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Gedanken zur SRT
Re: Gedanken zur SRT
9 Stunden 29 Minuten her - 8 Stunden 5 Minuten her
Hier die allgemein nötige Korrektur zu obigen Behauprtungen.
Neutral uns sachlich KZ.
Der Kritiker hat Recht, dass eine Uhr niemals eine „eigene“ Dilatation an sich selbst erfühlen kann.
Er liegt jedoch falsch, wenn er behauptet, man könne die Zeitdilatation in diesem Setup nicht eindeutig feststellen.
Da der Beobachter bei Uhr C die Uhren A und B jeweils beim direkten, lokalen Vorbeiflug abliest, gibt es hier keine Übertragungsfehler oder optische Täuschungen. Das Ergebnis ist absolut invariant und eindeutig.
Die im System A-B vergangene Zeitspanne ist größer als die auf Uhr C vergangene Eigenzeit.
Die Behauptung des Kritikers, „keiner mit Ahnung von Physik“ würde das so sehen, hält einer exakten relativistischen Prüfung nicht stand, da diese das Prinzip von lokalen Koinzidenzmessungen (Ereignissen am selben Ort) missversteht.
KZ.
Aufklärend in eigener Sache:
Ich hatte Eclipse (und mit Verlaub vice versa) anfangs (vor Wochen)... aus diversen Gründen Missverstanden (es kam dabei, absolut bedauernswerter Weise, zu überflüssigen Anfeindungen, für welche ua. auch ich verantwortlich), was dazu führte, dass man schliesslich komplett aneinander vorbei redete.
Nochmal Born aus "Die RT Einsteins" zum Thema.
Heißt, strickt auf das Ecliptische 3 Uhren Bsp. bezogen, wenn Uhr C an Uhr A vorbeifliegt, sind sie am selben Ort. Wenn Uhr C später an Uhr B vorbeifliegt, sind sie wieder am selben Ort. Nach Max Born sind nur diese beiden Momente physikalisch real und direkt vergleichbar. Und auf genau dies wollte Eclipse hinaus, die Laborsicht präferierend.
Es muss jetzt auch mal gut sein. Man kann nicht einfach so weitermachen. Wenn Dinge längst geklärt sind, wird eine Fortführung sinnlos und kontraproduktiv. Es besteht schlicht kein Recht darauf, Geklärtes immer wieder aufzuwärmen... im besonderen aus logischen Gründen und der Sache wegen nicht, vom wissenschaftlichen Duktus mal gaaaanz abgesehen. Aus sozialpädagogischen Gründen vielleicht, aber die sind hier nicht das Thema.
Zum Glück nicht, sonst würde man wohl stets im Samsara landen.
Z.
Neutral uns sachlich KZ.
Der Kritiker hat Recht, dass eine Uhr niemals eine „eigene“ Dilatation an sich selbst erfühlen kann.
Er liegt jedoch falsch, wenn er behauptet, man könne die Zeitdilatation in diesem Setup nicht eindeutig feststellen.
Da der Beobachter bei Uhr C die Uhren A und B jeweils beim direkten, lokalen Vorbeiflug abliest, gibt es hier keine Übertragungsfehler oder optische Täuschungen. Das Ergebnis ist absolut invariant und eindeutig.
Die im System A-B vergangene Zeitspanne ist größer als die auf Uhr C vergangene Eigenzeit.
Die Behauptung des Kritikers, „keiner mit Ahnung von Physik“ würde das so sehen, hält einer exakten relativistischen Prüfung nicht stand, da diese das Prinzip von lokalen Koinzidenzmessungen (Ereignissen am selben Ort) missversteht.
KZ.
Aufklärend in eigener Sache:
Ich hatte Eclipse (und mit Verlaub vice versa) anfangs (vor Wochen)... aus diversen Gründen Missverstanden (es kam dabei, absolut bedauernswerter Weise, zu überflüssigen Anfeindungen, für welche ua. auch ich verantwortlich), was dazu führte, dass man schliesslich komplett aneinander vorbei redete.
Nochmal Born aus "Die RT Einsteins" zum Thema.
Zwei Uhren, die sich an verschiedenen Orten befinden, können überhaupt nicht direkt miteinander verglichen werden; ein direkter Vergleich von Uhren ist nur möglich, wenn sie sich am selben Orte befinden (Koinzidenz)
Heißt, strickt auf das Ecliptische 3 Uhren Bsp. bezogen, wenn Uhr C an Uhr A vorbeifliegt, sind sie am selben Ort. Wenn Uhr C später an Uhr B vorbeifliegt, sind sie wieder am selben Ort. Nach Max Born sind nur diese beiden Momente physikalisch real und direkt vergleichbar. Und auf genau dies wollte Eclipse hinaus, die Laborsicht präferierend.
Es muss jetzt auch mal gut sein. Man kann nicht einfach so weitermachen. Wenn Dinge längst geklärt sind, wird eine Fortführung sinnlos und kontraproduktiv. Es besteht schlicht kein Recht darauf, Geklärtes immer wieder aufzuwärmen... im besonderen aus logischen Gründen und der Sache wegen nicht, vom wissenschaftlichen Duktus mal gaaaanz abgesehen. Aus sozialpädagogischen Gründen vielleicht, aber die sind hier nicht das Thema.
Zum Glück nicht, sonst würde man wohl stets im Samsara landen.
Z.
Letzte Änderung: 8 Stunden 5 Minuten her von Z..
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Re: Gedanken zur SRT
3 Stunden 16 Minuten her - 3 Stunden 4 Minuten herDu kannst mich gerne auch neP oder Poet nennen, oder AdkF (Autor des konstruktiven Feedbacks). Und ich nehme das mal als positiv und Ansatz um hier wieder eine sachliche Klärung zu finden, ich bin immer dabei, mal sehen wie weit wir kommen. Es braucht aber Transparenz und Ehrlichkeit, der "Kritiker" hat ja zu einigen Aussagen hier ein konstruktives Feedback abgegeben, im Tenor sogar wie viele Seite zurück auch für einige Zeit Deine KI und eventuell sogar zu selbst.Der Kritiker hat Recht, dass eine Uhr niemals eine „eigene“ Dilatation an sich selbst erfühlen kann.
Die Aussagen stehen eine Seite zurück, sie sind bei allem Wohlwollen physikalisch nicht haltbar; sie beruhen meines Erachtens auf einer nicht vollständig berücksichtigten Relativität der Gleichzeitigkeit.
Ich will kein Salz in Wunden streuen, lasst es uns einfach klären und gut ist es. Also, den Aussagen stimmt hier, bis auf eventuell noch einer, keiner zu. Habe noch mal geschaut. Eventuell einigen wir uns einfach kurz drauf, dass sie "nicht tragfähig" sind und räumen sie vom Tisch?
Das ist ein "Missverständnis" auf Deiner Seite, wenn Du glaubst, ich hätte behauptet, man könne keine Zeitdilatation feststellen. Natürlich kann man das, aber eben nur relativ, dennoch eindeutig.Er liegt jedoch falsch, wenn er behauptet, man könne die Zeitdilatation in diesem Setup nicht eindeutig feststellen.
Das "Problem," der Weg in den Nebel:
Man kann ja feststellen, A (
und C sind zueinander bewegt. Eindeutig, sollte hier mal wirklich unstrittig sein. Wer die SRT kennt, weiß hier schon, es gibt eine Zeitdilatation. Weil die SRT ja schon als "Fakt" gilt, könnte man hier schon sagen, die Zeitdilatation wurde festgestellt, weil es eine Bewegung gibt. Es sei denn, die SRT wäre total falsch, was sehr wenig glaubhaft ist.Normal hört man hier, ja die bewegte Uhr geht langsamer. Was ja nicht wirklich falsch ist, aber viel zu sehr verkürzt und vereinfacht. Wie wir gesehen haben, kann so was zu Missverständnissen und Irrtümern führen. Denn im zweiten Atemzug hört man dann ganz richtig nämlich noch, es gilt das Relativitätsprinzip, wer sich "wirklich" bewegt ist nicht eindeutig, jeder kann richtig behaupten, die jeweils andere Uhr wäre bewegt.
Damit geht nun immer die andere Uhr dilatiert, was bei dem einen oder anderen zu einer gewissen "Skepsis" führt. Klingt auch seltsam, ist dennoch aber so. Der Weg zur Erleuchtung führt hier über die Relativität der Gleichzeitigkeit, es gibt keinen Weg daran vorbei.
Das ist doch aber nun wirklich trivial und wurde nie bestritten. Koordinatenwerte von einem Punkt sind physikalisch als Ereignis bezeichnet, also so E00 und haben in S eben Werte für t, x. Natürlich sind diese Werte absolut, man kann an x = 0 nun fiktiv eine Uhr aufstellen, ist ja eh alles nur gedacht, und sie A nennen. Und diese Uhr darf dann dort eben t anzeigen.Da der Beobachter bei Uhr C die Uhren A und B jeweils beim direkten, lokalen Vorbeiflug abliest, gibt es hier keine Übertragungsfehler oder optische Täuschungen. Das Ergebnis ist absolut invariant und eindeutig.
Mal ganz deutlich, an einem Punkt in einem Koordinatensystem - wir nennen es S - der die Koordinatenwerte x, t = 0 hat, wird gedanklich eine Uhr aufgestellt, die den Koordinatenwert für die Zeit an diesem Punkt anzeigt, als t = 0. Natürlich ist das eindeutig und absolut, und wenn man will, kann man bei x = √5 Ls sich noch eine Uhr denken und diese B nennen, die zeigt auch t = 0 an, weil das der Koordinatenwert für die Zeit an diesem Ort ist.
Und genau so geht es auch mit der Uhr „C“ in S‘. Die ist nichts Besonderes, man braucht sie nicht wirklich, sie dient nur der Visualisierung und dem Verständnis. Dabei ist es aber sinnvoll, diese Aufgabe auch richtig verstanden zu haben.
Damit sollte klar sein, kein Koordinatenwert eines Ereignisses wird bestritten. Jedem Ereignis ist in jedem Koordinatensystem eindeutig ein Koordinatensatz zugeordnet. Die Werte selbst sind allerdings systemspezifisch. An dem Ort x bei t = 0 steht eine Uhr A und die zeigt natürlich auch 0 an. Darum trivial, sollte gegessen sein.
Nun wird es ein klein wenig „schwieriger“, wir haben zwei Systeme, S und S‘ und beide sind zueinander bewegt. Damit man sich an einem Punkt in beiden Systemen einig ist, wird der übereinandergelegt und da nimmt man in der Regel den Ursprung beider Systeme, als t, x, t‘, x‘ = 0.
Damit kann man nun die Koordinatenwerte von einem System in das andere transformieren. Also x, t → x‘, t‘ dafür nimmt man eine Transformationsgleichung, bei Newton die GT und bei der SRT eben die LT.
Bedeutet, jedem Punkt in S ist eindeutig und absolut ein Punkt in S‘ zugeordnet!
Das "Ergebnis," das Rechnen:
Mit zwei Punkten in einem System kann man einen Abstand ausrechnen, räumlich und zeitlich. Dafür muss man die Koordinatenwerte der Punkte wissen, also die richtigen Ereignisse nehmen. In S haben wir E00 und E03, und wir berechnen hier eine Koordinatenzeitdifferenz, wenn wir t03 – t00 = 3 s rechnen. Dieses Ergebnis ist natürlich auch absolut und so unstrittig, wer sollte es bestreiten?
Und nun zur Anzeige der Uhr B, ja sie zeigt 3 s an, ja die 3 s sind natürlich Eigenzeit. Wenn man eine Uhr zweimal abliest, dann bekommt man die Eigenzeit welche die Uhr eben gezählt hat.
Aber bei B = 0 war die Uhr C nicht bei der Uhr B.
Für die Weltlinie von A bzw. B, die in S ruht, stimmt die Koordinatenzeit mit der Eigenzeit dieser Uhr überein und bei C eben nicht. Das ist so, weil hier beide Uhren gleichzeitig gleiche Zeitwerte zeigen. Das ist aber in S‘ wegen der RdG nicht mehr so.
Also, ich nicht und ich glaube auch kein anderer, hat hier je an diesem Ergebnis gezweifelt, natürlich ist es absolut, natürlich wird auch ein Beobachter im IS dem Ruhesystem der Uhr C das so bestätigen und sagen, ja zwischen t03 und t00 errechnet sich eben ein Abstand von 3 s.
Mehr aber auch nicht, nur weil man die Koordinatenwerte von E03 nach S‘ transformiert und dann dort t‘ = 2 s hat in S aber t = 3 s, bedeutet dieses nicht, die Uhr C kann damit die eigene Dilatation feststellen, oder feststellen, welche von beiden „Uhren“ nun wirklich langsamer gelaufen ist. Geht nicht, weil so wenig wie es ein wirklich absolut bewegtes System gibt, gibt es eine Uhr in diesem Beispiel die wirklich absolut dilatiert geht. Daraus, dass die Geschwindigkeit relativ ist, folgt zwingend, auch die Zeitdilatation ist relativ, sie ist wechselseitig, sie ist symmetrisch und nicht asymmetrisch. Zur Sicherheit noch mal präziser, für zwei zueinander gleichförmig bewegte Inertialsysteme ist die Zeitdilatation relativ und symmetrisch, jeder beschreibt die Uhr des jeweils anderen Systems als langsamer gehend.
Ja, wenn mit „im System AB vergangene Zeitspanne“ eben die Koordinatenzeitdifferenz von 3 s gemeint ist, die man da errechnet hat, dann ist 3 s nun mal größer als 2 s Eigenzeit. Es wurde auch hier nie bestritten, dass 3 > 2 ist.Die im System A-B vergangene Zeitspanne ist größer als die auf Uhr C vergangene Eigenzeit.
Aber, ganz wichtig, man vergleicht hier die errechnete Koordinatenzeitdifferenz zwischen zwei Ereignissen E03 und E00 in S mit der Eigenzeit der Uhr C in S‘. Wobei Eigenzeit invariant ist.
Natürlich belegt die Rechnung, dass 3 s größer als 2 s sind. Das ist trivial. Sie belegt aber nicht die zusätzliche Behauptung, dass C deshalb ‚absolut langsamer gelaufen‘ sei. Dafür müsste man 3 s und 2 s als Eigenzeiten über dasselbe Ereignispaar vergleichen können. Genau das liegt hier aber nicht vor.
Und es belegt eben nicht, dass die Uhr C nun absolut wirklich langsamer gelaufen ist. Es ist nicht wie beim Zwillingsparadoxon, wo man sagen kann, ja das ist asymmetrisch, der eine ist wirklich jünger als der andere Zwilling. Denn dort gibt es ein gemeinsames Anfangsereignis und ein gemeinsames Endereignis. Damit kann man die Eigenzeit von C und A zwischen denselben beiden Ereignissen vergleichen.
Hier aber machen wir das nicht, wir haben hier den Vergleich zwischen einer Koordinatenzeitdifferenz und einer Eigenzeit. Und es ist nicht egal, dass B ja wie A in S gleichzeitig auch 0 angezeigt hat, weil beide an unterschiedlichen Orten sind, und damit sind das auch zwei unterschiedliche Ereignisse. Klar kann man sich nur B mit t = 0 ansehen und dann mit t = 3 s und sagen, auch das ist Eigenzeit. Ist es, aber B mit t = 0 ist ein anderes Ereignis als A mit t = 0. Wir brauchen nun mal die Uhr C dort, das Treffen, das konkrete Ereignis und das ist E00 und nicht E01. Das Ereignis bei B mit t = 0 liegt nicht auf der Weltlinie von C.
Der Kritiker hat genau die Aussagen zitiert, die kein Physiker mit Ahnung so behaupten würde, und natürlich ist das auch so. Kannst es gerne Joachim oder Markus geben, die werden Dir ganz klar sagen, diese Aussagen sind so falsch, hier wurde die SRT nicht richtig verstanden. Meine Aussage war ja nie, dass 3 nicht größer 2 ist.Die Behauptung des Kritikers, „keiner mit Ahnung von Physik“ würde das so sehen, hält einer exakten relativistischen Prüfung nicht stand, da diese das Prinzip von lokalen Koinzidenzmessungen (Ereignissen am selben Ort) missversteht.
Muss ich es nicht sagen, auch wenn ich es eh schon ganz oft habe, das ist unstrittig und gut das Du es explizit erwähnst. Dass ist der Grund, warum das Ereignis E01 wo die Uhr B nun t = 0 anzeigt, nicht für die Rechnung genommen werden kann. Darum kann E01 nicht als Anfangsereignis für die Eigenzeit von C zwischen den beiden Begegnungen verwendet werden. Dafür brauchen wir E00, das Treffen von C und A. (Wobei das defacto nur der zeitliche Koordinatenwert für den Ursprung von S und S‘ ist. Also t und noch mal nach t‘ mit der LT transformiert. Sich da nun zwei Uhren zu denken und A und C zu nennen, ist nice to have, mehr nicht.)Nochmal Born aus "Die RT Einsteins" zum Thema.… wenn Uhr C an Uhr A vorbeifliegt, sind sie am selben Ort. Wenn Uhr C später an Uhr B vorbeifliegt, sind sie wieder am selben Ort. Nach Max Born sind nur diese beiden Momente physikalisch real und direkt vergleichbar. Und auf genau dies wollte Eclipse hinaus, die Laborsicht präferierend.Zwei Uhren, die sich an verschiedenen Orten befinden, können überhaupt nicht direkt miteinander verglichen werden; ein direkter Vergleich von Uhren ist nur möglich, wenn sie sich am selben Orte befinden (Koinzidenz)
Wenn sie denn dann wirklich geklärt sind, ja, bin ich dafür. Hier wird aber vorgegeben, ich bin es, der hier was nicht verstanden hat (damit kann ich leben), aber dann eben physikalisch falsche Behauptungen (damit kann ich nicht wirklich leben). Da Du nun keine der von mir zitierten Aussagen hier zustimmen magst, gehe ich mal schwer davon aus, Du weißt, sie sind falsch. Bei jedem Wohlwollen, sie sind falsch, weil sie auf einen Irrtum basieren, die RdG wurde eben nicht vollumfänglich richtig verstanden. In Teilen, mag gut sein, aber nicht vollumfänglich. Ist kein Beinbruch, ging mir auch mal so, man stolpert und dann steht man eben wieder auf. Man sollte nicht liegen bleiben und rufen, man steht.Es muss jetzt auch mal gut sein. Man kann nicht einfach so weitermachen. Wenn Dinge längst geklärt sind, wird eine Fortführung sinnlos und kontraproduktiv.
Heute Nacht noch eine Grafik für den Thread erstellt::
Und es ist das Experiment mit den 3 Uhren, es zeigt nur eben noch in S, wie es ausschaut, wenn A, B nun t = 2 s anzeigen. Es hilft wirklich, wenn man sich nicht nur zwei Ereignisse anschaut, sondern mehr, was wirklich passiert, nicht nur zweimal blinzeln. Ich kann an diesem Ereignis gedanklich eine Uhr D einführen, die in S′ ruht und deren Anzeige mit der S′-Koordinatenzeit synchronisiert ist.
Ich habe dem Ereignis, also dem Punkt in S, von dem wir nur t = 2 s sehen und den nach S‘ transformierten Wert t‘ = 3 s, nun keine Nummer gegeben. Aber das ist die versteckte Wahrheit, nach nur 2 s trifft Uhr A auf eine Uhr D, welche mehr als sie selbst anzeigt.
Wenn man nun dieser „Argumentation“ hier in Bezug auf Uhr C konsequent folgt, also den Aussagen die ich auf der Seite davor zitiert habe, also wenn man nun aus dem lokalen Vergleich „meine Uhr zeigt 2 s, die andere zeigt 3 s“ unmittelbar ableiten will, welche Uhr „dilatiert“ geht, bekommt man offensichtlich widersprüchliche Aussagen.
Weil, wie man ganz deutlich sieht, A zeigt weniger als D, demnach müsste in dem Experiment mit den 3 Uhren ja A zumindest bis t = 2 s gegenüber der Uhr D dilatiert gelaufen sein. Und Was für A gilt, gilt natürlich auch für B, beide laufen gleich schnell. Und was für D gilt, gilt auch für C, beide laufen natürlich auch gleichschnell.
Diese Grafik zeigt erneut, dass man aus dem Vergleich der Anzeigen zweier Uhren bei einem einzelnen Zusammentreffen nicht ohne Weiteres ableiten kann, welche Uhr über ein bestimmtes Zeitintervall ‚vorgegangen‘ oder ‚nachgegangen‘ ist. Dafür müssen die zu vergleichenden Zeitintervalle und ihre Anfangs- und Endereignisse eindeutig festgelegt werden.
Genau deshalb ist Zeitdilatation keine lokale Eigenschaft, die eine einzelne Uhr aus ihrer eigenen Anzeige und einem einzelnen Vergleich ablesen kann. Sie ist eine Aussage über den Vergleich von Zeitintervallen zwischen entsprechend gewählten Ereignissen.
Und ich kann das Treffen D/A gerne vorrechnen, es ist wirklich ein echtes absolutes Ereignis in dem gegebenen Beispiel mit den 3 Uhren.
Letzte Änderung: 3 Stunden 4 Minuten her von nocheinPoet.
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Re: Gedanken zur SRT
2 Stunden 6 Minuten her - 1 Stunde 21 Minuten herSchon wieder? Seit wann ist D eine der 3 Uhren im gegebenen Beispiel mit den 3 Uhren A, B, C?Und ich kann das Treffen D/A gerne vorrechnen, es ist wirklich ein echtes absolutes Ereignis in dem gegebenen Beispiel mit den 3 Uhren.
Nachdem du jetzt schon mindestens 10 mal ausführlich bewiesen hast wie gut du mit unbeteiligten Uhrzeiten und aus dem Hut gezauberten Geschwindigkeiten rechnen kannst, wollen wir nun auch endlich wissen, wie es denn deiner Meinung nach mit der Uhrzeit vom berühmten Sack Reis aussieht, der bekanntlich in China umfällt. Ich finde schon, dass der Leser nach dem ganzen Martyrium deiner Textwände ein Recht darauf hat. Oder bezweifelst du etwa, dass der Reissack umfällt und dass es ein echtes absolutes Ereignis ist? Es ist ja nun allgemein bekannt und niemand mit etwas Ahnung von Physik oder von China würde es bezweifeln. Also was ist? Her mit der Rechnung!
Ich sehe gerade in meiner Kristallkugel: Dem Leservolk reißt die Geduld. Alle springen auf und skandieren mit erhobener Faust "REIS-SACK! REIS_SACK! REIS_SACK!". Du solltest jetzt wirklich liefern, neP, oder unauffällig einen Fluchttunnel benutzen. Letzteres wäre wohl das Klügste.
Letzte Änderung: 1 Stunde 21 Minuten her von Eclipse4.
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- nocheinPoet
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Re: Gedanken zur SRT
48 Minuten herDein Problem ist weiterhin, Du verstehst nicht wirklich, was genau eine "Uhr" ist und was nicht. Erstmal wird - eventuell Du - keiner hier behaupten, das "Aufstellen" einer Uhr D in S' die zu C ruht, würde die physikalische Szene selbst verändern! Ob sie nun da ist, aber "unsichtbar" oder man sie sehen kann, es ändert sich nichts an der Physik, oder?Schon wieder? Seit wann ist D eine der 3 Uhren im gegebenen Beispiel mit den 3 Uhren A, B, C?Und ich kann das Treffen D/A gerne vorrechnen, es ist wirklich ein echtes absolutes Ereignis in dem gegebenen Beispiel mit den 3 Uhren.
Eben.
Dann gibt es nun einfach mal überall in S' Punkte, man nennt diese Ereignisse, jeder Punkt hat in S' Koordinatenwerten, eben x' und t'. Und wer hätte es gedacht, auch in S gibt es Punkte, also "Ereignisse" mit Koordinatenwerten, hier x und t genannt. Denke bis hier gehst Du noch mit, und verstehst das soweit. Ich hoffe es wirklich.
Nun gibt es in S Punkte - viele - mit x = 0, dort wird sich die Uhr A gedacht. Die braucht man - wenn man Ahnung hat - da nicht wirklich. Und nun gibt es eine Linie, senkreckt, wo x = 0 immer gilt, nenne man Weltlinie. Wenn wir auf der y-Achse nun t legen, dann kann man dieser Linie folgen, gibt ja für jeden möglichen Wert t einen Punkt. Also ein Ereignis.
So eben auch für t = 0 s, das kennst Du ja schon, so wie auch das Ereignis für t = 3. Das erste nenne ich E00 und das zweite E03. Bis hier solltest Du noch gut im Boot sitzen. Läuft ...
Wir wissen, x = 0 gilt immer und dann haben wir für t alle möglichen Werte, bisher hast Du nur t = 0 und t = 3 s. Natürlich gibt es auf dieser Linie aber auch einen Punkt mit t = 2 s. Der liegt genau 1 s vor t = 3 s. Die Linie ist voll mit Punkten, die man Ereignisse nennt. Nun hab ich einfach nur den Punkt auf der Linie mit t = 2 s gewählt, natürlich ist der da! Wir haben also x = 0 und t = 2 s, Du sitzt weiter fest im Sattel, läuft ...
Ganz im Ernst, dass sollte Dir wirklich soweit klar sein.
Nun wird es - für den einen oder andere weniger - etwas komplexer, wir wissen, zu jedem Punkt in S gibt es einen in S'. Es ist weiterhin nur ein Punkt, nur ein Ereignis, aber wir können das in S und auch in S' beschreiben. In S kennen wir die Koordinatenwerte, in S' kenne ich sie, aber wie schon gesagt, ich kann sie auch vorrechnen.
Das ist nun ein unstrittiger Punkt (also Ereignis mit Koordinatenwerten) der in diesem Beispiel existiert.
So, wir kennen x = , t = 2 s und suchen nun x' und t'.
„Wir“ rechnen nun für:
t' = γ (2 – 0) = 1,5 (2) = 3 s und für
x‘ = γ (0 – √5/3 ⋅ 2) = - √5 Ls
t = 3 s, x = 0 Ls ⇒ t‘ = 2 s, x‘ = - √5 Ls
Und das ist unstrittig so, in dem Beispiel mit den drei Uhren! Ob Du das nun weißt oder nicht, ist egal. Dieser Punkt liegt auf der Weltlinie von Uhr A. Oder konkret, ist ein Punkt in S am Ort x = 0 und t = 3 s. Der ist da, ganz sicher.
Und natürlich kann man diesen Punkt nicht nur in S mit Koordinatenwerten zeigen, sondern auch in S‘, das habe ich nun getan. Legitim, total richtig, völlig korrekt, für Leute mit nur wenig Ahnung von Physik, keine Diskussion wert, alles bekannt, trivial.
Jetzt ist es egal, ob man nun sagt, gut, wir stellen uns in S‘ bei x‘ = - √5 Ls eben eine Uhr D vor. Kann man machen, muss man nicht, ändert nichts, ist aber extra für Dich, so zur Visualisierung, zur Erklärung, zum Verständnis, ich brauche die nicht wirklich, vermutlich bin ich hier damit nicht alleine, aber wer weiß.
Der „Irrtum“ oder der Griff nach dem Strohhalm:
Ernsthaft, nun zu argumentieren, ja aber im Beispiel mit den drei Uhren, gibt es keine Uhr D, darum hast Du da eine ganz andere – physikalische – Szene. Bei vier Uhren mag es ja so sein, aber nicht bei nur drei Uhren. Das ist doch nun echt albern, das „dazu denken“ einer Uhr, ändert nichts an den Koordinatenwerten alle Punkte in S und S‘.
Du kommst gegen Mathematik und physikalischen Fakten nicht an. Bin sicher, die KI von Z. hat ihm das inzwischen auch sehr genau erklärt.
Polemik und der Versuch es ins Lächerliche zu ziehen, hilft Dir doch nicht weiter. Auch die Behauptung, dass wäre nun eine „unbeteiligte“ Uhrzeit nicht. Willst Du hier jetzt wirklich allen Ernsts behaupten, die Uhr A zählt eben t = 0 s und dann gleich t = 3 s?Nachdem du jetzt schon mindestens 10-mal ausführlich bewiesen hast wie gut du mit unbeteiligten Uhrzeiten rechnen kannst, wollen wir nun auch endlich wissen, wie es denn mit der Uhrzeit vom berühmten Sack Reis aussieht, der bekanntlich in China umfällt.
Ich finde schon, dass der Leser nach dem ganzen Martyrium deiner Textwände ein Recht darauf hat.
Oder bezweifelst du etwa, dass der Reissack umfällt und dass es ein echtes absolutes Ereignis ist? Es ist ja nun allgemein bekannt und niemand mit etwas Ahnung von Physik oder von China würde es bezweifeln. Also was ist? Her mit der Rechnung!
Also ohne über t = 1 s und t = 2 s zu kommen?
Echt jetzt?
Du schneidest da nun wirklich Lücken in die Weltlinie von Uhr A, weil Dir da die Koordinatenwerte in S‘ nicht schmecken?
Mal so am Rande, ich verstehe einfach nicht, ob Du wirklich nicht erkennst, wie solche alberne Rettungsversuche wirken, glaubst Du wirklich, keiner kann erkennen, dass meine Aussagen richtig sind und Du Dich da eben „irrst“? Warum unterhältst Du Dich nicht mal mit der einen oder anderen KI, gibst der Deine Aussagen, meine Beiträge, Deine Beiträge und bittest sie, Dir wirklich ehrlich zu sagen, wo der Hammer hängt.
Dann musst Du nicht mal „danke“ für die ganze Arbeit die hier geleistet wurde um den Irrtum aufzuzeigen, sagen. Ich bin zufrieden, wenn bei Dir endlich mal der Groschen fällt. Denn dann kann man ja auch mal weitergehen.
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Re: Gedanken zur SRT
36 Minuten her - 36 Minuten herDu hast nun ja noch was geändert, darum frag ich freundlich nach, warum aus dem Hut gezauberte Geschwindigkeiten?Nachdem du jetzt schon mindestens 10 mal ausführlich bewiesen hast wie gut du mit unbeteiligten Uhrzeiten und aus dem Hut gezauberten Geschwindigkeiten rechnen kannst, ...
Rainer sagte doch auch schon, die Geschwindigkeit ist bekannt, auch wenn nicht explizit bei Wikipedia genannt.
Ich bin ja nicht so, helfe gerne, für den Fall, Dir ist unklar, wie man an die Geschwindigkeit kommt:
Wir kennen γ, weil wir das Verhältnis von 3 s zu 2 s kennen, also 3 / 2 = γ = 1,5. Und β = √5 / 3 = 0,74536 c. Wenn Dir √5 unklar ist, frag einfach, ist der Abstand zwischen A und B in S, also x für Uhr B = √5, der Ortskoordinatenwert. Man kommt so an alle Koordinatenwerte alle Punkte, also aller Ereignisse. Keine große Sache, wenn man weiß wie.
Letzte Änderung: 36 Minuten her von nocheinPoet.
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