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locked Artemis Raumanzüge

Artemis Raumanzüge

1 Monat 6 Tage her - 1 Monat 6 Tage her
#866
Auf diesem Video sieht man ganz genau, wo die Drehgelenke angebracht sind. Beim Hals, bei den Händen, in der Mitte zwischen Körper und Füssen und an den Füßen. Drehgelenke müssen sein, denn ein mit 0,6 bar aufgeblasener Raumanzug ohne Drehgelenke würde keine einzige Bewegung zulassen. Die Drehgelenke geben alle Bewegungen vor, welche die Astronauten ausführen können. Das größte Problem dabei ist, dass alle Bewegungen des Menschen durch Reflexe gesteuert werden. Wenn du stolperst, dann denkst du nicht bewusst nach, wie du dich abstützen kannst, damit du nicht zur Gänze auf den Boden fällst. Du machst das reflexartig. Wenn aber die Gelenke nicht exakt genau diese Reflexbewegungen zulässt, fällst du auf den Boden.

Bei dem Video kann man genau die einstudierten Bewegungen sehen, die auch der Raumanzug zulässt. Würde ich der Astronautin einen Ball halbwegs scharf zuwerfen, sie könnte ihn nicht fangen. Und wenn ich ihn 100 x zuwerfe, könnte sie ihn 100 x nicht fangen. Zufällige Ausnahmen würden das lediglich bestätigen. Ihre reflexartigen Bewegen, damit sie den Ball fangen kann, lässt der Raumanzug nicht zu.

An dem Raumanzug hat man bereits 10 Jahre gearbeitet. Es existieren jedoch aus der Apollozeit Raumanzüge, die bereits 12 x auf dem Mond einwandfrei funktioniert haben. So wird es zumindest verlautbart. "Never change a winning team“ kennt jeder Fußballtrainer. Einen Raumanzug, der sich schon bestens bewährt hat, wechselt man nicht aus. Aufgrund der Quantenphysik hat man in den letzten Jahren großartige Materialien hervorgebracht. Ein bestens bewährtes System fertigt man genau so, wie es sich bereits bewährt hat, aber nur mit besseren Materialien, die um die Hälfte weniger Gewicht haben und 3 x so widerstandsfähig sind. In 3 Monaten sind die Raumanzüge fertig. Man wird natürlich Erfahrungen miteinbeziehen, die man mit den Raumanzügen bei Außenarbeiten auf der ISS gemacht hat. Das verlängert die Zeit von 3 Monaten auf 3 Jahre. Aber dann ist der Raumanzug fertig. An den jetzigen Raumanzügen hat man 10 Jahre gearbeitet und die sind noch immer nicht einsatzbereit. Irgendwann werden sie einsatzbereit sein, irgendwo, aber sicher nicht auf dem Mond. Denn wenn man sich auf dem Mond bewegt und stolpert, stützt man sich reflexartig auf, wenn der Raumanzug genau diesen Reflex zulässt. Tut er aber nicht oder nur in den seltensten Fällen. Man fällt auf die Nase.

Als wir Kinder waren, wurde uns gelehrt: "Du sollst nicht lügen!"
Jetzt sind wir groß geworden, jetzt fragen wir: "Was ist die Wahrheit?"
Letzte Änderung: 1 Monat 6 Tage her von badhofer.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 6 Tage her - 1 Monat 6 Tage her
#867
Bis jetzt habe ich tatsächtlich keine vernünftige Erklärung dafür gehört warum man nicht einfach die alten Raumanzüge nimmt, die einzige ernstzunehmende Ausrede die mir dazu einfiele wäre dass das den Steuerzahler zu billig käme, aber dafür dass man die Originalaufnahmen überspielt und die ursprüngliche Raketentechnologie vergessen hat gibt es eh auch keine Rechtfertigung, also passt das eh ganz gut ins Bild  🤡
Letzte Änderung: 1 Monat 6 Tage her von Yukterez.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 6 Tage her
#868
Es existieren jedoch aus der Apollozeit Raumanzüge, die bereits 12 x auf dem Mond einwandfrei funktioniert haben. So wird es zumindest verlautbart.
 
Mondlandungs-Verschwörungs-Schwurbel-Thread zweiter Versuch??!!
Bin ja fast schon gespannt, wie Du diesmal die Katze aus dem Sack (bzw. dem Raumanzug ) lässt.
Danke von: UN73, Miky
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 6 Tage her - 1 Monat 6 Tage her
#869
wiki:
Als er durch die Ausstiegsschleuse wieder in das Raumschiff zurückkehren wollte, hatte sein Schutzanzug sich durch den Innendruck dermaßen versteift, dass er nicht mehr genügend Bewegungsfreiheit besaß, um in die enge Schleuse zu gelangen. Der Druck im mit reinem Sauerstoff gefüllten Anzug konnte von 0,40 bar auf 0,23 bar reduziert werden. Mit diesem vorab für Notfälle vorbereiteten Modus gelang es Leonow, den Anzug wieder beweglicher zu machen und in die Schleuse zurückzukehren.

Und das ist gar nicht lustig oder gar "bewährt":
wiki:
Damit sich der Anzug im Vakuum nicht übermäßig aufbläht und den Raumfahrer unbeweglich macht, wird der Druck im Anzug im Vergleich zur Erdatmosphäre so weit wie physiologisch möglich gesenkt. Je nachdem, in welcher Atmosphäre der Raumfahrer sich vor dem Ausstieg befunden hat, ist daher eine Anpassung an den reduzierten Druck erforderlich, um eine Dekompressionserkrankung zu verhindern. So muss beispielsweise auf der ISS ein Außenbordeinsatz im Raumanzug durch das mehrstündige Atmen von reinem Sauerstoff vorbereitet werden,
Letzte Änderung: 1 Monat 6 Tage her von Rainer Raisch.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 6 Tage her
#870
Ich habe einmal folgendes gelesen. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Das Prinzip wird schon stimmen, aber ob die angegebenen Werte so stimmen, weiß ich auch nicht:
Die menschliche Biologie ist für einen Druck von 1 bar ausgelegt. Um sich länger aufzuhalten, benötigt man mindestens 0,6 bar. Darunter fängt man an, zu merken, dass da etwas nicht stimmt. Man fängt an, sich unwohl zu fühlen. Ab 0,4 bar erwärmt sich das Blut. Man bekommt Fieber und die Augen fangen an, sich herauszudrücken. Man bekommt Augenschmerzen. 
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 5 Tage her
#876
Mondlandungs-Verschwörungs-Schwurbel-Thread zweiter Versuch??!
Sieht für mich so aus.

Nur ein oder zwei Stichworte bei Google eingegeben und es ist klar, dass selbst wenn man noch Dutzende von den alten Anzüge hätte oder sie herstellen kann, die trotzdem nicht für Artemis taugen. Das von der NASA angegebene Hauptproblem ist der Mondstaub mit seinen sehr speziellen Eigenschaften, die ja schon im anderen Thread angesprochen wurden. Die alten Anzüge wurden nur wenige Male benutzt. Viel mehr wäre nicht drin gewesen, dann wären sie kaputt gewesen. Weil der Staub in Dichtungen und Gewinde eingedrungen ist und die Anzüge sehr schnell undicht geworden wären und/oder nicht mehr hätten angezogen werden können. Reißverschlüsse der alten Anzüge sind sehr schnell kaputt gegangen. Auch die Aufenthaltsdauer in den Anzügen soll bei Artemis viel länger sein. Da reicht die einfache Windel für die menschlichen Ausscheidungen wie bei Apollo kaum mehr. Usw. usf. Wenn man wirklich interessiert ist, kann man das alles nachlesen an diversen Stellen.

Es läuft genau das, was ungewollt im anderen Thread angeführt worden ist.
Der zunehmende Aufwand beim Artemis-Programm wird die Apollo-Geschichte in ein anderes Licht rücken. Das kann auch die NASA nicht verhindern. Walter Ulrich hat ein Video über die „Verschwörungstheoretiker“ herausgebracht. Auch Josef Gaßner leistet einen Kommentar dazu. Josef ist jedoch ein anderes Kaliber. Er weiß, was Sache ist. Er nennt die Verschwörungstheorien nicht Verschwörungstheorien sondern „alternative Weltbilder“ Und in einem anderen Punkt hat er ebenfalls recht. Im digitalen Zeitalter organisieren sich die „Menschen mit einer anderen Meinung“. Früher war das nicht möglich. Da war es für die NASA ein leichtes Spiel, über vereinzelte Kritiker darüberzufahren. Alleine gestellt waren die Kritiker machtlos. Organisiert sind nicht mehr machtlos. Der Zeitpunkt des Videos ist denkbar ungünstig, denn die Menschheit steht vor einem Ereignis, dass es in der Geschichte der Menschheit noch niemals gegeben hat. Also, gegeben hat es das schon oft, sogar schon sehr oft, aber immer nur lokal. Dieses Mal ereignet sich das ganze global, denn heute kann sich jeder Mensch der Welt aufgrund der Digitalisierung mit jedem Menschen der Welt mit Lichtgeschwindigkeit organisieren. Die Massen werden sich global erheben und sich gegen das vorherrschende historisch gewachsene System auflehnen.!

Nur dass das Video und auch Josef Gaßner mit den obigen Aussagen völlig misinterpretiert wurden. Das Video ist von Prof. Dr. Ulrich Walter, dem ehemaligen Wissenschaftsastronauten, und es heißt "MYTHOS MONDLANDUNG: Der unwiderlegbare Beweis der Apollo 11 Mission".



Josef Gaßner darin (ab 5:46 - ich habe versucht, das aufzuschreiben, ein offizielles Transkript habe ich nicht gefunden):
Immer gab es diese, diese Ideen. Aber nie waren sie so gut organisiert wie heute. Und das hat diesen ganz eigenwilligen Effekt. Information, Wissen, ist heute einfacher zugänglich als je zuvor. Und trotzdem sind auch die Verschwörungstheorien oder diese, nennen wir sie mal alternativen Weltbilder, ist weniger negativ belastet. Die sind so verbreitet wie nie zuvor. Weil sie sich sehr gut organisieren können plötzlich. Weil sie eine Plattform haben, wo sie gemeinsam sich austauschen können. Und sich immer mehr auch gegenseitig in ihrer Meinung beeinflussen, insofern, dass wenn ich eine abstruse Idee habe, und gut verteilt irgendwo in der Gesellschaft mich befinde mit dieser Idee, komme ich vielleicht mal wieder davon ab. Wenn ich aber nur noch in einem Zentrum des () dieses Geschehens mich bewege, nur noch die extremsten linken oder rechten politischen Bilder sehe oder in der Wissenschaft irgendwie (die) ganz abstrusen Sachen, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich sehr sehr schmal, schmal schmal schmal, und nur noch Scheuklappen auf habe.

Klingt für mich völlig anders als oben interpretiert. Dass die Organisation von Menschen mit alternativen Weltbildern dazu führt, dass die realen Fakten, obwohl viel leichter als früher zu bekommen, es immer schwerer haben, und dass diese Menschen an Information gegen ihre Meinung oft gar nicht mehr interessiert sind, bzw. diese Information sie gar nicht mehr erreichen kann. Was im Video nach H. Gaßners Statement auch ausgeführt wird.

Das, was in Threads wie diesen meiner Meinung nach vereinzelt zu beginnen scheint.
Danke von: UN73
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 5 Tage her
#877
Ab 0,4 bar erwärmt sich das Blut.


 
Warum und wie sollte sich das Blut erwärmen ? 

Das Blut erwärmt sich nicht. Der Siedepunkt ist vom Druck abhängig. Bei totalem Druckabfall sinkt der Siedepunkt unter die Körpertemperatur. Die Körperflüssigkeiten werden gasförmig und zerreissen die Zellen. Zum "gasförmig werden" sagt man landläufig auch, es kocht. Kochen ist in der Alltagserfahrung mit hoher Temperatur assoziiert, daher das Missverständnis. Bei 0.3 Bar ist man davon noch weit entfernt.

Hier ist das, was passiert, von Prof. Dr. Ulrich Walter ziemlich drastisch beschrieben:
Kochendes Blut, Kreislaufkollaps: Astronaut berichtet von Gefahren im All
Danke von: Rainer Raisch
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 5 Tage her - 1 Monat 5 Tage her
#879
@heinzendres
Auszug aus Wikipedia: Ist der Mensch im Weltall dem Vakuum ausgesetzt, beginnt sein Blut in den Adern also förmlich zu kochen. Dabei bilden sich im Blut und im Gewebe kleine Bläschen aus Wasserdampf. Unser Körper erkennt diese als Fremdkörper und bildet Thromben und Embolien.

Na ja, vielleicht habe ich das Wort „kochen“ falsch interpretiert. Da hast du vielleicht recht. Ich habe es so interpretiert, dass wenn das Blut bei 0 bar zu kochen beginnt, dann muss es sich bei abnehmendem Druck zunehmend erwärmen, sonst würde es ja nicht bis zum Siedepunkt ansteigen. Vielleicht hat der Begriff „kochen“ in diesem Fall mit Wärme gar nichts zu tun, sondern ist nur ein biologischer Vorgang, der einen Effekt auslöst, den man mit „kochen“ vergleichen kann. Da habe ich mich möglicherweise getäuscht. Trotzdem muss dieser Effekt, der bei 0 bar eintritt, sich schon bei zunehmender Druckverringerung zunehmend aufbauen und langsam Thromben und Embolien aufbauen.


Miky schrieb:
Weil der Staub in Dichtungen und Gewinde eingedrungen ist und die Anzüge sehr schnell undicht geworden wären und/oder nicht mehr hätten angezogen werden können.

Also, einen Anzug herstellen, bei dem kein Feinstaub eindringt, kann kein Problem sein. Also, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Problem sein soll.

Miky schrieb:
Auch die Aufenthaltsdauer in den Anzügen soll bei Artemis viel länger sein. Da reicht die einfache Windel für die menschlichen Ausscheidungen wie bei Apollo kaum mehr. Usw. usf. Wenn man wirklich interessiert ist, kann man das alles nachlesen an diversen Stellen.

Also, da sprichst du etwas sehr Interessantes an. Ich war immer der Meinung, dass man das so löst, wie man es auch bei Außenarbeiten auf der ISS löst. Man geht hinein auf ein WC, wenn es über Windeln hinaus erforderlich ist. Und so wäre das auch auf dem Mond und Mars und sonst überall. Bei dem Video, wo der neue Raumanzug vorgestellt ist, ist aber auch nicht zu erkennen, dass Maßnahmen enthalten sind, welche die Astronauten ermöglichen, ohne einer Toilette auf die Toilette zu gehen. 

Das ändert jedoch nichts am Grundproblem. In einer Umgebung von 0 bar muss man den Raumanzug aufblasen um zu überleben. Ein aufgeblasener Raumanzug lässt ohne Gelenke keine Bewegung zu. Durch die Gelenke gibt der Raumanzug einen genauen Bewegungsablauf vor (gut zu erkennen im Video). Reflexbewegungen kommen in Konflikt mit den vorgegebenen Bewegungen des Raumanzuges. Außenarbeiten auf der ISS werden langsam und behutsam ausgeführt. Reflexbewegungen kommen dadurch nicht vor. 
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Letzte Änderung: 1 Monat 5 Tage her von badhofer.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 5 Tage her
#880
Vorbemerkung: Ich habe und hatte nie auch nur den allerleisesten Hauch eines Zweifels, dass die Amis auf dem Mond waren.Nur sind meiner Ansicht nach zwei Beweise dürftig. Die Triangulation der Radiosendungen vom Mond beweisen eigentlich nur, dass dort ein Sender gewesen sein muss. Dieser hätte Bandaufnahmen abspielen können. Auch das mit dem Mondgestein ist nicht wirklich ein Beweis. Sie hätten die Steine ja wie die Russen beschafft haben können, oder hätten passende Meteoriten zum Mondgestein überreden können. Die restlichen Beweise scheinen jedoch stichhaltig zu sein.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 5 Tage her - 1 Monat 5 Tage her
#882
nur, dass dort ein Sender gewesen sein muss.

 
Mir ist nicht ganz klar, von welchem ehemaligen Sender Du sprichst.

Dort sind Prismenspiegel, die jeder anvisieren kann, und mit denen die Entfernung exakt vermessen wird.
www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/lase...hinen-a-1278583.html
Von hundert Billiarden zum Mond ausgesendeten Lichtteilchen kommt nur eines wieder zurück, der Rest wird auf Hin- und Rückweg zu stark gestreut. Nur wenige, speziell ausgerüstete Observatorien können daher die Laserreflektoren ansteuern und die Signale messen.
Letzte Änderung: 1 Monat 5 Tage her von Rainer Raisch.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her
#883
nur, dass dort ein Sender gewesen sein muss.


 
Mir ist nicht ganz klar, von welchem ehemaligen Sender Du sprichst.

Dort sind Prismenspiegel, die jeder anvisieren kann, und mit denen die Entfernung exakt vermessen wird.
www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/lase...hinen-a-1278583.html
Von hundert Billiarden zum Mond ausgesendeten Lichtteilchen kommt nur eines wieder zurück, der Rest wird auf Hin- und Rückweg zu stark gestreut. Nur wenige, speziell ausgerüstete Observatorien können daher die Laserreflektoren ansteuern und die Signale messen.
Ich meinte, sie hätten ein Sender vorgängig absetzen müssen. Oder einen Sender aus einer früheren unbemannten Mission benützen können. Aber das ist nicht so wichtig.
Das mit dem Prismanspiegel ist phänomenal. Und hochinteressant. Mir ist unklar, ob es Prismen waren oder Spiegel (wie Katzenauge). Auf jedenfalls müssen sie extrem genau geschliffen und ausgerichtet worden sein. Sie müssen ja das Licht genau parallel zum Einfallswinkel zurückwerfen.
Ist aber auch nicht wirklich ein Beweis. Er hätte unbemannt schon viel vorher platziert werden können.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her - 1 Monat 4 Tage her
#884
Prismen waren oder Spiegel (wie Katzenauge).

 
Ja, Du hast Recht, die üblichen Katzenaugen sind keine Prismen, sondern eine Kombination eines gewölbten Spiegels mit einer Linse.
wiki:
Es gibt verschiedene Typen von Retroreflektoren, wie Tripelspiegel, Tripelprismen oder linsenähnliche Ausführungen, eine spezielle Bauform ist beispielsweise das „Katzenauge“.
wiki:
Im Deutschen werden umgangssprachlich oft auch flächenhafte Rückstrahler bzw. Retroreflektoren nach dem Prinzip von Tripelspiegel-Arrays als Katzenaugen bezeichnet.

Ich meine, dass es früher immer Prismen waren und die neueren linsenähnlich sind. Es gibt wohl einen Unterschied im Öffnungswinkel, beim Prisma exakt 90°. Früher konnte man die dreieckige Struktur der Einzelelemente klar erkennen, heutzutage ist diese kreisförmig.

Bei den Laserspiegeln ist es letztlich eines dieser Prinzipien, welches davon ist eigentlich egal.
wiki:
Die zurzeit verwendeten Retroreflektoren bestehen aus bis zu 300 Tripelprismen von jeweils 4 cm Durchmesser, die auf einem Aluminiumrahmen montiert sind.
Für die Herstellung der Prismen für die Reflektoren der Apollo-Missionen wurde ein hochtemperaturfestes Quarzglas mit einem besonders niedrigen Brechungsindex verwendet.


Soweit ich sehe, besteht der (einzige) Unterschied zwischen Tripelspiegel und Tripelprismen darin, dass die Prismen vollglasig sind, was eine bessere Spiegelung bewirkt.

wiki:
Es reflektiert prinzipiell sogar verlustärmer als ein Tripelspiegel, auch wenn die frontseitige Oberfläche nicht entspiegelt ist. Ursache ist die verlustfreie Totalreflexion an den schrägen rückseitigen Oberflächen.

Auch interessant:
wiki:
Ein extrem präziser Rückstrahler ganz ohne Streuwirkung würde das Licht genau in die Scheinwerfer zurückspiegeln, also nicht oder kaum zu den Augen des Autofahrers. Deshalb wird schon bei der Herstellung eine beabsichtigte Streuwirkung vorgesehen.
Letzte Änderung: 1 Monat 4 Tage her von Rainer Raisch.
Danke von: relham
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her
#888
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her - 1 Monat 4 Tage her
#891
Also du hast keinerlei Ahnung von Physik?
Wie hoch ist der Siedepunkt von Wasser bei 0 bar?
Da hast du recht. Da habe ich keine Ahnung von Physik gehabt. Ich war der Meinung, dass bei der Aussage, dass bei 0 bar das Wasser zu kochen beginnt, dass das Wasser 100° erreicht hat. Und das ist natürlich falsch. 

Aber du kommst vom Thema ab. Das Thema ist:
Nachdem man unter 0,6 bar anfängt, sich unwohl zu fühlen, nehme ich an, dass der Raumanzug mit 0,6 bar aufgepumpt war. Ohne Gelenke kann man sich bei einem mit 0,6 bar aufgepumpten Raumanzug nur mehr sehr eingeschränkt bewegen. Erst die Gelenke lassen eine Bewegung zu. Aber auch nur Bewegungen, welche die Gelenke ermöglichen. Reflexbewegungen sind nur sehr schwer möglich, denn sie harmonieren nicht mit den Bewegungen, welche die Gelenke zulassen. Wenn du fällst, kannst du dich jedoch nur mit einer Reflexbewegung abstützen. 
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Letzte Änderung: 1 Monat 4 Tage her von badhofer.
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her
#895
Das Thema ist das du nicht die benötigten Kenntnisse hast und daher nur eine Meinung wiedergibst ohne Wissenschaftliche Grundlage
Das Thema sind die Raumanzüge von der Artemis Mission.
Glaubst du, dass die Astronautin einen Ball fangen kann, wenn ich ihr einen zuwerfe? 
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her
#899
Das Thema sind die Raumanzüge von der Artemis Mission.
Glaubst du, dass die Astronautin einen Ball fangen kann, wenn ich ihr einen zuwerfe? 
Warum sollte sie das können ?
Der Anzug ist für einen Zwek gebaut, Bälle fangen gehöhrt nicht dazu.
Wenn man keinen Ball fangen kann, weil die Gelenke eine willkürliche Reflexbewegung nicht mitmachen, dann kann man sich auch nicht reflexartig abstützen, wenn man zu Boden stürzt. Außerdem, wenn man nach der Fußball WM die deutsche Nationalmannschaft auf dem Mond schießt, wären Raumanzüge, mit denen man Bälle fangen kann, schon sehr nützlich 
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Re: Artemis Raumanzüge

1 Monat 4 Tage her - 1 Monat 4 Tage her
#906
Außerdem, wenn man nach der Fußball WM die deutsche Nationalmannschaft auf dem Mond schießt, wären Raumanzüge, mit denen man Bälle fangen kann, schon sehr nützlich
Das hätte allerings was.
Letzte Änderung: 1 Monat 4 Tage her von Rainer Raisch.
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Re: Artemis Raumanzüge

3 Wochen 5 Tage her
#1472
Wenn man keinen Ball fangen kann, weil die Gelenke eine willkürliche Reflexbewegung nicht mitmachen, dann kann man sich auch nicht reflexartig abstützen, wenn man zu Boden stürzt.
Das hatten wir dosch schon im alten Forum.
Reflexe sind antrainiert und lassen sich auch umtrainieren. Die Atronauten haben gelernt wie sie sich in den Raumanzügen bewegen können, was geht und was nicht.
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Re: Artemis Raumanzüge

3 Wochen 3 Tage her
#1700
Ich gebe das Thema auf. Der Thread kann geschlossen werden.

Ich muss mir eingestehen, dass ich dieses Thema nicht neutral betrachten kann. Mein Bruder war 40 Jahre im Kernforschungszentrum Karlsruhe. Die ersten 10 Jahre beim schnellen Brüter, der unter anderem auch deswegen aufgegeben wurde, weil meterdicke Stahlbetonwände zu vibrieren begonnen haben, wenn sie den Versuchsreaktor eingeschaltet haben. Dann war er 20 Jahre bei den Sicherheitseinrichtungen für Kernkraftwerke und die letzten 10 Jahre beim Forschen über Rückbau von Kernkraftwerken. Von ihm bzw. von seiner Abteilung stammt ein Zitat, das schon etwas Kultstatus erreicht hat: "Ein Kernkraftwerk, dass 40 Jahre in Betrieb war, kann man so abbauen, dass dann wieder eine grüne Wiese ist. Irgendwo auf der Welt wird dann jedoch keine grüne mehr Wiese sein, denn man kann nämlich das ganze Zeug nicht fressen." Bei einer Veranstaltung wurde er einmal gefragt, ob das Kernforschungszentrum Karlsruhe mit internationalen Organisationen zusammenarbeitet. Seine Antwort: "Weltweit arbeitet man mit alle zusammen, nur nicht mit der NASA. Denen würde man nicht einmal 5 Euro anvertrauen, um von der Trafik um die Ecke Zigaretten zu holen." Darum bin ich bei diesem Thema befangen und habe Vorurteile und kann deshalb nicht neutral darüber diskutieren.
 
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