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absolut nix 02 Apr 2022 20:09 #101387

Viele Meinungen aus diesem Thread und auch von vielem externen Aussagen habe ich auf der Seite 2kugel.com zusammengefasst. Der gesamte Text wird sehr esoterisch und ist deshalb für dieses Forum nicht geeignet. Alles Seiende ist ja nicht nur Physik, sondern es steckt eine tiefe Philosophie dahinter. Ein alles bestimmendes Prinzip, nachdem alles aufgebaut ist. Auch wir sind gezwungen, uns in unserem täglichen Leben nach diesem Prinzip zu verhalten. Für uns ist ja unser tägliches Leben das wichtigste überhaupt, auch wenn es scheinbar nicht sehr populär ist.

Der Text besteht aus:
7 Seiten, 40 Absätze, 318 Zeilen, 2343 Wörter, 15806 Zeichen

Aufgrund welches Naturgesetzes muss ein Zeichen, ein Wort, eine Zeile, ein Absatz oder eine Seite falsch sein? Die Betonung liegt auf „muss.“ Wenn es kein Naturgesetz gibt, aufgrund dessen etwas oder mehreres falsch sein muss, heißt das natürlich nicht, dass alles richtig ist, sondern es heißt lediglich, dass vorerst einmal nichts falsch ist.
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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 03 Apr 2022 13:48 #101404

Viele Meinungen aus diesem Thread und auch von vielem externen Aussagen habe ich auf der Seite 2kugel.com zusammengefasst.

Wo am meisten? Hab's überflogen und lese nur deine Meinungen und Aussagen, die schon in diesem Thread sehr redundant stehen.

Der gesamte Text wird sehr esoterisch und ist deshalb für dieses Forum nicht geeignet.

Das stimmt allerdings. Mit der beschworenen "Fehlerhaftigkeit" immer und überall klingt er mir zu sehr nach Katholizismus. Gut, mit "Fehler" meinst du zwar nicht richtig oder falsch, aber im allgemeinen versteht man unter Fehler bzw. fehlerhaft eben soviel wie "falsch, möglichst zu vermeiden". Der ganze Text bekommt so ein religiöses "Gschmäckle".
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
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absolut nix 03 Apr 2022 19:07 #101408

Das mit dem Begriff "Fehler" ist natürlich ein Dilemma, weil dieser Begriff in unserem Sprachgebrauch teilweise falsch besetzt ist. Der Begriff unterscheidet nämlich nicht zwischen einem „echten Fehler“ und „einer Ausnahme von der Regel“. Mache ich Rechtschreibfehler aufgrund mangelnder Kenntnis der Rechtschreibung, dann sind das echte Rechtschreibfehler. Auch dann, wenn ich Rechtschreibfehler mache aufgrund dessen, dass ich einen Text in der Eile herunter fetze und gar nicht auf die Rechtschreibung achte, dann sind das ebenfalls echte Rechtschreibfehler. Schreibe ich jedoch in der vollen Kenntnis der Rechtschreibung ganz ordentlich einen Text und der Zufall holt sich einen Rechtschreibfehler, dann ist das kein Fehler, sondern eine „Ausnahme von der Regel“. Unser Sprachgebrauch unterscheidet diesen Unterschied jedoch nicht, denn die „zwingende Fehlerhaftigkeit“ aufgrund eines fundamentalen Naturgesetzes war aus Unwissenheit über dieses Naturgesetz nie ein Thema. Jetzt könnte man sagen, na ja, das ist ja eh unwichtig. Nein, das ist nicht unwichtig, ganz im Gegenteil. Unser halbes Leben verbringen wir nämlich vergebens, Fehler zu beheben, die gar keine Fehler sind, sondern lediglich zwingende „Ausnahmen von der Regel.“ Und je mehr man solche Ausnahmen von der Regel behebt, desto mehr vermehren sie sich. Die Geschichte mit dem Schneemann symbolisiert das oder sollte das zumindest tun.

Im Text sind die Begriffe "Fehler und fehlerhaft" 66 x vorhanden. Ich werde jetzt überall dort, wo es nur irgendwie möglich ist, den Begriff eliminieren und durch „Ausnahme von der Regel“ ersetzen.
Vielen Dank.
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Der ganze Text bekommt so ein religiöses "Gschmäckle".

Na ja, das kommt davon, dass alle Religionen einen Gott im Hintergrund haben, der gnadenlos ist, sich jedoch mit Ritualen und Zeremonien besänftigen lässt. Die "Ausnahme von der Regel" ist genauso gnadenlos wie die Götter der Religionen, die lässt sich jedoch durch nichts besänftigen. Ganz im Gegenteil. Behebt man eine Ausnahme, dann vermehrt sie sich. In Wellenbewegungen. Einmal mehr, dann wieder weniger, einmal früher, dann wieder später. Aber sicher. Da hilft auch kein Beten. :evil:

Wenn man den Begriff „allmächtiger Gott“ von allem bereinigt, sozusagen auf null stellt (formatiert), dann könnte man diesen Begriff auch auf die Allmacht der „Ausnahme von der Regel“ anwenden. Dann könnte man fragen: Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann? Nein, das kann er nicht, denn Gott ist allmächtig. Ein Stein, der zu schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann, würde ihm seine Göttlichkeit berauben. Er wäre dann nicht mehr Gott. Gott kann alles machen, bis auf eine Ausnahme: Gott kann nicht machen, dass er nicht Gott ist. Das ist die einzige Ausnahme in der Allmacht Gottes. Erst die Ausnahme in der Allmacht Gottes macht Gott allmächtig. Hätte die Allmacht keine Ausnahme in der Regel, würde sie nicht existieren.
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absolut nix 03 Apr 2022 19:25 #101409

@ badhofer

Dann könnte man sagen: Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann? Nein, das kann er nicht, denn Gott ist allmächtig. Ein Stein, der zu schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann, würde ihm seine Göttlichkeit berauben.


Das sind ja eigentlich 2 Forderungen. 1. Forderung: Mache einen Stein, den keiner heben kann. 2. Forderung: Heben den unhebbaren Stein.

Meiner Ansicht nach ist das für einen Gott ein Leichtes. Erst macht er den unhebbbaren Stein. Jeder darf es einmal versuchen. Zuletzt kommt Gott selbst, bekommt einen roten Kopf, lässt einen donnernden Furz fahren und zeigt, dass selbst er den unhebbbaren Stein nicht heben kann. Erste Forderung erfüllt.

Dann macht Gott seinen Trick. Er bläst in seinen Daumen, seine Muskeln wachsen und obwohl er schon ein Riesenkerl ist, wird er noch ein bisschen größer. Jetzt versucht er es noch einmal und schafft es. 2. Forderung auch geschafft.

Das Problem der Allmacht beginnt aber schon viel tiefer in unserem Alltagsleben. Könnte Gott seinem Propheten die Idee vermitteln, in unserem Universum ein funktionstüchtiges Perpetuum mobile 1. Art zu bauen? Wir haben die Noether Theorem und wissen, das kann in unserem Universum kein Mensch, kein Alien und auch kein zukünftiger Mensch. Könnte Gott seinem Propheten die Idee vermitteln, in unserem Universum ein funktionstüchtiges Perpetuum mobile 2. Art zu bauen? Der 2. HS ist nur ein Erfahrungssatz. Wir wissen noch nicht, ob er allgemeingültig ist. Dem Propheten Gottes, einem Alien oder einem zukünftigen Menschen können wir durchaus zutrauen, ein Perpetuum mobile 2. Art zu bauen. Also könnte Gott die zweite Forderung erfüllen, aber nicht die erste Forderung. Wo liegt nun der prinzipielle Unterschied? Und spricht dieser Unterschied nicht gegen die Möglichkeit von Allmacht?
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absolut nix 03 Apr 2022 19:36 #101411

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Der 2. HS ist nur ein Erfahrungssatz.

Er ist mehr als dies, er ist unbestechliche Logik.
Wenn Wasser den Berg hinabfließen "will", dann "will" es nicht hinauffließen.

Dann macht Gott seinen Trick.

Sehr gut beschrieben, was göttlich ist, genau so stelle ich mir dies auch vor. Allmacht bedeutet, auch zu können, dass man etwas nicht kann, und es trotzdem zu können. Es kommt immer darauf an, was man momentan will.
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absolut nix 03 Apr 2022 19:42 #101413

Im Text sind die Begriffe "Fehler und fehlerhaft" 66 x vorhanden. Ich werde jetzt überall dort, wo es nur irgendwie möglich ist, den Begriff eliminieren und durch „Ausnahme von der Regel“ ersetzen.

Stimmt schon, es ist nicht leicht einen einfachen Begriff zu finden, der das ausdrückt, was du meinst. In der Elektronik und Halbleitertechnik z.B. spricht man tatsächlich von Elektronen und "Löchern", die von Elektronen besetzt werden wenn Strom fließt. Löcher sind einfach die Stellen im Material, wo ein Elektron fehlt. Wie Elektronen fließen da auch Löcher :). Bei deiner Schneemann-Analogie sind es ja auch Löcher. Das passt schon irgendwie. Aber vielleicht könnte man einfach Lücke sagen, oder Fehlstelle oder Leerstelle. Oder einfach "Ausnahme", statt so sperrig „Ausnahme von der Regel“. Im Wortsinn ist Aus-nahme ja quasi ein Loch, es ist etwas (her)aus genommen.
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absolut nix 03 Apr 2022 20:31 #101417

@ Rainer Raisch

Er ist mehr als dies, er ist unbestechliche Logik.


Aber aus gutem Grund nicht beweisbar, allenfalls für bestimmte Formen eines PM2, ganz im Gegensatz zu einem PM1.

Sehr gut beschrieben, was göttlich ist, genau so stelle ich mir dies auch vor.


Ich habe die etwas naive Forderung sprachlich reflektiert. Heute würde man wahrscheinlich fragen, ob Gott ein Naturgesetzt erschaffen kann, das von einer derartigen Allgemeingültigkeit ist, dass selbst er es nicht mehr außer Kraft setzen kann.

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absolut nix 03 Apr 2022 23:18 #101423

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selbst er es nicht mehr außer Kraft setzen kann

Das nennt man Selbstbindung, und die gibt es eigentlich nicht. Entsprechende "unveränderliche" Vorgaben zB in einer Verfassung sind letztlich Goodwill.

Naja, ein Richter ist an sein eigenes Urteil gebunden, er darf es nicht ändern, auch wenn er seine Meinung/Überzeugung ändert. Aber das ist ein Fall formaler Bestandskraft.

"Eigentlich" sage ich, weil Bindung an bestimmtes selbst gesetztes Vertrauen auch Selbstbindung genannt wird, obwohl das ein anderes Kapitel ist.
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absolut nix 04 Apr 2022 05:59 #101429

Heute würde man wahrscheinlich fragen, ob Gott ein Naturgesetzt erschaffen kann, das von einer derartigen Allgemeingültigkeit ist, dass selbst er es nicht mehr außer Kraft setzen kann.


Gott ist nicht irgendein Kasperl, der einem in die Hölle schickt, wenn man seinem Nachbarn einen Kaugummi in den Bart pickt, sondern Gott ist die Allmächtigkeit im Prinzip der Naturgesetze. Richtig ist die Frage gestellt: Kann die Allmacht machen, dass sie nicht allmächtig ist? Nein, kann sie nicht, denn wenn sie macht, dass sie nicht allmächtig ist, würde sie sich selbst auflösen. Sie wäre dann nicht mehr die Allmacht. Die Allmächtigkeit ist allmächtig, bis auf eine Ausnahme, sie kann nicht machen, dass sie nicht allmächtig ist. Erst die Ausnahme in ihrer Allmacht mach die Allmacht allmächtig. Kann der Schneemann den Fehler in seinem Schneefeld beheben? Nein, kann er nicht, denn er würde sich dadurch selbst beheben. Er wäre dann kein Schneemann mehr. Erst der Fehler (die Ausnahme) im Schneefeld macht ihn zum Schneemann. Kann das NICHTS machen, dass es keinen Fehler (ein ETWAS) in sich trägt? Nein, kann es nicht, denn es würde sich selbst auflösen. Ohne etwas wäre dann nicht einmal nichts. Die Gesamtheit alles Vorhandenen ist auf diesem Schmäh aufgebaut. Sowohl im größten, wie auch im kleinsten, überall dasselbe. Nichts kann fehlerfrei sein, das ist der ganze Schmäh.

Ich beobachte das schon seit 31 Jahren. Ich sehe das inzwischen überall und in allem. Sowohl im kleinsten wie auch im größten. Überall spielt sich dasselbe ab, überall der selbe Schmäh. Und wenn ich bemerke, dass jemand so weit wäre, dass er in der Lage ist, dass zu erkennen, und ich mache ganz vorsichtige Andeutungen, dann kommt meistens das Argument, das ist nur Esoterik. Oh Mann, oh Mann (oh Frau, oh Frau), wenn das fundamentalste aller Naturgesetze Esoterik ist, dann bin ich aber ganz glücklich, dass ich ein Esoteriker bin :)
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absolut nix 04 Apr 2022 07:11 #101430

@badhofer

Ich beobachte das schon seit 31 Jahren. Ich sehe das inzwischen überall und in allem. Sowohl im kleinsten wie auch im größten.

OMG dann pass' auf, dass es nicht zur Manie wird, wenn es nach 31 Jahren nicht schon zu spät ist. Man sieht, was man sehen will. Überall ist etwas und nichts, eine Binsenweisheit. Hilft dir denn diese Erkenntnis irgendwie im Leben? Dann ist ja gut. Aber du kannst nicht erwarten, dass andere auch so viel Bedeutung da rein legen wie du.

Der Mensch ist gut in Musterkennung. Man findet sie immer und überall. Ob es nun ein Etwas-Nichts Muster ist oder ein anderes. Sogar der reine Zufall bildet deutliche Muster. Die habe ich lange erforscht im Glückspiel, war auch eine Zeit lang Zahlenmystiker als Folge der Entschlüsselung alter Schriften mit versteckten Zahlencodes. Die Zahlenmystik hat mir aber im Leben nicht gut getan... immer und überall Zahlen sehen, addieren, teilen, Quersummen bilden und große Bedeutungen reininterpretieren... da wird man gaga mit der Zeit: Man sieht was man sehen will und es kann zur Manie werden. Habe den Unsinn dann aufgegeben cool).

Nicht dass du endest wie Monk oder Tesla , der immer erst 3 mal ein Gebäude umkreiste bevor es betrat und nur Hotelzimmer nahm, deren Zimmernummer durch 3 teilbar war und dergleichen. Und ganz wichtig: Vor dem Hinaustreten sind die Kleider zu ordnen ;).
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absolut nix 04 Apr 2022 09:45 #101438

@ Steinzeit-Astronom

Die habe ich lange erforscht im Glückspiel, war auch eine Zeit lang Zahlenmystiker als Folge der Entschlüsselung alter Schriften mit versteckten Zahlencodes. Die Zahlenmystik hat mir aber im Leben nicht gut getan...


So ähnlich war es bei mir. 2018 und 2019 waren im Sommer einige Tage so heiß, dass die Klimaanlage an der Spielbank Hohensyburg-Dortmund, die Temperatur nicht halten konnte und die Räume sehr warm wurden. Da bekam ein Roulette-Kessel einen Höhenschlag und bestimmte Zahlen häuften sich. Ich dachte schon, ich hätte ein Gespür für den Zufall bekommen und habe ordentlich gewonnen. 2020 war nicht so warm und meine Glückssträhne war vorbei. :(

@ Badhofer

Richtig ist die Frage gestellt: Kann die Allmacht machen, dass sie nicht allmächtig ist?


Meiner Ansicht nach sollte man zuerst fragen, ob es in unserem Universum überhaupt Allmacht geben kann. Ich denke nicht. Wie bereits geschrieben: Wir können uns gut vorstellen, dass ein mächtiger Gott seinem Propheten die Idee zu einem realisierbaren und funktionstüchtigen Perpetuum mobile 2. Art übermitteln kann, aber gemäß der Noether Theoreme kann kein Gott seinem Propheten die Idee zu einem realisierbaren und funktionstüchtigen Perpetuum mobile 1. Art übermitteln.

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absolut nix 04 Apr 2022 10:08 #101441

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absolut nix 04 Apr 2022 11:00 #101445

Ich habe die etwas naive Forderung sprachlich reflektiert. Heute würde man wahrscheinlich fragen, ob Gott ein Naturgesetzt erschaffen kann, das von einer derartigen Allgemeingültigkeit ist, dass selbst er es nicht mehr außer Kraft setzen kann.

Es gibt viele ähnliche Fragen, wie:

Kann ein Gott sich selbst vernichten? Ja möglich.
Kann der Gott schon gestorben sein? Ja möglich.
Kann es Götter geben? Ja möglich.
Kann ein Gott durch andere Götter oder Halbgötter getötet werden? Ja möglich.
Kann ein Gott sterben? Ja möglich.
Kann unser Gott im Knast sein, weil er dieses grausames Universum geschaffen hat? Ja möglich.
Kann ein Gott böse sein? Ja möglich.
Kann unser Gott nicht allmächtig sein? Ja möglich. Es sieht so aus.
Kann unser Universum nur eine Simulation durch den Gott sein? Ja möglich.

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absolut nix 04 Apr 2022 11:07 #101446

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Seit dem Geistert die frage nach dem NICHTS durch meinen Schädel.

Das erinnert mich an die Antwort auf die Frage nach dem Vakuum "ich komm nicht drauf, ich habs zwar im Schädel...." :whistle:

Mich erinnert dieser Thread immer an
wiki:
Alles Nichts Oder?! war eine Comedy-Spielshow und erster Erfolg des damals noch jungen Kölner Privatfernsehsenders RTL. Die Moderatoren Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder waren mit dieser Sendung zu deren Beginn sehr erfolgreich,
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absolut nix 04 Apr 2022 11:53 #101449

Hilft dir denn diese Erkenntnis irgendwie im Leben?

Ich kenne keine Erkenntnis, die fürs tägliche Leben hilfreicher ist als die Erkenntnis, wie man unterscheiden kann zwischen - einerseits Fehler, die endgültig behoben sind, wenn man sie korrigiert - und andererseits Strukturfehler (Ausnahmen von der Regel), die man belassen muss, denn sonst kommen sie sich ständig vermehrend solange immer wieder, bis man sie, dann aber alle, akzeptiert. Und das ständige beheben von nicht behebbaren, sich ständig vermehrenden Strukturfehlern beansprucht viel Zeit im Leben. Wem das nicht zu blöde ist, der soll es machen. Mir ist das wurscht :P
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absolut nix 04 Apr 2022 11:59 #101450

@ Steinzeit-Astronom

Die habe ich lange erforscht im Glückspiel, war auch eine Zeit lang Zahlenmystiker als Folge der Entschlüsselung alter Schriften mit versteckten Zahlencodes. Die Zahlenmystik hat mir aber im Leben nicht gut getan...

So ähnlich war es bei mir. 2018 und 2019 waren im Sommer einige Tage so heiß, dass die Klimaanlage an der Spielbank Hohensyburg-Dortmund, die Temperatur nicht halten konnte und die Räume sehr warm wurden. Da bekam ein Roulette-Kessel einen Höhenschlag und bestimmte Zahlen häuften sich. Ich dachte schon, ich hätte ein Gespür für den Zufall bekommen und habe ordentlich gewonnen.

Cool, so muss das. Hohensyburg kenne ich und bleib mir in Erinnerung: Beim erstmaligen Besuch dort bekam ich 6 spezielle Gratis-Chips zur Begrüßung, die ich aber vergaß einzusetzen und beim Rausgehen wollten sie mir die nicht zurücktauschen. Habe sie dann halt auf alle 6 TVS gesetzt und natürlich tauschbare Chips dafür bekommen. Nur die Zero hätte das verhindern können... ein akzeptables Risiko, versteht sich :).
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absolut nix 04 Apr 2022 12:06 #101451

Ich kenne keine Erkenntnis, die fürs tägliche Leben hilfreicher ist als die Erkenntnis, wie man unterscheiden kann zwischen - einerseits Fehler, die endgültig behoben sind, wenn man sie korrigiert - und andererseits Strukturfehler (Ausnahmen von der Regel), die man belassen muss

Ja, da hast du recht. Man muss auch mal fünfe grade sein lassen und v.a. erkennen, wann das angebracht ist und wann nicht. Es ist öfter angebracht als die meisten meinen. Euripides sprach: Man sollte sich nicht über Dinge ärgern, denn das ist ihnen völlig egal.
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absolut nix 05 Apr 2022 10:33 #101480

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Prof. Andrea Morello [...] wendet [...] in einer praktischen Beispielrechnung die Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation auf ein makroskopisches Objekt (Tennisball) und auf ein Quantenobjekt (Elektron) an …


Interessant. Eigentlich wendet er die UR nur auf ein Objekt mit viel Masse und eins mit wenig Masse an. Wäre der Tennisball mikroskopisch klein bei gleicher Masse, dann wäre das Ergebnis gleich. Mit der UR ∆x∙∆p ≥ ½ℏ steigt offenbar die Unsicherheit bzgl. Ort- und Impuls umgekehrt proportional mit der Masse oder anders ausgedrückt: Die Sicherheit steigt mit der Masse. Masse wirkt also der Unbestimmtheit entgegen.

Ein Objekt mit wenig Masse ist nur ungefähr hier oder da, kann sich jederzeit wieder "vom Acker machen" selbst wenn man es irgendwo entdeckt hat, weil dann ja die Geschwindigkeit sehr unbestimmt ist. Bzgl. der Masse selbst gibt es wohl keine Unbestimmtheit. Nur wo oder wie schnell sie sich manifestiert ist umso unbestimmter, je weniger Masse es ist...


Und was Passiert wenn du das ganze weiter Spinnst? Viel Größer als ein Tennisball!
Was ist den mit der Tatsache das die Erdoberfläche schwingt, Passt das nicht auch wunderbar ins Bild?
Und wenn dem so ist wie kann dann, Ein Ort (x,y,z) was Gleich Ort (t=0,x,y,z) bedeutet einen Realen Bezug besitzen?

EDIT

Und Spinnen Wir die Nummer Doch noch eine Paar Schritte weiter. Was ist den mit einer absoluten irreduziblen Masse
Kann diese Schwingen? Oder sich gar bewegen ? wenn sie zu 100 % bestimmbar ist also 0% Unbestimmtheit!
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absolut nix 05 Apr 2022 16:07 #101506

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...wie Professor Andrea Morello hier vorrechnet, spielt die Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation nur im atomaren und subatomaren Bereich für Quantenobjekte wie das Elektron eine entscheidende Rolle, während bereits für einen Tennisball die Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation komplett irrelevant ist (also macht es keinen Sinn noch größere Objekte wie den Erdball in Betracht zu ziehen). Eine bestimmte Masse reicht aus, um durch die gravitative Wechselwirkung Dekohärenz und damit den Übergang von der Quantenmechanik zur klassischen Physik zu provozieren. Masse wirkt also der Unbestimmtheit bzgl. Ort- und Impuls entgegen.
“…and isn't faith believing all power can't be seen”

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absolut nix 05 Apr 2022 16:54 #101508

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Masse wirkt also der Unbestimmtheit bzgl. Ort- und Impuls entgegen.

Die Grenze ist ja bekannt
ΔE·Δt = ℏ/2
ΔE·Δt > ℏ/2 real
ΔE·Δt < ℏ/2 virtuell
Für die Masse ist die Planckmasse ungefähr die Grenze. Was leichter ist, kann kein SL werden, weil es dann zu groß dafür ist.

Achja der Thread .... Nichts wäre also unendlich groß gemäß UR ;)
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absolut nix 05 Apr 2022 22:27 #101514

Masse wirkt also der Unbestimmtheit bzgl. Ort- und Impuls entgegen.

Die Grenze ist ja bekannt
ΔE·Δt = ℏ/2
ΔE·Δt > ℏ/2 real
ΔE·Δt < ℏ/2 virtuell
Für die Masse ist die Planckmasse ungefähr die Grenze. Was leichter ist, kann kein SL werden, weil es dann zu groß dafür ist.

Achja der Thread .... Nichts wäre also unendlich groß gemäß UR ;)


Könnte t nicht unendlich groß sein?

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absolut nix 05 Apr 2022 23:09 #101515

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Könnte t nicht unendlich groß sein?

Warum nicht? Nach oben setzt die UR keine Grenzen für reale Energie. Δt→∞ bedeutet soviel, dass man nicht weiss, wann etwas passiert, dafür kann man die dabei veränderte Energie sehr genau messen. Für virtuelle Energie bedeutet es hingegen, dass diese gegen E→0 geht. Dies trifft zB auf virtuelle Phtonen zu. Sie übertragen zwar keine Energie, doch sie haben unendliche Reichweite.
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absolut nix 06 Apr 2022 08:28 #101516

Wikipedia: Die Heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation (seltener auch Unschärfeprinzip) ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Eigenschaften sind Ort und Impuls.

Es gibt zwei Einschränkungen für die zufälligen Werte z.B. bei Impuls.
1- Es gibt einen bestimmten Wert (Mittelwert), der sich nicht ändert (Impulserhaltungssatz).
2- Die Wahrscheinlichkeit für manche Werte ist höher, welche kleinere Differenz zum Mittelwert haben.

Wären die Werte total zufällig, hätte sich der Mittelwert oder die Wahrscheinlichkeitsverteilung mit der Zeit verändern müssen. Das Objekt hätte dann keinen bestimmten Impuls.
Die zufälligen Werte sind dann nicht total zufällig. Die Zufälligkeit hat also auch Regeln so, dass der feste Mittelwert nicht verändert werden darf.

Es scheint, dass diese beschränkte regelhafte Zufälligkeit auch kein echter Zufall ist.
Diese Welt sieht wie eine Computersimulation aus, wo alles regelbasiert abläuft, und sogar die Zufälle nicht echt sind.

Die Heisenbergsche Unschärferelation ist daher auch keine „Ausnahme von der Regel“.
„Ausnahme von der Regel“ würde es geben, wenn wir Anomalien feststellen könnten. Z.B. steht ein Stein gegen die Regel "Fallen/Gravitation" ohne einen Grund in der Luft.

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Letzte Änderung: von Jamali.

absolut nix 06 Apr 2022 09:15 #101518

1- Es gibt einen bestimmten Wert (Mittelwert), der sich nicht ändert (Impulserhaltungssatz).

Das sich der Mittelwert nicht ändern kann, verhindert den Zufall nicht, es zeigt nur, dass es beim Zufall auch eine Ausnahme gibt.
Die Gesamtheit ist absolut, da gibt es keinen Zufall, denn sonst wäre die Gesamtheit eine vom Zufall abhängige Variable und das würde gegen alle Erhaltungssätze verstoßen. Der Zufall existiert nur im Detail. Der Zufall existiert, bis auf eine Ausnahme: In der Gesamtheit existiert er nicht.

Du hast eine Balkenwaage und 1000 verschiedene Gewichten. Du kannst jetzt die verschiedenen Gewichte zufällig auf die Waage legen. So ist die Regel. Aber diese Regel hat eine Ausnahme. Du kannst die Gewichte beliebig auf die Waage legen, bis auf eine Ausnahme: Am Ende muss der Balken waagrecht sein. Deine Zufälligkeit bleibt dir erhalten, aber nur mit dieser einen Ausnahme.
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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 06 Apr 2022 09:44 #101519

Es gibt zwei Einschränkungen für die zufälligen Werte z.B. bei Impuls.
1- Es gibt einen bestimmten Wert (Mittelwert), der sich nicht ändert (Impulserhaltungssatz).
2- Die Wahrscheinlichkeit für manche Werte ist höher, welche kleinere Differenz zum Mittelwert haben.

Zu Punkt 2: Ist das wirklich so? Vermutlich ja, aber gibt es auch eine vertrauenswürdige Quelle, die diese Aussage bestätigt?

Wären die Werte total zufällig, hätte sich der Mittelwert oder die Wahrscheinlichkeitsverteilung mit der Zeit verändern müssen.

Warum hätte sich der Mittelwert verändern müssen? Das Galtonbrett zeigt z.B. für viele total zufällige Ergebnisse in Folge (Wahrscheinlichkeit jeweils 0,5 von oben nach unten) einen konstanten Mittelwert und bestätigt auch den Punkt 2 oben: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Galton_box.webm

Vielleicht spielen sich innerhalb der Planck-Größen solche 50:50 Zufälle ab, die dann eine Verteilung wie beim Galtonbrett ergeben... aber innerhalb der Planckgrößen wäre ja alles virtuell....:huh:
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

absolut nix 06 Apr 2022 11:57 #101522

Zu Punkt 2: Ist das wirklich so? Vermutlich ja, aber gibt es auch eine vertrauenswürdige Quelle, die diese Aussage bestätigt?


Die Wahrscheinlichkeitsverteilungen sind hier die Normal- oder Gauß-Verteilung. Das bedeutet, dass die Werte nicht gleich verteilt sind, sondern wie eine Glockenkurve. Je kleiner die Abweichung von der Mitte ist, desto mehr kommt dieser Wert vor, wie z.B. die Körpergröße.

Ich denke, die Wahrscheinlichkeitsdichte des Teilchens entspricht bei der Heisenbergsche Unschärferelation einer Gauß-Verteilung.

Heisenbergsche Unschärferelation - Streuungsrelationen
Heisenberg[1] und Kennard[6] haben gezeigt, dass diese Eigenschaft für gaußförmige Wellenfunktionen erreicht wird.


Wären die Werte total zufällig, hätte sich der Mittelwert oder die Wahrscheinlichkeitsverteilung mit der Zeit verändern müssen.

Warum hätte sich der Mittelwert verändern müssen?

Ich muss diesen Satz folgendes korrigieren.
Die Geschwindigkeit eines Teilchens kann zwischen Null und Lichtgeschwindigkeit sein. Alle Werte dazwischen sind bei echtem Zufall gleichwertig. Der Mittelwert wäre dann immer c/2, und die Verteilung keine Normalverteilung sondern eine gerade Linie.

Es geht also bei der Heisenbergsche Unschärferelation um einen regelbasierten Zufall. Die Werte müssen bestimmte Kriterien erfüllen.
Der Mittelwert muss ein bestimmter Wert und die Verteilung eine Gauß-Verteilung sein.
Folgende Benutzer bedankten sich: Steinzeit-Astronom, Freddy

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Letzte Änderung: von Jamali.

absolut nix 06 Apr 2022 12:32 #101525

bis auf eine Ausnahme: Am Ende muss der Balken waagrecht sein.

Es ist doch auch eine weitere Regel, oder?

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absolut nix 06 Apr 2022 17:44 #101529

bis auf eine Ausnahme: Am Ende muss der Balken waagrecht sein.

Es ist doch auch eine weitere Regel, oder?

Das ist nicht auch eine weitere Regel, sondern das ist die Regel aller Regeln, die schon vor dem Urknall da war und deshalb die Gesamtheit alles Seienden durchdringt. NICHTS kann nur mit einem ETWAS als Ausnahme existieren, denn sonst wäre nicht einmal nichts. So ist die Regel. Das ETWAS kann sich seiner selbst verursachten Regel auch nicht entziehen und hat deshalb ein NICHTS als Ausnahme. Die ursprüngliche Ausnahme (das ETWAS) wird selbst zur Regel, mit einem NICHTS als Ausnahme.

Wie man was bezeichnet, ändert nichts am Sachverhalt. Wenn man einen Hund als Katze bezeichnet, macht er trotzdem nicht miau :)
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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absolut nix 06 Apr 2022 20:42 #101530

NICHTS kann nur mit einem ETWAS als Ausnahme existieren

Über NICHTS und ETWAS haben wir hier viel geschrieben. Und jetzt meine Geschichte darüber:

- NICHTS existiert. Oder NICHTS hat eine Existenz.
- NICHTS existiert nicht. Oder NICHTS hat keine Existenz.
Beide Sätze haben etwas gemeinsam, und das ist der Typ „Existenz“. Wir brauchen also auch die Eigenschaft „Existenz“ bei NICHTS.

ETWAS und NICHTS sind beide ein DING. Bei ETWAS hat die Eigenschaft „Existenz“ den Wert „True“ und bei NICHTS „False“.
ETWAS und NICHTS können sich im Normalfall nicht beeinflussen. Nur wenn zwei DINGE die Eigenschaft Existenz=True haben, können miteinander agieren.

Es gibt unentdeckte Eigenschaften und Mechanismen, die die Eigenschaft „Existenz“ verändern können.
Es existiert nur DINGE aber mit unterschiedlichen Eigenschaftswerten.

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absolut nix 06 Apr 2022 23:37 #101534

Nicht zu vergessen, dass Gott und das Nichts identisch sind.
Was ist lieber als der liebe Gott? Nichts.
Was ist mächtiger als der liebe Gott? Nichts.
Was ist vergleichbar mit dem lieben Gott? Nichts. :)

Bitte nicht ernst nehmen und nicht drüber ärgern.

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