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Klimawandel - generell - Studien 09 Okt 2021 16:00 #95039

Was hat denn ein Tsunami mit Klima zu tun? Kann mir das jemand erläutern?

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Klimawandel - generell - Studien 09 Okt 2021 16:40 #95041

Einem Kernkraftwerk ist es eigentlich egal, ob es von einem Starkregenereignis oder einem Tsunami unter Wasser gesetzt wird. Der Tsunami hat nur halt vorab schon einmal gezeigt, was dann so geschehen kann. Als Folge von einem Starkregenereignis gab es das bisher noch nicht. Deshalb das praktische Beispiel mit dem Tsunami.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 09 Okt 2021 16:41 #95042

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Steinzeit-Astronom schrieb:
Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis sind statistisch gesehen unabhängige Ereignisse wie beim Münzwurf. Die Tatsache, dass der 15m-Tsunami vielleicht der bisher größte war, sagt also nichts darüber aus, wie und wann der nächste auftreten wird. Man kann bei unabhängigen Ereignissen nicht aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Tatsächlich muss man jederzeit mit dem Schlimmsten rechnen.


Denn eines erleben wir schon heute, das Wetter wird extremer, das Klima kippelt. Ich würde zwar nicht den Teufel an die Wand malen, sonst heißt es wieder Weltuntergangsszenarientante, haha, aber ich weiß was du meinst.

@borgi64
Was Tsunamis mit dem Klima zu tun haben?
Sie sind erstmal "Wetter" aber ich lasse lieber die Nobelpreisträger sprechen - danke für das Video im Nobelpreisthread!

Kernaussagen der Preisträger betreffend Zukunftsprognose, erstellt vor 50 Jahren

Klaus Hasselmann schuf ein Modell, das Wetter und Klima miteinander verknüpft. »Mit seinen Methoden konnte er nachweisen, dass der Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf die menschlichen Kohlendioxidemissionen zurückzuführen ist.«

Wie ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre zu einem Anstieg der Temperaturen an der Erdoberfläche führt, hat Syukuro Manabe nachgewiesen. Mit seiner Arbeit habe er den Grundstein für die Entwicklung der heutigen Klimamodelle gelegt, befand die Jury.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 09 Okt 2021 22:48 #95076

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Wie wär's denn, wenn man jeden Brennstab einzeln schnell herausziehen könnte

Das dauert ewig, die Steuerstäbe sind in Bruchteilen einer Sekunde parat und werden mechanisch ohne Elektrik eingefahren.

Reaktorschnellabschaltung (RESA)
Das automatische Steuerungssystem eines Kernkraftwerks oder auch seine Bedienmannschaft können in einem Notfall die Reaktorschnellabschaltung auslösen. Dabei werden die Steuerstäbe komplett eingefahren und die Kettenreaktion kommt zum Stillstand. Das Erdbeben hat in allen Kraftwerksblöcken in Fukushima eine Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. Es ist überhaupt nicht das Thema, dass dort nun eine außer Kontrolle geratene Kettenreaktion abliefe!

scilogs.spektrum.de/go-for-launch/modera...griffe/#steuerstaebe

wiki: („Einschießen“ mittels Gasdruck)
Bei der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl kam es aufgrund konstruktiver Besonderheiten der RBMK-Steuerstäbe nach Auslösung des RESA-Schalters ... trotzdem zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung, die den Reaktor prompt überkritisch machte


Aber zurück zu Klimastudien statt Klimakatastrophen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Klimawandel - generell - Studien 10 Okt 2021 07:48 #95092

Wie wär's denn, wenn man jeden Brennstab einzeln schnell herausziehen könnte

Das dauert ewig, die Steuerstäbe sind in Bruchteilen einer Sekunde parat und werden mechanisch ohne Elektrik eingefahren.

Das ist mir schon klar, nur könnte man vllt. statt Steuerstäbe schnell einzuschießen die Brennstäbe auf die gleiche Art schnell ausschießen. Obwohl die eigentliche Kettenreaktion durch Steuerstäbe schnell zum Stillstand gebracht werden kann, heizen die Brennstäbe an Ort und Stelle noch lange nach und die Kühlung muss unbedingt aufrechterhalten bleiben. Räumlich getrennt würden sie doch sicher schneller abkühlen und Kernschmelzen wären noch unwahrscheinlicher, wenn nicht sogar unmöglich.

Das Erdbeben hat in allen Kraftwerksblöcken in Fukushima eine Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. Es ist überhaupt nicht das Thema, dass dort nun eine außer Kontrolle geratene Kettenreaktion abliefe!

Kettenreaktion hin oder her, wiki: "In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen." Das kann nur passieren, wenn es zu heiß wird, wiki: "Eine Kernschmelze kann auftreten, wenn die Reaktorkühlung und auch jede Notkühlung ausfällt. Die Nachzerfallswärme – sie entsteht nach Unterbrechung der Kernspaltung unvermeidlich – bewirkt dann, dass die Brennelemente sich stark erhitzen, schmelzen und das Schmelzgut (Corium) am Boden des Reaktors zusammenläuft."


Aber zurück zu Klimastudien statt Klimakatastrophen. cool)

Es ging bei den Reaktorkatastrophen ja nur um ein Beispiel für das Auftreten von Extremen mit gewisser Wahrscheinlichkeit. Wenn die W'keit nicht 0 ist, dann werden sie auftreten, und wenn die W'keit für Extremwetter ansteigt wie von den Klimamodellen vorhergesagt, dann werden solche öfter und heftiger auftreten, zwangsläufig auch vermehrt mit katastophalem Ausmaß.

Doch damit nicht genug: Weil die einzelnen Ereignisse dennoch irgendwie zufällig sind, werden die Extremwetter so auftreten, wie der Zufall das eben macht: Es wird Ballungen gleichartiger Ereignisse geben, d.h. durchaus mehrere Extremwetter in kurzer Folge und auch wieder Perioden ganz ohne Extremwetter, wie beim Münzwurf: Wenn 3 mal Kopf oder 3 mal Zahl in Folge ein Extremwetter sind, und 5 mal Kopf oder 5 mal Zahl in Folge eine Katastrophe, dann werden solche immer wieder geballt auftreten, unterbrochen von kurzen oder langen Perioden mit nicht mehr als 2 mal Kopf oder 2 mal Zahl in Folge, also normalem Wetter.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 06:45 #95154

Es ging bei den Reaktorkatastrophen ja nur um ein Beispiel für das Auftreten von Extremen mit gewisser Wahrscheinlichkeit. Wenn die W'keit nicht 0 ist, dann werden sie auftreten, und wenn die W'keit für Extremwetter ansteigt wie von den Klimamodellen vorhergesagt, dann werden solche öfter und heftiger auftreten, zwangsläufig auch vermehrt mit katastophalem Ausmaß.

Der typische Fehler der Katastrophisten - die menschliche Reaktion auf eine Klimaveränderung wird völlig ignoriert.

Es gibt eben nicht irgendeine vom Klima abhängige Wahrscheinlichkeit des Auftretens katastrophaler Ereignisse. Ein Wetterereignis ist immer nur dann katastrophal, wenn es so selten auftritt, dass die Menschen diese Möglichkeit einfach ignorieren und sich darauf nicht ausreichend vorbereiten. Wenn dassselbe Wetter jährlich auftreten würde, hätten sich die Menschen darauf vorbereitet und die dort lebende Flora und Fauna auch, und das Ereignis würde niemanden stören, passiert ja jedes Jahr. Es würde einfach keiner so nahe am Wasser bauen, dass es überschwemmt werden würde, oder die Dämme wären entsprechend hoch dass das ungefährlich wäre.

Also, die häufigeren Extremwetter bedeuten nur eine Verschiebung dessen, was das normale Wetter ist, und die Infastruktur wird daran angepasst, was das neue normale Wetter ist. Sicher, das erfordert ein paar Investitionen. Aber Klimaänderungen sind langsam genug im Vergleich zu dem Tempo, wie wir Infrastruktur erneuern, dass die Kosten in der Regel nicht mehr sind als eine Anpassung der Planung von Infrastruktur, die sowieso neu gebaut oder überholt werden müsste, an das aktuell zu erwartende Klima.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 09:49 #95160

Wäre, würde, müsste... der übliche Fehler der fahrlässigen Wunschdenker. Man sieht ja, wie gut Tschernobyl und Fukushima vorbereitet waren auf den GAU, Kalifornien und Griechenland auf die Waldbrände, Florida auf die Hurrycanes, Kanada auf die Extremhitze, das Aartal auf die Überflutung... Lieber an den Symptomen rumdoktern als die Ursache bekämpfen, schon klar. Jetzt kommt sicher gleich der Einwand, dass die Brände ja immer Brandstiftung sind. Beweise? Natürlich keine. Wahrscheinlich steckt Bill Gates dahinter, oder Angela Merkel oder beide, und die Bilderberger nicht zu vergessen. Es ist alles ganz einfach.

Und nein, es hat nichts mit Katastrophismus zu tun (gibt's das Wort überhaupt?). Es ist eher Realismus, wenn überhaupt irgend ein Ismus.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 14:15 #95165

Wäre, würde, müsste... der übliche Fehler der fahrlässigen Wunschdenker. Man sieht ja, wie gut Tschernobyl und Fukushima vorbereitet waren auf den GAU, Kalifornien und Griechenland auf die Waldbrände, Florida auf die Hurrycanes, Kanada auf die Extremhitze, das Aartal auf die Überflutung...

Das Versagen wenn es um die Vorbereitung auf seltene Katastrophen geht gab es schon immer, und es wird auch immer bleiben. Es gibt es unabhängig von Klimaänderungen, die üblichen seltenen Abweichungen vom Mittel reichen dazu völlig aus. Wirklich schlimm ist es auch nicht. So erheblich sind die Opferzahlen ja gar nicht. Jedenfalls nicht schlimm genug, um daraus eine erhebliche Gefahr für die Menschheit insgesamt zu extrapolieren.

Im Aartal beispielsweise sind sie 100% menschliches Versagen, und von solchem menschlichen Versagen wird es in Zukunft noch deutlich mehr geben. Eine Voraussage, die man anhand der Fähigkeiten des bei der letzten Wahl zu beobachtenden politischen Personals und des trotzdem noch völlig ausreichenden Wählerzuspruchs ohne jedes Risiko machen kann.

Lieber an den Symptomen rumdoktern als die Ursache bekämpfen, schon klar.

Natürlich, wenn die Kosten für ein Rumdoktern an Symptomen deutlich niedriger sind als das, was unter "Ursache bekämpfen" verkauft wird.

Jetzt kommt sicher gleich der Einwand, dass die Brände ja immer Brandstiftung sind. Beweise? Natürlich keine.

Wie immer bei solchen Voraussagen, daneben. Ich wüsste gar nicht, warum ich bei den Kleinigkeiten, die sicher für die Nachrichtenseiten reichen, für mehr aber auch nicht, nach irgendwelchen Einwänden suchen sollte.

Sicher, manchmal spülen die Nachrichten, die man so nebenbei liest, Gründe vorbei, bei denen man nach einem Facepalm einfach nur sagen kann wie bestellt so erhalten. So wurden die australischen Grünen erwähnt, die die Maßnahmen, mit denen die Eingeborenen dort schon immer die Waldbrandgefahr reduziert haben, verboten haben. Naturschutz halt. In Naturschutzgebieten muss die Natur richtig geschützt werden, einschließlich des toten Holzes, welches dort darauf wartet, dem nächsten Waldbrand als Material zu dienen.

Und nein, es hat nichts mit Katastrophismus zu tun (gibt's das Wort überhaupt?). Es ist eher Realismus, wenn überhaupt irgend ein Ismus.

Sie haben das Wort richtig verstanden, es hat somit seinen Zweck erfüllt.

Realismus auf Ihrer Seite? Träumen Sie weiter. Wenn die ...., die augenblicklich politisch was zu sagen haben, wirklich damit beginnen würden, "Ursachen" (also was immer sie dafür halten) zu "bekämpfen", dann ist die einzige realistische Rettungsmethode die Emigration. Ziemlich egal wohin. Zum Glück besteht noch Hoffnung, dass sie einfach nur sich selbst bereichern und ansonsten gar nichts machen und daher wenigstens keinen allzu großen Schaden anrichten.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 18:31 #95171

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Steinzeit-Astronom schrieb:
Und nein, es hat nichts mit Katastrophismus zu tun (gibt's das Wort überhaupt?). Es ist eher Realismus, wenn überhaupt irgend ein Ismus.
Schmelzer schrieb:
Sie haben das Wort richtig verstanden, es hat somit seinen Zweck erfüllt.
Realismus auf Ihrer Seite? Träumen Sie weiter. Wenn die ....,



Als Literatur begeisterte Person begrüße ich Wortschöpfungen.
Ich leite ab: Katastrophismus wird von Katastrophisten verbreitet

Meinten Sie mit Katastrophisten nur Steinzeit-Astronom oder z. B. auch mich oder all die, die die Ergebnisse von führenden Wetter- und Klima-forschern und -modellierern wie z. B. die der Preisträger des diesjährigen Physik-Nobelpreises kennt/kennen und nachvollziehend unterstütze(n) vertritt/vertreten?

Kernaussagen der Preisträger betreffend Zukunftsprognose, erstellt vor 50 Jahren
Klaus Hasselmann schuf ein Modell, das Wetter und Klima miteinander verknüpft. »Mit seinen Methoden konnte er nachweisen, dass der Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf die menschlichen Kohlendioxidemissionen zurückzuführen ist.«

Wie ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre zu einem Anstieg der Temperaturen an der Erdoberfläche führt, hat Syukuro Manabe nachgewiesen. Mit seiner Arbeit habe er den Grundstein für die Entwicklung der heutigen Klimamodelle gelegt, befand die Jury.


Sie schrieben:

Das Versagen wenn es um die Vorbereitung auf seltene Katastrophen geht gab es schon immer, und es wird auch immer bleiben. Es gibt es unabhängig von Klimaänderungen, die üblichen seltenen Abweichungen vom Mittel reichen dazu völlig aus. Wirklich schlimm ist es auch nicht. So erheblich sind die Opferzahlen ja gar nicht. Jedenfalls nicht schlimm genug, um daraus eine erhebliche Gefahr für die Menschheit insgesamt zu extrapolieren.

Betrachten Sie sich mit dieser Aussage als Katastrophisten-Leugner, der oder die im Gegensatz zu Ihnen träumen? (Zum besseren Verständnis.)
Ich will keinen Streit entfachen, sondern ihre Quellen und Begründungen hören, die Sie zu dieser Feststellung brachten, bitte. Sie können doch unmöglich den Einfluss des Menschen seit Industrialisierung leugnen oder das des heutigen Klimageschehens/respektive – seiner Veränderungen zu vor ca. 200 Jahren, Stichwort Wechselwirkungen meinen; oder gar als vermeintlichen Beweis, die hohen CO2 Konzentrationen in der Athmosphäre der Frühzeit der Erde – ohne Einfluss des Menschen – anführen?

Darf ich mir im Falle meines Posts umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...eis-fuer-ph-21#95169
und diesem erlauben, Sie freundlich zu bitten, mir (allen Foristen natürlich) ein kurzes feedback zukommen zu lassen?

Danke!
Guten Abend!

Mondlicht

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 19:47 #95174

Während ihr hier freudig diskutiert ist es in Österreich schon wieder arschhkalt geworden, und ich kann tonnenweise Erdgas verheizen um Zuhause nicht einzufrieren. der Klimawandel lässt einmal mehr auf sich warten...

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 19:49 #95175

Es gilt zu differenzieren und zu unterscheiden:

Welche Arten von NaturKatastrophen gibt es denn eigentlich?:

Erdbeben, zu Lande und in den Ozeanen. Darauf haben die Menschen keinen Einfluss.
Vulkanausbrüche: darauf haben die Menschen keinen Einfluss.
Große Geschosse aus dem All: haben die Menschen auch keinen Einfluss.

Übrig bleiben die Katastrophen, die Wetter bedingt sind:
Hurrikane
Starkniederschläge
Dürren
Brände
Hitzeperioden
Murenabgänge in den Bergen
Dammbrüche wegen starker Niederschläge

Und nicht zu vergessen:
Biologische Plagen, wie Heuschreckeninvasionen oder Pandemien.....Artensterben, ...

Kriege könnte man eigentlich auch unter die Katastrophen einordnen, aber im eigentlichen Sinne sind sie keine Naturkatastrophen, da sie ja menschengemacht sind.
Betrachtet man die Menschen als Teil der Natur, dann sind auch Kriege unter den Menschen Naturkatastrophen.

Allgemein formuliert sind Naturkatastrophen Ereignisse, die unsere Existenz bedrohen.

Bezogen auf den Klimawandel haben wir aber Möglichkeiten, dessen Folgen zu minimieren.
So wie wir auf Corona eine Antwort mit Hilfe von Impfstoffen geben konnten, so können wir auch auf die Klimaveränderung reagieren.
Die zunehmende Not wird wahrscheinlich auch hier zu Lösungen führen, so hoffe ich jedenfalls.
Wenn wir das nicht schaffen, werden wir die Quittung dafür kriegen, ausgestellt von euerer Majestät, der Natur.

Thomas

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 19:57 #95177

Ein Dammbruch hat wohl schwer natürliche Ursachen, nur ingenieursmässiges Versagen

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:02 #95179

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Es gilt zu differenzieren und zu unterscheiden:

Welche Arten von NaturKatastrophen gibt es denn eigentlich?:

Erdbeben, zu Lande und in den Ozeanen. Darauf haben die Menschen keinen Einfluss.

Hi Thomas, ich stimme dir nur in einem Punkt nicht zu: Erdbeben. Durch Tiefbau ausgelöst und in den Staaten größes Thema (selbstredend nicht bei allen Amerikanern und bei Trump, na, du kannst es dir denken.) Es gibt ein Buch von Jonathan Franzen... themillions.com/2011/11/of-fracking-and-...rue-in-oklahoma.html
Hydraulic Fracturing weltweit
Für Erdöl und Erdgas, das Haupteinsatzgebiet für Fracking, wurde bis 2012 2,5 Millionen Mal gefrackt. Darunter über eine Million Mal in den USA.


Übrig bleiben die Katastrophen, die Wetter bedingt sind:
Hurrikane
Starkniederschläge
Dürren
Brände
Hitzeperioden
Murenabgänge in den Bergen
Dammbrüche wegen starker Niederschläge

Und nicht zu vergessen:
Biologische Plagen, wie Heuschreckeninvasionen oder Pandemien.....Artensterben, ...

Kriege könnte man eigentlich auch unter die Katastrophen einordnen, aber im eigentlichen Sinne sind sie keine Naturkatastrophen, da sie ja menschengemacht sind.
Betrachtet man die Menschen als Teil der Natur, dann sind auch Kriege unter den Menschen Naturkatastrophen.

Allgemein formuliert sind Naturkatastrophen Ereignisse, die unsere Existenz bedrohen.

Bezogen auf den Klimawandel haben wir aber Möglichkeiten, dessen Folgen zu minimieren.
So wie wir auf Corona eine Antwort mit Hilfe von Impfstoffen geben konnten, so können wir auch auf die Klimaveränderung reagieren.
Die zunehmende Not wird wahrscheinlich auch hier zu Lösungen führen, so hoffe ich jedenfalls.
Wenn wir das nicht schaffen, werden wir die Quittung dafür kriegen, ausgestellt von euerer Majestät, der Natur.

Thomas

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:06 #95181

Es gilt zu differenzieren und zu unterscheiden:

Welche Arten von NaturKatastrophen gibt es denn eigentlich?:

Erdbeben, zu Lande und in den Ozeanen. Darauf haben die Menschen keinen Einfluss.

Hi Thomas, ich stimme dir nur in einem Punkt nicht zu: Erdbeben. Durch Tiefbau ausgelöst und in den Staaten größes Thema (selbstredend nicht bei allen Amerikanern und bei Trump, na, du kannst es dir denken.) Es gibt ein Buch von Jonathan Franzen... themillions.com/2011/11/of-fracking-and-...rue-in-oklahoma.html
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Für Erdöl und Erdgas, das Haupteinsatzgebiet für Fracking, wurde bis 2012 2,5 Millionen Mal gefrackt. Darunter über eine Million Mal in den USA.


Übrig bleiben die Katastrophen, die Wetter bedingt sind:
Hurrikane
Starkniederschläge
Dürren
Brände
Hitzeperioden
Murenabgänge in den Bergen
Dammbrüche wegen starker Niederschläge

Und nicht zu vergessen:
Biologische Plagen, wie Heuschreckeninvasionen oder Pandemien.....Artensterben, ...

Kriege könnte man eigentlich auch unter die Katastrophen einordnen, aber im eigentlichen Sinne sind sie keine Naturkatastrophen, da sie ja menschengemacht sind.
Betrachtet man die Menschen als Teil der Natur, dann sind auch Kriege unter den Menschen Naturkatastrophen.

Allgemein formuliert sind Naturkatastrophen Ereignisse, die unsere Existenz bedrohen.

Bezogen auf den Klimawandel haben wir aber Möglichkeiten, dessen Folgen zu minimieren.
So wie wir auf Corona eine Antwort mit Hilfe von Impfstoffen geben konnten, so können wir auch auf die Klimaveränderung reagieren.
Die zunehmende Not wird wahrscheinlich auch hier zu Lösungen führen, so hoffe ich jedenfalls.
Wenn wir das nicht schaffen, werden wir die Quittung dafür kriegen, ausgestellt von euerer Majestät, der Natur.

Thomas


Der Punkt mit den dammbrüchen entbehrt auch jeder Logik

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:23 #95184

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Es gilt zu differenzieren und zu unterscheiden:

Welche Arten von NaturKatastrophen gibt es denn eigentlich?:

Erdbeben, zu Lande und in den Ozeanen. Darauf haben die Menschen keinen Einfluss.

Hi Thomas, ich stimme dir nur in einem Punkt nicht zu: Erdbeben. Durch Tiefbau ausgelöst und in den Staaten größes Thema (selbstredend nicht bei allen Amerikanern und bei Trump, na, du kannst es dir denken.) Es gibt ein Buch von Jonathan Franzen... themillions.com/2011/11/of-fracking-and-...rue-in-oklahoma.html
Hydraulic Fracturing weltweit
Für Erdöl und Erdgas, das Haupteinsatzgebiet für Fracking, wurde bis 2012 2,5 Millionen Mal gefrackt. Darunter über eine Million Mal in den USA.


Übrig bleiben die Katastrophen, die Wetter bedingt sind:
Hurrikane
Starkniederschläge
Dürren
Brände
Hitzeperioden
Murenabgänge in den Bergen
Dammbrüche wegen starker Niederschläge

Und nicht zu vergessen:
Biologische Plagen, wie Heuschreckeninvasionen oder Pandemien.....Artensterben, ...

Kriege könnte man eigentlich auch unter die Katastrophen einordnen, aber im eigentlichen Sinne sind sie keine Naturkatastrophen, da sie ja menschengemacht sind.
Betrachtet man die Menschen als Teil der Natur, dann sind auch Kriege unter den Menschen Naturkatastrophen.

Allgemein formuliert sind Naturkatastrophen Ereignisse, die unsere Existenz bedrohen.

Bezogen auf den Klimawandel haben wir aber Möglichkeiten, dessen Folgen zu minimieren.
So wie wir auf Corona eine Antwort mit Hilfe von Impfstoffen geben konnten, so können wir auch auf die Klimaveränderung reagieren.
Die zunehmende Not wird wahrscheinlich auch hier zu Lösungen führen, so hoffe ich jedenfalls.
Wenn wir das nicht schaffen, werden wir die Quittung dafür kriegen, ausgestellt von euerer Majestät, der Natur.

Thomas



Der Punkt mit den dammbrüchen entbehrt auch jeder Logik


Den ich nicht schrieb. Ich schrieb über Fracking.

Weshalb postest DU MIR noch einmal Thomas' post und dann noch als Volltext?

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass Thomas mit "Wetter bedingteKatastrophen" meinte, dass- eben - "Wetter" - und noch mehr "Klima" von Wechselwirkungen mit "Menschen" in Korrelation nicht ausgenommen werden kann!

Was meinst du?

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:26 #95186

Ich habe nur zitiert, das was mir hier zur Verfügung gestellt wird

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:29 #95188

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So wäre es besser: nicht an mich in dem Fall richten, wenn an "alle" oder Thomas...
Klicke dazu das Bild des Jungen mit Sprechblase an (Zitat) und füge den ausgewählten Text zwischen Quote und quote ein.

Thomas schrieb: Übrig bleiben die Katastrophen, die Wetter bedingt sind:
Dammbrüche wegen starker Niederschläge


Und dann dein Kommentar.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:37 #95189

Warum sollte ich mir diese Arbeit antun? Auf jeden Fall ist klar, daß dammbrüche menschengemacht und nicht natürlich sind

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:40 #95191

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Warum sollte ich mir diese Arbeit antun? Auf jeden Fall ist klar, daß dammbrüche menschengemacht und nicht natürlich sind


Du bist aber egoistisch. (ich wurde ständig angemahnt bis ich es lernte, woran mir gelegen war!!!)
NICHTS ANDERES SCHRIEB THOMAS!!!
Das war nicht schwer zu verstehen.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 20:56 #95196

Warum sollte ich mir diese Arbeit antun? Auf jeden Fall ist klar, daß dammbrüche menschengemacht und nicht natürlich sind


Du bist aber egoistisch. (ich wurde ständig angemahnt bis ich es lernte, woran mir gelegen war!!!)
NICHTS ANDERES SCHRIEB THOMAS!!!
Das war nicht schwer zu verstehen.


Thomas schrieb dammbrüche durch Starkregen...
Wo kein Damm, kein Bruch
Ergo??

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 21:02 #95198

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was soll das?
weshalb änderst du den Titel meines Threads???

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Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 21:03 #95199

Und wo kein Verständnis, da auch kein Damm!

Mich ärgert dieser hirnlose Plauderton.

Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: Mondlicht

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Letzte Änderung: von Thomas.

Klimawandel - generell - Studien 11 Okt 2021 21:23 #95201

Moderatoren Hinweis

Threadtitel wieder auf Anfangswert zurück gesetzt.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.
Folgende Benutzer bedankten sich: Mondlicht

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Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 05:15 #95204

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Erdbeben, zu Lande und in den Ozeanen. Darauf haben die Menschen keinen Einfluss.
Vulkanausbrüche: darauf haben die Menschen keinen Einfluss.

Nicht grundsätzlich, aber auf lange Sicht spielt auch da der Klimawandel eine Rolle in bestimmten Gebieten. Zum Beispiel, wenn durch abschmelzende Gletscher der Druck auf das darunter liegende Gebiet nachlässt und es dadurch zu Landanhebung und mehr tektonischer Aktivität kommt. Das ist leider nicht nur so dahergesagt - es gibt diverse Untersuchungen, die darauf hinweisen, sowohl was Historie angeht, wie auch bezüglich Prognosen für die Zukunft. Mehr dazu findet man beispielsweise bei Dr. Chris Rollings oder Prof. Dr. Ralf Hetzel und Prof. Dr. Andrea Hampel.

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Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 07:05 #95207

Ich leite ab: Katastrophismus wird von Katastrophisten verbreitet

Meinten Sie mit Katastrophisten nur Steinzeit-Astronom oder z. B. auch mich oder all die, die die Ergebnisse von führenden Wetter- und Klima-forschern und -modellierern wie z. B. die der Preisträger des diesjährigen Physik-Nobelpreises kennt/kennen und nachvollziehend unterstütze(n) vertritt/vertreten?

Ich verwende solche Worte nicht, um konkrete Personen azugreifen. Katastophisten sind die, die Klimapanik verbreiten. Diese Klimapanik greife ich an. Wer sich da angesprochen fühlt, ist mir egal. Ich argumentiere inhaltlich.

Das Versagen wenn es um die Vorbereitung auf seltene Katastrophen geht gab es schon immer, und es wird auch immer bleiben. Es gibt es unabhängig von Klimaänderungen, die üblichen seltenen Abweichungen vom Mittel reichen dazu völlig aus. Wirklich schlimm ist es auch nicht. So erheblich sind die Opferzahlen ja gar nicht. Jedenfalls nicht schlimm genug, um daraus eine erhebliche Gefahr für die Menschheit insgesamt zu extrapolieren.[/i][/i]

Betrachten Sie sich mit dieser Aussage als Katastrophisten-Leugner, der oder die im Gegensatz zu Ihnen träumen? (Zum besseren Verständnis.)

Nein. Jemanden als Leugner zu bezeichnen ist immer ein persönlicher Angriff. "Leugner" setzt ja voraus, dass das Verleugnete real existiert, der "Leugner" dies jedoch bestreitet, und implizit gehört sogar noch dazu, dass der Leugner weiß, dass das, was er leugnet, wirklich existiert, also auch noch ein Element der Lüge.

Ich kann in dem, was vorausgesagt wird, aber keine Katastrophe erkennen.

Ich will keinen Streit entfachen, sondern ihre Quellen und Begründungen hören, die Sie zu dieser Feststellung brachten, bitte. Sie können doch unmöglich den Einfluss des Menschen seit Industrialisierung leugnen oder das des heutigen Klimageschehens/respektive – seiner Veränderungen zu vor ca. 200 Jahren, Stichwort Wechselwirkungen meinen; oder gar als vermeintlichen Beweis, die hohen CO2 Konzentrationen in der Athmosphäre der Frühzeit der Erde – ohne Einfluss des Menschen – anführen?

Erstmal, die Frage ob es eine Erwärmung gibt oder nicht, und ob sie vom Menschen beeinflusst wurde oder nicht, ist überhaupt nicht mein Thema. Ich folge in dieser Frage einfach dem Mainstream. (Weswegen ich mir ja auch nicht anmaße, beurteilen zu können, ob die Klimawissenschaftler den Preis nun verdient haben oder ihn nur bekommen haben, weil aus politischen Gründen nun einmal Klimawissenschaft dran war und sie halt auf diesem Gebiet führend waren.) Wo man dem Mainstream folgt, muss man nicht jedes Epsilon in Frage stellen.

Was mir als erstes aufgefallen ist, ist die Einseitigkeit der Medienberichterstattung. Panikmache in den Medien ist nun einmal recht leicht erkennbar, wenn man einmal weiß, dass so etwas möglich ist (also mitgekriegt hat, dass die heutigen Medien auf organisierte Art und Weise systematisch lügen), und die Kriterien kennt, die Propaganda von sachlicher Berichterstattung unterscheiden. Mir hilft dabei natürlich die Lebenserfahrung aus der DDR. Die Unterschiede zwischen DDR-Medien und Westmedien waren nun einmal klar genug erkennbar, und haben mir auch diese Kriterien beigebracht. Und dass sich die Westmedien in Richtung DDR-Medien bewegen und systematisch zu lügen beginnen fiel mir schon in den 90er Jahren auf. Die Befürchtung, dass das "keine Plattform geben", welches sich anfangs nur auf Holocaustleugner bezog, sich bald auf immer mehr Leute beziehen wird, hatte ich halt schon damals.

Hat man das mal kapiert, und sieht eine organisierte Medienkampagne, die eine Klimakatastrophe heraufbeschwört, mit allen Kennzeichen von systematischer Hetze (alle Nachrichten haben dieselbe Richtung "Klimawandel ist schlimm", es wird auf Emotionen gesetzt, der Linie widersprechende Positionen werden systematisch totgeschwiegen, die, die dagegen protestieren, persönlich als "Klimaleugner" diffamiert, ihre Argumente nicht mit ihnen diskutiert, sondern lediglich wenn überhaupt in entstellter Form präsentiert und "widerlegt") dann fragt man sich natürlich was das soll. Die einfachste Reaktion ist natürlich, sich einfach schon weil man Hetze als solche ablehnt auf die Seite derer zu stellen, gegen die gehetzt wird. Ist allerdings nichts, was für mich auch nur irgendwie attraktiv ist. Ich habe mir beispielsweise mal angesehen, was die Holocaustleugner so präsentiert haben (die Briten hatten damals einen Prozess darüber, und da konnte man Argumente und Gegenargumente recht gut verfolgen), und es hat mich nicht überzeugt. Und ich wusste ja auch aus der Geschichte, dass sagen wir die stalinistische Hetze gegen die Trotzkisten nicht bedeutet, dass die Trotzkisten unterstützenswert wären.

Im Fall des Klimas wurde mir recht schnell klar, dass die Frage ob es eine Erwärmung gibt und ob sie menschengemacht ist gar nicht die wichtige Frage ist. Das eigentliche Problem ist, dass eine relativ harmlose Entwicklung zur Katastrophe gemacht wird, und dass die normalen Reaktionen auf negativen Aspekte der Entwicklung völlig ignoriert werden, und nur eine einzige Reaktion überhaupt in Betracht gezogen wird - CO2 Reduktion. Also die Reaktion, die als einzige überhaupt eine weltweite Koordination erfordern würde und damit zur Legitimierung einer Weltregierung dienen könnte.

Und dagegen argumentiere ich nun. Wobei ich in der komfortablen Situation bin, dass ich die Klimawissenschaft überhaupt nicht angreifen muss, ich kann das, was sie behauptet (unabhängig von der Qualität der Behauptungen) normalerweise einfach als gegeben akzeptieren. Ich brauche ja nicht mehr als aufzuzeigen, dass man mit völlig klassischen Methoden die möglichen negativen Folgen in den Griff bekommen kann. Außerdem ist das, was die Wissenschaft voraussagt (Erwärmung, nicht Abkühlung, mehr und nicht weniger Niederschlag) ja erstmal positiv.

Was ich angreife, ist also einzig und allein die Lügenpresse. Ich muss auch die, die diese Medienhysterie unterstützen, nicht persönlich angreifen - wenn jemand einfach nur glaubt, was die Medien dauernd erzählen, kann man ihm das ja kaum persönlich zum Vorwurf machen. Ich brauche einfach nur aufzuklären. Ich kann ihnen Fragen stellen, auf die sie keine Antworten haben. Wie warum sich in den Medien nur Krankheiten und Ungeziefer in Richtung kälterer Regionen ausbreiten und nicht auch harmlose oder gar nützliche Arten. Wieso die Erhöhung der durchschnittlichen Niederschläge in den Medien nur in Form von mehr Flutkatastrophen auftritt, und nicht auch in mehr Regen im Durchschnitt und daher auch mehr Pflanzenwachstum. Was denn Ihrer Überzeugung nach die optimale Temperatur für die Menschheit wäre und warum, usw. usf.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 07:15 #95208

Es gibt eben nicht irgendeine vom Klima abhängige Wahrscheinlichkeit des Auftretens katastrophaler Ereignisse. 

Die gibt es selbstverständlich . Dass Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Extremwetterverhältnissen durch die menschengemachte Klimaänderung wahrscheinlicher werden, das wurde schon vor 30 Jahren prognostiziert. Inzwischen kann es jeder live miterleben und einige Wissenschaftler gehen sogar von einer exponentiellen Steigerung bei Extremwetterereignissen aus.

Also, die häufigeren Extremwetter bedeuten nur eine Verschiebung dessen, was das normale Wetter ist, und die Infastruktur wird daran angepasst, was das neue normale Wetter ist. Sicher, das erfordert ein paar Investitionen.

Das erfordert jede Menge Investitionen in die Infrastruktur und jede Menge Investitionen in die Schadensregulierung. Teilweise wird man sich auch daran gewöhnen müssen, dass sich potentielle Schäden in Zukunft nicht mehr verhindern lassen. Notstromaggregate in Krankenhäusern stehen z.B. immer im Keller. Bei Hochwasser ein Problem. Man könnte natürlich auf die Idee kommen, die aufs Dach umzusiedeln. Das sind aber tonnenschwere Gerätschaften. Da dürfte die Statik in der Regel nicht mitmachen. Das Problem tritt sicher nicht nur in Krankenhäusern auf.

Die Krux an der Sache ist aber, dass wir um die Umstellung auf Klimaneutralität nicht herumkommen werden. Die ganzen Vorsorgekosten und Schadensregulierungskosten die schon angefallen sind und noch anfallen werden, die hätten wir uns sparen können, wenn wir rechtzeitig in Richtung Klimaneutralität geschwenkt hätten. Zeit genug war da.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 09:12 #95212

Es gibt eben nicht irgendeine vom Klima abhängige Wahrscheinlichkeit des Auftretens katastrophaler Ereignisse. 

Die gibt es selbstverständlich . Dass Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Extremwetterverhältnissen durch die menschengemachte Klimaänderung wahrscheinlicher werden, das wurde schon vor 30 Jahren prognostiziert.

Vielleicht lesen Sie erst einmal was ich geschrieben habe bevor Sie mit Thesen antworten, die ich überhaupt nicht bestritten habe?

Inzwischen kann es jeder live miterleben und einige Wissenschaftler gehen sogar von einer exponentiellen Steigerung bei Extremwetterereignissen aus.

Wenn irgendjemand das Wort "exponentiell" für irgendwas negatives verwendet, braucht man dem normalerweise nicht weiter zuzuhören, es ist klar, dass das nur Panikmache ist. Wenn Sie im konkreten Fall anderer Meinung sind, steht es Ihnen frei, hier entsprechende Zitate mit Referenz anzuführen, die zeigen, dass es sich hierbei wirklich um wissenschaftliche Beiträge handelt und nicht einfach um Panikmache.

Also, die häufigeren Extremwetter bedeuten nur eine Verschiebung dessen, was das normale Wetter ist, und die Infastruktur wird daran angepasst, was das neue normale Wetter ist. Sicher, das erfordert ein paar Investitionen.

Das erfordert jede Menge Investitionen in die Infrastruktur und jede Menge Investitionen in die Schadensregulierung. Teilweise wird man sich auch daran gewöhnen müssen, dass sich potentielle Schäden in Zukunft nicht mehr verhindern lassen. Notstromaggregate in Krankenhäusern stehen z.B. immer im Keller. Bei Hochwasser ein Problem. Man könnte natürlich auf die Idee kommen, die aufs Dach umzusiedeln. Das sind aber tonnenschwere Gerätschaften. Da dürfte die Statik in der Regel nicht mitmachen. Das Problem tritt sicher nicht nur in Krankenhäusern auf.

Allerdings nur in Krankenhäusern, in denen überhaupt die Gefahr einer Überschwemmung des Kellers bei irgendwelchem Starkregen oder Hochwasser auftritt.

Die Krux an der Sache ist aber, dass wir um die Umstellung auf Klimaneutralität nicht herumkommen werden. Die ganzen Vorsorgekosten und Schadensregulierungskosten die schon angefallen sind und noch anfallen werden, die hätten wir uns sparen können, wenn wir rechtzeitig in Richtung Klimaneutralität geschwenkt hätten. Zeit genug war da.

Augenblicklich ist irgendeine Klimaneutralität gar nicht erforderlich, einfach weil eine moderate Erwärmung positiv und nicht negativ ist.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 09:41 #95214

Augenblicklich ist irgendeine Klimaneutralität gar nicht erforderlich, einfach weil eine moderate Erwärmung positiv und nicht negativ ist.

Ein Sturz vom Hochhaus ist grundsätzlich auch völlig harmlos. Kommt er/sie an den unteren Stockwerken vorbei, kann der/die Fallende noch fröhlich winken. Gedanken an ein Gegensteuern würden doch nur das Vergnügen stören. Blöd wird es erst, wenn die elektromagnetische Wechselwirkung der Geodäte in die Quere kommt.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 10:58 #95220

Vielleicht lesen Sie erst einmal was ich geschrieben habe bevor Sie mit Thesen antworten, die ich überhaupt nicht bestritten habe?

Geschrieben haben Sie:“Es gibt eben nicht irgendeine vom Klima abhängige Wahrscheinlichkeit des Auftretens katastrophaler Ereignisse. “. Und das ist ganz einfach falsch.


Allerdings nur in Krankenhäusern, in denen überhaupt die Gefahr einer Überschwemmung des Kellers bei irgendwelchem Starkregen oder Hochwasser auftritt.

Aber ganz sicher nicht nur in Krankenhäusern. Das war nur ein Beispiel aus der Praxis. Ein Großteil unserer Fernmeldeinfrastuktur steht doch bestimmt auch in irgendwelchen Kellern. Und etliche andere wichtige Infrastruktur auch. Keller mit wichtiger Fernmeldeinfratuktur hat man in den Sechzigern sogar noch mit eigenen Atombunkern (Ein-Mann-Bunker) ausgeüstet. Das sind wahrscheinlich die, die beim nächsten Starkregen zuerst vollaufen, wei die ja eine gewisse Tiefe haben mussten. So ändern sich die Zeiten.


Wenn irgendjemand das Wort "exponentiell" für irgendwas negatives verwendet, braucht man dem normalerweise nicht weiter zuzuhören, es ist klar, dass das nur Panikmache ist. Wenn Sie im konkreten Fall anderer Meinung sind, steht es Ihnen frei, hier entsprechende Zitate mit Referenz anzuführen, die zeigen, dass es sich hierbei wirklich um wissenschaftliche Beiträge handelt und nicht einfach um Panikmache.



youtube.com/watch?v=1Fuj9z1QP1Q

Exponentielles Wachstum gibt es auch bei Wetterextremen, … dass die Niederschläge, gerade die extremsten Niederschläge extrem stark zunehmen können, … das hat damit zu tun, dass der Gehalt an Wasserdampf mit der Temperatur steigt, … ein Beispiel nennen, bei einem Hurrikan sind solche Regenmassen heruntergekommen, dass der amerikanische Wetterdienst eine neue Farbe auf der Farbskala für die Radarbilder einführen musste, … exponentielles Wachstum auch bei Wetterextremen, das ist ganz wichtig, … die Verteilung der Niederschläge wird sich dahingehend ändern, dass wir weniger leichte Niederschläge bekommen, aber dafür mehr starke Niederschläge, … ich denke, ein lineares Denken ist nicht mehr angezeigt, wir müssen hier berücksichtigen, dass wir eine exponentielle Entwicklung haben.

Sagt hier Mojib Latif .


Mojib Lativ ist übrigens ein anerkannter Experte und ganz sicher kein Panikmacher. Vielleicht sollten Sie zu dem Thema einmal etwas gewissenhafter recherchieren.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 12 Okt 2021 12:37 #95223

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Schmelzer schrieb:

Was mir als erstes aufgefallen ist, ist die Einseitigkeit der Medienberichterstattung. Panikmache (…) dass die heutigen Medien auf organisierte Art und Weise systematisch lügen), und die Kriterien kennt, die Propaganda von sachlicher Berichterstattung unterscheiden (…) Mir hilft dabei natürlich die Lebenserfahrung aus der DDR. (…) dass sich die Westmedien in Richtung DDR-Medien bewegen und systematisch zu lügen beginnen fiel mir schon (…) Hat man das mal kapiert, und sieht eine organisierte Medienkampagne, die eine Klimakatastrophe heraufbeschwört, mit allen Kennzeichen von systematischer Hetze (…) beispielsweise mal angesehen, was die Holocaustleugner so präsentiert haben (die Briten hatten damals einen Prozess darüber, (…) dass sagen wir die stalinistische Hetze gegen die Trotzkisten nicht bedeutet, dass die Trotzkisten unterstützenswert wären. (…) Das eigentliche Problem ist, dass eine relativ harmlose Entwicklung zur Katastrophe gemacht wird, und dass die normalen Reaktionen auf negativen Aspekte der Entwicklung völlig ignoriert werden (…) Wissenschaft voraussagt (Erwärmung, nicht Abkühlung, mehr und nicht weniger Niederschlag) ja erstmal positiv. (…) Was ich angreife, ist also einzig und allein die Lügenpresse. umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...dien?start=150#95207

Eine Verwandte (62) sagte Jahre nach der Wende lakonisch: „Im Osten stand in der Zeitung, dass es keinen Smog gibt und im Westen, dass wir daran ersticken“, hahaha, Sie müssen Ihren Weg durch die Medien wählen oder „abschalten“ wie ich bei Corona zeitweilig: Medienstop außer nature.com Studien u.ä.
DDR Lebenserfahrung hilfreich? Weil? Größeres Mißtrauen?
Der Hallenser H. J. Maaz, Psychiater, Psychoanalytiker und Autor: 1990 erschien sein vielbeachtetes Buch Der Gefühlsstau, in dem er die Wechselwirkungen von staatlicher Repression im DDR-System mit den psychischen Befindlichkeiten der Bevölkerung untersuchte.
de.wikipedia.org/wiki/Hans-Joachim_Maaz

Wenn Sie – wirklich – D I E „Lügenpresse“ angreifen wollen – einzig und allein - bzw.
... wenn Sie über Ost-West Linke-Grüne-Rechte sprechen wollen – ist ein eigener Thread sicher das Richtige.

Sie sollen den von mir gewählten Titel aber auch nicht Z U eng sehen, das Thema nur nicht völlig aus den Augen verlieren.

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