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In Uganda führen Schimpansen seit 10 Jahren "Bürgerkrieg"

In Uganda führen Schimpansen seit 10 Jahren "Bürgerkrieg"

1 Monat 3 Tage her
#11980
Aus "Bürgerkrieg" unter Schimpansen können Menschen lernen - FOCUS online

Anscheinend scheinen Schimpansen mit uns Menschen noch einer verwandt zu sein als ich dachte.
Danke von: Mondlicht2

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Re: In Uganda führen Schimpansen seit 10 Jahren "Bürgerkrieg"

2 Wochen 4 Tage her - 2 Wochen 4 Tage her
#12066
Hi, lieber Claus!

Ich komme erst jetzt dazu, den Science Artikel zu lesen und will zunächst ein Zitat aus deinem verlinkten Focus Beitrag posten:
Abspaltung war ein KriegstreiberAuch das Team um Sandel hebt die Bedeutung persönlicher Verbindungen zwischen den Lagern hervor: Kurz vor der Spaltung, 2014, waren sechs ausgewachsene Schimpansen gestorben. Möglicherweise hätten die Todesfälle die sozialen Bande zwischen Untergruppen geschwächt. Und Anfang 2017 starben 25 Schimpansen – davon 14 ausgewachsene Tiere – bei einer Epidemie. Eines der Männchen war in der westlichen Gruppe eines der letzten Tiere, das noch Kontakte zur anderen Gruppe unterhielt. Sein Tod könne die Eskalation beschleunigt haben, heißt es. "Im Fall der Ngogo-Spaltung wurden Individuen, die zusammen gelebt, gefressen, sich gepflegt und patrouilliert hatten, zum Ziel tödlicher Angriffe wegen ihrer neuen Gruppenzugehörigkeit", schreiben die Autoren. "Dies unterstreicht, dass Schimpansen einen Sinn für Gruppenidentität haben, der über Vertrautheit oder deren Fehlen hinausgeht."Widerspricht Theorien zu Ursachen von KriegenDie Beobachtung widerspreche gängigen Theorien zu Ursachen von Kriegen bei Menschen, die demnach von kulturellen Faktoren abhängen, wie 
  • Sprache,
  • Religion,
  • ethnischer
  • oder politischer Zugehörigkeit. 
Wenn man sich auf solche kulturellen Faktoren konzentriere, übersehe man grundlegende soziale Prozesse, die menschliches Verhalten prägten – und die es auch bei den nächsten Verwandten des Menschen gebe.Nächsten lebenden Verwandten der MenschenLassen sich die Erkenntnisse auf Menschen übertragen? Der Experte Wittig betont, dass Schimpansen und Bonobos nicht nur die nächsten lebenden Verwandten des Menschen sind. Sie seien sogar enger mit Menschen verwandt als mit Gorillas. Daher seien Erkenntnisse zu ihrem Verhalten grundlegend, "um zu verstehen, wo wir herkommen". Menschen könnten daraus lernen, betont auch Erstautor Sandel: "Möglicherweise finden sich Gelegenheiten für Frieden in den kleinen, täglichen Handlungen von Versöhnung und Begegnung zwischen Individuen."Das gilt offenbar besonders für große Gesellschaften. "Beziehungen über Grenzen hinweg sind ganz ganz wichtig", antwortet Wittig und nennt als Beispiel die Verbindung zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle nach dem Zweiten Weltkrieg. "Wir können lernen, dass persönliche Beziehungen einen wichtigen Austausch bringen können – zwischen Gruppen, Nationen, Blöcken." 
Obwohl ich mich sehr gern mit Zoologie beschäftige - überhaupt mit allen Naturwissenschaften - und ich dies - grundsätzlich für wertvoll halte (in erster Linie, einfach um des Wissens wegen) - bezweifel ich stark, ob uns (wer ist "uns"?) die "Informationen", siehe oben, bei der Bewältigung des "3. WK", der ja in gewisser Weise z.B. durch Stellvertreterkriege im Gange ist - ich bestehe NICHT auf diese Wortwahl! -  helfen könnte, Menschen- und Tierleben zu retten bzw. die Erde davor zu schützen, dass Erde, Luft und Wasser nicht weiter vergiftet werden und die Erde und ihr Reichtum nur wenigen Menschen gehört, kurz gesagt >>> einfach weil die Einen (wie Trump oder Putin oder Musk oder ...) übermächtig sind und die beiden Erstgenannten vereint mit China über ein ich sag mal verkürzt: "unglaublich gefährliches Waffenarsenal" verfügen mit USA an der Spitze, und ich und du dagegen so gut wie keine "Macht" aufweisen, ich hoffe, du begreifst, was ich andeuten will, dass wir "wählen, protestieren können usw." ist mir klar. Die "Übermächtigen" werden oft oder potenziell von persönlichen Rachegefühlen geleitet und "Sucht/Größenwahnsinn" nach "noch mehr Macht" - so scheint mir funktioniert "Homo Sapiens", so scheint es, die Geschichte wiederholt sich immer wieder und es scheint so, als ob wir nichts aus der Geschichte lernen; wir stehen ja gerade an einem Scheideweg. Tatsächlich verhalten wir uns vielfach wie Tiere, die wir sind, nackte Affen wie ? sagte, vergleicht man, aber was soll das helfen, damit die "Übermächtigen" nicht ihre "Brust schwellen lassen und zeigen wie dicke Eier sie haben"?
In der Fauna verlaufen Auseinandersetzungen um Führungspositionen, bei sagen wir Primaten oder Wölfen, etwa so ab: die "Masse" wartet ab  wer als "Sieger" hervorgeht, ist weitgehend oder völlig unbeteidigt, "unterwirft" sich nonverbal oder wenn "jemand aufmüpfig" war aber "die Kämpfe nicht weitergehen und Angriffsgebärden ausreichen, damit Herausforderer kuschen, rollt er sich (wenn er Wolf ist, haha) auf den Rücken und zeigt damit seine verwundbarste Körperstelle, heißt, das man "seine Rolle" verstanden hat, keine Gefahr darstellt und ein loyales und treues Mitglied der Gemeinschaft sein will - Menschen lassen sich zwar grundsätzlich schwerer kontrollieren aber bis zu einem gewissen Grad, glaube ich, verhalten sie sich nicht anders - die Macht des Stärksten oder meinetwegen teilweise auch des Klügsten Wesens wenn ich an Elefantenanführerinnen denke, zählt - bei Menschen zusätzlich, wer "die Kohle" hat, allgemein gesagt, um nicht politisch zu werden - wer sich als "Leader" aufschwingen darf und für eine gewisse Zeit weitgehend "anstandslos" in dieser Rolle akzeptiert wird - und das im Vergleich ohne über die "für "Erde und deren Bewohner" (sagen wir freundlicher "Gäste") extrem desaströsen Möglichkeiten der völligen Vernichtung" zu verfügen , wie - im Prinzip - und in Relation - NUR - wenige Männer!
Na, dann, gute Nacht,
Mondlicht
Letzte Änderung: 2 Wochen 4 Tage her von Mondlicht2.

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