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MOND
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MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herphys.org/news/2024-05-dark-main-rival-theory-dead.html
The main postulate of MOND is that gravity starts behaving differently to what Newton expected when it becomes very weak, as at the edges of galaxies.
But the study showed that, given how MOND would have to work to fit with models for galaxy rotation, it cannot also fit the Cassini radio tracking results—no matter how we tweak the calculations.
That's not the only bad news for MOND. Another test is provided by wide binary stars—two stars that orbit a shared center several thousand AU apart.
The chance of MOND being right given these results is the same as a fair coin landing heads up 190 times in a row.
Results from yet another team show that MOND also fails to explain small bodies in the distant outer solar system
But MOND also fails on scales larger than galaxies: it cannot explain the motions within galaxy clusters
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen herSolange das Verhalten von Galaxien über lineare Anziehung, also proportional_abstandsabhängig, zu erklären versucht wird, kann es nicht funktionieren.The Cassini spacecraft and other recent tests may invalidate MOND
phys.org/news/2024-05-dark-main-rival-theory-dead.html
The main postulate of MOND is that gravity starts behaving differently to what Newton expected when it becomes very weak, as at the edges of galaxies.
But the study showed that, given how MOND would have to work to fit with models for galaxy rotation, it cannot also fit the Cassini radio tracking results—no matter how we tweak the calculations.
That's not the only bad news for MOND. Another test is provided by wide binary stars—two stars that orbit a shared center several thousand AU apart.
The chance of MOND being right given these results is the same as a fair coin landing heads up 190 times in a row.
Results from yet another team show that MOND also fails to explain small bodies in the distant outer solar system
But MOND also fails on scales larger than galaxies: it cannot explain the motions within galaxy clusters
Gravitation ist Eigenbeschleunigung der Materie und diese ist vom "Trägerdruck" und den Umständen am Ort des Basisteilchens abhängig.
Heisst: die eigenbeschleunigung ist in den Aussenbereichen von Galaxien stärker als weiter drinnen.
Das scheint dann so als sei weitere Materie, bezeichnet als DM, vorhanden.
Ist aber nicht notwendig.
Kurt
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- Rainer Raisch
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herWie kommst Du denn auf diese absurde Idee? Das versucht nichtmal MOND....achso ja, die dritte Variante geht so, das ist aber nur eine vereinfachte Variante.über lineare Anziehung, also proportional_abstandsabhängig, zu erklären versucht wird
gMon1 ≈ g·μMon.(g/aMon)
gMon2 ≈ g·μMON.(g/aMon)
gMon3 ≈ ²(mG·aMon)/r
μMon.x = 1/(1+x)
μMON.x = 1/²(1+x²)
aMon ≈ H°c/2pi
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen herDa ist nichts absurd, absurd ist wenn man von Anziehung ausgeht, sowas gibts nämlich nicht.Wie kommst Du denn auf diese absurde Idee? Das versucht nichtmal MOND....achso ja, die dritte Variante geht so.über lineare Anziehung, also proportional_abstandsabhängig, zu erklären versucht wird
gMon1 ≈ g·μMon.(g/aMon)
gMon2 ≈ g·μMON.(g/aMon)
gMon3 ≈ ²(mG·aMon)/r
μMon.x = 1/(1+x)
μMON.x = 1/²(1+x²)
aMon ≈ H°c/2pi
Auch das Manipulieren an der Gravitation bringt nichts, Materie beschleunigt sich nämlich selber.
Und zwar absolut abhängig von den Umständen die am Ort des Teilchen herrschen.
Heisst: es gibt keinerlei direkten Zugriff auf aussenliegende Umstände.
Kurt
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- Rainer Raisch
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herGenau das wird alles mitMaterie beschleunigt sich nämlich selber.
Und zwar absolut abhängig von den Umständen die am Ort des Teilchen herrschen.
Heisst: es gibt keinerlei direkten Zugriff auf aussenliegende Umstände.
g = ∇Φ = -G·M/r²
sehr gut beschrieben.
Es ist Dir anscheinend entgangen, dass Φ bzw ∇Φ genau die "Umstände" am Ort des Teilchens beschreibt.
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen herEs geht um die Erklärung der Umstände und Vorgänge, wieso sich das Phänomen "Gravitation" zeigt. Meine Meinung/eine mögliche Erklärung dazu habe ich oberhalb kurz dargelegt.Genau das wird alles mitMaterie beschleunigt sich nämlich selber.
Und zwar absolut abhängig von den Umständen die am Ort des Teilchen herrschen.
Heisst: es gibt keinerlei direkten Zugriff auf aussenliegende Umstände.
g = ∇Φ = -G·M/r²
sehr gut beschrieben.
Es ist Dir anscheinend entgangen, dass Φ bzw ∇Φ genau die "Umstände" am Ort des Teilchens beschreibt.
Mathematisch ist alles möglich, da kann sogar "berechnet" werden, dass man keine Einwegmessung fürs Licht machen kann.
Kurt
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herNein.Es geht um die Erklärung der Umstände und Vorgänge
Es geht darum, dass MOND wieder falsifiziert wurde.
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen herIn einer Kepler-Galaxie wären die äußeren Sterne viel langsamer als die inneren. Die Zeitdilatation besagt sinngemäß: Je schneller im Raum umso langsamer in der Zeit, und umgekehrt.
In einem Koordinatensystem mit Zeit- und Raumachsen senkrecht aufeinander wäre eine Kepler-Galaxie nicht mehr scheiben- sondern trichterförmig. Je weiter außen die Sterne, umso mehr Vorsprung haben sie in Richtung Zukunft.
Angenommen, die Gravitation wirkt auch in diese Richtung. Dann würden diese Sterne vom Gravitationszentrum der Galaxie angezogen und darin gehemmt, ihren zeitlichen Vorsprung weiter auszubauen. Damit würden sie langsamer in der Zeit und, um der Zeitdilatation Genüge zu tun, schneller im Raum.
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herDie gravitative Zeitdilatation σ (Shapirofaktor) ist ja nichts Neues. Sie ist ja die "erste" Ursache der Anziehungskraft. Die Raumkrümmung wirkt sich nur bei bewegten Objekten merkbar aus.Angenommen, die Gravitation wirkt auch in diese Richtung. Dann würden diese Sterne vom Gravitationszentrum der Galaxie angezogen und darin gehemmt, ihren zeitlichen Vorsprung weiter auszubauen. Damit würden sie langsamer in der Zeit und, um der Zeitdilatation Genüge zu tun, schneller im Raum. im Raum.
Sie wirkt halt im Zentrum am stärksten und sollte dann mit 1/r² abflachen (σ→1).
g = ∇Φ = -G·M/r² = -c²rs/2r² Newton (lokal)
g = -σ'c² = -c²∇.(²(1-rs/r)) = -c²rs/2r²σ Einstein (global)
Gemäß SRT wird die Bahn lorentzkontrahiert, und somit auch der Krümmungsradius, weshalb die Geschwindigkeit höher als nach Newton sein muss. Doch auch dieser Effekt sollte ja mit abnehmender Geschwindigkeit verschwinden.
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: MOND
10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen herDer Sternenwind des Sterns ist nicht gerichtet, sondern ungerichtet in alle Richtung gleichermaßen, er treibt gar nichts voran.Arbeitshypothese: ein Stern stellt eine Rakete dar, er beschleunigt in der Richtung in der er fliegt, weil der Sternenwind ihn vorantreibt. Letztlich landet mehr Sternmaterial hinter ihm als vor ihm.
Das Material verteilt sich deshalb gleichmäßig, ganz unabhängig von der Bewegung des Sterns.
Das ISM (Interstellares Medium) bewegt sich wie fast alle Sterne in die gleiche Richtung und bietet daher auch keinen großen Widerstand.
Allerdings bewegt sich unsere Sonne bzw das Sonnensystem schneller als die Umgebung. Daher bildet sich in Bewegungsrichtung eine Stoßfront des Sonnenwindes mit dem ISM, und auf der abgewandten Seite eine Schleppzone.
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche herUnd warum bewegt sich die Sonne schneller als das ISM ? weil das ISM der "Auspuff" der anderen Sterne ist ? in der Stoßfront vor der Sonne neutralisieren sich die Ladungen während sie sich hinter der Sonne trennen ( die Elektronen des Sonnenwindes werden von der gammastrahlung ja stärker beschleunigt als die Protonen ( sofern sie frei sind )) ergibt sich da eine Potentialdifferenz?Allerdings bewegt sich unsere Sonne bzw das Sonnensystem schneller als die Umgebung. Daher bildet sich in Bewegungsrichtung eine Stoßfront des Sonnenwindes mit dem ISM, und auf der abgewandten Seite eine Schleppzone.
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche herweder nochweil das ISM der "Auspuff" der anderen Sterne ist ? in der Stoßfront vor der Sonne neutralisieren sich die Ladungen während sie sich hinter der Sonne trennen
Das ISM besteht zum größten Teil aus verdichtetem IGM (Intergalaktisches Medium). Es bringt mehr auf die Waage als alle Sterne zusammen.
Die Sonne hat in ihrer gesamten Lebenszeit bisher nur ca 1/3000 ihrer Masse verloren.
Und am Plasma ändert sich dabei gar nichts.Es wird allenfalls noch aufgeheizt.
wiki:
Als Bugstoßwelle (auch Bugschock, englisch bow shock) wird in der Astronomie die bogenförmige Stoßfront bezeichnet, die entsteht, wenn ein Plasmastrom auf ein astronomisches Objekt („Hindernis“) trifft und dabei von Über- auf Unterschallgeschwindigkeit abgebremst wird. Das Plasma wird dabei verdichtet und aufgeheizt.
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche herDas ist merkwürdig. Kann eigentlich nur bedeuten das entweder die Sonne irgendwann mal einen Kick bekommen hat oder das ISM in unserer Gegend noch irgend einen Wind von irgendwoher mit trägt.Allerdings bewegt sich unsere Sonne bzw das Sonnensystem schneller als die Umgebung. Daher bildet sich in Bewegungsrichtung eine Stoßfront des Sonnenwindes mit dem ISM, und auf der abgewandten Seite eine Schleppzone.
Ich nehme an die Messung stammt von den Voyager-Sonden?
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche herNein, nicht "nur" das ISM, sondern der LSR (local standard of rest), also die meisten Sterne rundherum.oder das ISM in unserer Gegend noch irgend einen Wind von irgendwoher mit trägt.
Das Sonnensystem vollzieht zusätzlich eine Sinuskurve, schwingt also über und unter das Zentrum der Scheibe.
Außerdem durchqueren wir zur Zeit (x Millionen Jahre) eine Blase (Local Bubble) mit sehr dünnem ISM.
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche herKeine Ahnung was ein LSR sein soll, kann man den anfassen? (ironisch gemeint)Nein, nicht "nur" das ISM, sondern der LSR (local standard of rest), also die meisten Sterne rundherum.oder das ISM in unserer Gegend noch irgend einen Wind von irgendwoher mit trägt.
Das Sonnensystem vollzieht zusätzlich eine Sinuskurve, schwingt also über und unter das Zentrum der Scheibe.
Außerdem durchqueren wir zur Zeit (x Millionen Jahre) eine Balse (Local Bubble) mit sehr dünnem ISM.
Beim ISM und der Sonne handelt es sich immerhin um reale Objekte (Teilchen) die der Schwerkraft gehorchen müssen. LSR ist wohl irgend was abstraktes.
Das die Scheibe "wobbelt" war mir schon klar. Aber wieso die Sonne anders als das umgebende Medium? Das kann ja nur bedeuten das eins von beiden irgendwann einen Kick bekommen hat, sonst wären die Orbits nahezu gleich.
Anfangs wollte ich noch nach der Nähe von Massenansammlungen (Spiralarm oder sonstwas) fragen aber auch das müsste ISM und Sonne gleichermaßen betreffen. Kann also nicht der Grund für eine asymmetrische Heliosphäre sein.
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Re: MOND
10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche herNein, nicht wirklich. Es ist der lokale Durchschnitt der anderen Sterne rundherum.LSR ist wohl irgend was abstraktes.
uo = 14600 m/s schneller als der LSR
Tja, was der Grund ist, weiß man nicht, und wieso das Sonnensystem dann nicht die Galaxie verlässt, auch nicht.
Die Bahn ist ja eher nach innen gerichtet (ur=11100 m/s). Und das ist für eine Ellipse eben gleich doppelt zu schnell.
Die Lokale Blase (r ≈ 250 ly) wird dabei auch nicht so viel ausmachen.
Zufällig gibts gerade ein aktuelles Video zur LB
Bei Min 30 die Auswirkung einer SN auf die Heliopause (Sonnenwindblase)
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Infos
Entwicklung und Design: It Prisma