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absolut nix 24 Sep 2021 20:05 #93318

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Wir können gerne hier weiter machen.

Hast du denn meinen Beitrag mit dem Screen und den Pixeln gar nicht gelesen?


Doch habe ich aber das Passt hier noch nicht hin. Wir müssen uns unseren Background erst selber bauen bevor wir da Pixel durch durchlaufen lassen können. Mit dem Argument Kannst du kommen wenn darüber diskutiert wird ob Teilchen sich im Raum oder auf dem Raum bewegen. ;)
nullius in verba

"Essentially all models are wrong, but some are useful." George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen
Thema malen?" Pablo Picasso (1881-1973)

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absolut nix 24 Sep 2021 20:41 #93322

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Mit dem Argument Kannst du kommen wenn darüber diskutiert wird ob Teilchen sich im Raum oder auf dem Raum bewegen. ;)

Darüber diskutiere ich nicht, weil der (leere) Raum keinerlei physikalische Eigenschaften hat (die bekommt er erst durch Etwas darin) und deswegen der Hauptkandidat für objektive Existenz ist. Das bedeutet Raum (Nichts) ist nötig, Damit Materie (Etwas) existieren kann.

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absolut nix 24 Sep 2021 20:51 #93325

Aber ich frage mich dennoch, in was Quanten (ETWASSE) fluktuieren sollen, wenn nicht in bereits vorhandenem Raum (NICHTS).


Wenn die Quanten ohne Raum nicht sein könnten, sondern einen Raum brauchen, um zu fluktuieren, dann kann der Raum auch nicht ohne einen weiteren dahinterliegenden Raum sein, denn der Raum braucht dann genauso etwas, wo er ist. Und dieser dahinterliegende Raum wiederum wieder nur in einem wiederum dahinterliegenden Raum usw. Das ist doch Blödsinn. Das NICHTS sind lediglich theoretische Möglichkeiten, welche die Quanten beanspruchen.

Die Meinung, es muss eine Bühne geben, wo alles stattfindet ist falsch. Denn wenn es so eine Bühne geben würde, wo alles stattfindet, dann muss diese Bühne wiederum eine noch weiter dahinterliegende Bühne haben, wo sie sein könnte. Und diese Bühne dann wiederum eine dahinterliegende Bühne usw. Nein, es muss lediglich die theoretische Möglichkeit geben, dass etwas stattfindet. Das genügt. Mehr braucht alles Seiende nicht. Es braucht keine Bühne.

Stell dir vor, du bist alleine seiend. Es gibt nur dich. Dann nimmst du deine Hand und streckst sie aus. Es wäre nicht möglich, dass du deine Hand ausstreckst, wenn rund um dich absolut nichts wäre, denn wo könntest du denn dann deine Hand hinstrecken? Du kannst nur deshalb deine Hand ausstrecken, weil rund um dich theoretische Möglichkeiten sind, die dir das ermöglichen und die du dann wahrnimmst. Dort, wo du deine Hand hingestreckt hast, sind theoretische Möglichkeiten zur Praxis (Raum) geworden. Ziehst du deine Hand wieder zurück, wird der Raum von der praktischen Möglichkeit wieder zur theoretischen Möglichkeit. Der Raum ist wieder weg. Und genauso ist es mit der Fluktuation.
.
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absolut nix 24 Sep 2021 21:08 #93329

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Und dieser dahinterliegende Raum wiederum wieder nur in einem wiederum dahinterliegenden Raum usw. Das ist doch ein Blödsinn.

Oh ja, das ist Blödsinn, wird aber von Ätheristen mMn genau so praktiziert. Ich hingegen betrachte den leeren Raum als das Nichts und Materie darin als Etwas. Yin kann nicht ohne Yang und ohne Yin ist Yang auch irrelevant.

Die Meinung, es muss eine Bühne geben, wo alles stattfindet ist falsch.

Das sehe ich anders, denn die Bühne muss nur unbegrenzt in ihren Ausmaßen sein. Aber ich denke vermutlich zu viel in virtuellen Universen - sprich Computersimulationen.

Stell dir vor, du bist alleine seiend. Es gibt nur dich. Dann nimmst du deine Hand und streckst sie aus. Es wäre nicht möglich, dass du deine Hand ausstreckst, wenn rund um dich absolut nichts wäre, denn wo könntest du denn dann deine Hand hinstrecken?

Ich kann meine Hand sehrwohl ausstrecken, weil leerer Raum und Nichts für mich ganz pragmatisch identisch sind. Ich brauche keine verschiedenen Formen von Raum oder Nichts. Ich brauche auch keine verschiedenen Formen von Äther oder anderen Medien. Medien (Plasma, Gas, Flüssigkeiten und Feststoffe) forme ich aus Materie, also aus Etwas. Raum und Materie existieren beide objektiv, Materie obendrein noch materiell. Zeit hingegen existiert nur ideell. Mit diesem Konzept der Existenz stellt sich nicht mehr die Frage, ob etwas existiert, sondern wie etwas existiert.

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absolut nix 25 Sep 2021 10:04 #93388

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...

Die Meinung, es muss eine Bühne geben, wo alles stattfindet ist falsch.

Das sehe ich anders, denn die Bühne muss nur unbegrenzt in ihren Ausmaßen sein. ....


Dann trefft euch bei mir! ;) Bei mir Bringt Jedes ETWAS sich seine eigene Bühne mit.

Stell dir vor, du bist alleine seiend. Es gibt nur dich. Dann nimmst du deine Hand und streckst sie aus. Es wäre nicht möglich, dass du deine Hand ausstreckst, wenn rund um dich absolut nichts wäre, denn wo könntest du denn dann deine Hand hinstrecken?


Das ist Richtig! die einzige Bewegung die existieren kann würde in Dir existieren.

...
Mit diesem Konzept der Existenz stellt sich nicht mehr die Frage, ob etwas existiert, sondern wie etwas existiert.


Da bin ich bei dir.
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absolut nix 27 Sep 2021 08:34 #93699

Diskussionen mit Laien sind sehr oft eine Win/Win-Situation. Wenn du einen Laien belehrst, und der versteht deine Belehrung nicht, dann hast du es selbst nicht gut genug verstanden.

Es kann zwar auch passieren dass der Laie ein Depp ist und es deshalb trotzdem nicht verstehen kann.

Das denke ich mir hier in diesem Thread auch öfters. Doch die einfachste Sache der Welt müsste eigentlich jeder Depp verstehen können.

Aufgrund der Unmöglichkeit, dass ein absolutes NICHTS (die Abwesenheit von allem) jemals existieren konnte, existiert ein ETWAS. Dieses ETWAS war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, dann würde vorher eine „Abwesenheit von allem“ (absolut NICHTS) gewesen sein, und das ist nicht möglich.

Ein ETWAS war schon immer da, dieses ist aufgrund des Fehlens eines Bezugspunktes:
sowohl da / als auch nicht da
sowohl klein / als auch groß
sowohl bewegt / als auch bewegungslos

Dieses ETWAS ist
philosophische gesehen: ein absichtsloses, sinnbefreites, nicht näher definiertes ETWAS
religiös gesehen: GOTT
in der östlichen Philosophie: das ewig Seiende (wir alle)
physikalisch gesehen: ein ETWAS mit einer Ruhemasse größer als 0

So einfach auch immer die Ursache des Urknalles aus physikalischer Sicht ist, man muss zuerst die Philosophie, die dahinter steckt, verstehen. Sonst versteht man die dazugehörige Physik nicht. Diese Philosophie ist so einfach, dass sie jeder Depp verstehen kann, vorausgesetzt, dass man nicht hinter einer eingefahrenen Schiene festsitzt, die einem verbietet, seinen eigenen Verstand zu benützen, sondern nur das denken darf, was vor einem schon gedacht worden ist. Meistes von längst verstorbenen.
.
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absolut nix 27 Sep 2021 08:45 #93703

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...
Dieses ETWAS ist
philosophische gesehen: ein absichtsloses, sinnbefreites, nicht näher definiertes ETWAS
...

Und Genau das Stört mich. Die Doppelte Begriffsverwendung eines ETWAS vor und nach dem Urknall.
Ich kann mein ALLES oder mein NICHTS Vor dem Urknall klar definieren und ein ETWAS Kann nur in
diesem Universum existieren. Klar getrennt kein Durcheinander.

...
religiös gesehen: GOTT
...

Das Kann jeder sehen wie er will. Für mich wäre es max. GOTTES GEDANKE.
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absolut nix 27 Sep 2021 09:06 #93707

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Dieses ETWAS war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, dann würde vorher eine „Abwesenheit von allem“ (absolut NICHTS) gewesen sein, und das ist nicht möglich.

Mal in einem für mich verständlichen Satz: Ein absolutes NICHTS ist theoretich möglich, nur kann daraus nie ETWAS hervorgehen. Da aber ETWAS objektiv existiert, gab es niemals ein absolutes NICHTS und wird es auch in Zukunft nicht geben.

Religion? Das wird mir zu esoterisch (genau wie der Urknall). Ich bleibe bei meinem stellenweise ETWAS (Teilchen) zwischen all dem NICHTS (Raum).

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absolut nix 27 Sep 2021 09:31 #93709

Dieses ETWAS war schon immer da


Damit umgehst Du das Problem des unbewegten Erstbewegers. Etwas war ja schon immer (!) da. Aber Du machst gleichzeitig eine neue Baustelle auf. Es gab in Deinem Modell keinen Anfang, den definierst Du weg. Anstelle des schwer anschaulichen Phänomens, das aus nichts etwas entsehen soll, setzt Du das ebenso schwer begreifbare Phänomen der Unendlichkeit.

Ich als praktizierender Depp habe mit beiden Varianten erhebliche Schwierigkeiten.
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)

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absolut nix 27 Sep 2021 10:12 #93717

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...Ich als praktizierender Depp habe mit beiden Varianten erhebliche Schwierigkeiten.


Dann Versuche ich es Noch mal.

Das NICHTS vor dem Urknall repräsentiert ALLES was du Kennst.
ALLES vor dem Urknall stellt NICHTS da.

Wenn ALLES == NICHTS dann ETWAS.
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absolut nix 27 Sep 2021 10:18 #93720

Escobar schrieb: Da aber ETWAS objektiv existiert, gab es niemals ein absolutes NICHTS und wird es auch in Zukunft nicht geben.

Das ist unbestritten. Hätte es jemals ein absolutes nix gegeben, es wäre immer absolut nix geblieben, denn absolut nix enthält keinen Mechanismus, der jemals etwas an dieser Situation ändern hätte können, denn sonst wäre es ja nicht absolut nix.
.
.

Dieses ETWAS war schon immer da

Damit umgehst Du das Problem des unbewegten Erstbewegers. Etwas war ja schon immer (!) da. Aber Du machst gleichzeitig eine neue Baustelle auf. Es gab in Deinem Modell keinen Anfang, den definierst Du weg. Anstelle des schwer anschaulichen Phänomens, das aus nichts etwas entstehen soll, setzt Du das ebenso schwer begreifbare Phänomen der Unendlichkeit. Ich als praktizierender Depp habe mit beiden Varianten erhebliche Schwierigkeiten.

In der Zeitlosigkeit vor dem Urknall (es gab lediglich einen Takt) hat der Begriff „Unendlichkeit“ eine entgegengesetzte Bedeutung. In der Zeitlosigkeit kann es nichts Endliches geben. Wie sollten denn ohne Zeit etwas entstehen und vergehen können? Es kann auch deswegen keinen Anfang gegeben haben, denn ein Anfang würde sofort die Frage ins Leben rufen: "Was war davor?" Dasselbe gilt für den fehlenden Bezugspunkt als Erstbeweger. Hätte es einen realen Erstbeweger gegeben, würde sofort die Frage ins Leben gerufen: "Wer hat diesen Erstbeweger erschaffen?" Bei einem fehlenden Bezugspunkt als Erstbeweger stellt sich die Frage nicht, wer ihn erschaffen hat, denn das Fehlen zeichnet ihn ja aus, dass er nicht erschaffen wurde.
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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 27 Sep 2021 10:35 #93724

In der Zeitlosigkeit vor dem Urknall (es gab lediglich einen Takt) hat der Begriff „Unendlichkeit“ eine entgegengesetzte Bedeutung.


Takt ist Bewegung und damit nichts anderes als Zeit. Und wenn Du sagst "Etwas war schon immer", dann ist Zeit doch ein Bestandteil Deines Modells. "Immer" ist eine Aussage zur Zeit.
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absolut nix 27 Sep 2021 10:57 #93727

"Immer" ist eine Aussage zur Zeit.

Das heißt also: Hätte es jemals absolut nix gegeben und es wäre dann auch "immer" absolut nix geblieben, hätte es trotzdem eine Zeit gegeben, den ""immer" absolut nix geblieben" wäre ja dann ja auch eine Aussage der Zeit.

Typisch, wenn einem nichts mehr einfällt, fängt man an, an den Begriffen zu rütteln, nur um etwas entgegnen zu können.

Aber, es zeigt, dass es auch theoretisch niemals absolut nix gegeben hat können, denn hätte es jemals absolut nix gegeben, würde ja die Frage auftauchen: "Wann war denn dieses absolute nix? Und diese Frage setzt schon wieder eine Zeit voraus. Wenn es aber eine Zeit gegeben hätte, wäre das absolute nix schon wieder ein ETWAS, nämlich "Zeit."
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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 27 Sep 2021 11:06 #93728

Du erklärst, vor dem Urknall gab es einen Takt. Ich sagte Dir, Takt ist Bewegung und damit Zeit. Das ist aber nicht Nichts.

Typisch, wenn einem nichts mehr einfällt, fängt man an, an den Begriffen zu rütteln, nur um etwas entgegnen zu können.


Möchtest Du mit anderen Teilnehmern diskutieren oder einfach nur Deine Statements durchdrücken ? Kannst Du meinethalben gerne haben, ich komme auch ohnen diesen Austausch gut zurecht.
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absolut nix 27 Sep 2021 11:09 #93730

Anstelle des schwer anschaulichen Phänomens, das aus nichts etwas entsehen soll, setzt Du [badohofer] das ebenso schwer begreifbare Phänomen der Unendlichkeit.


Ja, so sieht's aus. Die Unendlichkeit ist für mich aber begreifbarer als ein Nichts, aus dem etwas entstehen soll. Zweifellos ist ja etwas da, und wenn es nur ich selber bin, der das Universum träumt, einschließlich euch :P.

Takt ist Bewegung und damit nichts anderes als Zeit. Und wenn Du sagst "Etwas war schon immer", dann ist Zeit doch ein Bestandteil Deines Modells. "Immer" ist eine Aussage zur Zeit.


Genau. Es gibt aber die Vorstellung, dass die Zeit vor dem Urknall eine war, die nicht verging, d.h. eine ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) ohne gerichteten Zeitpfeil. Eine dieser Fluktuationen hatte dann zufällig die nötige Energie für einen Urknall, und der Zeitpfeil darin ergibt sich durch einseitig zunehmende Entropie.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
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absolut nix 27 Sep 2021 11:25 #93734

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Takt ist Bewegung

Nichts gegen einzuwenden.

und damit nichts anderes als Zeit.

Hier aber Veto, denn Zeit ist nicht Takt und Zeit ist auch nicht Bewegung. Taktgeber ist Bewegung und Takt. Eine Uhr zählt und zeigt Takt und das Gezeigte ist erst Zeit. Der Unterschied (und der Grund, warum ich da so penibel bin) ist, das Uhr nur Takt zählt und daher nur eine Eigenschaft von Takt nuzt. Takt hat aber noch eine weitere Eigwenschaft, die dazu führt, dad Uhr nur Eigenzeit zeigt, nämlich zeitlichen Abstand zu nachstem Takt (Bewegung).

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absolut nix 27 Sep 2021 11:34 #93737

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nur Eigenzeit zeigt

Und das ist gar keine Zeit? :woohoo:
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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absolut nix 27 Sep 2021 11:50 #93742

nur Eigenzeit zeigt

Und das ist gar keine Zeit? :woohoo:


Nachdem niemand weiß, was Zeit ist und ob es Zeit überhaupt gibt, ist es etwas mühselig, darauf etwas aufzuhängen.

Aufgrund des Fehlens eines Bezugspunktes ist das ETWAS sowohl / als auch (es fluktuiert im Takt) Ob man das jetzt Zeit nennt oder nicht, ist bedeutungslos. Tatsache ist, dass es keine Richtung gibt. Hin und zurück, hin und zurück. Wie eine Pendeluhr ohne Zeiger.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

absolut nix 27 Sep 2021 11:57 #93745

Takt ist Bewegung und damit nichts anderes als Zeit. Und wenn Du sagst "Etwas war schon immer", dann ist Zeit doch ein Bestandteil Deines Modells. "Immer" ist eine Aussage zur Zeit.

Genau. Es gibt aber die Vorstellung, dass die Zeit vor dem Urknall eine war, die nicht verging, d.h. eine ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) ohne gerichteten Zeitpfeil. Eine dieser Fluktuationen hatte dann zufällig die nötige Energie für einen Urknall, und der Zeitpfeil darin ergibt sich durch einseitig zunehmende Entropie.


Ja, das ist eine Vermutung, die man öfters liest. Nur, die Erklärung, dass eine "ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) " etwas anderes als das sein soll, was wir gemeinhin unter Zeit verstehen, dass will sich derzeit noch nicht in meinem Kopf als verstandenes Phänomen dauerhaft einnisten.

Wie läuft denn eine solche Quantenfluktuation in der Praxis ab ? Benötigen die Quanten für ihr Tun keine Zeit ? Hm, kapier ich nicht. Und wann begann denn unser Universum zu quantenfluktuieren ? Immer schon ? Achso, wenn man die Zeit wegdefiniert, hat man damit kein Problem :-)

Es bleibt spannend.
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absolut nix 27 Sep 2021 11:58 #93746

Ob man das jetzt Zeit nennt oder nicht, ist bedeutungslos. Tatsache ist, dass es keine Richtung gibt. Hin und zurück, hin und zurück. Wie eine Pendeluhr ohne Zeiger.


Naja, das nennt man nun mal Zeit. Wie schon gesagt wurde, sind "ewig" und "schon immer" eben zeitliche Begriffe. Zeit gehört zu deinem Etwas, besonders auch vor dem Urknall.

Taktgeber ist Bewegung und Takt.

Schon klar: Autobauer ist Daimler und Auto. :silly:

das Uhr nur Takt zählt und daher nur eine Eigenschaft von Takt nuzt.

Auch klar: Wenn ich Steine zähle, nutze ich nur eine Eigenschaft von Steinen, nämlich ihre Anwesenheit oder schiere Existenz. Gut, dass du das nochmal betont hast. Es könnte sonst leicht übersehen werden ;).

Takt hat aber noch eine weitere Eigwenschaft, nämlich zeitlichen Abstand zu nachstem Takt (Bewegung).

Also abgesehen von seiner schieren Existenz, hat ein Takt auch noch einen zeitlichen Abstand. Das ist in der Tat bemerkenswert. Könnte es nicht sein, dass genau der zeitliche Abstand überhaupt erst seine Existenz begründet bzw. definiert?
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

absolut nix 27 Sep 2021 12:37 #93749

gaston brachte es auf den Punkt:

Ja, das ist eine Vermutung, die man öfters liest. Nur, die Erklärung, dass eine "ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) " etwas anderes als das sein soll, was wir gemeinhin unter Zeit verstehen, dass will sich derzeit noch nicht in meinem Kopf als verstandenes Phänomen dauerhaft einnisten


Steinzeit-Astronom schrieb:

Also abgesehen von seiner schieren Existenz, hat ein Takt auch noch einen zeitlichen Abstand. Das ist in der Tat bemerkenswert. Könnte es nicht sein, dass genau der zeitliche Abstand überhaupt erst seine Existenz begründet bzw. definiert

Ich sehe es auch so, dass Zeit ist, wenn Dinge aufeinander folgen, was bedeutet, dass es ein "erst passiert x, dann passiert y" gibt. Wenn man keinen Zeitpfeil mag, meinetwegen auch umgekehrt, aber dies entspricht nichts anderem als einem "nach einander" und dies ist nix anderes als das Vergehen von Zeit.
Soweit so gut.
Mit dem Urknall (was immer man sich konkret auch darunter vorzustellen hat) allerdings begannen per Definition erst Raum und Zeit (gemeinsam als Raumzeit) zu existieren.
Wie kann nun in einem "Vorher" ohne Zeit etwas mal sein und mal nicht sein, fluktuieren, also nichts anderes tun, als aufeinander folgen, also Zeit vergehen zu lassen?
Mir verknotet sich da mein Hirn.
MfG Wohe

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absolut nix 27 Sep 2021 12:54 #93751

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was wir gemeinhin unter Zeit verstehen

Das Problem liegt nicht so sehr im Wort "Zeit" als in der Formulierung "was wir gemeinhin...". Ein Vorgang benötigt Zeit, doch es ist nicht direkt mit dem vergleichbar, was wir darunter verstehen. In der Quantenwelt ist auch ein periodischer Zustand zeitlos, man kann nicht unterscheiden, was vorher und was nachher war, und was man nicht unterscheiden kann, ist hier das selbe. Dies ist ja der Grund für das Pauliprinzip, weil dasselbe nicht doppelt existieren kann.
Mit anderen Worten: es vergeht zwar Zeit, aber sie hat nicht dieselbe Bedutung wie wir die Zeit kennen.
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Schon klar

Nein, dir ist leider gar nichts klar und du gibst die nicht mal die geringste Mühe. Da kann man Erklärungsversuche gleich komplett einstellen. Was soll dieser Mist?

Zeit ist, was man an der Uhr abliest. Zeig mit mal eine einzige Uhr, die neben der Anzahl der gezählten Takte auch die Dauer der zeitlichen Abstände zwischen den Takten messen kann. Sag bloß du weißt nicht, dass zwischen zwei Takten eine Zeit vergeht? Für eine Uhr kann man die nur berechnen aus dem Kehrwert der Anzahl an Takten, die für eine Sekunde gezählt werden muss. Ist aber leider nur die Lokalzeit der Uhr und keinesfalls die Universalzeit.
Hier, nur für dich... 1,5 Takte.
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1...angular_function.svg

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absolut nix 27 Sep 2021 13:04 #93754

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Schon klar

Nein, dir ist leider gar nichts klar und du gibst die nicht mal die geringste Mühe. Da kann man Erklärungsversuche gleich komplett einstellen. Was soll dieser Mist?

Und was willst Du denn mit dem Taktgeber plötzlich?
Der Taktgeber ist die Uhr. Sie zeigt die Takte an, mit oder ohne Zählwerk. Diese repräsentieren die vergangene Zeit. Daher kann man salopp sagen Takt=Zeit oder von mir aus Takt~Zeit, genauso wie man sagen kann F=a·m=5 N oder t=N/f=24 Stunden, oder Zeit ist Geld oder Masse ist Energie.

In der Quantenwelt fehlt nun das Zählwerk und daher gibt es nur die Zeit während des Taktes, die sich immer wieder wiederholt.
Dieses Zählwerk entsteht erst, wenn etwas nicht mehr im Gleichgewicht ist und sich emergent verändert. Lokale Änderungen, die sich gegenseitig aufwiegen sind dafür nicht geeignet.
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absolut nix 27 Sep 2021 13:12 #93755

Es gibt aber die Vorstellung, dass die Zeit vor dem Urknall eine war, die nicht verging, d.h. eine ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) ohne gerichteten Zeitpfeil.

Ja, das ist eine Vermutung, die man öfters liest. Nur, die Erklärung, dass eine "ewig periodische Folge von Erscheinungen (Quantenfluktuationen oder so als Infinite Monkey) " etwas anderes als das sein soll, was wir gemeinhin unter Zeit verstehen, dass will sich derzeit noch nicht in meinem Kopf als verstandenes Phänomen dauerhaft einnisten.


Ja, es ist nichts anderes als Zeit. Das ist ja der Punkt. So versucht man das Problem zu lösen, dass anscheinend die Zeit, wie wir sie kennen, erst mit dem Urknall entstand, zusammen mit dem Raum als sog. Raumzeit der Relativitätstheorie.

Unsere normale Zeit unterscheidet sich von der Zeit "vor" dem Urknall durch den gerichteten Zeitpfeil: Wir stellen fest, dass sie "vergeht", und zwar in immer in gleicher Richtung von der Vergangenheit zur Zukunft und niemals umgekehrt. Bei der Zeit vor dem Urknall kann man keine solche Richtung erkennen. Sie zeigt sich nur durch einzelne Zeitpunkte bzw. Phänomene, die ganz unabhängig voneinander sind. Man kann von einem Zeitpunkt nicht sagen, ob er vorher oder nachher ist, im Unterschied zu dem, was wir als Zeit kennen:

Wenn du Glasscherben auf dem Fußboden findest, die anscheinend zu einem Trinkglas gehören, dann weißt du sicher, dass das Glas zeitlich vor dem Fund zerschellt sein muss und nicht erst zeitlich danach zerspringen wird und es ist auch unmöglich, dass es sich von selber wieder zusammensetzen wird. Bei den Erscheinungen vor dem Urknall, ob Quantenfluktuationen oder was immer, kann man solche Aussagen nicht machen. Sie "vergeht" nicht, ist einfach nur da, ewig, oder zumindest bis es knallt.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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absolut nix 27 Sep 2021 13:14 #93756

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Und was willst Du denn mit dem Taktgeber plötzlich?
Der Taktgeber ist die Uhr.

Nein verdammt. Es kann doch nicht sein, dass ihr das nicht begreift und dann behauptet, ihr hättet die SRT begriffen. Eine Uhr definiert eine Sekunde z.B. nach 1000 Takten, eine Andere von mir aus nach 100 Takten. Wenn das Zählwerk 100/s mit dem Taktgeber für die 1000/s betreibe läuft die Uhr 10 mal schneller. Hat noch keiner von euch mal einen Prozessor übertaktet? Ich kann einfach nicht glauben, dass einem solche simplen Dinge nicht klar sind.

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absolut nix 27 Sep 2021 13:18 #93757

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läuft die Uhr 10 mal schneller

Du verwechselt die Uhr mit dem Zählwerk. Mit der Uhr ist der Taktgeber selbst gemeint, also zB die um den Atomkern rotierenden Elektronen bildlich gesprochen, oder eben die Rotation der Erde um die Sonne.

Wie lang die vergangene Zeit dabei ist, ist eine ganz andere Frage. Ein Tag und ein Jahr und eine Sekunde sind physikalisch definiert. Diese Uhren können eben nicht falsch gehen, auch wenn jeder Takt eine andere Länge aufweist, nur die Ablesung könnte fehlerhaft sein.

Wir wollen allerdings gleichbleibende Sekunden und haben diese daher über eine Physik definiert, die eine unveränderte Taktdauer garantiert. Dies ist aber nicht für die Definition einer Uhr im hier verwendeten Sinne wichtig.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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absolut nix 27 Sep 2021 13:30 #93759

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Du verwechselt die Uhr mit dem Zählwerk

Du verwechselst den Taktgeber mit der Uhr. Sonnenuhr - ein gutes Beispiel. Mit einer Sonnenuhr lässt dich nicht feststellen, ob die Erdrotation langsamer wird. Also zeigt auch eine Sonnenuhr nur Eigenzeit an.
Und ganz davon abgesehen... wer braucht noch Uhren mit Zählwerk und Anzeige, wenn Taktgeber schon ausreicht. Ich löte mir mal einen Oszillator auf ein Armband und nehme das als Arbeitnehmeruhr. Dann wünsche ich mir selbst schönen Urlaub, weil ich nach täglichem zu spät kommen, gar nicht mehr kommen brauch.

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absolut nix 27 Sep 2021 13:32 #93760

Und was willst Du denn mit dem Taktgeber plötzlich?
Der Taktgeber ist die Uhr.

Nein verdammt. Es kann doch nicht sein, dass ihr das nicht begreift und dann behauptet, ihr hättet die SRT begriffen.

Das ist hier alles off topic. Ich schlage einen neuen Thread vor, wo wir über Uhren diskutieren können nach dem Verständnis der SRT und nach deinem Verständnis. Es ist einfach unhöflich, wenn du in jedem Thread das Thema auf deinen Taktgeber lenkst und was du alles daraus ableitest. Schade, dass Rainer da ausgiebig mitmacht.

Hier geht es um das Nichts, das Etwas, und die Zeit vor dem Urknall. Ganz sicher nicht um das Eichen oder die Genauigkeit von Uhren oder deren Takt.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
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absolut nix 27 Sep 2021 13:39 #93761

Hier geht es um das Nichts, das Etwas, und die Zeit vor dem Urknall. Ganz sicher nicht um das Eichen oder die Genauigkeit von Uhren oder deren Takt.

Vor dem Urknall hat es keine Uhr gegeben, folglich ist alles, was mit einer Uhr in Zusammenhang gebracht wird, fehl am Platz.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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