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THEMA:

Absolut nix 16 Aug 2021 13:40 #89974

Was auch immer du betrachtest, du wirst auch einen Gegensatz dafür finden, wie eben Licht und Schatten, Tag und Nacht, Links und Rechts, oben und unten, Freud und Leid usw.


Absolut nicht ,

Hungrig – Satt , Durstig - ?????

Schwer – Leicht , Gravitation - ??????

Sonne - ?????

Welle-Teilchen-Dualismus

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Letzte Änderung: von heinzendres.

Absolut nix 16 Aug 2021 13:41 #89975

heinzendress schrieb: Mit Absolut Nix ist etwas gemeint was weder in unserem Universum noch in unserer Sprache und nicht einmal in unseren Gedanken Existiert .

Genau. Das absolute Nix (oder auch das ausnahmslose Nix) existiert nicht einmal in unseren Gedanken. Das muss einem klar werden, dass es absolut nix nicht gibt und auch nie gegeben hat können. Deshalb war ein Etwas schon immer da, denn wenn dieses Etwas erst entstanden wäre, würde vorher absolut nix gewesen sein und das ist nicht möglich.
.
.

Seine Definition ist eine von vielen , ich habe eine generelle Antwort gegeben .

Es gibt nur eine einzige Definition vom absoluten nix und die heißt: "Absolut unmöglich, dass es jemals absolut nix gegeben hat". Wenn du schon eine generelle Antwort gegeben hast, die von meiner Antwort abweicht, dann wiederhole sie bitte.
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Absolut nix 16 Aug 2021 14:12 #89976

Die zentrale Feststellung zur Definition des "Nichts" ist, dass das Nichts keinerlei Eigenschaften hat. Ein "..." mit mindestens einer Eigenschaft ist ein "Etwas". Das "Nichts" ist die Abwesenheit von allem.

Nichts und Etwas sind folglich disjunkt, schließen sich gegenseitig aus, entweder - oder.

Das "Nichts" hat demnach insbesondere

- keine Ausdehnung und keine Grenzen, weder räumlich noch zeitlich
- keine Inhalte
- keine Nachbarn
- keine Temperatur
- keine Funktionen

Vorsicht ist geboten, wenn beispielsweise von "absolut nichts" wie im Titel des Threads die Rede ist. Das "Nichts" ist ein Substantiv, "(absolut) nichts" ein Indefinitpronomen wie man, etwas, jemand. Dieser Unterschied ist beachtlich und nicht zu vernachlässigen!

Das "Nichts" beschreibt eine Entität. "(Absolut) nichts" setzt irgend ein Etwas voraus (das in der Lage wäre zu fehlen), bringt es in eine Beziehung, ohne diesen Bezug ergibt "nichts" keinen Sinn.

So mag es durchaus sein, dass zwischen zwei Objekten nichts ist, aber dann ist das eben eine Distanz und nicht das "Nichts".

Im "Nichts" gibt es nicht einmal "nichts".

Das "Nichts" hat ein Alleinstellungsmerkmal.

Da wir existieren, da es ein Etwas gibt, schließt dies das Nichts zwingend aus, und das kann es auch nie gegeben haben, Begründung siehe oben.

Allerdings sehe ich keinen Grund, warum sich das Universum in seine Existenz hat stürzen müssen. Hätte es darauf verzichtet, dann wäre stattdessen - "Nichts". Und das in Ermangelung eines Zeitbegriffes noch nicht einmal von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Für die offensichtliche Tatsache, dass das Universum existiert und wie es dazu kam, habe ich keine plausible Erklärung. Der Vorschlag, ein verirrtes Teilchen-/Antiteilchenpärchen, das sich erst Energie aus einem Nichts borgte und dann nicht mehr nach Hause zurückfand und damit den Big Bang auslöste, kommt mir sehr dünn vor. Ob das über die nächsten Jahrzehnte tragfähig bleiben wird? Hört sich an wie Münchhausen.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
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"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)
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Absolut nix 16 Aug 2021 17:21 #89993

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...Da wir existieren, da es ein Etwas gibt, schließt dies das Nichts zwingend aus, und das kann es auch nie gegeben haben, Begründung siehe oben.
...


Das würde ich so nicht unterschreiben. Wenn es Das "Nichts" nicht geben würde dann wäre dein "Etwas" ja "Alles" und versuch unter diesen Bedingungen mal Bewegung zu erklären. Das wird genau so Schwer wie mit "Nichts" deshalb muss die Kombination her. Damit das "Etwas" sich auch in das "Nichts" hinein bewegen kann. Ansonsten wäre "Alles" Starr.
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Absolut nix 16 Aug 2021 17:37 #89995

Da wir existieren, da es ein Etwas gibt, schließt dies das Nichts zwingend aus, und das kann es auch nie gegeben haben, Begründung siehe oben.


Du meinst mit Nichts wohl dass absolute Nichts, das ausnahmslose Nichts. Dieses hat es nie gegeben, da es nichts gibt, was dieses Nichts sein hätte könnte.
Also hat es immer schon ein Etwas im Nichts gegeben. Und das Beobachten wir sowohl im Mikro als auch im Makrokosmos überall.

Es hat immer schon sowohl ein Etwas als auch ein Nichts gegeben!
Doch beide waren nie absolut (perfekt oder ausnahmeslos oder ausschließlich)
.
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Absolut nix 16 Aug 2021 17:57 #90001

Du meinst mit Nichts wohl dass absolute Nichts, das ausnahmslose Nichts.

Was ich unter dem "Nichts" verstehe, habe ich oben definiert, und so meine ich das auch. Der Charakter des Nichts ändert sich auch dann nicht, wenn man es mit Attributen wie absolut, ausnahmslos, gar versieht. Nichtser als Nichts geht nicht.

Dieses [Nichts] hat es nie gegeben [, ...]

Wir existieren, das schloss und schließt ein Nichts aus. Das sagte ich bereits.

Also hat es immer schon ein Etwas im Nichts gegeben. Es hat immer schon sowohl ein Etwas als auch ein Nichts gegeben!

Nein, das wäre ein Widerspruch. Ich habe das erläutert. Das passt nicht zur Definition des Nichts.
Es wäre schön, wenn über die Vorschläge hinaus auch mal eine Begründung käme.
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Absolut nix 17 Aug 2021 07:22 #90018

gaston schrieb: Der Charakter des Nichts ändert sich auch dann nicht, wenn man es mit Attributen wie absolut, ausnahmslos, gar versieht. Nichtser als Nichts geht nicht


Nichtser als Nichts geht nicht! :silly: :silly: :silly: :silly:

Und genau das zeigt die Problematik auf. Will man das „Seiende“ vom Anfang an aufrollen, muss man ganz vorne anfangen. Ganz vorne ist jedoch etwas, was es gar nicht gibt, nämlich „das absolute Nichts“ (ausnahmslos nichts) oder auch „die Abwesenheit von allem“. Diesen Zustand kann es niemals gegeben haben, denn nichtser als Nichts geht nicht, darum gibt es auch keine Worte dafür, keine Sätze und auch keine Umschreibungen und man kann es sich auch nur sehr schwer vorstellen. Wenn man immer wieder versucht, sich diesen „Zustand“ vorzustellen, geht man durch den Wahnsinn, denn ein „Zustand“ wäre ja auch schon wieder etwas. Man dreht sich in den Gedanken solange im Kreis, bis man plötzlich erkennt, dass es ohne einem Etwas auch kein Nichts geben kann. Und dann erkennt man die Kausalität.

Die Ursache vom Etwas ist die Unmöglichkeit des absoluten Nichts.
Die Ursache von einem Bewegungsunterschied, welcher später durch seinen Ausgleich alle Arbeit leisten wird, ist das Fehlen eines Bezugspunktes. Das Etwas kann sich auf nichts beziehen. Ohne Bezugspunkt ist das Etwas sowohl bewegt als auch bewegungslos.
Die Ursache, dass dieses Etwas fluktuiert ist ebenfalls der fehlende Bezugspunkt. Ohne Bezugspunkt ist dieses Etwas sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert (symmetrisch im Takt) usw usw.

Aber das alles setzt voraus, dass man erkennt, das alles mit etwas beginnt, dass es nicht gibt, nämlich das ausnahmslose Nichts. Sehr schwer zu verstehen, aber nicht, weil es so kompliziert ist, sondern weil es so einfach ist.
.
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Absolut nix 17 Aug 2021 08:00 #90019

Es gibt nur eine einzige Definition vom absoluten nix und die heißt: "Absolut unmöglich, dass es jemals absolut nix gegeben hat". Wenn du schon eine generelle Antwort gegeben hast, die von meiner Antwort abweicht, dann wiederhole sie bitte.


Es gibt verschiedene Unendlichkeit , warum sollte es dann nicht verschiedene nichts geben .

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Absolut nix 17 Aug 2021 09:27 #90028

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Es gibt verschiedene Unendlichkeit , warum sollte es dann nicht verschiedene nichts geben .

Du meinst Cantors ℵs?
Diese ergeben sich aus den unterschiedlichen Zahlendefinitionen für ganze Zahlen und für reelle Zahlen. Reelle Zahlen ℝ dürfen unendlich lange Ziffernkolonnen aufweisen, ganze Zahlen ℕ hingegen nicht. Lässt man hypernatürliche Zahlen *ℕ zu, dann sind sie den reellen Zahlen gleichmächtig.
Immerhin verursacht diese Definition einen Unterschied der Mächtigkeit von diesen Unendlichkeiten
|ℕ| = ℵ° < ℵ¹ = |ℝ| = |*ℕ| = |*ℝ| < ℵ² < ℵ³ ....
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Absolut nix 17 Aug 2021 14:18 #90037

Du meinst Cantors ℵs?


nicht ganz

www.spektrum.de/news/gibt-es-ordnung-unt...ndlichkeiten/1667584

Nun haben Martin Goldstern und Jakob Kellner von der Technischen Universität Wien zusammen mit ihrem Kollegen Saharon Shelah von der Universität Jerusalem bewiesen, dass acht der zehn Unendlichkeiten tatsächlich unterschiedlich groß sein können – die zwei übrigen Größen entsprechen je zwei anderen, was man bereits wusste.

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Absolut nix 17 Aug 2021 19:05 #90051

Immerhin verursacht diese Definition einen Unterschied der Mächtigkeit von diesen Unendlichkeiten
|ℕ| = ℵ° < ℵ¹ = |ℝ| = |*ℕ| = |*ℝ| < ℵ² < ℵ³ ....

Und wie machen sich diese Mächtigkeiten der unterschiedlichen Unendlichkeiten in der Praxis bemerkbar?
Wenn die Unendlichkeiten so mächtig sind, dann müssen sie sich ja in der Praxis extrem mächtig bemerkbar machen. Kannst du da einige Beispiele nennen?
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Absolut nix 17 Aug 2021 19:43 #90053

badhofer schrieb:

Und wie machen sich diese Mächtigkeiten der unterschiedlichen Unendlichkeiten in der Praxis bemerkbar?



Ich denke da pragmatisch:
So wie jemand sich auf der Suche nach dem „ Nichts „ verennen, vielleich sogar mit dem Wahnsinn ringen muss, gilt gleiches auch für jemanden, dem bei der Suche bzw. Erklären der Unendlichkeit, eine Unendlichkeit nicht reicht.;) :evil:


pragmatisch
Das Adjektiv pragmatisch bedeutet „sachbezogen“ bzw. „praxisbezogen“. Also „im Sinne einer Sache oder eines Ziels praktisch und lösungsorientiert (handeln)“.
Als pragmatisches Handeln wird bezeichnet, wenn jemand das tut, was nötig ist und was erwiesenermaßen tatsächlich funktioniert. Dabei treten Dinge wie Theorie oder Ideologie zuweilen in den Hintergrund. Eine derart handelnde Person nennt man eine Pragmatikerin (die, weiblich) bzw. einen Pragmatiker (der, männlich).
Synonyme zu pragmatisch sind: anwendungsbezogen, handlungsbezogen, ideologiefrei, lösungsorientiert, nüchtern.
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

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Absolut nix 17 Aug 2021 21:31 #90059

So wie jemand sich auf der Suche nach dem „ Nichts „ verennen, vielleich sogar mit dem Wahnsinn ringen muss, gilt gleiches auch für jemanden, dem bei der Suche bzw. Erklären der Unendlichkeit, eine Unendlichkeit nicht reicht.;) :evil:


Da gebe ich dir recht. Jedem drängt es, seinen eigenen Weg zu gehen. Dem einen führt sein Weg durch die verschiedenen Theorien, den anderen durch verschiedene Praktiken, fast allen jedoch Mischungen davon. Und manche führt sein Weg durch den Wahnsinn auf der Suche nach dem absoluten (ausnahmslosen) Nichts. Durch diesen Wahnsinn ist man durch, wenn man erkannt hat, dass es kein absolutes (ausnahmsloses) Nichts geben kann, einfach deshalb, weil es nichts gibt, was dieses Nichts sein könnte. Auf dem Weg zurück in die Normalität hat man dann auch die Antwort auf die Frage aller Fragen mitgenommen. Es gibt viele Fragen in unserem Universum, aber eine Frage steht in der Hierarchie ganz oben. Es ist die Frage aller Fragen, nämlich die Frage: „Warum ist nicht nichts?“ Antwort: Weil es ein absolutes (ausnahmsloses) Nichts nicht geben kann, einfach deshalb, weil es nichts gibt, was dieses Nichts sein könnte, darum ist ein Etwas. Dieses Etwas war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, wäre ja vorher absolut (ausnahmslos) nichts gewesen, was es nicht geben kann. Jetzt könnte man sagen, na ja, was fange ich mit dieser Antwort an? Sehr viel, eigentlich alles, sonst wäre es ja nicht die Frage aller Fragen. Nämlich unter anderem auch folgende praktische Erkenntnis:

Ursache und Wirkung. Alles, was wir tun, verursacht etwas. Nachdem nichts die Ursache von allem ist, verursacht am meisten das, was wir nicht tun. Aber da sind wir jetzt schon nach dem Urknall und außerhalb dieses Threads. Dieser Thread ist die philosophische Betrachtung, angefangen von „absolut nichts“ bis zum Urknall und dessen physikalischer Ursache. Alles Weitere vielleicht dann in einem Folge-Thread mit dem Titel: "Das, was wir nicht tun verursacht mehr als das, was wir tun".
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Absolut nix 17 Aug 2021 23:02 #90061

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Immerhin verursacht diese Definition einen Unterschied der Mächtigkeit von diesen Unendlichkeiten
|ℕ| = ℵ° < ℵ¹ = |ℝ| = |*ℕ| = |*ℝ| < ℵ² < ℵ³ ....

Und wie machen sich diese Mächtigkeiten der unterschiedlichen Unendlichkeiten in der Praxis bemerkbar?
Wenn die Unendlichkeiten so mächtig sind, dann müssen sie sich ja in der Praxis extrem mächtig bemerkbar machen. Kannst du da einige Beispiele nennen?

Es geht dabei zunächst um den Vergleich der Natürlichen Zahlen mit den Reellen Zahlen.
Sagen wir mal so:
Die Mengenlehre, um die es hierbei in erster Linie geht, ist nicht ganz frei von Widersprüchen, die durch zusätzliche Bedingungen vermieden werden sollen. Dennoch gibt es einige mathematische Lösungen, die zB Volumen aus dem Nichts vermehren....sollen.

Die einzige "praktische" Anwendung, die mir sofort einfällt, ist die von Hilberts Hotel, Video 40 ab Minute 10.



In der Mathematik ist diese Frage wichtig für die Abbildung einer Menge auf eine andere. Dies ist auch eine Methode, die in der Physik verwendet wird, wenn man zB ein Integral in eine andere Form unwandelt, die man leichter berechnen kann. Gerade in der Quantenwelt ergibt sich sofort, dass eine analoge Größe niemals durch quantisierte Zustände dargestellt werden kann, sofern diese nicht mit einer analogen Variablen einhergehen (zB Lichtquanten mit variabler Frequenz, Drehmoment ℏ mit variablem Radius). Sobald auch diese Variable gequantelt ist zB die Bahnen im Atommodell, ergibt/ergäbe sich eine strenge Quantelung der Energie.
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Absolut nix 18 Aug 2021 20:29 #90099

Die Quantenmechanik ist eine Theorie, die sich ausschließlich mit der uns bekannten Materie und der Wechselwirkung zwischen Photonen und Atomen und Molekülen beschäftigt.
Nimmt man die Dunkle Materie mit in die Betrachtung, dann spielt die QM bereits keine Rolle mehr.
Für die Expansion der Raumzeit gilt das Gleiche.

Man muss also aufpassen, ob quantenphysikalische Zusammenhänge auf das Nichts anwendbar sind.

Quantenfluktuationen als Erstursache heranzuziehen, ist legitim, aber keineswegs der Weisheit letzter Schluss.

Warum soll eine Quantenfluktuation die Erstursache für unser Universum gewesen sein.

Wenn man es genau betrachtet, dann ist uns die Erstursache für den Beginn prinzipiell nicht zugänglich!

Thomas
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Absolut nix 19 Aug 2021 10:52 #90123

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Die Quantenmechanik ist eine Theorie, die sich ausschließlich mit der uns bekannten Materie und der Wechselwirkung zwischen Photonen und Atomen und Molekülen beschäftigt.
Nimmt man die Dunkle Materie mit in die Betrachtung, dann spielt die QM bereits keine Rolle mehr.
Für die Expansion der Raumzeit gilt das Gleiche.

Man muss also aufpassen, ob quantenphysikalische Zusammenhänge auf das Nichts anwendbar sind.

Quantenfluktuationen als Erstursache heranzuziehen, ist legitim, aber keineswegs der Weisheit letzter Schluss.

aWarum soll eine Quantenfluktuation die Erstursache für unser Universum gewesen sein.

bWenn man es genau betrachtet, dann ist uns die Erstursache für den Beginn prinzipiell nicht zugänglich!


Thomas


a Wenn ich in der Wüste den Sternenhimmel... und völlig gebannt bin.... und nachdenke, neige ich derzeit dazu, mir QF als Anfang vorzustellen, ob plausibel, erlaubt oder nicht oder was auch immer, denn ich fühle recht deutlich gleichzeitig...
b Stimmt!

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Absolut nix 19 Aug 2021 20:02 #90152

Wenn man es genau betrachtet, dann ist uns die Erstursache für den Beginn prinzipiell nicht zugänglich!


Diesen Satz möchte ich nochmal hervorheben. So etwas habe ich in den letzten Jahren schon in einigen Threads versucht zu schreiben.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.
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Absolut nix 21 Aug 2021 09:05 #90277

Wenn man es genau betrachtet, dann ist uns die Erstursache für den Beginn prinzipiell nicht zugänglich!

Diesen Satz möchte ich nochmal hervorheben. So etwas habe ich in den letzten Jahren schon in einigen Threads versucht zu schreiben.


ClausS, das hast du in den ganzen Jahren schon öfters hervorgehoben, dass uns die Erstursache für den Beginn prinzipiell nicht zugänglich ist, wenn wir von hier und jetzt aus zurückblicken, denn da kommen wir nicht einmal bis zum Urknall. Da hast du recht. Da muss man schon von der anderen Seite kommen, nämlich vom absoluten (ausnahmslosen) nichts. Wenn man erkennt, dass es den Zustand „absolut nichts“ (eine Abwesenheit von allem) nicht geben kann wird man den kausalen Ablauf, der bei der Unmöglichkeit eines absoluten nichts beginnen und zwingend kausal ablauft, erkennen. Um das zu erkennen, hat man keine Unterstützung von irgendwelchen Links, denn niemand zuvor ist dort hingekommen. Auch hilft einem keine Mathematik, denn da gibt es noch nichts zu rechnen. Auch hilft es nichts, wenn man auf den Schultern von Riesen steht, denn auch die ganzen Riesen konnten nicht, so wie auch wir, so weit zurücksehen. Die einzige Möglichkeit, dort hinzukommen ist selbstständiges Denken. „Bediene dich deines eigenen Verstandes.“

Warum ist nicht nichts? Die Lösung dieser Frage ist einfach. Es ist deshalb nicht nichts, weil es den Zustand "absolut nichts" nicht geben kann, nämlich deshalb, weil es nichts gibt, was dieses Nichts sein könnte. Das bedingt ein schon immer dagewesenes Etwas, das allerdings aufgrund des Fehlens eines Bezugspunktes (das Etwas kann sich auf nichts beziehen) sowohl da als auch nicht da ist. Es fluktuiert usw. Alles weitere habe ich eh schon einige male geschrieben.
.
.
Pemrod hat in einem anderen Thread zu einer anderen Frage schon die richtige Antwort gegeben.

Pemrod schrieb: Nicht dass ich glaube, dass wir dieses Problem lösen werden, aber wenn man sich nie die Frage stellt wird man auch nie die Antwort erhalten.
Es ist nicht so, dass die Lösung, wenn man nur lange genug darauf wartet, von selbst vom Himmel fallen würde, so was wird nicht in Zeit, sondern in Arbeitsschritten gemessen.


„Bediene dich deines eigenen Verstandes.“
Da scheiden sich die Geister. Sich seines eignen Verstands zu bedienen, trauen sich nur die wenigsten. Zu groß ist die Angst, etwas falsches zu denken. Man sucht deshalb immer nach einer Rückversicherung seiner Gedanken mit Gedanken von anderen.
Feiglinge :) :) :) :)

Dabei sind alle Errungenschaften der Menschheit (sowohl gute als auch schlechte) immer nur von Menschen erdacht worden, die den Mut gehabt haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.
.
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Absolut nix 22 Aug 2021 09:00 #90366

.
Fragt einer den anderen:

Hat es jemals absolut nichts gegeben?
Selbstverständlich. Alles ist aus nichts entstanden.
Und wo war absolut nichts?
Blöde Frage. Natürlich nirgendwo, denn hätte es einen Ort gegeben, wo absolut nichts war, wäre ja nicht absolut nichts gewesen.
Ok, also absolut nichts hat es nirgendwo gegeben. Wann war das, dass es absolut nichts gegeben hat?
Dieselbe blöde Frage. Zu keinem Zeitpunkt hat es absolut nichts gegeben, denn Zeit wäre ja schon wieder mehr als nichts.
Ok, also halten wir fest: Absolut nichts hat es sehrwohl gegeben, aber zu keiner Zeit und auch an keinem Ort. Ist das so richtig?
Na ja, also, hm, also so gesehen, äh, na ja???

Bei der Frage nach dem absoluten nichts beißt die Antwort der Frage den Kopf ab und auch umgekehrt. Durch diese Gehirnakrobatik muss man durch, um zu erkennen, dass es die Abwesenheit von allem (absolut, oder auch ausnahmslos nichts) niemals gegeben hat können. Ist man durch diese Wahnwitzigkeit durch, eröffnet sich plötzlich ein Ablauf, der von absolut nichts über ein ETWAS philosophisch bis zum Urknall führt. Die physikalischen Schnittstellen des philosophischen Ablaufes führen dann zu dem physikalischen Urknall. Aber zuerst muss man erkennen, dass es absolut nichts niemals gegeben hat können, sonst reisst einem immer wieder der Faden ab. Nichts kann einem dabei helfen außer sein eigener Verstand.

Hat es jemals absolut nichts gegeben?
Wenn ja, dann bitte um eine Beschreibung.
Wenn nein, ist dann ein ETWAS zwingend?
.
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Absolut nix 22 Aug 2021 10:52 #90373

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Fragt einer den anderen:

Eine Paradoxie, vielleicht ist sie ja dennoch korrekt, also nicht unbedingt ein Widerspruch. Seit wir den Masse-Welle-Dualismus kennen, die Unschärferelation, Nullpunktsenergie, die Relativität der Gleichzeitigkeit, die Quantenfluktuationen, negativer Druck, überlagerte Quantenzustände, ist einiges möglich, was uns widersprüchlich erscheint.

Aber ich würde nicht so weit gehen, sondern unter dem Nichts nur verstehen: "Nichts was wir kennen". In meiner Anschauung beinhaltet dieses Nichts allerdings die physikalischen Gesetze, ich glaube zB nicht an unterschiedliche Gesetze in Paralleluniversen, es gibt dafür keinerlei Hinweise. Sofern sich die Naturgesetze zufällig ausbilden sollten, dann gilt dieser mögliche Zufall auch für dieses Nichts.

Die Alternative ist ja wohl, von einem unendlichen immer existierenden Kosmos auszugehen, der aus falschem Vakuum besteht und ewig expandiert, und in dem gelegentlich Blasen mit richtigem Vakuum, wie wir es kennen, sowie mit realer Energie entstehen, also Universen, die dann zwar langsamer aber ebenfalls ewig expandieren.
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Absolut nix 23 Aug 2021 15:54 #90440

Möchte mich über Eure Unterhaltung hier sehr bedanken.

Ich wünsche jeden hier das Glück sich diese Frage(kann es das absolute nix gegeben haben) selber zu beantworten da es sehr befreiend sein kann,aber auch sehr langweilig.
Viel viel spannender sind doch die vielen vielen Sachen die danach kommen,wenn man seine Ansicht zu den Dingen was anpasst und verändert.

Man bekommt einen enormen Schub in Sachen Physik und Miteinander aller Naturwissenschaften das man egal in welchen Bereich den es da auch gibt von Biologie bis Chemie einfach nur alles an Wissen lieben wird,da am Ende doch alle Fäden wieder zusammen kommen.

Sobald Eure Logik sich dahin formt das diese erkennt das es keinen logichen Weg zu irgend einen (((nix))) braucht..........sie weder Platz hatt.......noch das jemand danach Bedarf hatt......dann wird sich die Frage wie in Luft sprichwörtlich auflösen.....falls es denn jemals eine Frage gab zu den absoluten: NIX....denn bisher habe ich noch nie jemand eine Frage danach stellen gehört...Wer braucht diese Antwort darauf und was soll es denjenigen bringen?? Es bildet auf keinen Fall weiter-es führt euch nur noch weiter weg vom wirklich schönen der Physik......ein unglaublich hundsgemeiner Trick der Natur der bis zum heutigen Tag unglaublich gut funktioniert. cool)

Zu erkennen das so lange man selber Teil der Antwort ist,man niemals selber sprichwörtlich : (das Recht) hatt um diese Frage stellen zu können,denn beim stellen und bedenken der Frage selber man ja das (((nix))) dabei zerstört/zerstören wird.Da man ja selber Beweis genug ist das es also etwas gibt,man selber sozusagen die Frage nach dem ((nix))) widerspricht.
Denn das stellen der Frage selber setzt ja die Antwort schon voraus das man es weiss was (((nix)))) eigentlich ist,während das (((((nix))) ja (((nix))) sein soll angeblich.
Also brauch man die Frage nicht zu stellen,b.z.w. stellt sie sich nicht.

Also jedenfalls nicht für mich.

Die Antwort auf die Frage: Was ist das absolute nix....formt für mein (Universum) keinen Bezug mehr,da es mich ja gibt und die Antwort darauf kein Einfluss haben wird,egal wie,mich gibt es ja. Daher wird mich auch die Erkenntniss nicht weiter bringen auf die genaue Antwort nach dem((nix)).Sie wird zu keinen Zeitpunkt von Bedeutung sein und aus ihr kann ich für mein (Universum) nichts mitnehmen,nichts ableiden,nichts lernen.

Zu akzeptieren das es uns alle gibt,das ist der wahre Anfang,da es ein Teil der Wahrheit ist.

Das dieses Universum sich also irgendwie entwickelt haben muss ist denke ich klar,sonst könnte niemand hier schreiben und es hinterfragen.
Will man es also pur durch die reine physikalische Brille beschauen den Anfang des Universum muss man ziemlich neue Wege gehen da sich in der Tat ja die Raumzeit selber disqualifiziert meiner Meinung nach.
Da sich aber die reine wissenschaftliche Ansicht pur auf Ursache -Wirkung beziehen kann und jederzeit reproduzierbar sein muss wird es bei diesen spezialen Grenzfall wie den Anfang von Allen komplett unmöglich dieses darzustellen und zu belegen da man ja auch nur von einen einzigsten Zeitpfeil ausgeht der nur die gleiche Richtung kennt: zunehmend.

30 Jahre lang sich eine inflationäre Phase vorzustellen waren 30 Jahre Verschwendung,soviel ist sicher.
Bin froh endlich mich von diesen Ketten befreit zu haben und seit dem macht Physik wieder richtig Spass,ich gönne es Allen und Jeden von Herzen.

liebe grüsse und bleibt gesund

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Letzte Änderung: von bigbang36. Grund: kleine Erweiterung

Absolut nix 24 Aug 2021 06:11 #90493

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@bigbang36 Deine Überlegungen sind nicht falsch aber wie du selber schon geschrieben hast und vielleicht nicht verinnerlicht, ist es nur ein Teil der Wahrheit.

...Zu akzeptieren das es uns alle gibt,das ist der wahre Anfang,da es ein Teil der Wahrheit ist....


Wenn du "Nichts" als "Alles" betrachtest oder umgekehrt wird dir immer ein Teil fehlen. Deshalb ist das "Nichts" ein genau so wichtiger Teil des "Etwas" wie das "Alles".

Das wir existieren, das "Etwas" ist, liegt an der Kombination von "Alles" und "Nichts".

Wenn du das "Nichts" entfernst dann bist du und alles um dich rum Gleich "Alles" (Die Gleichen Kopfschmerzen wie beim "Nichts"). Deine Hand wäre dann "Alles" genau so wie die Luft Drumherums. Das würde bedeuten das so etwas wie Bewegung/Veränderung/Zeit nicht existieren Können (1:1 bei "Nichts" und "Allem"). Erst die Symbiose von "Nichts" und "Allem" lässt ein "Etwas" zu. Und Nur "Etwas" kann IN diesem Universum existieren und sowas wie uns hervorbringen.
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Absolut nix 24 Aug 2021 08:32 #90495

Hilberts Hotel würde nicht funktionieren, denn damit der neue Bewohner sein leeres Zimmer beziehen kann muss zuerst derjenige der bereits darin wohnt das nächste Zimmer beziehen.

Die Idee war aber, dass alle gleichzeitig umziehen.

Genau. Es ist wie beim Frühstückseier kochen. Ein Ei dauert 5 Minuten. 5 Eier dauern dann nicht 25 Minuten, sondern sie werden natürlich gleichzeitig gekocht, im selben Topf. Das gleiche für unendlich viele wie in Hilberts Hotel.

Gehts noch blöder?

Steinzeitmensch, erst denken, dann schreiben.

Also was genau ist blöd? Eier kochen wie beschrieben?


Wahrscheinlich, denn weiter oben steht ja dass der Portier seine Nachricht in der Physik nicht instantan in ein unendlich weit entferntes Zimmer schicken kann, dass es funktionieren würde wenn er das könnte stellt ja eh keiner in Frage.


Muss nochmal kurz darauf zurück kommen. Blöd ist hier lediglich, dass man in so eine Analogie zur mathematischen Unendlichkeit völlig unnötig rein physikalische Überlegungen mischt. Wenn man schon von einem Hotel mit unendlich vielen Zimmern ausgeht, dann muss man auch deren Abstände zur Hotellobby ignorieren und von unendlich vielen Lautsprechern ausgehen, die mit unendlich vielen Kabeln an die Übertragungsanlage beim Portier angeschlossen sind, so dass die Durchsage in allen Zimmern gleichzeitig ankommt. Das versteht sich doch von selber. Ignoriert man die Abstände nicht, wie sollen dann alle Gäste jemals ihr Zimmer erreichen so dass das Hotel voll besetzt ist? Gehts noch blöder? ;)

Die Behauptung war ja, dass bei Hilberts Hotel ein leeres Zimmer (rein mathematisch) aus dem Nichts entsteht. Das stimmt so eben nicht. Denn die Unendlichkeit enthält bereits alle Zimmer (ein letztes Zimmer existiert nicht), nur dass das erste Zimmer eben frei werden kann, wenn alle gleichzeitig eins weiter ziehen. So wird das leere Zimmer durch Bewegung frei, nicht einfach aus dem Nichts.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Absolut nix 24 Aug 2021 08:51 #90496

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So wird das leere Zimmer durch Bewegung frei, nicht einfach aus dem Nichts

Es bleibt auch nach der Bewegung frei. Bewegung ist nicht das Maß sondern lediglich die Unendlichkeit.

wie sollen dann alle Gäste jemals ihr Zimmer erreichen so dass das Hotel voll besetzt ist?

Nach SRT geht auch das problemlos, die Gäste in den Zimmern werden per Lichtgeschwindigkeit informiert, das geht schnell genug, damit sie fast gleichzeitig umziehen, dafür braucht jeder sowieso eine individuelle Zeit, vor allem bei Primzahlen im zigstelligen Bereich.
Bis ein Gast von der Lobby zu seinem unheimlich weit entfernten Zimmer kommt, dauert es zwar eine Weile, doch da er sich mit v≈c bewegt, ist er dort, bevor er müde wird. Nur blöd, wenn der Bus am nächsten Tag weiterfahren will. Aber das ist das Busproblem und nicht das Hotelproblem. :P Dafür sollte man Linienbusse annehmen, die auch nach 1000ω Jahren noch ihren Fahrplan einhalten.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Absolut nix 25 Aug 2021 17:43 #90584

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Absolut nix 26 Aug 2021 09:56 #90633

@aHaBotX
Deine beiden Videos gehen am Thema vorbei. Die kannst wieder löschen. Hier geht es vorerst um das "absolute NIX" Solange dieses nicht eindeutig geklärt ist, hat es keinen Sinn, weiter zu gehen.
.
.

bigbang36 schrieb: .....falls es denn jemals eine Frage gab zu den absoluten: NIX....denn bisher habe ich noch nie jemand eine Frage danach stellen gehört...Wer braucht diese Antwort darauf und was soll es denjenigen bringen?? Es bildet auf keinen Fall weiter-es führt euch nur noch weiter weg vom wirklich schönen der Physik......ein unglaublich hundsgemeiner Trick der Natur der bis zum heutigen Tag unglaublich gut funktioniert.

Solange man nicht erkennt, warum es das absolute nix auch in der Theorie niemals gegeben hat können, solange erkennt man auch nicht, dass diese Erkenntnis die wichtigste Erkenntnis auf dem Weg zum Verstehen der Welt ist. Das ist zweifellos ein Handicap, über das man nicht leicht darüber kommt.

Dass es absolut nix in der Praxis nie gegeben hat, ist eindeutig, denn hätte es jemals absolut nix gegeben, es wäre immer absolut nix geblieben, denn absolut nix enthält natürlich auch keinen Mechanismus, der jemals an dieser Situation etwas ändern hätte können. Aber um das geht es nicht. Es geht nicht um die Praxis, da ist der Fall eindeutig. Es geht darum, dass es auch in der Theorie niemals absolut nix gegeben hat können, weil es nix gibt, was NIX sein könnte. Diese Erkenntnis muss man sich jedoch selber erdenken. Das kann man nicht vermittelt bekommen und dann auch nicht weitervermitteln, wenn man es erkannt hat.

Wenn es absolut nix niemals gegeben hat können, dann stellt sich die Frage nach einem absoluten ETWAS (mit absolut ETWAS ist gemeint: unendlich groß und auch unendlich dicht.) Dass es so etwas auch niemals gegeben hat ist schon eher leichter zu erkennen. Also bleibt nur mehr eine Mischung aus ETWAS und NIX. Diese Mischung beobachten wir schon immer und überall. Sowohl im Makro als auch in Mikrokosmos.

Das ETWAS und das NIX
Das ETWAS = vorerst etwas Undefinierbares, das sich erst nach dem Urknall offenbart, was es vor dem Urknall war.
Das NIX = unendlich viele theoretische Möglichkeiten. Eigentlich sind es nicht unendlich viele theoretische Möglichkeiten, denn eine Möglichkeit ist ja in der Praxis vorhanden (das ETWAS). Folglich sind es nur unendlich viele minus 1 Möglichkeiten. Nachdem die Unendlichkeit im Großen nicht perfekt ist, kann sie auch im kleinsten nicht perfekt sein. Die Planckgröße im kleinsten ist dasselbe wie im Unendlichen das -1.

(Unendlich groß – 1) ist der komplementäre Gegensatz von (unendlich klein + 1) (Planck Maß)

Ein praktisches Beispiel:
Eine Eizelle (ETWAS) ist umgeben von (unendlich vielen -1) Samenzellen (NIX.) Dass ETWAS (Eizelle) kann ohne dem NIX (Samenzelle) nicht bestehen. Beide würden ohne ihre Vereinigung wieder vergehen. ETWAS und NIX bedingen sich gegenseitig. Ohne ETWAS wäre nicht einmal NIX.

Kurzer Themenwechsel: Wo hat der Urknall stattgefunden?
Das ist dieselbe Frage wie: Wo haben sich in mir Eizelle und Samenzelle vereinigt? Ich stelle mich vor einem Spiegel und betrachte auch meine Ultraschall- und Röntgenbilder und auch meine Bilder von der Computertomografie und suche den Ort, wo sich in mir Eizelle und Samenzelle vereinigt haben. Wo könnte das gewesen sein? :huh: :dry: :blink: :whistle: Hat man diese Frage beantwortet, hat man auch die Antwort auf die Frage, wo im Universum der Urknall stattgefunden hat.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Absolut nix 26 Aug 2021 11:05 #90638

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...Deine beiden Videos gehen am Thema vorbei. Die kannst wieder löschen. Hier geht es vorerst um das "absolute NIX" Solange dieses nicht eindeutig geklärt ist, hat es keinen Sinn, weiter zu gehen....

Diese Videos sind zur unterstützung der Gegenpartei gedacht und zeigen ganz gut wie der Begriff „Nichts“ vorbelastet ist.

...
Solange man nicht erkennt, warum es das absolute nix auch in der Theorie niemals gegeben hat können, solange erkennt man auch nicht, dass diese Erkenntnis die wichtigste Erkenntnis auf dem Weg zum Verstehen der Welt ist. Das ist zweifellos ein Handicap, über das man nicht leicht darüber kommt. Dass es absolut nix in der Praxis nie gegeben hat, ist eindeutig, denn hätte es jemals absolut nix gegeben, es wäre immer absolut nix geblieben, denn absolut nix enthält natürlich auch keinen Mechanismus, der jemals an dieser Situation etwas ändern hätte können. Aber um das geht es nicht. Es geht nicht um die Praxis, da ist der Fall eindeutig. Es geht darum, dass es auch in der Theorie niemals absolut nix gegeben hat können, weil es nix gibt, was NIX sein könnte. Diese Erkenntnis muss man sich jedoch selber erdenken. Das kann man nicht vermittelt bekommen und dann auch nicht weitervermitteln, wenn man es erkannt hat....

Ja!

...
Wenn es absolut nix niemals gegeben hat können, dann stellt sich die Frage nach einem absoluten ETWAS (mit absolut ETWAS ist gemeint: unendlich groß und auch unendlich dicht.) Dass es so etwas auch niemals gegeben hat ist schon eher leichter zu erkennen. Also bleibt nur mehr eine Mischung aus ETWAS und NIX. Diese Mischung beobachten wir schon immer und überall. Sowohl im Makro als auch in Mikrokosmos.
...

Wir haten hier schon die erklärung das „Nichts“ keine weiteren ergänzungen Sprachlicher Natur benötigt. z.b. „Absolut Nichts“ aus diesem Grund Betrachte ich auch nicht das „Absolute Etwas“ sondern das „Alles“.

...
Das ETWAS und das NIX
Das ETWAS = vorerst etwas Undefinierbares, das sich erst nach dem Urknall offenbart, was es vor dem Urknall war....

„Etwas“ existiert nur in unserem Universum vorher war es „Alles“ ODER „Nichts“. Der Augenblick an dem „Alles“ GLEICH „Nichts“ Stellt den Begin des Urknalls dar.

...
Das NIX = unendlich viele theoretische Möglichkeiten. Eigentlich sind es nicht unendlich viele theoretische Möglichkeiten, denn eine Möglichkeit ist ja in der Praxis vorhanden (das ETWAS). Folglich sind es nur unendlich viele minus 1 Möglichkeiten. Nachdem die Unendlichkeit im Großen nicht perfekt ist, kann sie auch im kleinsten nicht perfekt sein. Die Planckgröße im kleinsten ist dasselbe wie im Unendlichen das -1.

(Unendlich groß – 1) ist der komplementäre Gegensatz von (unendlich klein + 1) (Planck Maß)
...


Oder vielleicht 79 Größenordnungen kleiner!?!?!?!?!?
Video 1.
Hier schlage ich mich Ausnahmsweise mal auf die Seite der Mathematik. Und Frage:

Was ist den? Wenn es nicht der Größte Fehler der Wissenschaft gewesen ist. Sondern der Beweis dafür das unsere Vorstellungskraft nicht reicht!

Quanten = 10 -122 ???

EDIT:

umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...initer-regress#67178
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Ich habe hier gestern Mittag nur Plump mit Ja! geantwortete ich nutze mal die Stille und gehe etwas genauer darauf ein. Ich finde diese Erkenntnis auch sehr wichtig jedoch kann sie einfach nicht alleine betrachtet werden. Wenn du den Wahnsinn des „Nichts“ hinter dir hast muss der selbe weg auch mit dem „Alles“ gegangen werden. „Alles“ kann das „Nichts“ nicht beinhalten wie kann es dann „Alles“ sein wenn es nicht alles beinhaltet?.

„Alles“ und „Nichts“ sind nicht zwei verschiedene Dinge es sind die zwei Seiten einer Münze oder besser eines „Spionage Spiegels“(Im Leeren Raum). Von der einen Seite schaut man durch und sieht „Nichts“ und von der anderen Seite sieht man „Nichts“ ohne durchzuschauen. ;)

Unser Spiegel ist die „Existenz“. Die „Existenz“ ist unanfechtbar egal ob in ihr etwas existiert oder nicht! „Alles“ und „Nichts“ sind Eigenschaften/Zustände dieser.

Vor dem Urknall war „Alles“!
Wenn aber alles gleich „Alles“ ist dann kann „Nichts“ wirklich sein. Da wo „Nichts“ ist kann „Alles „ nicht sein. → Wiederspruch BOOM.

Vor dem Urknall war „Nichts“!
Wenn „Nichts“ ist stellt das „Alles“ dar. „Alles“ kann aber nicht da sein wo „Nichts“ ist → Wiederspruch BOOM.

„Alles“(absolutes Etwas) und „Nichts“(absolutes Nix) können auch Theoretisch niemals gedacht werden weil in dem Augenblick wo sie gedacht werden macht es BOOM und wir müssen im Urknall weiter Denken.

Es gibt keine Zeitliche oder Räumliche Ausdehnung in der Ewigkeit der Existenz vor dem Urknall.

Video 2. 1:10:00 bis 1:10:30

EDIT:
Zumindest nicht beim ersten mal.
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Absolut nix 02 Sep 2021 07:13 #91171


Solange man nicht erkennt, warum es das absolute nix auch in der Theorie niemals gegeben hat können, solange erkennt man auch nicht, dass diese Erkenntnis die wichtigste Erkenntnis auf dem Weg zum Verstehen der Welt ist. Das ist zweifellos ein Handicap, über das man nicht leicht darüber kommt.


Mir ist nicht ganz klar wer behauptet das es ein absolutes Nichts am Anfang gab und wer diesem handicap unterlegen ist? Also was ist eigentlich der Punkt der "Frage" ? Oder was soll eigentlich geklärt werden oder angeprangert werden? Die Fragestellung klingt einfach nur nach dem infinite regress argument.
Rein aussagenlogisch betrachtet wäre das "nichts" nur ein einziger Zustand. Sobald ein 2. Zustand hinzukommt verschwindet "nichts" wenn man dieses nichts, als das fehlen von Information definiert.

Damit ein Urknall möglich wird braucht es mindestens 2 unterscheidbare Zustände. Die Frage wo die anfänglichen Startbedingungen herkommen enden immer in einer Endlosschleife und diese Frage kann man unmöglich mit Logik beantworten bzw herleiten. Daher kann diese Diskussion hier nur in einer Endlosschleife landen oder die Gehirne der Menschen die darüber nachdenken. Dies wurde aber schon extrem ausführlich von Philosophen und Logikern behandelt.

de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Un...t%C3%A4ndigkeitssatz

Zur Mathematik möchte ich noch anmerken das schon die Division eine extreme abstrakte Überlegung ist (sehr mächtig um rechnen zu können). Aber man könnte diese Operation nicht vollständig mit einer endlichen Aussagenlogik formalisieren. Das gesamte Universum könnte aber tatsächlich endlich und durch Aussagenlogik beschreibbar sein. Die Unendlichkeiten in der Mathematik sind ebenfalls nur abstrakte Überlegungen die sehr mächtig sein können in der Mathematik selbst. Aber sie sind nie ein Beweis das das Universum unendlich ist. Genau wie ein Elementarteilchen nicht korrekt dividieren kann.

Vielleicht habe ich deinen Punkt nicht richtig verstanden weil nicht genau definiert wurde was man mit Nichts, Alles und Etwas meint. Der eine versteht unter alles vielleicht das Universum oder die Realität. Wenn man das meint sollte man dann auch noch sagen ob man alles für endlich oder unendlich hält, für diskret oder stetig.
Der Begriff des "nichts" kann ebenso unterschiedlich verstanden werden.

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Absolut nix 02 Sep 2021 19:33 #91201

LJW,
Wenn man sich das Universum wegdenkt, also kein Raum, keine Zeit und keine Energie, und wenn man annimmt, dass es kein Davor gegeben hat und auch keine Ursache für unser Universum, dann sollte es ein absolutes Nichts gegeben haben und zwar wirklich Nichts.

Da wir irdischen Wesen gewohnt sind, dass es für alles, was passiert, eine Ursache gibt, Kausalitätsprinzip, fällt es uns schwer, sich so ein absolutes Nichts vorzustellen.

Als sich das Universum vor 13,8 Mrd Jahren in seine Existenz geworfen hat, sollte es doch eine Ursache dafür gegeben haben.

Wenn also eine Ursache für die Existenz des Universums vorhanden war, dann gab es auch vor dem Beginn nicht das Nichts.

Ist also unser Universum aus Nichts entstanden oder doch aus Etwas?

Gib dir keine Mühe, auf diese Frage findest du keine Antwort.

Thomas

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