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THEMA:

Energiesicherheit 29 Sep 2022 17:55 #108348

Pferdefuss

Russland wollte die dann einfach nicht mehr.


Ich denke du bist nicht, oder schlecht informiert.
Das können wir gerne später nachholen.
NG Z.

Ich denke ich bin da schon richtig informiert. Macht aber auch keinen Sinn darüber weiter zu diskutieren, weil die Turbine für eine Gaslieferung eh nie unbedingt nötig war.


Wenn Russland uns das Gas abdrehen will dann schließen sie einen Hahn, fertig.

Wenn uns Amerika nicht mehr mit LNG beliefern will, dann schicken sie keine Schiffe mehr los, aber sie bomben die Schiffe nicht kaputt.

Nur mal als Denkanstoß.

So einfach ist das nicht, weil die dahinter stehenden Intensionen wahrscheinlich eine tragende Rolle spielen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 17:57 #108349

Und zum Thema Platzmangel gibt es Lösungen.

Man könnte auch Platzsparender Strom erzeugen. Wenn man z.B. höher baut. Wenn man sie näher aneinander stellt, sie über ein Zahnrad verbindet, daß sich die Rotoren nicht berühren können.

In dem man zwischen ihnen z.B. noch zusätzliche Rotoren befestigt. Bis hinunter zum Boden. Auch hier weht manchmal starker Wind.

Erst recht wenn es sehr windig ist und man die oberen Rotoren aus dem Wind dreht, können die unteren noch weiter Strom erzeugen.

Man könnte die Außenhaut mit Solar auskleiden.

Man könnte den Druck den der Wind auf das Gebilde erzeugt nutzbar machen. Über eine Art Wärmetauscher bzw Wärmepumpe.

Wer weiß was mir alles noch nicht eingefallen ist.

Aber nach oben haben wir kein wirkliches Platzproblem z.B..

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Letzte Änderung: von Materieraum.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 17:58 #108350

Pferdefuss

Russland wollte die dann einfach nicht mehr.


Ich denke du bist nicht, oder schlecht informiert.
Das können wir gerne später nachholen.
NG Z.

Ich denke ich bin da schon richtig informiert. Macht aber auch keinen Sinn darüber weiter zu diskutieren, weil die Turbine für eine Gaslieferung eh nie unbedingt nötig war.


Wenn Russland uns das Gas abdrehen will dann schließen sie einen Hahn, fertig.

Wenn uns Amerika nicht mehr mit LNG beliefern will, dann schicken sie keine Schiffe mehr los, aber sie bomben die Schiffe nicht kaputt.

Nur mal als Denkanstoß.

So einfach ist das nicht, weil die dahinter stehenden Intensionen wahrscheinlich eine tragende Rolle spielen.


Ich habe früh gelernt Fake News zu entlarven. Es ist eine einfache Frage!

Wem nutzt es?

Wenn 2 Seiten sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, schafft die Beantwortung dieser Frage schnell Klarheit.

Und wenn ich mal kurz politisch werden darf und Scholz zitieren darf mit dem von ihm gewählten Kraftwort ( Scholz! Ein besonnener, manche sagen Emotionsloser Mensch).: “das ist ein doppel Wums oder doch bums? Damit meint er die Investionen.

Ich sage, wir werden gerade von 2 Seiten Geb…

Sei wachsam! “ …wenn du lernst zu übersetzten was sie wirklich sagen…”
- Reinhard Mey

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Letzte Änderung: von Materieraum.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 18:57 #108354

Und wenn ich mal kurz politisch werden darf und Scholz zitieren darf mit dem von ihm gewählten Kraftwort ( Scholz! Ein besonnener, manche sagen Emotionsloser Mensch).: “das ist ein doppel Wums oder doch bums? Damit meint er die Investionen.

Das kann man auch anders auslegen. In der Ostsee waren es zwar zwei doppelte Wums aber die ungeliebten take oder pay – Verträge dürften damit jetzt auch ohne viel Juristerei Schnee von Gestern geworden sein :cheer: .
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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 19:01 #108355

Moin Steinzeit-Astronom,

Es nützt leider gar nichts, dass man hinterher immer Gründe angeben kann.


Ach was... Fukushima wäre vermeidbar gewesen.
Und es wundert umso mehr, dass dies hier bereits 2 Usern nicht offensichtlich erscheint.

Nun gut, viele tragen wahrscheinlich kaum irgendeine Verantwortung in ihrem Job und können sich somit auch nicht wirklich vorstellen wie es ist, tatsächlich Verantwortung für das zu tragen was man beruflich macht...

NG Z.


Ich habe in einem der Störungsverordnung unterliegendem Störfallbetrieb gearbeitet.

Dort sind mehr als nur einmal Störfälle eingetreten. Sogar sehr oft. Nicht immer etwas großartiges, aber schon Sicherheitsrelaventes für die Bevölkerung bzw. Umwelt.

Ein paar m3 eines giftigen Stoffes sind ausgetreten z.B. Dieser meldepflichtige Unfall wurde heruntergerechnet auf ein paar Dutzend Liter. Weil man einfach auf eine 100% Konzentration hochgerechnet hat…( oder 100-200 Liter, unwichtig, es wurde heruntergespielt…)

Kleinere Störfälle werden von Anlagenfahrern sogar selbst vertuscht.

Du bist also nicht der Einzige der Verantwortung trägt.

Glaubst du allen Ernstes, daß ein Atomkraftwerk jede “Kleinigkeit” ans Amt meldet?
Oder die Anlagenfahrer alles an die Vorgesetzten weiter geben?
Wer weiß wie viele Beinah-Gaus es wirklich gab, Weltweit.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 19:07 #108356

Das Thema „Energiesicherheit“ auf Technologie zu beschränken, ist gar nicht so einfach. Denn Energiesicherheit liegt nicht am Wissen wie, sondern an der Bereitschaft, das vorhandene Wissen in die Realität umzusetzen und auszubauen. Es liegt nicht am Wissen, sondern am wollen. Wollen kommt leider immer erst zusammen mit müssen. Dazwischen liegt das Chaos. Auch der Verzicht kommt leider immer erst dann, wenn er sich erzwingt. Lokale Probleme hat man immer in andere Gebiete oder in die Zukunft verschoben, globale Probleme kann man nirgend wohin verschieben. Wenn globale Probleme akut werden, kann man sie auch nicht mehr in die Zukunft verschieben. Also, kein leichtes Thema, denn es betrifft alle.
.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 19:57 #108358

Ich habe früh gelernt Fake News zu entlarven. Es ist eine einfache Frage!

Wem nutzt es?

Ich schreibe Dir eine nicht-politische Antwort.
Nutzen alleine ist nicht ausreichend für Handeln. Nachwirkungen einer Aktion können ein Handeln abhalten.
Z.B. denkt ein Dieb nicht nur an Nutzen sondern auch an möglicher Strafe und wie gut und unabhängig dort die Strafverfolgungsbehörde ist.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 19:59 #108359

Das Thema „Energiesicherheit“ auf Technologie zu beschränken, ist gar nicht so einfach. Denn Energiesicherheit liegt nicht am Wissen wie, sondern an der Bereitschaft, das vorhandene Wissen in die Realität umzusetzen und auszubauen. Es liegt nicht am Wissen, sondern am wollen. Wollen kommt leider immer erst zusammen mit müssen. Dazwischen liegt das Chaos. Auch der Verzicht kommt leider immer erst dann, wenn er sich erzwingt. Lokale Probleme hat man immer in andere Gebiete oder in die Zukunft verschoben, globale Probleme kann man nirgend wohin verschieben. Wenn globale Probleme akut werden, kann man sie auch nicht mehr in die Zukunft verschieben. Also, kein leichtes Thema, denn es betrifft alle.
.


Ist wirklich schwierig.

Wir haben die Technologien, sie funktionieren und sie haben eine sehr gute Amortisation und können kostengünstig Strom erzeugen.

Die Unternehmen mit dem höchsten Anteil an Erneuerbaren, haben die höchsten Gewinne eingefahren. Die die auf andere Energien gesetzt haben, sind sogar zum Teil Bankrott gegangen, siehe Uniper.

Und wenn wir die weiter ausgebaut hätten, wäre unser Problem jetzt kleiner. Die Vergangenheit können wir aber nunmal nicht ändern, aber doch hoffentlich für die Zukunft daraus lernen.

Man muss dann evtl auch andere absurd klingende Ideen realisieren. Flüsse fließen, das ist genauso Energie die man nutzen kann. So wie früher die Wassermühlen.

Evtl. eben unter Wasser positionierte “Propeller”. Oder die Tiden der Nordsee nutzen. Die ist zwar nicht so stark, aber nen bsl Energie kann man da sicher abzwacken.

Und jedes EnergiesparHaus mit einer Wärmepumpe wäre ein Abnehmer weniger.

Gerade bei so hohen Energiepreisen, lohnen sich Investitionen viel mehr.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:05 #108360

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Die Unternehmen mit dem höchsten Anteil an Erneuerbaren, haben die höchsten Gewinne eingefahren.


So was kann auch passieren wenn der Staat diese Unternehmen mit Milliardenbeträgen fördert, was vor allem in den Ländern der Fall ist wo die Politiker die so was machen Aktien von diesen Unternehmen halten, aber ob das auf dem freien Markt genau so rentabel ist steht wiederum in einem anderen Kapitel.

Das musst du dir so ähnlich wie mit der Pharmaindustrie vorstellen, obwohl die mit der Impfung den größten Gewinn gemacht haben ist es trotzdem so dass ich als Ungeimpfter erst einmal Corona hatte und dabei nach 3 Tagen wieder fit war, während jene Arbeitskollegen von mir die schon dreimal geimpft sind bereits zum wiederholten Male für mehrere Wochen mit Corona flachliegen, genau so ist es auch am Energiesektor wenn man bedenkt dass gerade die grünsten Länder in diesem Winter am meisten frieren werden.

Der Gewinn einer Firma lässt sich also nicht so einfach auf die Qualität des Produkts übertragen, sonst müsste es auch sehr gesund sein bei McDonalds zu essen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:17 #108362

@Pemrod

Hier mal eine reine Betriebskosten Abrechnung von EnergieKosten. Sollte dir gefallen.

www.tech-for-future.de/wordpress/wp-cont...d-3-7-brennstoff.png

Die Kosten der Endlagerung und des Transports trägt ja der Staat. Das wollte der Staat nicht den Unternehmen überlassen…
Wer übernimmt wohl den Rückbau und Aufarbeitung des verseuchten Landes auf dem die AKW standen?

Wir schaffen es derzeit nicht mit kalkulierbaren Kosten die Elbphilharmonie oder BER zu bauen. Aber ein neues AKW?

Habe ich Zweifel, sorry.

Und im Übrigen, nicht mal die Energiegesellschaften wollen weitere AKWs bauen soviel ich weiß. Also eigentlich keine fruchtbare Diskussion.

“ Die Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima und deren bislang kaum überschaubare Folgen werfen die Frage nach den „wahren“ Kosten der Atomkraft auf. Atomkraftgegner ebenso wie verschiedene wissenschaftliche Studien argumentieren schon seit langem, dass die reinen Betriebskosten von Atomstrom (derzeit etwa 4-6 Cent pro kWh) nur die Spitze des Eisbergs sind. Hinzu kommen zahlreiche sogenannte externe Kosten, die letztlich die Gesellschaft trägt. Diese reichen von der jahrhundertelangen Endlagerung der Abfälle über den aufwändigen Abbau alter und stillgelegter Atomkraftwerke bis hin zu potenziellen Schäden durch Proliferation oder Unglücksfälle, die, wie uns Fukushima vor Augen führt, enorm sein können.”

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:22 #108363

sonst müsste es auch sehr gesund sein bei McDonalds zu essen.

Ohne RedBull dazu sind die Big Mac`s wirklich nicht sehr gesund :woohoo:
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:24 #108364

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die reinen Betriebskosten von Atomstrom (derzeit etwa 4-6 Cent pro kWh)


Das sind die Zahlen von denen ich rede. Das hingegen:

jahrhundertelangen Endlagerung der Abfälle über den aufwändigen Abbau alter und stillgelegter Atomkraftwerke bis hin zu potenziellen Schäden durch Proliferation oder Unglücksfälle


sind in meinen Augen nur Peanuts, ganz abgesehen davon dass die Entsorgung ausgedienter Solarzellen und Windräder auch versteckte Kosten für den Geldbeutel und die Umwelt verursacht, wobei dabei auch Substanzen wie Quecksilber und Schwermetalle im Spiel sind die ewig giftig bleiben, während Radioaktivität zumindest eine Halbwertszeit hat.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:27 #108365

die reinen Betriebskosten von Atomstrom (derzeit etwa 4-6 Cent pro kWh)


Das sind die Zahlen von denen ich rede. Das hingegen:

jahrhundertelangen Endlagerung der Abfälle über den aufwändigen Abbau alter und stillgelegter Atomkraftwerke bis hin zu potenziellen Schäden durch Proliferation oder Unglücksfälle


sind in meinen Augen nur Peanuts, ganz abgesehen davon dass die Entsorgung ausgedienter Solarzellen und Windräder auch versteckte Kosten für den Geldbeutel und die Umwelt in sich haben.


Den die Unternehmen selbst einpreisen. Nicht der Steuerzahler.

Wie gesagt, die Unternehmen wollen keine neuen AKWs bauen. Wenn die Versicherer das Risiko nicht eingehen wollen und das ist ihr Geschäft.
Dann wollen das die Unternehmen auch nicht…

Hohes Risiko ist der Tod von Investitionen . Das Kapital ist scheu wie ein Reh, das hüpft weg.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:36 #108366

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Wie gesagt, die Unternehmen wollen keine neuen AKWs bauen. Wenn die Versicherer das Risiko nicht eingehen wollen und das ist ihr Geschäft.


Frankreich baut gerade 14 neue AKW, Japan 11, China 32, und Google hat noch eine lange Liste anderer Länder wo fleißig gebaut wird, dort wird sich auch die ganze Produktion die wir hier vergeigen hinverlagern. Wenn wir ganz nett bitten werden sie uns vielleicht sogar etwas von ihrem Atomstrom verkaufen, das war ja auch schon vorher so dass der Atomstrom den wir hier abgedreht haben einfach durch teureren Atomstrom von wo anders ersetzt wurde.

In Deutschland wird den Versicherern wahrscheinlich von der Politik das Leben schwer gemacht wenn die wirklich solche Probleme haben wie du sagst, vermutlich kommt das daher dass es bei uns irgendwelche Quoten dass mindestens 80% des Führungspersonals Idioten sein müssen gibt und das Risiko sich mit Atomen zu beschäftigen damit zu hoch wird, aber da kann ja die Technik nichts dafür.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:47 #108368

Wie gesagt, die Unternehmen wollen keine neuen AKWs bauen. Wenn die Versicherer das Risiko nicht eingehen wollen und das ist ihr Geschäft.


Frankreich baut gerade 14 neue AKW, Japan 11, China 32, und Google hat noch eine lange Liste anderer Länder wo fleißig gebaut wird, dort wird sich auch die ganze Produktion die wir hier vergeigen hinverlagern. In Deutschland wird den Versicherern wahrscheinlich von der Politik das Leben schwer gemacht wenn die wirklich solche Probleme haben wie du sagst, vermutlich kommt das daher dass es bei uns irgendwelche Quoten dass mindestens 80% des Führungspersonals Idioten sein müssen gibt und das Risiko sich mit Atomen zu beschäftigen damit zu hoch wird, aber da kann ja die Technik nichts dafür.


Ok das ist ein Argument. Hier meine Zahlen die ich gefunden habe : de.statista.com/statistik/daten/studie/1...schiedenen-laendern/

Aber Russland und China als Vorbild zu nehmen, kann man machen, muss man aber nicht.

Weißt du worüber sich Chinesische Urlauber in Europa am meisten gefreut haben?
Sie waren überrascht, daß sie den Himmel sehen konnten. Was für ein Umweltschutz in China betrieben wird, solltest du dir mal auf Bildern von Gewässern angucken.

“Laut Schätzungen sind 60 Prozent des Grundwassers verschmutzt . Nach einer jüngsten Erhebung des Wasserministeriums sind sogar 80 Prozent des Grundwassers aus weniger tiefen Brunnen auf dem chinesischen Lande, mit dem Millionen von Bauern und die Landwirtschaft versorgt werden, schwer verschmutzt und nicht trinkbar.” Auf Spiegel.de gefunden

Da wird dann ein Leck in einem AKW wohl auch nicht als Problem angesehen. :whistle:

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:55 #108369

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Weißt du worüber sich Chinesische Urlauber in Europa am meisten gefreut haben? Sie waren überrascht, daß sie den Himmel sehen konnten.


Die schmutzige Luft in den Industriekantonen Chinas kommt aber nicht von den AKW sondern von altertümlichen Kohlekraftwerken, je mehr das eine das andere verdrängt desto sauberer wird auch ihr eigener Himmel werden. In Deutschland hingegen wurden AKW abgedreht und Kohlekraftwerke aufgedreht, also sind wir was das angeht gerade am downgraden, während China am upgraden ist.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 20:57 #108370

Weißt du worüber sich Chinesische Urlauber in Europa am meisten gefreut haben? Sie waren überrascht, daß sie den Himmel sehen konnten.


Die schmutzige Luft in den Industriekantonen Chinas kommt aber nicht von den AKW sondern von altertümlichen Kohlekraftwerken, je mehr das eine das andere verdrängt desto sauberer wird auch ihr eigener Himmel werden.


Ja schon, aber eben weil sie keine hohen Umweltauflagen haben. Da wird evtl der Dreck nicht gefiltert werden müssen.

China als Vorbild zu sehen, halte ich für fragwürdig. Ich sehe das Upgrade auf Erneuerbare als perfekte Lösung.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:01 #108371

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China als Vorbild zu sehen, halte ich für fragwürdig.


China ist halt ein großes Land mit sehr viel Produktion und deshalb auf der Liste wer wie viele AKW baut ganz weit oben, aber in deiner eigenen Statista Liste hast du ja auch genügend Vorzeigedemokratien im westlichen Sinne die zwar kleiner als China sind und daher auch weniger AKW bauen, aber sie bauen welche, also kann das nicht nur daran liegen dass man ein Land ohne Umweltauflagen sein muss um für AKW Betreiber interessant zu sein.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:05 #108372

China als Vorbild zu sehen, halte ich für fragwürdig.


China ist halt ein großes Land mit sehr viel Produktion und deshalb auf der Liste wer wie viele AKW baut ganz weit oben, aber in deiner eigenen Statista Liste hast du ja auch genügend Vorzeigedemokratien im westlichen Sinne die zwar kleiner als China sind und daher auch weniger AKW bauen, aber sie bauen welche, also kann das nicht nur daran liegen dass man ein Land ohne Umweltauflagen sein muss um für AKW Betreiber interessant zu sein.


Ja mag ja sein, daß sich das noch rechnet. Ich halte es für einen Rückschritt, sollten wir neue AKWs bauen.
Und ich würde keine Partei wählen, die das machen wollte.

Da die Demokratie entscheidet und nicht ich oder du…

Lustig finde ich, daß die Grünen AKWs länger am Netz lassen und die FDP Rekordschulden aufnehmen :lol:

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:06 #108373

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Ich sehe das Upgrade auf Erneuerbare als perfekte Lösung.


Da in Deutschland auch gerade eine Partie regiert die das genau so sieht wie du hast du wenn das nicht funktioniert aber auch keine Ausrede mehr dass das nur am politischen Willen gescheitert wäre, sondern musst zugeben dass es an der Technik liegt.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:10 #108374

Ich sehe das Upgrade auf Erneuerbare als perfekte Lösung.


Da in Deutschland auch gerade eine Partie regiert die das genau so sieht wie du hast du wenn das nicht funktioniert aber auch keine Ausrede mehr dass das nur am politischen Willen gescheitert wäre, sondern musst zugeben dass es an der Technik liegt.


Keine Partei kann ihre Vorstellungen eins : eins umsetzen. Also nein, das bewiese gar nichts.

Auf neue Technologien zu setzen und diese zu entwickeln ist sicher Zukunftsträchtiger als es nicht zu tun und auf AKWs und Kohlekraftwerke zu setzen.

Ein Technologievorsprung in dem Bereich sollte Vorteile auf dem Weltmarkt bringen. Wenn z.B. Siemens das in die Hand nehmen würde…
Oder neue Unternehmen, Start Ups die neue Technik entwickeln.

Und eine Transformation braucht leider seine Zeit.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:12 #108375

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Lustig finde ich, daß die Grünen AKWs länger am Netz lassen und die FDP Rekordschulden aufnehmen


Eben, wenn sogar Greta Thunbergs Entourage es nicht hinkriegt den Bedarf mit Renewables zu decken spricht das nicht gerade dafür dass uns so ein Upgrade wie du es dir eins weiter oben vorstellst retten wird.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:15 #108376

Lustig finde ich, daß die Grünen AKWs länger am Netz lassen und die FDP Rekordschulden aufnehmen


Eben, wenn sogar Greta Thunbergs Fanclub es nicht hinkriegt den Bedarf mit Renewables zu decken spricht das nicht gerade dafür dass uns so ein Upgrade wie du es dir eins weiter oben vorstellst retten wird.


Ähm, wir haben ein Energieproblem, WEIL es zu wenig renewables gibt. Die müssen natürlich erst aufgebaut werden. Jetzt dann wohl in höherem Tempo als veranschlagt.

Der Weg ist und bleibt der richtige.

Akws wirst du mir nicht mehr Schmackhaft machen ^^.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 21:23 #108377

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Die müssen natürlich erst aufgebaut werden. Jetzt dann wohl in höherem Tempo als veranschlagt.


Wenn man nicht bedenkt dass der Aufbau auch Energie und Platz den man zuerst von irgendwoher nehmen müsste braucht klingt das natürlich einfach, aber das wurde eh schon alles oft genug erklärt

Der Weg ist und bleibt der richtige.


Richtig ist was funktioniert, und da man in der Praxis bereits gezeigt hat dass man mit Atom und Gas den Bedarf decken kann, der Beweis dafür dass das auch mit Renewables geht aber noch aussteht finde ich deinen Maßstab von richtig und falsch nicht besonders wasserdicht. Du blendest einfach aus dass Wind nur 2 Watt pro m² liefert und Solar hochgiftigen Müll der keine Halbwertszeit hat verursacht, aber so einfach kann man sich das im echten Leben natürlich nicht machen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 22:00 #108381

Die müssen natürlich erst aufgebaut werden. Jetzt dann wohl in höherem Tempo als veranschlagt.


Wenn man nicht bedenkt dass der Aufbau auch Energie und Platz den man zuerst von irgendwoher nehmen müsste braucht klingt das natürlich einfach, aber das wurde eh schon alles oft genug erklärt

Der Weg ist und bleibt der richtige.


Richtig ist was funktioniert, und da man in der Praxis bereits gezeigt hat dass man mit Atom und Gas den Bedarf decken kann, der Beweis dafür dass das auch mit Renewables geht aber noch aussteht finde ich deinen Maßstab von richtig und falsch nicht besonders wasserdicht. Du blendest einfach aus dass Wind nur 2 Watt pro m² liefert und Solar hochgiftigen Müll der keine Halbwertszeit hat verursacht, aber so einfach kann man sich das im echten Leben natürlich nicht machen.


Das Video hast du schon mal gepostet. 25% der Gesamtfläche? Das halte ich für ein Gerücht!

Wir haben im Energiemix einen Anteil von 45% Erneuerbaren. Haben wir wirklich schon 12,5% zugepflastert?

Was ist mit den vielen Solaranlagen auf den Dächern? Werden diese Flächen dann auch noch dazu gerechnet?

Was ist mit Wasserenergie? Was mit Biogas? Was mit den Offshore Anlagen?

Und weiter oben habe ich schon ausgeführt, daß man das auch Platzsparender bewerkstelligen könnte.

Ich sage auch nicht, daß wir sofort alles andere abschalten sollten! Wenn es am Ende nicht langt, muss eben noch anders Energie hergestellt werden, das ist doch klar.

Aber es gar nicht erst zu probieren ist eben keine Option finde ich. Die Erneuerbaren sind günstig und haben sich bewährt. Weiß gar nicht warum du da so eine schlechte Meinung dazu hast ehrlich gesagt.

Geht es dir um den hochgiftigen Müll den man recyclen wird?

Batterien sind auch hoch giftig. Kann man aber soviel ich weiß auch verarbeiten.

Aus Kohle wollen wir 2035 aussteigen, wenn es klappt…

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Energiesicherheit 30 Sep 2022 06:00 #108389

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Merilix

Ursächlich war der Ausfall der Kühlung.


Welcher schlussendlich durch was verursacht wurde?

Nach dem Eintreffen des Tsunami fielen um 15:37 Uhr die Notstromgeneratoren wegen Überschwemmung aus.[180][32] Alle laufenden Kühlsysteme gingen außer Betrieb. ,,,,,, . Die Notstrombatterien waren wegen überschwemmter Elektrik – wenn überhaupt – nur noch eingeschränkt verfügbar, und die Notkühlung funktionierte trotz mehrerer, redundanter Systeme nicht mehr oder nur noch zeitweise.[159][39][180] Tepco meldete um 16:36 Uhr und dann nochmals um 17:07 Uhr einen Kühlausfall an die Aufsichtsbehörde.[184]


Am Anfang der Kette stehen hier eindeutig, offensichtliche Fehler der Planung ua. bzgl. des Standortes und Sicherheit der Notstrombatterien und Generatoren.

Man kann Fehler nicht ausschließen, korrekt, aber wenn sie offensichtlich sind, wie zB fehlende Statik...Stützen im Hangbereich, sollte man sich nicht wundern wenn´s schiefgeht. AKW, die solche Mängel wie Fukushima aufweisen, stellen natürlich ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, ein unnötiges und vermeidbares im Übrigen, sind somit nicht repräsentativ für AKW en gros, sondern viel eher für mangelnde Verantwortung. (Im übertragenen Sinne, badhofers "wollen")

Und die ist der Hauptverursacher einiger Risiken, wie zum Bleistift Hiroshima, den Raubbau und die Zerstörung der Natur.....etc. Dort wirst du auch fündig, btr, statistisch fundierten Vergleichen Sicherheitsrisiken/Todesfälle AKW vs... (s. zB. Pemrods Hinweis)

Horrorszenarien, aufgrund nicht repräsentativer Beispiele, bringen uns sicher nicht weiter.

Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

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Letzte Änderung: von Z..

Energiesicherheit 30 Sep 2022 08:04 #108391

nun natürlich ist diese [Nord Stream 2] eine Umweltkatastrophe besonderen Ausmaßes.
Aber sie wurde allen bisherigen Daten nach wissentlich herbeigeführt.

Auch das gehört eben zum Risiko und wäre in dem Ausmaß vermeidbar gewesen durch Schieber. Wurde es vermieden? Nein. Nur das zählt. Wäre, hätte, würde nützt überhaupt nichts, wenn die Katastrophe trotzdem eintritt. So ist das auch bei den AKWs.

Man kann Fehler nicht ausschließen, korrekt

Eben. Sicher ist nur das Risiko. Da man Fehler, auch grobe Fehler und Sabotage einfach nicht ausschließen kann, darf man getrost damit rechnen, dass von den vielen AKWs weltweit hin und wieder eins wie Tschernobyl endet. Wobei "hin und wieder" völlig ausreicht um immer mehr Flecken auf der Erde für sehr lange Zeit unbewohnbar zu machen.

Die künftigen Generationen werden es uns sicher nicht danken. Denke wir haben nicht das Recht, die Verwüstung ihrer Umwelt zu riskieren und auf die Länge sicher auch herbeizuführen durch eigentlich vermeidbare Fehler, die wir dummerweise doch nicht immer vermeiden konnten.

Und der Spruch mit der Verantwortung ist total daneben. Könntest du eine Katstrophe wie Tschernobyl verantworten oder eine Pipeline ohne Schieber oder was immer? Wem nützt es nach einer Katastrophe, wenn jemand den Kopf hinhält und das in Sack und Asche "verantwortet"? Gar nichts. Wenn ich in 200 oder 2000 Jahren wiedergeboren werde in einem Land, wo ich mich nur noch auf schmalen Korridoren um die verbotenen, verstrahlten Zonen herum bewegen kann... was nützt es mir, dass irgend ein Skelett in einem vergessenen Grab die Verantwortung trägt? Da trägt niemand mehr was, nur ich und meine Zeitgenossen tragen die Konsequenzen.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Energiesicherheit 30 Sep 2022 08:43 #108392

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Moin

Schieber, wie und wo will er denn Schieber anbringen? Rein technisch.

Die Argumentation "hätte, wäre" ist doch gerade auch die auf eurer Seite.

Generationen, die haben jetzt schon genug damit zu tun alles was hier vollkommen Verantwortungslos ablief ausbaden zu müssen und dies nicht weil die Technik fehlte es besser zu machen. Den Planeten mit Abgasen zu überfluten, oder mit hochgiftigem Sondermüll ausgedienter Windräder, weil einem wohl gerad nix besseres einfällt, ist es doch wohl auch nicht.

Und ein Atomkrieg der auf Verantwortungslosigkeit basierte, wie sie bereits vorgeführt, wäre sicher verheerender als "hier und da" ein Kraftwerk.
Ich sehe in fehlender Verantwortung ein weit größes Risiko, als in technisch mittlerweile beherrschbarer Atomkraft. Was auch den Beschuss eines solchen mit einschliesst.

Wie auch immer....
Z.
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Energiesicherheit 30 Sep 2022 08:58 #108393

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Auch das gehört eben zum Risiko und wäre in dem Ausmaß vermeidbar gewesen durch Schieber. Wurde es vermieden? Nein. Nur das zählt.


Naja wenn einer bei Nacht und Nebel aus dem Gebüsch springt und dir einen Stock auf den Kopf klopft kann er nachher auch nicht sagen dass deine Beule vermeidbar gewesen wäre wenn du einen Helm getragen hättest, und das Einzige was zählen würde wäre dass du keinen aufhattest. Genausowenig kann sich jetzt die Green New Deal und Build Back Better Partie dafür rechtfertigen dass es ja nicht ihre Schuld sei wenn durch ihre Taten auf einen Schlag mehr Treibhausgase freigesetzt werden als sie in einer Ewigkeit einsparen könnten. Wenn irgendwelche Vandalen ein klimaneutrales Wasserkraftwerk in die Luft sprengen würden so dass die danebenliegenden Wohngebiete überflutet würden wäre das ja auch kein Argument gegen die Wasserkraft als solche.

Schieber, wie und wo will er denn Schieber anbringen? Rein technisch.


Gut möglich dass es hin und wieder auch ein paar Schieber gibt, aber die Täter haben sich wahrscheinlich eine Stelle die so weit wie möglich davon entfernt ist gesucht, oder gleich direkt eine Stelle wo ein solcher Schieber ist in die Luft gesprengt so dass die Strecke bis zum vorigen Schieber so weit wie möglich weg ist. Auf Wikipedia stehen 4 Lecks, da werden sie vermutlich bei jeder Pipeline die Schieber links und rechts vom mittleren Schieber weggesprengt haben um die längstmögliche Strecke zu betreffen.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Energiesicherheit 30 Sep 2022 09:19 #108394

Moin

Schieber, wie und wo will er denn Schieber anbringen? Rein technisch.

Die Argumentation "hätte, wäre" ist doch gerade auch die auf eurer Seite.

Generationen, die haben jetzt schon genug damit zu tun alles was hier vollkommen Verantwortungslos ablief ausbaden zu müssen und dies nicht weil die Technik fehlte es besser zu machen. Den Planeten mit Abgasen zu überfluten, oder mit hochgiftigem Sondermüll ausgedienter Windräder, weil einem wohl gerad nix besseres einfällt, ist es doch wohl auch nicht.

Und ein Atomkrieg der auf Verantwortungslosigkeit basierte, wie sie bereits vorgeführt, wäre sicher verheerender als "hier und da" ein Kraftwerk.
Ich sehe in fehlender Verantwortung ein weit größes Risiko, als in technisch mittlerweile beherrschbarer Atomkraft. Was auch den Beschuss eines solchen mit einschliesst.

Wie auch immer....
Z.


Naja Verantwortung ist das Eine. Menschliche Bedürfnisse und Unbedarftheit das Andere.

Meinst du ein Brummifahrer ist sich dessen nicht bewusst, daß er am Steuer nicht einschlafen sollte?

Auffahrunfälle durch Sekundenschlaf passieren häufiger als man denken mag, trotz der Bestimmung, daß nur noch eine gewissen Zeit hinterm Steuer verbracht werden darf.

Natürlich könnten die Unfälle vermieden werden, wenn sie nicht einschlafen würden. Realität sagt uns aber es passiert.

Als Nachtschichtler passiert das immer mal dass jemand wegratzt. Wirklich oft sogar.
Ein Kollege hat sogar weiter geschlafen, als eine Hupe laut! Töne von sich gegeben hat! Die ein Eingreifen in die Anlage erfordert hätte.
Wäre ich 10 min. Später vom Mittag zurückgekommen wäre das der Supergau gewesen.

Wo Menschen im Spiel sind, passieren Fehler! Und auch Technik kann versagen. Selbst bei redundanten Systemen.
Eine Pumpe ist in der Wartung die andere fällt aus z.B. Passiert öfter als man denken würde. Erst recht wenn sich mit der Wartung/Reparatur Zeit gelassen wird.

Du kannst das Risiko nicht auf 0 herunterbringen. Rein statistisch schon nicht.

Ich weiß genau was Anlagensicherheit bedeutet! Glaub mir, das läuft anders als du denkst. Es ist eher ein Wunder, daß nicht viel öfter Unfälle passieren.

Jede längere Rohrleitung hat auch Schieber oder Ventile eingebaut. Gerade vor Abzweigungen. Das ist Usus. Meistens wird aus Kostengründen weniger eingebaut als nötig, aber die Realität zeigt, dass man dann doppelt zahlt. Anlagenausfall und nachträglicher Einbau des Hahns oder Ventils sind oft die Folge.

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