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Energiesicherheit 29 Sep 2022 10:05 #108242

Dann evtl so?

Ich finde das ein drängendes Thema! Das uns mehr betreffen wird als viele derzeit glauben mögen.

Also ich habe einen Gas Durchlauferhitzer. Für Warmwasser und für die Heizung. Woher soll jetzt unser Gas kommen im nächsten Winter? Dieser Winter könnte evtl. noch mit den Reserven abgedeckt sein. Es sei denn sie fahren die Industrie nicht schnell genug herunter, was uns ebenfalls
betreffen wird, Kurzarbeit.

Die Russen scheiden aus. Schaffen wir es innerhalb eines Jahres eine Infrastruktur aufzubauen die unsere Versorgungssicherheit gewährleistet?
Und bekommen wir überhaupt genug Gas herangekarrt? Sowohl auf der Angebotsseite, als auch logistisch.
Um wieviel teurer wird das anlandende Gas sein? Ein Freund hat jetzt eine Abschlagszahlung Erhöhung von 80 auf 280 Euro bekommen.

Und da ist noch ein wenig russisches Gas dabei…

Kurzer Satz. Ich finde es eine Unverschämtheit wenn sich andere Nationen in unsere Energiesicherheit einmischen. Es geht den Ami nichts an woher Europa seine Energie bezieht!
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 10:47 #108253

Energiesicherheit muss man theoretisch angehen. Durchführen müssen es jedoch Fachkräfte und damit kommt noch ein weiteres Problem auf uns zu, nämlich der zunehmende Fachkräftemangel. Ich habe insgesamt 5 Gasthermen. In einem Gebäude (im Wochenendhaus habe ich zusätzlich noch einen Kaminofen, mit dem man über ein Gebläse einen Teil des Hauses heizen kann), tritt das Problem nicht wirklich auf. Bleiben noch 4 Probleme. Da es sich um Gebäude im Altstadtbereich handelt, die alle um die 400 Jahre alte sind und es sich um denkmalgeschützte Liegenschaften handelt, ist es nur schwer möglich, kurz oder auch mittelfristig auf andere Heizsysteme umzusteigen (wenn überhaupt). Aufgrund des Fachkräftemangels dann auch noch in einer angemessenen Zeit, denn wenn das Gas ausgeht, müssen plötzlich alle auf einmal umsteigen. Der jährliche Service der Heizthermen ist heuer erstmalig nicht mehr möglich, denn die Servicebetriebe sind aufgrund des Fachkräftemangels maßlos überfordert mit ihrer gesamten Arbeit.

Der Fachkräftemangel könnte in diesem Winter schon sehr problematisch werden. Alle meine Gasthermen sind aus einem anderen Jahr und verschieden. Ohne elektronische Einschulung von Fachkräften ist es nich mehr möglich, auftretende Defekte an den Thermen zu beheben. Wenn heuer im Winter eine Therme defekt wird, dann heißt es warm anziehen und geduldig auf eine Fachkraft warte, welche den Defekt behebt. Der Fachkräftemangel wirkt sich bereits auch in vielen anderen Branchen aus. Beim Heizen kann das jedoch blitzartig dramatisch werden. Wenn es draußen -15 Grad hat und die Heizung fällt aus und der Service kommt erst in 14 Tage, dann ist das alles andere als lustig.

Na ja, seit dem Club of Roma 1970 weiß man, dass es so nicht weiter gehen kann. Am wenigsten mit der Energie. Plötzlich wird es eilig. Aber nicht, weil es plötzlich eilt, sondern weil man es 40 Jahre ignorierte. Aber, das würde sofort wieder in die Weltpolitik hineinspielen und das ist kein Thema in diesem Forum.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 10:54 #108254

Fachkräftemangel ist das eine. Aber worauf willst du denn umsteigen?

Unser Strom wird im Energiemix aus 12% ca. aus Gas hergestellt.

Wenn du jetzt Heizlüfter anstatt einer Heizung nutzt, wo soll der Strom dafür herkommen wenn das Gas wegfällt?

Kein Gas bedeutet so schon weniger Strom…

Energieknappheit in einem Industrieland ist tödlich! Das wird uns die nächsten Jahre ganz sicher extrem beschäftigen.

Und bei kommenden Blackouts wird das auch der letzte verstanden haben.

Wenn er merkt, daß man zum kochen Strom braucht.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 11:33 #108260

Gas wird sicher teuer bleiben. Die anscheinend unendlich lange währende Brückentechnologie hat damit jetzt doch noch ein Ende gefunden. Das Lager, das die Brücke immer wieder verlängert hat ist damit außen vor. Bleiben noch zwei Lager. Eines arbeitet auf erneuerbare Energie im intelligenten Netz hin und das Andere auf eine Wiederbelebung der Atomkraft. Letzteres arbeitet inzwischen auch weit unter der Gürtellinie .

So wie es aussieht wird das Gas in diesem Jahr auch reichen. Die Gasspeicher sind ja voll. Probleme dürfte es nur geben, wenn wir einen harten Winter bekommen. Wenn das Gas vorzeitig zu Ende geht und alle anfangen mit Heizlüftern zu heizen, dann wird es halt ab und zu partielle Stromausfälle geben. Immer noch deutlich bequemer, als den Winter unter ständiger Todesangst in einem kalten Keller in der Ukraine zu verbringen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 11:48 #108262

Gas wird sicher teuer bleiben. Die anscheinend unendlich lange währende Brückentechnologie hat damit jetzt doch noch ein Ende gefunden. Das Lager, das die Brücke immer wieder verlängert hat ist damit außen vor. Bleiben noch zwei Lager. Eines arbeitet auf erneuerbare Energie im intelligenten Netz hin und das Andere auf eine Wiederbelebung der Atomkraft. Letzteres arbeitet inzwischen auch weit unter der Gürtellinie .

So wie es aussieht wird das Gas in diesem Jahr auch reichen. Die Gasspeicher sind ja voll. Probleme dürfte es nur geben, wenn wir einen harten Winter bekommen. Wenn das Gas vorzeitig zu Ende geht und alle anfangen mit Heizlüftern zu heizen, dann wird es halt ab und zu partielle Stromausfälle geben. Immer noch deutlich bequemer, als den Winter unter ständiger Todesangst in einem kalten Keller in der Ukraine zu verbringen.


Komm mir nicht mit Solidarität. Wo war denn unsere Solidarität als der Irak angegriffen worden ist und die Menschen sich im Keller verstecken mussten?

OT : Auf einmal ist es ganz klar, daß wir solidarisch sein müssen. Bullshit! Das sind geostrategische und politische Entscheidungen in einem Stellvertreter Krieg zwischen der Nato und den Russen.

Wir sind nur solidarisch wenn uns das nutzt. Wenn uns der Arsch auf Grundeis geht, daß der Russe kommen könnte.OT Ende

Irgendwoher werden wir unsere Energie ja herbekommen müssen.

Das ist ein begrenztes Gut. Angebot und Nachfrage regeln hier den Preis, aber leider auch Spekulanten an der Börse. Der Preis müsste real nicht so hoch sein.


Moderatoren Hinweis
Weltpolitik ist kein Thema im Forum. Bitte in Zukunft beachten. Ich habe den Beitrag durchgestrichen.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 11:57 #108263

Ok sehe ich ein, aber dann streich auch den Passus mit den Ukrainern und dem Keller.

Das hat rein gar nichts mit dem Thema Energiesicherheit zu tun und ist ebenso eine politisch motivierte Aussage.

Danke dafür.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:07 #108264

Ja natürlich, ich habe es durchgestrichen. Jeder sollte selber darauf achten, nicht in die Weltpolitik abzudriften. Das ist gar nicht so leicht. In einer globalisierten Welt hängt natürlich alles zusammen. Und Theorien, wie man Energiesicherheit schafft, gibt es so einige schon lange. Es fehlt dann halt an der Praxis und da spielt die Weltpolitik sehr stark hinein. Aber es hilft nichts. In diesem Forum hat man die Erfahrung gemacht, dass politische Themen sofort exponentiell ausarten. Deshalb diese Regel.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:19 #108266

Komm mir nicht mit Solidarität.

Irgend ein Gauner hat uns ja das Gas abgestellt. Von daher ist es ziemlich egal ob man mit irgendwem solidarisch sein will oder nicht. Jammern tun wir aber auf ziemlich hohem Niveau.


Irgendwoher werden wir unsere Energie ja herbekommen müssen.

Das ist ein begrenztes Gut. Angebot und Nachfrage regeln hier den Preis, aber leider auch Spekulanten an der Börse. Der Preis müsste real nicht so hoch sein.

Wir werden unsere Energie zu dem Preis einkaufen müssen, den alle anderen auch zahlen, die sich nicht in Abhängigkeiten begeben wollten /wollten . Beim Gas ist das dann der reale Preis. Beim Strom wäre das nur ein Bruchteil davon, wenn wir die Erneuerbaren ausgebaut hätten. Der muss aber über die Merit-Order künstlich am Gas festgemacht werden. Wenn der billiger als Gas wäre, dann würden doch alle mit Heizlüftern heizen. Damit wäre aber unser Netz aber derzeit hoffnungslos überfordert. Politiker die vor 4 Wochen noch groß getönt haben, dass sie etwas gegen die Merit-Order unternehmen wollen, fallen deshalb inzwischen auch nur noch durch diesbezügliches extrem lautes Schweigen auf.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:26 #108267

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Komm mir nicht mit Solidarität. Wo war denn unsere Solidarität als der Irak angegriffen worden ist und die Menschen sich im Keller verstecken mussten?


Sehr richtig, aber wir sollen uns jetzt beim winterlichen Frieren mit Zelenskys Modeschauen die er in solchen Zeitschriften wie der Vogue veranstaltet das Herz und mit der heißen Luft von Greta Thunberg die Ohren wärmen, dass ich nicht lache (falls das hier zu weltpolitisch ist kann ich meinen Beitrag in den Witzfaden verschieben, dort haben wir bisher ja ziemlich ungestört über diese Clownshow gelacht).
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:33 #108269

Komm mir nicht mit Solidarität.

Irgend ein Gauner hat uns ja das Gas abgestellt. Von daher ist es ziemlich egal ob man mit irgendwem solidarisch sein will oder nicht. Jammern tun wir aber auf ziemlich hohem Niveau.

Es ist auch ziemlich egal ob wir frieren oder nicht! Wem sollte es denn bitte nutzen dass wir ein Energieproblem haben? Uns ganz sicher nicht. Es nutzt nur denen, die uns mit Energie beliefern werden in Zukunft. Und denen die jetzt teures Gas verkaufen können.

Gazprom Gewinne gehen in die Höhe z.B.. Da kann sich jeder selber über Sinn und Unsinn ein Urteil bilden. Ohne es auszusprechen.

Irgendwoher werden wir unsere Energie ja herbekommen müssen.

Das ist ein begrenztes Gut. Angebot und Nachfrage regeln hier den Preis, aber leider auch Spekulanten an der Börse. Der Preis müsste real nicht so hoch sein.

Wir werden unsere Energie zu dem Preis einkaufen müssen, den alle anderen auch zahlen, die sich nicht in Abhängigkeiten begeben wollten /wollten . Beim Gas ist das dann der reale Preis. Beim Strom wäre das nur ein Bruchteil davon, wenn wir die Erneuerbaren ausgebaut hätten. Der muss aber über die Merit-Order künstlich am Gas festgemacht werden. Wenn der billiger als Gas wäre, dann würden doch alle mit Heizlüftern heizen. Damit wäre aber unser Netz aber derzeit hoffnungslos überfordert. Politiker die vor 4 Wochen noch groß getönt haben, dass sie etwas gegen die Merit-Order unternehmen wollen, fallen deshalb inzwischen auch nur noch durch diesbezügliches extrem lautes Schweigen auf.


Klar haben sich die Vorzeichen jetzt geändert. Vorher konnten wir zumindest noch hoffen Gas aus Russland zu bekommen. Da wurden jetzt aber Fakten geschaffen, daß wir aus der Richtung eben nichts mehr zu erwarten haben!

Woher also soll die Energie kommen. Das ist keineswegs Jammern auf hohem Niveau. Da verkennst du die Lage.
Es geht nicht mal mehr um den Preis, sondern OB wir überhaupt die benötigte Energie heranbekommen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:39 #108271

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Woher also soll die Energie kommen.


Das haben sie eh schon gesagt, vom Islamischen Staat und Al Kaida und solchen Brüdern:



Das Gas in LNG Form per Schiff über den Erdball zu segeln ist zwar auch nicht wirklich umweltfreundlicher als wenn mans durch die Pipeline schickt, und von der Menge her auch nicht zu bewältigen, aber das kommt halt dabei heraus wenn man so einem woken Kindergarten wie bei uns die Entscheidungsgewalt über wichtige Dinge überlässt, das muss das Volk diesen Winter eben auf die kalte Tour lernen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:43 #108273

Das Thema ist „Energiesicherheit.“ Energiesicherheit hat grundsätzlich nur technologischen Hintergrund. Aber die Weltpolitik verschleiert diesen technologischen Hintergrund. Man ist oft der Meinung, vieles ist aus technologischen Gründen nicht machbar. Wäre es jedoch schon, es wird lediglich aus politischen Gründen nicht gemacht. Umgekehrt nimmt oft man an, dass vieles deshalb gemacht wird, weil es technologisch die sinnvollste Variante ist. Ist es jedoch nicht, sondern es ist lediglich aus politischen Gründen die sinnvollste Variante. So ganz ohne Politik wird man das Thema „Energiesicherheit“ nicht abhandeln können. Man sollte lediglich die Zuordnung von „Gut und Böse“ weglassen.
Das heißt also: Die kurzfristigen Probleme, die Europa mit der Energieversorgung hat, sind nicht technologisch, sondern politisch. Egal, wer da jetzt die Guten und wer die Bösen sind. Langfristig ist die Energieversorgung eine technologische Angelegenheit, welche auch die Politik nicht verändern kann. Dazu das Beispiel eines EU-Abgeordneten, der gesagt hat: „Wenn die kirchhoffschen Gesetzte uns im Weg stehen, dann ändern wir diese Gesetze, denn wir haben die Gesetzeshoheit“.

Also, es ist schon wichtig, zu unterscheiden, was technologisch machbar ist, jedoch aus politischen Gründen nicht gemacht wird und was aus politischen Gründen gemacht wird, obwohl es technologisch nicht sinnvoll ist. Unabhängig davon, welche Politiker oder Wirtschaftssysteme die guten und welche die bösen sind.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:50 #108274

Das Thema ist „Energiesicherheit.“ Energiesicherheit hat grundsätzlich nur technologischen Hintergrund. Aber die Weltpolitik verschleiert diesen technologischen Hintergrund. Man ist oft der Meinung, vieles ist aus technologischen Gründen nicht machbar. Wäre es jedoch schon, es ist lediglich aus politischen Gründen nicht machbar. Umgekehrt nimmt oft man an, dass vieles deshalb gemacht wird, weil es technologisch die sinnvollste Variante ist. Ist es jedoch nicht, sondern es ist aus politischen Gründen die sinnvollste Variante. So ganz ohne Politik wird man das Thema „Energiesicherheit“ nicht abhandeln können. Man sollte lediglich die Zuordnung von „Gut und Böse“ weglassen.
Das heißt also: Die kurzfristigen Probleme, die Europa mit der Energieversorgung hat, sind nicht technologisch, sondern politisch. Egal, wer da jetzt die Guten und wer die Bösen sind. Langfristig ist die Energieversorgung eine technologische Angelegenheit, welche auch die Politik nicht verändern kann. Dazu das Beispiel eines EU-Abgeordneten, der gesagt hat: „Wenn die kirchhoffschen Gesetzte uns im Weg stehen, dann ändern wir diese Gesetze, denn wir haben die Gesetzeshoheit“.

Also, es ist schon wichtig, zu entscheiden, was technologisch machbar ist, jedoch aus politischen Gründen nicht gemacht wird und was aus politischen Gründen gemacht wird, obwohl es technologisch nicht sinnvoll ist. Unabhängig davon, welche Politiker oder Wirtschaftssysteme die guten und welche die bösen sind.
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Es ist kein technologisches Problem vor dem wir stehen. Wir haben die Technologien auf erneuerbare umzusteigen. Das braucht aber Zeit.
Wieviel wir Kohle abdecken könnten wäre noch eine Frage. Bei den zugemachten Zechen.

Naja werden ja evtl bald Leute ohne Job dastehen, die können dann wieder unter Tage arbeiten…

Im Moment ist es ein Angebots und Nachfrage Problem. Und zusätzlich eben noch ein logistisches Problem.
Da kommt was extrem unkalkulierbares Risiko auf uns zu!

Frieren ist das eine. Was bedeutet das für den Wirtschaftsstandort Europa? Düstere Aussichten.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 12:54 #108275

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Es ist kein technologisches Problem vor dem wir stehen. Wir haben die Technologien auf erneuerbare umzusteigen.


Ich fürchte nicht, die erneuerbaren Energien haben sich als Scam entpuppt.

Also, es ist schon wichtig, zu entscheiden, was technologisch machbar ist, jedoch aus politischen Gründen nicht gemacht wird und was aus politischen Gründen gemacht wird, obwohl es technologisch nicht sinnvoll ist. Unabhängig davon, welche Politiker oder Wirtschaftssysteme die guten und die bösen sind.


Die Lösung dafür wäre einfach. Energie gibt es ja genug, und auch die Kanäle diese Energie so zu verteilen dass sie dort ankommt wo man sie benötigt gab es bis vor Kurzem auch noch ausreichend. Da die Pipeline nun aber kaputt ist bleibt als realistische Lösung nur noch die Kernkraft, die in Friedenszeiten zwar die sauberste Energieform wäre, aber wenn gerade Weltkrieg ist muss man sich halt auch überlegen ob man dort einen Treffer riskieren will. Technisch betrachtet bräuchten wir also Frieden oder zumindest Neutralität, aber da bei uns schon zu viel in den Krieg investiert wurde ist das wiederum politisch nicht machbar.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:06 #108277

Es ist kein technologisches Problem vor dem wir stehen. Wir haben die Technologien auf erneuerbare umzusteigen.


Ich fürchte nicht, die erneuerbaren Energien haben sich als Scam entpuppt.

Also, es ist schon wichtig, zu entscheiden, was technologisch machbar ist, jedoch aus politischen Gründen nicht gemacht wird und was aus politischen Gründen gemacht wird, obwohl es technologisch nicht sinnvoll ist. Unabhängig davon, welche Politiker oder Wirtschaftssysteme die guten und die bösen sind.


Die Lösung dafür wäre einfach. Energie gibt es ja genug, und auch die Kanäle diese Energie so zu verteilen dass sie dort ankommt wo man sie benötigt gab es bis vor Kurzem auch noch ausreichend. Da die Pipeline nun aber kaputt ist bleibt als realistische Lösung nur noch die Kernkraft, die in Friedenszeiten zwar die sauberste Energieform wäre, aber wenn gerade Weltkrieg ist muss man sich halt auch überlegen ob man dort einen Treffer riskieren will. Technisch betrachtet bräuchten wir also Frieden, aber da bei uns schon zu viel in den Krieg investiert wurde ist das wiederum politisch nicht machbar.


Bitte nicht ins politische Abdriften. Würde den Thread gerne erhalten.

Atomkraft ist eben auch in Friedenszeiten ein Risiko. Aber vielmehr ist der Abfall eben ein Problem. Wohin mit dem Dreck?
Wurde schon eine Lagerstätte gefunden?

Wir brauchen schnelle Lösungen. Und da werden die Grünen bald beschließen, daß wir den Kohleanteil erhöhen müssen… Da betätige ich mich mal Hellseherisch ;).

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:10 #108278

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Moin badhofer,
erstmal Danke für deine klare Aussage im gesperrten Thread und dass du hier entsprechend beidseits eingegriffen hast.

Energiesicherheit
Im Moment gibt es in nur wenigen Bereichen noch soetwas wie Sicherheit.
Sicher ist, dass der Begriff E-Sicherheit seit kurzem nur noch als Begriff existiert und es eine unabsehbare Zeitspanne lang so bleiben wird.

Natürlich könnte man zB. diskutieren, warum Jahrzehnte lang nicht wirklich etwas unternommen wurde Alternativen umzusetzen und schlussendlich Politikern, zuständigen Behörden und Institutionen die Schuld zuweisen. Das wäre mM. jedoch eine Analyse die in die falsche Richtung führte, an den eigentlichen Problemen und Gegebenheiten, die zur heutigen Situation beitrugen vorbei...

Nicht nur deshalb würde ich anraten, sich hier a priori mit evtl. Lösungen zu beschäftigen, zB. solche die jeder Einzelne umsetzen kann.

Wie auch immer, es sieht nicht gut aus... in vieler Hinsicht.
Bereiten wir uns drauf vor...

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:14 #108280

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Atomkraft ist eben auch in Friedenszeiten ein Risiko. Aber vielmehr ist der Abfall eben ein Problem. Wohin mit dem Dreck?
Wurde schon eine Lagerstätte gefunden?


A-Kraft ist eine der "saubersten" alten Energiequellen. Rechnerisch... Seufz..

NG Z.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:14 #108281

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Atomkraft ist eben auch in Friedenszeiten ein Risiko. Aber vielmehr ist der Abfall eben ein Problem. Wohin mit dem Dreck?
Wurde schon eine Lagerstätte gefunden?


Das gibt es schon lange:

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:19 #108282

Atomkraft ist eben auch in Friedenszeiten ein Risiko. Aber vielmehr ist der Abfall eben ein Problem. Wohin mit dem Dreck?
Wurde schon eine Lagerstätte gefunden?


A-Kraft ist eine der "saubersten" alten Energiequellen. Rechnerisch... Seufz..

NG Z.


Ne sorry, das sehe ich anders.

Erzähl das mal den Curies, den Leuten in Fukushima, den Leuten in Hiroshima, wie sauber diese Energieform doch ist.

Zieh mal in die Nähe eines A-Kraftwerks. Mal schauen ob dein Grund und Boden dort dann da steigen werden im Preis, weil du neben einer “sauberen” Energiequelle lebst.

Ach ja, es ist zusätzlich noch eine der teuersten Arten Strom zu produzieren.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:27 #108283

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Erzähl das mal den Curies


Die Curies waren ja die Ersten die damit hantiert haben, weshalb sie am Anfang gar nicht wussten was sie taten, aber nach der Logik könnte man auch gegen die Erfindung des Rads sein da es auch schon Leute gab die von Rädern überrollt wurden.

den Leuten in Fukushima


In Fukushima ist eh nichts passiert, Enol Musk ist sogar extra hingefahren um Gemüse das dort gewachsen ist zu essen und hat damit auch eine große Show auf Twitter gemacht um diesen Mythos ein für alle Mal zu debunken.

den Leuten in Hiroshima


Das ist überhaupt das schlechteste Argument, denn eine Atombombe der ersten Generation die absichtlich zur Explosion gebracht wird sagt nichts über das Risiko eines friedlichen Reaktors der aktuellen Generation aus.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:35 #108284

aber nach der Logik könnte man auch gegen die Erfindung des Rads sein da es auch schon Leute gab die von Rädern überrollt wurden.

Das kann man nicht wirklich vergleichen, denn jede Generation wird von seinen eigenen Rädern überrollt. Wenn diese Generation das nicht will, kann sie das abstellen. Aber, wenn hundert zukünftige Generationen von unseren Rädern überrollt werden, dann können sie das nicht abstellen.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:36 #108285

Es ist auch ziemlich egal ob wir frieren oder nicht! Wem sollte es denn bitte nutzen dass wir ein Energieproblem haben? Uns ganz sicher nicht. Es nutzt nur denen, die uns mit Energie beliefern werden in Zukunft. Und denen die jetzt teures Gas verkaufen können.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass bei uns wer frieren wird. Ich hab die heutige Pressekonferenz leider verpasst, aber ich habe gehört, gerade ist ein Rettungsschirm von 200 Milliarden verkündet worden ist. Der Gaspreis wird aber schon noch runter gehen. Aber halt auf ein breit gefächertes Normalniveau. Auf einen exklusiven Vertrag auf Köderniveau wird sich wohl keiner mehr einlassen. Das da ein Haken mitgeliefert werden kann, dürfte inzwischen jeder gemerkt haben. Erdgas dürfte jetzt eh zum Auslaufmodell werden.

Woher also soll die Energie kommen. Das ist keineswegs Jammern auf hohem Niveau. Da verkennst du die Lage.
Es geht nicht mal mehr um den Preis, sondern OB wir überhaupt die benötigte Energie heranbekommen.

Wie gesagt, die Gasspeicher sind voll und nächstes Jahr dürfte sich die Lage deutlich entspannen. Dann dürfte auch wieder genug Gas zur Verfügung stehen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dann endlich zu einem deutlich beschleunigten Netzausbau kommt, damit man endlich einmal den Strompreis vom Gaspreis abkoppeln kann. Den Strompreis könnte man dann drastisch senken.

Erzähl das mal den Curies, den Leuten in Fukushima, den Leuten in Hiroshima, wie sauber diese Energieform doch ist.

So weit brauchst Du gar nicht zu gehen: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bayern...fc-9011-cd2fafa8d7ce Die Auswirkungen sind halt enorm. Und mit jedem zusätzlichen AKW steigt die Wahrscheinlickeit für einen neuen Unfall. Egal wo es steht, es trifft dann im Prinzip jeden in irgend einer Weise.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:38 #108286

“Beispiel: Die Annahme, dass Unfälle extrem selten seien. "In jeder Dekade seit den 1970er-Jahren gab es schwere Unfälle und eine Vielzahl kleiner Zwischenfälle", so Ben Wealer, Leitautor der Studie. "Kernkraft ist derart risikobehaftet, dass Kernkraftwerke nirgendwo versichert werden können." Die Kosten der Katastrophen von Fukushima oder Tschernobyl hat die Gesellschaft bezahlt. Ein Super-GAU verursacht Schäden von bis zu 430 Milliarden Euro; das entspricht etwa dem gesamten deutschen Bundeshaushalt.

Die großen AKW-Bauer wie Westinghouse in den USA und Framatome beziehungsweise Areva in Frankreich sind pleite. Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville wandelte sich vom Vorzeigeprojekt zum Albtraum Frankreichs. Bei der Planung Anfang der 2000er-Jahre wurden die Kosten des Reaktors auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Inbetriebnahme war für 2012 geplant. Nach unzähligen Schwierigkeiten und ständigen Verzögerungen heißt es jetzt, dass das Werk 2023 ans Netz gehen wird. Bis dahin könnten sich die Kosten laut einem Bericht des französischen Rechnungshofs auf 19,1 Milliarden Euro erhöhen. Nur wenige Staaten weltweit bauten deswegen neue Atomkraftwerke, sagt DIW-Energieökonomin Kemfert. Es gehe dabei nicht nur um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern gleichzeitig um die Sicherung von Macht: "Atomenergie birgt auch die Gefahr der militärischen Waffen, was man nicht verschweigen darf, und sie hat eher eine Machtkomponente, die die Erneuerbaren Energien nicht haben."“

Auf einem Massenmedium, ARD gefunden.

A-Kraft ist keine Zukunftsenergie in die man investieren sollte!

Meine Meinung.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:46 #108287

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Das kann man nicht wirklich vergleichen, denn jede Generation wird von seinen eigenen Rädern überrollt. Wenn diese Generation das nicht will, kann sie das abstellen. Aber, wenn hundert zukünftige Generationen von unseren Rädern überrollt werden, dann können sie das nicht abstellen.


Die Angst vor Rädern ist ein politisches Argument, die Atomkraft habe ich ja als technisches Argument gebracht. Wenn's nicht um die technische sondern die politische Perspektive geht sehe ich das sehr geredpillt und glaube dass wir uns inmitten eines historischen Darwin Awards befinden der auf dem besten Weg ist zombieapokalyptische Ausmaße anzunehmen.

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:49 #108288

Das kann man nicht wirklich vergleichen, denn jede Generation wird von seinen eigenen Rädern überrollt. Wenn diese Generation das nicht will, kann sie das abstellen. Aber, wenn hundert zukünftige Generationen von unseren Rädern überrollt werden, dann können sie das nicht abstellen.


Die Angst vor Rädern ist ein politisches Argument, die Atomkraft habe ich ja als technisches Argument gebracht. Wenn's nicht um die technische sondern die politische Perspektive geht sehe ich das sehr geredpillt und glaube dass wir uns inmitten eines historischen Darwin Awards befinden der auf dem besten Weg ist zombieapokalyptische Ausmaße anzunehmen.


Wir müssen gar nicht ideologisch diskutieren.

“Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet so bis zu 42,2 Cent. Die Windenergie liegt hingegen nur bei etwa 8,1 Cent/kWh.”

Ist das nicht Argument genug?

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 13:58 #108289

. . und glaube dass wir uns inmitten eines historischen Darwin Awards befinden der auf dem besten Weg ist zombieapokalyptische Ausmaße anzunehmen.

In meinem grenzenlosen Glauben an die Menschheit würde ich das so deuten: "Der Weg ins Paradies führt durch die Hölle"
.
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Energiesicherheit 29 Sep 2022 14:00 #108290

“Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet so bis zu 42,2 Cent. Die Windenergie liegt hingegen nur bei etwa 8,1 Cent/kWh.”
Ist das nicht Argument genug?

Nein.

Das wäre es wenn Sonne und Wind sicher dann zur Verfügung stünde wenn Er/Sie gebraucht wird.
Zur Energiesicherheit göhört ubedingt eine Energiequelle die im Fall einer Dunkelflaute den Bedarf vollständig decken kann.

Das heist nicht das das Atomstrom sein muss, das heist nur das obige Argumentation etwas zu kurz und einseitig ist.
assume good faith

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Energiesicherheit 29 Sep 2022 14:01 #108291

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Ist das nicht Argument genug?


Warum soll das ein Argument sein wenn sich irgendwelche Ökofuzzis irgendwelche "gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten" zusammenreimen, die drehen sich das natürlich so hin wie sie's brauchen um ihr eigenes Produkt besser dastehen zu lassen als es am freien Markt tatsächlich dasteht:

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen.


Das kann gar nichts, aber selbst wenn man ihnen die Behauptungen zum "wahren Preis" unkritisch abkauft muss man in der Angelegenheit

Die Windenergie liegt hingegen nur


auch fragen wie viel Energie pro Quadratmeter sie liefert und ob man überhaupt den Platz hat den Bedarf damit abzudecken, was aber so weit ich weiß kein seriöser Mensch behauptet.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 14:02 #108293

“Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet so bis zu 42,2 Cent. Die Windenergie liegt hingegen nur bei etwa 8,1 Cent/kWh.”
Ist das nicht Argument genug?

Nein.

Das wäre es wenn Sonne und Wind sicher dann zur Verfügung stünde wenn Er/Sie gebraucht wird.
Zur Energiesicherheit göhört ubedingt eine Energiequelle die im Fall einer Dunkelflaute den Bedarf vollständig decken kann.

Das heist nicht das das Atomstrom sein muss, das heist nur das obige Argumentation etwas zu kurz und einseitig ist.


Absolut richtig!

Aber das kann man miit Wasserstoff lösen.

Einen Überschuss an Energie produzieren daraus H2 über Elekrolyse herstellen, der dann in den alten Gaskraftwerken wirklich sauber verstromt wird., bei Bedarf.
Abfallprodukt : Wasser!

Darauf, da bin ich mir sicher, wird es auch in Zukunft hinauslaufen. Ohne Hellseherisch tätig zu werden.

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Letzte Änderung: von Materieraum.

Energiesicherheit 29 Sep 2022 14:24 #108299

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Ne sorry, das sehe ich anders.

x. Erzähl das mal den Curies, den Leuten in Fukushima, den Leuten in Hiroshima, wie sauber diese Energieform doch ist.

y Zieh mal in die Nähe eines A-Kraftwerks. Mal schauen ob dein Grund und Boden dort dann da steigen werden im Preis, weil du neben einer “sauberen” Energiequelle lebst.

Ach ja, es ist zusätzlich noch eine der teuersten Arten Strom zu produzieren.


Kein Problem.

x Auto ist nicht gleich Auto.
A kommt es a priori auf den sachgemäßen Umgang an.
B auf die Qualität und damit verbundenen Sicherheitsaspekte des Fahrzeugs.
C In Fukushima kam es aus Gründen schlechter Planung und damit im späteren Betrieb einhergehend, durch von vornherein vermeidbare Sicherheitslücken zum Unglück.
In Hiroshima und übrigens auch Nagasaki, können wir durchaus von "unsachgemäßen Umgang" reden, um nicht politisch zu werden.
Auch Tschernobyl wäre vermeidbar gewesen, wenn man bei der Überprüfung des Reaktors, die Sicherheitsvorschriften beachtet hätte.

Das Hauptrisiko besteht und entsteht somit, durch einen nicht sachgemäßen Umgang mit der A-Kraft.
Ich kenne keinen Reaktor der aus unbekannten Gründen hochgegangen wäre, oder bei dem nicht dumme Fehler gemacht wurden.
Das A-Kraft zudem die sauberste E-Quelle ist, lässt sich belegen.

y Denke mal zB. über den hochgiftigen Schrott nach, den Windkrafträder hinterlassen und während Laufzeit zudem an die Natur abgeben. Von den Veränderungen des Micro-Klimas vor Ort und den Schäden die sie innerhalb der Vogelwelt verursachen, der unterschwelligen Lärmbelästigung der Psyche der Anwohner und der Verschandelung unserer natürlichen Umgebung, mal abgesehen. Ergo sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Leute mM. eher bereit in der Nähe eines AKW zu leben, als in der Nähe solcher WKA.
Was würdest du wählen wenn du dich zwischen beiden entscheiden müsstest. Bedenke zudem wieviel weniger Betriebsfläche je bei gleicher Leistung anfallen.

Geld Geld Geld, wieviel Geld auch immer, ein sauberer Planet ist mir wichtiger als Geld und ich denke, dass man nicht in Armut leben müsste, nur um eine saubere E-Quelle zu betreiben. Zudem sollte die A-Kraft nicht durch Privatunternehmer betrieben werden... etc etc..etc..

A-Kraft ist beherrschbar, hingegen die U-Verschmutzung, die wir durch den Gebrauch anderer E-Quellen verursacht haben, schon nicht mehr!

Wie auch immer... ich sage nicht AKW für immer, aber zumindest solange bis wir "ein Stück weiter" sind.
Ich habe sehr lange Zeit ähnlich wie du gedacht, bis ich mich eingelesen und tiefer informiert, nachgerechnet habe... und zu einem anderen Schluss kam.
Ich sag das nicht wegen dir...

LG Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

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