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Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 16:44 #92742

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Letztlich müssen alle an einem Strang ziehen, sonst wird das eh nichts.

Genau das ist das Problem. Hat das irgendwer schon erlebt?

Die Utopisten sterben halt nie aus . Das war bereits beim Sozialismus / Kommunismus so. Zig mal probiert, immer ist es schief gegangen, Millionen Menschen wurden dafür umgebracht. Doch der Glaube daran ist ungebrochen. Das finde ich, hat schon religiöse Züge.

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Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 17:01 #92744

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Schlumpfi schrieb:
Meereseis-Ausdehnung. Auch wenn es Klimahysterikern nicht gefällt, das das Eis mit einer Gesamtfläche zwischen 4,7 und 4,9 Millionen Quadratkilometern zur Zeit des sommerlichen Minimums zeigt sich erstaunlich stabil. Die rote Kurve zeigt den höchsten Wert im sommerlichen Minimum seit Jahren.
&
Man sollte die Natur nicht unterschätzen. Sie überlebt Meteroiteneinschläge, Vulkanausbrüche, Tsunamis und Erdbeben. Tiere und Menschen können sich anpassen. Es gab auf der Erde schon immer Eiszeiten und Warmzeiten. Die derzeitige Überbevölkerung des Menschen ist natürlich ein Problem.


Ergänzung zur Grafik/dieselbe Quelle
Bis zum derzeitigen Ende der Schmelzsaison am 12. September 2021 schrumpfte die arktische Meereisdecke auf eine Gesamtfläche von 4,81 Millionen Quadratkilometer. Das waren 1,54 Millionen Quadratkilometer mehr als im bisherigen Negativrekord-Jahr 2012. Damals erfassten die Forschungssatelliten eine Restfläche von 3,27 Millionen Quadratkilometern. Das arktische Meereisminimum 2021 reiht sich somit auf Platz 12 der Negativliste für die Absolutwerte ein.

Wir leben in einer Warmzeit. Seit knapp 20 000 Jahren ist die letzte Eiszeit vorbei, der Meeresspiegel war ca. 80m niedriger usw.
Nachdem ich den IPCC Bericht 2021 gelesen habe, scheint mir die Menschen gemachte Beschleunigung des Prozesses Klimaerwärmung kaum aufhaltbar ABER NÖTIG! MIT ALLEN MITTELN!
Glaubst du denn - wirklich - dass die Industrialisierung/seit Dampfmaschine - das diese Wechselwirkungen bedeutungslos sind/bist du Meteorologe/auf welche paper stützt du dich?

Ich frage dich direkt: Willst du mir verklickern, dass ich (wir alle) verar.... werden? Deiner Meinung nach? So verstehe ich dich ("war alles schon immer so")
Mondlicht

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 17:21 #92746

Letztlich müssen alle an einem Strang ziehen, sonst wird das eh nichts.

Genau das ist das Problem. Hat das irgendwer schon erlebt?


Es gibt für alles ein erstes mal. Europa z.B. hat vorher noch nie 76 Jahre am Stück ohne Krieg erlebt. Neuerdings aber schon, das erste mal in der Geschichte. Geht doch cool). Böse Zungen nennen das einen Nachteil: Mit regelmäßigen großen Kriegen überall gäbe es für die Überlebenden kein Problem mit globaler Überbevölkerung.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 17:59 #92748

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Solarenergie ist inzwischen wettbewerbsfähig.


Na dann Prima. Können wir das EEG ja abschaffen. Ich bin gespannt was im Winter zwischen 16 Uhr und 8 Uhr rauskommt. Meine Gasanlage läuft auch da!:P

Der Solardeckel ist für unsere Solarentwickler allerdings praktisch tödlich ausgegangen.


Irgendwie widersprichst Du Dir selbst, wenn du fehlende Förderung bemängelst. Also doch nicht wettbewerbsfähig.

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Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 18:33 #92750

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Und von wo das Wasser kommt, das dürfte egal sein.

Das ist albern. Starkregen ist kein Tsunami. Und wenn in ehmaligen Flussdelta gebaut wird, kann es sein, dass der Fluss in sein ursprüngliches Flussbett fließt.
Dichte Besiedlung und Versiegelung von Flächen sowie Begradigungen von Flüssen sind die Ursachen. Flüsse sind bei Regen schon immer über die Ufer getreten, das ist nichts Neues. Wer Wetter mit Klima verwechselt, bzw die Begriffe nicht kennt hat ein Problem.

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Klimawandel - generell - Studien 21 Sep 2021 19:02 #92754

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Meereseis-Ausdehnung. Auch wenn es Klimahysterikern nicht gefällt, das das Eis mit einer Gesamtfläche zwischen 4,7 und 4,9 Millionen Quadratkilometern zur Zeit des sommerlichen Minimums zeigt sich erstaunlich stabil. Die rote Kurve zeigt den höchsten Wert im sommerlichen Minimum seit Jahren.


Was Klimahysteriker dazu sagen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, was die Wissenschaft dazu sagt. Die sagt, dass das, was Du zeigst, leider gar kein Argument gegen den menschengemachten Klimawandel ist, sondern eins dafür. Eigentlich bringen die, die das nicht glauben, sonst immer die Eisausdehnung des Meereises um die Antarktis herum, weil da echte Zuwächse in der Fläche sind, während in der Arktis, wie hier schon richtig angeführt, über die Jahre gemittelt ein Schwund festzustellen ist. Der auch noch viel größer ist als der Zuwachs in der Antarktis. Die Grafik aus Deiner Quelle dazu:



Entscheidend ist aber eh nicht die Fläche, sondern die Masse. Guck mal bei Deiner Quelle, wie die Meereisbedeckung festgestellt wird. Wenn durch Strömungen im Meer und der Luft die Fläche weiter auseinandergetrieben wird, gilt das immer noch lange als Eisbedeckung ohne dass sich die Masse des Eises erhöht hat. Genau das passiert, wie auch schon hier angeführt, und die Ursachen sind durch den menschengemachten Klimawandel geänderte Strömungen und Wassertemperaturen.

Geophysical constraints on the Antarctic sea ice cover

Der Artikel ist hinter einer Paywall, aber das Manuskript kann vollständig eingesehen werden. Es geht um die Antarktis, weil da reale Flächenzuwächse sind.

Ein gegenläufiger Effekt bezogen auf die Energie ist die durch eine größere Eisfläche erhöhte Albedo, aber das ist nicht signifikant bezogen auf die globale Erwärmung. Auch gibt es Gletscher, die temporär wachsen, aber auch das ist ein bekannter, normaler, teils periodisch zu beobachtender durch Strömungsänderungen hervorgerufener Effekt.

Noch entscheidender ist jedoch das Abschmelzen des Landeises. Denn das geht voll in den Meeresspiegelanstieg ein, im Gegensatz zum Meereis. Zusammengefasst: Nur die Fläche des Meereises der Arktis zu betrachten, ist zu kurz gesprungen.
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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 06:13 #92794

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Ich weiß nur, was die Wissenschaft dazu sagt. Die sagt, dass das, was Du zeigst, leider gar kein Argument gegen den menschengemachten Klimawandel ist, sondern eins dafür.

Ich kann der Grafik nichts "Menschengemachtes" entnehmen. Du solltest, wenn Du eine Grafik diskutieren möchtest, keine unbelegten Annahmen hinein interpretieren. Das gibt die Grafik nicht her.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 06:22 #92795

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Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Methan ist besorgniserregend, da es einen übergroßen Einfluss auf das Klima hat. Das Gas macht einen winzigen Bruchteil unserer Atmosphäre aus – der CO2-Gehalt ist mehr als 200-mal höher. Aber in den ersten 20 Jahren nach der Freisetzung ist Methan etwa 80-mal stärker als CO2 beim Einfangen von Wärme in der Erdatmosphäre. Es wird auch viel schneller abgebaut als CO2, mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa einem Jahrzehnt, verglichen mit Jahrhunderten für CO2. Dies bedeutet, dass die Eindämmung der Methanemissionen kurzfristig Abhilfe schaffen könnte, während Regierungen und Unternehmen den schwierigeren Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberer Energie verhandeln.


Deshalb sollte man auf den Bau und Betrieb sogenannter "Biogasanlagen" verzichten. Bei Biogasanlagen können nennenswerte Mengen von Methan (dem Hauptbestandteil des Biogases) entweichen, und zwar nicht nur durch Leckagen, sondern durch den Methanschlupf gewisser Anlagenkomponenten. Denn ein nicht unerheblicher Anteil, durchschnittlich etwa 5 %, des in Biogasanlagen produzierten Methans entweicht unkontrolliert in die Atmosphäre [1]

Der geschätzte Gesamtverlust beläuft sich jährlich auf etwa 300.000 t Methan, was wiederum 7,5 Mio. t CO2-Äquivalenten entspricht. In der Summe sind dies etwa 0,8 % der jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands im Jahr 2015. Dazu können noch Emissionen aus Betriebsstörungen (wie Ansprechen von Überdrucksicherungen) oder der Instandhaltung (wie Öffnung von Gärbehältern, Entfernen von Sedimenten aus Gärbehältern) hinzukommen. Für eine ökobilanzierende Betrachtung müssen insbesondere auch noch die klimarelevanten Emissionen durch die eigens für den Betrieb von Biogasanlagen angebauten Substrate (Energiepflanzen wie Mais) hinzugerechnet werden, einschließlich der Emissionen aus direkter Landnutzungsänderung (durch Nutzung bisher stillgelegter Agrarflächen für den Anbau von Energiepflanzen) und indirekter Landnutzungsänderung (durch die Verdrängung von Nutzpflanzen durch den Anbau von Energiepflanzen). Damit können Biogasanlagen in der Gesamtbetrachtung sogar eine negative Klimabilanz aufweisen, d. h. mehr Emissionen an klimaschädlichen Gasen verursachen als einsparen, was mit dem Sinn ihrer Förderung über das EEG, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, unvereinbar ist.

[1} Umweltbundesamt (Hrsg.): Bioenergie - Datengrundlagen für die Statistik der erneuerbaren Energien und Emissionsbilanzierung. Ergebnisbericht zum Workshop vom Juli 2011,

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 07:14 #92798

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Ich weiß nur, was die Wissenschaft dazu sagt. Die sagt, dass das, was Du zeigst, leider gar kein Argument gegen den menschengemachten Klimawandel ist, sondern eins dafür.

Ich kann der Grafik nichts "Menschengemachtes" entnehmen. Du solltest, wenn Du eine Grafik diskutieren möchtest, keine unbelegten Annahmen hinein interpretieren. Das gibt die Grafik nicht her.

Die von Dir gebrachte Grafik gibt in der Tat nicht her, was Du hineininterpretiert hast. Du hast geschrieben, dass das Meereis sich erstaunlich stabil hält. Ich habe geschrieben und begründet, warum das nicht so ist. In der von Dir gebrachten Arktis schrumpft die Meereisfläche, und dort, wo sie tatsächlich wächst, sind geänderte Strömungen und Wassertemperaturen Ursache. Diese Änderungen bedeuten nicht mehr Masse und kommen von mehr Energie, die am Boden ankommt. Die wird gemessen auf verschiedene Weise. Die Messungen sind spektroskopisch, daher kann man den Anteil der Gegenstrahlung vom CO2 kommend identifizieren - es ist der mit Abstand größte Anteil. Zudem misst man einen steigenden CO2 Gehalt in der Atmosphäre und kann durch weitere Analysen belegen, dass die Erhöhung des Gehaltes durch menschengemachte Emissionen kommt. Das ist durch diverse Studien belegt. Keine Interpretation.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 07:32 #92803

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Ich habe geschrieben und begründet, warum das nicht so ist. In der von Dir gebrachten Arktis schrumpft die Meereisfläche, und dort, wo sie tatsächlich wächst, sind geänderte Strömungen und Wassertemperaturen Ursache.


Alles Klar, wenn die Fläche wächst sind es "geänderte Strömungen und Wassertemperaturen", wenn sie sich verkleinert "Menschengemacht". Man kann es sich zurechtbiegen, wie man es grade braucht, oder?

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 07:40 #92804

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Ich frage dich direkt: Willst du mir verklickern, dass ich (wir alle) verar.... werden? Deiner Meinung nach? So verstehe ich dich ("war alles schon immer so")
Mondlicht


Die neue Klimabewegung frappiert mit der beständig wiederholten Aussage, dass sie selbst nichts zum Thema beizutragen habe und nur eines fordere, nämlich, der Wissenschaft zu folgen: „Unite behind the Science!“ DIE Wissenschaft produziert aber jährlich viele tausende Arbeiten zu den verschiedensten Aspekten rund ums Klima. Die IPCC-Datenbank umfasst 31 Klimamodelle mit 1.184 Szenarien. Wenn alles geklärt ist, wozu dann diese emsig betriebene, ständig wachsende Forschung? Von all der Forschung nehmen die Aktivisten nur einen verschwindend geringen Ausschnitt zur Kenntnis. Und was sie zur Kenntnis nehmen, stammt vorwiegend von Wissenschaftlern, die sich selbst als Aktivisten betrachten. Das Gleiche gilt für die Medien.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 07:54 #92806

Na dann Prima. Können wir das EEG ja abschaffen. Ich bin gespannt was im Winter zwischen 16 Uhr und 8 Uhr rauskommt. Meine Gasanlage läuft auch da!

Es gibt ja auch noch Wind und Wasser und Geothermie. Und noch einiges Anderes. Ich denke schon, dass die Energie der Zukunft auch im Winter zwischen 16 Uhr und 8 Uhr zur Verfügung stehen wird.

Irgendwie widersprichst Du Dir selbst, wenn du fehlende Förderung bemängelst. Also doch nicht wettbewerbsfähig.

Entwicklung und Vermarktung sind bei uns wegen der Deckelung 2012 durch die damalige schwarz-gelbe  Bundesregierung, nicht mehr wirklich weiterverfolgt worden, weil damit der Branche die langfristige Perspektive entzogen wurde. Aufbauwilligen wurde die wirtschaftliche Sicherheit entzogen. Deshalb gibt es jetzt ja auch die günstigen Anlagen nur noch aus China. Die haben damals schon gewußt, dass die Solartechnik ein Markt für die Zukunft wird.

Bei etlichen anderen Sachen leider auch. Die Chip-Branche ist z.B. auch eine Branche die ohne viel Rohstoffe und mit mäßig viel Energie auskommt. Da ist eigentlich auch nur Know How und Ingenieursleistung gefragt. Energie und Rohstoffintensive Industrien werden bei uns keine Zukunft haben. Von daher werden wir schauen müssen, dass wir Alternativen bei uns ansiedeln bzw. fördern.

Das ist albern. Starkregen ist kein Tsunami. Und wenn in ehmaligen Flussdelta gebaut wird, kann es sein, dass der Fluss in sein ursprüngliches Flussbett fließt.

Ich hab es doch schon geschrieben. Es ist vollkommen egal ob ein Kraftwerk mit Wasser von einem Tsunami übereflutet wird, oder mit Wasser aus einem Starkregenereignis. Und was bei einem Starkregenereignis dann sein kann, oder nicht sein kann, das weiß jetzt noch kein Mensch. Die Flut im Ahrtal hat eine Variante gezeigt. Die Überflutungen der U-Bahnschächte in Zhengzhou eine Andere. Und versuch doch eimal für ein Haus in Flussnähe eine Elementarversicherung zu bekommen. Selbst wo das noch möglich ist, wird die in absehbarer Zeit nicht mehr bezahlbar sein. Die Versicherungen haben längst gemerkt, was die Stunde geschlagen hat. Risikobewertung ist aber auch deren Kerngeschäft. Die Folgen des Klimawandels werden etliche Sachen verteuern. Ich denke einmal, in 20 Jahren wird auch keiner mehr Holzpellets in seiner Heizung verbrennen, weil er die dann nicht mehr bezahlen kann. Die weltweit zunehmenden Waldbrände werden die Holzpreise mit Sicherheit massiv steigen lassen.

Wer Wetter mit Klima verwechselt, bzw die Begriffe nicht kennt hat ein Problem.

Zunehmende und massiver werdende Extremwetterereignisse sind eine Folge des Klimawandels. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel mehr dran.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 08:00 #92807

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Ich habe geschrieben und begründet, warum das nicht so ist. In der von Dir gebrachten Arktis schrumpft die Meereisfläche, und dort, wo sie tatsächlich wächst, sind geänderte Strömungen und Wassertemperaturen Ursache.


Alles Klar, wenn die Fläche wächst sind es "geänderte Strömungen und Wassertemperaturen", wenn sie sich verkleinert "Menschengemacht". Man kann es sich zurechtbiegen, wie man es grade braucht, oder?

Das habe ich nicht geschrieben. Sondern im Gegenteil begründet, warum die geänderten Strömungen und Wassertemperaturen durch den menschengemachten Klimawandel kommen:

... sind geänderte Strömungen und Wassertemperaturen Ursache. Diese Änderungen ... kommen von mehr Energie, die am Boden ankommt ... durch menschengemachte Emissionen ...


Ansonsten hatte ich vorausgesetzt, dass man ganz von selbst darauf kommt, dass Eisschwund durch steigende Temperatur kommt. Erklärungsbedürftig ist nur die Zunahme der Fläche bei steigender Temperatur.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 08:02 #92810

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Wenn Wind- und Solarstrom so viel billiger sind, warum sinkt dann der Strompreis nicht?


Alle Beteiligten am Markt, Produzenten, Händler, Versorger, gehen von weiter steigenden Preisen aus.
Diese sind eine normale Marktreaktion auf geringes Angebot, wofür unsere Politiker mit ihrer Abschaltkompetenz maßgebend beitrugen. Die deutsche Energiewende als nationaler Alleingang erhöht in ganz Europa die Strompreise, was den internationalen Beziehungen und der Stabilität der EU sicherlich nicht zuträglich ist.

In unserem Land hört man immer wieder die Formulierung, dass man an den Erfolg der Energiewende „glaube“.
Vielleicht ist etwas Nachdruck beim Glauben nötig und man bemüht einschlägige Götter, so den griechischen Windgott Aiolos oder die Götter der vier Windrichtungen Boreas, Zephyros, Notos und Euros. Zephyros ist für den Westwind zuständig und sollte besonders intensiv angerufen werden. In diesem Jahr scheinen sich die Götter allerdings verschworen zu haben oder sie wollen uns strafen. 2021 ist bisher ein katastrophales Windjahr

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Letzte Änderung: von Schlumpfi.

Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 08:50 #92821

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Die Anzahl der Zeiten mit negativen Strompreisen steigt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien immer weiter an. Das müsste sich tatsächlich irgendwann auch beim Strompreis bemerkbar machen. Jedenfalls, wenn es mit dem Ausbau voran geht. Z.Z. stockt es ja mal wieder.


:silly:

Negative Strompreise gibt es,, lieber Pferdefuss , wenn ein Überangebot besteht, wenn der Wind mal bläst. Aufgrund der Abnahmeverpflichtung im EEG wird der Strom der Windräder teuer vergütet , muss dann aber im Ausland "verklappt" werden. Das wird mit negativen Strompreisen schmackhaft gemacht werden. Umgekehrt müssen wir ihn dann teuer wieder einkaufen, wenn der Wind mal nicht weht, was öfters der Fall ist. Es wird in jedem Fall für den Verbraucher teuer.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 08:57 #92822

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Die Strompreise würden auch ohne EEG steigen. Der Börsenpreis für Kohle ist im letzten Halben Jahr um weit über 100% gestiegen, der für Gas um etwa 50% . Die EEG-Umlage ist in den letzten 3 Jahren ziemlich konstant geblieben. Mit leichter Tendenz nach unten.


Die Preise steigen, weil das Angebot durch diverse Ausstiegszenarien verknappt wird. Die EEG Umlage geht grad durch die Decke, sie wurde aber auf der Stromrechnung gedeckelt auf 6,5 Cent. Der Rest von 10,8 Milliarden Euro wird als Bundeszuschuss über Steuergeld bezahlt, was ja nur ein Taschenspielertrick ist, Ohne Bundeszuschuss läge EEG-Umlage bei rund 9,6 Cent pro Kilowattstunde [1]

Es schadet nicht, sich erst zu informieren und dann zu posten.

[1] Gedeckelte EEG-Umlage von 6,5 Cent pro Kilowattstunde

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 09:38 #92830

Es schadet nicht, sich erst zu informieren und dann zu posten.

Sag ich doch auch immer.

Die Rohstoffpreise für die konventionelle Energieerzeugung sind gestiegen und werden weiter steigen:

ibb.co/Ws3RgKy




ibb.co/y0tg9fJ



ibb.co/ygqX5Gt



Die für die regenerativen sind gefallen und werden weiter fallen.



www.pv-magazine.de/2021/06/22/fraunhofer...wattstunde-gesunken/

Ist doch klar, unterm Strich werden die Strompreise so lange steigen, bis das alte Geraffel endgültig abgeschaltet ist. So einfach ist das.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 09:51 #92831

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Ist doch klar, unterm Strich werden die Strompreise so lange steigen, bis das alte Geraffel endgültig abgeschaltet ist. So einfach ist das.


Ich weiss nicht, ob ich Dich noch erst nehmen soll. Es ist nicht richtig durchdacht. Die Preise steigen weil sich das Angebot wegen diverser Ausstiegsszenarien verknappt. Neben den üblichen Marktmechanismen wie Angebot und Nachfrage. Fiktive Stromgestehungskosten sagen nichts über den tatsächlich Preis. Wenn das künstlich erzeugte Überangebot von Windstrom nicht gebraucht wird, sind die Preise sogar Negativ. Jemand wie Du würde dann wohl argumentieren, das jeder Stromkunde dank Windstrom von seinem Energieanbieter viel Geld für seinen Stromverbrauch bekommt.
Die Stromgestehungskosten geben auch nicht die Problematik wieder, das wir ja ständig Backup Kraftwerke vorrätig halten müssen, wenn mal wieder Dunkelflaute ist. Das muss natürlich eingepreist werden.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 10:07 #92835

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Es gibt ja auch noch Wind und Wasser und Geothermie. Und noch einiges Anderes. Ich denke schon, dass die Energie der Zukunft auch im Winter zwischen 16 Uhr und 8 Uhr zur Verfügung stehen wird..


Na wenn Du es sagst :lol: :lol:
Du hast die Blitzeinschläge vergessen oder mit "einiges Anderes" eingeschlossen. Wenn man die Blitzeableiter an die Steckdose anschliesst, hat man genug Strom für alle.

In Deutschland werden pro Jahr ca. 1,8 Millionen Blitzeinschläge registriert (Mittelwert 1999 bis 2004). Besonders exponierte Stellen wie hohe Sendemasten oder Berggipfel weisen eine höhere Blitzdichte auf als flache Landschaften. Der Sendemast auf dem Gaisberg bei Salzburg wird jährlich von ca. 40 bis 60 Blitzen getroffen. Das sind 2,5 MWh/Jahr.
An der Strombörse EEX in Leipzig wird das Jahresband 2005 mit ca. 50 €/MWh (5 Ct/kWh) gehandelt. Bei diesem Stromerlös könnte die am Boden ankommende Energie eines Blitzes für 0,80 € verkauft werden.

Die Waschmaschine müsste dann bei Blitzschlag angeschaltet werden und könnte so ein halbes Waschprogramm erledigen. Die andere Hälfte beim nächsten Blitz. Man müsste überlegen, wie Blitze künstlich ausgelöst werden können. Benjamin Franklin hatte ja schon sehr erfolgsversprechende Experimente.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 10:20 #92840

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Für die regelmäßige erforderlich werdende Aufforstung der Wälder wird ja auch irgendwer zahlen müssen.


Ja ich. Ich trinke Krombacher, dem Urwald zuliebe. „Handeln und Genießen“ .

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 14:58 #92888

Die Stromgestehungskosten geben auch nicht die Problematik wieder, das wir ja ständig Backup Kraftwerke vorrätig halten müssen, wenn mal wieder Dunkelflaute ist. Das muss natürlich eingepreist werden.


Wir müssten einen Weg finden, in großem Stil überschüssige Energie speichern zu können - um sie in so einem Fall dann einsetzen zu können.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 15:51 #92897

Sollten wir zur Atomkraft zurückkehren?

Das Risiko wäre mir viel zu hoch. Man muss ja davon ausgehen, dass die Wetterkapriolen über die nächsten Jahrzehnte noch stetig zunehmen. Unabhängig davon ob wir jetzt massiv gegensteuern oder nicht. Der Saat für die nächsten Katastrophen wurde in den letzte Jahrzehnten in die Atmosphäre gebracht. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass dann einmal einem Kraftwerk das Kühlwasser ausgeht weil ein Fluss kein Wasser mehr hat oder so ein Kraftwerk einfach weggespült wird, die steigt damit.

Beide Gefahren sind einfach nur wilde Phantasie. Denn wenn wirklich Kühlwasser knapp werden würde, könnte man in aller Ruhe und ohne Gefahr das Kraftwerk runterfahren. Und wegspülen? Na hallo. Weil es gerade letztens ein paar Häuser weggespült hat? Man sollte halt keine Häuser am Rand von Kiesgruben bauen. Oder ist das schon ein Übergang zur Denkweise dass man nach Erfahrungen wie BER den Deutschen jede Dummheit zutrauen muss?

Die Russen beherrschen jetzt schnelle Brüter, und damit reicht Uran erstmal ziemlich lange für eine Menge Energie.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.
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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 16:01 #92899

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Beide Gefahren sind einfach nur wilde Phantasie.

Da stimme ich Dir zwar zu.

Die Russen beherrschen jetzt schnelle Brüter, und damit reicht Uran erstmal ziemlich lange für eine Menge Energie.

Doch hier nicht in dem Sinne, dass das Risiko vernachlässigt werden könnte.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 17:11 #92912

Die Russen beherrschen jetzt schnelle Brüter, und damit reicht Uran erstmal ziemlich lange für eine Menge Energie.

Doch hier nicht in dem Sinne, dass das Risiko vernachlässigt werden könnte.

Mit dem Risiko hat das in der Tat wenig zu tun, aber mit dem Problem, was man mit den in normalen Reaktoren verbrauchten Brennstäben macht.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 17:29 #92915

Beide Gefahren sind einfach nur wilde Phantasie.

Dass ein Tsunami einmal für einen Supergau verantwortlich sein wird, das war auch einmal nur eine wilde Phantsie. Genau so, wie ein Supergau durch menschliches Versagen. Das ist aber jeder Statistik ziemlich egal. Da interessiert nur, dass in irgend einer Form Extreme zunehmen. Wie die im Endeffekt den Störfall generieren interessiert die Statistik nicht. Ist doch klar, auch beim nächsten Supergau werden alle sagen, damit konnte keiner rechnen. Ist aber eigentlich ganz einfach, je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. Und, je extremer die Bedingungen für den Betrieb, destso wahrscheinlicher der Supergau.

Eigentlich bräuchte man doch nur einmal bei einer Versicherung nachzufragen, ob die so ein Ding versichert. Wenn ja eh nichts ernsthaftes passieren kann, dann sollte das doch leicht möglich sein.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 17:40 #92919

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Es gibt ja auch noch Wind und Wasser und Geothermie. Und noch einiges Anderes. Ich denke schon, dass die Energie der Zukunft auch im Winter zwischen 16 Uhr und 8 Uhr zur Verfügung stehen wird..


Na wenn Du es sagst :lol: :lol:
Du hast die Blitzeinschläge vergessen oder mit "einiges Anderes" eingeschlossen. Wenn man die Blitzeableiter an die Steckdose anschliesst, hat man genug Strom für alle.

In Deutschland werden pro Jahr ca. 1,8 Millionen Blitzeinschläge registriert (Mittelwert 1999 bis 2004). Besonders exponierte Stellen wie hohe Sendemasten oder Berggipfel weisen eine höhere Blitzdichte auf als flache Landschaften. Der Sendemast auf dem Gaisberg bei Salzburg wird jährlich von ca. 40 bis 60 Blitzen getroffen. Das sind 2,5 MWh/Jahr.
An der Strombörse EEX in Leipzig wird das Jahresband 2005 mit ca. 50 €/MWh (5 Ct/kWh) gehandelt. Bei diesem Stromerlös könnte die am Boden ankommende Energie eines Blitzes für 0,80 € verkauft werden.

Die Waschmaschine müsste dann bei Blitzschlag angeschaltet werden und könnte so ein halbes Waschprogramm erledigen. Die andere Hälfte beim nächsten Blitz. Man müsste überlegen, wie Blitze künstlich ausgelöst werden können. Benjamin Franklin hatte ja schon sehr erfolgsversprechende Experimente.


Es wäre schön, wenn Du Deine Quelle angibst und diese vollständig zitierst. Deine Quelle ist
Nutzung von Gewitterenergie

und enthält folgend Deinem copy+paste:

für 0,80 € verkauft werden. Selbst wenn es möglich wäre, die komplette Energie von 277 kWh z.B. in einem Kondensator aufzufangen, dann wäre der Erlös pro Blitz ca. 14 €. Bei 14 € pro Blitz wären durch den Verkauf der Blitzenergie von z.B. allen 60 Blitzeinschläge am Gaisberg im besten Fall rund 830 €/Jahr zu erhalten, beim Verkauf der Blitzenergie die am Boden ankommt nur ca. 50 €/Jahr. Eine Anlage zur Nutzung von Blitzenergie müsste folglich sehr geringe Investitionskosten haben, um rentabel betrieben werden zu können.

8 Zusammenfassung

Während das Schadenspotenzial eines Blitzeinschlags durch die kurze Zeit, in der die Energie freigesetzt wird, enorm ist, ist die Menge der umgesetzten Energie gering. Zudem wird ein großer Teil der Blitzenergie im Blitzkanal in Wärme und Licht umgewandelt. Hierzu kommt, dass selbst an exponierten Stellen wie Sendemasten auf Bergen weniger als hundert Blitze pro Jahr einschlagen, die jährliche Ausnutzungsdauer einer Anlage wäre äußerst gering. Selbst wenn eine Speicherung oder Umwandlung der Blitzenergie technisch möglich wäre, zeigt eine Betrachtung der jährlich erzielbaren Erlöse, dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.


Zudem wird in dem Artikel genauer erläutert, warum das "möglich" in "Selbst wenn es möglich wäre" praktisch nicht machbar ist.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 18:05 #92927

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Beide Gefahren sind einfach nur wilde Phantasie.

Dass ein Tsunami einmal für einen Supergau verantwortlich sein wird, das war auch einmal nur eine wilde Phantsie. Genau so, wie ein Supergau durch menschliches Versagen. Das ist aber jeder Statistik ziemlich egal. Da interessiert nur, dass in irgend einer Form Extreme zunehmen. Wie die im Endeffekt den Störfall generieren interessiert die Statistik nicht. Ist doch klar, auch beim nächsten Supergau werden alle sagen, damit konnte keiner rechnen. Ist aber eigentlich ganz einfach, je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. Und, je extremer die Bedingungen für den Betrieb, destso wahrscheinlicher der Supergau.

Eigentlich bräuchte man doch nur einmal bei einer Versicherung nachzufragen, ob die so ein Ding versichert. Wenn ja eh nichts ernsthaftes passieren kann, dann sollte das doch leicht möglich sein.


Nichts ist ohne Risiko, Flugzeuge stürzen ab und es gibt genug Menschen die sich trotzdem gerne dort hineinsetzten. Ist schon komisch, oder? Trotzdem ist das Flugzeug eines der sichersten Verkehrsmittel.

Statistisch gibt es mehr Opfer der durch ERNEUERBARE ENERGIEN, als je durch Atomkraft gestoben sind. Allein die gebrochenen Staudämme in Brazilien, Italien. ..
Banqiao-Staudamm: 26.000 durch die unmittelbaren Flutwellen (nach anderen Quellen bis zu 85.000), durch Hunger und Epidemien: 145.00 Liste von Stauanlagenunfällen
Es gab nicht einmal Strahlenopfer in Fukushima. Und sind die Japaner deshalb aus der Atomkraft ausgestiegen? Ich denke nicht. Nur hier herrscht eine befremdliche "German-Angst" die im Ausland so keiner versteht. Eher ein Fall für den Psychologen, vermute ich.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 18:08 #92929

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Zudem wird in dem Artikel genauer erläutert, warum das "möglich" in "Selbst wenn es möglich wäre" praktisch nicht machbar ist.


So erst war es garnicht gemeint, aber vielen dank für die Recherche cool)

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 18:19 #92932


Nichts ist ohne Risiko, Flugzeuge stürzen ab und es gibt genug Menschen die sich trotzdem gerne dort hineinsetzten. Ist schon komisch, oder? Trotzdem ist das Flugzeug eines der sichersten Verkehrsmittel.

Statistisch gibt es mehr Opfer der durch ERNEUERBARE ENERGIEN, als je durch Atomkraft gestoben sind.

Wie viele Leute durch Atomkraft gestorben sind oder schwer krank geworden sind, das weiß kein Mensch. Oder weißt Du z.B. wie viele Menschen Krebs bekommen haben, weil sie verseuchte Pilze aus dem Bayerischen Wald gegessen haben nachdem Tschernobyl hochgegangen ist. Analoges gilt für Wild und nicht nur für Bayern. Und ich möchte nicht wissen, was um Japan jetzt so an kontaminierten Fischen herum schwimmt.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 18:40 #92938

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Wie viele Leute durch Atomkraft gestorben sind oder schwer krank geworden sind, das weiß kein Mensch.

Dann werden es wohl nicht viele gewesen sein

Oder weißt Du z.B. wie viele Menschen Krebs bekommen haben, weil sie gegessen haben nachdem Tschernobyl hochgegangen ist. Analoges gilt für Wild und nicht nur für Bayern. Und ich möchte nicht wissen, was um Japan jetzt so an kontaminierten Fischen herum schwimmt.


Na ebenfalls nicht viele. Das Krebsrisiko im Keller dürfte größer sein. Zitat " Ebenso wenig kann die terrestrische Strahlung aus dem Boden und aus den Gesteinen abgeschirmt werden. Anders verhält es sich mit dem radioaktiven Edelgas Radon, das aus der Erde in die Häuser eindringt und etwa 2000 Todesfälle jährlich verursacht".[1]

[1] Das Krebsrisiko im Keller

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