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MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 5 Stunden her - 1 Tag 4 Stunden herso ganz einfach ist es nicht mit EDE:
EDE ist ein ziemlich komplexes Thema das mir in seinem kompletten Ausmaß nicht bekannt ist, wie gesagt. In Verbindung mit Quintessenz/Phantom-Feldern kann es zu zB. unterschiedlichen Expansionsraten kommen. Dass Vakuumenergie schlussendlich auch zu RZ-Kontraktion führen könnte, zeigt wie komplex die Dynamik der Quantenphysik ist, siehe BigCrunch. Übrigens. Wenn EDE nur anfangs,temporär wirkte, die Expansion beschleunigte, dann nachlässt, sollte letzteres die Expansionsrate dementsprechend wieder senken Wenn wir von dynamischer DE oder besser V-Energie ausgehen wirds vielschichtig.Frühe Dunkle Energie (Early Dark Energy, EDE) mit negativem Vorzeichen bezieht sich auf hypothetische kosmologische Modelle, in denen eine Komponente dunkler Energie im frühen Universum existiert, deren Energiedichte oder Druck negative Eigenschaften aufweist, um bestimmte kosmologische Diskrepanzen zu lösen.
Während "normale" Dunkle Energie (kosmologische Konstante) für die heutige beschleunigte Expansion sorgt (positive Energiedichte, negativer Druck), zielen EDE-Modelle darauf ab, den Hubble-Konflikt zu mildern.
Hier sind die Kernaspekte zu "früher Dunkler Energie mit negativem Vorzeichen":
Lösung des Hubble-Konflikts :
EDE-Modelle führen kurz vor der Rekombination (Entkopplung von Strahlung und Materie) eine zusätzliche Energiekomponente ein. Diese reduziert den Schallhorizont, was höhere Werte erlaubt und den Widerspruch zwischen frühen (CMB, Planck) und späten (Supernovae) Messungen verringert.
Negativer Druck/Vorzeichen:
Obwohl die Energiedichte positiv sein muss, um die Expansion zu beschleunigen, können EDE-Modelle mit "negativem Vorzeichen" ein Potenzial besitzen, das sich im Laufe der Zeit von einem Quintessenz-ähnlichen Zustand (starke negative Zustandsgleichung) in einen "Phantom"-Zustand (Phantom-Divide) verwandelt.
Anti-de-Sitter-Vakuum (nCC):
Einige Theorien (inspiriert durch Stringtheorie) postulieren ein "negatives Vakuum" (negative cosmological constant, nCC) im frühen Universum. Eine solche nCC erfordert eine zusätzliche EDE-Komponente, die sich anders entwickelt als im Standard-$\Lambda$CDM-Modell, um das Universum nicht sofort zum Kollaps zu bringen.
Strukturbildung: EDE mit stark negativem Druck kann die Strukturbildung im frühen Universum beeinflussen, indem sie das Wachstum von Materieansammlungen beeinflußt, was bei der Modellierung von Beobachtungen (z. B. durch das James Webb Space Telescope - JWST) helfen könnte, die Diskrepanzen zur Standardkosmologie zeigen.
"Big Crunch" Szenario:
Sollte sich die Dunkle Energie verändern und ihr Vorzeichen (oder die Wirkung der Zustandsgleichung) ins Negative wenden, könnte dies langfristig zu einer Umkehr der Expansion und einem "Big Crunch" führen.
Zusammenfassend ist "frühe dunkle Energie mit negativem Vorzeichen" ein theoretischer Ansatz, um den beobachteten
-Hubble-Konflikt durch eine kurzzeitige, modifizierte Energiekomponente im frühen Universum zu lösen, oft in Verbindung mit String-inspirierten Modellen, die ein "negatives Vakuum" berücksichtigen.
Zu Alberts KK:
A schrieb ich "modifiziert". Es ging nicht um einen bestimmten Wert kleiner/größer 0 zu einer bestimmten Zeit.
B. Kam es mir drauf an, dass er die KK ~ DE, als der Raumzeit inhärent postulierte. Also deren Wirkung ausschließlich auf einen sozusagen "Eigenzustand" der RZ zurückführt und nicht auf in dieser vorhandene Materie oder messbare Energien. Das greift der modernen Anschauung einer existenten Vakuumenergie die dem Raum inhärent ist um Jahrzehnte vorraus.
Grüße und Danke
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 5 Stunden her - 1 Tag 5 Stunden herDer snapshot ist statisch, aber es gibt ordentlich Zunder....auf ein statisches Uni abstellst?
Soeben habe ich das erste Ergebnis Maximaltemperatur T= 2.0058341062926016e+29 K bei 8,17 tP (EDIT)
Snapshot, also kein ewig vorhanden statisches, sondern letzteres mit anfänglichem BB.
Das womöglich auf Grund des Zerfalls eines "falschem Vakuums" zustande kam, das eine endliche Vakuumenergie aufweist..
Ja, heißes Thema sozusagen
Wie passen da die vermeintlich frühen Strukturen wie MoM rein?
Grüße
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 3 Stunden her - 1 Tag 3 Stunden herMit Strukturen beschäftige ich mich nicht. Außerdem bin ich erst bei ca GUT.Wie passen da die vermeintlich frühen Strukturen wie MoM rein?
Und kleines Update, ich habe die Schrittweite verfeinert:
Tmax: 6.06305181477471e+28 K bei tau = 1.2725854447330697e-43
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- Mondlicht2
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 2 Stunden her - 1 Tag 1 Stunde herHi!Z schrieb:
EDE ist ein ziemlich komplexes Thema das mir in seinem kompletten Ausmaß nicht bekannt ist, wie gesagt. In Verbindung mit Quintessenz/Phantom-Feldern kann es zu zB. unterschiedlichen Expansionsraten kommen. Dass Vakuumenergie schlussendlich auch zu RZ-Kontraktion führen könnte, zeigt wie komplex die Dynamik der Quantenphysik ist, siehe BigCrunch. Übrigens. Wenn EDE nur anfangs,temporär wirkte, die Expansion beschleunigte, dann nachlässt, sollte letzteres die Expansionsrate dementsprechend wieder senken Wenn wir von dynamischer DE oder besser V-Energie ausgehen wirds vielschichtig.
Zu Alberts KK:
A schrieb ich "modifiziert". Es ging nicht um einen bestimmten Wert kleiner/größer 0 zu einer bestimmten Zeit.
B. Kam es mir drauf an, dass er die KK ~ DE, als der Raumzeit inhärent postulierte. Also deren Wirkung ausschließlich auf einen sozusagen "Eigenzustand" der RZ zurückführt und nicht auf in dieser vorhandene Materie oder messbare Energien. Das greift der modernen Anschauung einer existenten Vakuumenergie die dem Raum inhärent ist um Jahrzehnte vorraus.
Grüße und Danke
Das weiß sicher auch der Nobelpreisträger von 2011 nicht, Adam Riess, neben Perlmutter und Schmidt, und er hat 1000 Papers über "die Tension" zusammengefasst und um sie "zu lösen", waren ca. 100 EDE Modelle darunter, die ich aber damals nicht ernst nahm. Es war und ist mir eigentlich immer noch a bissel too much - Ich musste nachlesen und wollte mich schnell und effizient updaten. Deshalb ließ ich alle aktuellen und in der Community besprochenen EDE Artikel ab 2022 seit JWST auf Gemeinsamkeiten prüfen: zweimal.
Ich kann den Text auch in mein Thema geben, weil sich einiges wiederholt, sag bitte Bescheid wenn ich diesenText löschen soll. Er zeigt mir aber gerade durch die Wiederholungen wie der MIT Studie die "bedeutenden Punkte". Die beiden KI Analysen decken sich jedenfalls zum größten Teil mit deinen Kenntnissen und Darstellungen. Eigentlich bleibt mir nur die Frage wie du auf das negative Vorzeichen kommst. Wenn du die Quelle, ein Paper hast, sehr gern.
Für mich ist die KI Analyse überraschend auf den Punkt gebracht - es ist tatsächlich (relativ) einfach, um was es geht in verschiedenen Studien und wiedergegeben von zwei AI.
Zu Albert, ja, du hast recht, danke, er war wirklich ein Visionär und einzigartig genial, wenn wir den jetzt hätten... vielleicht würde er ja (ein bißchen) mit den Augen rollen...?
Stimmt, Vakuumenergie ist ein "Kandidat" für DE. Zustand niedrigster Energie. Niedriger als sie im falschen Vakuum war, aus dem unseres, das "echte" hervorging...
Die Idee beim Mexican Hat ist ja gerade: je größer der Raum, desto mehr QF, desto mehr Energie, die abstoßend wirkt (DE)... aber um die Zeit der Rekombination war der Raum noch sehr klein - verglichen mit jetzt...Das wäre dann nicht mehr logisch. Was meinst?
astrophys-neunhof.de/mtlg/sd10047.pdf
"Allgemeine Relativitätstheorie und Quantentheorie verwenden diese Grundbegriffe der Physik in inkompatibler Weise."
Inhalt: Newtons Raum und Vakuumbegriff, der Raum der Art, der Raum der QT, das Vakuum der Art, Hat die Inkonsistenz System?
Deshalb kann es vielleicht nie eine TOE geben.
Nur nebenbei, mein Lieber.
Frühe Dunkle Energie (EDE) ist eine theoretische, temporäre Energieform, die kurz nach dem Urknall wie eine Antigravitationskraft wirkte und die kosmische Expansion beschleunigte, bevor sie rasch verschwand. Sie wird vor allem vorgeschlagen, um die „Hubble-Spannung“ – die Diskrepanz zwischen Messungen der frühen und späten Expansion des Universums – zu lösen und die überraschend massereichen Galaxien zu erklären, die vom James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) entdeckt wurden. • Temporärer Einfluss: Anders als die heutige Dunkle Energie (kosmologische Konstante), die die heutige Beschleunigung antreibt, trat die EDE kurzzeitig um den Zeitpunkt des Gleichgewichts von Materie und Strahlung auf, bevor sie wieder verschwand. • Lösung der Hubble-Spannung: Indem sie die Expansionsrate erhöhte, bevor das Universum transparent wurde (Rekombination), verringerte die EDE die geschätzte Größe des „Schallhorizonts“, wodurch Messungen des frühen Universums (aus der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung) mit lokalen Messungen in Einklang gebracht werden. • Strukturbildung: Frühe Dunkle Energie (EDE) könnte die frühe Existenz massereicher Galaxien erklären, indem sie die Bildung größerer Dichteschwankungen in einem früheren Stadium ermöglicht und so ein schnelleres „Skelett“ für die Galaxienentwicklung schafft. • Mechanismus: Sie wird häufig als Skalarfeld modelliert, das anfänglich durch die Hubble-Reibung „eingefroren“ ist, dann entlang eines Potentials abrollt und sich verdünnt. • Wissenschaftliche Bedeutung: Sollte EDE durch zukünftige Experimente wie das Simons Observatory, CMB-S4, Euclid oder das Nancy Grace Roman Space Telescope bestätigt werden, wären Aktualisierungen des Standard-Lambda-CDM-Kosmologiemodells erforderlich.
Frühe Dunkle Energie (EDE) wirkt als vorübergehende, abstoßende „antigravitative“ Kraft, die die kosmische Expansion kurz vor der Rekombination (etwa 50.000 bis 100.000 Jahre nach dem Urknall) beschleunigt. Sie bewirkt dies, indem sie die Energiedichte kurzzeitig erhöht, um den Schallhorizont zu verkleinern und so die Hubble-Spannung auszugleichen. Ihre effektive Energiedichte ist positiv (>0) und wirkt als temporäre kosmologische Konstante. Wann und wie frühe Dunkle Energie wirkt – Zeitpunkt: Die frühe Dunkle Energie (EDE) ist ein Phänomen vor der Rekombination. Sie setzt ein und erreicht ihren Höhepunkt nahe dem Gleichgewicht von Materie und Strahlung, etwa 50.000 bis 100.000 Jahre nach dem Urknall. – Mechanismus: Sie wirkt als temporäre Komponente, die die Expansionsrate erhöht und dadurch den Schallhorizont – die Messlatte für das Universum – effektiv verringert. Dies führt dazu, dass höhere lokale Hubble-Konstanten (H0) besser mit den Daten der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung (CMB) übereinstimmen. – Entwicklung: Die Energiedichte ist nur für kurze Zeit signifikant und klingt ab, bevor sie die Bildung der CMB oder die großräumige Struktur des Universums beeinflusst. Vorzeichen und Natur - Vorzeichen: Die Dichte der frühen Dunklen Energie ist positiv und trägt zur Gesamtenergiedichte bei (ρ >0). – Druck: EDE wirkt wie ein negativer Druck (ρ<0) und erzeugt eine abstoßende Kraft (manchmal auch als antigravitativer Effekt bezeichnet). – Funktion: Es ahmt eine temporäre, hochenergetische Version der Dunklen Energie nach, die das heutige Universum dominiert, und wirkt speziell im frühen Universum, um die Expansionsdynamik zu verändern.
Nun aber weder frühe noch späte dunkle Energie für dich für uns, haha, sondern mit guter Laune ins Wochenende, mein Lieber, Mondlicht
Ach so, kannst du mir bitte "übersetzen", was Rainer rechnet und herausgefunden hat? DANKE!
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
16 Stunden 8 Minuten her - 15 Stunden 44 Minuten herDanke für die PDF von Neunhof, ein lesenswerter, allg. verständlicher Beitrag, der eine gute Übersicht skizziert, wie Raum- und Vakuumbegriffe je Themenbereich zu handhaben sind.
Hier im Forum sollte man allerdings davon ausgehen dürfen, dass wenn es um die Fachbereiche wie ART oder QM geht, die Unterschiede jeweiliger Begrifflichkeiten einigermaßen bekannt sind.
zu Rainers Gleichung. (mein Laiengefassel)
H² = 0 sagt im Grunde genommen, dass das Universum irgendwann nach einem BB statisch wird.
Um das zu erreichen nutzt er anscheinend einen dynamischen Wert von Λ ? um die Gleichung, inkl. Skalenfaktor a und Raumkrümmung K, in vergehender Zeit auf H² = 0 setzen zu können. Rätsele ich mal rum. Mathe ist nicht mein Fach wie du weißt.
Bitte ihn fragen...
Gruß
Z.
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- Mondlicht2
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
15 Stunden 1 Minute her - 15 Stunden hernee, hatte ich vergessen
statisch?
ich muss was überlesen haben, weiß überhaupt nicht worum es geht
egal
ergibt sich vielleicht später
ciao
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
13 Stunden 54 Minuten her - 13 Stunden 52 Minuten herBold von mir.Über meinen Urknall
H² = 3c²Λ-c²K/a² = 0
Nun Rainer schrieb...
H²..... = 0
H steht für den Hubble Parameter, das Quadrat dahinter ², steht formal dafür, dass H stets als positive, also definitiv nicht als negative Größe (in vergehender Zeit) eingeht. .
Wenn H........ = 0 bedeutet dies, das sich alle in der Gleichung inkludierten Kräfte und Faktoren irgendwann ausgleichen und Rainers U sozusagen statisch wird.
Vermeintlich, aus meiner bescheidenen Sicht....
Grüße
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
12 Stunden 17 Minuten her - 12 Stunden 10 Minuten herIn dem Moment, wenn Du an der Ampel losfährst, stehst Du auch noch und bewegst Dich nicht, obwohl das Gaspedal bereits den Asphalt berührt.H²..... = 0
Aber derzeit sieht es zwar so aus, als ob die Inflation nie enden wollte. Ich finde allerdings immer wieder kleine Fehler im Programm, dann läuft wieder die Schrittweite davon und dann friert sie wieder ein etc.
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- Mondlicht2
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
11 Stunden 32 Minuten her - 11 Stunden 31 Minuten herWas bedeutet H² = 3c²Λ-c²K/a² = 0Bold von mir.Über meinen Urknall
H² = 3c²Λ-c²K/a² = 0
Nun Rainer schrieb...
H²..... = 0
H steht für den Hubble Parameter, das Quadrat dahinter ², steht formal dafür, dass H stets als positive, also definitiv nicht als negative Größe (in vergehender Zeit) eingeht. .
Wenn H........ = 0 bedeutet dies, das sich alle in der Gleichung inkludierten Kräfte und Faktoren irgendwann ausgleichen und Rainers U sozusagen statisch wird.
Vermeintlich, aus meiner bescheidenen Sicht....
Grüße
Z.
KI
Die Gleichung beschreibt ein kosmisches Szenario, in dem die Expansionsrate des Universums (H ) Null ist. Dies tritt auf, wenn die kosmologische Konstante ( Lambda) und die Raumkrümmung ( K) exakt ausbalanciert sind, was zu einem statischen Universum führt, das weder expandiert noch kontrahiert, in dem die beschleunigende Wirkung der kosmologischen Konstante genau der gravitativen Anziehung durch die Krümmung entgegenwirkt. Es handelt sich um ein theoretisches, instabiles Gleichgewicht.
Du hast also richtig übersetzt.
Bin gespannt um was es euch geht und Rainer errechnet.
(Ein statisches Universum (H) durch Ausbalancierung von Dunkler Energie (Lambda) und Krümmung (K) ist physikalisch aber nicht realistisch oder trifft jedenfalls nicht auf unser Universum zu. Beobachtungen belegen eine beschleunigte Expansion, während das statische Einstein-Universum nach der Entdeckung der Expansion durch Hubble verworfen wurde – was ihr natürlich wisst...)
Liebe Grüße,
Mondlicht
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
5 Stunden 38 Minuten her - 4 Stunden 17 Minuten herNun, Rainer hatte seine Arbeit eingeworfen und ich habe Interesse gezeigt."euch geht"
Wo soll man da anfangen.....Beobachtungen belegen eine beschleunigte Expansion, während das statische Einstein-Universum nach der Entdeckung der Expansion durch Hubble verworfen wurde – was ihr natürlich wisst...)
Also wie schon anderes, wurde von uns (zB. auch im "Wul und Hs" Thread) über die aktuelle DESI Messungen 2025 philosophiert, die eine dynamische, veränderliche DE nahelegen. Man denkt nun darüber nach, ob die Expansion des U bereits langsamer geworden ist.
Cern paper was und wie es DESI so macht:
indico.cern.ch/event/1556736/contributio...rgy%20and%20DESI.pdf
Artikel allg verständlicher um was es bzgl. Thema DE geht:
Wird unser Universum langsamer?
www.scinexx.de/news/kosmos/wird-unser-universum-langsamer/
Sowas würde dafür sprechen, dass das U an sich in eine sozusagen statische Phase übergehen könnte. Wobei im Besonderen die Statik ein Problem darstellt, da im Falle der Statik sich alle Faktoren über die vergehende Zeit exakt "aufheben", ausbalancieren müssten. Bzgl. einem anfänglich extrem dynamischen Prozess wie der Inflation, wären unendlich expandierende, oder schlussendlich wieder kontrahierende U´s nicht so "empfindlich". Da die Wahrscheinlichkeit für eine Statik diesem Umstand gemäß, sagen wir abgeschwächt, unwahrscheinlicher als für die beiden anderen Theos (Theorien), schreibe ich vorsichtshalber mal Phase.
Aktuell noch das "Paper" dazu (ich denke peer reviewed:-), das die DESI Messungen nutzt und sich spezifisch mit dem tatsächlich anzunehmenden Alter von Standardkerzen beschäftigt. Anscheinend wurde hier jahrelang mit falschen Annahmen hantiert.
academic.oup.com/mnras/article/538/4/3340/8098234
Frei übersetzt:
Der die Studie leitende Prof. setzt noch einen drauf.In dieser Arbeit untersuchen wir, ausgehend von der DESI-BAO-Studie, den Einfluss der Berücksichtigung des Altersbias der Vorläufersterne auf die Supernova-Kosmologie bei der Kombination der DESI-BAO-Ergebnisse mit dem Supernova-Datensatz. Zunächst analysieren wir, wie der rotverschiebungsabhängige Altersbias die Verteilung der Supernova-Daten im Hubble-Diagramm verändert. Anschließend betrachten wir innerhalb des flachen Modells wo / wa . Anhand des CDM-Modells untersuchen wir die Veränderungen, die sich nach Anwendung der Alterskorrektur ergeben, wenn die DESI-BAO-Ergebnisse zusammen mit den SN-Daten verwendet werden. Abschließend zeigen wir, wie sich die kosmologischen Ergebnisse bezüglich der beschleunigten Expansion und der kosmologischen Konstante verändern, wenn alle drei kosmologischen Messgrößen (Supernovae, BAO und CMB) kombiniert werden und der Alterskorrektureffekt in der Supernova-Kosmologie berücksichtigt wird.
"Unsere Analyse legt nahe, dass die beschleunigte Ausdehnung bereits vorbei sein könnte."
Allg. verständlicher hier:
smartup-news.de/wissen/universum-bremst-...hl-falsch-berechnet/
Zu guter letzt gibt es noch weitere News, diesmal betreffs Einschätzungen und Berechnungen die sich auf den CMB stützen. Gerade weil die frühsten Galaxien wie MoM sehr, bzw. unerwartet hell leuchten (JWST)... das reiche ich noch nach.
Somit ist Rainers Arbeit natürlich interessant und passt zum Thema.
Es ist kompliziert
Gruß
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
4 Stunden 3 Minuten her - 3 Stunden 57 Minuten herDie Theorie ist sehr einfach, und es ist keineswegs statisch, sondern nur der Nullpunkt sieht so aus....die Ruhe vor dem Sturm.
Aber die Paxis ist echt hart, leider ist allein schon H von der Dichte abhängig und die Dichte von H.
Inzwischen habe ich eine ganze Reihe von Ergebnisse, aber ich kämpfe noch um eine saubere konsistente Rechnung. Denn in einer Wachstummsprogression muss man immer den nächsten Schritt schätzen und knallt dabei leicht durch die Decke oder den Fußboden. Dabei sollen die Schätzungen doch adäquat in der Mitte liegen. Und dann sinkt die Rate wieder unter die Signifikanzgrenze und das δ ist kleiner als die Rechengenauigkeit, also ewige Stagnation, nur weil größere Schritte ins Fiasko führen.
Man kann zwar Leitplanken aufstellen, aber man weiß ja nie, wie stark das die Realität verfälscht....
Und dann wieder die Fehlersuche, weil der scope alles zerstört, oder ein kleiner Tippfehler ... aber das hab ich jetzt glaube ich im Griff, die KI hat das noch nicht ganz geschnallt, dass es manchmal eben ein var sein muss und kein let.
Inzwischen habe ich auch die Testumgebung so dass ich nur noch wenig clicken oder schreiben muss, Logbuch zum Blättern und Dumps für jeden Loop. Das Blöde ist, dass sich manche Fehler über tausende Loops hinwegschleppen ohne zu krachen.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
3 Stunden 38 Minuten her - 3 Stunden 19 Minuten herUnd die Inflation rast unerschütterlich, kein Ende abzusehen, und der Krümmungsradius R ist inzwischen jenseits von Gut und Böse, also absolut flach, bei einem rH = 1.6222425404715271e-35 m und T = 5.881006897731645e+28 K.
442. rhok/L =» 0
475. flat rH/R=0; R= 1.7965504057522391e-28 m
Und das ist noch nicht das Slow Rolling, ich bin noch bei H = 1.8480020781538595e+43 1/s
Naja T ändert sich kaum das wäre schon ein Slow Rolling sozusagen seit Loop 8401. Tmax: 5.883006929131832e+28
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
3 Stunden 19 Minuten her - 3 Stunden 4 Minuten herInzwischen habe ich ja auch recherchiert und einiges nachgelesen. So schließt sich jetzt eher ein Kreis des Verständnisses für mich.
Ein spannendes Thema!
Was SN1a als Standardkerze anbelangt, gab es immer Einwände aber was will man machen, wenn es keine besseren "Zollstöcke" gibt? Cosmic distance ladder - es wird nicht nur mit dieser Standardkerze gearbeit...SOO viele verschiedene (Tension)-Messmethoden. Wendy Freedman nutzte Roten Riesen...
Josef Gassner hat auch vor nicht allzu langer Zeit ein UWL Video über die störanfälligen SN1a hochgeladen, und über die Fehlerbalken aller "Tension" Messungen... referiert: (generell kritisch gefragt)
Wären diese +- Bereiche nicht so eng berechnet, würden sie sich in einer Grafik überlappen und ... siehe unten. Grafik.
Für Wende Freedman ("Mrs. Hubble") hat sich die Tension jedenfalls gelöst, zumindest hypothetisch aber es scheint bald so als ob ihr größter "Kontrahent" Riess "die Tension"gar nicht lösen will salopp gesagt. i.snap.as/13eQoH9N.jpg
und die neuen Daten grafisch: www.quantamagazine.org/wp-content/upload...kBelan-Mobile-v2.svg
Open access
Status Report on the Chicago-Carnegie Hubble Program (CCHP): Measurement of the Hubble Constant Using the Hubble and James Webb Space Telescopes
Wendy L. Freedman iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/adce78
New Study Finds No Evidence of Tension in Hubble Constant www.sci.news/astronomy/hubble-tension-13959.html
Dies nur nebenbei, Z., falls du reinschauen willst.
Ich will jetzt deine Quellen anbaggern - die Arbeit von Prof. Young-Wook Lee - und was Adam Riess dazu sagte. Damit ich nicht wieder gesperrt werde, werde ich mich hüten, die Nobelpreisträger in Frage zu stellen und das Standardmodell zu kippen... Ihr habe da anscheinend mehr "Freiheit" - eigentlich falscher Ausdruck aber egal, ich will ins Nest, haha...
Mit Rainers Ergebnissen weiß ich wenig anzufangen, ich sah mir nur zwei Zahlen an. Wenig Zeit. Ich glaube (zumindest noch nicht) das das stimmt...
...es wäre schon UNGLAUBLICH wenn der Nobelpreis von 2011 korrigiert/ergänzt werden muss und/oder das Standardmodell. Gab es "sowas" schon einmal? Was würde denn in solch einer Situation passieren? Müssten Riess & Co den Preis/das Geld zurückgeben?
Schönen Sonntag euch beiden,
Mondlicht
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
2 Stunden 42 Minuten her - 2 Stunden 39 Minuten herSo wie es für mich aussieht, hat Riess mit seiner Hubble Konstante eher Recht als Planck, was aber nicht an Planck, sondern am Modell liegt.Müssten Riess & Co den Preis/das Geld zurückgeben?
Und mit der beschleunigten Universum geht mein Modell vollkommen konform. Es steht nur noch nicht fest, ob die Werte herauskommen, die für heute zusammenpassen müssen.
Aber ich bin mit loop = 222221 noch nicht sehr weit gekommen.
tau = 4.238816981831338e-41
delt = 4.238816981831338e-47
Ich muss unbedingt die Schrittweite erhöhen, es läuft so stabil, aber eben immer noch unverändert inflationär. Zum Glück dauert so ein Run nur wenige Minuten. Nur traue ich mich nicht, gleich auf 1.000.000.000 zu gehen.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
2 Stunden her - 1 Stunde 58 Minuten herwww.universetoday.com/articles/remember-...reate-has-to-say-abo 4-teiliger Artikel
Sehr viel Text
Das Interessanteste
Aufgrund aktueller Berichte hat der Nobelpreisträger von 2011, Adam Riess, zusammen mit Kollegen erhebliche Zweifel an der Studie von Professor Young-Wook Lee aus dem Jahr 2025 geäußert. Diese Studie argumentiert, dass sich die Expansion des Universums verlangsamt, anstatt zu beschleunigen. Riess identifizierte gravierende Mängel in der Analyse, die nahelegen, dass die Ergebnisse zur „Verlangsamung“ auf falschen Annahmen über die Helligkeit von Supernovae und Korrekturen aufgrund altersbedingter Verzerrungen beruhen. Die umstrittene Studie: Das Team von Professor Young-Wook Lee (Yonsei-Universität) schlug Ende 2025 vor, dass die Dunkle Energie mit der Zeit schwächer wird, was bedeuten würde, dass das Universum von einer Beschleunigung zu einer Verlangsamung übergegangen ist. Erwiderung des Nobelpreisträgers: Adam Riess überprüfte die Studie und identifizierte kritische Punkte, insbesondere im Umgang des Teams mit dem Zusammenhang zwischen der maximalen Helligkeit von Typ-Ia-Supernovae und dem Alter ihrer Wirtsgalaxie. Konsistenz der Ergebnisse: Die Nobelpreisträger von 2011 (Riess, Perlmutter, Schmidt) vertreten die Auffassung, dass ihre ursprünglichen Ergebnisse, gestützt durch jahrelange Folgedaten (z. B. DESI), zeigen, dass die Expansion des Universums sich aktuell noch beschleunigt. Wissenschaftliche Bedeutung: Obwohl die Studie von Lee einen Paradigmenwechsel nahelegt, herrscht unter den Nobelpreisträgern und in der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft Einigkeit darüber, dass die ursprünglichen Belege für die beschleunigte Expansion weiterhin Bestand haben. Die Debatte dreht sich darum, ob die zur Messung der kosmischen Expansion verwendeten fernen Supernovae tatsächlich konsistente „Standardkerzen“ über verschiedene Galaxienalter hinweg darstellen.
Wendy Freedman hat sich in aktuellen Untersuchungen (2024/2025) primär auf die präzise Messung der Hubble-Konstante mittels konzentriert James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) und Hubble-Teleskop konzentrierten sich darauf, die „Hubble-Spannung“ zu klären, anstatt die grundlegende Beschleunigung der Expansion durch Dunkle Energie in Frage zu stellen. Ihr Fokus liegt auf Präzision: Freedman nutzt fortschrittliche Daten, um methodische Fehler zu minimieren, die zu der scheinbaren Diskrepanz in der Expansionsrate führen könnten. Bestätigung der Expansion: Ihre Arbeit, insbesondere die Kalibrierung der Entfernungsleiter mit dem JWST, bestätigt die andauernde Expansion des Universums. Haltung zur Beschleunigung: Während andere Studien (z.B. basierend auf DESI) eine mögliche Verlangsamung ins Spiel bringen, konzentrierte sich Freedman auf die Auflösung der Hubble-Konstante-Tension, um das Standardmodell (inklusive Dunkler Energie) zu stützen. Ergebnisse: Ihre Messungen zeigen, dass die Expansionsrate eher in der Nähe von liegt, was den Konflikt zwischen verschiedenen Messmethoden entschärf. Ich mag sie.Beginnen wir mit den zentralen Behauptungen der Originalstudie. Basierend auf Beobachtungen von etwa 300 Supernovae fanden die Autoren eine Korrelation zwischen der maximalen Helligkeit von Typ-Ia-Supernovae und dem Alter ihrer Wirtsgalaxie. Vereinfacht gesagt: Je jünger die Galaxie, desto schwächer die Supernova. Daraus schließen die Autoren, dass unsere Messung galaktischer Entfernungen fehlerhaft ist. Basierend auf ihren Ergebnissen verlangsamt sich die Expansion des Universums, was auch bedeuten würde, dass das Standard-ΛCDM-Modell falsch ist. Obwohl die Arbeit von Fachkollegen begutachtet wurde, findet Reiss einige gravierende Mängel. Der erste betrifft das Alter von Galaxien. Die Autoren betonen, dass die Lichtkurven von Supernovae vom Typ Ia das Alter ihrer Wirtsgalaxien nicht berücksichtigen. Das stimmt zwar teilweise, aber sie berücksichtigen die Galaxienmasse. Die Bestimmung des Alters einer Galaxie ist schwierig und modellabhängig, sodass die Ergebnisse leicht verfälscht werden können. Die Galaxienmasse hingegen ist viel einfacher zu messen. Studien haben gezeigt, dass die Masse der Wirtsgalaxie einer Supernova berücksichtigt werden sollte. Deshalb korrigieren moderne Kataloge wie Pantheon+ die Masse. Der Grund, warum sie das Alter der Galaxie nicht berücksichtigen, ist die starke Korrelation zwischen dem Alter einer Galaxie und ihrer Masse. Sobald die Masse korrigiert ist, bringt eine zusätzliche Korrektur des Alters keinen Vorteil mehr. Seit etwa 2010 enthalten alle Kataloge von Typ-Ia-Supernovae die Massenkorrektur, die gleichzeitig als Indikator für das Alter dient. Da die Autoren sich jedoch direkt auf das Alter konzentrieren wollten, verwendeten sie ältere Datenbanken ohne Massenkorrektur. Das ist etwas fragwürdig. Wer die gängige Theorie widerlegen will, sollte keine alten Daten verwenden. Dies führt zum zweiten Problem: dem Zusammenhang zwischen Galaxienalter und dem Alter des Vorläufersterns. Die Autoren konzentrieren sich auf das gemessene Alter der Wirtsgalaxien, da dieses messbar ist. Sie betrachten nicht das Alter des Vorläufersterns einer Supernova, da es keine zuverlässige Methode zur Messung dieses Alters gibt. In der Studie verwendet das Team das Galaxienalter als Indikator für das Alter des Vorläufersterns und nimmt an, dass dieser zur gleichen Zeit wie die Galaxie entstand. Demnach sind die Vorläufersterne ferner Supernovae jung, während die Vorläufersterne naher Supernovae alt sind. Lokale Supernovae finden sich jedoch typischerweise in jungen Sternentstehungsgebieten. Tatsächlich deuten Studien darauf hin, dass Typ-Ia-Supernovae weniger als eine Milliarde Jahre nach der Entstehung ihres Vorläufersterns auftreten. Daher ist die Grundlage ihrer Argumentation bestenfalls wackelig. Aber verlassen Sie sich nicht einfach auf meine Aussage. Warten Sie die wissenschaftlichen Publikationen ab, die all diese und weitere Aspekte beleuchten werden. Ich denke, wir müssen nicht lange warten. Vielen Dank an Professor Reiss für sein freundliches Feedback.
Mehrere aktuelle Quellen bestätigen (nicht nur) Adam Riess’ Ansicht, dass das Standardmodell der Kosmologie unvollständig ist. Manche heben die Hubble-Spannung hervor und bemühen zu ihrer Lösung EDE, hingegen wird diese zum Erklären der frühen zu hellen und zu massereichen Galaxien usw. ganz und gar nicht zwingend benötigt - sowie die potenziell sich entwickelnden Daten zur Dunklen Energie. Riess merkte an, dass dem Modell selbst im Jahr 2011 entscheidende Details fehlten und 96 % des Universums – Dunkle Materie und Dunkle Energie – unentdeckt blieben.
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