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THEMA:

Covid-19 Erfahrungen 30 Jul 2021 16:17 #88825

Vielleicht ist es nicht ihre Aufgabe über Sekundäreffekte zu entscheiden.


Vielleicht aber auch doch:

Während für die Zulassung einer Impfung deren Wirksamkeit (zumeist im Vergleich zu Placebo), deren Unbedenklichkeit und pharmazeutische Qualität relevant sind, analysiert die STIKO darauf aufbauend neben dem individuellen Nutzen-Risiko-Verhältnis auch die Epidemiologie auf Bevölkerungsebene und die Effekte einer flächendeckenden Impfstrategie für Deutschland

www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO...n/methoden_node.html
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Letzte Änderung: von Arrakai.

Covid-19 Erfahrungen 30 Jul 2021 16:50 #88827

Die Impfung hat Auswirkungen auf Gesundheit und Wirtschaft, und die Wirtschaft auch auf die Gesundheit und umgekehrt.
Wenn die Kinder nicht geimpft sind, dann geht die Inzidenz schneller hoch, und sie müssen zuhause bleiben usw.

Vielleicht ist die STIKO für die Wirkung solcher Einflüsse nicht zuständig.
Es ist gar nicht leicht eine Bewertung über solche Themen zu geben.

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Covid-19 Erfahrungen 06 Aug 2021 22:16 #89301

Vielleicht ist es sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass ein Impfschutz keine Garantie liefert, nicht erneut angesteckt zu werden.
Die doppelte Impfung verhindert nur einen schweren Verlauf!
90% der Neuinfektionen betreffen Nichtgeimpfte. 10% betreffen Geimpfte.

Letztere müssen kaum ins Krankenhaus!

Die Immunsysteme der Menschen müssen also über die Impfungen ertüchtigt werden.

Impfen ist also das beste Mittel, diesen Kampf für uns zu entscheiden.

Dazu gibt es jede Menge Informationen unter Podcasts corona. Einfach googeln.

Thomas
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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 07:31 #89312

ibb.co/nMh0tH7


ZDF-Heute, 06.08.2021 19:00

Die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt heute deutschlandweit bei 20,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Bei den 20.4% in der Grafik dürfte der Druckfehlerteufel zugeschlagen haben.

Die Inzidenz steigt in Deutschland dieses Jahr deutlich stärker als im letzten Jahr. Obwohl die Impfquote schon um die 50% liegt. Geimpfte können das Virus anscheinend über einen kurzen Zeitraum (1 Tag) weitergeben, erkranken selbst in der Regel aber nicht.

Bei der ungeimpften Gruppe dürfte die Inzidenz inzwischen um die 40 liegen.  Wenn das so weiter geht, dann werden sich im Herbst die Krankenhäuser wieder füllen. Ich hätte eigentlich nie gedacht, dass die Impfbereitschaft dermaßen nachlässt. Schon gar nicht, wenn man live mitverfolgen kann, wohin das führen wird.
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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 08:02 #89314

Bei der ungeimpften Gruppe dürfte die Inzidenz inzwischen um die 40 liegen.  Wenn das so weiter geht, dann werden sich im Herbst die Krankenhäuser wieder füllen. Ich hätte eigentlich nie gedacht, dass die Impfbereitschaft dermaßen nachlässt. Schon gar nicht, wenn man live mitverfolgen kann, wohin das führen wird.


Ja, es ist verrückt...

Ich hatte demletzt einen Beitrag im Fernsehen gesehen, in dem Delta als Chance dargestellt wurde. Die Impfung wirke so gut, dass man das Risiko der Krankheit bei einer hinreichend hohen Impfquote tatsächlich mit der Grippe vergleichen könne. Die Wirkung der Impfung sei aber andererseits "schlecht genug", sodass die Wahrscheinlichkeit eines (vollständigen) Immun-Escapes sinke. Die hohe Ansteckungsrate (angeblich vergleichbar mit Windpocken, nunja, kommt mir übertrieben vor...) sei hoch genug um potentielle Konkurrenten auf Distanz zu halten, auch falls diese die Impfung besser umgehen sollten.

Aber klar, Mutationen sind nicht zielgerichtet, es könnte immer eine Variante folgen die noch ansteckender ist und gegen die die Impfung wirkungslos(-er) ist, immerhin haben uns die Varianten Alpha und Delta jetzt schon zwei Mal deutlich zurückgeworfen, das kann auch noch ein drittes oder viertes Mal passieren...

Nunja, alles Mutmaßungen, dass eine hohe Impfquote helfen würde halte ich so oder für gesetzt. Notfalls müsste man eben mit angepassten Impfstoffen auffrischen. Und außerdem werden wir lernen müssen, irgendwie mit der Krankheit zu leben, das ist aus meiner Sicht mittlerweile klar. Wir können Schulen, Kitas, Kultureinrichtungen etc. nicht noch einmal für 2 (oder mehr) Jahre (teilweise) geschlossen halten.
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Letzte Änderung: von Arrakai.

Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 12:40 #89334

Ich kenne vier Erwachsene, die sich nicht impfen lassen möchten.

Es sieht so aus, dass die Menschen, die oft das politische System in Frage stellen wie z.B. Links- und Rechtsextremisten zu dieser Gruppe gehören. Sie sind gegen fast alles, was die Regierung tut oder empfiehlt. Es gibt auch Menschen, die denken, dass es Personen gibt, die im Geheim alles bestimmen.

Ich verstehe nicht, warum es keine detaillierten Statistiken über drei Gruppen "neue Infektionen, Hospitalisierte Fälle und Todesfälle" gibt.
Eine Statistik für jede Gruppe über: Wie viele sind vollständig geimpft, und welche Impfungen haben sie erhalten, und wie alt sind/waren sie?

Solch eine Statistik könnte einen guten Grund für die Impfung sein. Kennt Jemand diese detaillierte Statistik?

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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 12:44 #89335

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Vielleicht ist es sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass ein Impfschutz keine Garantie liefert, nicht erneut angesteckt zu werden.
Die doppelte Impfung verhindert nur einen schweren Verlauf!
90% der Neuinfektionen betreffen Nichtgeimpfte. 10% betreffen Geimpfte.

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Thomas



Absolut, Thomas!



Mikroben auch Viren leben in uns, auf uns und um uns herum.

Durfte unser Immunsystem von Geburt an lernen und kann es Fieber zum Verbrennen von Krankheitserregern entwickeln, hat ein Mensch keine autoimmunsupressiven Baustellen, und ist physisch und psychisch gesund lt. WHO, wird das Immunsystem (Darmflora) mit dem Virom seiner Umwelt in der Regel fertig werden.

Impfen ist ein Segen. Einerseits. Immer mehr Impfstoffe zu produzieren nicht. Die Gewinne der Pharmaindustrie werden nur (noch) von denen der Elektronikindustrie übertroffen. Das finde ich krank.

In Quanta und Nature las ich vor einem Jahr, dass AstraZenica nur gesunde Menschen bis maximal 53 Jahren mit nur ¼ Impfdosen testete. Vorsicht ist die Mutter...Sie wollten Marktführer werden um jeden Preis (im Multi-Multi-Milliardengeschäft)

Viren passen sich extrem schnell an.

Nicht jede neue Variante/Stamm (mindestens einmal im Jahr) ist zwangsläufig gefährlicher als sein Vorgänger aber es ist trotzdem wie ein "Wettrüsten" wenn wir ständig "nachlegen"... Wie bei den ständig neuen Antibiotika Derivaten gegen Resistenzen und Kreuzresistenzen - vergebens.

Die Spanische Grippe, nebenbei, in den Staaten entstanden, verursachte Influenza Virus A/H1N1 www.aerzteblatt.de/archiv/40790/Spanisch...Virus-entschluesselt
Eigentlich ein "normaler" Grippevirus – Grippe fordert jedes Jahr Tote – die Ausmaße der Pandemie sind im Nachhinein schwer zu erklären: völlige Resignation nach WW1, Hoffnungslosigkeit, Angst bis Panik, Zukunftperspektivlosigkeit, Hunger bzw. schlechte Ernährung, mangelnde Hygiene ... dürften große Rollen gespielt haben.
Es gibt Studien.

Mondlicht

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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 13:25 #89336

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Hallo,
normaler Weise meide ich das Thema, seit längerer Zeit.
Es gibt jedoch einen mM. interessanten Fall in meinem "engeren" Bekanntenkreis, den ich gerne teilen würde.

Es handelt sich um eine 67 jährige Belgierin, die seit Jahren (bereits vor Covid) an Geschmacksverlust litt. Nachdem sie sich bei einem Kurzbesuch in Belgien mit Covid infizierte und die Infektion nach einem nicht besonders schweren Verlauf abgeklungen war, kam ihr Geschmack vollständig zurück. Ihr Lebenspartner steckte sich wahrscheinlich nach ihrer Rückkehr aus Belgien bei ihr an. Geschmacksverlust war die Folge, der sich nach 6 wöchigem Verlauf (etwas härterem Verlauf als bei ihr) wie üblich wieder einstellte.

Insofern bis heute, ca. 3.5 Monate nach Genesung, keine weiteren Komplikationen/Folgeschäden Covid19 zu beobachten oder von ihr zu beanstanden wären, hat sich die Infektion mit dem Virus anscheinend diesmal eher positiv auf die "Gesundheit" einer betroffenen ausgewirkt.

Bei Interesse teile ich gerne weitere Daten den Ablauf/Verlauf betreff, per mail.

Z.

Ps: Nochmal kurz zur Impfung. Wer sich für statistische Vergleiche interessiert, die Aussagen darüber erlauben, ob eingesetzte Impfstoffe sich positv auf die Sterblichkeit (Covid) Auswirken (die Rate vermeintlich senken), dem empfehle ich zB. die BRD mit Montenegro im Datenvergleich zu analysieren...

HG Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein
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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 15:13 #89345

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Hallo,
normaler Weise meide ich das Thema, seit längerer Zeit.
Es gibt jedoch einen mM. interessanten Fall in meinem "engeren" Bekanntenkreis, den ich gerne teilen würde.

Es handelt sich um eine 67 jährige Belgierin, die seit Jahren (bereits vor Covid) an Geschmacksverlust litt. Nachdem sie sich bei einem Kurzbesuch in Belgien mit Covid infizierte und die Infektion nach einem nicht besonders schweren Verlauf abgeklungen war, kam ihr Geschmack vollständig zurück. Ihr Lebenspartner steckte sich wahrscheinlich nach ihrer Rückkehr aus Belgien bei ihr an. Geschmacksverlust war die Folge, der sich nach 6 wöchigem Verlauf (etwas härterem Verlauf als bei ihr) wie üblich wieder einstellte.

Insofern bis heute, ca. 3.5 Monate nach Genesung, keine weiteren Komplikationen/Folgeschäden Covid19 zu beobachten oder von ihr zu beanstanden wären, hat sich die Infektion mit dem Virus anscheinend diesmal eher positiv auf die "Gesundheit" einer betroffenen ausgewirkt.

Bei Interesse teile ich gerne weitere Daten denn Ablauf/Verlauf betreff, per mail.

Z.

Ps: Nochmal kurz zur Impfung. Wer sich für statistische Vergleiche interessiert, die Aussagen darüber erlauben, ob eingesetzte Impfstoffe sich positv auf die Sterblichkeit (Covid) Auswirken (die Rate vermeintlich senken), dem empfehle ich zB. die BRD mit Montenegro im Datenvergleich zu analysieren...

HG Z.


Nervt echt langsam, seit 2 Jahren kannst du keine Zeitung mehr aufschlagen...

Ich fass' es nicht! Klingt auch etwas lustig, und ist ja gut ausgegangen, zum Glück!
Sinnesverbesserungen in dem Alter geschehen, dachte ich, nur nach neurologischen "Ereignissen"... Unfall oder so... (da passieren die unglaublichsten Persönlichkeitsveränderungen siehe neurologen oliver sachs oder Ramashandran-Bücher)! man steckt eben nicht drin. -
Ich ließ mich 3 Jahre Grippeimpfen, war dann aber sehr unzufrieden, weil...führt zu weit, hörte auf, obwohl es jobmäßig "zum guten Ton gehörte" und hatte seitdem nur einmal einmal eine "heftigere Begegnung" mit einem H5N1, einen Tag über 40°C und dann wie neugeboren! Ich würde mich lieber jetzt als später infizieren, aber in Berlin, ich kenne niemanden, wer weiß was in 10 Jahren... aber ich fliege deshalb nicht nach ...haha ... Es wird sicher eh an keinem vorbeigehen./irgendeinen Stamm mal aufzufischen - Mittel und langfristig und meistens eh nicht lebensbedrohlich. Die Massenpsychose sitzt, nerv-nerv.
Die Influenza 2017/18 war extremer als üblich mit bis 25 000 Tote in D lt RKI. -
Im Institut, Arbeit, ist impfen nicht zur Pflicht erhoben worden, nachdem... ich habe keine Eile.

thanks a lot 4 sharing Z.

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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 15:59 #89349

Impfen ist ein Segen. Einerseits. Immer mehr Impfstoffe zu produzieren nicht. Die Gewinne der Pharmaindustrie werden nur (noch) von denen der Elektronikindustrie übertroffen. Das finde ich krank.


Ich finde es sehr schade, dass so viele Leute in dieses Horn blasen.

Die Pharmaindustrie produziert weniger Gewinne als Facebook, Google & Co. Tut dafür allerdings trotzdem viel mehr für die Menschheit als Facebook, Google & Co. Dass die Pharamunternehmen das nicht aus purem Altruismus machen, ist doch klar. Alle Unternehmen sacken so viel Geld wie möglich ein, wenn das ein Maßstab wäre…

Aus meiner Sicht hat das auch einen guten Aspekt: Solange sich die Forschung lohnt, wird auch weiterhin geforscht werden. Wir können z.B. froh sein, dass Firmen wie Biontech und Curevac so brillante Grundlagen-Forschung im Bereich der mRNA-Impfstoffe betrieben haben. Biontech erntet die Früchte, aber Curevac schaut in die Röhre, es klappt also nicht immer. Solche Risiken darf man auch nicht vergessen.

Klar, es gibt schwarze Schafe die unverschämt viel Geld für einzelne Medikamente verlangen. Und die Quacksalber, die Zuckerkügelchen vergolden. Und ja, etwas weniger Rendite wäre wünschenswert. Aber insgesamt bin ich froh, dass es die Pharmaindustrie gibt. Wie wäre unser Leben ohne Medikamente?
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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 16:39 #89351

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Impfen ist ein Segen. Einerseits. Immer mehr Impfstoffe zu produzieren nicht. Die Gewinne der Pharmaindustrie werden nur (noch) von denen der Elektronikindustrie übertroffen. Das finde ich krank.


Ich finde es sehr schade, dass so viele Leute in dieses Horn blasen.

Die Pharmaindustrie produziert weniger Gewinne als Facebook, Google & Co. Tut dafür allerdings trotzdem viel mehr für die Menschheit als Facebook, Google & Co. Dass die Pharamunternehmen das nicht aus purem Altruismus machen, ist doch klar. Alle Unternehmen sacken so viel Geld wie möglich ein, wenn das ein Maßstab wäre…

Aus meiner Sicht hat das auch einen guten Aspekt: Solange sich die Forschung lohnt, wird auch weiterhin geforscht werden. Wir können z.B. froh sein, dass Firmen wie Biontech und Curevac so brillante Grundlagen-Forschung im Bereich der mRNA-Impfstoffe betrieben haben. Biontech erntet die Früchte, aber Curevac schaut in die Röhre, es klappt also nicht immer. Solche Risiken darf man auch nicht vergessen.

Klar, es gibt schwarze Schafe die unverschämt viel Geld für einzelne Medikamente verlangen. Und die Quacksalber, die Zuckerkügelchen vergolden. Und ja, etwas weniger Rendite wäre wünschenswert. Aber insgesamt bin ich froh, dass es die Pharmaindustrie gibt. Wie wäre unser Leben ohne Medikamente?

Arrakai, was denkst du denn von mir, ich schrieb doch "Segen"! Man darf aber wirklich weder hie noch da kritisch urteilen. Viele stecken dich SOFORT in eine Schublade! Du nicht! Danke! Ich will weder Medikamente, noch die Industrie, in der Schwesterchen (noch)arbeitet, abschaffen, du hast mich also gründlich mißverstanden.
Auf die Schnelle finde ich nur eine ältere Statistik: Pharma kommt nach Bergbau/Rohöl - die profiltabelsten.- de.statista.com/statistik/daten/studie/3...triezweige-weltweit/
Vielleicht würdest du anders denken, wenn du mehr Interna...
Die Profitgier ist problematisch, die Größe der Konzerne und ihr Einfluss auf die Politik dito.
Die Schere derer, die "Gesundheit erhalten" - weltweit - klafft tierisch wei-ei-eit und weiter auseinander.
Verstehst du, ich kenne wahrscheinlich the dark side of the pharmacy-moon, anders, möglicherweise auch besser. (UND Deutschland ist kein Maßstab. Uns geht es SOO gut, obwohl auch hier, zunehmend Armut, besonders bei Alleinerziehern und Alten.)
Beispiel: Es gibt zB 6-fach Impfstoff - hervorragende Kombinationen - teils - aber auch welche, die dies+das "mit einbauten", das Neugeborene nicht zwingend brauchen... die es bekommen. Nachdem Rechtsmediziner endlich laut genug riefen, die vielen toten Säuglinge starben an Gehirnschwellung/zu hohem Druck ...usw. und die Ursache im Impfstoff gottlob nicht jahrzehntelang verschummelt wurde, aber lang genug geleugnet, wurden zwei Präparate vom Markt genommen.

Polioschutz ist ein Segen! (Um nicht negativ zu enden)

Ein tolles WE, Arrakai, und liebe Grüße,
moonlight

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Covid-19 Erfahrungen 07 Aug 2021 16:44 #89352

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Lieber arrakai,

ich bin da nicht unbedingt deiner Meinung. Ich gedenke erst dann der Pharmaindustrie mein Lob auszusprechen, wenn sie gedenkt die Verantwortung die sie trägt, nicht am Umsatz, sondern a priori zunächst am menschlichen Wohl festzumachen. Und das tut die genannte mM. ziemlich sicher nicht.

Zudem ist es mM. nicht gänzlich hinnehmbar, den Vergleich Pharma vs. zB. Google über deren Kapitalstreben, "sozusagen es zählt für beide nunmal der Umsatz", als Argument für die Pharmaindustrie heranzuziehen.. Kohle zu machen kann nicht über dem Aspekt stehen, die einem gegebene Veratwortung für den Bereich in dem man arbeitet, ernst zu nehmen.

Hier mal etwas Insiderkritik:
www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an...-die-mafia-1.2267631

Peter C. Gøtzsche: Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren es Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich. Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel.


Ich bin ein wenig vorgeschädigt, da noch nicht lange her, zwei sehr gute Freund (Architekt und Musiker) aufgrund Antidepressiva Selbstmord begangen. Ich kannte sie beide viele Jahre, nachdem AD über Monate verabreicht, verschlechterte sich deren Zustand vehement... Kopfschuss und erhängen, 10 cm über Boden, waren der Fall.

Dazu:
www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Antidepre...n,depression238.html

Die Statistik zeigt, dass Menschen unter der Therapie mit Antidepressiva weniger unter Depressionen leiden - und doch nicht weniger Suizidversuche unternehmen, tendenziell sogar mehr als Unbehandelte.


Auch ein weiterer Freund von mir, wie es der Zufall will, auch Archi, hat kürzlich über eine gewisse Zeit AD verabreicht bekommen (Beziehungsprobleme) und nach Absetzen geglaubt, seine nun noch stärkeren Depressionen lägen an ihm. Wahr ist jedoch, dass nach Absetzen von solchem Zeugs zusätzlich Druckauf die Psyche besteht, da die ua. Abhängigkeit vom Medikament vorprogramiert und man nun auch noch dagegen anzukämpfen hat. Versuch das mal so jemandem klar zu machen. Nach ausreichend Gesprächen ist es ihm nun nach ca. 3 Wochen klarer, wo das zusätzliche Problem zu verorten war. Wie auch immer, zum eigenen Blickwinkel auf Pharma, nur ganz allgemein, nicht mal auf die Vaccine bezogen um die es hier eigentlich geht.
OT off
NGse Z.
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Covid-19 Erfahrungen 19 Aug 2021 18:17 #90149

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Lieber arrakai,

ich bin da nicht unbedingt deiner Meinung. Ich gedenke erst dann der Pharmaindustrie mein Lob auszusprechen, wenn sie gedenkt die Verantwortung die sie trägt, nicht am Umsatz, sondern a priori zunächst am menschlichen Wohl festzumachen. Und das tut die genannte mM. ziemlich sicher nicht.

Zudem ist es mM. nicht gänzlich hinnehmbar, den Vergleich Pharma vs. zB. Google über deren Kapitalstreben, "sozusagen es zählt für beide nunmal der Umsatz", als Argument für die Pharmaindustrie heranzuziehen.. Kohle zu machen kann nicht über dem Aspekt stehen, die einem gegebene Veratwortung für den Bereich in dem man arbeitet, ernst zu nehmen.

Hier mal etwas Insiderkritik:
www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an...-die-mafia-1.2267631

Peter C. Gøtzsche: Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren es Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich. Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel.


Ich bin ein wenig vorgeschädigt, da noch nicht lange her, zwei sehr gute Freund (Architekt und Musiker) aufgrund Antidepressiva Selbstmord begangen. Ich kannte sie beide viele Jahre, nachdem AD über Monate verabreicht, verschlechterte sich deren Zustand vehement... Kopfschuss und erhängen, 10 cm über Boden, waren der Fall.

Dazu:
www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Antidepre...n,depression238.html

Die Statistik zeigt, dass Menschen unter der Therapie mit Antidepressiva weniger unter Depressionen leiden - und doch nicht weniger Suizidversuche unternehmen, tendenziell sogar mehr als Unbehandelte.


Auch ein weiterer Freund von mir, wie es der Zufall will, auch Archi, hat kürzlich über eine gewisse Zeit AD verabreicht bekommen (Beziehungsprobleme) und nach Absetzen geglaubt, seine nun noch stärkeren Depressionen lägen an ihm. Wahr ist jedoch, dass nach Absetzen von solchem Zeugs zusätzlich Druckauf die Psyche besteht, da die ua. Abhängigkeit vom Medikament vorprogramiert und man nun auch noch dagegen anzukämpfen hat. Versuch das mal so jemandem klar zu machen. Nach ausreichend Gesprächen ist es ihm nun nach ca. 3 Wochen klarer, wo das zusätzliche Problem zu verorten war. Wie auch immer, zum eigenen Blickwinkel auf Pharma, nur ganz allgemein, nicht mal auf die Vaccine bezogen um die es hier eigentlich geht.
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Hallo Z.!
Habe ich schon oft gehört/gelesen. Deshalb sollen die Psychopharmaka ausreichend lange eingenommen werden und ganz langsam, alternierend+dosisverringernd sog. ausgeschlichen werden...
Mir hat eine Gesprächstherapie besser geholfen als die Drugs.

Wieder Corona, lese gerade spektrum.de

Wie oft verbreiten Geimpfte die Delta-Variante?
Delta verbreitet sich unter gegen Covid-19 geimpften Personen leichter als andere Coronavirus-Varianten. Das ist sehr wahrscheinlich. Daher weiterhin wichtig: Mutationen tracken, Maske tragen, Abstand halten.
www.spektrum.de/news/corona-impfung-wie-...ly&utm_content=heute

Zitat »Menschen, die ein Delta-Virus und zufällig eine Durchbruchinfektion haben, können wirklich hohe Virusmengen in sich tragen und das Virus unwissentlich an andere weitergeben«, sagt David O'Connor, Virologe an der University of Wisconsin-Madison.

WIE denn, wer nicht rotzt und hustet, Maske trägt, Hygiene einhält...?
Das Thema ist wirklich ermüdend irgendwie.

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