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100 Jahre später 28 Jul 2022 06:56 #104127

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Was werden die Menschen in 100 Jahren über die heutige Zeit sagen?
Werden sie sagen, wau, die haben damals schon Schwarze Löcher fotografiert oder werden sie sagen: "Diese Arschlöcher haben unsere Zukunft ruiniert. Dabei war es ihnen auch scheiß egal, dass es die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder war.

Vor einiger Zeit hat eine Lehrerin gesagt, dass die heutigen Kinder keinen Respekt mehr vor den Erwachsenen haben. Würde die heutige Jugend erahnen, was da so läuft, würden sie nicht nur keinen Respekt haben, sondern sie würden auf uns schießen. Zu Unrecht, denn wir sind das nicht, die das alles machen, sondern die historisch gewachsene Tradition treibt uns unermüdlich dazu. Wir machen nur das, was auch die Generationen vor uns gemacht haben und die Vorgänger von denen und dessen Vorgänger. Lange Zeit war das auch richtig, denn der Planet zeigte uns nie eine Grenze eines Wachstums. Jetzt jedoch ist die Grenze überschritten. Diese Grenze musste auch überschritten werden, denn sonst würde man sie nicht als Grenze erkennen.

Und was ist jetzt?
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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100 Jahre später 28 Jul 2022 07:05 #104128

Werden sie sagen, wau, die haben damals schon Schwarze Löcher fotografiert oder werden sie sagen: "Diese Arschlöcher haben unsere Zukunft ruiniert. Dabei war es ihnen auch scheiß egal, dass es die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder war.


Wahrscheinlich beides.

Zu Unrecht, denn wir sind das nicht, die das alles machen, sondern die historisch gewachsene Tradition treibt uns unermüdlich dazu.


Tradition selbst handelt nicht, es sind immer die Menschen, die handeln. Um es mal so zu sagen:

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt."

Und was ist jetzt?


Tun, was man selbst tun kann. Und ansonsten nicht verzweifeln, sondern hoffen.
The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.
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100 Jahre später 29 Jul 2022 05:48 #104181

Die andere Frage ist, wer ist wir? Wir leben in einer extrem globalisierten Welt, in der jeder mit jedem im Wettbewerb stehen. Ein signifikanter Anteil der Player sind zudem Diktaturen, bei denen der Diktator nur auf seinen persönlichen Vorteil schaut.

Diese Struktur erscheint mir viel toxischer als nur unsere aktuelle Tradition.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

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100 Jahre später 29 Jul 2022 09:49 #104187

Die werden sagen, dass einem der Zeichensatz die Augen einhaut :)

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100 Jahre später 29 Jul 2022 11:27 #104196

Die andere Frage ist, wer ist wir? Wir leben in einer extrem globalisierten Welt, in der jeder mit jedem im Wettbewerb stehen. Ein signifikanter Anteil der Player sind zudem Diktaturen, bei denen der Diktator nur auf seinen persönlichen Vorteil schaut. Diese Struktur erscheint mir viel toxischer als nur unsere aktuelle Tradition.


Aber diese toxische Struktur ist aus der historischen Tradition heraus gewachsen. Die hat sich niemand ausgedacht. Kein Mensch hat diese toxische Struktur installiert. Sie hat sich selbst intalliert und durch Eigendynamik gewachsen. Solange man ständig nach Schuldigen sucht, wird das Problem nicht zu lösen sein, denn alles Beschuldigten werden sich zu Recht dagegen zur Wehr setzen. Alle handel nach der historisch gewachsenen Struktur, denn es existieren keine andere Struktur.

Stell dir vor, ein Schiff fährt hunderttausende Jahre lang rund um die Welt. Tag ein, Tag aus. Doch plötzlich verhindert ein Naturgesetz, dass das so weiter geht (bezogen auf das aktuelle Thema ist das die "Grenze des Wachstums." Das Schiff, das seit hunderttausenden immer auf einem geraden Kurs um die Welt führt, kann nicht mehr so weiter fahren, denn sonst geht es unter. Die Sache ist klar. Das Schiff muss bremsen und ihren Kurs wenden. Aber, wie soll das gegen? Das Schiff hat keine Bremse. Eine Bremse wurde ja nie gebraucht. Auch gibt es keine ausgebildeten Bremser. Es gibt keine Universitäten, wo Bremser ausgebildet werde. Auch gibt es keine Professoren, die so eine Ausbildung lehren könnten. Wie soll man das Schiff bremsen? Auch hat das Schiff kein Steuerrad. Ein Steuerrad wurde nie gebraucht. Auch gibt es keine ausgebildeten Steuermänner. Es gibt keine Universitäten, wo diese ausgebildet werden und auch keine Professoren, welche die Ausbildung leiten, denn navigieren war nie erforderlich. Weiters hat das Schiff keine Navigation, keine ausgebildeten Navigatoren, keine Universitäten mit Professoren, welche navigieren lehren könnten. Also, jeder weiß, dass das Schiff bremsen und wenden muss, alles ist jedoch traditionell auf volle Fahrt voraus eingerichtet. Und das Schiff fährt und fährt und jeder fragt sich, wer den die Schuldigen sind, weil das Schiff nicht bremst und wendet, sondern weiter auf Untergangkurs ist. Ganz im Gegenteil, durch die Digitalisierung und Globalisierung der letzten Jahrzehnte wird das Schiff angetrieben wie nie zuvor.

Wenn man sich jetzt nur mehr 1 x anstatt 4-mal die Woche duscht, wird das die Fahrt des Schiffes nicht beeinflussen. Das befriedigt lediglich sein Gewissen, indem man sich denkt, ich tue eh etwas dagegen. Ist gibt nur eine einzige Möglichkeit, um einzugreifen. Die historisch gewachsenen Tradition, nachdem sich das Schiff verhält, muss von ganz von vorne aufgerollt werden. Und ganz vorne ist "absolut nix." Absöout nix steht für das einzige, wo sich nicht mehr die Frage stellt: "Was war davor". Das ist die einzige Möglichkeit, das Schiff zu wenden, denn das Schiff kann nicht weiter als in die Hand des fundamentalsten aller Naturgesetze, der Unvollkommenheit, fahren.
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Letzte Änderung: von badhofer.

100 Jahre später 30 Jul 2022 10:07 #104252

Ein Schiff fährt seit nahezu unendlich lang rund um die Erde. Es enthält keine Mechanismen, um den Kurs zu ändern, denn so etwas war nie zuvor notwendig. Auch ist niemand da, eventuelle Mechanismen zu bedienen. Das war ja auch nie notwendig. Aber, es kommt noch viel schlimmer. Es enthält nämlich auch niemanden mit einem diesbezüglich gewachsenen Verantwortungsbewusstsein. Natürlich nicht, es war ja dahingehend nie etwas zu verantworten. Alle Verantwortung lag immer beim Wachstum, was ja auch richtig war. Niemand ist natürlich jetzt da, der für eine Richtungsänderung verantwortlich wäre. Und ein Verantwortungsbewusstsein entsteht ja auch nicht von heute auf morgen. Das kann nur langsam wachsen.

Es wird nichts anderes übrigbleiben, als dass sich irgendjemand dieser Verantwortung annimmt? Je länger gewartet wird, desto grausamer wird sich die Richtungsänderung vollziehen. Aber wer sollte das sein? Wer sollte diese Verantwortung übernehmen? Die Bäcker, Maurer oder die Elektriker? Vor einiger Zeit habe ich mit einem Fliesenleger darüber gesprochen. Er meinte, dass es ohnehin sehr anstrengend ist, den ganzen Tag auf den Knien herumzurutschen, einen Berufswechsel könnte er sich vorstellen. Die Hoffnung stirbt zuletzt :) :) :)
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100 Jahre später 30 Jul 2022 10:22 #104254

Ein Schiff fährt seit nahezu unendlich lang rund um die Erde. Es enthält keine Mechanismen, um den Kurs zu ändern, denn so etwas war nie zuvor notwendig. Auch ist niemand da, eventuelle Mechanismen zu bedienen. Das war ja auch nie notwendig. Aber, es kommt noch viel schlimmer. Es enthält nämlich auch niemanden mit einem diesbezüglich gewachsenen Verantwortungsbewusstsein. Natürlich nicht, es war ja dahingehend nie etwas zu verantworten. Alle Verantwortung lag immer beim Wachstum, was ja auch richtig war. Niemand ist natürlich jetzt da, der für eine Richtungsänderung verantwortlich wäre. Und ein Verantwortungsbewusstsein entsteht ja auch nicht von heute auf morgen. Das kann nur langsam wachsen.

Es wird nichts anderes übrigbleiben, als dass sich irgendjemand dieser Verantwortung annimmt? Je länger gewartet wird, desto grausamer wird sich die Richtungsänderung vollziehen. Aber wer sollte das sein? Wer sollte diese Verantwortung übernehmen? Die Bäcker, Maurer oder die Elektriker? Vor einiger Zeit habe ich mit einem Fliesenleger darüber gesprochen. Er meinte, dass es ohnehin sehr anstrengend ist, den ganzen Tag auf den Knien herumzurutschen, einen Berufswechsel könnte er sich vorstellen. Die Hoffnung stirbt zuletzt :) :) :)
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Ach, ich sehe das gar nicht so pessimistisch. Wir Menschen haben aus Unkenntnis und zum Teil aus Ignoranz Fehler gemacht.
Diese Fehler sind aber im kollektiven Bewusstsein angekommen. Überall auf der Welt wird die Klimaänderung diskutiert.
Es nimmt einen großen Platz in unserer täglichen Berichterstattung ein.

Wir haben auch schon andere Krisen bewältigt. Den sauren Regen, das Waldsterben, das Ozonloch. Jedesmal wurden wir zum handeln gezwungen und wir haben gehandelt.

Im Übrigen ist ein hoher CO2 Wert gut für die Natur. Zumindest für die Botanik.Wir wollen also nicht die Natur retten, sondern uns ;).

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100 Jahre später 30 Jul 2022 12:21 #104268

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Den sauren Regen

Ich habe vor kurzem ein Video gesehen, wo die betroffenen Gebiete gezeigt wurden: man sieht keine betroffenen Bäume mehr, das ist richtig, denn es ist waldleer. Andere Gebiete haben sich erholt, das ist ja auch etwas.

Google sagt dazu:
Saurer Regen gehört eigentlich der Vergangenheit an, doch noch immer steigen die Sulfatkonzentrationen in vielen Binnengewässern weltweit.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

100 Jahre später 30 Jul 2022 12:37 #104271

Ach, ich sehe das gar nicht so pessimistisch.

Ich sehe das auch nicht pessimistisch. Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Die Menschheit steht vor ihrer glorreichsten Zukunft aller Zeiten. Das ist keine Frage. Die Frage ist, wie viel Scheiße uns vorher aus den Ohren heraus rinnen muss, bis dass diejenigen ihre Verantwortung aufgrund ihres Wissens über die globalen Zusammenhänge wahrnehmen. Denn erst dann kann es zu einer echten Wende kommen und nicht zu irgendwelchen Alibihandlungen, um das Gewissen zu beruhigen, wie bisher. Es ist wie bei allen Märchen, Kriminalfilmen und auch Liebesfilmen. Bis zuletzt schaut alles so aus, wie wenn es schiefgeht. Erst im Finale wendet sich alles zum guten. Viele Menschen aus der 3. Welt werden das etwas leichter erleben. Denen rinnt jetzt schon die Scheiße nicht nur aus den Ohren heraus. Die kriegen die kommende Entwicklung früher hinter sich als die westliche zivilisierte Welt. - Es gibt keinen Grund, pessimistisch zu sein, im Gegenteil, ich glaube an diese Menschheit wie kaum jemand anderer.
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Letzte Änderung: von badhofer.

100 Jahre später 01 Aug 2022 08:43 #104348


In Sydney trafen sich im Frühjahr 2012 Wissenschaftler, Politiker und Experten aus aller Welt. Sie diskutierten über eine Bedrohung, die bisher kaum Aufmerksamkeit in der Weltpolitik fand. Ihr Ziel, die Menschheit auf das Phosphor-Dilemma aufmerksam zu machen.

Auszüge aus dem Video:
Durch Phosphatdünger hat sich die Anreicherung von Uran auf den Äckern vervierfacht, ohne dass die Bauern diese Gefahr erkennen.
Millionen Tonnen Phosphat landen in Produkten, welche Phosphat gar nicht zwingend brauchen.
Die Welt verbraucht die schwindenden Phosphat-Vorräte, als gebe es kein Morgen.

Phosphor ist ein Element, das nicht gewonnen werden kann, dafür auch nicht verloren gehen kann. Lediglich die Rückgewinnung wird immer umfangreicher, schwerer und teurer. Das heißt, die Phosphor-Krise ist nur dann das Ende der Menschheit, wenn man nicht umfangreiche globale Maßnahmen trifft.

Schlusswort im Video:
Und die Herausforderung für die Zukunft und für die Menschheit ist es tatsächlich, umzukehren. Wieder neu zu bewirtschaften. Ein Schlüssel für die Zukunft liegt also als verborgener Schatz in der Vielfalt der Natur.

Harald Lesch spricht es auch deutlich an.

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Letzte Änderung: von badhofer.

100 Jahre später 05 Aug 2022 01:32 #104487

Ich muss mich zum Teil revidieren.

So ganz rosig sieht es dann doch nicht aus.

Ein ernstzunehmendes und großes Problem stellen die verschwundenen Insekten dar. Damit meine ich nicht lediglich die Fliegen und äußerst nervigen Mücken. Die ernähren sich ja nicht von Pflanzen.

Ich meine die Insekten, die nicht so auffallen. Die Insekten die früher im Sommer Massenweise auf der Windschutzscheibe klebten bei Fahrten auf der Autobahn. Wenn man bedenkt wieviele das gewesen sein mussten, und wie wenig das heute sind… Für diejenigen die diese Zeit nicht kennen. Man musste alle paar Kilometer die Scheibenwaschanlage nutzen um den Durchblick zu behalten.
Habe erst eine Autofahrt von 100 Kilometern über die Autobahn gemacht. Nichts. Kein einziges Insekt auf der Scheibe.

Das ist ein regelrechtes Massenaussterben. Da braucht man sich auch nicht mehr fragen wo die Starschwärme hin sind. Die haben in meiner Kindheit den Himmel verdunkeln können.

Was auch immer die Bauern da machen auf ihren Feldern, das wird der wahrscheinliche Grund dafür sein. Wenn wir an diesem Punkt nicht umdenken, verlieren wir mehr als uns lieb sein kann.
Das sollte ebenfalls auf die Tagesordnung. Nicht nur der Klimawandel.
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Letzte Änderung: von Materieraum.

100 Jahre später 06 Aug 2022 11:33 #104495

Ja, das mit den Insekten ist mir auch schon aufgefallen!
Könnte es sein, dass das dies - mindestens teilweise - auf die stark verbesserte Aerodynamik der Autos zurückzuführen ist? Ich hatte mal einen VW-Käfer, dessen plane Frontscheibe fast senkrecht montiert und aerodynamisch alles Andere als optimal war. Und da erinnere ich mich, sehr viel Insekten aufgeladen zu haben. Die heutigen Autos haben teileweise extrem flach montierte Frontscheiben.
Wäre es denkbar, dass die sehr leichten Insekten im gewollt laminaren Luftstrom einfach über das Auto hinweggetragen werden?

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100 Jahre später 06 Aug 2022 12:37 #104499

Wäre es denkbar, dass die sehr leichten Insekten im gewollt laminaren Luftstrom einfach über das Auto hinweggetragen werden?


Möglichweise ist das so. Dann sollten auf Kollisionskurs befindliche Insekten aber eher überleben anstatt auf der Scheibe zu verenden. Es gibt ernsthafte Studien, die den rasanten Insektenschwund glaubhaft belegen. Insofern dürften weniger Insekten auf der Windschutzscheibe eher ein Indiz für deren schrittweises Verschwinden sein.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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100 Jahre später 06 Aug 2022 14:58 #104500

Ja, das mit den Insekten ist mir auch schon aufgefallen!
Könnte es sein, dass das dies - mindestens teilweise - auf die stark verbesserte Aerodynamik der Autos zurückzuführen ist? Ich hatte mal einen VW-Käfer, dessen plane Frontscheibe fast senkrecht montiert und aerodynamisch alles Andere als optimal war. Und da erinnere ich mich, sehr viel Insekten aufgeladen zu haben. Die heutigen Autos haben teileweise extrem flach montierte Frontscheiben.
Wäre es denkbar, dass die sehr leichten Insekten im gewollt laminaren Luftstrom einfach über das Auto hinweggetragen werden?


@gaston Hatte auch schon mal vom Insektensterben gehört. Habe mir aber das Ausmaß nicht vorstellen können.

Der Luftstrom, also der cw-Wert bei Autos ist sicherlich mit den Jahren besser geworden. Trotzdem liegt der ja nie bei 0. bedenkt man das die Insekten ebenfalls eine Trägheit besitzen, müssten immer einige von ihnen auf der Windschutzscheibe landen.

Am besten testet man das dann womöglich mit einem Oldtimer.

Mich wundert einfach daß überhaupt keine Insekten auf der Windschutzscheibe landeten. Mag sein dass es daran liegt daß ich entlang der Autobahn ständig an Feldern vorbeigefahren bin und es woanders anders aussieht.

Bedenkt man aber das kleine Volumen das man mit dem Auto abdeckt, und wieviele Insekten das waren, ist das ein Aussterben auf ganz großen Skalen.
Schon ein wenig beängstigend.

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100 Jahre später 07 Aug 2022 18:50 #104542

Insekten landen nicht nur auf der Windschutzscheibe, auch am Spoiler vorne, auf den Scheinwerfern, auf Motorrad-Anzügen und -helmen, Schutzbrillen für Radfahrer usw. Es sind überall deutlich weniger geworden.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
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100 Jahre später 08 Aug 2022 14:47 #104584

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Solche Bilder findet man in der City gar nicht mehr. Bei mir auf der Straße hängen an den Lampe nicht mal mehr Spinnen Netze, Da selbst die Spinnen schon kapiert haben das es dort nichts mehr zu holen gibt.

Und das wird bei uns in der City garantiert NICHT am guten Licht Konzept hängen.


"Essentially all models are wrong, but some are useful."
George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen Thema malen?"
Pablo Picasso (1881-1973)

"Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden."
Böhse Onkelz (1996)

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