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Klimawandel 26 Aug 2021 23:25 #90688

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Ein neues nature.com paper forderte schelles Handeln!
Auszüge
Methan ist besorgniserregend, da es einen übergroßen Einfluss auf das Klima hat. Das Gas macht einen winzigen Bruchteil unserer Atmosphäre aus – der CO2-Gehalt ist mehr als 200-mal höher. Aber in den ersten 20 Jahren nach der Freisetzung ist Methan etwa 80-mal stärker als CO2 beim Einfangen von Wärme in der Erdatmosphäre. Es wird auch viel schneller abgebaut als CO2, mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa einem Jahrzehnt, verglichen mit Jahrhunderten für CO2. Dies bedeutet, dass die Eindämmung der Methanemissionen kurzfristig Abhilfe schaffen könnte, während Regierungen und Unternehmen den schwierigeren Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberer Energie verhandeln.



Control methane to slow warming — fast


Reducing carbon dioxide levels is the top priority, but a chilling climate report from the Intergovernmental Panel on Climate Change highlights the benefits of slashing methane too, argues a Nature editorial. In the first 20 years after release, methane is around 80 times more powerful than CO2 at trapping heat in Earth’s atmosphere. The good news is that it also breaks down much more quickly, so curbing methane emissions will reap quick rewards. Livestock is the largest source, with oil and gas operations a close second. Key to reductions will be efforts to identify major methane polluters and new methane-reduction commitments due to be made at the United Nations climate conference in Glasgow, UK, in November.
www.nature.com/articles/d41586-021-02287...-3751e855ba-43723165



Foto


Oil and gas operations — such as Inglewood Oil Field in Los Angeles, California — are a key source of methane.Credit: Citizens of the Planet/Education Images/Universal Images Group/Getty

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Klimawandel - generell - Studien 27 Aug 2021 02:32 #90693

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nature.com

www.nature.com/articles/d41586-021-02330...-426f8fb10e-43723165


Climate change and Europe’s deadly floods

Last month’s extreme rainfall in Germany and Belgium was made more likely by climate change, according to a modelling study by an international team of meteorologists. The deadly rains and subsequent flooding in the European region were between 1.2 and 9 times more likely to happen today than in pre-industrial times, and were 3–19% more intense, owing to climate change, the researchers found.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 27 Aug 2021 14:17 #90730

Da läuft einiges schief:
www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom...deal-der-eu-100.html

ibb.co/WfM6532


Eine gefährlich lange Weiterverwendung der auch noch teuren Braunkohle hat die Politik gegen der Rat der beteiligten Wissenschaftler erfolgreich durchgesetzt. Die deutlich billigere Windenergie wird seit Jahren erfolgreich blockiert.

ibb.co/RbVDVyd


Die derzeit von allen Politikern so gerne zitierte allein erziehende Mutter, Verkäuferin, Krankenschwester wird wohl auch entlastet, damit sie Steuern für die Subventionen für Ferienflüge entrichten kann, die sie sich selbst u.U nie leisten kann.

Den Verbrenner als Cashmachine versucht man mit den merkwürdigsten Argumenten in der Vermarktung halten. In den letzten Jahren ist der Schädling über diverse Subventionsschübe, gepaart mit einigen Betrügereien, in großer Masse unter die Leute gebracht worden. Der Gipfel scheint da aber noch nicht erreicht zu sein. Man strebt nach noch höheren Zielen.

ibb.co/LQDbBxY

Autolobbyistin Hildegart Müller:
„Wir haben 1.5 Milliarden Verbrennerfahrzeuge im Bestand. Für die wir ja auch eine Lösung finden müssen. Und deshalb brauchen wir synthetische Kraftstoffe.“

Die würde ohne gewaltige Subventionen wohl keiner bezahlen können. Dafür Produktionsanlagen aufbauen um den synthetischen Sprit dann auch noch an einem Verbrenner zu verfüttern, das wäre wieder einmal ein echter Schlildbürgerstreich . Merkwürdiger Weise wirbt sogar ein Politiker für den Unsinn.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 27 Aug 2021 14:51 #90739

Wenn Wind- und Solarstrom so viel billiger sind, warum sinkt dann der Strompreis nicht?
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Klimawandel - generell - Studien 28 Aug 2021 08:57 #90818

Die Anzahl der Zeiten mit negativen Strompreisen steigt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien immer weiter an. Das müsste sich tatsächlich irgendwann auch beim Strompreis bemerkbar machen. Jedenfalls, wenn es mit dem Ausbau voran geht. Z.Z. stockt es ja mal wieder.

Die Sache scheint aber noch einen Haken zu haben. Der Strompreis an der Börse steigt mal wieder:

www.pv-magazine.de/2021/07/02/preise-an-...ie-lange-nicht-mehr/
Aber die Preisbildung wird ja auch immer noch von den herkömmlichen Energieträgern beeinflusst. Kohlepreis und Gaspreis sind gestiegen, was den Preis dann in der Summe doch wieder nach oben treibt. Außerdem kommt zu den Erzeugungskosten von derzeit 0.07€/kWh bei der Endpreisbildung noch einiges dazu.
Der Endpreis setzt sich wie folgt zusammen:

• 51 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen
• 25 Prozent für die Nutzung der Stromnetze des Netzbetreibers
• 24 Prozent an Stromanbieter für Stromerzeugung und Vertrieb
www.klima-sucht-schutz.de/energie-sparen...bEAAYAiAAEgJvbfD_BwE

Die Masse machen Steuern,Abgaben und Umlagen. Da ist auch die EEG-Umlage von derzeit 6,5 Cent drin. Die Endpreisbildung ist allerdings ziemlich kompliziert. So sollte z.B. die EEG-Umlage im Laufe der Zeit sinken, wenn die alten geförderten Anlagen aus der Förderung heraus fallen. Mit der Zeit werden dann immer effektivere Anlagen im Förderungspool sein. Und wirklich konkurrierende Preisbildung wird es erst geben, wenn das ganze alte Zeug verschwunden ist. Einschließlich der noch vorhandenen konventionellen Kraftwerke.
Die EEG-Umlage wird irgendwann wegfallen. Dann werden die Stromgestehungskosten stärker in die Preisbildung für den Verbraucher eingehen. Vom Fraunhofer ISE gibt es dazu eine ganz aktuelle Auswertung . Da ist auch eine Prognose bis 2040 drin.


www.pv-magazine.de/2021/06/22/fraunhofer...wattstunde-gesunken/
Die Stromgestehungskosten der meisten erneuerbaren Energien liegen jetzt schon unter denen der konventionellen Energien und gehen mit der Zeit weiter nach unten. Das sieht zunächst einmal nach zukünftigem Preisverfall aus. Das Problem ist nur, wenn es so weit kommt, dass Strom ein knappes Gut wird, dann wird Strom mehr etwas für gierige Spekulanten werden. Dann könnte es richtig übel werden. Wir müssen ja nicht nur den jetzigen Stromverbrauch mit den erneuerbaren realisieren. Der Flottenverbrauch kommt auch noch dazu. Man wird nicht drumherum kommen, in allen Bereichen auf möglichst effiziente Lösungen umzusteigen. Synthetischer Sprit für Verbrenner gehört da z.B. nicht dazu. Akkubetriebene Stadtpanzer werden meiner Meinung nach auch keine Zukunft haben.

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Klimawandel - generell - Studien 28 Aug 2021 17:52 #90848

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Zusätzlich zu den den Preisen fehlt noch das verfügbare Volumen, sonst sind dies interessante aber hohle Zahlen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 06:17 #90875

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Wenn Wind- und Solarstrom so viel billiger sind, warum sinkt dann der Strompreis nicht?


Guten Morgen!
Hypothetisch "soll" der Strompreis- vielleicht - sinken... aber wer's glaubt. Es muss sicher eine Menge investiert werden, Sonnenkollektoren überall wo 12h+ die Sonne scheint usw.
Ich war immer gegen Atomkraft aber jetzt frage ich mich manchmal, was hat das eigentlich für einen Sinn, dass D "aussteigt", wenn wir von Kraftwerken (besonders F) umgeben sind und es immer mehr und mehr werden? Auch wegen des Kohle/Öl/Gas-ausstiegs, auch wenn speziell China weit vor USA auf Kohle "baut", zweiter Punkt, und unser Frieden von wie viel Atombomben beschützt wird? Was zu funktionieren scheint.

Die Strompreise steigen und steigen, für viele nicht leicht zu stemmen.
Sollten wir zur Atomkraft zurückkehren?
Wann glaubt ihr Physiker klappt es mit der kontrollierten Fusion? (Oder ob überhaupt marktfähig, wenn es geklappt hat) Erdöllobby wird sicher solange fördern, solange es Profit bringt und man nicht wie bei dem letzten Fusionsexperiment 70% Energie reinstecken muss, um 70% herauszubekommen...

Grüße, Mondlicht

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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 07:02 #90877

Zusätzlich zu den den Preisen fehlt noch das verfügbare Volumen, sonst sind dies interessante aber hohle Zahlen.

Es gibt dazu etliche umfangreiche Untersuchungen. In der Regel mit Prognosen bis 2050. Die Schlussfolgerung ist eigentlich überall die Gleiche. Es wird reichen.

Die aufwendig modellierte Studie zeigt: Es sind ausreichend Flächen für die naturverträgliche Realisierung der erneuerbaren Energien vorhanden. Abhängig vom Technologiemix und der Regionalisierung nimmt der Ausbau der Windenergie an Land und der Photovoltaik im Durchschnitt bis zu 2,5% der Landesfläche in Anspruch.
www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Stromsyste...n-Stromerzeugung.pdf


Verzichten müsste man auf Schildürgerstreiche und Lobbyistengehorsam .


Sollten wir zur Atomkraft zurückkehren?

Das Risiko wäre mir viel zu hoch. Man muss ja davon ausgehen, dass die Wetterkapriolen über die nächsten Jahrzehnte noch stetig zunehmen. Unabhängig davon ob wir jetzt massiv gegensteuern oder nicht. Der Saat für die nächsten Katastrophen wurde in den letzte Jahrzehnten in die Atmosphäre gebracht. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass dann einmal einem Kraftwerk das Kühlwasser ausgeht weil ein Fluss kein Wasser mehr hat oder so ein Kraftwerk einfach weggespült wird, die steigt damit.

Die Strompreise würden auch ohne EEG steigen. Der Börsenpreis für Kohle ist im letzten Halben Jahr um weit über 100% gestiegen, der für Gas um etwa 50% . Die EEG-Umlage ist in den letzten 3 Jahren ziemlich konstant geblieben. Mit leichter Tendenz nach unten.

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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 07:44 #90879

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Mondlicht schrieb:
Sollten wir zur Atomkraft zurückkehren?
Pferdefuss schrieb:
Das Risiko wäre mir viel zu hoch. Man muss ja davon ausgehen, dass die Wetterkapriolen über die nächsten Jahrzehnte noch stetig zunehmen. Unabhängig davon ob wir jetzt massiv gegensteuern oder nicht. Der Saat für die nächsten Katastrophen wurde in den letzte Jahrzehnten in die Atmosphäre gebracht. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass dann einmal einem Kraftwerk das Kühlwasser ausgeht weil ein Fluss kein Wasser mehr hat oder so ein Kraftwerk einfach weggespült wird, die steigt damit.
Die Strompreise würden auch ohne EEG steigen. Der Börsenpreis für Kohle ist im letzten Halben Jahr um weit über 100% gestiegen, der für Gas um etwa 50% . Die EEG-Umlage ist in den letzten 3 Jahren ziemlich konstant geblieben. Mit leichter Tendenz nach unten.


>
Darauf kann man sich 100% verlassen (auf steiegende Preise, meine ich :cheer:
Ansonsten gute Punkte!
100% Bio Strom ist sehr teuer und ich spare wo ich kann. Nee, ich will auch nicht, dass die asbach alten Meiler...

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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 09:19 #90882

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dass D "aussteigt"

Es ist ja sowieso kein Ausstieg sondern Vogel-Strauß-Manier, wenn man auf andere zurückgreift, die nicht ausgestiegen sind. Dem ist jedoch gar nicht der Fall:

de.statista.com/statistik/daten/studie/1...utschland-seit-1990/
Der Stromaustauschsaldo Deutschlands betrug im Jahr 2020 rund -21 Terawattstunden. Dies bedeutet, dass Deutschland im Jahr 2020 circa 21 Terawattstunden mehr exportierte, als es importierte. Im Jahr 2002 importierte Deutschland das letzte Mal mehr, als es exportierte

Doch ging es ja eigentlich um den Klimawandel hier im Thread.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 10:05 #90886

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dass D "aussteigt"

Es ist ja sowieso kein Ausstieg sondern Vogel-Strauß-Manier, wenn man auf andere zurückgreift, die nicht ausgestiegen sind. Dem ist jedoch gar nicht der Fall:

de.statista.com/statistik/daten/studie/1...utschland-seit-1990/
Der Stromaustauschsaldo Deutschlands betrug im Jahr 2020 rund -21 Terawattstunden. Dies bedeutet, dass Deutschland im Jahr 2020 circa 21 Terawattstunden mehr exportierte, als es importierte. Im Jahr 2002 importierte Deutschland das letzte Mal mehr, als es exportierte

Doch ging es ja eigentlich um den Klimawandel hier im Thread.


Genau, mein süßer Herr Durchblick. Intelligenz ist so sexy. Nee, keine Anmache, ich will nur wieder nächtelang durchtanzen, dieses Wochenende war soo doof...
Jaja gehört nicht hierher.

PS
Von meiner Warte aus, gehört alles irgendwie zusammen, und deine Vergleiche sowieso, lass nur die Assoziationen purzeln und unterdrück nichts...von mir aus schreibe seitenweise Formeln :woohoo:
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Klimawandel - generell - Studien 29 Aug 2021 10:34 #90888

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...von mir aus schreibe seitenweise Formeln :woohoo:

ymmd
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Klimawandel - generell - Studien 06 Sep 2021 18:41 #91602

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03 September 2021 Freak US winters linked to Arctic warming

Freak winters linked to Arctic warming

Recent spells of unusually cold winter weather in the United States and other parts of the Northern Hemisphere could be a paradoxical consequence of climate warming in the Arctic. A study based on decades of atmospheric observations shows how rapid Arctic warming can trigger anomalies in the polar vortex, a fast-flowing band of high-altitude winds around the North Pole — with consequences for weather thousands of kilometres farther south. It is still unclear whether this represents a long-term trend that will persist as the world heats up. And the idea that Arctic warming might be responsible for cold spells in mid-latitude regions is still hotly debated among climate scientists.

Unusually severe winter storms brought snow to Austin, Texas, in February.Credit: Montinique Monroe/Getty

naja, was soll ich kommentieren? chaos, es wird extremer, soviel scheint kurzfristig sicher...

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Klimawandel - generell - Studien 10 Sep 2021 02:34 #91895

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www.nature.com/articles/d41586-021-02444...-2f65f27bf4-43723165




NEWS
08 September 2021

Most fossil-fuel reserves must remain untapped to hit 1.5 °C warming goal
Modelling suggests that many planned coal, oil and gas extraction projects will not be viable if the world hopes to achieve climate targets.


Nearly 90% of economically viable global coal reserves must be left in the ground to have even a 50% chance of hitting internationally agreed climate-change goals, according to an updated model of limits to fossil-fuel extraction, published today in Nature1.

want to read more see link above

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Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 06:21 #91973

Unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Kemfert ist eine Studie zu den Parteiwahlprogrammen zur Bundestagswahl 2021 von CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen hinsichtlich der darin enthaltenen klimapolitischen Maßnahmen erstellt worden.

Im Ergebnis zeigt sich, dass sich alle untersuchten Parteien in ihren Wahlprogrammen zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bekennen und lange Passagen der Klimapolitik widmen. Insgesamt erhält das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen die höchste Punktzahl aller bewerteten Programme. Die Linke landet auf dem zweiten Platz. Die Parteien der großen Koalition, CDU/CSU und SPD, liegen ungefähr gleichauf deutlich hinter der Linken und das Wahlprogramm der FDP erzielt den kleinsten Wert.
Allerdings liefert kein Wahlprogramm ausreichend schlüssige Konzepte, um die gesetzlich verankerten Reduktionsziele des KSG bis 2030 vollständig zu erreichen.
diw-econ.de/publikationen/wie-viel-klima...-den-wahlprogrammen/


ibb.co/pK3jQFM

diw-econ.de/wp-content/uploads/DIWEcon_W...aetsanalyse_v2.0.pdf

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Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 07:15 #91974

.
@Pferdefuss
Und was soll das bewirken, wenn diejenigen,
die gewählt sind, klimapolitische Maßnahmen
in ihren Augenauswischer-Parteiprogrammen
enthalten haben?


.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 09:29 #91978

.
@Pferdefuss
Und was soll das bewirken, wenn diejenigen,
die gewählt sind, klimapolitische Maßnahmen
in ihren Augenauswischer-Parteiprogrammen
enthalten haben?

.

Bei der nächsten Flutkatastrophe kann man darauf verweisen. Irgendwann wird es auch der letzte Politiker kapieren. Einige wahrscheinlich erst, wenn sie gezwungen sind für die regelmäßige Schadensbeseitigung dann Schulden zu machen. Und es sind ja nicht nur die Flutkatastrophen die Probleme machen werden. Für die regelmäßige erforderlich werdende Aufforstung der Wälder wird ja auch irgendwer zahlen müssen.

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Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 10:19 #91983

Moderatoren Hinweis

In den Forumsregeln heißt es:

Politische oder gar parteipolitische Diskussionen sind explizit unerwünscht.


Daher: Bitte keine parteipolitischen Statements mehr!
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Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 19:39 #92029

Moderatoren Hinweis

In den Forumsregeln heißt es:

Politische oder gar parteipolitische Diskussionen sind explizit unerwünscht.


Daher: Bitte keine parteipolitischen Statements mehr!


In den Regeln ist auch folgender Punkt
Ich trage mit dazu bei, dass das Forum einen lebendigen Austausch untereinander zum Ziel hat

Sollten Beiträge dann in einem deutschen Forum nicht auch Deutsch sein , oder ist das Forum unbemerkt zu einem internationalem führenden Wissenschaftsportal geworden . Denn bis jetzt gehe ich von einem Deutschsprachigen Laienpublikum als Zielgruppe aus .

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Klimawandel - generell - Studien 11 Sep 2021 20:23 #92031

Claus sieht das richtig!

Keine parteipolitischen Statements hier!

Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen festgehalten haben, ist deren Sache.

Sollten sich alle demokratischen Parteien in Zukunft um das Wohlergehen unseres Staates verpflichtet fühlen, wird keine Partei um die Problematik des Klimawandels herumkommen.

Die eine priorisiert das Klimaproblem mehr, die andere vielleicht weniger.

Die Natur gibt die Spielregeln vor, bestimmt nicht die Parteiprogramme.

Und da wir in Deutschland nur zu 2% klimarelevant sind im weltweiten Vergleich, relativieren sich die klimarelevanten Inhalte der Parteien auf einen weitaus niedrigeren Prozentsatz.

Das ist jetzt kein Hinweis darauf, dass wir hier nichts tun müssten.

Ganz im Gegenteil!

Wir Deutschen sollten der Welt zeigen, wie es gehen kann.

Gleichzeitig sollten wir alles daran setzen, die Treibhausgase aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen.

Reduzierung und Einsparen von Energie reicht nicht.
Wir müssen den angerichteten Schaden aktiv bekämpfen und das geht nur über Technik, die diese Treibhausgase aus der Atmosphäre herausholt und unschädlich macht.

Die Natur macht das ja schon, aber sie kommt an ihre Grenzen.

Alle Parteien sollten das schon längst begriffen haben.

Thomas
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Letzte Änderung: von Thomas.

Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 07:52 #92040

Naja, ob die Diskussion einer unabhängigen und nach wissnschaftlichen Kriterien gemachte Untersuchung zu Aussagen aller Parteien eine politische oder gar parteipolitische Diskussion darstellt, darüber kann man wahrscheinlich unterschiedlicher Meinung sein. Ich gehe aber davon aus, dass Prof. Dr. Claudia Kemfert in der Veröffentlichung eher eine rein wissenschaftliche Publikation sieht. Von daher habe ich mir eigentlich auch nichts dabei gedacht, die hier zu bringen. Mir war es bisher auch eigentlich immer egal, ob ein/e Politiker/in oder ein/e Lobbyist/in Unsinn in die Welt gesetzt hat. Ich habe das immer eher von der fachlichen Seite her gesehen. Ich versuch zwar auch regelmäßig die Namensnennung von Politikern zu vermeiden, aber es hört sich dann auch komisch an, wenn man immer nur schreibt „ein Politiker hat“.

Und da wir in Deutschland nur zu 2% klimarelevant sind im weltweiten Vergleich, relativieren sich die klimarelevanten Inhalte der Parteien auf einen weitaus niedrigeren Prozentsatz.

Das ist das was viele gerne hören wollen. Und solche Sätze kann man in Folgesätzen relativieren wie man will. Hängen bleibt immer: „Wir können ja eh nichts tun“. Was natürlich auch nicht stimmt. Ich glaube Hans-Werner Sinn hat irgendwo einmal ins Spiel gebracht, dass man als Wirtschaftsmacht aktiv über z.B. Sanktionen gegen den Vertrieb von Umweltschädlingen vorgehen könnte. Da könnte man sicher Strategien entwickeln. Das ist eigentlich das, was man vermitteln sollte.

Wir müssen den angerichteten Schaden aktiv bekämpfen und das geht nur über Technik, die diese Treibhausgase aus der Atmosphäre herausholt und unschädlich macht.

Da sehe ich nichts, was in den nächsten Jahrzehnten mit nennenswerten Reduktionswerten zum Einsatz kommen könnte. Da kann man wohl forschen, aber ich gehe eher davon aus, dass da rechtzeitig nichts kommen wird.

Die Natur gibt die Spielregeln vor, bestimmt nicht die Parteiprogramme.

Nur am Rande, weil mir das sofort ins Auge gefallen ist. Den Satz hab ich gestern in einem anderen Zusammenhang gehört. Da hat doch glatt einer vor großem Publikum behauptet, es sei doch ein Naturgesetz, dass bei der Stahlherstellung CO2 frei wird. Und Naturgesetze können man nun mal auch nicht mit 2/3 Mehrheit ändern. So in etwa, hat er das verbreitet. Unter insgesamt tosendem Beifall. Den Namen sag ich jetzt aber nicht.

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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 10:16 #92043

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An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5°C
above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways,
in the context of strengthening the global response to the threat of climate change,
sustainable development, and efforts to eradicate poverty
(2019) 616 Seiten
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 10:23 #92045

@Rainer
Einen Link mit 630 Seiten, noch dazu in Englisch, zu posten ist das letzte, was ein Diskussionsforum brauchen kann. Nachdem du diese 630 Seiten bereits gelesen hast (man verbreitet ja keinen Link, den man nicht vorher kontrolliert hat :whistle: ) solltest du vielleicht in wenigen Sätzen die Quintessenz des Links niederschreiben.
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 10:40 #92047

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@Rainer
Einen Link mit 630 Seiten, noch dazu in Englisch, zu posten ist das letzte, was ein Diskussionsforum brauchen kann. Nachdem du diese 630 Seiten bereits gelesen hast (man verbreitet ja keinen Link, den man nicht vorher kontrolliert hat :whistle: ) solltest du vielleicht in wenigen Sätzen die Quintessenz des Links niederschreiben.

Wie man dem Titel nicht so leicht entnehmen kann, geht es in der Arbeit (nicht nur jedoch) vor allem um eine Zusammenstellung der Klimafolgen für eine zusätzliche Temperaturerhöhung von +1,5° auf +2°.

Ich habe nur ein paar Abschnitte (3.3.3 Starkregen und 3.3.5 Überschwemmung) im 3.Kapitel gelesen und beides wird zunehmen, vor allem auch in Europa.

Dort ist auch jeweils ein Abschnitt über 3.3.4 Trockenheiten/Dürren, 3.3.6 Stürme und 3.3.9 Meeresanstieg nebst Folgen etc.

Das Ganze ist übersichtlich gegliedert und knapp dargestellt mit weiteren Nachweisen, macht also einen ordentlichen Eindruck. Die Tabellen sind mir allerdings auf den ersten Blick zu viel.
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 12:47 #92073

Wir müssen den angerichteten Schaden aktiv bekämpfen und das geht nur über Technik, die diese Treibhausgase aus der Atmosphäre herausholt und unschädlich macht.

Da sehe ich nichts, was in den nächsten Jahrzehnten mit nennenswerten Reduktionswerten zum Einsatz kommen könnte. Da kann man wohl forschen, aber ich gehe eher davon aus, dass da rechtzeitig nichts kommen wird.


Das sehe ich so wie Pferdefuss.

Das schweizer Unternehmen Climeworks hat dieser Tage (09.2021) mit "Orca" die derzeit weltweit leistungsfähigste CO2-Capturing Anlage in Island in Betrieb genommen.

Diese Anlage in Island fischt 4 Kilotonnen CO2 p.a. aus der Luft.

Das CO2 wird mit Wasser vermischt und in das Basaltgestein im Untergrund gepumpt. Dort findet innerhalb weniger Jahre eine Versteinerung statt, sodass der Kohlenstoff dort gebunden bleibt und dem Kreislauf entzogen wird.

Bis dahin waren weltweit 15 "Direct Air Carbon Capture and Storage" - Anlagen in Betrieb, die es zusammen auf 9 Kilotonnen p.a.bringen. Mit Orca kommt man also auf insgesamt 13 Kilotonnen p.a.

Dumm nur: der CO2-Ausstoß alleine in 2020 lag bei schlappen 31.000.000 Kilotonnen. Bis Direct Air Carbon Capture and Storage einen nennswerten Beitrag zum Schutz des Klimas leisten kann, werden noch viele Gletscher geschmolzen sein.

Wir müssen die Treibhausgasemmissionen massiv herunterfahren, das ist der Weg.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 12:58 #92076

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Das schweizer Unternehmen Climeworks hat dieser Tage (09.2021) mit "Orca" die derzeit weltweit leistungsfähigste CO2-Capturing Anlage in Island in Betrieb genommen.

In Island mag dies möglich sein, die haben Energie im Überfluss. (Die Isländer beziehen Strom seit Jahrzehnten komplett aus Wasserkraft und heizen mit Wärme aus der Erde)

Angenommen, die Anlage wird mit regenerierbaren Energien angetrieben, ("Die Kollektoren werden klimafreundlich aufgewärmt, durch Geothermie"), dann würde deren Einspeisung ins Stromnetz vermutlich mehr CO² vermeiden als die Anlage entsorgen kann.

Und ich will ja gar nicht wissen, wieviel CO² die Herstellung des " hochselektiven Filtermaterial" gekostet hat.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 13:10 #92079

Das schweizer Unternehmen Climeworks hat dieser Tage (09.2021) mit "Orca" die derzeit weltweit leistungsfähigste CO2-Capturing Anlage in Island in Betrieb genommen.

In Island mag dies möglich sein, die haben Energie im Überfluss. (Die Isländer beziehen Strom seit Jahrzehnten komplett aus Wasserkraft und heizen mit Wärme aus der Erde)

Angenommen, die Anlage wird mit regenerierbaren Energien angetrieben, ("Die Kollektoren werden klimafreundlich aufgewärmt, durch Geothermie"), dann würde deren Einspeisung ins Stromnetz vermutlich mehr CO² vermeiden als die Anlage entsorgen kann..


Das ist genau meine Meinung. Die Befürworter der CO2-Capturing-Technologie hören dieses Argument aber überhaupt nicht gerne.
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 13:27 #92082

In Island mag dies möglich sein, die haben Energie im Überfluss. (Die Isländer beziehen Strom seit Jahrzehnten komplett aus Wasserkraft und heizen mit Wärme aus der Erde)

Angenommen, die Anlage wird mit regenerierbaren Energien angetrieben, ("Die Kollektoren werden klimafreundlich aufgewärmt, durch Geothermie"), dann würde deren Einspeisung ins Stromnetz vermutlich mehr CO² vermeiden als die Anlage entsorgen kann.

Das sehe ich auch so. Ich gehe auch davon aus, dass energieintensive Industrie wie Stahl und Aluminiumproduktion langfristig sinnvoll nur noch an solchen Standorten betrieben werden kann. Da gilt es auch, sich jetzt schon darauf einzustellen. Da wird meiner Meinung nach bei uns schon in absehbarer Zeit bestenfalls noch für die Eigenversorgung sinnvoll produziert werden können. Es macht auch keinen Sinn so einen Unsinn bei uns zu subventionieren. Wenn schon Subventionen, dann welche in Industrie, die eine Chance auf langfristige Entwicklungsmöglichkeit hat. Nicht in eine, die bei uns jetzt schon zum Verschwinden verurteilt ist. Und wenn unermüdlich gepredigt wird, nach vorne zu schauen. Aus den Fehlern in der Vergangenheit sollte man doch auch lernen und die nicht noch mal wiederholen.
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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 13:37 #92083

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Und ich will ja gar nicht wissen, wieviel CO² die Herstellung des " hochselektiven Filtermaterial" gekostet hat.

Wenn das Filtermatierial auch dort hergestellt wird.... könnte man die Energie dennoch sinnvoller (sparsamer) einsetzen:
Eigentlich sollte ja Island weltgrößter Batterienexporteur sein....
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Klimawandel - generell - Studien 12 Sep 2021 14:07 #92086

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Eigentlich sollte ja Island weltgrößter Batterienexporteur sein....

so gehts natürlich auch, nur das Klima guckt dabei in die Röhre:

Doch etwas scheint faul am grünen Image der Atlantikinsel. Eine Statistik der nationalen Energiebehörde macht stutzig. 2018 wurde über die Hälfte der Energie aus fossilen Brennstoffen erzeugt, ein Drittel aus Kernkraft und bloss ein Zehntel aus Wasserkraft und Geothermik. Wie ist dies möglich? Die Insel verfügt weder über Atommeiler oder Kohlegruben noch über ein Stromkabel nach Europa, woher man dreckige Energie importieren könnte.

Des Rätsels Lösung sind sog. Ursprungsgarantien. Stromproduzenten können auf ihre erneuerbare Energie Zertifikate beantragen und an Unternehmen in Europa verkaufen, welche die Energiebilanz vergrünen wollen. Mit jedem sauberen MWh, das – auf dem Papier – ins Ausland verschwindet, importiert Island ein dreckiges MWh, obwohl es physisch aus Wasserkraft oder Erdwärme stammt
.
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