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Protocluster (JADES ID 1) bei z ≈ 5,7 offenbart ein schnelles Strukturwachstum
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Protocluster (JADES ID 1) bei z ≈ 5,7 offenbart ein schnelles Strukturwachstum
2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her
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An X-ray-emitting protocluster at z ≈ 5.7 reveals rapid structure growth
www.nature.com/articles/s41586-025-09973-1
Nicht nur die Evolution der Sterne und Galaxien muss etwas vordatiert werden, auch die der Clusters...
Da auf arxiv UND Nature veröffentlicht, nehme ich das Thema ernst.
Clusters sind die massereichsten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, klar, die als Indikatoren für die Entstehung großräumiger Strukturen dienen – und ihre „Vorgänger: Protoclusters: JWST und Chandra detektierten den derzeit frühesten beobachteten Cluster des Universums, nach nur 1 Mrd. Jahre nach dem Urknall: JADES ID 1 mit bisher 66 festgestellten „Mitgliedern“ und riesigen Wolken aus heißem Gas und einem gewaltigen Netzwerk aus DM. Solche „Haufen“ können dazu genutzt werden, den Anteil DM im Universum zu bestimmen und die Expansionsrate des Universums genauer zu berechnen und vielleicht sogar die „Tension“ aufzulösen? JADES-ID1 wurde dank zweier Haupteigenschaften als Protocluster identifiziert: Galaxiendichte - z ≳ 5 - und aus bestimmten Bereichen, emittierende Röntgenstrahlung (Chandra’s „Beitrag“), nicht so bei den anderen 6 Kandidaten für früheste Clusters im JADES Feld, weshalb ID 1 das einzige Untersuchungsobjekt blieb. Die Entdeckung von Proto-Haufen ist anspruchsvoll: Ihre „Mitgliedsgalaxien“ sind nur (relativ) schwach gebunden, und das entstehende heiße Intra-Cluster-Medium (ICM) befindet sich möglicherweise erst im Anfangsstadium der Virialisierung* oder während eines merging.
Die Beobachtung des schwachen ICM (intracluster medium), dem wichtigsten Indikator für den Beginn einer Virialisierung, erfordert die Identifizierung der ersten Protocluster, die eine Virialisierung durchlaufen, einen Multiwellenlängenansatz. Obwohl Messungen der Überdichte dichte Galaxienumgebungen aufzeigen, liefert der Nachweis des ICM^20,21,22 eine eindeutige Bestätigung für den Beginn des Gravitationskollapses. In dieser Arbeit wird dieser Ansatz erweitert, indem JWST- und Chandra-Daten genutzt werden, um JADES ID 1 zu untersuchen, was sich als nicht gerade leicht herausstellt…
Laut gedacht...
Wie konnte JADES ID 1 so viel schneller „wachsen“ als erwartet, expandieren - nur 1 Mrd. JndU statt 3? Was sagt das über die Expansionsgeschwindigkeit oder die hypothetische early dark energy (EDE) aus – überhaupt die Expansionsgeschwindigkeiten in der Strahlen- und Materiedominierten Ära – Unterschiede zur heutigen DE dominierten Ära?
(Schon vor Jahren fasste, klar, Adam Riess, wer sonst, die bereits damals „unzähligen“ EDE’s Papers in einer Arbeit zusammen…aber ich bin nicht auf dem Laufenden)
Freundliche Wochenendgrüße
Mondlicht
- Published: 28 January 2026
An X-ray-emitting protocluster at z ≈ 5.7 reveals rapid structure growth
www.nature.com/articles/s41586-025-09973-1
Nicht nur die Evolution der Sterne und Galaxien muss etwas vordatiert werden, auch die der Clusters...
Da auf arxiv UND Nature veröffentlicht, nehme ich das Thema ernst.
Clusters sind die massereichsten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, klar, die als Indikatoren für die Entstehung großräumiger Strukturen dienen – und ihre „Vorgänger: Protoclusters: JWST und Chandra detektierten den derzeit frühesten beobachteten Cluster des Universums, nach nur 1 Mrd. Jahre nach dem Urknall: JADES ID 1 mit bisher 66 festgestellten „Mitgliedern“ und riesigen Wolken aus heißem Gas und einem gewaltigen Netzwerk aus DM. Solche „Haufen“ können dazu genutzt werden, den Anteil DM im Universum zu bestimmen und die Expansionsrate des Universums genauer zu berechnen und vielleicht sogar die „Tension“ aufzulösen? JADES-ID1 wurde dank zweier Haupteigenschaften als Protocluster identifiziert: Galaxiendichte - z ≳ 5 - und aus bestimmten Bereichen, emittierende Röntgenstrahlung (Chandra’s „Beitrag“), nicht so bei den anderen 6 Kandidaten für früheste Clusters im JADES Feld, weshalb ID 1 das einzige Untersuchungsobjekt blieb. Die Entdeckung von Proto-Haufen ist anspruchsvoll: Ihre „Mitgliedsgalaxien“ sind nur (relativ) schwach gebunden, und das entstehende heiße Intra-Cluster-Medium (ICM) befindet sich möglicherweise erst im Anfangsstadium der Virialisierung* oder während eines merging.
*Virialisierung beschreibt in der Astronomie und Astrophysik den Prozess, bei dem ein System gravitativ wechselwirkender Teilchen (wie Sterne, Gaswolken oder Galaxien) durch Kollaps und dynamische Entspannung einen stabilen Gleichgewichtszustand erreich KI
We measure a bolometric X-ray luminosity of Lbol=(1.5+0.5−0.6)×10^44 erg s^−1 and infer a total gravitating mass of M500=(1.8+0.6−0.7)×10^13 M⊙, making this system a progenitor of today's most massive galaxy clusters. The detection of extended, shock-heated gas indicates that substantial ICM heating can occur in massive halos as early as z≈5.7. In addition, given the limited survey volume, the discovery of such a massive cluster is statistically unlikely, implying that the formation of the large-scale structure must have occurred more rapidly in some regions of the early universe than standard cosmological models predict.
Die Beobachtung des schwachen ICM (intracluster medium), dem wichtigsten Indikator für den Beginn einer Virialisierung, erfordert die Identifizierung der ersten Protocluster, die eine Virialisierung durchlaufen, einen Multiwellenlängenansatz. Obwohl Messungen der Überdichte dichte Galaxienumgebungen aufzeigen, liefert der Nachweis des ICM^20,21,22 eine eindeutige Bestätigung für den Beginn des Gravitationskollapses. In dieser Arbeit wird dieser Ansatz erweitert, indem JWST- und Chandra-Daten genutzt werden, um JADES ID 1 zu untersuchen, was sich als nicht gerade leicht herausstellt…
Laut gedacht...
Wie konnte JADES ID 1 so viel schneller „wachsen“ als erwartet, expandieren - nur 1 Mrd. JndU statt 3? Was sagt das über die Expansionsgeschwindigkeit oder die hypothetische early dark energy (EDE) aus – überhaupt die Expansionsgeschwindigkeiten in der Strahlen- und Materiedominierten Ära – Unterschiede zur heutigen DE dominierten Ära?
(Schon vor Jahren fasste, klar, Adam Riess, wer sonst, die bereits damals „unzähligen“ EDE’s Papers in einer Arbeit zusammen…aber ich bin nicht auf dem Laufenden)
Freundliche Wochenendgrüße
Mondlicht
Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Tage her von Mondlicht2.
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- Mondlicht2
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Re: Protocluster (JADES ID 1) bei z ≈ 5,7 offenbart ein schnelles Strukturwachstum
6 Tage 22 Stunden her - 6 Tage 21 Stunden her
Hallo, ihr Lieben!
Es geht generell um die Strukturbildung im Universum, nicht nur um die „zu frühe, schnelle und massenreiche“ Evolution von Clusters
Wieso sollte Early Dark Energy* (EDE) für die Entstehung des Cosmic Web aus anfänglichen Dichteschwankungen im CMB und mit DM als dominantes, gravitationsbasiertes "Skelett" fungierend, nötig sein, vor allem nachdem es immer hieß, DE spielte 380 000 Jahre nach dem Urknall verglichen mit heute überhaupt keine Rolle - Planckgrafiken. EDE war wohl noch nicht "erdacht" und hat wie DE eine abstoßende, antigravitative Wirkung.
Wir kennen 95% des Universums nicht, braucht es da weitere unbekannte nicht beobachtete „ausgedachte“ Variablen wie EDE? Nur um 67 km/s/Mpc (Wendy Freedman, Anfang des Universums) an 70-74 km/s/Mpc „anzupassen“ (Adam Riess, „heute“) als Versuch die „Tension“ zu lösen was nicht gelang?
(Die verschiedensten Messergebnisse gelten als präzise.)
Warum sollte es nicht korrekt sein, dass der Raum im jungen Universum sich mit ca. 67 km/s/Mpc bewegte - die Inflation hatte die 60-fache Lichtgeschwindigkeit(!) - und seit ca. 5 Mrd. Jahren mit 70-74 km/s/Mpc unterwegs ist?
(Das Alter des Universums ist eng verwandt mit dem Wert der Ho, je größer er ist desto jünger und schneller expandiert der Raum, ein kleinerer Wert: älter und langsamer. Freedman’s Ergebnis von 67 km/s/Mpc bedeutet, das Universum ist eher 13,8 oder 13,9 Mrd. Jahre alt als 13,7, was „besser“ die „zu frühe“ Strukturbildung erklären würde.
(Wenn es sich bei DE um die Vakuumenergie handeln würde, um die unterschiedliche Anzahl von statistischen QF in verschiedenen Volumina des Universums zu verschiedenen Zeiten mit entsprechend sich steigernden Auswirkungen, würde EDE diese Hypothese nicht stützen, was gegen sie spräche, hypothetisch.)
*Als die Inflation den Raum wie einen Ballon aufblies metaphorisch gesprochen, ist seine Wirkung der Gravitation entgegengesetzt, die aber noch nicht existierte, aber sobald Gravitation als kosmischer „Player“ mitmischte, begann sie die „Höllenfahrt“ des Raumes - mit 60-facher Lichtgeschwindigkeit(!) - zu bremsen. Noch vor der Aussendung der CMB, soll das Universum "Gas gegeben" und beschleunigt haben - nicht ganz so stark wie die Inflation, angeblich, durch Early Dark Energy, aber nur kurzfristig wie es in der Literatur heißt, dann verschwand EDE wieder (Wohin?), bis das Universum wieder „auf die Bremse tritt“ bis der Raum vor ca. 5 Mrd. erneut beschleunigte, was mit DE erklärt wird…
Das glaube ich nie und nimmer, das reinste „Stop & Go“, haha.
Schönes Wochende, mit ordentlich "heller" positiver Energie, kleiner Scherz,
Mondlicht
🗼🌞 ☃️
Es geht generell um die Strukturbildung im Universum, nicht nur um die „zu frühe, schnelle und massenreiche“ Evolution von Clusters
Wieso sollte Early Dark Energy* (EDE) für die Entstehung des Cosmic Web aus anfänglichen Dichteschwankungen im CMB und mit DM als dominantes, gravitationsbasiertes "Skelett" fungierend, nötig sein, vor allem nachdem es immer hieß, DE spielte 380 000 Jahre nach dem Urknall verglichen mit heute überhaupt keine Rolle - Planckgrafiken. EDE war wohl noch nicht "erdacht" und hat wie DE eine abstoßende, antigravitative Wirkung.
Wir kennen 95% des Universums nicht, braucht es da weitere unbekannte nicht beobachtete „ausgedachte“ Variablen wie EDE? Nur um 67 km/s/Mpc (Wendy Freedman, Anfang des Universums) an 70-74 km/s/Mpc „anzupassen“ (Adam Riess, „heute“) als Versuch die „Tension“ zu lösen was nicht gelang?
(Die verschiedensten Messergebnisse gelten als präzise.)
Warum sollte es nicht korrekt sein, dass der Raum im jungen Universum sich mit ca. 67 km/s/Mpc bewegte - die Inflation hatte die 60-fache Lichtgeschwindigkeit(!) - und seit ca. 5 Mrd. Jahren mit 70-74 km/s/Mpc unterwegs ist?
(Das Alter des Universums ist eng verwandt mit dem Wert der Ho, je größer er ist desto jünger und schneller expandiert der Raum, ein kleinerer Wert: älter und langsamer. Freedman’s Ergebnis von 67 km/s/Mpc bedeutet, das Universum ist eher 13,8 oder 13,9 Mrd. Jahre alt als 13,7, was „besser“ die „zu frühe“ Strukturbildung erklären würde.
(Wenn es sich bei DE um die Vakuumenergie handeln würde, um die unterschiedliche Anzahl von statistischen QF in verschiedenen Volumina des Universums zu verschiedenen Zeiten mit entsprechend sich steigernden Auswirkungen, würde EDE diese Hypothese nicht stützen, was gegen sie spräche, hypothetisch.)
*Als die Inflation den Raum wie einen Ballon aufblies metaphorisch gesprochen, ist seine Wirkung der Gravitation entgegengesetzt, die aber noch nicht existierte, aber sobald Gravitation als kosmischer „Player“ mitmischte, begann sie die „Höllenfahrt“ des Raumes - mit 60-facher Lichtgeschwindigkeit(!) - zu bremsen. Noch vor der Aussendung der CMB, soll das Universum "Gas gegeben" und beschleunigt haben - nicht ganz so stark wie die Inflation, angeblich, durch Early Dark Energy, aber nur kurzfristig wie es in der Literatur heißt, dann verschwand EDE wieder (Wohin?), bis das Universum wieder „auf die Bremse tritt“ bis der Raum vor ca. 5 Mrd. erneut beschleunigte, was mit DE erklärt wird…
Das glaube ich nie und nimmer, das reinste „Stop & Go“, haha.
Schönes Wochende, mit ordentlich "heller" positiver Energie, kleiner Scherz,
Mondlicht
🗼🌞 ☃️
Letzte Änderung: 6 Tage 21 Stunden her von Mondlicht2.
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