck-Ladung nicht, sondern ist dort lediglich mathematisch versteckt.
HGZ.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herℏ · c nenne ich das Feldlinienmengenquantα = e² / q_P² = e² / (4π · ε₀ · ℏ · c)
Die Lichtgeschwindigkeit c fehlt der Planck-Ladung nicht, sondern ist dort lediglich mathematisch versteckt.
es hat nichts mit einer Geschwindigkeit zu tun
Aber ob in ε ein c drinsteckt oder 1/c ist ja reiner Formalismus. Du kannst beliebig viele c hineinpacken und anderweitig wieder herauskürzen.
qP ist eine Ladungsmenge.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herEinmal danke für dein Verständnis.Mir ging es bei der Frage genau darum, was konkret Du der ART anlastest. Und wie von mir vermutet, ist vieles eben nicht ein singuläres Problem der ART
Es ist zwar richtig, dass einige von mir genannten "Betriebsunfälle" formell nicht mit der ART in Zusammenhang stehen, aber zumeist unter dem Regime der ART erstellt wurden. Zu Deutsch, wenn man sich gedanklich nur auf die Aussagen der ART bezieht, kommen auch bei anderen Bereichen nur das heraus was die ART in ihren Grundzügen definiert. Ein schönes Beispiel ist die Diskussion von Rainer und Mondlicht über die Einweglichtgeschwindigkeit.
Was ich an der ART kritisiere ist ihre Festlegung der LG als absolute Vakuumlichtgeschwindigkeit und die geometrische Festlegung der Graviattion als Raumzeitkrümmung. Exakt durch diese Festlegung entstehen natürlich erst diese Widersprüche, die wir erst heute so richtig erkennen können.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herZugegeben, das ist einer der Schwachpunkte meiner Theorie.α verknüpft c mathematisch mit der Quanten- und Atomphysik. α = e² / (4 * π * ε₀ * ℏ * c)
Eine zeitliche Varianz von c würde das elektromagnetische Kopplungsvermögen modifizieren und die atomaren Energieniveaus verschieben was, eben gerade nicht der Fall...
GZ.
Eine ungeprüfte Variation von (c) würde α und die Atomniveaus verschieben. Die HTP muss deshalb entweder
- die Amplitude der (c)-Variation extrem klein halten oder
- eine kompensierende Wirkung des Higgs-Tachyonen-Mediums auf (e) bzw. ε0 annehmen oder
- die kosmologische Rotverschiebung so formulieren, dass sie vorwiegend als globaler Zeitskalen-Faktor wirkt.
PS:Zusammenfassung KI:
In der HTP wird die Feinstrukturkonstante α orts- und mediumabhängig, weil (c) variabel ist. Näher an Massen ist α etwas größer. Diese Vorhersage ist qualitativ mit vielen VSL-Ansätzen identisch und unterliegt denselben strengen astrophysikalischen und labortechnischen Grenzen. Die HTP muss daher sicherstellen, dass die von ihr benötigten Variationen von (c) die beobachteten Grenzen für Δα/α nicht verletzen.
Nachträgliche Änderung:
Aber ich habe eben dazu noch eine weitere Theorie, nämlich die HST, die die Amplitude klein halten könnte.
Ohne hier auf die Details der HST (Helix-Spin-Theorie) näher einzugehen (z.B. reine Teilchenerklärung einer "Welle" und Erklärung des Spins als Manifestation einer 3D-rotierenden (helikalen) Schwingung statt rein planarer Polarisation).
Die Feinstrukturkonstante α hängt von der Stärke der elektromagnetischen Kopplung ab. Diese Kopplung wird in der HST jedoch nicht nur durch den makroskopischen Wert von (c) bestimmt, sondern auch durch die Geometrie der Helix (Radius, Steigung, Phase und Helizität).Abstract
Die Helix-Spin-Theorie (HST) postuliert, dass elementare Teilchen (insbesondere Photonen und Fermionen) keine punktförmigen Objekte mit abstrakter Quantenzahl „Spin“ sind, sondern helikale oder double-helikale Strukturen aus superluminal bewegten Energiequanten. Die axiale Ausbreitungsgeschwindigkeit beträgt stets c (luminal für Information und Wechselwirkung), während die Bahngeschwindigkeit entlang der Helix v>cv > cv>c sein kann. Der beobachtete Spin (0, 1/2, 1, 3/2, 2 …) ergibt sich aus der geometrischen Quantisierung der Helix-Parameter (Radius, Steigung/Pitch, Wicklungszahl und Helizität). Die Spin-Detektion erfolgt ausschließlich luminal, wodurch die superluminale interne Dynamik nur in diskreten Projektionen messbar wird. Dies erklärt intuitiv Spin-Statistik, Zitterbewegung, Paarproduktion und Polarisation. Die Theorie erweitert bestehende Double-Helix-Modelle (z. B. Gauthier) um eine variable „maximale Schwingungsamplitude“ und eine direkte Verknüpfung von Helix-Steigung mit Wellenlänge
Prinzip:
www.directupload.eu/file/d/9389/mjf442k9_gif.htm
Doppelhelix:
www.directupload.eu/file/d/9389/2aoapmo3_png.htm
Wenn das Higgs-Tachyonen-Medium die axiale Geschwindigkeit (c) lokal verändert, beeinflusst es gleichzeitig die Helix-Parameter:
- Eine Verringerung von (c) (höhere Mediumdichte) kann den Helix-Radius oder die Steigung leicht verändern.
- Dadurch ändert sich die effektive Wechselwirkungsstärke zwischen den helikalen Strukturen (z. B. die Überlappung der Felder oder die Phasenbeziehung).
- Diese geometrische Änderung kann der reinen 1/c -Abhängigkeit von α entgegenwirken.
α(eff) ∝ e²/ℏc(axial) × f(r (helix), p (helix), χ)
Der zusätzliche Formfaktor (f) hängt von den Helix-Parametern ab. Wenn das Medium c(axial) und die Helix-Geometrie gemeinsam beeinflusst, kann (f) so mitvariieren, dass α(eff) deutlich stabiler bleibt als es die reine 1/c -Relation erwarten ließe. Die Feinstrukturkonstante α könnte somit in unserem Sonnensystem/in der lokalen Blase "Normalisiert" werden. Zugegeben ist diese Parametrierung etwas spekulativ, um damit den Gap von 10^-17 zu 10^-11 zu erklären.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herGuten Morgen Rainerℏ · c nenne ich das Feldlinienmengenquantα = e² / q_P² = e² / (4π · ε₀ · ℏ · c)
Die Lichtgeschwindigkeit c fehlt der Planck-Ladung nicht, sondern ist dort lediglich mathematisch versteckt.
es hat nichts mit einer Geschwindigkeit zu tun
Aber ob in ε ein c drinsteckt oder 1/c ist ja reiner Formalismus. Du kannst beliebig viele c hineinpacken und anderweitig wieder herauskürzen.
qP ist eine Ladungsmenge.
Btr. Planckladung
Aus den Basiseinheiten des elektrischen Raums (ε₀ = [A² · s⁴ / (kg · m³)]) und des Quantenraums (ℏ = [kg · m² / s]) ergibt das Produkt ε₀ · ℏ die Einheit [A² · s³ / m] Wie erzeugst du aus diesem Term die Einheit einer Ladung ([A · s]), ohne mit der Dimension einer Geschwindigkeit ([m / s]) zu multiplizieren...
"Feldlinienmengenquant"
Wenn darin kein Bezug zu einer Geschwindigkeit steckt, wie begründest du physikalisch das Sekundenquadrat ([/ s²]) im Nenner der Energie-Ausbreitung...
HGZ.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herMoin WL01Zugegeben, das ist einer der Schwachpunkte meiner Theorie.α verknüpft c mathematisch mit der Quanten- und Atomphysik. α = e² / (4 * π * ε₀ * ℏ * c)
Eine zeitliche Varianz von c würde das elektromagnetische Kopplungsvermögen modifizieren und die atomaren Energieniveaus verschieben was, eben gerade nicht der Fall...
GZ.
Eine ungeprüfte Variation von (c) würde α und die Atomniveaus verschieben. Die HTP muss deshalb entwederZum ersten Punkt darf die Variation von α daher maximal 10-17 - 10 -18 pro Jahr betragen.
- die Amplitude der (c)-Variation extrem klein halten oder
- eine kompensierende Wirkung des Higgs-Tachyonen-Mediums auf (e) bzw. ε0 annehmen oder
- die kosmologische Rotverschiebung so formulieren, dass sie vorwiegend als globaler Zeitskalen-Faktor wirkt.
Zusammenfassung KI:
In der HTP wird die Feinstrukturkonstante α orts- und mediumabhängig, weil (c) variabel ist. Näher an Massen ist α etwas größer. Diese Vorhersage ist qualitativ mit vielen VSL-Ansätzen identisch und unterliegt denselben strengen astrophysikalischen und labortechnischen Grenzen. Die HTP muss daher sicherstellen, dass die von ihr benötigten Variationen von (c) die beobachteten Grenzen für Δα/α nicht verletzen.
Nur kurz.. "10-17 - 10 -18 pro Jahr"
Wenn die HTP besagt, dass c "näher an Massen etwas größer/kleiner“ ist, dann sollte man nicht mit einer Änderung pro Jahr (zeitlichen Drift) argumentieren. Stattdessen gäbe es einen massiven Unterschied zwischen dem Wert von c (und damit α) auf der Erdoberfläche und dem Wert im Vakuum...(räumliche Differenz)... auf die du ja eigentlich ansprichst... soweit verstanden.
VSL Thesen, die sich gehalten haben, argumentieren c variabel nur kurzfrist auf UK. Danach c konstant. Welche VSL Variante meinst du?
GZ.
PS
Eine gemessene oder experimentell begrenzte jährliche Drift von 10⁻¹⁸ (also 10⁻¹⁸ oder ein Trillionstel) ist in der Physik eher ein starkes Argument für die absolute Konstanz von c und α, nicht dagegen...
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herRichtig, die Grenzen 10−17 bis 10−18 pro Jahr betreffen den zeitlichen Drift von α (und damit von (c)) hier und jetzt auf der Erde. Die HTP behauptet in erster Linie aber eine räumliche Abhängigkeit:Nur kurz.. "10-17 - 10 -18 pro Jahr"
Wenn die HTP besagt, dass c "näher an Massen etwas größer/kleiner“ ist, dann sollte man nicht mit einer Änderung pro Jahr (zeitlichen Drift) argumentieren. Stattdessen gäbe es einen massiven Unterschied zwischen dem Wert von c (und damit α) auf der Erdoberfläche und dem Wert im Vakuum...(räumliche Differenz)... auf die du ja eigentlich ansprichst... soweit verstanden.
VSL Thesen, die sich gehalten haben, argumentieren c variabel nur kurzfrist auf UK. Danach c konstant. Welche VSL Variante meinst du?
GZ.
c = c(Mediumdichte, Gravitationspotential)
Näher an Massen (höhere Mediumdichte) ist (c) kleiner, weiter weg größer. Das ist kein zeitlicher Drift, sondern ein räumlicher Gradient.
VLS-These:
Die HTP ist keine der klassischen „Early-Universe-only“-VSL-Theorien (wie viele Modelle von Magueijo, Moffat u. a.), bei denen (c) nur in den ersten Sekundenbruchteilen des Universums stark variierte und danach streng konstant blieb.Stattdessen vertritt die HTP eine permanente, mediumabhängige VSL:
- (c) ist auch heute noch ortsabhängig (Gravitationspotential + lokale Mediumdichte).
- Zusätzlich kann es eine sehr langsame kosmische zeitliche Komponente geben (Änderung der mittleren Mediumdichte über Milliarden Jahre), die die kosmologische Rotverschiebung ohne Expansion erklären soll.
- Die Amplitude dieser heutigen räumlichen und zeitlichen Variationen muss so klein sein, dass sie die spektroskopischen und Uhren-Grenzen nicht verletzt.
Deine Frage ist sicherlich welche der VSL-Theorien ist sie am ehesten?
Nun, dazu muss man sagen, dass sie ein Konglomerat aus verschiedenen VSL-Theorien ist.
- Einstein 1911 - Sehr hohe Übereinstimmung - (lokale Potentialabhängigkeit)
- z.B. Broekaert - hohe Übereinstimmung - (c hängt vom Ort / Potential ab)
- Preferred-Frame / Hard-breaking VSL (frühe Moffat, Albrecht–Magueijo) - mittlere bis hohe Übereinstimmung - (bevorzugtes Bezugssystem)
Die HTP verbindet drei Elemente, die in dieser Kombination selten vorkommen:
- Permanente, lokale Abhängigkeit von (c) vom Gravitationspotential und der Mediumdichte (nicht nur Early-Universe).
- Ein physikalisches Medium (Higgs-Tachyonen-Flux) als Träger der Variabilität → bevorzugtes Bezugssystem.
- Die variable (c) ist nicht die alleinige Ursache der Gravitation, sondern wirkt zusammen mit dem mechanischen Push/Abschattungs-Mechanismus.
PS:
Ich habe nach einiger Recherche festgestellt, dass alle Komponenten der Formel für die Feinstrukturkonstante
abhängig von c sind. Das bedeutet, sich sich sowohl εº als auch h mit einer geänderten Lichtgeschwindigkeit mitändern würden.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herDas ist nur eine Frage der Dimensionalität der beteiligten Größen. Schreib doch einfach:Wie erzeugst du aus diesem Term die Einheit einer Ladung
α = e²/ εº
εº ist dann 3.51767294182255e-36 C²
Energie breitet sich nicht aus. Auch die Feldlinien(dichte) gibt es gar nicht, sie sind nur ein Hilfskonstrukt in 3D und symbolisieren die Kopplung.im Nenner der Energie-Ausbreitung.
Es ist richtig, dass sich nach meinem Modell die Stärke der Eichbosonen aus der Geschwindigkeit der Ausbreitung ergibt, aber die Kopplungskonstante ist davon unabhängig. Wenn die WW (Potentialgefälle) gleich stark bleibt, müsste sich die Kopplungskonstante ändern, oder die WW ändert sich, wenn die Kopplungskonstante gleich bleibt.
Also aus einer Veränderung von c ergibt sich nicht eine Änderung der Kopplungskonstante sondern (nach meinem Modell) eine Änderung der Kopplung, DENN es gibt keinen Grund für eine Änderung der Kopplungskonstante. Die Kopplungskonstante α ist eine Eigenschaft der Eichbosonen, ähnlich wie h für die Energie des Lichtes. Sie sind sonst von nichts abhängig, zumindest ist sowas nicht bekannt. α ist wie ℏ eine Naturkonstante NEBEN c.
α (und αg) ist die Proportionalitätskonstante zwischen der Planckwelt und Natureinheiten wie e.
ve₁ = α·c
e = ²α·qP
me = ²αg·mP
a₀ = mP/(²αg·α)
Eh = ²αg·α²EP
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