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Weltraumschrott
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10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herClauss hat in einem anderen Thread die Problematik der Kipppunkte beim extrapolieren angesprochen. Manchmal ist das jedoch kein Problem. Wenn man die exponentielle Entwicklung der Raumfahrt hundert Jahre nach vorne extrapoliert, dann kann man sich leicht ausrechnen, wie viel Schrott dann auf unsere Köpfe kippt.
Harald Lesch hat in einem Video gesagt: "Der Wissenschaft fehlt eine innere Revision. Die Wissenschaft sollte sich vor einen Spiegel stellen und sich fragen: Was machen wir da überhaupt?" Die Frage hat Dringlichkeitsstufe 1: Was machen wir da überhaupt?
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herWenn man die exponentielle Entwicklung der Raumfahrt hundert Jahre nach vorne extrapoliert,
Minute 5:25 SpaceX plant eine Startfrequenz bis zu 44 Starts pro Jahr alleine von der Startrampe Pad39A.
Minute 5:18 SpaceX möchte aber noch zusätzliche Starteinrichtungen errichten.
Wenn man alle Vorhaben, die in dem gesamten Video angesprochen werden, aufrechnet, dann wird man auf 1 Start pro Woche kommen. 1 x pro Woche wird in nächster Zeit Weltraumschrott in den Weltraum gebracht. Wenn man das auf das nächste Jahrhundert exponentiell aufrechnet, denn werden es in 100 Jahren 10 Starts pro Tag werden. Und die Wissenschaft ist mitten drinnen. Um Klimaneutral zu bleiben, dürfen dann die Kühe weniger ausatmen. Wenn die Kühe das nicht schaffen, dann verkauft man ihnen Zertifikate, mit denen sie wieder mehr ausatmen dürfen.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herWenn die Kühe das nicht schaffen, dann verkauft man ihnen Zertifikate, mit denen sie wieder mehr ausatmen dürfen.
Das Problem ist eher, dass die Wissenschaft gar nichts macht, sondern jeder Wissenschaftler macht, was er will, oder besser gesagt: was er kann. Und die Wirtschaft/Militär bestimmt größtenteils. was geht.Harald Lesch hat in einem Video gesagt: "Der Wissenschaft fehlt eine innere Revision. Die Wissenschaft sollte sich vor einen Spiegel stellen und sich fragen: Was machen wir da überhaupt?"
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen herUnd genau das wird die Wissenschaft als erstes sehen, wenn sie sich in den Spiegel schaut. Und genau da gehört als erstes gehandelt. Aber nicht theoretisch, sondern praktisch.Das Problem ist eher, dass die Wissenschaft gar nichts macht, sondern jeder Wissenschaftler macht, was er will, oder besser gesagt: was er kann. Und die Wirtschaft/Militär bestimmt größtenteils. was geht.Harald Lesch hat in einem Video gesagt: "Der Wissenschaft fehlt eine innere Revision. Die Wissenschaft sollte sich vor einen Spiegel stellen und sich fragen: Was machen wir da überhaupt?"
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen her"die Wissenschaft" hat da gar nichts damit zu tun.Und genau das wird die Wissenschaft als erstes sehen, wenn sie sich in den Spiegel schaut. Und genau da gehört als erstes gehandelt. Aber nicht theoretisch, sondern praktisch.
Damit sollten wohl die Unis gemeint sein? Die Unis sollen ja eigentlich lehren und gar nicht forschen.
Es gibt Forschungsinstitute wie das MPI. Wer bezahlt das? Ein gemeinnütziger Verein, also Spenden.
Der gemeinnützige Verein ist aber nicht "die Wissenschaft".
Andere Forschungsinstitue finanzieren sich durch ihre Aufträge, das hat gar nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern ist ein Geschäftsmodell.
Also, meine Frage ist, wer ist "die Wissenschaft"?
Bei Veröffentlichungen steht oft am Ende, mit welchen Geldern das Projekt gefördert wurde. Sind diese Geldgeber "die Wissenschaft"?
Am ehesten kommen wohl die Internationalen Vereinigungen in Betracht. Die sagen aber niemandem, was er forschen soll. Sie veranstalten lediglich Kongresse und sammeln und vereinheitlichen das Wissen.
Letztlich kann "die Wissenschaft" nur die Summe der Wissenschaftler sein. Diese bestanden früher aus Adligen, die es sich leisten konnten, unproduktiv zu forschen. Heute sind die meisten auf Geldverdienen angewiesen. DAS ist die Antwort auf die Frage "Was machen wir da überhaupt?"
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herDas kann ich unterschreiben. Die Wissenschaft ist die Summe aller Wissenschaftler und die machen hier nur eins: Geld verdienen, weil ihnen gar nichts anderes übrigbleibt. Das hier ist ein wissenschaftliches Forum. Warum schreiben denn hier keine Wissenschaftler? Na ja, eh klar, weil sie hier kein Geld verdienen. Aber sie könnten doch über ihre missliche Situation schreiben, nämlich das ihre einzige Aufgabe als Wissenschaftler darin besteht, Geld zu verdienen. Aber das ist hier im Forum ausdrücklich unerwünscht, denn wenn man darüber schreiben würde, käme das Militär, die Politik und die Welt- und Finanzwirtschaft ins Spiel. Und das ist ausdrücklich unerwünscht. Hier beißt sich die Katze in ihren eigenen Schwanz. Und um zu ergründen, woher das alles kommt, müsste man dann auch noch die Geschichte von ganz vorne aufrollen. Und dann käme auch noch die Religion ins Spiel. Aber das alles ist vielleicht morgen anders. Oder in 10 Jahren, aber 20 Jahre wird es nicht mehr dauern. Aber über das kann man hier auch nicht schreiben. Einmal habe ich das kurz angeschnitten, da hat Clauss gleich mit Moderatorfarbe geschrieben, dass so etwas nicht erwünscht ist. Aber das liegt weder an den Moderatoren, noch am Administrator. Das liegt an etwas ganz anderem, was man hier jedoch auch nicht ansprechen kann.Letztlich kann "die Wissenschaft" nur die Summe der Wissenschaftler sein. Diese bestanden früher aus Adligen, die es sich leisten konnten, unproduktiv zu forschen. Heute sind die meisten auf Geldverdienen angewiesen. DAS ist die Antwort auf die Frage "Was machen wir da überhaupt?"
Harald Lesch ist Autodidakt. Der bräuchte kein Geld mehr zu verdienen. Seinesgleichen könnten sich im digitalen Zeitalter relativ leicht organisieren und gegen die missliche Lage der Wissenschaft etwas bewirken. Aber dazu ist der Harry ein viel zu normaler Mensch. In der Geschichte der Menschheit haben Großteils immer nur Verrückte und Spinner etwas bewirkt. Sowohl im Guten, leider noch mehr im Schlechten. Normale Menschen haben noch nie etwas bewirkt. Ausnahmen bestätigen das lediglich.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herAuszug aus Wikipedia:Leute wie Zeilinger können es sich leisten nebenbei zu forschen,
Zeilinger erhielt den Nobelpreis für Experimente mit verschränkten Photonen und allgemein verschränkten Quantenzuständen, wobei er unter anderem Quantenteleportation nachwies.
Auszug aus dem Testament von Alfred Nobel:
Das Kapital soll einen Fond bilden, dessen jährliche Zinsen als Preise denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben.
Inwieweit hat der Nachweis der Quantenverschränkung der Menschheit im verflossenen Jahr den größten Nutzen gebracht? Ich gehe davon aus, dass Alfred Nobel mit dem Ausdruck „der Menschheit“ mindestens 51% der Menschheit gemeint hat. Inwieweit hat der Nachweis der Quantenteleportation im verflossenen Jahr 4 Milliarden Menschen den größten Nutzen gebracht? Du als Rechtsanwalt weißt, dass das Missachten des Willen eines Verstorbenen Betrug ist. Ab einer gewissen Summe ist es schwerer Betrug und bei mehrfacher Wiederholung schwerer gewerbsmäßiger Betrug. Wenn man sich die Nobelpreise der letzten 50 Jahre ansieht, dann frage ich mich, warum sich die Wissenschaft (die Summe aller Wissenschaftler) das gefallen lässt. Das ist mir absolut schleierhaft.
Auf Anhieb fallen mir 2 Organisationen ein, die sich im verflossenen Jahr einen Nutzen von der Teleportation erhofft haben. Das Militär mit der Hoffnung, dass man eventuell militärische Geheimnisse in Echtzeit und Abhörsicher übermitteln könnte. Und die internationalen Börsen, die vor einiger Zeit quer durch den Atlantik ein Kabel verlegt haben, um Bruchteile von Mikrosekunden schneller kaufen und verkaufen zu können. Denn damit hat man einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Die haben sich erhofft, dass man mit Teleportation den Börsen-Handel in Echtzeit betreiben könnte. Beide haben sich von vornherein kaum Hoffnung auf Erfolg gemacht. Wenn es aber um Billionen geht oder um Kriegstreiberei, dann treibt man sogar die geringste Hoffnung voran.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herDas ist schon ein bisschen seltsam.Inwieweit hat der Nachweis der Quantenverschränkung der Menschheit im verflossenen Jahr den größten Nutzen gebracht? Ich gehe davon aus, dass Alfred Nobel mit dem Ausdruck „der Menschheit“ mindestens 51% der Menschheit gemeint hat.
Die vorgesehenen Zeiten werden auch nicht so eingehalten, schon beim Nobelpreis für Einstein wurde diese Frist überschritten. Auch Perlmutter und Schmidt etc haben den Preis ja erst nach vielen Jahren nach ihrer Veröffentlichung erhalten, das geht ja gar nicht anders, weil das ja erst überprüft werden muss etc. Da könnte in der Regel nie ein Preis überreicht werden, oder dann nur in großer Ungewissheit.
Beim Nutzen muss man allerdings sagen, dass der nicht auf das letzte Jahr bezogen sein muss, sondern eher auf die Zukunft bezogen, das ist sicher nur eine schlampige Übersetzung. Der Nutzen für die Menschheit ist bei Grundlagenforschung natürlich schwer einzuschätzen und dann doch eher abstrakt.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen herIch vermute eher, dass Alfred Nobel mit dem Begriff „verflossenem Jahr“ gemeint hat, dass im verflossenen Jahr die Bedeutung erkannt wurde, welche dann ausgezeichnet wird. Und nicht, dass es im verflossenen Jahr bereits den größten Nutzen gebracht haben muss. Bei Einstein war ja das auch so der Fall. 1921 hat man den großen Nutzen für die Menschheit erkannt und er hat daraufhin den Nobelpreis erhalten. Der Nutzen für die Menschheit ist dann auch erst später eingetreten. So wie das auch heute sein sollte. Bei der Quantenteleportation hat man schon bei der Nobelpreisverleihung gewusst, dass man damit niemals Informationen übertragen werden kann und somit nutzlos für die Menschheit bleiben wird. Zumindest aus heutiger Sicht.Beim Nutzen muss man allerdings sagen, dass der nicht auf das letzte Jahr bezogen sein muss, sondern eher auf die Zukunft bezogen, das ist sicher nur eine schlampige Übersetzung.
Die Ungereimtheiten beim Thema „Nobelpreis“ stammen ja nicht von mir. Das habe ich schon oft und von vielen gelesen. Was ich mich erinnern kann, hat auch Josef, jedoch in einem anderen Zusammenhang, in einem seiner Videos gesagt. „Nobelpreise sind sehr kontraproduktiv. Sie veranlassen Wissenschaftler, nicht zusammenzuarbeiten, weil sie befürchten, ihre Informationen könnten andere für sich ausschlachten und dadurch zu einem Nobelpreis kommen. Und so kochen alle ihr eigenes Süppchen.“ So ungefähr habe ich die Worte von Josef in Erinnerung. Aber die ganze Nobelpreisgeschichte ist in den Jahrzehnten derart glorifiziert worden, dass sich niemand darüber Gedanken macht. Vergleichbar mit den Heiligtümern der Religionen. Der Nobelpreis ist das Heiligtum schlechthin der Wissenschaft. Da hinterfragt man nicht, was da vor sich geht. Die Würde des Nobelpreiskomitees ist unantastbar.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen hergenau, das wird es sein, was natürlich auch sehr schwammig ist und sehr vom Komitee abhängt, aber wie sollte es anders gehen.Ich vermute eher, dass Alfred Nobel mit dem Begriff „verflossenem Jahr“ gemeint hat, dass im verflossenen Jahr die Bedeutung erkannt wurde, welche dann ausgezeichnet wird.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herSo wie es schon bei Albert Einstein und vielen anderen anders gegangen ist.aber wie sollte es anders gehen.
Das Nobelpreiskomitee gibt bekannt:
Den Nobelpreis 2024 bekommt Harald Lesch für seine bahnbrechende Erkenntnis, dass die Wissenschaft sich eine innere Revision schafft und sich in den Spiegel schaut und sich fragt: "Was machen wir da eigentlich?" Langfristig würde das nicht nur der halben Menschheit, sondern der gesamten Menschheit einen nie zuvor dagewesenen Nutzen bringen, denn dann würde sich die Wissenschaft und deren Geldgeber wieder auf Themen konzentrieren, die für die Menschheit nützlich sind.
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Re: Weltraumschrott
10 Monate 2 Wochen herDer direkte Nutzen für die Zukunft ist zwar abstrakt und unbezifferbar aber, wie die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, nicht zu unterschätzen.Der Nutzen für die Menschheit ist bei Grundlagenforschung natürlich schwer einzuschätzen und dann doch eher abstrakt.
Immerhin können wir GPS nutzen, mobil telefonoieren und hier im Forum schreiben mit Maschienen von deren Leistungsfähigkeit zur Zeit von Apollo 11 noch nichtmal zu träumen war.
Industrie baut auf Grundlagenforschung auf und nutzt deren Ergebnisse.
Anderereits fördert Grundlagenforschung auch durch ihre Anforderungen an Präzision die technologische Weiterentwicklung.
Das Thema "Nobelpreis" hatten wir aber schon im alten Forum.
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