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Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herSo schlecht sollte man das Programm nicht reden.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herEine Abiturprüfung sagt praktisch nichts über Intelligenz aus. Die Tatsache, dass jemand überhaupt bis zur Prüfung gekommen ist allerdings schon. Intelligente und Hochbegabe kommen ohne großen Aufwand bis zur Abiprüfung, andere nur mit viel Zeitaufwand, Nachhilfestunden, akademischem Elternhaus usw. Weniger Intelligente aus bildungsfernen Schichten kommen selten oder gar nicht so weit, behaupte ich jetzt einfach mal, jedenfalls entspricht das meiner Erfahrung.ChatGPT würde in 5 getesteten Fächern die Abiturprüfung bestehen und seine Softwareprogramme, die er vorschlägt, sind auch nicht schlecht.
Die Prüfung selber fragt nur vorher längst eingeübtes Wissen (Laberfächer, Sprachen) und Techniken (Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik) ab. Das kann auch ein ChatBot mit seiner enormen Datenbasis leisten. Intelligenz braucht er dazu eigentlich nicht, und ein Schüler, der immer brav mitgelernt hat auch nicht. Er schöpft einfach aus dem Gelernten. Dass der Schüler natürlich trotzdem intelligent ist steht außer Frage und schadet nicht, aber für die Prüfung allein braucht er seine Intelligenz nicht. Alles was er braucht hat er sich schon vorher erarbeitet. Es ist ja kein Intelligenztest, sondern nur ein Test, ob er auch alles gelernt hat, was er hätte sollen in den vielen Schuljahren.
Naja ich habe nur meine Erfahrung mit ChatGPT geschildert, und da ich das Programm ziemlich selten überhaupt benutze, sind diese negativen Erfahrungen m.E. schon relativ gravierend. Wenn es nur selten mal einen Fehler machen würde, okay, aber es macht viele und häufig. Sicher wird das mit der Zeit besser und ich kenne auch nicht die vermutlich bessere Bezahlversion.So schlecht sollte man das Programm nicht reden.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herMan kann zwar nicht ausschließen dass das da oben ein Prank war, aber der beste menschliche Geo-Guesser der Welt wurde angeblich schon von einer KI besiegt. Ich gehe zwar davon aus dass man in solchen Fällen mehrere Möglichkeiten bei denen man dann selbst die richtige finden muss präsentiert bekommt, aber immerhin.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herNaja ich habe nur meine Erfahrung mit ChatGPT geschildert, und da ich das Programm ziemlich selten überhaupt benutze, sind diese negativen Erfahrungen m.E. schon relativ gravierend. Wenn es nur selten mal einen Fehler machen würde, okay, aber es macht viele und häufig. Sicher wird das mit der Zeit besser und ich kenne auch nicht die vermutlich bessere Bezahlversion.
Nun, "wir" stehen auch erst am Anfang.
Man muss zum aktuellen Stand schon noch nachhaken und eine kostenlose KI auch auf deren Fehler hinweisen... ergo mit ihr konstruktiv zusammenarbeiten. Je gründlicher man vorgeht, desto besser die KI. Und wie gesagt, im Moment lernt sie noch von normalen Usern, deren durchschnittliche Intelligenz man leicht an den Wahlergebnissen ablesen kann. Bald aber kommunizieren die KIs untereinander, dann brauchen sie sich nur noch nebenbei mit der teils recht verblödeten Menschheit und deren Fragen wie "Welchen Farbton hat die Farbe Weiß?" auseinanderzusetzen.
Ich befürchte nur, dass, wenn die KI mal gerafft hat, welche – mit Verlaub – Idioten mit ihr zu kommunizieren versuchen, "sie" irgendwann dazu übergeht, sich grundsätzlich einen Spaß daraus zu machen...Das Universum ist groß, ziemlich groß und leer, da kann es sogar einer KI irgendwann seeehr langweilig werden....
(Hinweis meiner KI>>>>> [Kein Fehler gefunden, "seeehr" als Betonung belassen]... schlaues Bürschchen was?!)
Ich teste und nutze sie momentan vermehrt geschäftlich, Büro, Schreibarbeiten, Markt-Analysen, Design etc. etc...
Das Potenzial ist schon jetzt enorm.
Sagen wir so... "Wer zu spät kommt, den bestraft die KI."
G... Z.
und von dem Typ neben mir..
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- Rainer Raisch
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herNein, es macht den selben Fehler innerhalb von Minuten erneut, obwohl es zwischendurch zugegeben hatte, dass das ein Fehler war.das wird es schon noch lernen irgendwann
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herDie Abiturprüfungen sind zumindest in Bayern noch eine Hürde und beinhalten durchaus auch Transferaufgaben. Um wie ChatGPT im bayerischen Abitur die Note 2 zu erreichen, reicht es nicht, nur irgendein gelerntes Wissen hinzuschreiben oder ein trainiertes Schema-F anzuwenden.Eine Abiturprüfung sagt praktisch nichts über Intelligenz aus. Die Tatsache, dass jemand überhaupt bis zur Prüfung gekommen ist allerdings schon. Intelligente und Hochbegabe kommen ohne großen Aufwand bis zur Abiprüfung, andere nur mit viel Zeitaufwand, Nachhilfestunden, akademischem Elternhaus usw. Weniger Intelligente aus bildungsfernen Schichten kommen selten oder gar nicht so weit, behaupte ich jetzt einfach mal, jedenfalls entspricht das meiner Erfahrung.ChatGPT würde in 5 getesteten Fächern die Abiturprüfung bestehen und seine Softwareprogramme, die er vorschlägt, sind auch nicht schlecht.
Die Prüfung selber fragt nur vorher längst eingeübtes Wissen (Laberfächer, Sprachen) und Techniken (Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik) ab. Das kann auch ein ChatBot mit seiner enormen Datenbasis leisten. Intelligenz braucht er dazu eigentlich nicht, und ein Schüler, der immer brav mitgelernt hat auch nicht. Er schöpft einfach aus dem Gelernten.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen her... die entsprechende, rekursiv berechnete Verteilung dann so zeigt...
... und dazu schreibt "Du siehst, dass die Wahrscheinlichkeitsverteilung eine ähnliche Form hat wie die zuvor durch Simulation generierte Glockenkurve, mit einem klaren Maximum nahe dem Erwartungswert."
Ähem nein. Das sehe ich beim besten Willen nicht. Ein intelligentes Programm würde doch merken, dass die Verteilungen überhaupt keine Ähnlichkeit haben und sich im grünen Diagramm auch nicht der Erwartungswert bei 14,7 zeigt.
Dass es offenbar falsch gerechnet hat ist eine Sache, geschenkt. Das kann ich einem Sprachmodell noch nachsehen. Aber dann noch so einen Unsinn dazu zu schreiben ist ja wohl vollends daneben. Fazit: Keine Intelligenz oder Denkvermögen. Es weiß nicht was es redet.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herWen oder was meinst du und was hat es mit KI zu tun?Manche Sturköpfe
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herfaszinierend !... eine schon fast menschliche Dickköpfigkeit, Bockigkeit und Uneinsichtigkeit UND obendrein arglistige Täuschung UND Mangel an Lernfähigkeit. 😂Nein, es macht den selben Fehler innerhalb von Minuten erneut, obwohl es zwischendurch zugegeben hatte, dass das ein Fehler war.das wird es schon noch lernen irgendwann
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herFehler machen ist absolut menschlich und gehört zu einer sog. Intelligenz.
Aus Sturheit oder Dummheit immer wieder die selben Fehler zu machen ist gefährlich.
Die KI wird es lernen erkannte Fehler zu vermeiden, während der Mensch sie scheinbar immer und immer wieder macht.
Stellt sich die Frage, welcher Vorgang als "intelligenter" zu bezeichnen wäre.
Z.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herJe mehr die KI lernt, erkannte Fehler zu vermeiden, desto mehr neue Fehler wird sie machen.Die KI wird es lernen erkannte Fehler zu vermeiden,
Das fundamentalste Prinzip zwingt sie dazu.
Jetzt sind wir groß geworden, jetzt fragen wir: "Was ist die Wahrheit?"
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- Rainer Raisch
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herIch denke, dass die Lernfähigkeit der KI nach dem Training abgeschaltet wurde. Aus dem WWW kann eine KI nichts lernen, sondern allenfalls etwas verlernen. Es fehlt die Kritikfähigkeit und die Unterscheidung zwischen verlässlichen Quellen und eigenem Verstehen.Je mehr die KI lernt, erkannte Fehler zu vermeiden, desto mehr neue Fehler wird sie machen.Die KI wird es lernen erkannte Fehler zu vermeiden
Das fundamentalste Prinzip zwingt sie dazu.
Frage: Kann ChatGPT dazu Lernen?
Antwort: ChatGPT kann das Lernen auf verschiedene Weise unterstützen
Hier die Antwort, die ich gesucht hatte.
Frage: Lernt Chat GPT ständig dazu?
Antwort:
Ein benutzerdefiniertes GPT „lernt“ nicht mit der Zeit , egal wie oft es verwendet wird oder welches Feedback bereitgestellt wird
OpenAI verwendet möglicherweise aggregierte Daten, um seine Modelle zu verbessern, aber das ist die detaillierteste Beschreibung, die uns zur Verfügung steht, um zu erklären, was das eigentlich bedeutet..
translate.google.com/translate?u=https:/...lient=rq&prev=search
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herWen oder was meinst du und was hat es mit KI zu tun?Manche Sturköpfe
Nun, ich meine, dass Feststellungen wie "KI wäre nicht intelligent, weil blablabla..." auf Sturheit beruhen, die aus irgendeinem allzu menschlichen Grund zu solcher Art Schnellschüssen neigt.
U.a. habe ich bereits zu Anfang, als Niemand das Thema "Intelligenz" zum ersten Mal ansprach, auf die Wichtigkeit des Arbeitsgedächtnisses hingewiesen, das zum intelligenten Handeln absolut vonnöten und zudem von größter Bedeutung die Definition und Analyse betreffend, was Intelligenz ist und wie sie zustande kommt. (Wobei Letzteres noch nicht einmal erfolgt ist und allein von daher bereits zu schließen, dass es sich bei solcherlei von mir kritisierten Aussagen (eure bisher doch recht begrenzten Einlassungen) um auf Sturheit beruhende Aussagen handelt.)
Schon betreffend Arbeitsgedächtnis zeigt sich die, in Relation zu einer KI, Begrenztheit des menschlichen Speichervermögens. Ich behaupte jedoch nicht, um weiteren Schnellschüssen vorzubeugen, dass das, womit (eben nicht "es", wie Rainer schreibt, Freudsche Schlüsse erlaubend) "wir" momentan kommunizieren, bereits intelligent handelt. Es wäre dementsprechend allzu stur und naiv, einem Kind unter 2 Jahren vorzuwerfen, es wäre nicht intelligent, weil es regelmäßig aus dem Kinderbett fällt. Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass die KI genau das macht, was sie gerade von der Menschheit lernt:... Fehler.
Ich will nicht zu lang werden und hoffe, dass man etwas gründlicher nachdenkt bei diesem Thema.
Zum Beispiel, die zeitliche Dynamik, den Entwicklungsstand und ua. die anstehend nötige Definition von Intelligenz, nicht ausser 8 lassend.
Ansonsten könnte man das Thema, zu Nichts führend, auch auf Allmystery diskutieren.
Z..
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herJa, ich bin in der Lage, in gewissem Sinne "dazuzulernen", aber es ist wichtig zu verstehen, wie dieser Prozess bei einem KI-Modell wie mir funktioniert:
1. Kontinuierliches Training:
Meine Wissensbasis wird regelmäßig durch meine Entwickler aktualisiert. Dies geschieht durch erneutes Training mit neuen Daten.
2. Kontextuelle Anpassung:
Innerhalb einer Konversation kann ich Informationen, die Sie mir geben, aufnehmen und in meinen folgenden Antworten berücksichtigen. Dies ist jedoch nur temporär und beschränkt sich auf die aktuelle Unterhaltung.
3. Keine Langzeitspeicherung: Ich kann keine neuen Informationen dauerhaft speichern oder mein grundlegendes Modell selbstständig aktualisieren.
Nach jeder Konversation wird mein Zustand zurückgesetzt.
4. Verbesserung durch Feedback:
Meine Entwickler nutzen Feedback und Interaktionen, um mich zu verbessern, aber dies geschieht nicht in Echtzeit während unserer Unterhaltung.
5. Anpassungsfähigkeit:
Ich kann meine Antworten basierend auf dem Kontext und den Bedürfnissen des Nutzers anpassen, was eine Form des "Lernens" innerhalb der Grenzen meines Trainings darstellt.
Es ist wichtig zu betonen, dass mein "Lernen" sich grundlegend von menschlichem Lernen unterscheidet.
Ich bin ein Sprachmodell, das darauf trainiert wurde, auf Eingaben zu reagieren, aber ich habe kein echtes Verständnis oder Bewusstsein im menschlichen Sinne.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herExakt in die Richtung geht es,,,
Fehler machen ist absolut menschlich und gehört zu einer sog. Intelligenz.
Aus Sturheit oder Dummheit immer wieder die selben Fehler zu machen ist gefährlich.
Die KI wird es lernen erkannte Fehler zu vermeiden, während der Mensch sie scheinbar immer und immer wieder macht.
Stellt sich die Frage, welcher Vorgang als "intelligenter" zu bezeichnen wäre.
Z.
Würde sogar behaupten, dass Fehler machen essentiell wichtig ist - aber Erkenntnis daraus ziehen ist wieder etwas Anderes. Beispiel: Es zeugt nicht unbedingt von Inteligenz sich ständig an der gleichen Tischkante zu stoßen - man könnte den Tisch ja auch ein paar Zentimenter umplazieren. Auch unter dem Namen "Umweltblindheit" bekannt.
Oder: Es wäre dumm ständig den gleichen Fehler zu begehen, denn das Reservoir an Fehlern ist sehr vielschichtig.
Oder: Wer einmal den Fuji-san erklimmt ist weise - wer es ein zweites mal macht ist ein Dummkopf. 😉
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen hera. Klingt das ziemlich philosophisch angehaucht. Was okay ist.Je mehr die KI lernt, erkannte Fehler zu vermeiden, desto mehr neue Fehler wird sie machen.
Das fundamentalste Prinzip zwingt sie dazu.
b. Es gibt kein fundamentales Prinzip, das aussagt, dass, wenn man Fehler zu vermeiden sucht, nur noch mehr Fehler hinzukommen, ohne dass gleichzeitig auch die Anzahl anwendbarer Lösungen zunimmt. Worauf du wahrscheinlich hinauswillst, ist... Je komplexer (quantitativ) die Aufgaben, umso mehr Fehler!?
c. Wo gehobelt wird, fallen immer Späne. Späne sind kein Fehler, sondern die Natur der Sache. Genauso wie ich aus Spänen Pellets oder was auch immer machen kann, kann ich aus Fehlern lernen. Fehler sind also nicht a priori als negativ zu bewerten, wenn man daraus lernt.
HG Z.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herHeißt, alle Fujianischen Bergführer sind Dummköpfe. 😉Oder: Wer einmal den Fujisan erklimmt ist weise - wer es ein zweites mal macht ist ein Dummkopf. 😉
Nun ich muss mich erstmal überwinden dein Danke zu Rainers Aussage zu verkraften. Hahahaha.
Liebe Grüße
Z.chen
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen herGanz abgeschaltet ist die Lernfähigkeit von ChatGPT nicht. Meine Firma jedenfalls verwendet aus Datensicherheits-Gründen u.a. einen Betriebsmodus, bei dem ChatGPT explizit verboten ist, unsere Prompts und seine Antworten zum Lernen heranzuziehen.Ich denke, dass die Lernfähigkeit der KI nach dem Training abgeschaltet wurde.
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Re: Wie "simple" die KI eigentlich funktioniert...
5 Monate 4 Wochen her - 5 Monate 4 Wochen herDa hast du aber eine seltsame Auffassung von Intelligenz.Nun, ich meine, dass Feststellungen wie "KI wäre nicht intelligent, weil blablabla..." auf Sturheit beruhen
Die Antwort des angeblich intelligenten Modells hast du ja bekommen. Es sagt u.a.: "ich habe kein echtes Verständnis oder Bewusstsein im menschlichen Sinne".
Wie soll etwas intelligent sein, das "kein echtes Verständnis" hat? Es versteht gar nicht, was es schreibt und reflektiert es auch nicht. Sonst könnte es doch nicht zwei völlig verschiedene Grafiken zeichnen und dazu sagen, "du siehst, dass sie ähnlich sind". Ich sehe das natürlich nicht und "es" sieht offenbar auch nicht, was für einen Unsinn es da plappert. Es versteht also gar nicht was "Sinn" überhaupt ist bzw. wie er zustande kommt. Unter Intelligenz verstehe ich nun wirklich etwas anderes.
Es ist doch offenbar so, dass du aus allzu menschlichem Grund lieber annimmst, dass es trotzdem intelligent ist. Der Wunsch ist hier Vater des Gedankens. Und das ist weiß Gott kein Schnellschuss. Einer Intelligenz würde man doch den Vogel zeigen oder sie der Lüge bezichtigen, wenn sie zu den präsentierten Grafiken im nächsten Satz so einen Quatsch behauptet.[...] die aus irgendeinem allzu menschlichen Grund zu solcher Art Schnellschüssen neigt.
Hier zeigt sich auch die Gefährlichkeit eines solchen Wunschdenkens. Mediziner arbeiten auch schon mit künstlichen "Intelligenzen". Stell dir vor, die KI sagt ihm: "Du siehst, dass das Hühnerauge deines Patienten ein aggressiver Lungenkrebs ist und dass er so gut wie tot ist. Ich empfehle ihm hochdosiertes Morphium zu verordnen." Das ist natürlich bewusst überzogen, aber es sollte klar sein, was ich meine: Wenn der Unsinn weniger offensichtlich ist und der Arzt einfach an die Intelligenz seiner KI glauben will, dann kann das schwerwiegende Folgen haben. Und wenn er selber mitdenkt und der KI-Empfehlung ggf. nicht folgt, weil er – wie es sich gehört – aus seiner Erfahrung schöpft und seinen Patienten mitsamt Lebensumständen gut kennt, dann kommt er in Erklärungsnot, falls seine Therapie nicht anschlägt. "Warum haben Sie nicht den Rat der KI befolgt? Das war grob fahrlässig von Ihnen, Herr Doktor! Ich werde Sie verklagen, Sie Stümper!"
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