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THEMA:

absolut nix 07 Apr 2022 09:26 #101535

Nicht zu vergessen, dass Gott und das Nichts identisch sind.
.

Nicht Gott und das Nichts sind identisch, sondern das Grundprinzip ist identisch mit einer Allmacht (im Nichts ist das Etwas die Ausnahme und im Etwas ist das Nichts die Ausnahme.) Dieses Prinzip ist allmächtig. Zu allen Zeiten haben die Menschen erkannt, dass sich über ihnen etwas Allmächtiges befindet, über das sie sich nicht hinwegsetzen können. Mangels Kenntnis über diese Allmacht haben sie Götter kreiert, ihnen menschliche Züge verpasst und vermutet, dass diese Allmacht mit seinen menschlichen Zügen auch menschliche Anforderungen (gut und böse) an die Menschen stellt. Mit zunehmender Erfolglosigkeit der Religionen wurde ihr Missbrauch forciert. Erst durch ihren Missbrauch verbreiteten sich die Religionen.

Das wahnwitzige Gebäude, dass man mit den verschiedenen Göttern errichtet hat, wurde erst durch die Wissenschaft infrage gestellt. Kein Gott oder irgendwelche Götter beeinflussen den Lauf der Dinge, sondern Naturgesetze. Mit zunehmender Erkenntnis der Naturgesetze wäre schon längst fällig gewesen, dass man dem ganzen religiösen Treiben ein Ende gesetzt hätte. Es ist der Wissenschaft scheinbar entgangen, dass mit zunehmendem Wissen auch die Verantwortung zunimmt. Und so sind die Religionen präsenter als je zuvor. Die einen betreiben den Missbrauch ihrer Religion als wahnwitzigen Imperialismus (Seite 2 von Der Totenkult des Imperialismus ), die anderen forcieren den Missbrauch ihrer Religion als Notwehr gegen das imperialistische Treiben. Und die ahnungslose Masse hetzt die ganze Situation von den verschiedensten Richtungen auf, je nachdem, von welcher Richtung sie unbemerkt indoktriniert geworden ist.

Nimmt mit zunehmendem Wissen auch die Verantwortung zu? Oder sehe ich das falsch?
.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 07 Apr 2022 15:20 #101538

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badhofer schrieb:“Zu allen Zeiten haben die Menschen erkannt, dass sich über ihnen etwas Allmächtiges befindet, über das sie sich nicht hinwegsetzen können.“

Ich würde etwas Allmächtiges (wenn es so etwas überhaupt gibt) nicht über uns, sondern eher eine Etage tiefer im subatomaren Bereich des Mikrokosmos vermuten. Leider bleiben die hier virtuell ablaufenden quantenphysikalischen Vorgänge (die in Computersimulationen mit 1,000,000,000,000,000,000,000,000 fps (frames per second) aufgenommen werden) dem menschlichen Verstand und Auge verborgen (das menschliche Auge ist kein Rastertunnelmikroskop und kann lediglich eine begrenzte Bildrate von etwa 16 bis 18 Bilder pro Sekunde verarbeiten).

Quantenfelder: Die wirklichen Bausteine des Universums | Professor David Tong

Die Animation zeigt eine Computersimulation des leeren Raums. So sieht das Vakuum aus, der Raum ohne alle Teilchen, aber...
Leerer Raum ist NICHT leer. Die Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation bedeutet, dass Quantenfelder nicht still sitzen können und in komplexer Art und Weise miteinander interagieren.

Quelle: www.damtp.cam.ac.uk/user/tong/whatisqft.html


Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Quantum_fluctuation
“…and isn't faith believing all power can't be seen”
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absolut nix 09 Apr 2022 09:32 #101558

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Ja, in diese Richtung könnte man Gott als Summe aller Quantenfelder sehen.
Gott ist dann eigentlich nur ein großer Quantencomputer, der Wissen und Erfahrung in sich sammeln möchte.
MfG
WL01

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absolut nix 10 Apr 2022 07:45 #101570

Ja, in diese Richtung könnte man Gott als Summe aller Quantenfelder sehen.
Gott ist dann eigentlich nur ein großer Quantencomputer, der Wissen und Erfahrung in sich sammeln möchte.


Schade , daß kein einziges Quant dafür zuständig ist, einen Plan für die Zukunft zu entwickeln, weil sich alle nur mit der Gegenwart beschäftigen.

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absolut nix 10 Apr 2022 10:29 #101572

Gott ist dann eigentlich nur ein großer Quantencomputer

Solange Quantencomputer noch nicht wirklich brauchbar sind, ist Er vielleicht "nur" ein Smartphone. :silly: ;)
SCNR
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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absolut nix 10 Apr 2022 13:12 #101576

Gott ist dann eigentlich nur ein großer Quantencomputer, der Wissen und Erfahrung in sich sammeln möchte.


Wobei für Gott die interessantesten Fragen wären: Warum bin ich? Und vor allem: Wer bin ich?
Die erste Frage ist beantwortbar, nämlich: Ich bin die Ausnahme im Nichts. Ohne mich wäre nicht einmal nichts. Die zweite Frage ist nicht zu beantworten. Sie bleibt die Ausnahme in der Wissens - und Erfahrungssammlung. Wobei der Begriff „Gott“ für alles steht (ETWAS + NICHTS), während die Allmacht nur für das Prinzip von ETWAS +NICHTS steht (im NICHTS befindet sich ein ETWAS und im ETWAS befindet sich ein NICHTS). Dieses Prinzip ist allmächtig. Über diesem Prinzip gibt es nichts Mächtigeres.

Aber ich hätte da eine ganz andere Frage: Absolut nix ist nicht möglich, deshalb ist es auch nicht möglich, absolut nix zu tun. Das heißt, was immer ich auch nicht tue, es hat trotzdem Konsequenzen. Dazu folgendes Beispiel:
Variante 1) Um 12:00:00 Uhr schlägt ein Schmetterling in China einmal mit seinem Flügel und löst dadurch einen Orkan in Brasilien aus, der ohne seinem Flügelschlag nicht ausgelöst worden wäre. Die Wahrscheinlichkeit, dass das so ist, ist in der Praxis null, aber theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit größer als null, dass das so sein könnte.
Variante 2) Um 12:00:00 Uhr entschließt sich der Schmetterling, mit seinem Flügel nicht zu schlagen und löst dadurch in Brasilien einen Orkan aus, der nicht ausgelöst worden wäre, hätte er mit seinem Flügel geschlagen.

Bei welcher Variante wäre die theoretische Wahrscheinlichkeit höher? Variante 1 oder Variante 2?
.
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absolut nix 10 Apr 2022 13:28 #101578

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Wobei für Gott die interessantesten Fragen wären: Warum bin ich? Und vor allem: Wer bin ich?

Interessante Frage, finde ich. Sie kllingt für mich so:
Setzt Allmacht ein Ichbewusstsein voraus?
Meine Antwort ist Nein. Macht hat nichts damit zu tun, wie man sie gebraucht. Die Naturgewalten haben Macht ohne Bewusstsein. Es donnert oder blitzt, wenn es so ist und nicht wenn Es so will. Allmacht ist, alles zu können, aber nicht, irgendetwas zu wollen.
I ko scho aba I wui net. - Ich will einfach nur hier sitzen. ....

Alles können und Nichts wollen.

deshalb ist es auch nicht möglich, absolut nix zu tun

Das ist eng mit der Kausalität verbunden. Kausal ist auch das Nichtstun. Deshalb unterscheidet man juristisch hinsichtlich der Zurechenbarkeit der Kausalität. Wenn ich schaue, kann dies kausal für jemanden sein, der sich beobachtet fühlt und dann reagiert. Es kommt daher für die Zurechenbarkeit zB darauf an, wie ich schaue......"schaug wia a schaugt". Wenn ich ein Unglück kommen sehe und nicht handle, ist dies nur zurechenbar, wenn ich aus einem speziellen Grund verpflichtet bin zu handeln, zB weil ich selbst die ("wahre") Ursache aktiv gesetzt hatte. Beim Schmetterling stellt man hingegen auf sozialtypisches Verhalten ab, was als nichtursächlich behandelt wird, also egal, ob der Schmetterling flattert oder nicht, ist ihm weder der Sturm noch schönes Wetter zuzurechnen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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absolut nix 10 Apr 2022 21:57 #101587

Macht hat nichts damit zu tun, wie man sie gebraucht. Die Naturgewalten haben Macht ohne Bewusstsein. Es donnert oder blitzt, wenn es so ist und nicht wenn Es so will. Allmacht ist, alles zu können, aber nicht, irgendetwas zu wollen.


Das, was du da sagst, hört sich ziemlich banal an, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil, es ist sehr relevant. Wenn ich nämlich allmächtig wäre (auf Religion bezogen, wenn ich Gott wäre), würde das nicht bedeuten, dass ich dafür sorge, dass alles so geschieht, wie ich das will. Es würde bedeuten, dass ich dafür sorge, dass alles so geschieht, wie es geschehen muss. Und das ist ein gewaltiger Unterschied. Das bedeutet nämlich, dass mich nichts beeinflussen könnte.

Es gibt bis heute nur eine einzige Aussage, welche die Wissenschaft über Gott macht, nämlich: „Eine Existenz Gottes ist weder beweisbar, noch widerlegbar“. Es herrscht die Meinung, dass man darüber hinaus keine wissenschaftliche Aussage treffen könnte. Und das ist etwas unzureichend. Denn es legitimiert weiterhin den historisch gewachsenen und in allen Religionen einzementierten Begriff „Gottesdienst.“ Es lässt weiterhin die verhängnisvolle Meinung zu, dass es möglich ist, durch irgendwelche Rituale und Zeremonien das beeinflussen zu können, was geschehen muss. Wenn man dort beginnt, wo sich nicht mehr die Frage stellt, was davor war, nämlich bei „absolut nix“, ergibt sich in weiterer Folge: „Welchen Dienst man auch immer einem vermeintlichen Gott erweist, bleibt wirkungslos“, unabhängig davon, dass die Existenz eines Gottes weder beweisbar, noch widerlegbar ist. Auch dann, wenn man in Gott einen naturwissenschaftlichen Gott (eine unbewusste Allmacht) erkennt. Auch diese Allmacht ignoriert jeglichen Dienst.
.
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absolut nix 11 Apr 2022 10:10 #101590

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Genau.

Der "liebe" Gott ist eigentlich der, der sich an seine Gesetze (wie wir sie verstanden haben) hält und nicht erratisch (unvorhersehbar) agiert. Es wäre ein Missverständnis, zu meinen, Schicksalsschläge seien dabei "verboten"
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absolut nix 11 Apr 2022 20:44 #101594

Wenn ich nämlich allmächtig wäre (auf Religion bezogen, wenn ich Gott wäre), würde das nicht bedeuten, dass ich dafür sorge, dass alles so geschieht, wie ich das will. Es würde bedeuten, dass ich dafür sorge, dass alles so geschieht, wie es geschehen muss.

Wenn eh alles so geschehen muss, dann braucht kein Gott dafür zu sorgen. Die Naturgesetze sind kein Zeugnis der Allmacht, wie man sie einem Gott zuspricht. Er wäre dann Sklave der Gesetze... sozusagen degradiert zu einem einfachen Programmierer, der sich obendrein selber wegrationalisiert hat durch die Schöpfung eines Programms, das – einmal in Gang gesetzt – nach unumstößlichen Regeln (Naturgesetze) abläuft. Wenn man Gott den freien Willen abspricht, dann war's das mit der Göttlichkeit und der Allmacht. Das ist Blasphemie.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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absolut nix 11 Apr 2022 22:45 #101595

Da geht es nicht um einen religiösen Gott, sondern darum, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man mit einem Ritual ein Naturgesetz beeinflussen kann. Ist die Wahrscheinlichkeit Null oder größer als Null? Wenn die Wahrscheinlichkeit größer als Null ist, dann hätten die Naturgesetze einen freien Willen, denn sonst könnten sie auf ein Ritual nicht reagieren. Oder kann man keine von beiden Varianten beweisen oder widerlegen?
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absolut nix 12 Apr 2022 08:16 #101596

Da geht es nicht um einen religiösen Gott, sondern darum, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man mit einem Ritual ein Naturgesetz beeinflussen kann.

Es gibt aber nur religiöse Götter und die Allmacht ist eine der Eigenschaften Gottes in monotheistischen Religionen. Durch Rituale, Gebete etc. sollen nicht direkt Naturgesetze beeinflusst werden, sondern eben Gott. Da werden sinnlos Dinge vermischt, die einfach nicht zusammen passen. Die Naturgesetze sind nicht Gott und sie sind auch alles andere als allmächtig. Der Allmächtige steht quasi per Definition über den Naturgesetzen – das ist ja gerade seine Allmacht – und wenn die Naturgesetze mal nicht so funktionieren wie man es kennt, dann nennt man das ein Wunder. Jesus von Nazareth z.B. soll mit Hilfe Gottes einige Wunder vollbracht haben und so manchen HeiligenInnen wird das ebenfalls nachgesagt. Dagegen können schnöde Naturgesetze nicht anstinken.

Irgendwie wissenschaftlich erklären oder gar beweisen lassen sich Wunder nicht, ebenso wenig wie Gott. Man muss daran glauben, sonst funktioniert es nicht, sagen die Religionen. Wenn man nicht an einen Gott glaubt und unbeeinflussbare Naturgesetze ohne freien Willen als das Mächtigste ansieht was existiert, dann ist das aber auch nur ein Glaube: Der Glaube daran, dass eben kein Gott existiert, der über den Naturgesetzen stehen könnte.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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absolut nix 12 Apr 2022 16:43 #101606

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Irgendwie wissenschaftlich erklären oder gar beweisen lassen sich Wunder nicht

Längst bewiesen :whistle:
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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absolut nix 29 Apr 2022 23:56 #101716

Könnte t nicht unendlich groß sein?

Warum nicht? Nach oben setzt die UR keine Grenzen für reale Energie. Δt→∞ bedeutet soviel, dass man nicht weiss, wann etwas passiert, dafür kann man die dabei veränderte Energie sehr genau messen. Für virtuelle Energie bedeutet es hingegen, dass diese gegen E→0 geht. Dies trifft zB auf virtuelle Phtonen zu. Sie übertragen zwar keine Energie, doch sie haben unendliche Reichweite.


Macht es daher nicht Sinn die Zeit unendlich zu definieren und das Etwas endlich. Dies ermöglicht unendliche kausal voneinander abhängige Zustände und eine komplett deterministische Realität. Zufall existiert von außen betrachtet gar nicht. Nichts kann dieses "Außen" beobachten und "steuern", daraus resultiert ein relativer freier Wille, wenn wir beispielsweise unser Bewusstsein, als teilweise abgegrenzt zum Universum betrachten. Unendlich viele Universen könnten kausal voneinander abhängig nacheinander existieren. Vor unser aktuellem Universum gäbe es unendlich viele Universen und nach uns folgen unendlich viele Universen. Löst das nicht Widersprüche und Zirkelschlüsse in unserer Philosophie, dadurch das man versucht die Zeit unendlich zu verstehen, auch wenn unser Geist nur begrenzt dazu in der Lage ist das zu verstehen. da dieser endlich existiert? Das Nichts muss eine Illusion sein, sonst könnten wir nicht existieren. Das Nichts als abstrakter Gedanke existiert doch nur wegen unser begrenzten eigenen Existenz.

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absolut nix 30 Apr 2022 10:35 #101717

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Da geht es nicht um einen religiösen Gott, sondern darum, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man mit einem Ritual ein Naturgesetz beeinflussen kann. Ist die Wahrscheinlichkeit Null oder größer als Null? Wenn die Wahrscheinlichkeit größer als Null ist, dann hätten die Naturgesetze einen freien Willen, denn sonst könnten sie auf ein Ritual nicht reagieren. Oder kann man keine von beiden Varianten beweisen oder widerlegen?

Es ist aber auch die Frage, ob Gott ein rein beobachtender Gott ist, oder ob er aktiv eingreifen kann.
Im ersten Fall müsste man deine Frage eindeutig mit Nein beantworten.
Im zweiten Fall mit vielleicht.
Im zweiten Fall müsste man allerdings auch mehrere weitere Fragen klären:
Hat er die Naturgesetze geschaffen und muss er sich daran halten? Oder gab es sie schon immer im Nichts?
Was ist überhaupt "ein Wunder"?
Eine Missachtung der Naturgesetze, oder nur die Befolgung von Naturgesetzen, die wir noch nicht kennen?
Beispiel:
Wunder der Weinumwandlung. Lösung: Die Atomare Struktur der Moleküle wird einfach verändert,
Oder da "t" für eine Allmacht keine Grenze hat, man schaut kurz in der Zukunft nach wie es funktioniert, kehrt zurück und macht es einfach aufgrund des neuen Wissens.
MfG
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absolut nix 30 Apr 2022 11:27 #101718

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Nichts kann dieses "Außen" beobachten und "steuern", daraus resultiert ein relativer freier Wille

Das ist nicht einmal eine Schlussfolgerung, sondern eine Behauptung aus dem Hut im Gewand einer formalen Schlussfolgerung.

die Zeit unendlich zu definieren

Was soll das bedeuten? Die Einheit einer Größe so zu definieren wäre, wie diese Größe als absurd zu bezeichnen. Dass/ob die gesamte Zeit unbegrenzt ist, bedarf keiner Definition, es ist so oder es ist nicht so. Beides ist ohne großen Erkenntnisgewinn, solange dieses fiktive Ende aller Zeiten nicht naht. Oder meinst Du damit, die Zeit als kontinuierlich zu verstehen? Also unendlich kleine Intervalle? Naja diese Methode wendet man bei jeder Infinitesimalrechnung (Integral, Ableitung, Grenzwert) mit großem Erfolg an, das hat nichts spezifisch mit der Zeit zu tun.

dadurch das man versucht die Zeit unendlich zu verstehen

Wer versucht das? Du wolltest es gerade eben genau so definieren.

Die Atomare Struktur der Moleküle wird einfach verändert,

In dem "einfach" liegt die Würze, den Umweg über die Zukunft kann sich Mr Allwissend allerdings sparen.
Wie man Wasser in Wein wandeln kann, weiß übrigens jeder Winzer heutzutage, allein am "einfach" hapert es noch....für den einfachen Weg wird noch Diethylenglykol benötigt. :whistle: Aber Massenhypnose würde das Problem auch lösen.
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absolut nix 30 Apr 2022 20:33 #101720

Es ist aber auch die Frage, ob Gott ein rein beobachtender Gott ist, oder ob er aktiv eingreifen kann.

Ich merke immer mehr, dass der Begriff „Gott“ nicht geeignet ist, um das wesentliche auszusagen. Jahrhunderte oder Jahrtausende lang hat sich dieser Begriff als Verbindung zu den verschiedenen Religionen eingeprägt. Das ursächliche Gefühl der Menschen der Frühzeit, nämlich dass über sie eine Allmacht steht, geht dadurch unter. Also, die Fragen, ob Gott ein rein beobachtender Gott ist, oder ob er aktiv eingreifen kann, diese Fragen stellen sich nicht, denn dieser religiöse Gott existiert überhaupt nicht. Es existiert jedoch sehr wohl eine Allmacht, der sich alles unterordnen muss, auch die Gravitation. Diese Allmacht ist die „Unvollkommenheit“. Sie ist immer und überall. Bemerkbar macht sie sich als das, was wir „Zufall“ nennen. Aber, man muss sich schon sehr lange selbst beobachten, um die selektive Wahrnehmung auszuschließen.
.

.......Das Thema ist jedoch: „absolut nix“
Absolut nichts kann es nicht geben, und dieser Umstand greift ständig in unser tägliches Leben ein. Was auch immer wir tun, wir beeinflussen uns damit selbst und auch unsere Umgebung. Aufgrund dessen, dass es absolut nix nicht geben kann, ist es umgekehrt dasselbe. Was immer wir auch nicht tun, wir beeinflussen uns und unsere Umgebung im gleichen Ausmaß, wenn auch mit anderen Auswirkungen. Ein offensichtliches Beispiel habe ich gefunden im Video:
Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes | Josef M. Gaßner
Für mich bei weitem das relevanteste Video in der ganzen Serie von Urknall, Weltall und das Leben, von Anfang an bis heute. Es mag vielleicht nicht so interessant sein, aber dafür absolut relevant und es wird von Tag zu Tag relevanter. Dieses Video dauert 17:52 Minuten, also 1132 Sekunden. Die gesamten 1132 Sekunden sind von Anfang bis zum Schluss voll mit sehr starken Aussagen, aber die stärkste Aussage ist zwischen Minute 12:00 und 12:06 - Von diesen 6 Sekunden geht im gesamten Video die absolut stärkste Kraft aus. Und genau in diesen 6 Sekunden sagt Josef „nix“. Sehr, sehr interessant. Ich halte ja selber Vorträge, wenn auch in ganz kleinen Rahmen, aber diese Schweigesekunden im richtigen Moment habe ich von Josef gelernt und schon sehr oft angewendet. Im richtigen Moment nichts sagen, ist stärker als alle Worte zusammen.


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absolut nix 16 Jun 2022 23:22 #102562

Nichts kann dieses "Außen" beobachten und "steuern", daraus resultiert ein relativer freier Wille

Das ist nicht einmal eine Schlussfolgerung, sondern eine Behauptung aus dem Hut im Gewand einer formalen Schlussfolgerung.


Ja das stimmt. Gut das jemand die formale Logik hier hochhält. Aber mal fernab der Logik war in meinem Kopf die Frustration darüber das Determinismus (oftmals auch als Hyperdeterminismus bezeichnet, etwas übertrieben meiner Meinung nach) von vielen Wissenschaftlern mit sehr subjektiven Gefühlen wie der Angst vor einem determinierten freien Willen, philosophisch abgetan wird. Dabei gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten, Determinismus oder Nicht-Determinismus. Philosophisch wird es wirklich problematisch am Determinismus zu zweifeln. Hätte da Interesse in einem anderen Thread darüber zu streiten.

Aber jede philosophische und eigentlich auch physikalische Arbeit, sägt doch immer an der eigenen Grundannahme, also wie diese Arbeit formuliert ist, wenn sie den Determinismus verwirft. Denn jede Arbeit ist doch logisch und damit deterministisch formuliert, wenn diese Arbeit dann beweisen soll, das der Determinismus nicht auch in der Physik die Grundlage ist, landet sie in einem Widerspruch weil die Formalisierung dessen deterministisch war. Es ist zwar ein scheinbares Argument zu sagen man beobachtet aber deterministisches Verhalten, aber es gibt einfach keine übergeordnete Erklärung dafür, dieses Verhalten zu erklären. Auch könnte man diese Übergeordnete Erklärung nicht mit logischen Mitteln erklären. Jede philosophische Erklärung die Zweifel am Determinismus vermeintlich aufzeigt, widerlegt am Ende der Schlussfolgerung die zugrundeliegenden Prämissen und macht die gesamte Kette an Schlussfolgerung wieder unbrauchbar.

die Zeit unendlich zu definieren

Was soll das bedeuten? Die Einheit einer Größe so zu definieren wäre, wie diese Größe als absurd zu bezeichnen. Dass/ob die gesamte Zeit unbegrenzt ist, bedarf keiner Definition, es ist so oder es ist nicht so. Beides ist ohne großen Erkenntnisgewinn, solange dieses fiktive Ende aller Zeiten nicht naht. Oder meinst Du damit, die Zeit als kontinuierlich zu verstehen? Also unendlich kleine Intervalle? Naja diese Methode wendet man bei jeder Infinitesimalrechnung (Integral, Ableitung, Grenzwert) mit großem Erfolg an, das hat nichts spezifisch mit der Zeit zu tun.

Das was ich damit gemein habe, ist die Zeit gedacht als 1-dimensionale Achse (unabhängig ob kontinuierlich oder nicht) in negative und positive Richtung unendlich. Mit dieser Annahme (die aus dem Hut gezaubert ist wie jede Annahme die als Grundprämisse dient) könnte man (das behaupte ich hier mal) eine logische Wissensbasis bilden die nicht zu Widersprüchen führt. Infinitesimalrechnung wäre da maximal nur eine abstrakte Hilfe, nicht aber eine tatsächliche Beschreibung der Wirklichkeit. Zusätzlich sollte nach dieser Hypothese die Zeit diskret, aber unendlich abzählbar in negative und positive Richtung eben wie eine mathematische Turingmaschine sein. Alles in diesem Universum wäre endlich auch die Bestandteile des Universums, nur die Zeit wäre in negative und positive Richtung unendlich abzählbar. Die Abzählbarkeit in negative Richtung, wäre aber auch nur eine Abstraktion, denn sie würde unserer Beobachtung widersprechen. Diese Abzählbarkeit in negative Richtung wäre lediglich in einer vereinfachten Simulation denkbar. Der Ablauf (genauer die Ausgabe) dieser Maschine oder dieses Universums wäre nie gleich, genau wie die unendlich abzählbare Folge der Zahl Pi. Obwohl die Materie/Energie darin endlich ist. Die Ausgabe wäre immer abhängig von dem Zustand davor, völlig deterministisch letztlich aber nicht vorhersehbar weil der Startpunkt unbekannt bleibt.

Ich möchte einfach nur dieses Modell verstehen und habe kein Problem wenn dem widersprochen wird und es widerlegt wird.

Es gibt logisch und damit deterministisch formulierte Artikel und philosophische Arbeiten die sagen der Determinismus widerlegt sich selbst. Diese Arbeiten beweisen aber wirklich immer (und mir wäre es wirklich lieb wenn mich da jemand vom gegenteil überzeugt), das die Grundprämissen der Arbeit falsch waren, was letztlich den Determinismus bestätigt.

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absolut nix 17 Jun 2022 04:27 #102563

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Nichts kann dieses "Außen" beobachten und "steuern", daraus resultiert ein relativer freier Wille

Ja das stimmt. Gut das jemand die formale Logik hier hochhält. Aber mal fernab der Logik war in meinem Kopf die Frustration darüber das Determinismus (oftmals auch als Hyperdeterminismus bezeichnet, etwas übertrieben meiner Meinung nach) von vielen Wissenschaftlern mit sehr subjektiven Gefühlen wie der Angst vor einem determinierten freien Willen, philosophisch abgetan wird. Dabei gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten, Determinismus oder Nicht-Determinismus. Philosophisch wird es wirklich problematisch am Determinismus zu zweifeln. Hätte da Interesse in einem anderen Thread darüber zu streiten.

Ich sehe es eher umgekehrt. Da Wissenschaftler auch nur Menschen sind, haben die eher die Angst, dass es keinen freien Willen gibt und versuchen krampfhaft diesen freien Willen zu postulieren. "Es kann doch nicht sein, dass all meine Erkenntnisse und wissenschaftlichen Forschung schon vorbestimmt sind und ich keine neuen Erkenntnisse erschaffen habe!" Eine Möglichkeit dazu bietet die Quantenphysik, die mit ihren Wahrscheinlichkeiten einen logischen Determinismus ad Absurdum führt. Denn die Lösungen in einem Quantencomputer sind eben nicht eindeutig sondern hängen von... WAS eigentlich ... ab? Welche Daten sind wie verschränkt? Ist alles nur mit "Wahrscheinlichkeiten" also nur über einem "Zufall", einem "Spieltrieb des Universums" determiniert?

die Zeit unendlich zu definieren

Das was ich damit gemein habe, ist die Zeit gedacht als 1-dimensionale Achse (unabhängig ob kontinuierlich oder nicht) in negative und positive Richtung unendlich. Die Ausgabe wäre immer abhängig von dem Zustand davor, völlig deterministisch letztlich aber nicht vorhersehbar weil der Startpunkt unbekannt bleibt.
Ich möchte einfach nur dieses Modell verstehen und habe kein Problem wenn dem widersprochen wird und es widerlegt wird.

Grundsätzlich wird jede Dimension im Standardmodell als gleichberechtigt angesehen und es gibt da keine Bevorzugung. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sogar Zeit und Raum die Position wechseln. Nur,... was mathematisch möglich ist, geht das auch in der Praxis? Man weiß es einfach nicht.
Ich bin der Ansicht, dass jede zusätzliche Dimension auf einer vorherigen Dimension aufbaut. Nicht als Vektor gesehen, aber als Konstrukt in der realen Welt. Keine Fläche ohne Linie, kein 3D-Körper ohne Fläche,... Somit gibt es m.A. eben einen hierarchischen Aufbau von Dimensionskonstruktionen. Und da eben wäre m.A. eben die Zeit die unterste, grundsätzliche Ebene dieser Konstruktionen, sie wäre quasi der Unterbau aller anderen Dimensionskonstruktionen, ohne Zeit keine Existenz von mehrdimensionalen Konstruktionen. Und so ein Konstrukt könnte tatsächlich auch nur in eine Richtung funktionieren.
Nur wenn man eine Zweiwegzeit definieren würde, gäbe es auch hier nur "Bewegung" in eine Richtung, also entweder positiv, dann läuft die Zeit, so wie wir es gewohnt sind. Oder aber in die andere Richtung, dann läuft Zeit eben zurück. Ein Stillstand wäre unmöglich, denn sie würde Null, also eine Nonexistenz bedeuten.
Die zweite Möglichkeit wird vom Standardmodell als mathematisch möglich betrachtet, man denke nur an die theoretische Existenz von Tachyonen, die ein negatives Massenquadrat besitzen und in der Zeit zurücklaufen, da sie immer überlichtschnell unterwegs sind. Nur hätte auch dies eine deterministische Abfolge, nur eben in die andere Richtung.
Interessant wird es erst dann, wenn zwei "Konstruktionen" aus beiden Zeitrichtungen zusammentreffen würden. Was würde dann entstehen? Der Urknall? Oder sind wir bereits in einem solchen Universum und wir können derartige superluminare Objekte nur nicht detektieren? Gibt es deshalb die nicht vorhersehbare Funktionen der Quanten? Sind die Quanten über solch eine Konstruktion miteinander verschränkt?
MfG
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absolut nix 17 Jun 2022 04:48 #102564

Jede philosophische Erklärung die Zweifel am Determinismus vermeintlich aufzeigt, widerlegt am Ende der Schlussfolgerung die zugrundeliegenden Prämissen und macht die gesamte Kette an Schlussfolgerung wieder unbrauchbar..

Determinismus setzt eine absolute Perfektion voraus. Alles müsste fehlerfrei ablaufen.
Kannst du auch nur ein einziges Experiment zeigen, dass die absolute Perfektion beweist?
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absolut nix 17 Jun 2022 08:15 #102566

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Aber jede philosophische und eigentlich auch physikalische Arbeit, sägt doch immer an der eigenen Grundannahme, also wie diese Arbeit formuliert ist, wenn sie den Determinismus verwirft. Denn jede Arbeit ist doch logisch und damit deterministisch formuliert, wenn diese Arbeit dann beweisen soll, das der Determinismus nicht auch in der Physik die Grundlage ist, landet sie in einem Widerspruch weil die Formalisierung dessen deterministisch war. Es ist zwar ein scheinbares Argument zu sagen man beobachtet aber deterministisches Verhalten, aber es gibt einfach keine übergeordnete Erklärung dafür, dieses Verhalten zu erklären. Auch könnte man diese Übergeordnete Erklärung nicht mit logischen Mitteln erklären. Jede philosophische Erklärung die Zweifel am Determinismus vermeintlich aufzeigt, widerlegt am Ende der Schlussfolgerung die zugrundeliegenden Prämissen und macht die gesamte Kette an Schlussfolgerung wieder unbrauchbar.

Das klingt logisch, ist es aber nicht ganz. Denn der Adeterminismus in Form der UR greift nur im Kleinen, während die üblichen Beschreibungen der Physik makroskopisch sind.

Kannst du auch nur ein einziges Experiment zeigen, dass die absolute Perfektion beweist?

physics works

Die Formeln beschreiben idealisierte Sachverhalte. Die Realität eines Experimentes mag nicht ganz ideal sein, das ändert jedoch (ggf) nichts an der Korrektheit der Formeln für den idealen Sachverahlt.

Oder anders gesagt: π bleibt π, auch wenn der gemalte Kreis auf einem welligen Blatt Papier in einer gekrümmten Raumzeit diesem Wert nicht haargenau entspricht. (schlechtes Beispiel, denn ein Blatt Papier bleibt unbeeindruckt von der Krümmung der Raumzeit) besser: auch wenn ein Kreis auf der Erdoberfläche diesem Wert nicht haargenau entspricht.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

absolut nix 17 Jun 2022 09:01 #102568

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Jede philosophische Erklärung die Zweifel am Determinismus vermeintlich aufzeigt, widerlegt am Ende der Schlussfolgerung die zugrundeliegenden Prämissen und macht die gesamte Kette an Schlussfolgerung wieder unbrauchbar..

Determinismus setzt eine absolute Perfektion voraus. Alles müsste fehlerfrei ablaufen.
Kannst du auch nur ein einziges Experiment zeigen, dass die absolute Perfektion beweist?


Die Natur besitzt diese Perfektion! Nur wir sind nicht Perfekt und das ist dein "Fehler" Gedanke.
"Essentially all models are wrong, but some are useful."
George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen Thema malen?"
Pablo Picasso (1881-1973)

"Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden."
Böhse Onkelz (1996)

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absolut nix 17 Jun 2022 10:41 #102570

Die Natur besitzt diese Perfektion! Nur wir sind nicht Perfekt und das ist dein "Fehler" Gedanke.

Wäre die Natur perfekt, dann wären wir auch perfekt, denn wir sind Natur.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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absolut nix 17 Jun 2022 10:55 #102571

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Jede philosophische Erklärung die Zweifel am Determinismus vermeintlich aufzeigt, widerlegt am Ende der Schlussfolgerung die zugrundeliegenden Prämissen und macht die gesamte Kette an Schlussfolgerung wieder unbrauchbar..

Determinismus setzt eine absolute Perfektion voraus. Alles müsste fehlerfrei ablaufen.
Kannst du auch nur ein einziges Experiment zeigen, dass die absolute Perfektion beweist?

Die Natur besitzt diese Perfektion! Nur wir sind nicht Perfekt und das ist dein "Fehler" Gedanke.

M.A. setzt Determinismus keinen Perfektionismus voraus. Womit das Ergebnis, also die Natur oder der Mensch nicht perfekt sein müssen.
Es muss nur der Determinismus perfekt ablaufen, sonst wäre es nämlich kein Determinismus. Außerdem ist es ein philosophisches Problem und ein subjektives Gefühl, ob man ein Ergebnis als perfekt oder nicht perfekt bezeichnet.
Das einzige was der Determinismus erreichen muss, ist es ein Produkt hervorzubringen.
Die Natur oder der Mensch ist maximal deshalb für uns perfekt, weil sie/er bis jetzt überlebt hat und für uns "betrachtbar" ist.
MfG
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absolut nix 17 Jun 2022 10:57 #102572

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... Wäre die Natur perfekt, dann wären wir auch perfekt, denn wir sind Natur.


Im Sinne der Natur sind wir Perfekt, jeder von uns macht genau das wofür er gedacht ist.

Er hilft einen Menschen auf den Mond zu bringen. Ach nein das war der Hausmeister bei der NASA.

Er hilft dem Universum das Gleichgewicht wieder herzustellen in dem er Energie Umwandelt.
Sorry aber das ist der Sinn des Lebens.

Was für einen Sinn Intelligentes Leben bei der Nummer hat. Das ist mir auch ein Rätzel.
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absolut nix 17 Jun 2022 11:01 #102573

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Kannst du auch nur ein einziges Experiment zeigen, dass die absolute Perfektion beweist?

physics works

Also Physik ist nur eine gute Näherung zur Erklärung der Realität, jedoch nie die Realität selbst. Höchstens man sieht die Physik als perfektes Regelwerk, das aber dann nichts mit der Realität zu tun hat. Denn die Realität ist nie perfekt.
MfG
WL01

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absolut nix 17 Jun 2022 11:06 #102574

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... Denn die Realität ist nie perfekt.


Das ist aber eine aussage die nur durch unser Objektives Empfinden zustande kommt.

Der Natur ist das Schicksal jedes einzelnen egal Hauptsache der Perfekte Plan läuft weiter.
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absolut nix 17 Jun 2022 11:09 #102575

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Im Sinne der Natur sind wir Perfekt, jeder von uns macht genau das wofür er gedacht ist.

Ja, altes Prinzip:
"My name is NOBODY!"
Weshalb?
Weil "NOBODY is perfect!" ;-)

Er hilft dem Universum das Gleichgewicht wieder herzustellen in dem er Energie Umwandelt.
Sorry aber das ist der Sinn des Lebens. Was für einen Sinn Intelligentes Leben bei der Nummer hat. Das ist mir auch ein Rätzel.

Ganz einfach, Erkenntnisse zu gewinnen und diese weiterzugeben. Das ist der Sinn des Lebens!
MfG
WL01
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absolut nix 17 Jun 2022 11:13 #102576

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... Ganz einfach, Erkenntnisse zu gewinnen und diese weiterzugeben. Das ist der Sinn des Lebens!


Das ist der Sinn des Lebens an den wir Glauben wollen. Aber für die Natur sind wir nur Arbeiter die dafür sorgen das Unser Universum wieder ins "Gleichgewicht" kommt.

...
Er hilft dem Universum das Gleichgewicht wieder herzustellen in dem er Energie Umwandelt.
Sorry aber das ist der Sinn des Lebens.

Was für einen Sinn Intelligentes Leben bei der Nummer hat. Das ist mir auch ein Rätzel.


Wobei Intelligentes Leben, wie wir an unseren Energie Problem ja feststellen können, Den Ausgleich im Universums ja noch beschleunigt.
Wodurch Intelligentes Leben den Plan der Natur ja noch Effektiver Umsetzt als "Einfaches" Leben.

Wir helfen der Natur uns Selbst zu zerstören egal was wir tun.

Ist das nicht so Richtig schön Ironisch. Ich mein Besser geht es nicht!
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absolut nix 17 Jun 2022 16:28 #102585

M.A. setzt Determinismus keinen Perfektionismus voraus. Womit das Ergebnis, also die Natur oder der Mensch nicht perfekt sein müssen.
Es muss nur der Determinismus perfekt ablaufen, sonst wäre es nämlich kein Determinismus.

Selbstverständlich müsste für einen deterministischen Ablauf auch die Anfangsbedingung perfekt sein. Würde in der Anfangsbedingung eine Unschärfe oder Unbestimmtheit möglich sein, gebe es keinen Determinismus.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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