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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 13:40 #82890

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zitiert die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst wie folgt:
„Insofern ist es dann eine Klarheit, dass ab 200 die Schulen im Distanzunterricht sind.“ Unterhalb einer Inzidenz von 200 hätten die Länder nach wie vor die Hoheit.

Bundesgesundheitsminister Spahn und RKI-Präsident Wieler sagten heute früh in der Bundespressekonferenz übereinstimmend, dass sie die 200er-Marke für zu hoch halten.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 17:50 #82897

Nachtrag zu meinem Beitrag. Nach der Bundesnotbremse gehen Schulen erst ab einer Inzidenz von 200 in das Homeschooling. Wenn sie denn und genau so kommt. Heute hat Niedersachsen verlautbart, dass man weiterhin, auch wenn die Notbremse Gesetz wird, an der Inzidenz 100 festhalte bezüglich Homeschooling. Zumindest für die nächsten 3 Wochen. Scheint so, dass das entsprechende Bundesgesetz von den Ländern zwar nicht mit lascheren Maßnahmen ausgehebelt werden kann, schärfere Maßnahmen aber weiterhin möglich sind.


Sofern das Gesetzt kommt, wird das nicht gehen. Außer natürlich, das Gesetz würde entsprechende Ausnahmen explizit zulassen. Was natürlich lächerlich wäre, da dieses Gesetzt den "Flickenteppich" ja gerade abschaffen soll... Ansonsten gilt: Bundesrecht bricht Landesrecht. Falls die Notbremse hierzu eine abschließende Regelung enthält, darf kein Land davon abweichen. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Sollte das Land Niedersachsen das nicht einsehen, dann werden die Gerichte das letzte Wort haben.


Das hängt davon ab, was im Gesetz drin steht. Wenn da steht, dass ab 200 Distanzunterricht sein muss, dann bedeutet das nicht, dass nicht Länder schärfere Regeln erlassen dürfen. Ich würde es jedenfalls für sinnvoll halten, dass die Bundesnotbremse einen Mindeststandard festlegt.

In Bayern sind die Schüler ab 100 auch im Distanzunterricht (Abschlussklassen ausgenommen). Persönlich finde ich das richtig.


Gestern habe ich in einer Talkshow von Karl Lauterbach gehört, dass die Schnelltests erst anschlagen, nachdem die Personen 1-2 Tage symptomlos ansteckend waren. Jetzt verstehe ich auch, dass Schnelltests eben kein Allheilmittel sind und warum auch mit negativem Schnelltest Schutzmaßnahmen nötig sind.

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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 18:11 #82901

Wie gesagt, das Gesetz könnte Ausnahmen zulassen. Ich glaub, die müssen nicht zwingend explizit aufgeführt sein, es dürfen dem aber keine abschließenden Regelungen entgegen stehen. Ich habe heute mal in den Entwurf reingeschaut. Bin kein Jurist, aber die Regeln hören sich für mich abschließend an. Wäre wie gesagt auch logisch, da die (in den Medien diskutierte) Begründung ja bundeseinheitliche Regeln sind, von Mindeststandards war in der Diskussion bisher m.E. keine Rede. Was natürlich nichts heißen muss... Dass man sowas nicht so einfach umgehen kann hat ja heute erst Berlin mit seiner Mietpreisbremse feststellen müssen...
The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Letzte Änderung: von Arrakai.

Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 18:16 #82903

Wir werden sehen. Im Moment ist noch völlig unklar, wie das Gesetz aussehen wird - wenn es denn überhaupt verabschiedet wird.

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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 20:34 #82909

Auf eine pandemische Herausforderung zentralistisch zu reagieren, hat sicher gute Argumente.
Genauso gute Argumente gibt es aber auch für dezentrale Experimente.
Im Vergleich der Länder der Erde sind wir in Deutschland ein Spezialfall, eher untergeordnet.
Jedes Land dieser Erde versucht, mit eigener Intelligenz und den vorhandenen Möglichkeiten auf die Herausforderung zu reagieren.
Überträgt man diese weltweite Unterschiedlichkeit auf Europa, dann findet man auch hier die unterschiedlichsten Antwortmodelle.
Überträgt man das jetzt auf Deutschland, dann müssten auch hier die Bundesländer und schlussendlich auch die Städte und Gemeinden unterschiedlich reagieren dürfen.
Die globale Variabilität im Verhalten, heruntergebrochen bis in sehr kleine Strukturen.

Ja, was ist denn jetzt richtig?

Größere zentralistisch gesteuerte Vorgaben, oder eher kleinteiligere und dafür flexiblere Reaktionen?

Thomas

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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 20:48 #82910

Ja, was ist denn jetzt richtig?

Größere zentralistisch gesteuerte Vorgaben, oder eher kleinteiligere und dafür flexiblere Reaktionen?


Ich denke, es gibt richtige und falsche Maßnahmen (oft weiß man es erst hinterher). Entscheidend ist daher, dass richtige Maßnahmen getroffen werden. Auf welcher Ebene sie getroffen würden, wäre mir egal.

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Covid-19 Erfahrungen 15 Apr 2021 21:14 #82912

Naja, wenn auf einer höheren Ebene Entscheidungen getroffen werden, dann muss das auf einer niedrigen Ebene nicht unbedingt sinnvoll sein.
Grundlage für Entscheidungen, egal auf welcher Ebene, müssen die besten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sein.
Sie sind das Auge ins Herz des Problems.
Darüber besteht sicher Einigkeit.
Die Frage besteht ja darin, welche Strukturen in unserer Gesellschaft eine beste Antwort auf diese Naturkatastrophe liefern.
Thomas

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Covid-19 Erfahrungen 18 Apr 2021 09:52 #82954

Wir sollten aus den Erfahrungen aus Chile lernen (www.spiegel.de/politik/ausland/coronakri...15-a5c2-886f8c39d2ff):

Rund 26 Prozent aller Chilenen sind vollständig geimpft, zwölf Prozent haben die erste Dosis bekommen. Derzeit sind bereits die Mitte 40-Jährigen an der Reihe

Die Situation ist sehr besorgniserregend. Wir haben so viele Covid-Todesfälle wie nie zuvor in der gesamten Pandemie. Es gibt keine freien Intensivbetten mehr, obwohl wir deren Anzahl im vergangenen Jahr verdreifacht haben. Man kann sagen, dass unser Gesundheitssystem kollabiert ist. Zudem sind die Patienten auf den Intensivstationen deutlich jünger. Die Ärzte müssen täglich entscheiden, wer versorgt werden kann und wer nicht mehr. Ältere sterben wohl eher zu Hause.

Wir Gesundheitsexperten haben immer davor gewarnt, zu schnell die Maßnahmen der sozialen Distanzierung aufzuheben, nur weil gewisse Risikogruppen geimpft sind. Leider ist genau das passiert. Die Politik hat die falschen Botschaften gesendet. Das ging sogar so weit, dass Reisen erlaubt wurden und die Airlines hier große Tourismuskampagnen gestartet haben – unter anderem mit Angeboten für Billigurlaub in Brasilien. Völlig wahnsinnig. Und die Leute machten das.

Seit etwa drei Wochen befindet sich Chile erneut in einem sehr strengen Lockdown mit Ausgangssperren.

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Covid-19 Erfahrungen 18 Apr 2021 13:46 #82967

Hier habe ich einen interessanten Artikel gesehen: www.msn.com/de-de/lifestyle/other/corona...1fITY4?ocid=msedgdhp

In einer Untersuchung die nun im medizinischen Journal LANCET veröffentlicht wurde, haben sich Experten mit zahlreichen Studien auseinander gesetzt und die Ergebnisse dieser ausgewertet, verglichen und zusammengefasst. Dabei wurden 4 extreme Risiko-Situationen benannt:

SINGEN: Die gefährlichste Situation ist laut den Experten das Singen zusammen mit anderen Menschen. Bereits in der Vergangenheit wurden mehrere Fälle gemeldet, bei denen sich zahlreiche Menschen beim gemeinsamen Singen, etwa bei Kirchenchor-Proben, ansteckten. Das liegt daran, dass beim Singen Aerosole noch stärker ausgeschieden werden als beim Sprechen oder Atmen.
GESCHLOSSENE RÄUME: Auch wird durch die Untersuchung bestätigt, dass man sich in Innenräumen einer viel größeren Gefahr aussetzt als unter freiem Himmel oder in Räumen mit einer guten Lüftung.
KONTAKT MIT ASYMPTOMATISCHEN INFIZIERTEN: Die Experten geben außerdem an, dass asymptomatische Infizierte, also Menschen, die keine Symptome haben, für etwa 40% aller Ansteckungen verantwortlich sein sollen.
VERSEUCHTE RÄUME: Außerdem besteht ebenso die Möglichkeit sich mit Corona via Aerosolen anzustecken, wenn man sich NACH einem Infizierten in den gleichen Raum begibt (und der Infizierte den Raum verlassen hat). Als Beispiel hierfür werden zwei Gäste eines Hotels angegeben, die sich nicht direkt begegnen, sie aber nacheinander durch den gleichen Flur gehen. In den Autos von Infizierten konnten SARS-CoV-2 Spuren drei bis 11 Stunden NACHDEM die Patienten das Auto verlassen hatten, nachgewiesen werden.

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Covid-19 Erfahrungen 19 Apr 2021 05:33 #82985

In diesem Artikel werden Zusammenhänge beschrieben, die eigentlich längst hätten klar sein müssen.

Man setze sich mal in Gedanken auf ein Viruspartikel und reise eine zeitlang mit ihm mit.
Wem das schwerfällt, der setze sich zuerst auf ein Staubkorn.
Der Unterschied zwischen beiden findet sich lediglich in der chemischen Zusammensetzung und in der Teilchengrösse .
Das Viruspartikel ist ungefähr 1/10000 mm groß, ein Staubkorn etwa 1/10 mm, also etwa ein Faktor 1000 !

Man kann sich leicht vorstellen, dass einem Staubkorn und einem Viruspartikel Ähnliches passiert.
Nur die Entstehungsgeschichte der Teilchen ist natürlich gänzlich unterschiedlich.

So sollte ein Staubkorn schneller zu Boden sinken als ein freies Viruspartikel, das nicht auf einem Wassertröpfchen sitzt.
Betrachtet man die Chemie des Virus, wird es schon komplizierter, denn allein die Anzahl der Bindungen, die man an der Oberfläche findet, deutet darauf hin, dass viele bei entsprechenden Umwelteinflüssen zerfallen und damit die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird.

Was macht ein Virus oder Staubkorn in einem geschlossenen Raum?
Was macht ein Virus oder Staubkorn im Freien? Und was passiert mit beiden, wenn es regnet oder wenn die Sonne scheint oder ein starker Wind weht?

Welche Rolle spielt die Virendichte, also die Anzahl pro Volumen in einem geschlossenen Raum oder im Freien? Wo nimmt sie wohl schneller ab?

Solche Fragen kann man sich eigentlich selber stellen, um zu naheliegenden Schlüssen zu kommen.

Wenn Studien das dann bestätigen, ja dann freut man sich doch über ......

Thomas

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Covid-19 Erfahrungen 22 Apr 2021 19:04 #83059

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Nachtrag zum Nachtrag. Oder: "Und ewig grüßt das Murmeltier".

Niedersachsen hat angekündigt, nun doch bis spätestens Mitte Mai seine Bestimmungen bezüglich des Präsenzunterrichts in Schulen der heute durchgegangenen Bundesnotbremse anzupassen. Sprich, statt Homeschooling wie bislang bei Inzidenz 100, dann erst ab 165. Wenn bis dahin die Auswertung der Schnelltests zwei Male die Woche ergibt, dass das was bringt. Wie eine Auswertung ohne begleitende Vollabdeckung mit PCR Tests gehen soll, weiß ... keine Ahnung, ob das überhaupt jemand weiß. Wird also wohl doch wie befürchtet eine Bundeslockerung für diesen Fall.

Nur noch wundern kann ich mich über eine weitere Bestimmung. Nämlich dass trotz andauerndem Homeschooling schriftliche Arbeiten in der Oberstufe in der Schule geschrieben werden dürfen. Der jeweilige Fachlehrer entscheidet, ob schriftliche Arbeit in der Schule, oder Ersatzleistung zu Hause. Den Eltern und Schülern unserer Schule wurde das noch nicht offiziell mitgeteilt, es haben nur einige Lehrer in Videokonferenzen berichtet, dass sie eine entsprechende interne Mail bekommen hätten und lieber eine Arbeit schreiben lassen als eine Ersatzleistung zu Hause anzubieten. Steht auch so in der niedersächsischen Verordnung von vor 3 Tagen. Also jetzt entscheiden irgendwelche Lehrer, ggf. völlig ohne jede Ahnung vom Infektionsgeschehen und den Risiken, dass ihre Schüler mehrere Stunden lang in einem Raum zusammen verbringen?

Und was, wenn die Bundesnotbremse zieht, ab Inzidenz 165 für drei Tage? Da habe ich nichts von schriftlichen Arbeiten drin gelesen, allerdings habe ich mir den Originalwortlaut auch nicht angetan. Wir haben hier jetzt 164,7 - wird spannend. Und wie ist das gleich mit den Eltern, die ja formlos ihre Kinder von der Präsenzpflicht befreien können - gilt das auch für schriftliche Arbeiten?

Bei vielen Überlegungen unter den Tisch fallen die altersabhängigen Inzidenzen, gibt es wöchentlich vom RKI. Während bundesweit über alles so um die 160 erreicht wird, ist man bei den 15 bis 19 jährigen - fast genau die Oberstufe - inzwischen bei 270 angelangt. Damit wird diese Gruppe zum Pandemietreiber (zusammen mit den jüngeren Kindern). Zwar oft keine Symptome, aber ansteckend. Und genau die sollen für schriftliche Arbeiten in die Schule. Sauber. Aber ich bezweifle, dass den Lehrern das überhaupt bewusst ist, es sei denn, sie interessieren sich "privat" dafür. Mensch, es sind nicht mehr so viele Wochen hin bis die Impfungen durch sind. Sollte man da nicht jedes vermeidbare Risiko vermeiden?

Was mich selbst betrifft, ich kann mich Anfang Mai impfen lassen. Dann ist meine Covid-19 Genesung ein halbes Jahr her (erst danach soll man sich laut STIKO impfen lassen können), und ein bis zwei Wochen vorher will Niedersachsen die Impfung für meine Altersgruppe freigeben. Und, es reicht laut STIKO eine einzige Impfung. Mal sehen, an was man erkennt, dass das schon die abschließende Impfung ist. Im Impfpass steht ja die Covid-19 Erkrankung nicht drin. Und wie das dann beim Einkaufen gesehen wird, wo man damit ja ggf. die Schnelltests vermeiden kann.

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Letzte Änderung: von Miky.

Covid-19 Erfahrungen 04 Mai 2021 11:43 #83543

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Nur der Vollständigkeit halber.

Niedersachsen lässt für Homeschooling wie angekündigt zum 10. Mai die Inzidenz 100 fallen und geht auf die 165 der "Bremse". Die Fachlehrer, die schriftliche Arbeiten nach dem 10. Mai schon angesetzt hatten vor dieser Ankündigung, bekommen dadurch eine weiße Weste.

Wie man der heute erschienenen Ankündigung entnehmen kann, war die Auswertung der Selbsttests über 14 Tage in den Schulen wohl nur das Zählen der erkannten Infektionen und die Tatsache, dass keine Masseninfektionen auftraten. Die genannte Zahl von 1000 erkannten Infektionen in 14 Tagen empfinde ich allerdings eher als Argument für das Gegenteil, und die 14 Tage reichlich kurz für eine Auswertung, die ja auch nur das Szenario betrachtet, in dem die meisten Jahrgänge zu Hause waren. Ich kann nur wünschen, dass die Impfungen, so bald als möglich auch für die Schulkinder, früh genug greifen. Mein Vertrauen in die Politik ist nicht gestiegen.

Ich selbst habe mich für eine Astrazeneca Impfung angemeldet und sofort für den Tag nach der Anmeldung und die folgenden Tage Terminvorschläge bekommen. Offensichtlich haben die hier von dem Impfstoff noch mehr als genug. 14 Tage weiter gelte ich dann als komplett geimpft (Covid-19 vor einen halben Jahr gehabt, dann reicht eine Impfung nach RKI und STIKO).

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