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MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 6 Tage her - 1 Woche 6 Tage herwir hatten ja schon vor einiger Zeit mit der frühen Galaxie MomM-Z14 bei 280 Mio. J nach dem UK zu tun, das zugehörige Paper ist nun reviewed und MoM somit bestätigt.
Der neuste Artikel bei Scinexx dazu:
www.scinexx.de/news/kosmos/rekordgalaxie...en-des-beobachtbaren
und das ursprüngliche Paper nochmals:
arxiv.org/abs/2505.11263
Kosmischer Rekord: Das James-Webb-Teleskop hat die Grenzen des Beobachtbaren erneut verschoben. Denn die neu entdeckte Galaxie MoM-z14 existierte schon rund 280 Millionen Jahre nach dem Urknall – und ist damit die früheste bekannte Galaxie im Kosmos. Doch die Merkmale dieses galaktischen Pioniers geben Rätsel auf. Denn die Urzeit-Galaxie ist massearm, aber erstaunlich leuchtstark und stickstoffreich. Damit ist sie ein weiterer „Ausreißer“ aus dem frühen Kosmos.
Die jetzt mit dem James-Webb-Teleskop entdeckte Galaxie MoM-z14 existierte schon 280 Millionen Jahre nach dem Urknall. © NASA/ESA/CSA, STScI, Rohan Naidu (MIT); Joseph DePasquale (STScI)
Auffällig dabei ist, das MoM wesentlich heller strahlt als zu dieser Zeit zu erwarten und zudem unerwartet viel Stickstoff beobachtet wurde, was auf allzu frühe Supernovae Aktivitäten so kurz nach Uk hinweisen würde.
Das Rätsels Lösung könnten, auch wenn es hier bereits als unwahrscheinlich bezeichnet wurde, mM. frühe SL, besser Quasare darstellen, die in derer nahen Umgebung vorhandenen Kohlenstoff und Wasserstoff fusionierten und die umgebenden Gase somit zur frühen Stickstoffproduktion anregten, noch bevor es zu Supernovae kam. Der dazu nötige Druck, könnte sich eventuell anhand der hohen G-Feld Dichte im Aussenbereich der Sl ergeben...Das Überraschende daran: Das Element Stickstoff wurde erst durch die Supernovae massereicher Sterne gebildet. Je höher die Stickstoffwerte einer Galaxie sind, desto mehr solcher Sterne müssen demnach schon entstanden und wieder explodiert sein. Wie aber war das so kurz nach dem Urknall möglich? MoM-z14 stammt aus der Zeit, als die Morgendämmerung des Kosmos gerade erst angebrochen war. Bisher haben auch die Astronomen auf diese Frage keine eindeutige Antwort.
Mal sehen....
Allen Grüße
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 5 Tage herDie Tatsache, dass die Galaxie wesentlich heller strahlt als erwartet, könnte darauf hindeuten, dass sie aus sehr großen Sternen besteht. Und dies könnte die Plausibilität von vielen sehr frühen Supernova Explosionen erhöhen.Auffällig dabei ist, das MoM wesentlich heller strahlt als zu dieser Zeit zu erwarten und zudem unerwartet viel Stickstoff beobachtet wurde, was auf allzu frühe Supernovae Aktivitäten so kurz nach Uk hinweisen würde.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 19 Stunden her - 1 Woche 18 Stunden hernun, der aktuell vermeintlich beobachtet hohe Stickstoffanteil nur 280 MJ nach UK dürfte das Problem sein.
Die ersten Population III Sterne entstanden zwar recht früh, in den ersten 30-100 MJ, aber deren aktuell geschätzte Lebenszeit verlängert sich scheints...
a. durch die Annahme, dass diese nicht so groß, bzw. Massereich wurden wie bisher angenommen, was deren Lebenszeit erhöht und sehr frühe P III Supernovae unwahrscheinlicher macht. Umso leichter ein Stern umso länger die Zeit bis zur Hyper- oder Supernova. Hier ein aktuelles Paper zu den geschätzten Massen:
Clumpy structures within the turbulent primordial cloud
academic.oup.com/mnras/article/529/4/4248/7630208?login=false
b. das weitere dürfte sein, dass P III Stern Supernova events den beobachtet hohen Stickstoffanteil eventuell nicht alleinig erzeugt haben könnten, da die ersten P III Supernovae nur im geringen Maße Stickstoff produzieren. Was die nötige hohe Stickstoffproduktion weiterhin zeitlich versetzt und auf den Zeitraum der Bildung von Population II Sternen (und deren Ende) verschiebt.
So betrachtet wird der Spielraum bei nur 280 MJ nach UK, für "soviel" Stickstoff, zu diesem in Relation doch ziemlich frühen Zeitraum, ziemlich eng. Es müsste sich dementsprechend früh die nächste Generation von P II Sternen gebildet haben und diese in zudem, nach sozusagen..., kurzer Lebenszeit wieder "implodiert" sein um den Stickstoffanteil schlüssig zu erklären.
Es hängt schlussendlich von den Massen der ersten beiden Stern-Generationen ab. Sollten die P II zB. nur geringe Sonnenmassen bis zu 8 M☉ gehabt haben, würde dies den Zeitraum für nötige Supernovae (um den Stickstoff zu produzieren) auf weit über 280 MJ verschieben, da alleinig deren geschätzte Lebensdauer um 500 MJ beträgt. Es müssten also sehr frühe P II mit mindestens 20 bis mehr M☉ existiert haben, die nach ca. 5 bis 20 MJ zu Supernovae werden....
Mal sehen wies weitergeht ....
HG Z.
PS..
Es gibt noch eine Überlegung wie es bereits bei Supernovae von P III zur erhöten Produktion von Metallen, bzw. Stickstoff hätte kommen können.
Asphärische Supernovae
Hier lang...
iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/ab14e7
iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/ab14e7/pdf
Und zwar durch eine schnelle Rotation der P III Sterne, bevor es zur Nova kommt... bildet sich laut Paper mehr Stickstoff bei P III als allg. anzunehmen. Die zudem eingangs erwähnte Massenarmut von MoM-z14, könnte dem Paper "Asphärische Supernovae" gemäß, durch die dortig vermuteten Jets verursacht sein, die während nicht sphärischer Implosion entstehen und die schweren Elemente während der Nova, sozusagen, aus der mini Galaxie fegen...
Es ist kompliziert ...
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 11 Stunden her - 6 Tage 14 Stunden herStickstoff 280 Millionen JndU? Wann sollen dann die ersten Wasserstoff-Sterne entstanden sein?
..."last revised" heißt zuletzt überarbeitet - der Artikel ist ein Preprint, das verstand ich zunächst "anders", zumindest kann ich Peer-review - Papers in den Quellen nicht finden...
Siehe auch (den leider wieder einmal "sensationellen") Titel auf Scienxx: "Rekordgalaxie..." die Angabe eines Fehlerbalkens sollte nicht fehlen, da relevant, und zwar sehr!
Ich meine, wir hatten das Thema schon mal... oder?...
JWST has revealed a stunning population of bright galaxies at surprisingly early epochs, , where few such sources were expected. Here we present the most distant example of this class yet -- MoM-z14, a luminous ( ) source in the COSMOS field at that expands the observational frontier to a mere 280 million years after the Big Bang. arxiv.org/abs/2505.11263
... das wir die Entstehung von Galaxien und Galaxienhaufen und Sterne - wahrscheinlich - vordatieren müssen und sie bereits 300 Millionen Jahre Plus nach dem Urknall annehmen könnten.Rekordgalaxie verschiebt Grenze des Beobachtbaren Webb-Teleskop zeigt helle Galaxie aus der Zeit nur 280 Millionen Jahre nach dem Urknall
Die ersten Sonnen bestanden hypothetisch/der Theorie nach, aus Wasserstoff mit oder ohne Helium, das ist auch leicht nachzuvollziehen, sie waren enorm massereich, millionen - und milliarden Sonnenmassen schwer, die, so die allgemeine Vorstellung, in der Regel "nicht lange lebten" - und schnell und sehr hell (wie auch die frühen Quasare) "abfackelten", das verwundert mich - heute - nicht mehr - Ausnahmen bestätigen die Regel. (Soweit ich informiert bin, ist die Zeit der zahlreichsten Sternentstehungen/"Babyboom" immer noch für die ersten zwei Jahrmilliarden nach dem Urknall angenommen, plus minus 500 Millionen Jahren, geschätzt. Die weitere Forschung bleibt spannend!
Siehe auch mein neues, mit Z.'s Thread korrespondierendes, Thema, bei Interesse an dem Thema " früheste Strukturbildung"; detektiert mit JWST und Chandra - es geht um den frühesten Cluster JADES ID 1, der sehr viel früher entstand als erwartet (1 Mrd. JndU statt 3).
umwelt-wissenschaft.de/forum/aktuelle-er...rukturwachstum#11823
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 10 Stunden her - 1 Woche 10 Stunden herGrüßeÜbersicht mit KI
Ja, die Entdeckung der Galaxie MoM-z14 wurde von Fachkollegen begutachtet und wurde formell veröffentlicht.
- Status: Obwohl die Forschung ursprünglich im Mai 2025 als Preprint veröffentlicht wurde, wurde sie später im Open Journal of Astrophysics zur Veröffentlichung angenommen, die endgültige Bestätigung und die Hervorhebung der Ergebnisse erfolgten im Januar 2026.
- Bedeutung: Sie gilt laut NASA (Stand Anfang 2026) als die entfernteste jemals entdeckte Galaxie mit einer spektroskopischen Rotverschiebung von 𝑧=14.44
Damit liegt es nur 280 Millionen Jahre nach dem Urknall.- Ergebnisse: Die Studie bestätigte, dass die Galaxie für ein so frühes Zeitalter im Universum unerwartet hell und chemisch reif (reich an Stickstoff) ist, was bestehende Modelle der Galaxienentstehung in Frage stellt.
Die Entdeckung wurde von einem internationalen Forscherteam mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) im Rahmen der „Mirage or Miracle“-Durchmusterung (MoM) gemacht.
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 7 Stunden her - 1 Woche 3 Stunden herIn der Arbeit fand ich die "vermissten" Fehlerbalken, der sehr klein sind.
Ich las die (aktualisierte) Arbeit gerade - weitere sollen übrigens folgen - und fand sie sehr interessant.
Spätestens jetzt können wir also sagen, dass Hubbles GNz11 kein "Ausreißer" war.
Wenn es erlaubt ist, die Schlussfolgerungen des Papers auf Deutsch - Andernfalls löschen.
PS
Die enorme (und vor "James") nicht erwartete Helligkeit der ersten Galaxien, die nicht von AGNs oder Quasaren herrühren sollen, hat nichts mit N zu tun, glaube ich zumindest. Im Punkt 4.2. wird die Frage gestellt (und theoretisch beantwortet): Seite 13: Was lässt leuchtkräftige Galaxien bei z > 10 so hell leuchten?
Mondlicht
ZUSAMMENFASSUNG & AUSBLICK S. 15
Diese Arbeit präsentiert erste Ergebnisse der „Mirage or Miracle“-Durchmusterung (MoM), die wir zur spektroskopischen Untersuchung der Häufigkeit und Beschaffenheit leuchtkräftiger Galaxienkandidaten bei z > 10 konzipiert haben. Hier stellen wir MoM-z14 vor, eine bemerkenswert helle Quelle (MUV = −20,2) bei z= 14,44, deren Entdeckung die kosmische Grenze auf ≈ 280 Millionen Jahre nach dem Urknall verschiebt. Wir finden Folgendes:
• Die NIRCam-Aufnahme von MoM-z14 zeigt ein robustes Abfallsignal (z = 14,86+0,47 −1,50), das, wie das nachfolgende NIRSpec-Prismenspektrum zeigt, auf einen scharfen Lyα-Abbruch bei z = 14,42+0,10 −0,09 zurückzuführen ist. Bemerkenswerterweise zeigt das Prismenspektrum für eine Galaxie dieser frühen Epoche mehrere Ruhe-UV-Emissionslinien (C IV, C III, N IV, N III, He II + O III). Dies ermöglicht eine recht präzise Rotverschiebungsbestimmung (z-Linien = 14,44 + 0,02) und bietet gleichzeitig eine einzigartige Gelegenheit zur detaillierten physikalischen Charakterisierung. [Abb. 1, 2, Tab. 3, §3.1]
• Die Quelle ist recht kompakt und dennoch räumlich aufgelöst, was einen dominanten AGN-Beitrag ausschließt (zirkularisiertes re = 74 + 15 pc). Sie gehört wie GNz11 und GLASS-z12/GHz2 zu den Ausreißern, da sie für ihre Leuchtkraft und Rotverschiebung extrem kompakt ist. [Abb. 4, 5, §3.2.1]
• Die Modellierung der spektralen Energieverteilung (SED) und starker UV-Emissionslinien zeigt eine SMC-ähnliche Zwerggalaxie (≈ 108 M⊙), die sich in einem Ausbruch befindet und effizient große Mengen ionisierender Photonen durch ein nahezu staubfreies interstellares Medium emittiert [Abb. 6, 7, Tab. 1, §3.2.2, §3.2.3]
• Möglicherweise damit zusammenhängend scheint die unmittelbare Umgebung von MoM-z14 teilweise ionisiert zu sein, was durch das Fehlen eines starken Dämpfungsflügels belegt wird. Lyα-Nachbeobachtungen und tiefergehende Spektroskopie der Bruchform werden helfen festzustellen, ob wir möglicherweise einen früheren als erwarteten Beginn der Reionisierung beobachten. [Abb. 9, §3.3]
Wir berichten über das helle Ende der spektroskopischen UV-Leuchtkraftfunktion (LF) bei z ≈ 14 − 15 basierend auf MoM-z14 und JADES-GS-z14-0 (zspec = 14,18). Wir bestätigen, dass die > 100-fache Überhäufigkeit relativ zu den Konsensmodellen vor dem JWST, die durch photometrische Messungen nahegelegt wird, keine Fata Morgana ist.
Wir demonstrieren vier Klassen von Modelllösungen, um diese Kluft zu überbrücken (UV-Variabilität, höhere Sternentstehungseffizienz, Kosmologie, Modifizierung des Masse-Leuchtkraft-Verhältnisses). Die UV-LF allein kann nicht zwischen diesen Lösungen unterscheiden, und tiefe Nachbeobachtungen einzelner Quellen und ihrer Umgebung sind erforderlich. [Abb. 11, §4.1,§4.2]
• MoM-z14 ist ein starker N IV]λ1487˚A-Emitter und fügt dieser neuen Klasse von Quellen, die nun eine Reihe von leuchtkräftigen Little Red Dots, AGN mit breiten Spektrallinien und extrem kompakten sternbildenden Galaxien umfasst, das bisher höchste Rotverschiebungsbeispiel hinzu. Tatsächlich könnte MoM-z14, vorbehaltlich der Bestätigung durch hochauflösende Spektroskopie, zu den stickstoffreichsten Quellen gehören, die bisher mit dem JWST entdeckt wurden ([N/C] > 1). Es liefert weitere Belege für eine Größen-Chemie-Bimodalität bei z > 10, wobei ausgedehnte Quellen tendenziell stickstoffschwach sind, während kompakte Quellen starke N-Emitter sind. [Abb. 5, 8, §3.2.3]
• Wir interpretieren MoM-z14 und N-Emitter mithilfe der galaktischen Archäologie und verbinden ihre Häufigkeitsmuster mit den ältesten Sternen, die in der Milchstraße bei z ≳ 4 ("Aurora“/die „Protogalaxie“) entstanden sind, sowie mit Kugelsternhaufen. Die N-Anreicherung, Helligkeit, Spektren harter Ionisation, Sterndichte, Morphologie, Rotverschiebungsabhängigkeit und der Anteil Schwarzer Löcher dieser Quellen könnten mit kugelsternhaufenähnlichen Umgebungen in Verbindung stehen, in denen unkontrollierte Kollisionen außergewöhnliche Objekte wie supermassereiche Sterne erzeugen können. [Abb. 5, 8, §4.3]
Dass sich die Anzahl leuchtkräftiger Galaxien zwischen z ≈ 10 und z ≈ 14–15 nur allmählich verändert, ist nun spektroskopisch fundiert.
Das Glück, in einem Universum zu leben, das von GN-z11-Galaxien nur so wimmelt, bedeutet, dass Hunderte bemerkenswert leuchtkräftiger Galaxien bei z ≈ 15 in Erreichbarkeit des JWST liegen könnten. Das JWST selbst scheint bereit zu sein, eine Reihe großer Erweiterungen der kosmischen Grenze voranzutreiben – zuvor unvorstellbare Rotverschiebungen, die sich dem Zeitalter der allerersten Sterne nähern, scheinen nicht mehr weit entfernt.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Woche 3 Stunden her - 1 Woche 3 Stunden herIch las in deinem vorgelegten peer reviewed paper unter:
4.2. What makes luminous z > 10 galaxies shine so bright? bzw. 4.3. Insights from the Milky Way into MoM-z14, early bright galaxies, and supermassive black holes
Was hälst du denn von EDE? (Schon vor Jahren fasste, klar, Adam Riess, wer sonst, die bereits damals „unzähligen“ EDE Papers in einer Arbeit zusammen…… For instance, in Early Dark Energy (EDE), an increased early expansion relative to ΛCDM decreases the physical sound horizon measured in CMB, resulting in shifts of the inferred cosmological parameters. This solves the Hubble tension with a side effect of enhancing dark matter halo abundance at… page 14 arxiv.org/pdf/2505.11263
Und wir haben hier zwei peer reviewed articles... auf Nature (u.a.) veröffentlicht... Ich bin nicht auf dem Laufenden.
Mondlicht
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
6 Tage 22 Stunden her - 6 Tage 22 Stunden herDanke erstmal für die aufschlussreiche Zusammenfassung.
Meld mich noch.
Grüße
Z.
Kann eh noch nicht schlafen
Ob es nun EDE ist oder zB. u.a. side track Inflations-Mechanismen, das habe ich ja ziemlich ausführlich und Ellenlang vor ca. 9 Monaten (im WuL und HS.. Thread) diskutiert. Der Diskurs war anstregend und aufwendig, nur um da mal ein paar Ideen in die mM. allzu homogen ablaufende Inflationstheo einzubringen. Kurzum, halte ich Argumente wie EDE für notwendig um sich den Problemen sehr früher Strukturbildungsprozesse aus anderen Blickwinkeln zu nähern. Vor allem da ich persönlich die sehr frühe Bildung von SL, als Verursacher, Brandbeschleuniger, von sehr frühen Strukturen präferiere, die welchen natürlich auch durch EDE zustande kommen konnten.
Bis später.
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
5 Tage 20 Stunden her - 5 Tage 17 Stunden herBzgl. KK nehmen wir doch stark an dass diese vorhanden. Sprich Dunkle Energie ein realer Teil der physikalischen Ordnung ist.
(Falls das was du fragtest so gemeint war.)
Am Anfang wird zunächst ein Inflatonfeld gedacht, das auf Grund eines Symmetriebruchs aus einem "falschen Vakuum" entsteht. Das I-Feld soll in der ersten Sekunde eine extrem glatte Raumstruktur mit angehend flacher Geometrie erzeugt und gleichzeitig eine homogene Energie/Massen-Verteilung im sich entfaltendem Raum verursacht haben. Die zum I-Feld nötige initiale Feld-Energie wird als Vakuumenergie bezeichnet.
Wie das I-Feld, speist sich auch die später für die Expansion verantwortliche DE (KK, die weit nach dem Anfangsszenario für die Expansion des U sorgt), aus Vakuumenergie. Der Unterschied zw. Inflations vs. KK-Vakuumenergien ist jedoch, dass die urtümliche Vakuumenergie nicht in einem bestehenden Raum eingebettet war, wie die der späteren DE. Aus der auf UK fluktuierten Gesamtenergie, spalten sich also zunächst spätere Materie und andere Energieformen ab, Raum entsteht, in diesem sind dann sozusagen restliche Dunkle Energieanteile eingebettet. (Alberts Esel hat sozusagen ein Häufchen gemacht.)
Die Problematik, dass sich schon sehr frühe Strukturbildung beobachten lässt (s. eingangs) hat dem gerade beschriebenen Szenario gemäß, nichts mit der späteren DE, sondern mit dem zeitlich an den Anfang gesetzten Inflatonfeld zu tun, das bereits in der ersten Sekunde nach UK eine flache Geometrie und homogene Energieverteilung erzeugt haben soll.
EDE
Um die Dynamik dieses Szenarios abzuändern, im Speziellen die stark homogene Energie und Massenverteilung, setzt EDE auf eine frühe Form der “DE”. EDEs Energieanteil wirkt also zeitlich bereits in der Frühphase, wird für kurze Zeit aktiv, sagen wir die ersten paar Millionen Jahre nach UK und verschwindet wieder. EDE stört somit die frühe Raum-Expansion (“beschleunigt” sie sozusagen) und bewirkt einen vom Inflationsszenario abweichenden, leicht geänderten Dichteparameter. Folge, im anfänglich extrem flachen Raum entstehen ua. lokale Störungen der Geometrie, welche die dortige Energiedichte erhöhen. Dies begünstigt eine sehr frühe Strukturbildung.
Side track Inflation
Die von mir erwähnte “side track Inflation” verursacht das “gleiche” wie EDE, wirkt aber zeitlich weit früher. SDI setzt auf Störungen im anfänglichen Quantenfluktuations-Prozess auf UK und während der Inflationsphase. Sozusagen gestörte nicht homogene Quantenfluktuationen zum Zeitpunkt 0, die zu punktuell verstärkten (seeds sozusagen) Energieverteilung führen und oder Störungen der flachen Geometrie verursachen, die die spätere Masseverteilung beeinflussen.
Feynmans Spruch, “man solle gedanklich alles zulassen”....
Nun man muss erstmal alles mögliche Denken können um dann später das eine oder andere auszuschließen. Das Feynmans Zitat “nichts ausschließen” formuliert, ist wohl seinem Genie zuzuschreiben, das zuvor mannigfaltige Ideen in die Welt brachte...
Gruß
Z.
PS
Habe gesehen, dass du deinen Post mittlerweile gelöscht hast für den die Antwort drüber steht.
Hatte einen Stromausfall und konnte erst heut früh den bereits formulierten Text posten...
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
5 Tage 17 Stunden her - 5 Tage 17 Stunden herJein, Einstein führte ja seine KK (Λ) in seine Feldgleichungen ein, um ein statisches, zeitlich unveränderliches Universum zu ermöglichen. Aber seit Hubble wusste er natürlich, dass das Thema gegessen war und nahm Lambda wieder raus.Bzgl. KK nehmen wir doch stark an dass diese vorhanden. Sprich Dunkle Energie ein realer Teil der physikalischen Ordnung ist.
(Falls das was du fragtest so gemeint war.)
Ich dachte nur mal so aus Laune über eine hypothetische fundamentale, zeitlich und räumlich konstante Größe nach, die der Gravitation entgegenwirkt – Antigravitation. Analog DE, nur das die gravitative Wirkung in den strahlungs- und materie dominierten Ären eben stärker war.
Es gibt ja bei allen Kräften zwei Seiten einer Medaille, wobei zu Alberts Zeiten (der Zeit der beiden RT Releases) nur Gravitation und EM bekannt waren, wenn ich nicht irre.
Das weiß ich spätestens seit dem Video „Urknall – Stand 2015“ aber die Geschichte ist eben nicht rund und wird auch nicht besser, weil es nun 10 oder 20 Inflationstheorien gibt: Seit wie viel Jahrzehnten wird das Inflatonfeld gesucht? Rhetorisch gefragt. Wer weiß, ob es das IF seit Beginn des Universums - neben dem Higgs-Feld, das kurz nach dem Urknall entstanden sein soll als sich die elektroschwache Symmetrie brach, überhaupt gibt. E/M Felder gibt es auch!Am Anfang wird zunächst ein Inflatonfeld gedacht, dass auf Grund eines Symmetriebruchs aus einem "falschen Vakuum" entsteht…
Lustig. EDE „bremst“ und DE „gibt Gas“.EDE stört somit die frühe Raum-Expansion (“bremst” sie sozusagen) und bewirkt einen vom Inflationsszenario …
EDE soll aber folgende Eigenschaften haben soweit ich weiß:
- Flüchtiger, temporärer Charakter: Im Gegensatz zur heutigen DE, die konstant wirkt, soll die EDE nur für eine kurze Phase kurz vor der Rekombination existiert haben.
- Wirkung als "Anti-Gravitation": Sie soll kurzzeitig eine abstoßende Wirkung ausgeübt haben, die der Schwerkraft entgegenwirkt und die Expansion des Universums in dieser Phase beschleunigte.
- Hohe Dichte und schnelle Verdünnung: Sie soll eine nennenswerte Energiedichte während der Ära der Materie-Strahlungs-Gleichheit aufweisen, sich danach aber sehr schnell verdünnen, damit sie die spätere Struktur- und Galaxienentwicklung nicht stört.
- Lösung für den Hubble-Tension: Durch die beschleunigte Expansion in der Frühzeit wird der "Schallhorizont" (sound horizon) zum Zeitpunkt der Rekombination verkleinert. Das führt dazu, dass der aus dem kosmischen Mikrowellenhintergrund (CMB) abgeleitete Wert für die Hubble-Konstante (höher ausfällt und somit besser mit lokalen Messungen übereinstimmt.)
- Vermutete physikalische Natur (Skalarfeld): Theoretische Modelle beschreiben EDE oft als ein dynamisches Skalarfeld, ähnlich einem Axion, das sich in einem Potential bewegt.
- Einfluss auf die Galaxienentstehung: Sie könnte erklären, warum das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) unerwartet viele große, helle Galaxien im frühen Universum entdeckt hat, indem sie zu Beginn stärkere Dichtefluktuationen und damit eine frühere Bildung von Galaxienkernen (Dark Matter Halos) ermöglichte.
Anfangs war der Raum flach? Wie denn das? Heute ist die RZ flach, von lokalen Krümmungen abgesehen. Wegen seiner Materie/Energie Masse (außer DE und nehmen wir EDE dazu) dürfte er maximal gekrümmt gewesen sein.... im anfänglich extrem flachen Raum entstehen ua. lokale Störungen der Geometrie, welche die dortige Energiedichte erhöhen. Dies begünstigt eine sehr frühe Strukturbildung.
Welche lokalen Störungen der Geometrie haben die dortige Energiedichte erhöht? Ich kann dir leider nicht folgen. -
Vielleicht bin ich zu müde. Ich glaube, mir fehlt einfach die Zeit. Und Spekulationen oder Hypothesen sind hier eh nicht erlaubt. -
Ob die ersten Sterne in ihren Protogalaxien (oder "anders") und später die Cluster etwas früher als vor 20-50 Jahren angenommen entstanden sind, ist doch im Grunde egal. Interessant ist (für mich) NUR, WIE GENAU SIND SIE ENTSTANDEN?
Sidetracked inflation
inspirehep.net/literature/2746537
www.worldscientific.com/doi/10.1142/9789811258251_0208
Kannte ich nicht. Klingt interessant. Werde ich lesen. Danke.Scalar fields during inflation naturally define a curved* (!) field space through their kinetic interactions. When the curvature of this space is negative, the geodesic deviation of the inflationary trajectory may overcome the stabilizing force of the potential, and drive the system away from its original path in field space into a new attractor solution — a scenario known as sidetracked inflation. This note presents a brief introduction to the proposal along with a review of its main features and predictions. In particular, we highlight the strongly non-geodesic nature of the sidetracked inflationary phase and how this relates to some of the hallmarks of the model, such as the possibility of realizing inflation with steep potentials and a transient instability of perturbations that leads to unique observational signatures.
Sowohl John Archibald Wheeler als auch Richard Feynman haben ihre Studenten dazu inspiriert, unkonventionell zu denken, doch Wheeler ist spezifischer dafür bekannt, freie Assoziation und „verrückte Ideen“ (radikale Spekulationen) als Methode zur wissenschaftlichen Entdeckung zu fördern.
Hier sind die Details zu beiden bei Interesse:
- John Archibald Wheeler: Wheeler war berühmt dafür, seine Studenten (wie z.B. Richard Feynman oder Kip Thorne) dazu anzuhalten, "die verrückteste Idee zu haben, die man sich vorstellen kann". Er ermutigte zu radikalem Denken, um physikalische Grenzen zu sprengen, etwa bei der Erforschung von Schwarzer Löcher oder der Quantenschaum-Hypothese. Seine Herangehensweise war oft philosophisch und spekulativ, um neue physikalische Einsichten zu gewinnen.
- Richard Feynman: Feynman förderte ebenfalls kreatives Denken, jedoch auf eine andere Weise. Er legte mehr Wert auf eine tiefe, intuitive physikalische Einsicht und die Ablehnung von "B.S." (Bullshit/Fachjargon), um zu den fundamentalen Prinzipien zurückzukehren. Obwohl er selbst sehr intuitiv arbeitete, war sein Ziel immer die Verbindung zur messbaren Realität. Er nutzte "freie Assoziation" eher, um komplexe Probleme durch Diagramme (Feynman-Diagramme) zu visualisieren, statt rein spekulativ zu assoziieren. (KI)
Na, wie klingt das? Echt awesome! Oder?
Lieben Gruß,
Mondlicht
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
5 Tage 17 Stunden her - 5 Tage 17 Stunden herZu Einsteins KK, die immer noch gilt, wenn auch modifiziert..
- Λ repräsentiert eine gleichmäßige, räumlich gleichverteilte Energiedichte des Vakuums.
- Sie führt zu einer repulsiven Gravitationswirkung: Regionen im Universum erfahren eine beschleunigte Expansion.
- In der heutigen Standardkosmologie wird Λ häufig als Sinnbild für Dunkle Energie verwendet, genauer: die energiedichtekomponente, die heute für den Großteil der kosmologischen Dynamik verantwortlich ist.
Technische Verbindung:
- In den Friedmann-Gleichungen taucht Λ als zusätzlicher Term auf, der sich wie eine konstante Dichte mit der Zeit verhält.
- Die Energie- Dichte, die durch Λ beschrieben wird, ist zeitunabhängig (in der passenden Eichung konstant), während die klassische Materie- oder Strahlungsdichte mit dem Skalierungsverhalten (1+z)^3 bzw. (1+z)^4 abnimmt, wenn sich das Universum ausdehnt.
Warum ist Λ wichtig?
- Mit Λ lässt sich die beschleunigte Expansion erklären, die aus Beobachtungen der Supernovae Typ Ia, der kosmischen Hintergrundstrahlung und anderer Messungen resultiert.
- In ΛCDM-Modellen trägt die kosmologische Konstante heute den größten Anteil der Gesamtenergie dichte des Universums bei, gefolgt von dunkler Materie und Materie.
Ich hatte es noch korrigiert.... EDE bremst nicht sondern beschleunigt temporär....
Bis später.
Z.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
4 Tage 18 Stunden her - 4 Tage 16 Stunden herEinsteins KK war ein genialer Schachzug, auch wenn Albert auf Grund damaliger Beobachtungen denken musste, dass das Universum statisch ist, von dem man damals im allgemeinen ausging. Laut RT (auch überaus genial) konnte es nicht statisch sein, denn die Gravitation würde in vergehender Zeit eine Kontraktion des welchen bewerkstelligen. Also musste es Alberts Meinung nach eine weitere "Kraft" geben die der Gravitation entgegenwirkte. Erst weit später erkannte man, nachdem die Idee zuerst belächelt wurde, dass die Einsteinsche KK die Dunkle Energie (die in der Raumzeit selbst verborgen ist...<--- das war das geniale) der modernen Physik beschreibt und somit ein grundlegendes Konzept der heutigen Kosmologie zur Erklärung der dunklen Energie ist.
Ich persönlich würde die Postulierung der KK bereits 1917, als die Geburt der Quantenmechanik bezeichnen...
Zum bremsen vs. beschleunigen bzgl EDE und "warum flach" komme ich später noch.
Grüße
Z.
PS
Hier noch ein 21 Jahre alter Spiegel-Artikel zu Alberts "Geniestreich"
www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/kosm...treich-a-386648.html
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
3 Tage 17 Stunden her - 3 Tage 17 Stunden hernochmal kurz zu EDE.
EDE kann zu positiver, als auch zu einer negativen Beschleunigung der Expansion, in Zeiten nach der Inflation, beitragen, Es gibt verschiedene Modelle mit je positiven oder negativen Vorzeichen von EDE. Die je damit verbundene Fluiddynamik ist ziemlich komplex. Also "stimmt" im Endeffekt beides*... , besser, man kann beides formulieren. Um das komplexe Thema hier anzugehen, fehlt mir die Zeit und das Wissen um die einzelnen, je teils gegensätzlichen, Szenarios.
Nicht nur aus diesem Grund* tendiere ich zu Theos die zeitlich direkt auf Urknall, während Inflation, verortet werden, wie zB. die side-track Inflation. Eines meiner Argumente die mM. für SDI spricht ist, dass es keinen denkbaren physikalischen Prozess gibt der ohne jegliche Störung abläuft. Ich setze auf Störungen während der Quantenfluktuationen aus dem "falschen" in ein sozusagen "echtes" Vakuum (auch echt und falsch lässt sich mM. je nach Anschauung formulieren), die lokale Störungen in der entstehenden RZ-Geometrie verursachen und später während Rekombination schlussendlich zu punktuell verdichteten Materiekonglomeraten in der Wasserstoffsuppe führen.
"warum flach"
Dazu kurz die KI
Bis späterJa, nach der Inflation wird das Universum als flach beschrieben, im Sinne einer nahe-null Spatialkrümmung (k ≈ 0). Es gibt jedoch Feinheiten:
- Inflationsmodell: Eine kurze, extremely schnelle Expansionsphase Glättung des Raums führt dazu, dass die Raumkrümmung pikanterweise auf sehr nahe Null getrieben wird. Wenn Inflation lange genug und mit der richtigen Dynamik abläuft, wird die Krümmung extrem klein, so dass Beobachtungen sie als nahezu flach interpretieren.
- Beobachtungen:
Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung (CMB) und die Verteilung von Galaxien zeigen eine Bestätigung einer flachen oder nahezu flachen Geometrie innerhalb der Messgenauigkeit. Die Planck-Daten ergeben z. B. eine Krümmungskonstante Ωk sehr nahe Null mit kleineren Fehlern als andere Parameter.
- Noch genauer gesagt:
Die Gesamtgeometrie des Universums wird durch Ωtot = Ωm + Ωr + ΩΛ + Ωk beschrieben. Die Beobachtungen liefern Ωtot ≈ 1 mit kleineren Abweichungen, was auf eine flache Geometrie hindeutet. Ein kleiner positiver oder negativer Ωk außerhalb der Messunsicherheit wäre aber auch möglich, bleibt aber derzeit unbestimmt.
Was das praktisch bedeutet:
- „Flach“ bedeutet, dass die Geometrie keine Krümmung nach oben oder unten zeigt wie eine Sphäre (positiv gekrümmt) oder eine Hyperboloid (negativ gekrümmt). Die Geometrie verhält sich wie euklidische Ebene auf großen Skalen.
- Inflation liefert eine Mechanik, die damit übereinstimmt, dass der beobachtete Universumsteil nahezu flache Geometrie hat und dass die Flachheit robust gegenüber kleinen Änderungen der Anfangsbedingungen ist, sofern Inflation ausreichend lange andauert hat.
- Trotzdem erlaubt die Messgenauigkeit kleine Abweichungen von Null Ωk, und es gibt Modelle, die leichte Krümmung zulassen. Die aktuelle Datenlage bevorzugt aber eine flache oder sehr nahe daran liegende Geometrie.
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 16 Stunden her - 1 Tag 16 Stunden herMeine Lösung deutet eher auf die ursprüngliche Deutung durch Albert als Eigenschaft der Geometrie hin, ähnlich der Krümmung.Ich persönlich würde die Postulierung der KK bereits 1917, als die Geburt der Quantenmechanik bezeichnen...
Ich arbeite derzeit an der Berechnung, aber das ist durchaus nicht trivial, selbst für die Simulation in kleinen Schritten nicht.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 16 Stunden herHerzlichen Dank im Vorraus.deutet eher auf die ursprüngliche Deutung durch Albert als Eigenschaft der Geometrie hin
Grüße
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 16 Stunden her - 1 Tag 16 Stunden herÜber meinen UrknallDas klingt interessant, könntest du folgendes bitte etwas genauer erklären!?
H² = 3c²Λ-c²K/a² = 0
hinaus will ich nichts verraten, ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass Λ gar nichts mit Quantenphysik zu tun hat, ebensowenig wie K.
Aber die Plausibilität muss sich erst durch die Rechnung erweisen, auch wenn es bisher nach einer Punktlandung aussieht.
Die ersten 500 tP laufen schon. Slow Rolling beginnt bei Schritt 40 und T = 1.8657581171978856e+29 K.
"Laufen schon" heißt nicht, dass die Rechenzeit lange wäre, das geht im Wimpernschlag, aber die Fehler bzw rechnerischen Probleme tauchen alle naslang auf.
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 15 Stunden her - 1 Tag 14 Stunden herNur ganz allg.. Gehe ich recht in der Annahme, dass du folgend:
H² = 3c²Λ-c²K/a² = 0
...auf ein statisches Uni abstellst?
Gruß
Z.
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- Rainer Raisch
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 13 Stunden her - 1 Tag 13 Stunden herDer snapshot ist statisch, aber es gibt ordentlich Zunder....auf ein statisches Uni abstellst?
Soeben habe ich das erste Ergebnis Maximaltemperatur T= 2.0058341062926016e+29 K bei 8,17 tP (EDIT)
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- Mondlicht2
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 8 Stunden her - 1 Tag 8 Stunden herHi!Hi
Zu Einsteins KK, die immer noch gilt, wenn auch modifiziert..- Λ repräsentiert eine gleichmäßige, räumlich gleichverteilte Energiedichte des Vakuums.
- Sie führt zu einer repulsiven Gravitationswirkung: Regionen im Universum erfahren eine beschleunigte Expansion.
- In der heutigen Standardkosmologie wird Λ häufig als Sinnbild für Dunkle Energie verwendet, genauer: die energiedichtekomponente, die heute für den Großteil der kosmologischen Dynamik verantwortlich ist.
Technische Verbindung:
- In den Friedmann-Gleichungen taucht Λ als zusätzlicher Term auf, der sich wie eine konstante Dichte mit der Zeit verhält.
- Die Energie- Dichte, die durch Λ beschrieben wird, ist zeitunabhängig (in der passenden Eichung konstant), während die klassische Materie- oder Strahlungsdichte mit dem Skalierungsverhalten (1+z)^3 bzw. (1+z)^4 abnimmt, wenn sich das Universum ausdehnt.
Warum ist Λ wichtig?
- Mit Λ lässt sich die beschleunigte Expansion erklären, die aus Beobachtungen der Supernovae Typ Ia, der kosmischen Hintergrundstrahlung und anderer Messungen resultiert.
- In ΛCDM-Modellen trägt die kosmologische Konstante heute den größten Anteil der Gesamtenergie dichte des Universums bei, gefolgt von dunkler Materie und Materie.
Ich hatte es noch korrigiert.... EDE bremst nicht sondern beschleunigt temporär....
Bis später.
Z.
Alles okay.
Kurz.
Einsteins KK sollte eine konstante Geschwindigkeit für den gesamten Zeitraum der Existenz des Universum haben, oder?
Wo gilt die noch???
Wenn ich nicht irre soll DE zwar für KK stehen aber eben nur für die letzten 5-7 Mrd. Jahre - der Ära der DE. Zumindest seit dem "Tension Problem" wird nicht mehr von EINER Konstanten im Sinne einer Konstanten für den GESAMTEN Zeitraum der Existenz des Universums seit Urknall/Inflation ausgegangen - zu vieles ist unklar.
Hypothetisch tauchte eine "Verwandte" von DE, EDE vielleicht auch schon früher auf und verschwand dann nach der Rekombination wieder +-... sehr merkwürdig, siehe nächsten Post.
Da man seit der beiden Planck Grafiktorten, 380 000 JndU und heute, das Paradigma vertrat, dass DE im frühen Universums keine Rolle spielte und deshalb nicht einmal aufgeführt wurde, siehe
de.wikipedia.org/wiki/Planck-Weltraumtel...240_after_Planck.jpg
musste eine andere Bezeichnung her! Ich fände EINE Bezeichnung für den abstoßend wirksamen Gegenspieler der Gravitation sinnvoller und verständlicher. Was ist schon dabei wenn man sich korrigieren muss, das liegt in der Natur der Sache und immer besseren Tools!
Nein, eben, EDE wenn es sie gibt, bremst nicht nur nicht, sondern wirkt antigravitativ wie DE, der Gravitation entgegen, abstoßend, nur, zumindest ist das noch derzeitige Lehrmeinung, dass in den Strahlen- bzw. Materie domenierten Ären die anziehende Wirkung (der Gravitation) überwog (beim "Tauziehen" um ein Bild zu bemühen, siegte), entgegen der heute ab Skala Supercluster dominierenden DE seit ca. 5 Mrd, der Raum zwischen den einzelnen Galaxien und Clustern des Superclusters - hypothetisch für immer - größer wird und nicht wieder kollapieren kann. Doch sag niemals nie, denn Systeme bis Clusters WERDEN von der G zusammengehalten.
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- Mondlicht2
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Re: MoM-z14 reviewed - Erstaunlich reich an Stickstoff - Bisher älteste Galaxie
1 Tag 7 Stunden her - 1 Tag 7 Stunden herHI Mondlicht
nochmal kurz zu EDE.
EDE kann zu positiver, als auch zu einer negativen Beschleunigung der Expansion, in Zeiten nach der Inflation, beitragen, Es gibt verschiedene Modelle mit je positiven oder negativen Vorzeichen von EDE. Die je damit verbundene Fluiddynamik ist ziemlich komplex. Also "stimmt" im Endeffekt beides*... , besser, man kann beides formulieren. Um das komplexe Thema hier anzugehen, fehlt mir die Zeit und das Wissen um die einzelnen, je teils gegensätzlichen, Szenarios.
Nicht nur aus diesem Grund* tendiere ich zu Theos die zeitlich direkt auf Urknall, während Inflation, verortet werden, wie zB. die side-track Inflation. Eines meiner
Bis später
Z.
Wer ist Theo?
“What we show is, the skeletal structure of the early universe is altered in a subtle way where the amplitude of fluctuations goes up, and you get bigger halos, and brighter galaxies that are in place at earlier times, more so than in our more vanilla models,” Naidu says. “It means things were more abundant, and more clustered in the early universe.”“A priori, I would not have expected the abundance of JWST’s early bright galaxies to have anything to do with early dark energy, * but their observation that EDE pushes cosmological parameters in a direction that boosts the early-galaxy abundance is interesting,” says Marc Kamionkowski, professor of theoretical physics at Johns Hopkins University, who was not involved with the study. “I think more work will need to be done to establish a link between early galaxies and EDE, but regardless of how things turn out, it’s a clever — and hopefully ultimately fruitful — thing to try.”“We demonstrated the potential of early dark energy as a unified solution to the two major issues faced by cosmology. This might be an evidence for its existence if the observational findings of JWST get further consolidated,” Vogelsberger concludes. “In the future, we can incorporate this into large cosmological simulations to see what detailed predictions we get.”This research was supported, in part, by NASA and the National Science Foundation.
news.mit.edu/2024/study-early-dark-energ...biggest-puzzles-0913
Siehe rote Schrift
- * Nein, ich auch nicht. (Marc K. früherer Mitarbeiter und Mitautor von Adam Riess - beide Hopkins Uni - z.B. in unten genannter Veröffentlichung.
- Die euklidische Flachheit des heutigen Universums hat Planck festgestellt. Lt. Einstein krümmten die (ja, vermaledeiten, ungeliebten) Singularitäten die RZ maximal, verglichen mit heute also, war die RZ früher gekrümmter, verzerrter, das ist doch logisch, aber man kann natürlich sagen, die „Verflachung“ fand mit der Inflation ihren Anfang… Bedenke, das Universum war um die Zeit der Rekombination VIEL kleiner und dichter, verglichen, d.h. überall wo sich „Massen“ (m & E da wesensgleich -. außer DE) befanden und befinden z.B. unser Sonnensystem ist das Universum NICHT flach sondern verzerrt/krümmt die Raumzeit, lokal.
Lt. Einsteins beider RTs.
Den Zusammenhang mit der QM/QFT kann ich nicht verstehen. Wir wissen ja nicht einmal wie der Übergang von Mikro zur Makrowelt zu verstehen ist. Außer natürlich, das die "Mexican Hat" Geschichte, die den Urknall erklären sucht, ebenfalls ein skalares Feld u.a. benötigt, haha...
Und ja, und wir hatten das ja schon bis zum Abwinken, flach kann auch die Oberfläche einer Kugel bedeuten...von ausreichender Größe, Topologie, Mannigfaltigkeit, Geometrie...
- Early Dark Energy soll die Tension verringern bzw. auflösen und die Detektion „zu früher, zu massereicher und zu heller Galaxien“ (als vom Standardmodell vorhergesagt) durch JWST, erklären.
Wie DE ist EDE der „Gegenspieler“ der Gravitation, hat also eine antigravitative Wirkung, die frühe Expansion des Universums würde beschleunigt, wie DE seit 5 Mrd. das aktuelle Universum beschleunigt, wodurch die Diskrepanz in den Messungen aufgelöst würde. Lt. der EDE Befürworter. Frühe Dunkle Energie gilt daher als wahrscheinlichste Lösung für die Hubble-Spannung. (Aus Sicht von Adam Riess und Kollegen „The Hubble Tension and Early Dark Energy“, Preprint, 2022.)
Diese „beschleunigte Strukturbildung“ soll lt. EDE Modelle durch eine erhöhte frühe Energiedichte die schnellere Bildung von Dunkle-Materie-Halos ermöglicht und so massereichere Galaxien bei höheren Rotverschiebungen hervorbracht haben. EDE soll nur um die Zeit der Rekombiaufgetaucht und dann wieder verschwunden sein, das ist den meisten EDE Modellen gemeinsam. Meine Tension/EDE Threads finde ich nicht mehr und ich kann dich gut verstehen, ich habe sowas auch nicht auf dem Schirm...
Ich denke fast, der EDE Hype beruhigt sich wieder und niemand braucht ernsthaft "neue Physik".
LG Mondlicht
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