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absolut nix 30 Sep 2021 09:03 #94173

aHaBotX schrieb: Naja es heißt so viel wie das es vor dem Urknall auch kein ETWAS geben kann weil das eine Unterscheidung zwischen verschieden ETWAS voraussetzt.

Genauso ist es. Damit etwas existiert, muss eine Unterscheidung existieren. Und diese Unterscheidung existiert auch.
Es gibt nur einziges ETWAS. Mehr braucht man auch nicht, damit ein Universum entsteht. Dieses einzigartige ETWAS kann sich auf keinen externen Bezugspunkt beziehen. Wo sollte der auch sein, denn das ETWAS ist ja alleine in den unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten (dem NICHTS.)

Aufgrund des Fehlens eines externen Bezugspunktes unterscheidet sich dieses ETWAS in sowohl / als auch.
Die Unterscheidung:
Sein unterscheidet sich von Nicht-Sein (Fluktuation als Zeit ohne Zeitpfeil)
Groß unterscheidet sich von klein (Im Takt entsteht und vergeht periodisch Raum)
Bewegt unterscheidet sich von unbewegt (Energie. Der Ausgleich von bewegt und unbewegt leistet später Arbeit.)

Das ist bereits alles. Sonst ist da nichts vor dem Urknall. Alles, was man da sonst noch hineininterpretiert, verkompliziert den Sachverhalt unnötig.
.
.

aHaBotX schrieb: Da Bleiben eben nur ALLES oder NICHTS.

Da bleiben nicht ALLES oder NICHTS, sondern ALLES und NICHTS
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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absolut nix 30 Sep 2021 16:02 #94207

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aHaBotX schrieb: Naja es heißt so viel wie das es vor dem Urknall auch kein ETWAS geben kann weil das eine Unterscheidung zwischen verschieden ETWAS voraussetzt.

Genauso ist es. Damit etwas existiert, muss eine Unterscheidung existieren. Und diese Unterscheidung existiert auch.
Es gibt nur einziges ETWAS. Mehr braucht man auch nicht, damit ein Universum entsteht. Dieses einzigartige ETWAS kann sich auf keinen externen Bezugspunkt beziehen. Wo sollte der auch sein, denn das ETWAS ist ja alleine in den unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten (dem NICHTS.)

Aufgrund des Fehlens eines externen Bezugspunktes unterscheidet sich dieses ETWAS in sowohl / als auch.
Die Unterscheidung:
Sein unterscheidet sich von Nicht-Sein (Fluktuation als Zeit ohne Zeitpfeil)
Groß unterscheidet sich von klein (Im Takt entsteht und vergeht periodisch Raum)
Bewegt unterscheidet sich von unbewegt (Energie. Der Ausgleich von bewegt und unbewegt leistet später Arbeit.)

Das ist bereits alles. Sonst ist da nichts vor dem Urknall. Alles, was man da sonst noch hineininterpretiert, verkompliziert den Sachverhalt unnötig.
...


1. "ETWAS" ist da aber Falsch. Etwas so geriert das es davon mehrere gibt. Das ist vor dem Urknall aber nicht der fall.

2. Du Hast aber auch kein NICHTS wenn du Schon vorher sagts das da irgendwo ein ETWAS drin steckt.

3. Fluktuationen machen den Sachverhalt schon unnötig Kompliziert.

4. Du Benutzt ETWAS vor und nach dem Urknall. Doppelte Namensgebung auch nicht von Vorteil für eine Erklärung.

.
.

aHaBotX schrieb: Da Bleiben eben nur ALLES oder NICHTS.

Da bleiben nicht ALLES oder NICHTS, sondern ALLES und NICHTS


Richtig aber mit dieser Ansicht ist es Egal ob du mit ALLES beginnst oder mit NICHTS!
ALLES und NICHTS sind die Zwei Seiten der Existenz und nur eine Vermischung dieser beiden Kann das ein oder andere ETWAS hervorbringen.

Punkt 4 finde ich persönlich einen der wichtigsten für neue Ansätze! KEINE DOPPELTEN WORT DEUTUNGEN!
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George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen Thema malen?"
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absolut nix 30 Sep 2021 17:13 #94223

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Naja es heißt so viel wie das es vor dem Urknall auch kein ETWAS geben kann weil das eine Unterscheidung zwischen verschieden ETWAS voraussetzt.

Das ist (nur) ein Problem des Urknalls. Das Problem dabei - der wissenschaftliche Urknall beschreibt keine Explosion aus dem Nichts, wie man annehmen könnte. Wissenschaftlich unterscheidet man such nicht zwischen Raum einnehmen und dem Entstehen von neuem Raum. Wissenschaftlich soll der Uhrknall aus Quantenfluktuationen hervorgegangen sein (infinit Monkey) und die müssen irgendwo stattgefunden haben - in einem Raum voller Etwas. Das kann man mit primordialen Partikelsystemen simulieren. Raum und Etwas waren demnach schon immer da, nur das Etwas wurde örtlich immer größer. Der Urknall muss also, wenn überhaupt, über den gesamten unendlich vorhandenen Raum verteilt stattgefunden haben, nur deckt er sich auf diese Art nicht mehr mit der kosmologischen Rotverschiebung, wegen der man ja von einem Urknall überhaupt ausgeht.

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absolut nix 30 Sep 2021 17:26 #94224

Wissenschaftlich soll der Uhrknall aus Quantenfluktuationen hervorgegangen sein (infinit Monkey) und die müssen irgendwo stattgefunden haben - in einem Raum voller Etwas. Das kann man mit primordialen Partikelsystemen simulieren. Raum und Etwas waren demnach schon immer da, nur das Etwas wurde örtlich immer größer. Der Urknall muss also, wenn überhaupt, über den gesamten unendlich vorhandenen Raum verteilt stattgefunden haben, nur deckt er sich auf diese Art nicht mehr mit der kosmologischen Rotverschiebung, wegen der man ja von einem Urknall überhaupt ausgeht.


Eine Quantenfluktuation ist eine spekulative Ursache für den Urknall. Sie ergibt sich aus der Extrapolation unserer (unter unseren Bedingungen) bekannten Naturgesetze und ist daher die beste Spekulation, die wir haben. Extrapolationen sind immer mit Unsicherheiten verbunden. Daher behaupte ich, dass wir die tatsächliche Ursache des Urknalls niemals herausfinden werden, da die damaligen Bedingungen weder im heutigen Universum irgendwo vorhanden sind noch experimentell erzeugt werden können.

Experimentell können wir nicht ausschließen, dass unser Universum schon zum Zeitpunkt des Urknalls räumlich unendlich ausgedehnt war. Dies würde aber zu keinem Widerspruch zur kosmologischen Rotverschiebung stehen.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.
Folgende Benutzer bedankten sich: Steinzeit-Astronom, Rainer Raisch

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absolut nix 30 Sep 2021 17:41 #94232

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Experimentell können wir nicht ausschließen, dass unser Universum schon zum Zeitpunkt des Urknalls räumlich unendlich ausgedehnt war. Dies würde aber zu keinem Widerspruch zur kosmologischen Rotverschiebung stehen.

Dass die Quantenfluktuation Spekulation ist und noch dazu die Beste für den Urknall, ist mir klar, deswegen steht in meinem Beitrag ja auch "entstanden sein soll" (Möglichkeitsform). Von dieser Quantenfluktuation gibt es aber nicht nur die Interpretation von einem Ereignis an einem Ort, sondern auch Interpretationen von mehreren Ereignissen an unterschiedlichen Orten. Letztere führen zu Multiversen in Stringtheorien oder widersprechen der Rotverschiebung durch Expansion in der Plasmakosmologie. Durch Quantenfluktuationen entstehen keine Universen, sondern Galaxien, was natürlich auch nur Hypothese ist. Und das man dies wohl auch niemals heraus finden kann, wird die Kontroverse wohl ewig weiter gehen und in "anerkannten" Lehrbüchern nie etwas darüber zu lesen sein.

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absolut nix 30 Sep 2021 17:53 #94239

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oder widersprechen der Rotverschiebung durch Expansion in der Plasmakosmologie.

Nein sie widersprechen nicht. Nach Susskind können sie zusammenwachsen, doch ändert dies nichts an der letztlich homogenen Expansion. Bei dieser Blasenbildung ist lediglich die Blasenhaut schwer vorstellbar. Der Innenraum ist hingegen homogen und expandiert überall gleichmäßig. Übrigens bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher, ob diese Blasenbildung (bubble-nucleation) die Inflation oder den Urknall beschreiben, ich meine, es ging dabei um die Inflation.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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absolut nix 30 Sep 2021 18:06 #94246

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Eine Quantenfluktuation ist eine spekulative Ursache für den Urknall. Sie ergibt sich aus der Extrapolation unserer (unter unseren Bedingungen) bekannten Naturgesetze und ist daher die beste Spekulation, die wir haben.

Die Betonung liegt auf "Eine QF"(Hoffe ich mal). Wenn jemand Mehrere QF vor dem Urknall Braucht. Befindet er sich nicht bei dem ALLER ERSTEN Urknall sondern Bei einem Weiteren Urknall einer Big Bounce Theorie.

...
Extrapolationen sind immer mit Unsicherheiten verbunden. Daher behaupte ich, dass wir die tatsächliche Ursache des Urknalls niemals herausfinden werden, da die damaligen Bedingungen weder im heutigen Universum irgendwo vorhanden sind noch experimentell erzeugt werden können.
...

Sehe ich auch so! aber das sollte uns nicht davon abhalten es Widerspruchsfrei beschreiben zu wollen.
Es wäre aber auch sehr Schädlich für uns wenn die Bedingungen des Urknalls in diesem Universum entstehen könnten oder meinst du nicht?

...
Experimentell können wir nicht ausschließen, dass unser Universum schon zum Zeitpunkt des Urknalls räumlich unendlich ausgedehnt war.


Von daher ist es ratsam das was vor dem Urknall war als ALLES zu bezeichnen!
Ich sehe aber einen Räumlichen Unterschied in der unendlichen Ausdehnung vor und Nach dem Urknall.
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absolut nix 30 Sep 2021 18:32 #94251

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Nein sie widersprechen nicht. Nach Susskind...

Susskind - Stringtheoretiker, Halton Arp - Astronom und amtlicher Begründer der Plasmakosmologie. Leider fallen mir keine Protagonisten der Urknallhypothese aus der Astronomie ein, nur welche aus der theoretischen Physik (nämlich z.B. Susskind). Tu nicht immer so, als wäre Theorie so unheimlich bestimmend, das Gegenteil ist nämlich der Fall. Und gerade String-Theorien sind die Umstrittensten, weil sie mangels Evidenz die größte Angriffsfläche für Irrsinn im wahrsten Sinne des Wortes bieten.

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absolut nix 30 Sep 2021 21:04 #94291

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Nein sie widersprechen nicht. Nach Susskind...

Susskind - Stringtheoretiker

Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun. Du tust gerade so, als ob jemand, der Kreise zeichnen kann, nicht von Eins bis Zwei zählen könnte.

Alan Guth hat die Inflation erfunden, zusammen mit Susskind ... das hat mit der Stringtheorie überhaupt nichts zu tun.

Allan Guths Arbeit 1981:
ACKNOWLEDGMENTS
I would like to express my thanks for the advice
and encouragement I received from Sidney Cole-
man and Leonard Susskind, ...
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absolut nix 30 Sep 2021 21:51 #94307

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Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun. Du tust gerade so, als ob jemand, der Kreise zeichnen kann, nicht von Eins bis Zwei zählen könnte.

Da entsteht bei dir der falsche Eindruck. Ich habe allefalls bei dir das Gefühl, dass du nicht bis zwei zählen kannst. Erspar dir also in Zukunft derartig herablassende Beiträge, sonst muss ich dir mitteilen, dass Inflation und beschleunigt expandierendes Universum Kinder einer Stringtheorie sind, die da Quantenfeldtheorie heißt (Quantenschleifen & Dunkle Energie -> Schleifenquantengravitation).

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absolut nix 01 Okt 2021 18:30 #94416

Ich habe allefalls bei dir das Gefühl, dass du nicht bis zwei zählen kannst.


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Letzte Änderung: von ClausS.

absolut nix 03 Okt 2021 09:27 #94631

ClausS schrieb: Daher behaupte ich, dass wir die tatsächliche Ursache des Urknalls niemals herausfinden werden, da die damaligen Bedingungen weder im heutigen Universum irgendwo vorhanden sind noch experimentell erzeugt werden können.

Das sollte aber niemand daran hindern, sich Gedanken zu macht, was vor dem Urknall war. Man macht sich ja auch Gedanken, was hinter dem Ereignishorizont eines schwarzen Lochs ist, obwohl man nie dahinter schauen wird können.

Nachdem alles heute Seiende vor dem Urknall „EINS“ war, ist nicht anzunehmen, dass durch den Urknall etwas Neues entstanden ist, lediglich diese einfache EINS hat sich entfaltet in eine nahezu unendliche komplexe Vielfalt. Um Erkenntnisse über etwas Komplexes zu erhalten, ist es vorteilhaft, sich anzusehen, wie es vor dem Urknall war, denn da war das Komplexe noch einfach und leicht zu durchschauen. Z.B Krankheiten. Niemand stellt sich die Frage, was es mit Krankheiten auf sich hat. Dabei ist das ganz einfach. Vor dem Urknall verursacht das ETWAS einen Fehler (eine "Krankheit") im NICHTS. Das NICHTS ist dadurch fehlerhaft ("krank".) Diese Krankheit ist jedoch nur eine Ausnahme in der Regel, eine unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit. Ohne dieser "Krankheit" würde das NICHTS gar nicht existieren. Bekämpft man diese Ausnahme, vermehrt sie sich, und das hat sich bis heute zu dem aufgeblasen, was wir Krankheits- und Gesundheitssystem nennen.
.
.

So wurde es schon in der christlichen Philosophie geschrieben, es wurde jedoch von der wahnwitzigsten aller Religionen, dem Katholizismus, bis zur Unkenntlichkeit zugemüllt. Auszug aus der christlichen Philosophie (verkürzt wiedergegeben:)

Gesundheit: Es waren einmal zwei Menschen, symbolisieren wir sie als „Adam und Eva“. Sie waren gesund, bis auf eine Ausnahme: Einmal im Monat bekamen sie ein „Wimmerl“ (symbolische Krankheit), das wieder verschwand. Eines Tages sagten sie sich: Es ist nicht gut, dass die Fehlerhaftigkeit 1 x im Monat eine Ausnahme macht und uns ein Wimmerl beschert, wir wollen dieses Opfer nicht mehr erbringen, wir werden uns eine eigene, perfekte, fehlerlose Struktur aufbauen. Und sie verwendeten erfolgreich ein Heilkraut gegen das Wimmerl, mit der Folge, dass die nächste Generation 2x im Monat ein Wimmerl bekam, ein neues Wimmerl und das vererbte Wimmerl von der vorigen Generation. Die Summe bleibt konstant, jedoch zeitlich verschoben! Die nächste Generation verwendete dann noch mehr Heilkraut usw. Diese „Erbsünde“ hat sich dann im Laufe der Zeit bis zu unseren heutigen Leiden und Krankheiten mit all seinen Gegenmaßnahmen vervielfältigt. Das Gesetz der Natur bleibt immer um eine „Ausnahme“ voraus, bzw. wir bleiben immer um einen „Fehler“ zurück. In der Zwischenzeit befinden sich viele der Krankheiten in der 3. Welt. Wenn das Maß voll ist, kommen sie in neuen Varianten zurück. Daraus folgt: Krankheiten (bis auf eine Ausnahme) sind kein Naturgesetz, Krankheiten entstehen bzw. entstanden und vermehren sich durch das Nichtbeachten des Naturgesetzes aller Naturgesetze, nämlich der „Fehlerhaftigkeit“. Krankheit ist nur eine Ausnahme der Gesundheit. Bekämpft man diese Ausnahme, vermehrt sie sich.

Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los! Beenden kann man diesen Prozess, indem man die kleinen, banalen Krankheiten (die Fehler, die Ausnahmen von der Regel, die Unregelmäßigkeiten in den Regelmäßigkeiten) nicht mehr behandelt, sondern durchleidet.
.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Absolut nix 05 Okt 2021 15:19 #94789

Entschuldigung erstmal fúr die späte Reaktion meinerseits,und Danke für die Antwort.
Was du schreibst regt zum nachdenken an.

Wenn du "Nichts" als "Alles" betrachtest oder umgekehrt wird dir immer ein Teil fehlen.

Den Satz muss ich erstmal genau hinschreiben:
Wenn du Nichts als Alles betrachtest oder Alles als Nichts betrachtest, wird dir immer ein Teil fehlen.

Ich persönlich kann (Nichts) nicht als (Alles) betrachten da es mich ja selber gibt.Also den ersten Teil kann ich irgendwie durch meine eigenes Dasein nicht bejaen.(komiches Wort..gibt es das? :) )
Und auch den zweiten Teil kann ich leider nicht erfüllen.Wieso sollte ich mich selber als (Nichts) ansehen das (Alles) ist?
Oder wieso sollte alles was da ist absolut nix sein?

..hier komme ich noch nicht auf einen Nenner was der nächste Denkschritt sein soll b.z.w. was du damit meintest,aber machen wir mal weiter...

Deshalb ist das "Nichts" ein genau so wichtiger Teil des "Etwas" wie das "Alles".
Das wir existieren, das "Etwas" ist, liegt an der Kombination von "Alles" und "Nichts".

Um diese Aussage treffen zu können muss ich ja erstmal wissen ob es das (Nichts) überhaupt geben kann. oder?

Wenn du das "Nichts" entfernst dann bist du und alles um dich rum Gleich "Alles" (Die Gleichen Kopfschmerzen wie beim "Nichts")

Würde es wirklich auffallen wenn ich aus einem Beutel mit Äpfeln keinen Apfel heraushole?
Ist es wirklich denkbar das (Nichts) gedanklich entfernen zu können? Und was genau ist eigentlich (Alles)? Die reine Wahrheit?
Also Kopfschmerzen hatte ich eigentlich noch nie beim: Nichts. :),meisstens andersrum.

Und Nur "Etwas" kann IN diesem Universum existieren und sowas wie uns hervorbringen.

Das ist zweifelsfrei,die Basis von allen.Nur was schliesst dabei das (Alles) aus?
Kann das (Nichts) das (Alles) ausschliessen,oder umgekehrt?

(das war es erstmal,fetten Gruss an: aHaBotX )

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Absolut nix 05 Okt 2021 15:41 #94791

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bejaen.(komiches Wort..gibt es das? :) )

Gehört habe ich es schon oft, aber noch nie selbst geschrieben... Passt da nicht auch bestätigen?

Und wir haben schon festgestellt, dass Nichts nicht Alles sein kann, denn es existiert ja Etwas, was irgendwo her kommen muss. Aber wenn Etwas Bestandteil des Nichts sein soll, kann Nichts nicht Nichts sein oder es gäbe gar kein Nichts, wovon ich eigentlich auch ausgehe, weil immer wenn mir meine Eltern sagten, dass ich böse war und deswegen Nichts zu Weihnachten bekomme, lag da trotzdem Etwas unterm Baum. Ich krieg hier nochn Pfooogl. :D

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Letzte Änderung: von Escobar.

Absolut nix 05 Okt 2021 16:07 #94793

Ich krieg hier nochn Pfooogl. :D

Ja, das kann schon passieren auf dem Pfad zur Erleuchtung durch absolut nix. Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Mann YMMD :lol: :lol: :lol:
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Absolut nix 05 Okt 2021 21:27 #94807

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...Was du schreibst regt zum nachdenken an....

Danke! Ziel erreicht!

...
Den Satz muss ich erstmal genau hinschreiben:
Wenn du Nichts als Alles betrachtest oder Alles als Nichts betrachtest, wird dir immer ein Teil fehlen. Ich persönlich kann (Nichts) nicht als (Alles) betrachten da es mich ja selber gibt.
Also den ersten Teil kann ich irgendwie durch meine eigenes Dasein nicht bejaen.(komiches Wort..gibt es das? :) )
Und auch den zweiten Teil kann ich leider nicht erfüllen.Wieso sollte ich mich selber als (Nichts) ansehen das (Alles) ist?
...

Ja Richtig das heißtes es ja auch! Du bist nicht NICHTS und du bist auch nicht ALLES
Die Atome aus dennen du bestehst sind zu 99% leer. Also bist du ein ETWAS! Eine Symbiose aus ALLEM und NICHTS. Dies zeigt doch „Wenn du Nichts als Alles betrachtest oder Alles als Nichts betrachtest, wird dir immer ein Teil fehlen.“ das beides nicht Einzelln betrachtet werden kann.

...
Oder wieso sollte alles was da ist absolut nix sein?
...

Dieser Faden geht von „Vor dem Urknall“ aus! Alles was Jetzt ist war einmal NICHTS.

...
Würde es wirklich auffallen wenn ich aus einem Beutel mit Äpfeln keinen Apfel heraushole?
Ist es wirklich denkbar das (Nichts) gedanklich entfernen zu können?
...

Du siehst das falsch! Wenn du das NICHTS entfernst. Würdest du im einfachsten Sinne den Leeren Raum aus den Atomen der Äpfel entfernen.

...
Und was genau ist eigentlich (Alles)? Die reine Wahrheit?
...
Das ist zweifelsfrei,die Basis von allen.Nur was schliesst dabei das (Alles) aus?
Kann das (Nichts) das (Alles) ausschliessen,oder umgekehrt?
...

Vor dem Urknall ist ALLES das Selbe wie NICHTS. Es sind die Zwei Seiten der Existenz.
Nach dem Urknall existiert nur noch ETWAS. Und Alles oder Nichts sind nur noch Sprachliche Beschreibungen für die Anzahl dieses ETWAS.
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absolut nix 07 Okt 2021 07:28 #94888

.
Es ist schon sagenhaft, wie verzweifelt manche versuchen, in den ganzen Sachverhalt etwas hineinzuinterpretieren, was nicht erforderlich ist, sondern lediglich alles verkompliziert erscheinen lässt.

Vor dem Urknall war so gut wie fast nichts. Tote Hose sozusagen. Da war lediglich ein ETWAS, das einen Fehler im NICHTS verursacht und damit das Prinzip der Fehlerhaftigkeit bedingt. Diese Fehlerhaftigkeit erzwingt dann irgendwann zufällig einen Fehler im periodischen Takt des ETWAS (die Geburt des Zufalls) und das ETWAS kommt aus dem Takt. Gleichzeitig erzwingt die Fehlerhaftigkeit einen Fehler in der Kausalität, indem es einmalig eine physikalische Wirkung ohne physikalische Ursache erzwingt. 2 Zufälle gleichzeitig am gleichen Ort und zur gleichen Zeit und schon knallt es urig. Mehr ist da nicht. Das ist alles. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Wenn man sich nicht künstlich dumm stellt, ist das leicht zu verstehen. Glauben braucht man das ohnehin nicht. Es genügt, wenn man es versteht, denn dann fängt man unbewusst an, sich selbst und seine Umgebung zu beobachtet, um früher oder später zu erkennen, dass sich alles nach demselben Muster verhält.

Aus, Sense, Amen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Und man wird auch nichts mehr dazu sagen, denn wenn man einmal den Sachverhalt erkannt hat, denn dann trifft die Aussage von Goethe zu:

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absolut nix 07 Okt 2021 16:27 #94925

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Vor dem Urknall war so gut wie fast nichts. Tote Hose sozusagen. Da war lediglich ein ETWAS, das einen Fehler im NICHTS verursacht und damit das Prinzip der Fehlerhaftigkeit bedingt. Diese Fehlerhaftigkeit erzwingt dann irgendwann zufällig einen Fehler im periodischen Takt des ETWAS (die Geburt des Zufalls) und das ETWAS kommt aus dem Takt. Gleichzeitig erzwingt die Fehlerhaftigkeit einen Fehler in der Kausalität, indem es einmalig eine physikalische Wirkung ohne physikalische Ursache erzwingt. 2 Zufälle gleichzeitig am gleichen Ort und zur gleichen Zeit und schon knallt es urig. Mehr ist da nicht. ....

...
"Alles" und "Nichts" sind zwei Zustände am Jeweiligen Ende der Existenz.
Und sind nicht komplementär. Da die Existenz aber Absolut ist und kein
Ende Besitzt gilt Ende=Anfang. Wodurch "Alles" und "Nichts" komplementär
werden. Was wiederum den Urknall auslöst.

Urknall in 4 Zeilen ;) Auf dem Handy 7


ÄHHH was war mit "... etwas hineinzuinterpretieren, was nicht erforderlich ist, sondern lediglich alles verkompliziert erscheinen lässt."


...
Vor dem Urknall war so gut wie fast nichts.
....

Das Widerspricht meines Erachtens schon dem Grundgedanken.
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absolut nix 08 Okt 2021 06:04 #94952

.
Das ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS und bedingt dadurch die Fehlerhaftigkeit. Wobei mit „fehlerhaft“ nicht „defekt“ oder „falsch“ gemeint ist, sondern eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit.

Aufgrund des Fehlens eines Bezugspunktes ist das ETWAS sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert im Takt, wobei die Zeit zwischen den Takten vermutlich die Planckzeit (ohne Zeitpfeil) sein dürfte. So war das von Ewigkeit zu Ewigkeit, wobei das ewige bei einer Zeit ohne Zeitpfeil nichts Außergewöhnliches ist, sondern sogar zwingend.

Die Fehlerhaftigkeit erzwingt unregelmäßig (zufällig) manchmal einen immer wiederkehrenden Fehler in der Regelmäßigkeit des Taktes, bei dem nichts Außergewöhnliches passiert. Alles bleibt so, wie es scho immer war. Die Fehlerhaftigkeit erzwingt aber auch immer wieder einen Fehler in der Kausalität des Taktes (Hin und zurück). Die Ursache von Hin ist das Zurück, die Ursache von Zurück ist das Hin usw.) Doch es geschieht ebenfalls nichts Außergewöhnliches. Alles bleibt, so wie es schon immer war.

Doch dann geschieht zufällig etwas Einzigartiges, was nachher nie mehr wieder geschehen kann.

Die Fehlerhaftigkeit erzwingt innerhalb desselben Taktes sowohl einen Fehler in der Regelmäßigkeit des Taktes als auch in der Kausalität des Taktes. Ein Milliardenzufall, der so selten vorkommt, wie wenn man 10 Milliarden Mal hintereinander einen Lottosechser macht. Der Takt macht einen Fehler, die Kausalität setzt bei diesem Takt aus, das bedeutet, eine physikalische. Wirkung kann ausnahmsweise ohne physikalischer Ursache geschehen(zufällig.) Und dann knallt es urig. Das ETWAS fängt an, sich zu entfalten. Das Prinzip der Fehlerhaftigkeit bleibt auch nach dem Urknall erhalten.
.
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absolut nix 08 Okt 2021 07:16 #94954

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.Das ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS......


Sorry aber es wird nicht besser dadurch das du es Ständig wiederholst.
Ein Alternativer Erklärungsweg wäre nicht schlecht z.b in form einer Funktion oder so!

Ein Beispiel:

..."Alles" und "Nichts" sind zwei Zustände am Jeweiligen Ende der Existenz.
Und sind nicht komplementär. Da die Existenz aber Absolut ist und kein
Ende Besitzt gilt Ende=Anfang. Wodurch "Alles" und "Nichts" komplementär
werden. Was wiederum den Urknall auslöst....


=


Teil von NICHTS = TvN = NICHTS/ALLES;
Teil von ALLES = TvA = ALLES/NICHTS;

function Urknall(){

if ( NICHTS == ALLES ) {

ETWAS = Symbiose ( TvN * TvA );

NICHTS = NICHTS - TvN;

ALLES = ALLES - TvA;

if ( NICHTS == ALLES ) {
Urknall();
}

}

}
Urknall();

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absolut nix 09 Okt 2021 12:53 #95023

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Es gibt im Universum einen ganz besonderen Tag, nämlich den einzigen Tag ohne gestern, nämlich den einzigen Tag ohne vorgestern, also den Tag mit unendlich vielen gestern (Harmonische Oszillation mit einem Takt ohne Zeitpfeil). (heute / gestern / heute / gestern / heute / gestern / heute / gestern / heute / gestern / heute / gestern / heute usw.


Sehr gutes Video von Josef Gaßner. 1 Million Zugriffe lassen die absolute Qualität des Inhaltes erahnen. Alles ist gut, bis auf eine Ausnahme. Es fehlt eine Antwort auf die alles entscheidende Frage, wie es aus dem Nichts heraus zu einer plötzlichen Unregelmäßigkeit der ewigen, regelmäßigen harmonischen Oszillation (und damit zum Urknall) führte. Diese Frage bleibt unbeantwortet. Eine externe Störung ist ausgeschlossen, denn es existiert kein extern. Dass da etwas fehlt, liegt daran, dass das Video nicht von Beginn an beginnt. Beginnen muss die ganze Geschichte dort, wo sich die Frage nicht mehr stellt, wie dieser Beginn entstanden ist und was davor war, und das ist beim absoluten nix.

Alles beginnt mit der Frage: „Was ist absolut nix?“ Nur bei der Erkenntnis, dass die Unmöglichkeit des NICHTS, absolut zu sein, ein immerwährendes ETWAS zwingend erfordert, welches ohne externen Bezugspunkt sowohl da als auch nicht da ist (Fluktuation), nur bei dieser Erkenntnis stellen sich diese beiden Fragen nicht, und alles bedingt beim Tag „ohne vorgestern“ mit den "unendlich vielen gestern“ (Harmonische Oszillation mit einem Takt ohne Zeitpfeil.)

Das Prinzip der Fehlerhaftigkeit (Das ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS,) dieses Prinzip erzwingt einen nach dem Zufallsprinzip immer wiederkehrenden Fehler in der harmonischen Oszillation, der jedoch nichts bewirkt, weil eine physikalische Wirkung nur durch eine physikalische Ursache erfolgen kann. Das Prinzip der Fehlerhaftigkeit erzwingt aber auch einen nach dem Zufallsprinzip immer wiederkehrenden Fehler in der Kausalität der harmonischen Oszillation, der jedoch auch nichts bewirkt, denn die Oszillation verläuft fehlerfrei harmonisch.

Der Phasenübergang setzt erst dann (und nur dann) ein, wenn zufällig die Fehlerhaftigkeit bei ein und demselben Takt einen Fehler sowohl in der periodischen Oszillation als auch einen Fehler in der Kausalität verursacht. Denn nur dann ist im selben Takt sowohl die Oszillation als auch die Kausalität fehlerhaft und nur dann kann in der dabei auftretenen A-Symmetrie der periodischen Oszillation eine physikalische Wirkung ohne einer physikalischen Ursache erfolgen. Erst dann und nur dann knallt es urig.

Die Fehlerhaftigkeit kann bis heute sowohl im Mikro, Meso und auch im Makrokosmos beobachtet werden. Wir selbst sind der lebende Beweis dafür. Nichts kann perfekt sein, bis auf eine Ausnahme: „Nur die Gesamtheit mit ihren Fehlern im Detail ist perfekt“. Mit Fehler ist nicht falsch oder defekt gemeint, sondern eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit, eine A-Symmetrie in der Symmetrie oder auch eine Ausnahme von der Regel.
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absolut nix 09 Okt 2021 19:15 #95059

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......youtu.be/hrJViSH6Klo
Sehr gutes Video von Josef Gaßner. 1 Million Zugriffe lassen die absolute Qualität des Inhaltes erahnen. .


die hälfte der zugriffe ist bestimmt von mir. ;)
Ab min 52:55 bis min 53:41 wird meine Meinung vertreten.

zum Thema Erstbeweger ab min 53:42 bis min 53:48.

...
Für mich gibt es diesen Zeitpunkt an dem "Alles" "Nichts" war.
Jedoch war in dem Selbem Zeitpunkt auch "Nichts" "Alles".
Diese Kontroverse ist mein Unbewegter Erstbeweger.
Der Mechanismus der nun folgen muss hat einzig alleine die Aufgabe
diesen Zwiespalt aufzulösen. ....


bei min 54:40 wird versucht die Theorie zu stärken ab da haben wir die Realität dann vollständig verlassen und beschäftigen uns nur noch mit Mathematischen Hirngespinsten.

Zu min 56:21 bis min 56:45 möchte ich sagen:
Es gibt immer mehr Zugschaffner in diesem Gebiet und der Freífahrtschein ist Abgelaufen!

Ab min 57:28 wird er dann wieder Realist. Nur leider Beginnt hier auch ein Fehler den die Wissenschaft meiner Ansicht nach macht.
Diese Gewonnen Erkenntnisse sind wahr und MÜSSEN beachtet werden. Es ist schön das wir sie haben auch wenn der weg dort hin
umstritten ist. Deshalb muss versucht werden diese Erkenntnisse auf andere Art und weise zu Erklärern und das am besten mit
einem bereits bestehenden Model an dem etwas rumgeschraubt wird Anstelle von noch mehr Blödsinn hinzu zu dichten.
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absolut nix 10 Okt 2021 07:57 #95094

Zitat 51:50 „Wir stellen uns das so vor, dass am Anfang nur eine Kraft war.“
Genau, es sollte nur eine einzige Kraft da sein, nämlich die Bewegung relativ zu sich selbst. Das ETWAS ist aufgrund des Fehlens eines Bezugspunktes sowohl bewegt als auch bewegungslos. Der fehlende Bezugspunkt als Erstbeweger. Der Ausgleich der verschiedenen Bewegungen (bewegt und unbewegt) mit sich selbst wird die erforderliche Arbeit für den Urknall und auch für die Zeit danach leisten (Energie). Der Ausgleich mit sich selbst leistet Arbeit. So wie im täglichen Leben auch.

Das ganze Video ist relativ schlüssig, wenn man es beim „absoluten nix“ beginnen lässt.
.
.

Zitat 56:20 „Wir dürfen uns jede noch so beliebig komplizierte Konstellation zusammenreimen, weil wir eine Ewigkeit Zeit haben, um zuzuschauen.“
Dann sollte sich bitte jeder eine beliebig komplizierte Konstellation zusammenreimen. Ockham wird dann entscheiden, welche Konstellation die wahrscheinlichste ist. Ich bin nicht Ockham, aber wenn ich er wäre, würde ich die Konstellation am wahrscheinlichste finden, die mit dem „absoluten nix“ beginnt. Denn einfacher geht es nimmer. Einen einfacheren Weg vom Tag ohne vorgestern bis zum Urknall ist kausal schwer vorstellbar.

Ich glaube, der größte Fehler ist es, die Vakuumfluktuation als Quantenfluktuation zu bezeichnen. Mit Quantenmechanik hat die Vakuumfluktuation nämlich nichts zu tun, auch wenn sich das ganze auf Quantenebene abspielt. Man leiht sich auch nichts aus und gibt es wieder zurück, sondern der fehlende Bezugspunkt bewirkt ein „sowohl da“ als auch ein „nicht da.“ Wie bei einem Filmprojektor. Die Lampe des Projektors leuchtet, dann wieder nicht, dann wieder schon dann wieder nicht dann wieder schon dann wieder nicht dann wieder schon dann wieder nicht usw. Aufgrund des fehlenden Bezugspunktes ist die beleuchtete Fläche auf der Leinwand sowohl groß als auch klein (Raum). Sie ist groß dann wieder klein dann wieder groß dann wieder klein dann wieder groß dann wieder klein. Nicht unendlich groß, sondern nur fast unendlich groß und auch nicht unendlich klein, sondern nur fast unendlich klein, denn die Fehlerhaftigkeit verhindert perfekte Dimensionen.
.
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absolut nix 10 Okt 2021 09:13 #95102

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... Ich glaube, der größte Fehler ist es, die Vakuumfluktuation als Quantenfluktuation zu bezeichnen. Mit Quantenmechanik hat die Vakuumfluktuation nämlich nichts zu tun, auch wenn sich das ganze auf Quantenebene abspielt....


Da bin ich auch der Meinung:
Aber "Vakuumfluktuation" ist auch keine gute Bezeichnung da Vakuum ja schon Raum voraus setzt.

....
Es gibt keine Quanten vor dem Urknall.

Vorschlag:
N = Nichts;
n = Zählung(0,1,2,3,.....);

Nennen Wir die Erste Fluktuation die den Urknall auslöst doch einfach „nF“ Dann Haben wir eine eindeutige Trennung zu den „QF“ die ja nur IN diesem Universum existieren können.

Das schöne an dieser Methode wäre das durch die Umbenennung auch die Eigenschaften der QF vor dem Urknall Flöten gehen.
Wir brauchen also nicht mehr anzunehmen das es vor dem Urknall schon Regel/Gesetze gab sondern können diese MIT dem Urknall
einführen. SO wie es der Grundgedanke eines Urknalls auch vorsieht.

EDIT:

...
Zitat 56:20 „Wir dürfen uns jede noch so beliebig komplizierte Konstellation zusammenreimen, weil wir eine Ewigkeit Zeit haben, um zuzuschauen.“
Dann sollte sich bitte jeder eine beliebig komplizierte Konstellation zusammenreimen. Ockham wird dann entscheiden, welche Konstellation die wahrscheinlichste ist.
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.....
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absolut nix 11 Okt 2021 08:06 #95157

aHaBotX schrieb: Wir brauchen also nicht mehr anzunehmen das es vor dem Urknall schon Regel/Gesetze gab sondern können diese MIT dem Urknall einführen.


Vor dem Urknall hat es schon gegeben:

...Raum: Aufgrund des fehlenden Bezugspunktes ist das ETWAS sowohl fast unendlich groß als auch fast unendlich klein (es erzeugt sich im Takt einen Raum und verwirft ihn wieder). Dieser Raum beinhaltet bereits alle Regeln und Gesetzte des Raums.
...Zeit: Aufgrund des fehlenden Bezugspunktes ist das ETWAS sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert im Takt. Zwischen den Takten vergeht Zeit ohne Zeitpfeil. (Hin, her, hin, her, hin, her, hin usw.) Die Zeit beinhaltet bereits alle Regeln und Gesetzte der Zeit.
...Energie: Aufgrund des fehlenden Bezugspunktes ist das ETWAS sowohl bewegt als auch bewegungslos (Bewegungsenergie relativ zu sich selbst.) Die Energie beinhaltet bereits alle Regeln und Gesetzte der Energie.
...Masse: Masse und Ruhemasse waren bereits im ETWAS vorhanden. Nachdem das ETWAS nichts hatte, zu was es relativ in Ruhe sein konnte, war es relativ zu sich selber in Ruhe und deshalb natürlich auch relativ zu sich selber in Bewegung. Masse und Ruhemasse beinhaltete bereits alle Regeln und Gesetze der Masse und auch der Ruhemasse.

Alle Regeln und Gesetze waren schon vor dem Urknall da. Wenn vor dem Urknall alles EINS war, dann kann beim Urknall nichts entstanden sein, was nicht auch schon vorher da war. Woher sollte es denn kommen? Es gab ja vorher nichts, bis auf eine Ausnahme, nämlich dem "ETWAS." Dieses ETWAS (1) hat sich durch den Urknall lediglich in eine fast unendliche Vielfalt entzippt ;)
.
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absolut nix 11 Okt 2021 13:50 #95164

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....
Vor dem Urknall hat es schon gegeben:

...Raum:...
...Zeit:...
...Energie:...
...Masse:...
.


Ich Könnte jetzt sagen:
fass das alles zu ALLES zusammen.

Aber das wäre auch nur halb richtig.

Raum und Zeit sind Beides Resultate des zusammen Spiel von Masse und Energie.
Masse und Energie werden erst mit dem Urknall in unser Universum gebracht.
ETWAS = Symbiose(ALLES*NICHTS)

RaumZeit und alles weitere basiert auf den Eigenschaften dieses ETWAS.

EDIT:
Wenn du In der ersten Zeile darauf hinweist das Du ein Bounce Urknall Beschreibst,
Also einen 2ten oder 3ten oder n.... dann passt deine Aussage. Aber Beim Ersten oder
Einzigen widerspricht es einfach dem Grundgedanken.
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absolut nix 11 Okt 2021 21:46 #95202

Heinz,
einen Fehler als Ursache für das Universum anzunehmen ist, gelinde gesagt, abenteuerlich.

Der Begriff Fehler passt in einem naturwissenschaftlichen Zusammenhang gar nicht!

Ein Fehler ist ein ungeschicklicher Vorgang, den so keiner wollte, also eher ein Missgeschick, eine
nicht gewollte Ursache - Wirkungskette.

Einen solch undifferenzierten Begriff sollte man nicht auf den Beginn allen Seins anwenden.

Der Urknall war kein Fehler, er war schlichtweg der Beginn vom Etwas.

Thomas

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absolut nix 13 Okt 2021 05:21 #95252

Thomas schrieb:
Heinz, einen Fehler als Ursache für das Universum anzunehmen ist, gelinde gesagt, abenteuerlich. Der Begriff Fehler passt in einem naturwissenschaftlichen Zusammenhang gar nicht! Einen solch undifferenzierten Begriff sollte man nicht auf den Beginn allen Seins anwenden.


5 x habe ich während diesem Thread klargestellt, dass mit „Fehler“ nicht falsch oder defekt gemeint ist, sondern eine Ausnahme von der Regel, eine A-Symmetrie in der Symmetrie, eine Unregelmäßigkeit von der Regelmäßigkeit. Der Faden des Threads wurde aber durch unzählige themenfremde Beiträge ständig derart abgerissen, dass sogar eine fünfmalige Wiederholung untergegangen ist :(

Hier nochmals die 5 Hinweise eingeklappt:
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]


Thomas, du hast natürlich vollkommen recht, der Begriff „Fehler“ und auch der Begriff „Fehlerhaftigkeit“ passen weder vor dem Urknall, noch während des Urknalls und auch nach dem Urknall passen diese Begriffe nicht. Denn erst mit der Bewusstwerdung ist der Begriff „Fehler“ aufgetaucht. Heute ist der Begriff „Fehler“ gang und gäbe. Der Lehrer sagt auch zum Schüler, dass er einen Rechtschreibfehler gemacht hat und nicht eine unregelmäßige Rechtschreibung in der regelmäßigen Rechtschreibung. Auch sagt er nicht, dass er eine Ausnahme von der Rechtschreibregel gemacht hat. Nein, er sagt, dass er einen „Fehler“ gemacht hat. Deshalb bin ich der Meinung, dass man den Begriff „Fehler“ auch schon vor dem Urknall anwenden sollte, auch wenn er nicht passend ist. Der Begriff „Fehler“ weist dann aber schon auf die jetzige Situation hin, die für uns heute und jetzt relevant ist. Wir beheben nämlich ständig die Unregelmäßigkeiten in den Regelmäßigkeiten, weil uns diese als „Fehler“ erscheinen, ohne zu wissen, dass wir durch die Behebung dieser „Fehler“ diese nicht beheben, sondern vermehren und damit die Struktur, in der wir leben, zerstören. Das gilt natürlich nur für die „Strukturfehler,“ also Unregelmäßigkeiten in der regelmäßigen Struktur. Die unzähligen restlichen Fehler, die nichts mit der Grundstruktur zu tun haben, können wir natürlich beheben.

Nichts beeinflusst unser tägliches Leben mehr als die Struktur, auf die alles Seiende aufgebaut ist. Am leichtesten ist das Prinzip dieser Struktur vor dem Urknall erkennbar, denn da präsentiert sie sich ganz einfach. Es gab nur eine einzige Unregelmäßigkeit (A-Symmetrie, Ausnahme.) Heute erscheint diese Struktur komplex, denn es wimmelt nur so von Unregelmäßigkeiten, Ausnahmen und A-Symmetrien. Da erkennt man vor lauter Bäume den Wald nicht.
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absolut nix 14 Okt 2021 03:58 #95307

Dann ist es doch ziemlich einfach um Klarheit zu schaffen die bisher nicht besteht. Was ist gemeint mit Regelmäßigkeit und was ist gemeint mit Unregelmäßigkeit?

Beispiele als Erklärung zu nutzen die rein menschlicher Natur sind, sind nicht hilfreich um eine elementare Erkenntnis zu formulieren, die vor dem Urknall existiert haben soll.

Aussagenlogisch ist Fehler ja genau definiert und ist auch unabhängig von Sprache und menschlicher Subjektivität. Denn Fehler kann auch ersetzt werden durch "nicht wahr". "Nicht wahr" kann wiederum ersetzt werden durch andere Symbole. Wichtig ist nur das "wahr" und "nicht wahr" ein anderes Symbol besitzen. Dem stimmen sogar Aliens zu.

Fehlerhaftigkeit als Begriff ist aber komplett subjektiv und menschlich. Die Schnittmenge der Philosophie, Mathematik, Informatik, Physik... ist doch immer die Logik. Auf welcher Grundlage wird denn hier argumentiert?

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absolut nix 14 Okt 2021 11:30 #95318

Auf welcher Grundlage wird denn hier argumentiert?


Die Grundlage ist, dass es „absolut nichts“ (die Abwesenheit von allem) in der Praxis nicht geben kann und deshalb auch niemals gegeben hat. Da heißt, ein ETWAS war schon immer da. Ein absolutes NICHTS wäre theoretisch ausnahmslos regelmäßig symmetrisch, homogen und isotrop. Absolut NICHTS kann es in der Praxis jedoch nicht geben, weil es nichts geben würde, was ausnahmslos regelmäßig symmetrisch homogen und isotrop sein könnte. Ein ETWAS zerstört jedoch diese absoluten Eigenschaften des NICHTS und verschafft dem NICHTS dadurch erst seine Existenz. Ohne Etwas auch kein NICHTS.
Das NICHTS ist durch das Vorhandensein eines ETWAS „fehlerhaft“ und kann erst dadurch existent sein. Es enthält eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit.

Übersetzt auf das menschliche Verhalten: Erst durch unsere Fehler, die wir im täglichen Leben machen, sind wir existent. Beheben wir diese Fehler, beheben wir uns selbst. Wir sterben zusammen als Einheit. Vom Säuglingssterben bis zur Altersschwäche, vom einzelnen Unfall bis zur globalen Katastrophe, vom Selbstmord bis zum Völkermord, vom schnellen Tod bis zum qualvollen Leid zwingt sich das Sterben durch die Behebung unserer Fehler auf. In Wellenbewegungen (einmal mehr, einmal weniger, einmal früher, dann wieder später.)
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