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absolut nix vor dem Urknall? 31 Jul 2021 11:55 #88848

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Können wir die Welt verstehen? Ich behaupte, ja, wir können sie verstehen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir vom Anfang an beginnen. Bei null, beim Nichts, beim absoluten Nichts. Beim absoluten Nichts stellen sich 2 Fragen:

Frage Nr. 2) Kann es jemals ein absolutes Nichts gegeben haben?
Die Antwort ist eindeutig „NEIN“. Niemals kann es den Zustand „absolut nix“ gegeben haben, denn hätte es absolut Nichts jemals gegeben, er wäre immer so geblieben, denn absolut nix beinhaltet natürlich auch keinen Mechanismus, der jemals an dieser Situation etwas verändern hätte können.

Frage Nr 1) Diese Frage ist die wichtigste Voraussetzung, um die Welt im Großen und Ganzen verstehen zu können. Durch die Methode der Reduktion wird die Welt im Detail sehr gut verstanden, das große und ganze bleibt jedoch weiterhin im verborgenen.

Und nun zur Antwort der Frage Nr.1) Hätte es jemals auch nur theoretisch den Zustand „absolut nichts“ geben können? Die Antwort ist auch eindeutig „NEIN.“ Auch theoretisch hätte es niemals den Zustand „absolut nichts“ geben können. Diese Antwort schriftlich oder mündlich zu begründen, ist allerdings fast unmöglich, denn es gibt keine Worte oder Sätze dafür. Auch gibt es keine Umschreibung dafür. Diesen Grund kann man nur selber erkennen, indem man versuch, gedanklich alles rund um sich herum zu eliminieren und letztendlich sich selbst. Dann kommt man zu der Erkenntnis, dass das gar nicht geht. Es würde nichts übrigbleiben. „Nichts übriggeblieben sein“ wäre aber auch schon ein Zustand, ein Etwas. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine geistige Herausforderung sondergleichen. Wer diese Herausforderung schafft, der schafft die ganze Welt. Wenn man zu dem Punkt kommt, wo man erkennt, dass es schon vom Prinzip her auch theoretisch nie ein absolutes Nichts gegeben hat können, dann erkennt man auch sofort, dass das weiteste ist, was man jemals denken kann und dass das der Punkt ist, wo man mit allem beginnen muss. Beginnt man mit der Erkenntnis der Welt nicht vom Anfang an, kommt man auch nicht zum Ende. Die Unmöglichkeit des theoretischen Nichts ist der Anfang.

Wer hat bereits erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolutes nichts“ gegeben hat können? Wie kann man die „theoretische Unmöglichkeit eines absoluten Nichts“ in Worte beschreiben. Ich glaube, man kann es nicht, aber vielleicht kann es doch jemand? Vielleicht hat das schon jemand geschafft. Oder zumindest mit einer tragfähigen Umschreibung umschrieben.

Diese Antwort beantwortet nämlich die fundamentalste aller Fragen: "Warum ist nicht ausschließlich nichts?“ Antwort: Aufgrund der Unmöglichkeit des Nichts, absolut zu sein, muss ein Etwas vorhanden sein. Es ist deshalb nicht ausschließlich nichts, weil es diesen Zustand auch theoretisch nicht geben kann.
Hat man erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolut nichts“ gegeben hat können, kommt man als nächstes automatisch zu der gegenteiligen Frage, nämlich, ob es jemals ein absolutes „Etwas“ gegeben hat können. Mit „absolut etwas“ ist gemeint, ein Etwas, dass unendlich groß und auch unendlich dicht ist. Dass es diesen Zustand niemals gegeben hat können, ist schon eher leichter zu erkennen. Der nächste Schritt ist dann zwangsweise die Mischung aus Etwas und nichts.

Das Etwas und das Nichts

Diesen Zustand beobachten wir überall, sowohl im Mikro und auch im Makrokosmos. Alles ist eine Mischung aus Etwas und Nichts, sowohl im kleinsten als auch im größten und überall dazwischen. Das Prinzip vom „Etwas und das Nichts“ steckt hinter allem. Mit der Methode der Reduktion konnte man die Welt im Detail sehr gut verstehen. Die Welt im Großen und Ganzen bleibt damit jedoch verborgen, denn mit der ersten Reduktion reduziert man sofort das Große und Ganze weg.

Wer kann erahnen, was das bedeutet, was ich da geschrieben habe? Keine leichte Kost.
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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absolut nix vor dem Urknall? 31 Jul 2021 20:21 #88863

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Können wir die Welt verstehen? Ich behaupte, ja, wir können sie verstehen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir vom Anfang an beginnen. Bei null, beim Nichts, beim absoluten Nichts. Beim absoluten Nichts stellen sich 2 Fragen:

Frage Nr. 2) Kann es jemals ein absolutes Nichts gegeben haben?
Die Antwort ist eindeutig „NEIN“. Niemals kann es den Zustand „absolut nix“ gegeben haben, denn hätte es absolut Nichts jemals gegeben, er wäre immer so geblieben, denn absolut nix beinhaltet natürlich auch keinen Mechanismus, der jemals an dieser Situation etwas verändern hätte können.

Frage Nr 1) Diese Frage ist die wichtigste Voraussetzung, um die Welt im Großen und Ganzen verstehen zu können. Durch die Methode der Reduktion wird die Welt im Detail sehr gut verstanden, das große und ganze bleibt jedoch weiterhin im verborgenen.

Und nun zur Antwort der Frage Nr.1) Hätte es jemals auch nur theoretisch den Zustand „absolut nichts“ geben können? Die Antwort ist auch eindeutig „NEIN.“ Auch theoretisch hätte es niemals den Zustand „absolut nichts“ geben können. Diese Antwort schriftlich oder mündlich zu begründen, ist allerdings fast unmöglich, denn es gibt keine Worte oder Sätze dafür. Auch gibt es keine Umschreibung dafür. Diesen Grund kann man nur selber erkennen, indem man versuch, gedanklich alles rund um sich herum zu eliminieren und letztendlich sich selbst. Dann kommt man zu der Erkenntnis, dass das gar nicht geht. Es würde nichts übrigbleiben. „Nichts übriggeblieben sein“ wäre aber auch schon ein Zustand, ein Etwas. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine geistige Herausforderung sondergleichen. Wer diese Herausforderung schafft, der schafft die ganze Welt. Wenn man zu dem Punkt kommt, wo man erkennt, dass es schon vom Prinzip her auch theoretisch nie ein absolutes Nichts gegeben hat können, dann erkennt man auch sofort, dass das weiteste ist, was man jemals denken kann und dass das der Punkt ist, wo man mit allem beginnen muss. Beginnt man mit der Erkenntnis der Welt nicht vom Anfang an, kommt man auch nicht zum Ende. Die Unmöglichkeit des theoretischen Nichts ist der Anfang.

Wer hat bereits erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolutes nichts“ gegeben hat können? Wie kann man die „theoretische Unmöglichkeit eines absoluten Nichts“ in Worte beschreiben. Ich glaube, man kann es nicht, aber vielleicht kann es doch jemand? Vielleicht hat das schon jemand geschafft. Oder zumindest mit einer tragfähigen Umschreibung umschrieben.

Diese Antwort beantwortet nämlich die fundamentalste aller Fragen: "Warum ist nicht ausschließlich nichts?“ Antwort: Aufgrund der Unmöglichkeit des Nichts, absolut zu sein, muss ein Etwas vorhanden sein. Es ist deshalb nicht ausschließlich nichts, weil es diesen Zustand auch theoretisch nicht geben kann.
Hat man erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolut nichts“ gegeben hat können, kommt man als nächstes automatisch zu der gegenteiligen Frage, nämlich, ob es jemals ein absolutes „Etwas“ gegeben hat können. Mit „absolut etwas“ ist gemeint, ein Etwas, dass unendlich groß und auch unendlich dicht ist. Dass es diesen Zustand niemals gegeben hat können, ist schon eher leichter zu erkennen. Der nächste Schritt ist dann zwangsweise die Mischung aus Etwas und nichts.

Das Etwas und das Nichts

Diesen Zustand beobachten wir überall, sowohl im Mikro und auch im Makrokosmos. Alles ist eine Mischung aus Etwas und Nichts, sowohl im kleinsten als auch im größten und überall dazwischen. Das Prinzip vom „Etwas und das Nichts“ steckt hinter allem. Mit der Methode der Reduktion konnte man die Welt im Detail sehr gut verstehen. Die Welt im Großen und Ganzen bleibt damit jedoch verborgen, denn mit der ersten Reduktion reduziert man sofort das Große und Ganze weg.

Wer kann erahnen, was das bedeutet, was ich da geschrieben habe? Keine leichte Kost.

Zitat badhofer: „Mit „absolut etwas“ ist gemeint, ein Etwas, dass absolut groß und absolut dicht ist. Dass es diesen Zustand niemals gegeben hat können, ist schon eher leichter zu erkennen. Der nächste Schritt ist dann zwangsweise die Mischung aus Etwas und nichts.“



Du bringst zum Ausdruck, dass es niemals ein „absolutes Nichts“ aber auch kein „Etwas“ gegeben hat können?
Dem stimme ich zu.
Beweisen läßt sich der Anfang von Allem, sei es Gott oder der Urknall, nicht.
Mehr ist – eigentlich – nicht zu sagen.
-
Gedanken:
Deshalb wird der „Urknall selbst“ bei Wiki ausgeklammert und Gott ist Glaubenssache. Das ist ehrlich, „besser“ können wir es nicht definieren, es ist unmöglich. Glaube ich.
Hoyle höhnte über die Urknalltheorie: „Am Anfang war Nichts und das ist dann explodiert!“ Wahrlich, nicht überzeugend. Auch QF innerhalb der QM können als Beginn vom Universum nicht bewiesen werden. Ich kann dieser Theorie folgen, wenn man so will „glauben“, andere behaupten, es gab eine „erste“ QF, sie entstand aus dem „absoluten Nichts“, dem Idealen Vakuum oder dem Falschen. Auch das kann niemals wissenschaftlich bewiesen haben – schätze ich. Die Urknalltheorie ist - für mich – wenn ich den Urknall selbst ausklammere – sehr gut belegt und jeder weiß wohl, mit welchen Fakten.

Seit der Mensch über Bewusstsein verfügt, starrt er in den Himmel und denkt über sein eigenes „Kommen und Gehen“ sowie über das von „Allem“ nach…

Das Dilemma ist ein semantisches.

PS
In einem Atom ist „sehr viel Nichts“ und „Etwas“, seine „Information(en)“ (Gewicht, Elektronenzahl usw.) können wir Menschen katalogisieren. Wann entstand sie? Mit dem Urknall bzw. danach. Sehr viel mehr weiß ich nicht aber QM/Informatik/Genetik diskutiert darüber.
Mein Leben beginnt mit meiner Geburt, besser gesagt, mit der Befruchtung der Eizelle meiner Mutter usw. aber stimmt das? Gab es bereits „Informationen“ (Informatik/QM/Genetik) von mir „vorher“?

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Letzte Änderung: von badhofer.

Absolut nix 31 Jul 2021 21:30 #88871

Hallo Heinz,

es gab einen Anfang von allem.
Die Ursache ist unklar. Manche vermuten eine übernatürliche Wesensart, manche eine Quantenfluktuation.

Ursache für diese Vermutungen ist die Erfahrung, dass es für jedes Ereignis eine Ursache geben müsse.
Also auch für den Big Bang!

Nehmen wir an, dass das Kausalitätsprinzip auch für den Big Bang gültig ist, dann sollte es vor demselben nicht Nichts gegeben haben.

Da wir aber nicht dahinter schauen können, wird das wohl ein ewiges Rätsel bleiben.

Thomas

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Absolut nix 31 Jul 2021 21:51 #88873

Wenn man das Nichts als Superposition von allen möglichen Teilen und Gegenteilen betrachtet ginge es schon, aber nach der Definition ist Nichts bereits Alles, nur eben auf die Weise dass alles zusammengezählt nichts ergibt.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Absolut nix 31 Jul 2021 22:08 #88875

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Sehr schöner Faden. Quält mich schon mein halbes Leben.

Können wir die Welt verstehen? Ich behaupte, ja, wir können sie verstehen.


Bin ich voll bei dir.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir vom Anfang an beginnen. Bei null, beim Nichts, beim absoluten Nichts. ...


Um zu versuchen das Universum aus der Sicht des Universums aufzubauen und nicht wie es unserem Erkenntnis gewinn geschuldet ist.

Frage Nr. 2) Kann es jemals ein absolutes Nichts gegeben haben?
Die Antwort ist eindeutig „NEIN“. Niemals kann es den Zustand „absolut nix“ gegeben haben, denn hätte es absolut Nichts jemals gegeben, er wäre immer so geblieben, denn absolut nix beinhaltet natürlich auch keinen Mechanismus, der jemals an dieser Situation etwas verändern hätte können.



Ich Beantworte diese Frage mit "Ja" warum ich das tue! etwas weiter unten.

Frage Nr 1) Diese Frage ist die wichtigste Voraussetzung, um die Welt im Großen und Ganzen verstehen zu können.
Durch die Methode der Reduktion wird die Welt im Detail sehr gut verstanden, das große und ganze bleibt jedoch weiterhin im verborgenen.

Die Richtung unseres Erkenntnis Gewinns hat uns weit gebracht aber je weiter die Thesen vom Ursprung weg sind desto weiter sind sie auch gefächert was eine klare Richtung/Meinung/Erkenntnis fast unmöglich macht.
Von daher bei Null beginnen rum zu spinnen und schauen wo wir den Anschluss an die Gängigen Theorien finden.
Und mit diesem weg dann beginne den Faden zu glätten.

Und nun zur Antwort der Frage Nr.1) Hätte es jemals auch nur theoretisch den Zustand „absolut nichts“ geben können?
Die Antwort ist auch eindeutig „NEIN.“ Auch theoretisch hätte es niemals den Zustand „absolut nichts“ geben können.
Diese Antwort schriftlich oder mündlich zu begründen, ist allerdings fast unmöglich, denn es gibt keine Worte oder
Sätze dafür. Auch gibt es keine Umschreibung dafür. Diesen Grund kann man nur selber erkennen, indem man versuch,
gedanklich alles rund um sich herum zu eliminieren und letztendlich sich selbst. Dann kommt man zu der Erkenntnis,
dass das gar nicht geht. Es würde nichts übrigbleiben. „Nichts übriggeblieben sein“ wäre aber auch schon ein Zustand,
ein Etwas. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine geistige Herausforderung sondergleichen. Wer diese
Herausforderung schafft, der schafft die ganze Welt. Wenn man zu dem Punkt kommt, wo man erkennt, dass es schon vom
Prinzip her auch theoretisch nie ein absolutes Nichts gegeben hat können, dann erkennt man auch sofort, dass das
weiteste ist, was man jemals denken kann und dass das der Punkt ist, wo man mit allem beginnen muss.
Beginnt man mit der Erkenntnis der Welt nicht vom Anfang an, kommt man auch nicht zum Ende.
Die Unmöglichkeit des theoretischen Nichts ist der Anfang.
Wer hat bereits erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolutes nichts“ gegeben hat können? Wie kann man
die „theoretische Unmöglichkeit eines absoluten Nichts“ in Worte beschreiben. Ich glaube, man kann es nicht,
aber vielleicht kann es doch jemand? Vielleicht hat das schon jemand geschafft. Oder zumindest mit einer tragfähigen Umschreibung umschrieben.

Diese Antwort beantwortet nämlich die fundamentalste aller Fragen: "Warum ist nicht ausschließlich nichts?“ Antwort: Aufgrund der Unmöglichkeit des Nichts, absolut zu sein, muss ein Etwas vorhanden sein. Es ist deshalb nicht ausschließlich nichts, weil es diesen Zustand auch theoretisch nicht geben kann.
Hat man erkannt, dass es auch theoretisch niemals den Zustand „absolut nichts“ gegeben hat können, kommt man als nächstes automatisch zu der gegenteiligen Frage, nämlich, ob es jemals ein absolutes „Etwas“ gegeben hat können. Mit „absolut etwas“ ist gemeint, ein Etwas, dass unendlich groß und auch unendlich dicht ist. Dass es diesen Zustand niemals gegeben hat können, ist schon eher leichter zu erkennen. Der nächste Schritt ist dann zwangsweise die Mischung aus Etwas und nichts.

Das Etwas und das Nichts

Diesen Zustand beobachten wir überall, sowohl im Mikro und auch im Makrokosmos. Alles ist eine Mischung aus Etwas und Nichts, sowohl im kleinsten als auch im größten und überall dazwischen. Das Prinzip vom „Etwas und das Nichts“ steckt hinter allem. Mit der Methode der Reduktion konnte man die Welt im Detail sehr gut verstehen. Die Welt im Großen und Ganzen bleibt damit jedoch verborgen, denn mit der ersten Reduktion reduziert man sofort das Große und Ganze weg.

Wer kann erahnen, was das bedeutet, was ich da geschrieben habe? Keine leichte Kost.
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Ich weiß nicht ob ich es geschafft habe aber ich kann es ja mal versuchen.

Für mich gibt es diesen Zeitpunkt an dem "Alles" "Nichts" war.
Jedoch war in dem Selbem Zeitpunkt auch "Nichts" "Alles".
Diese Kontrowerse ist mein Unbewegter Erstbeweger.
Der Mechanismus der nun folgen muss hat einzig alleine die Aufgabe
diesen Zwiespalt aufzulösen. Somit kommen wir zu deinem Wichtigsten Satz:
"Alles ist eine Mischung aus Etwas und Nichts"
Der Mechanismus Macht aus "Allem" eine "Mischung" aus "Etwas" und "Nichts".
Jetzt Haben Wir "Alles" beschrieben, fehlt noch "Mischung" "Etwas" und "Nichts"
"Etwas" und "Nichts" sind zu 99,99% das selbe. Du kannst dir tausende von
eigenschaften überlegen. Aber das wichtigste ist die eine Eigenschaft die sie unterscheidet.
Hierdurch wird eine Grenze definiert.
Mit einer Beschreibung der Vorgänge an dieser Grenze hätten wir die "Mischung".

Hier mit einfachen Mathematisch rechenweg rum zu probieren fand ich eine gute Idee + - / *

+ geht nicht auf weil dann einfach nur etwas existiert aber sich nichts verändert.
- geht nicht auf weil es die Kontrowese nur anheißt durch sein "Sein" und sein "Nicht Sein".
/ geht nicht auf weil wir schon bei NULL beginnen aber vielversprechent.
* fand ich dann Sehr interessant (1*1=1 zu einfach um wahr zu sein!)

Mein Fazit:
Die Symbiose von "Etwas" und "Nichts" ergibt "Alles"
Übersetzt heißt das:
Die Symbiose von "Masse" und "Energie" ergibt "Materie"

Diese Ansicht führte dazu das Jedes Teilchen(Quanten eingeschlossen) aus "Etwas"
und "Nichts" bestehen müssen. Somit ist ihnen eine Masse in einer Aufenthalswolke zuzuschreiben.
"Essentially all models are wrong, but some are useful."
George E.P. Box

Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden.
Böhse Onkelz (1996)

Only This eXist.
OTX = Quant

oA = oldÄther = RaumZeit = Quantenschaum

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Absolut nix 31 Jul 2021 22:26 #88877

Pemrod,

Wenn ich dich richtig verstehe, dann entstand aus dem Nichts Etwas durch einen Symmertriebruch.
Kein Gott, keine Quantenfluktuation, sondern ein Symmetriebruch, ein mathematischer Fehler sozusagen!

Die Ursache des Universums als mathematischen Vorgang zu betrachten hm!,

Einem Physiker sträuben sich da die Haare!

Thomas

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Absolut nix 31 Jul 2021 23:20 #88879

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Einem Physiker sträuben sich da die Haare!

Jede Eigenschaft des Universums soll auf einen Symmetriebruch zurückgeführt werden, zumindest war das Josefs Bedingung für mein Urknallmodell.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Absolut nix 01 Aug 2021 01:25 #88898

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Einem Physiker sträuben sich da die Haare!

Jede Eigenschaft des Universums soll auf einen Symmetriebruch zurückgeführt werden, zumindest war das Josefs Bedingung für mein Urknallmodell.


Kann es sein, dass sich deine Haare aus einem anderen Grund sträuben, Thomas?
Wiki
Spontane Symmetriebrechung ist ein Konzept der theoretischen Physik, das insbesondere im Standardmodell der Elementarteilchenphysik eine wichtige Rolle spielt (Higgs-Mechanismus). Man spricht von spontaner Symmetriebrechung, wenn der Grundzustand (der Zustand niedrigster Energie) eines physikalischen Systems weniger Symmetrien aufweist als die zugrunde liegenden Bewegungsgleichungen.
Beispiel Sombrero Potential (Flaschenboden oder Mexican Hat) Higgspotenial

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Absolut nix 01 Aug 2021 09:03 #88908

Mondlicht schrieb: Seit der Mensch über Bewusstsein verfügt, starrt er in den Himmel und denkt über sein eigenes „Kommen und Gehen“ sowie über das von „Allem“ nach…

Du bist ein Mensch. Du bestehst aus verschiedenen Teilen. Der Fuß ist ein Teil von dir, Hände, Haare, Blut, Zähne usw. Das alles sind Teile von dir. Dann gibt es aber noch etwas. Etwas, dass sich bewusst macht, dass du aus verschiedenen Teilen bestehst. Das, was sich bewusst macht, dass du aus verschiedenen Teilen bestehst, ist das auch ein Teil von dir oder bist du das selbst? Beantworte bitte diese Frage. Wer kann diese Frage noch beantworten?
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Pemrod schrieb: Wenn man das Nichts als Superposition von allen möglichen Teilen und Gegenteilen betrachtet ginge es schon, aber nach der Definition ist Nichts bereits Alles, nur eben auf die Weise, dass alles zusammengezählt nichts ergibt.

Das absolute nichts ist keine Summe von allen plus und minus, sondern es wäre, würde es das denn geben, absolut nichts, also die Abwesenheit von allem. Die Abwesenheit von allem wäre allerdings schon wieder etwas, deshalb trifft das auch nicht ganz zu. Es ist ungefähr so, wie bei einem Loch. Ein Loch bedarf rundherum ein Etwas. Ohne diesem Etwas gibt es auch kein Loch. Ohne Etwas kann auch kein Nichts sein. Auch wenn dieser Vergleich sehr hinkt, könnte man eventuell erahnen, wie sich das Etwas und das Nichts verhält. Das ist ganz wichtig, denn sonst erkennt man das Grundprinzip nicht, was hinter allem steckt. Hinter dem Urknall genauso wie hinter allem und wie auch hinter unserem täglichen Leben.
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Thomas schrieb: Da wir aber nicht dahinter schauen können, wird das wohl ein ewiges Rätsel bleiben.

Ich höre immer wieder, dass man bis zum Urknall nicht zurückschauen kann. Das braucht man auch nicht, sondern man muss vom Beginn an bis zum Urknall nach vorne schauen. Dann erkennt man ein Prinzip, dass immer schon da war, und nach dem sich auch der Urknall verhalten hat müssen. Aber man muss beim absoluten Nichts beginnen. Solange man nicht erkennt, dass es ein absolutes Nichts auch theoretisch nicht geben kann, erkennt man das Prinzip, das hinter allem und natürlich auch hinter dem Urknall steckt, nicht. Das ist das große Dilemma.
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aHaBotX schrieb: Für mich gibt es diesen Zeitpunkt an dem "Alles" "Nichts" war. Jedoch war in dem Selbem Zeitpunkt auch "Nichts" "Alles". Diese Kontroverse ist mein Unbewegter Erstbeweger.

Bezüglich des Erstbewegers stellt sich folgender Sachverhalt da:
Kann sich dieses Etwas im Nichts bewegen? Nein, es kann sich nicht bewegen, denn es könnte sich nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegen und den gibt es nicht, weil außer diesem Etwas nichts da ist. Das bedeutet: „Das Etwas ist bewegungslos“ Andererseits kann dieses Etwas nicht einfach nur bewegungslos sein, weil es ebenfalls nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegungslos sein könnte. Das bedeutet: „Das Etwas bewegt sich“. Das Etwas befindet sich in einer Superposition, es bewegt sich sowohl als auch es ist bewegungslos. Und genau diese Superposition ist es, die dann Arbeit für den Urknall leisten wird. Der Ausgleich eines Bewegungsunterschied leistet Arbeit. Das Etwas, das sich sowohl bewegt als auch bewegungslos ist, gleicht sich mit sich selber aus und leistet dadurch Arbeit. Das kann man mit beliebig vielen Experimenten nachvollziehen.

Der Ausgleich mit sich selber, der Urantrieb von allem, auch von unserem Leben. Der Ausgleich mit sich selber ist das wichtigste, dass es in unserm Leben gibt. Nur der Ausgleich mit sich selbst leistet für uns die Arbeit.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Absolut nix 01 Aug 2021 09:59 #88911

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badhofer: "Du bist ein Mensch. Du bestehst aus verschiedenen Teilen. Der Fuß ist ein Teil von dir, Hände, Haare, Blut, Zähne usw. Das alles sind Teile von dir. Dann gibt es aber noch etwas. Etwas, dass sich bewusst macht, dass du aus verschiedenen Teilen bestehst. Das, was sich bewusst macht, dass du aus verschiedenen Teilen bestehst, ist das auch ein Teil von dir oder bist du das selbst? Beantworte bitte diese Frage. Wer kann diese Frage noch beantworten?"

Ein Teil von mir, besser Teile meines Gehirns, machen sich bewusst, dass ich aus Teilen bestehe aber auch ein Ganzes bilde, dass Ich Bin, und mehr bin als die Summe der einzelnen Teile – die verschiedenen Teile des Gehirns, die Informationen von allen Teilen auswerten in Zusammenarbeit mit meinen Sinnen und Datenspeicher und meiner Ich-Abteilung.

Denken, Gedanken als unsichtbare elektrische Ströme zu begreifen, dass sich mit unterschiedlichen (sehr hohen) Geschwindigkeiten Milliarden Neuronen über Synapsen biochemisch miteinander "unterhalten", in Sequenzen arbeiten wie Gene, Informationen aufnehmen, austauschen, verarbeiten & speichern oder verwerfen… ist mit das Spannenste für mich.

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Absolut nix 01 Aug 2021 11:10 #88917

Oder wir haben aus den richtigen Beobachtungen die falschen Schlüsse gezogen.

Wenn mit dem erreichen der Lichtgeschwindigkeit die Zeit nicht mehr vergeht und c außerdem noch eine Konstante darstellt, und auf der anderen Seite in einem schwarzen Loch keine Zeit stattfindet (oder existiert), dann haben wir zwei definierte Grenzen, innerhalb derer die Physik die Regeln bestimmt. Immer und Nie !
Die Grenze allen Seins ist demnach keine räumliche Grenze sondern eine Geschwindigkeitsbegrenzung und Materie an sich ist besser zu verstehen, wenn man es als Ereignis betrachtet, das nur in einer Beschleunigung (so lange die Masse es zulässt) existieren kann.

Alles was ist, jeder Wert den wir kennen, ergibt nur einen Sinn durch seine Relation zur Null. Das ist, neben dem Energiepotential, sozusagen die Eigendefinition. Woher kommt die? Was wir als selbstverständlich annehmen, hat vielleicht noch einen ganz anderen Grund. Vielleicht ist das Vakuum nicht leer und es gibt neben dem bewegten Quantenuniversum (dem Immer) noch ein statisches Quantenfeld (dasNie).

Dann könnte alle Materie wie ein Witz beginnen: Treffen sich drei Quanten;)

Erster Hauptsatz der Thermodynamik. Die Energie in einem abgeschlossenem System ist immer konstant. Nur das es kein geschlossenes System in dem Sinne ist, sondern ein geschlossenes Prinzip in einem offenen System (Unendlichkeit des Raums). Die Funktionalität bleibt bestehen.

Die vier Wechselwirkungen kann man auch in dieses Prinzip hinein interpretieren. Wir haben 2 mit begrenzter Reichweite und 2 mit unbegrenzter Reichweite. In unserem dynamischen Universum bedeutet Zeit ja auch immer einen zurückgelegten Weg. Wenn der Weg bzw. die Entfernung nicht Wirkungsrelevant sind, ist die Zeit es vielleicht auch nicht. Das hieße die Wechselwirkungen ohne Einschränkung der Reichweite sind permanent, wärend die mit limitierter Reichweite nur temporär sind.

Also die 1 und die 0 bleiben als die absoluten Konstanten des Universums immer erhalten, wärend ein Atom, aus Teilen von beidem bestehend, sich in einer Beschleunigung um eine relative Mitte bewegt.

Ich bin in Mathe übrigens die absolute Niete, deshalb bitte ich um Nachsicht bei meiner Beurteilung:( . Leider kann ich es nur in Worte fassen und nicht in Zahlen ausdrücken.

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Absolut nix 01 Aug 2021 17:48 #88937

Ein philosophischer Fred. Nun gut... aber was genau ist die Frage oder das "Problem"? Ob wir die Welt verstehen können, oder ob sie aus "absolutem Nichts" entstanden ist, oder was?

Die Frage woher alles kommt ist so alt wie die Menschheit. Das wurde ja schon gesagt. Und die Antwort fiel bis jetzt auch immer fast gleich aus: Jede Kultur kennt irgend einen Schöpfungsmythos, kein Problem. Einem Atheisten, der behauptete, dass er keinen Glauben habe, dem hab' ich mal geantwortet "doch, auch du glaubst an etwas, nämlich daran, dass es keinen Gott gibt." Da war er erst mal baff und hatte kein Gegenargument mehr.

Können wir die Welt verstehen? Ich behaupte, ja, wir können sie verstehen.

Ich behaupte nein, können wir nicht. Dazu müssten wir dir Welt sozusagen transzendieren können. Als bloßer Teil des Ganzen können wir das Ganze nicht durchschauen. Wir müssten drüber stehen, und das geht nicht, weil wir nun mal mitten drin stecken mit unserem ganzen Sein.

Grundvoraussetzung dafür [die Welt verstehen] ist, dass wir vom Anfang an beginnen. Bei null, beim Nichts, beim absoluten Nichts.

Ein "absolutes Nichts" ist eine reine Gedankenkonstruktion, die sich aus der Art und Weise unseres Denkens ergibt. Dass etwas existiert, ist eine triviale Tatsache. René Descartes drückte es so aus: "Cogito ergo sum." Ich denke, also bin ich. Die Existenz des "absolutes Nichts" wäre das genaue Gegenteil davon. Ein Gegenteil oder ein Außerhalb zu denken gehört unweigerlich zu unserer Denkweise, zu unserer Logik. Wir können nicht anders. Weil das "absolute Nichts" das Gegenteil von dem ist, was sicher existiert, folgern wir messerscharf, dass es nicht oder nicht ebenfalls existieren kann ( Satz vom ausgeschlossenen Dritten ).

Das "absolute Nichts" ist demnach ein Hirngespinst. Sagt uns das etwas über die Wirklichkeit? Nicht unbedingt. Es sagt uns nur etwas über die menschliche Logik: In unserer Denke kann es nicht sein. Und falls doch? Dann wäre diese Logik halt nicht zuverlässig. Es wäre nicht das erste mal, dass uns die Logik an der Nase herumführt. Die QM hat schon Beispiele geliefert. Wie aber sollten wir mit begrenzter Logik jemals verstehen, was die Welt im Innersten zusammen hält? Wie gesagt: Ich denke, das geht nicht.

„Nichts übriggeblieben sein“ wäre aber auch schon ein Zustand, ein Etwas. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Genau: Selbst das "absolute Nichts" ist eben doch ein "Etwas". Und nicht nur etwas, sondern genau ein Etwas. Ein zweites kann es nicht geben, sonst wäre das erste nicht das absolute Nichts, gemäß unserer Logik.

Eine geistige Herausforderung sondergleichen. Wer diese Herausforderung schafft, der schafft die ganze Welt.

Naja... folgendes hab ich schon mal früher in einem Fadem vom UWudL-Forum zum Besten gegeben, aber hier passt die Überlegung besonders gut, also nochmal. Beim Nachdenken über genau solche Fragen und zur Brauchbarkeit der Mathematik (natürliche Zahlen) in der Physik bin ich zu folgendem Slogan gelangt: Eins ist keins und zwei ist drei.

1. Wenn es nur ein einziges Ding gäbe, z.B. ein ganzes Universum, in dem es nichts gibt, was sich von etwas anderem unterscheiden ließe, dann könnte man nicht einmal davon sprechen, dass es etwas gibt. Eins ist also keins.
2. Da ein Ding nicht allein existieren kann (Punkt 1), gibt es immer etwas anderes, das das eine Ding als nicht das andere Ding definiert. Wir zählen also immer mindestens zwei.
3. Die Existenz von zwei Dingen führt immer dazu, dass es drei unterscheidbare Dinge gibt: Das eine, das andere und die beiden zusammen, was sich als Ganzes deutlich von seinen Einzelteilen unterscheidet. Wir zählen also mindestens drei.

Man kann also sagen: Eins ist keins und zwei ist drei, q.e.d. :)

So weit die menschliche Logik. Ich habe aber wie gesagt den Verdacht, dass diese unsere Denkweise nicht ausreicht die Welt als Ganzes zu verstehen. Sie scheint mir eher ein Hindernis, um nicht zu sagen ein geistiges Gefängnis.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
Folgende Benutzer bedankten sich: LogicalJusticeWarrior

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Absolut nix 01 Aug 2021 19:01 #88938

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Steinzeit-Astronom schrieb: Eins ist keins und zwei ist drei.

Genauso funktioniert die Welt. Eigentlich genial vereinfacht ausgedrückt.
Eins ist keins bedeutet: Das absolute Nichts ist keins, das kann es deshalb nicht geben. Also bracht man zwei. Etwas + Nichts, das sind diese 2. Und 2 sind 3 bedeutet, die nahezu unendlich vielen Möglichkeiten, die sich auftun, wenn man das Etwas und das Nichts vermischt.
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Ich habe aber wie gesagt den Verdacht, dass diese unsere Denkweise nicht ausreicht die Welt als Ganzes zu verstehen. Sie scheint mir eher ein Hindernis.

Richtiger ist: Unsere anerzogene komplizierte Denkweise ist ein Hindernis, die Welt als ganzes zu verstehen. Das Grundprinzip ist nämlich komplett einfach. Sobald man anfängt, kompliziert zu denken, ist man schon weg davon.

Eins ist keins und zwei sind drei. So entsteht ein Mensch. Eins (Eizelle) ist keins und zwei (Eizelle + Samenzelle) sind drei (Unbefruchtetes Ei + Samenzelle + befruchtetes Ei)
Eins (Vater) ist keins und zwei (Vater + Mutter) sind drei (Vater + Mutter + Kind.) Was immer auch existiert, es ist nach diesem Prinzip entstanden. Auch das ganze Universum ist so entstanden. Die Frage, was zum Urknall geführt hat, ist ganz einfach zu beantworten, man muß sich jedoch Schritt für Schritt vom Anfang an dem Urknall nähern.

Um im weiteren Verlauf eine Schnittstelle zur Physik bereitzustellen, ist es vorteilhaft, die Wortwahl von Anfang an zu ändern. Aus „Eins ist keins und zwei ist drei“ wird:
Das Für (1) und das Wider (2) mit seiner Ausnahme (3)
oder auch
Die Komplementarität: Nichts (1) + Alles (2) mit seinem Fehler (3)
Wenn 2 Gegensätze zusammenkommen, schleicht sich ein Fehler (3) ein.
Das alles ist dasselbe, nur mit anderen Wörtern ausgedrückt.

Aber jetzt habe ich schon wieder viel zu weit vorgegriffen. Bleiben wir vorerst dabei: Eins ist keins und zwei ist drei. Das ist schon ein sehr guter Einstieg in das Grundprinzip und vor allem dieser Einstieg ist richtig, auch wenn die Wortwahl für die weitere Betrachtung geändert werden muss.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

Absolut nix 01 Aug 2021 19:07 #88939

badhofer schreibt

Können wir die Welt verstehen?

Um die Diktion des Threads aufzunehmen: Das ist eine absolut sinnlose Frage und darüber hinaus logisch nicht beantwortbar.
Können wir die Frage mit "ja" beantworten, dann wüssten wir ja schon alles bzw. wir wüssten zumindest die Grundstruktur und wüssten auch, dass das "Zuwissende" endlich ist. Genau das Gegenteil gilt für "nein" , nur eben mit anderen Vorzeichen.
Wer, außer badhofer, hat die Hybris, das zumindest von sich selbst zu behaupten, die Frage mit irgendeinem Sinnwert beantworten zu können? Mit Glauben hat das auch nichts zu tun. Hinge es vom Glauben ab, könnte ich völlig bedenkenlos das Gegenteil behaupten. Interessant, dass wir so tatsächlich oft genauso fest an etwas halten, weil wir es glauben, manchmal sogar besonders fest, wenn mein Gegenüber fest an das Gegenteil glaubt.
Wenn man mich nach dem psychologischen Wohlbefinden fragen würde, dann wähle ich, dass wir nie alles wissen werden. Wie elend langweilig wäre es denn, wenn ich schon alles wüsste?

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Letzte Änderung: von D.Rajic.

Absolut nix 01 Aug 2021 19:19 #88940

D.Rajic schrieb: Wenn man mich nach dem psychologischen Wohlbefinden fragen würde, dann wähle ich, dass wir nie alles wissen werden.

Da hast du recht. Auch in der "Allwissenheit" gibt es eine Ausnahme. Auch die Allwissenheit hat einen Fehler. Die letzte Frage, die Frage wer wir sind? bleibt für immer unbeantwortet. Nur die vorletzte Frage wird beantwortet, die Frage, warum wir sind? Wir sind deshalb, weil es unmöglich ist, dass absolut nichts ist.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

Absolut nix 01 Aug 2021 20:45 #88942

Badhofer,

wir sind deshalb, weil es das Nichts nicht geben könne? Es muss also das Etwas geben, damit es uns gibt, die diese Frage überhaupt stellen können?
Das stimmt natürlich.

Aber trotzdem bleibt die Frage, warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts.

Die Ursache allen Seins ist eine ungelöste Frage und wird auch meiner Einschätzung nach eine nie lösbare Frage bleiben.

Wir müssen uns mit unserer Existenz abfinden, auch ohne die Frage beantworten zu können, warum wir eigentlich existieren

Schon schade, dass wir unsere Existenz nicht zwangsläufig auf eine Erstursache zurückführen können.

Thomas .

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Letzte Änderung: von Thomas.

Absolut nix 01 Aug 2021 22:49 #88943

Die Frage nach dem absoluten Nichts hab ich mir ehrlich gesagt nie gestellt.
Mir kamen und kommen in manchen Momenten eher die Fragen nach der Ursache, dem Grund, wie es überhaupt das Seiende geben kann in den Sinn.
Das Dunkle bzw. Nichts wäre doch irgendwie wahrscheinlicher oder eben doch nicht?

Die Antwort darauf, würde ich als unbestimmte nicht mit Worten zu fassenden und auch nicht beweisbaren Ahnungen beschreiben.
Vielleicht könnte man es vage so beschreiben, dass selbst im gesammten Universum (dem Teil der zu Bewusstsein fähig ist), oder wenn man an Gott als Ursache des Universums (derWelt) glaubt, selbst in diesen Instanzen der tiefste Urgrund des Existierenden nicht gewusst wird.

Die Ursache allen Seins nur mit einer zufälligen Fluktuation zu erklären, befriedigt mich ehrlich gesagt auch nicht. Aber, ob man die tiefste Wahrheit überhaupt wissen kann oder wissen sollte, steht auf einem anderen Blatt.
Ich persönlich möchte das tiefste Geheimnis gar nicht wissen und lieber neugierig und staunend bleiben.
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

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Absolut nix 01 Aug 2021 23:24 #88944

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Die Unbestimmtheitsrelation besagt, dass es keinen Raum mit nichts geben kann.
Die Frage ist daher, woher der Raum kommt.
Und die Antwort ist, dass der Raum entsteht, weil etwas da ist, also natürlich ein Zirkelschluss.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Absolut nix 02 Aug 2021 11:37 #88960

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...
Und die Antwort ist, dass der Raum entsteht, weil etwas da ist, also natürlich ein Zirkelschluss.


Und genau diese Ansicht führt nicht weiter!
Wenn einfach nur etwas da wäre dann wäre
einfach nur etwas da. Richtig ein Zirkelschluss!
Es ist aber nicht nur einfach etwas da. Nichts in
dieser Realität weist darauf hin das einfach nur
etwas da ist. Alles Verändert sich es ist da und
dann wieder nicht.

Die Bessere Antwort wäre also, dass der Raum
entsteht, weil "Etwas" und "Nichts" da ist.

Jedes Teilchen egal welcher Größe besitzt die
Grundeigenschaft an einem Ort zu sein an dem
es grade nicht ist. Das ist die Voraussetzung für
Bewegung. Und das ist die Voraussetzung für
Veränderung.

Stichwort: Aufenthalswolke!
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Absolut nix 02 Aug 2021 15:05 #88973

In der Computerwelt gibt es 0, 1 und Null (fehlender Wert). Aber Null wird durch 0 und 1 definiert, und existiert nicht physikalisch.

Es geht vielleicht in unserem Universum nicht um „Etwas“ und „Nichts“, sondern um „Etwas“ und die Eigenschaften/Merkmale. „Etwas“ war immer vorhanden, und nur die Eigenschaften können geändert werden.

Es gibt vielleicht eine Eigenschaft für die Existenz (wahrgenommen/sichtbar werden). Durch den Urknall wurde die Eigenschaft „Existenz“ von Value=0 auf Value=1 gesetzt. Danach könnten „Etwas“ aufeinander wirken/agieren.

„Nichts“ ist dann ein „Etwas“ mit Existenz-Value=0.

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Absolut nixNull wird durch 0 und 1 definiert, und existiert nicht physikalisch. 02 Aug 2021 15:25 #88976

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In der Computerwelt gibt es 0, 1 und Null (fehlender Wert). Aber Null wird durch 0 und 1 definiert, und existiert nicht physikalisch.

Es geht vielleicht in unserem Universum nicht um „Etwas“ und „Nichts“, sondern um „Etwas“ und die Eigenschaften/Merkmale. „Etwas“ war immer vorhanden, und nur die Eigenschaften können geändert werden.

Es gibt vielleicht eine Eigenschaft für die Existenz (wahrgenommen/sichtbar werden). Durch den Urknall wurde die Eigenschaft „Existenz“ von Value=0 auf Value=1 gesetzt. Danach könnten „Etwas“ aufeinander wirken/agieren.

„Nichts“ ist dann ein „Etwas“ mit Existenz-Value=0.

Diese Sicht finde ich recht interessant.
Der Unterschied zwischen Nichts und Undefined.

Üblich geht man allerdings davon aus, dass eine "Art von" Quantenfluktuation etwas aus "undefined" machte. Natürlich ist dafür irgend etwas wie ein Hyperraum nötig. wo sollten sonst all die Paralleluniversen sein. Das sind nur alles Bilder für etwas Unerklärliches.

Eine Luftblase entsteht nunmal erst, wenn sie gebildet wird, vorher ist da gar Nchts davon, auch wenn es den Raum vorher schon gab, in dem sich dann alles abspielt. Bei diesem Bild wird das Universum allerdings nicht durch den Inhalt dieser Luftblase sondern nur durch ihre Oberfläche repräsentiert.
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Absolut nix 02 Aug 2021 18:41 #88981

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...
„Nichts“ ist dann ein „Etwas“ mit Existenz-Value=0.


Du schreibst dem "Nichts" eine Existens zu.

Das hatte ich hier auch schon getan.

...
* fand ich dann Sehr interessant (1*1=1 zu einfach um wahr zu sein!)
...


im Grunde ein gute Möglichkeit weiter zu machen.
Jedoch nicht für mich. Stören tut mich vor allem
das existenz.value=0; Ich würde es vielleicht dann
anwesend.value=0; nennen.

Da das "Nichts" genauso existent ist wie das "Etwas".
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Absolut nix 02 Aug 2021 20:29 #88985

Das Nichts existiert nicht, das Etwas schon!

Das Nichts hat keinen Inhalt, es ist Nichts!

Das Etwas existiert, und wir kennen dieses Etwas, unser Universum, das aus Raum, Zeit und Energie besteht.

Die Frage lautete, warum existiert überhaupt das Etwas.

Also aus welchem Grund hat sich unser Universum in seine Existenz geworfen?

Thomas

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Absolut nix 03 Aug 2021 09:53 #89004

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Das Nichts existiert nicht, das Etwas schon!


Du kannst es nicht 1:1 vergleichen, Da das "Nichts" Teil des "Etwas" ist.
Wäre das nicht so und das "Nichts" würde nicht existieren dann wäre das "Etwas" = "Alles".
Stichwort: Irreduzible Masse im SL/SL Kern!

Das Nichts hat keinen Inhalt, es ist Nichts!


Richtig! Aber ob bewusst oder unbewusst Schreibst du Ihm hier eine Grenze zu.
Es hat keinen Inhalt! Wo drin?
Stichwort: Aufenhaltswolke!

Das Etwas existiert, und wir kennen dieses Etwas, unser Universum, das aus Raum, Zeit und Energie besteht.

Ach ja wir kenne das!?!?
Atome 99% leer
Sonnensystem 99% leer
Voids 100% leer
DM, DE, SL
von Raum, Zeit und Energie gar nicht erst zu reden.

Kenne ist hier Irreführend ich würde das gerne anhand eines Puzzles erklären:
Wir haben eine Vorstellung wie es aussieht durch die Verpackung.
Wir haben alle Teile auf dem Tisch ausgekippt und Bereits Richtig rum gedreht.
Dabei haben wir uns auch schon die vier Ecken bei Seite gelegt und auch schon
die ein oder andere Teile Kombination gefunden, zusammen gesteckt und positioniert.

Aber das war es auch schon! wir fangen grade erst an!

Die Frage lautete, warum existiert überhaupt das Etwas.

Also aus welchem Grund hat sich unser Universum in seine Existenz geworfen?

Thomas


Über das "Wie" Können wir uns Gedanken machen und meiner Meinung
nach auch eine Gute und annehmbare Theorie erstellen. Das "Warum" ist
und wird immer eine Glaubenssache sein.

Bei mir ist das Ende des einen Universums das "Warum" für das andere.
Nur beim Ersten mal tut es dann weh.
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Absolut nix 03 Aug 2021 20:10 #89084

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Thomas schrieb:
Die Frage lautete, warum existiert überhaupt das Etwas.

Also aus welchem Grund hat sich unser Universum in seine Existenz geworfen?



Ist diese Frage wissenschaftlich zu beantworten?

Tut es die QM? Nein.
"Seit der Entwicklung der Quantentheorie in der modernen Physik des 20. Jahrhunderts ist klar, dass es ein ideales Vakuum im Sinne von 'Abwesenheit von Teilchen' nicht gibt! Das Quantenvakuum ist angefüllt mit virtuellen Teilchen, die im Rahmen der Heisenbergschen Unschärfe sich für kurze Zeit Energie 'aus dem Nichts' leihen können. Diesen Sachverhalt nennen Physiker auch Vakuum- oder Nullpunktsfluktuationen. www.spektrum.de/astrowissen/lexdt_v.html"

Für mich klingt das Energie-borgen aus dem Nichts (das es lt. QM gar nicht gibt!?) wie ein Trick, damit keiner fragen kann, gab es beim oder vor dem Urknall bereits die Quantenfeldtheorie?

Wegen des Energieerhaltungssatzes, gab und gibt es für mich Energie sozusagen auch bevor es Zeit gab, sie IST, kann nicht erzeugt aber umgewandelt werden… E=mc2

Aristoteles erkannte, dass ein Erstbeweger (Wer oder Was auch immer) einen Ersten Erstbeweger gehabt haben muss usw. Es sei denn der Mensch legt einen Erstbeweger fest (was/wer auch immer, Gott, eine Matrix, QF) und behauptet, er oder es brauchte keinen Beweger und fertig!
?

Wie äußert sich mein großes Vorbild „Quantinger oder Mr. Beam“, Anton Zeilinger?
„Die Welt ist nicht nur materiell“
Mein Kollege Abner Shimony - übrigens Physiker und Philosoph - sagt: "Diese Dinge zeigen vielleicht, dass unser Bild von Raum und Zeit falsch ist. Nur was wir stattdessen setzen sollen, das hat er leider nicht gesagt."


Für Interessierte: Quantinger über Etwas:
Wir stehen in den Naturwissenschaften nach wie vor am Anfang. Die moderne Naturwissenschaft ist 300 bis 400 Jahre alt. Das ist im Vergleich zur Geschichte der Menschheit gar nichts. Zu glauben, dass wir alles gefunden haben, sagt weniger etwas über die Wissenschaft aus als über die Beschränkung der menschlichen Phantasie.
Was die Physik betrifft: Die Vereinheitlichung von Quantentheorie und Gravitation ist völlig ungeklärt. Über dieses Problem haben sich in den letzten 90 Jahren die gescheitesten Vertreter unserer Spezies erfolglos den Kopf zerbrochen. Das weist darauf hin, dass etwas ganz Fundamentales dahintersteckt...
… meine persönliche Meinung ist: Unser Verständnis von Raum und Zeit muss sich ändern. Wir tun noch immer so, als ob Raum und Zeit ein Theater wären, in dem sich die Dinge abspielen. Raum und Zeit sind aber von den Dingen in ihnen nicht unabhängig. Das wusste im Prinzip schon Einstein.
Möglicherweise sind die Zutaten des physikalischen Weltbildes falsch gewichtet. Welche Rolle spielt die Information?
In diesem Punkt lehne ich mich aus dem Fenster und behaupte: Information ist der Urstoff des Universums! Das sage ich, um uns herauszufordern und zu animieren, darüber nachzudenken...
...Was ist Information? Sie kann offenbar nicht unabhängig von dem gedacht werden, dessen Information sie ist. Und wenn das stimmt, behandelt die Physik im Descartesschen Sinne nicht alleine die Welt "da draußen" sondern besitzt eine subjektive Komponente. ... Wenn Information zentral ist, dann ist die Welt auch dadurch definiert, was über sie gesagt werden kann. Ob die Definition aber notwendigerweise vom Menschen abhängt? Ich wäre da vorsichtig...
... Wenn man bei verschränkten Teilchen Messungen vornimmt, haben sie - zumindest in einem bestimmten konkreten Fall - immer die gleichen Eigenschaften. Und zwar ohne, dass die Eigenschaften vorher festgelegt wären. Bei eineiigen Zwillingen bestimmt die Information der DNA die gleichen Eigenschaften, aber bei Quanten gibt es eine analoge versteckte Information der Einzelzeilchen nicht. ... Wir haben auf den Kanarischen Inseln ein Experiment mit verschränkten Teilchen gemacht, bei dem die Distanz 150 Kilometer betrug. Offenbar sind die Messungen unabhängig von Raum und Zeit.

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Absolut nix 03 Aug 2021 20:32 #89086

@Mondlicht
Dieser Thread befasst sich ausschließlich über den Zustand vor dem Urknall.
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.

Das Nichts hat keinen Inhalt, es ist Nichts!

Genau. Nichts und Etwas sind komplementär. Das Nichts hat keinen Inhalt, das Etwas = Inhalt
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Die Frage lautete, warum existiert überhaupt das Etwas.
Also aus welchem Grund hat sich unser Universum in seine Existenz geworfen?
Thomas

Das Etwas existiert deshalb, weil es auch theoretisch kein absolutes nichts geben kann und deshalb auch nie gegeben hat. Aber genau das ist der Punkt, denn man erkennen muss, sonst kommt man in dem ganzen Gedankengang nicht bis ans Ende. Das zu erkennen ist sehr schwer, aber es ist die Voraussetzung, um das Prinzip des großen ganzen zu durchschauen. Solange man dieses Prinzip nicht versteht, kommt man dann nicht zu der Antwort, warum sich dieses "Etwas" durch einen Urknall in das geworfen hat, zu dem es bis heute geworden ist. Das Prinzip ist ganz einfach. Sobald man erkennt, warum es niemals (auch nicht theoretisch) ein absolutes Nichts geben kann, ergibt sich alles von selber. Grundsätzlich wäre ein absolutes nichts ja kein Problem, wenn es das geben könnte, denn da wäre halt für immer absolut nichts geblieben. Wir wären nicht da, das ganze Universum wäre nicht da und so wäre es ewig geblieben. (Was bedeutet eigentlich der Begriff „ewig geblieben“ im absoluten nichts?) :( (Da deutet sich auch etwas die Problematik mit dem absoluten Nichts an.)

Sobald man erkennt, warum es auch theoretisch niemals den Zustand "absolut Nichts" geben hat oder gegeben hat können, ist man sofort der Antwort auf der Spur, warum das ursprüngliche absichtslose und sinnbefreite Etwas "urknallen" musste.
.
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Letzte Änderung: von badhofer.

Absolut nix 03 Aug 2021 21:42 #89089

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@Mondlicht
Dieser Thread befasst sich ausschließlich über den Zustand vor dem Urknall.
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Mondlicht
>>>Verstanden. Ich bin echt gebügelt, dass du das darfst!
In meiner Vorstellung (schon wegen des Energieerhaltungssatzes) gibt es Energie, auch vor dem Urknall, sie IST, ob Gott oder QF oder eine Information eine Matrix, da kann ich mich nicht festlegen: ETWAS war/ist jedenfalls immer DA gewesen, denn "Am Anfang war Nichts und das ist dann explodiert" ist unmöglich, unlogisch, zum lachen!
Lt. QM gibt es im Raum IMMER QF! Trotzdem postulieren entsprechende Definitionen: aus einem absoluten Nichts (ohne QF)das es laut QM GARnicht gibt! borgte sich das andere Nichts Energie usw. .. schwer bis gar nicht vorstellbar, überzeugt mich nicht. Ich dachte, dass die QM grundsätzich von QF ausgeht auch ohne Raumzeit! als sein-Zustand .<<<


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Das Nichts hat keinen Inhalt, es ist Nichts!

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Thomas

Das Etwas existiert deshalb, weil es auch theoretisch kein absolutes nichts geben kann und deshalb auch nie gegeben hat. Aber genau das ist der Punkt, denn man erkennen muss, sonst kommt man in dem ganzen Gedankengang nicht bis ans Ende. Das zu erkennen ist sehr schwer, aber es ist die Voraussetzung, um das Prinzip des großen ganzen zu durchschauen. Solange man dieses Prinzip nicht versteht, kommt man dann nicht zu der Antwort, warum sich dieses "Etwas" durch einen Urknall in das geworfen hat, zu dem es bis heute geworden ist. Das Prinzip ist ganz einfach. Sobald man erkennt, warum es niemals (auch nicht theoretisch) ein absolutes Nichts geben kann, ergibt sich alles von selber. Grundsätzlich wäre ein absolutes nichts ja kein Problem, wenn es das geben könnte, denn da wäre halt für immer absolut nichts geblieben. Wir wären nicht da, das ganze Universum wäre nicht da und so wäre es ewig geblieben. (Was bedeutet eigentlich der Begriff „ewig geblieben“ im absoluten nichts?) :( (Da deutet sich auch etwas die Problematik mit dem absoluten Nichts an.)

Sobald man erkennt, warum es auch theoretisch niemals den Zustand "absolut Nichts" geben hat oder gegeben hat können, ist man sofort der Antwort auf der Spur, warum das ursprüngliche absichtslose und sinnbefreite Etwas "urknallen" musste.
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Absolut nix 03 Aug 2021 22:10 #89091

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In meiner Vorstellung (schon wegen des Energieerhaltungssatzes) gibt es Energie, auch vor dem Urknall,

Die Vakuumenergie kommt allein aus dem leeren Raum, eben weil diese energetisch günstiger "niedriger" ist als gar kein Potential.
Das ist ähnlich wie man Quarks nicht trennen kann, weil die Trennung mehr Energie erfordert als ein neues Quark herzustellen.
Ähnlich müßte man mehr Energie aufwenden, um die vorhandene Energie vollständig aus dem Vakuum zu entfernen.
Beides ist also aus energetischen Gründen unmöglich.
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Absolut nix 03 Aug 2021 22:11 #89092

Badhofer schrieb;

Sobald man erkennt, warum es auch theoretisch niemals den Zustand "absolut Nichts" geben hat oder gegeben hat können, ist man sofort der Antwort auf der Spur, warum das ursprüngliche absichtslose und sinnbefreite Etwas "urknallen" musste.


Man könnte ja sagen: Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Was dazwischen liegt ist ein Universum.
Dieses Universum wäre dann auch nur ein Lichtblitz des „Werdens und Vergehen „ ein Moment der Ordnung im Chaos.
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Absolut nix 03 Aug 2021 22:30 #89094

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In meiner Vorstellung (schon wegen des Energieerhaltungssatzes) gibt es Energie, auch vor dem Urknall,

Die Vakuumenergie kommt allein aus dem leeren Raum, eben weil diese energetisch günstiger "niedriger" ist als gar kein Potential.
Das ist ähnlich wie man Quarks nicht trennen kann, weil die Trennung mehr Energie erfordert als ein neues Quark herzustellen.
Ähnlich müßte man mehr Energie aufwenden, um die vorhandene Energie vollständig aus dem Vakuum zu entfernen.
Beides ist also aus energetischen Gründen unmöglich.



Rainer schrieb
Die Vakuumenergie kommt allein aus dem leeren Raum

Wunderbar wenn du jetzt denkst wie ich. Als wir über Inflation und t=0 sprachen sprachst du vom Nichts, zwischen dem und "unserem Nichts" OF hin und herschwankten...
Du hast doch selbst von der ersten QF gesprochen…Was soll dann die Energie-borgerei?
-
Übrigens, off topic, stolpere ich gerade wieder einmal über die zu viel zu großen...
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Brooder schrieb

Man könnte ja sagen: Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Was dazwischen liegt ist ein Universum.
Dieses Universum wäre dann auch nur ein Lichtblitz des „Werdens und Vergehen „ ein Moment der Ordnung im Chaos.

Wunderbar!
Lt. Entropie beginnt "es" mit Ordnung (naja, nicht sehr überzeugend nicht wahr?) Richtung zunehmender Unordnung, Chaos. Ich glaube, das wechselt. Aus Chaos entspringt - irgendwann - wieder eine Ordnung...

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