Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA:

Energiesicherheit 08 Nov 2022 06:35 #111269

Mach Dir keine Sorgen, durch die rasant ansteigende Klimaerwärmung werden wir nicht mehr heizen müssen.


Dafür würden wir eine Klimaerwärmung um vielleicht 15 Grad benötigen, was zum Glück für absehbare Zeit unrealistisch ist.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 08 Nov 2022 08:46 #111270

  • aHaBotX
  • aHaBotXs Avatar
  • Offline
  • Forum Spezialist
  • Forum Spezialist
  • CC BY-NC 4.0
  • Beiträge: 1456
  • Dank erhalten: 90

Mach Dir keine Sorgen, durch die rasant ansteigende Klimaerwärmung werden wir nicht mehr heizen müssen.


Dafür würden wir eine Klimaerwärmung um vielleicht 15 Grad benötigen, was zum Glück für absehbare Zeit unrealistisch ist.


Wir haben den 08.11.2022 und ich hatte bisher noch nicht ein mal die Heizung an. Letztes Wochenende haben wir im T-Shirt und Kurzer Hose noch draußen Gesessen.
Ich weis nicht ob ich das so glauben soll!?!?!?
nullius in verba

"Essentially all models are wrong, but some are useful." George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen
Thema malen?" Pablo Picasso (1881-1973)

"Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden." Böhse Onkelz (1996)

Only This eXist. OTX = Quant = Römisches Dodekaeder = real Atom

Quantenwelt = Kosmisches Feld(Äther = RaumZeit = Vakuum)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von aHaBotX.

Energiesicherheit 08 Nov 2022 10:21 #111278

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Ich weis nicht ob ich das so glauben soll!?!?!?

Warts ab, auch der schönste Sommer muss dem Winter weichen.

Für das Weltklima ist dies jedoch ohne besonders relevante Bedeutung, weil es auch noch die Südhalbkugel gibt.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Energiesicherheit 08 Nov 2022 11:54 #111282

Mach Dir keine Sorgen, durch die rasant ansteigende Klimaerwärmung werden wir nicht mehr heizen müssen.


Es ist genau umgekehrt. Es werden sich mehr und mehr Leute mit Klimaanlagen ausstatten, wie das in warmen Ländern Usus ist.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 27 Nov 2022 13:44 #112586

Noch ein Punkt, wo Atomkraft zum echten Schildbürgerstreich wird, was langfristig wirkliche Energiesicherheit angeht.

In einigen Städten ist derzeit Geothermie im Aufbau. Für die Wärmeversorgung eine praktisch unerschöpfliche Quelle an Energie für die keinerlei laufende Kosten für die Rohstoffe anfallen. In Deutschland hat über die Hälfte der Fläche ein hohes Nutzungspotential. Wobei allerdings im Prinzip auch die ganze Fläche für Wärmepumpen nutzbar ist. Da wird es mit ziemlicher Sicherheit noch Entwicklungen geben, die auch auf Tiefbohrungen hinaus laufen.


www.eskp.de/energiewende-umwelt/geotherm...rossstaedten-935907/

Geothermie wird aber zugunsten eines potentiellen Endlagers für Atommüll überall immer so lange ausgebremst, bis sichergestellt ist, dass der Standort nicht für ein atomares Endlager geeignet ist. Dafür gibt es eine gesetzliche Grundlage:

Das Standortauswahlgesetz wurde im Frühjahr 2017 verabschiedet. Es steuert die Suche nach einem atomaren Endlager. Im Rahmen der Standortsicherung für dieses Endlager erteilt das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit sein Einvernehmen mit Bohrlochbergbauaktivitäten nach § 21 StandAG.
Grundannahme des StandAG ist, dass jede Aktivität im Bohrlochbergbau die Suche nach dem atomaren Endlager berührt, sodass für jedes Geothermie-Projekt ein Einvernehmen hergestellt werden muss. Dies ist unabhängig davon, ob die für ein Endlager geeigneten Strukturen im Untergrund bekannt sind oder nicht (Voraussetzungen siehe §21 Abs. 2 StandAG).
www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der...rtauswahlgesetz.html

Ich möchte nicht wissen, wie lange so eine Genehmigung dauert. Das Problem wird bei der sich abzeichnenden immer weiter fortschreitenden Trockenheit auch für Grundwasserbohrungen zum Tragen kommen. Für die nächsten Generationen wahrscheinlich Standard für eine brauchbare Wasserversorgung. Und dort wo ein Endlager gebaut wird, da werden in den nächsten Jahrtausenden garantiert weder Geothermie noch Grundwasserbohrungen ohne großes Risiko möglich sein. Und die Information über die Standorte zu den Endlagern muss über Jahrtausende hinweg erhalten bleiben, damit die Enkelgenerationen nicht irgendwann einmal an der falschen Stelle bohren.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 27 Nov 2022 17:53 #112592

Bei Geothermie stellt sich für mich die Frage, in wie weit sie Erdbeben auslösen.

Man stelle sich vor, man setzt großflächig darauf - und muss das dann wegen Erdbeben stoppen. Was dann?
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.
Folgende Benutzer bedankten sich: Z.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 27 Nov 2022 18:25 #112593

Kleine Erdbeben wird man in Gegenden in denen gebohrt wurde vereinzelt mit Sicherheit haben. Die können auch bei tiefen Bohrungen nach Grundwasser nicht ausgeschlossen werden. Beim Kohleabbau war das auch so . Da hat man sich dran gewöhnt. Die Schäden wurden auch immer von den Verursachern beglichen. Ein Problem bekommt man aber, wenn so ein Erdstoß oder eine Quellung/Senkung in der Nähe von einem Atommülllager auftritt. Da kann dann weiträumig das Grundwasser verseucht werden.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 28 Nov 2022 21:41 #112609

Kleine Erdbeben wird man in Gegenden in denen gebohrt wurde vereinzelt mit Sicherheit haben. Die können auch bei tiefen Bohrungen nach Grundwasser nicht ausgeschlossen werden. Beim Kohleabbau war das auch so . Da hat man sich dran gewöhnt. Die Schäden wurden auch immer von den Verursachern beglichen.


Daher ist wirklich fraglich, ob flächendeckende Bohrungen wirklich eine gute Idee ist. Die Niederländer reduzieren jetzt wegen Erdbeben ihre Gasförderung.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 30 Nov 2022 00:28 #112624

  • aHaBotX
  • aHaBotXs Avatar
  • Offline
  • Forum Spezialist
  • Forum Spezialist
  • CC BY-NC 4.0
  • Beiträge: 1456
  • Dank erhalten: 90
Was Prof. Dr. Gerd Ganteför in dem Video ab 25:02 zeigt finde ich eine sehr interessante Idee besonders den Teil für das Hambacher Loch ab 37:26

nullius in verba

"Essentially all models are wrong, but some are useful." George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen
Thema malen?" Pablo Picasso (1881-1973)

"Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden." Böhse Onkelz (1996)

Only This eXist. OTX = Quant = Römisches Dodekaeder = real Atom

Quantenwelt = Kosmisches Feld(Äther = RaumZeit = Vakuum)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von aHaBotX.

Energiesicherheit 30 Nov 2022 12:04 #112633

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Hi aHatBotX

Nehmen wir mal an die 16.000 GWh reichen für 2 Wochen und würden unseren Energiebedarf übers ganze Jahr gewährleisten... also die von S&W-Kraftwerken erzeugte überschüssige Energie so einspeichern, dass wir die Dunkelflauten übers Jahr ausgleichen, um täglich pro Stunde 60 GWh (Mix Tagesleistung S&W-Batt) zur Verfügung zu haben.

Bedarf kurz geprüft:
Nettostrom Jahresverbrauch BRD Bsp. 2021 - 508 TWh
Tag - 1392 GWh - je Stunde - 58 GWh also ca. 60 GWh wie oben angegeben.

Autobatterien... die meisten im Schnitt mit max 720 W Leistung 12/60 Ah, sind da weniger geeignet... Cyclenfestigkeit etc..
Deshalb gehe ich das mal mit LI-PO Batts durch...

Beispiel für gesamt 16.000 GWh:
40 Mio Haushalte.
Pro Haushalt müssen dem gemäß 400 KWh vorgehalten werden
Ca. 80 Stk LI-Po a 5.1 KW ( bei neueren sind > 90% Entladetiefe möglich) max 6000 Cyclen ~ 20 Jahre (50% Nutzung Jahr) pro Haushalt.
Platzbedarf/Raum pro min. 4m³ - Kosten im Moment ca. 125.000€
Beispiel:LI-Fe


Gesamtplatzbedarf ~ 158 Mio/m³

Grüße
Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Z..

Energiesicherheit 30 Nov 2022 22:52 #112656

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Nettostrom Jahresverbrauch BRD Bsp. 2021 - 508 TWh

Du willst doch wohl nicht etwa den Strombedarf fürs nächste Jahr bunkern?

Es geht doch wohl nur darum, Flauten zu überbrücken (wobei ich zwar nicht mitgelesen habe).
Dazu muss man den Bedarf und die Dauer der Flauten abschätzen (worst case).

Übrigens braucht man dann nach der Flaute noch die Ladekapazität im Netz, also muss man auch die Dauer zwischen den Flauten und die Ladegeschwindigkeit abschätzen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 09:59 #112662

Es gibt auch eine Simulation, über die man sich die Flauten auf Basis der Vergangenheitsdaten zum Bedarf und dem voraussichtlichen Ausbau der Erneuerbaren anschauen kann.

Zuerst eines von mehreren Szenarien zum Ausbau der Erneuerbaren in 2033:

www.energy-charts.info/charts/remod_inst.../chart.htm?l=de&c=DE

Simulationsparameter:
Photovoltaik 251 GW
Wind onshore 136GW
Wind offshore 32GW


www.energy-charts.info/charts/power_simu...Items=00111111111000

Da kann man dann schauen, was man bei dem Ausbaustand in der 47 Woche dieses Jahres an Kurzzeitspeicher und Zusatzstromerzeugung (Gas, Kohle oder sonst was) gebraucht hätte.

Man sieht da eigentlich ganz gut, dass Atomkraft in dem Mix nicht wirklich was bringt. Auf die "Bioenergie" könnte man auch leicht verzichten.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 10:57 #112663

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Auf die "Bioenergie" könnte man auch leicht verzichten.

Das ist ja auch eine Frage von Recycling und Wirtschaftlichkeit. Ob es global was bringt, interessiert den Unternehmer wenig, wenn es rentabel ist.
Es bringt vielleicht wenig, den Sektor zu forcieren. Das ist aber eine ganz andere Rechnung.

Man sieht da eigentlich ganz gut, dass Atomkraft in dem Mix nicht wirklich was bringt

Das könnte ja vielleicht auch am Ausstieg liegen?
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 12:19 #112667

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486

Nettostrom Jahresverbrauch BRD Bsp. 2021 - 508 TWh

Du willst doch wohl nicht etwa den Strombedarf fürs nächste Jahr bunkern?

Es geht doch wohl nur darum, Flauten zu überbrücken (wobei ich zwar nicht mitgelesen habe).
Dazu muss man den Bedarf und die Dauer der Flauten abschätzen (worst case).

Übrigens braucht man dann nach der Flaute noch die Ladekapazität im Netz, also muss man auch die Dauer zwischen den Flauten und die Ladegeschwindigkeit abschätzen.


Moin mein Lieber,
nö ich beziehe mich lediglich auf die Daten und Ideen von Ganteför.. siehe Video drüber..
umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...eit?start=300#112624

Schrieb ja dazu:

Autobatterien... die meisten im Schnitt mit max 720 W Leistung 12/60 Ah, sind da weniger geeignet... Cyclenfestigkeit etc..
Deshalb gehe ich das mal mit LI-PO Batts durch...


Gantför sprach von 60 GWh die wir die Stunde brauchen. das habe ich mit dem org Jahresverbrauch 2021 verglichen und kam auf 58 GWh die Verbraucherstunde/BRD 2021.

Also stimmt das ungefähr was Ganteför oben sagte und er hat sich nicht verrechnet (60 GWh), wie er andeutete. Den Bedarf rechnet er dann auf 2 Wochen hoch/Dunkelflaute und als Beispiel führt er Autobatts an, die nötig wären die Energie zu speichern, für 2 Wochen.. Also ca. 16 Mrd. Autobatts... seiner Rng.

Ich führe dann die einzelnen Haushalte (Lagerung) und ein besseres Batt-System (Effektivität) ein. Jeder Haushalt um 400 Kwh etc... und füge aktuelle Investitionskosten an um das Ziel umzusetzen pro Haushalt. Das macht das Ganze übersichtlicher... zumindest auf Grundlagen Ganteförs Ansatz..
Das wars schon..

LG Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".
Folgende Benutzer bedankten sich: Rainer Raisch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Z..

Energiesicherheit 01 Dez 2022 13:42 #112669

Auf die "Bioenergie" könnte man auch leicht verzichten.

Das ist ja auch eine Frage von Recycling und Wirtschaftlichkeit. Ob es global was bringt, interessiert den Unternehmer wenig, wenn es rentabel ist.
Es bringt vielleicht wenig, den Sektor zu forcieren. Das ist aber eine ganz andere Rechnung.

Man sieht da eigentlich ganz gut, dass Atomkraft in dem Mix nicht wirklich was bringt

Das könnte ja vielleicht auch am Ausstieg liegen?


Gegen Recycling spricht natürlich nichts. Ein Anbau von „Energiepflanzen" der womöglich noch subventioniert wird ist aber genau das Gegenteil von nachhaltig. Zumal der Dünger dazu noch energieintensiv erzeugt werden muss.

Atomkraft bringt keinen Nutzen in so einem Netz, weil man die AKW bei Überproduktion nicht drosseln kann. Man muss dann zwangsläufig erneuerbare abschalten. Was diesen Winter garantiert auch als Folge von dem unnötigen Weiterbetrieb von Emsland der Fall sein wird.

Am Beispiel von Frankreich sieht man ganz gut, wie sich die Leistung der AKW konstant über den Tag verteilt. Das dürfte auch der Grund dafür sein, warum dort die Erneuerbaren nicht boomen. Obwohl die viel billiger als Atomkraft wären.

www.rte-france.com/eco2mix/la-production...tricite-par-filiere#

Wenn man da die Leistung von den bei uns installierten Erneuerbaren aufpfrofen würde, dann würde das nur dazu führen, dass man den größten Teil davon abschalten müsste, weil man die AKW halt nicht runterregeln kann.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 18:38 #112676

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Hi...

weil man die AKW bei Überproduktion nicht drosseln kann


Das hast du jetzt schon mehrmas behauptet, beleg das mal, bitte.
Ich habe da andere infos-

G Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 18:52 #112677

Wenn die regelbar wären, dann könnte Frankreich vollständig auf Gaskraftwerke verzichten. Die brauchen aber auch Gaskraftwerke zum regeln.

Bei uns hätte man etwa 4GW Regelkapazität, wenn die regelbar wären. Wir haben regelmäßig Überkapazität. Abgeschaltet werden dann Windräder. Nie Kernkraftwerke.

Im Netz werden dazu viele Falschinformationen gestreut. Man baucht aber eigentlich nur nachzuschauen wie das Netz ausgeregelt wird. Hat jeder Zugriff drauf. Es gibt keine Ausregelungen über AKW. Wenn die tatsächlich möglich wären, dann hätten wir die Brennstäbe bei Überkapazitäten schonen können und damit einen längeren Streckbetrieb machen können. Das geht aber offensichtlich nicht.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 18:54 #112678

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Du behauptest es also einfach mal so und bist anscheinend auch nicht bereit Belege zu bringen?

Na dann...
Z.

Im Netz werden dazu viele Falschinformationen gestreut.

Exakt....! und du bist somit einer "davon", zudem noch selbstgerecht und uneinsichtig und gleich mit der üblichen Keule..
Was solls..

PS Eigentlich hatte ich dich ja gebeten... denn es ist nicht meine Sache... deine Hausaufgaben zu machen, um deine Falschaussagen zu widerlegen.
Aber da von dir anscheinden nix zu erwarten ist, ausser deine Falschinformation weiter zu verbreiten...

de.wikipedia.org/wiki/Lastfolgebetrieb
Hier schonmal zu Frankreich, welches du in deine Behauptungen eingebaut:

In Frankreich werden etwa 40 KKW im Lastfolgebetrieb gefahren.[10] Die französischen KKW sind daraufhin ausgelegt (u. A. mit speziellen Steuerstäben), dass sie ihre Leistung innerhalb von 30 min von 100 % der Nennleistung bis auf 20 % verringern können bzw. in demselben Zeitraum die Leistung von 20 bis auf 100 % steigern können. Der Leistungsgradient liegt bei 30 bis 40 MW/min.[8]

Zu deutschen Reaktoren, gibt es noch ein TAB Paper, technisches Paper für den deutschen Bundestag von 2017 mit 120 Seiten,,,
publikationen.bibliothek.kit.edu/1000102277

Herr Pferdefuss..
Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Z..

Energiesicherheit 01 Dez 2022 19:19 #112679

Du brauchst ja nur einen einzigen Fall aufzuzeigen, wo ein AKW als Regler genutzt wurde. Es gibt sowohl für Deutschland wie auch für Frankreich durchgehend Daten für die letzten Jahre.

Ist doch nicht zu übersehen:

www.energy-charts.info/charts/power/char...h&year=2022&month=08

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 19:22 #112681

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...eit?start=300#112678

Echt resistent das Ding... und nicht mal bereit sich zu informieren.
Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Z..

Energiesicherheit 01 Dez 2022 19:54 #112682

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Echt resistent das Ding... und nicht mal bereit sich zu informieren.

Die Regelbreite von AKW beträgt ca

wiki:
Bei den meisten Kernkraftwerken, insbesondere bei Leichtwasserreaktoren, ist eine schnelle Lastanpassung im Bereich 40–100 % möglich bei einer Rate von 2 %/Minute.
Obwohl die Lastanpassung technisch möglich ist, werden Kernkraftwerke vorzüglich bei Volllast betrieben und andere thermische Kraftwerke zur Lastanpassung verwendet.


Es ist natürlich vernünftig, lieber Kohlekraftwerke zu drosseln.

Bei den Windkraftanlagen sind hingegen maximale Windgeschwindigkeiten einzuhalten und dann ggf zu drosseln.

Üblicherweise wird ab einer Windgeschwindigkeit von rund neun bis zwölf m/s die aus der Auftriebskraft resultierende Rotorleistung durch aerodynamische Maßnahmen begrenzt, um die vorgegebene Nennleistung nicht zu übersteigen, da es sonst zu Überlastungen und Materialschäden kommen könnte.... bis hin zum Abschalten der Anlage bei Sturm (circa 25 m/s)
www.wind-energie.de/themen/anlagentechni...leistungsbegrenzung/
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 20:00 #112683

Das Problem ist halt, dass nur die 80% Reduzierung beim AKW möglich sind. Und das auch nur bei speziellen AKW und bei erhöhtem Risiko wegen des ständigen Druckwechsels in den in Kühlkreisläufen. Man muss die aber auch ganz abschalten können, wenn Überschuss da ist und die Windräder weiter laufen sollen. Und das geht bei Gaskraftwerken. Atomkraftwerken kann man nur ein paar mal im Jahr ganz runter fahren. Wir werden In Zukunft aber immer häufiger zeitweiligen Überschuss haben, wo überhaupt keine konventionelle Energie notwendig ist.

Die ganze Argumentation führt aber zu nichts. Ist doch ganz einfach. Es ist bei uns nie gemacht worden, obwohl es gehlolfen hätte, wenn es denn bedenkenlos möglich wäre.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 20:02 #112684

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

bwohl es gehlolfen hätte, wenn es denn bedenkenlos möglich wäre

Das ist wohl eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit, außerdem würde ich auch eher ein Kohlekraftwerk runterregeln. Dass es Erneuerbare betreffen würde, sehe ich vorerst nicht.

Bei lokalem Überangebot oder negativem Strompreis ist es aber wohl auch einfacher, ein Windrad zu drosseln.
"Der Netzbetreiber hat das Recht, Anlagen abzuregeln, wenn es einen Netzengpass gibt. Wenn es lokal zu viel Strom gibt oder zu wenig Nachfrage gibt, das nicht ins Gleichgewicht kommt, dass er die Anlage abregelt.
"Weil es natürlich auch Phasen gibt, wo der Strompreis negativ ist. Dann würde ich aber aus volkswirtschaftlicher Sicht auch sagen, dass es nicht sinnvoll ist, in dem Moment den Strom einzuspeisen, egal aus welcher Quelle er kommt.

www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirts...gpass-warum-100.html
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
Folgende Benutzer bedankten sich: Z.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 20:06 #112685

Es gibt halt auch die Fälle, wo Windräder abgeschaltet wurden. Der Fall wird immer auftreten, wenn Strom im Überfluss da ist und der nicht abgeführt werden kann. Schade dass es in der Richtung kein Monitoring gibt, was das jetzt weiter laufende AKW Emsland betrifft.


Der Haken: Die Netze haben eine begrenzte Kapazität. Im Streit über das Atomkraftwerk Emsland kritisieren vor allem die Grünen, dass der geplante Weiterbetrieb die Stromnetze in Niedersachsen "verstopfen" könne. Ausgerechnet Windkraftanlagen müssten beizeiten abgeregelt werden. "Das ist tatsächlich so", sagte auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil im ZDF-Morgenmagazin
www.zdf.de/nachrichten/politik/akw-emsla...dkraft-weil-100.html

.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 20:51 #112694

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486

Atomkraft bringt keinen Nutzen in so einem Netz, weil man die AKW bei Überproduktion nicht drosseln kann.

Fake News.
Leider nötig da der Verfasser anscheinend nicht die Manieren hat seine falschen, mittlerweile mehrfach eingestreuten, Behauptungen selbst zu korrigieren.

"FN" Ende.

Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 01 Dez 2022 20:57 #112695

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Hi Rainer,

Das ist wohl eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit, außerdem würde ich auch eher ein Kohlekraftwerk runterregeln.


Exakter Schluss, zudem auch das verlinkte 120 seitige Fach-Paper tendiert.
Bis später
Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 02 Dez 2022 06:55 #112726

Atomkraft bringt keinen Nutzen in so einem Netz, weil man die AKW bei Überproduktion nicht drosseln kann.

Fake News.
Leider nötig da der Verfasser anscheinend nicht die Manieren hat seine falschen, mittlerweile mehrfach eingestreuten, Behauptungen selbst zu korrigieren.

"FN" Ende.

Z.


Du brauchst mir ja nur einen einzigen Fall bei uns zu zeigen, wo bei uns ein AKW zum ausregeln gedrosselt wurde. Wie schon gesagt, Daten dazu gibt es mehr als genug.

Das ist wohl eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit, außerdem würde ich auch eher ein Kohlekraftwerk runterregeln. Dass es Erneuerbare betreffen würde, sehe ich vorerst nicht..

Es kann unmöglich wirtschaftlich sein, Windräder abzuschalten um in einem AKW lückenlos Bernnelemente verfeuern zu können. Und selbst wenn das wirtschaftlich wäre, wurde eingesparter Brennstoff in unserer Krisensituation doch die Möglichkeit des Streckbetriebes erweitern. AKW müssen aber vorrangig betrieben werden .

Wenn eine Funktion die dringend gebraucht wird, nicht angewendet wird, dann funktioniert die ganz einfach bestenfalls auf dem Papier oder halt in der Praxis nur unter nicht einhaltbaren Randbedingungen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 02 Dez 2022 11:35 #112727

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Pferdefuss

Die bayerische Staatsregierung antwortete auf Anfrage, dass alle bayerischen KKW für den Lastfolgebetrieb ausgelegt sind.[11] Deutsche KKW, die im Lastfolgebetrieb gefahren wurden oder werden, sind z. B. Emsland,[2][12] Grafenrheinfeld,[11] Gundremmingen Block B und C,[11] Isar 2,[1][11][14] Neckarwestheim 1,[4][10][15][16] und Philippsburg 1[4][10].


Das hatte ich bereits.
Gruß Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Energiesicherheit 02 Dez 2022 13:31 #112741

Ausgelegt ja. Es wird/wurde aber keiner gemacht. Das kann man leicht nachprüfen.


www.energy-charts.info/charts/power/char...10000000000&month=07

Mit Lastfolgebetrieb kann man auch keine Gaskraftwerke ersetzen. In Frankreich sah das einmal so aus:

Ein täglicher Lastfolgebetrieb etwa nach dem in Frankreich üblichen Schema (auf 12 Stunden mit 100 % Leistungsabgabe folgen 3 Stunden, in denen die Leistung kontinuierlich auf 50 % heruntergefahren wird; anschließend wird das Niveau von 50 % über 6 Stunden gehalten, um dann über die nächsten 3 Stunden wieder auf 100 % angehoben zu werden) schmälert die jährliche Stromproduktion um mehr als 18 %. Bei einem KKW mit 1.400 MW entspricht dies einem Verlust von etwa 120 Mio. Euro pro Jahr.
www.itas.kit.edu/downloads/tab-brief/tb047_grue16a.pdf

Mit dem, was zum ausregeln der Lücken bei den Erneuerbaren gebraucht wird hat das nichts zu tun. Man braucht zum Ausregeln in etwa die Funktionalität von einem Gaskraftwerk. Bei den Erneuerbaren hat man ja auch nicht nur das Extrem bei der Flaute sonder zusätzlich noch das gegensätzliche Extrem beim Überschuss. Beide Exteme können im täglichen Wechsel und oder auch im wöchentlichen Wechsel auftreten. Das heißt auch, man muss die regelbare Zusatzenergie regelmäßig abschalten können.

Beim AKW praktisch nicht möglich:

Für den Zyklus Nennlast-Nulllast(heiß)-Nennlast (100-0-100) wird 400-mal als zulässig angegeben. Bei einer Lebensdauer des Kraftwerks von 40 Jahren entspräche dies zehn dieser Vorgänge pro Jahr
www.itas.kit.edu/downloads/tab-brief/tb047_grue16a.pdf


Mag ja sein, dass im oberen Bereich wesentlich öfter geregelt werden kann:

Beispielsweise sind deutsche KKW für 100.000 Zyklen der Lastabsenkung von 100 auf 80 % und zurück ausgelegt (100-80-100).
www.itas.kit.edu/downloads/tab-brief/tb047_grue16a.pdf

Das bringt aber praktisch keinen Gewinn.

Unterm Strich, mit jeder Regelung verringert sich die Lebensdauer des AKW. Und stärker man runter regelt, um so stärker verringert sich bei dem Schritt die Lebensdauer. Ich bin einmal gespannt, ob wir dieses Jahr noch einen Lastfolgebetrieb bei einem französischen AKW sehen werden. Das kann man ja mitverfolgen. Ich könnte mir vorstellen, dass die sich das mit den maroden Kisten nicht mehr trauen. Bei uns hat man sich ja offensichtlich auch nicht mehr getraut.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Energiesicherheit 02 Dez 2022 15:20 #112758

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2159
  • Dank erhalten: 486
Pferdefuss...
irgendwie nervig mit dir..... :lol:

A priori kann man hier nachlesen, dass ich grundsätzlich für Erneuerbare in Kombination mit Gaskraftwerken bin, und diese Kombi für die beste Zwischenlösung halte.

Nun argumentierst du dazwischen... ja aber GKW lassen sich schneller Regeln (übrigens ca. 12%/min). Gut und schön, (KKW übrigens zwischen 3.6% und max 10%) wir führen den Diskuss allerdings weil wir ein Problem haben Gas in ausreichender Menge und zu einem akzeptablen Preis zu beschaffen. (Erschwerend kommt hinzu, da dies ein Umweltthread ist, der beachten sollte, Flüssiggas vs.Piplinegas, dass LNG wesentlich umweltschädlicher ist... ganze 5% werden schon bei der Produktion abgefakelt etc..etc..)

Zwischenlösung - Vergleich LNG(Schiefergas)/Erdgas .. und um was es wirklich geht.

Bei der Nutzung von Schiefergas gehen die Emissionswerte hingegen, abhängig von den ermittelten Methanverlusten stark auseinander. Während manche Studien keinen großen Unterschied zu konventionell gefördertem Erdgas sehen, kommen andere zu dem Ergebnis, dass die Gasverluste während der Förderung deutlich höher als bei der konventionellen Förderung liegen können, womit die Klimabilanz deutlich schlechter ausfällt. Über einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet liegen damit die Treibhausgasemissionen von Gaskraftwerken auf dem gleichen Niveau wie bei Kohlekraftwerken; über 20 Jahre betrachtet sogar um mindestens 20 % bis über 100 % höher.[27]

Grundsätzlich gilt, dass Gaskraftwerke nicht das Potential besitzen, die Treibhausgasemissionen auf ein Niveau abzusenken, das ausreichend wäre, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Dieses Ziel kann nur mit erneuerbaren Energien oder der Kernenergie erreicht werden, da hierfür Emissionsreduktionen von 80 % bis 2050 notwendig sind, die Gaskraftwerke prinzipbedingt nicht erreichen können. Möglich ist hingegen eine begrenzte Emissionsreduktion gegenüber Kohlekraftwerken, wobei abhängig von verschiedenen Variablen wie Wirkungsgrad oder Gasverlusten sowohl ein positiver als ein negativer Effekt erzielt werden kann. Sollte der Umstieg auf die Brückentechnologie Gas den Ausbau von klimafreundlichen Alternativen verzögern, besteht die Gefahr, dass die globale Erwärmung sogar verstärkt wird.[28]


Dann deine ständigen Behauptungen..
KKW nicht regelbar. Nachweislich falsch.
KKW wurden weder in Frankreich noch in BRD im "Lastfolgeverfahren" Betrieben. Nachweislich falsch. Da helfen auch deine Statistiken nicht weiter...

Na klar wäre Gas und zwar das aus der Pipline, die beste Zwischenlösung, im Sinne der Umwelt, es geht aber im Moment darum die Energiesicherheit die bisher bestand kurzfristig aufrechtzuerhalten, und zwar mit dem was wir zur Verfügung haben, bei wesentlich weniger Gas. Jeder weiß, dass es zum absoluten Chaos kommen kann, wenn es zu Blackouts kommt...

Ergo brauchen wir Lösungen und keinesfalles mit "falschen Angaben" gespickte Argumente. KKW sind vorhanden und es ist möglich sie bedingt im Lastfolgeverfahren einzusetzen, um möglichst nicht ins Mittelater katapultiert zu werden. Diese Quelle gerade jetzt nicht zu benutzen wäre fahrlässig. Schau dir mal die Analysen dazu an, was wie schnell auf den Strassen und in den Städten los wäre, hätten wir mit tage- bis wochenlangen Blackouts zu rechnen.

Bis später
Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".
Folgende Benutzer bedankten sich: Arrakai

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Z..

logo

Große Zellgasse 79
85049 Ingolstadt