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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 08 Sep 2021 18:35 #91787

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Medikamentenzulassungen - Außer Corona Vaccine - benötigen 4-5Jahre Minimum um die Zulassung zu erhalten


Das ist eine willkürlich festgelegte Grenze, darauf will ich doch hinaus. Du könntest auch nach vier Jahren noch exakt so argumentieren wie Z. und damit die Zulassung jeder neuartige Art von Medikament die Basis entziehen. Wer sagt dir, dass es nicht nach 6-7 Jahren zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt? Es gilt immer, egal wie lange der Studienzeitraum ist, dass ggf. auftretende "Langzeitnebenwirkung auf den Körper innerhalb der Laufzeiten dazu durchgeführter Studien keines Falles erfasst werden konnten", denn Langzeit ist ein unbestimmter und dehnbarer Begriff. D.h. man muss einen Zeitraum wählen, der hinreichende Sicherheit bietet.

Hinzu kommt, dass vier Jahre im Standardverfahren durchaus mit einem Jahr bei Covid-Impfstoffen zu vergleichen ist. Man gibt den Probanden ja nicht am ersten Tag das Medikament und wartet dann 4 Jahre, was passiert. Die Zulassung läuft immer in vielen Schritten ab. Durch die Kombination klinischer Phasen und die Rolling Reviews durch die Zulassungsbehörden konnten viele Schritte parallelisiert werden, und das Ergebnis bleibt dennoch weitgehend vergleichbar. In Anbetracht der pandemischen Lage das einzig sinnvolle Vorgehen. Bürokratieabbau in Reinform sozusagen.

DIES aber ist keine Ausnahme: nach Zulassung vergeht Zeit, Beschwerden und Todesfälle benötigen lange Zeit um Nachzuweisen, DIES wurde billigend in Kauf genommen, Tests am Menschen werden zum größten Teil an gesunden Probanden durchgeführt.


Sehe ich nicht so. Zumal die Situation bei einer Impfung am Ende doch eine andere ist als bei schweren Medikamenten. Hier ist sind die Hauptprobleme die Wirksamkeit und die Impfreaktionen. Langzeitfolgen sind bei Impfungen deutlich seltener als z.B. bei Medikamenten gegen Krebs. Genau genommen sogar seltener als bei Aspirin.





Mondlicht schrieb:
Medikamentenzulassungen - Außer Corona Vaccine - benötigen 4-5Jahre Minimum um die Zulassung zu erhalten

Rainer schrieb:
Du weißt aber schon, warum die Zulassung vorzeitig erfolgt ist?

Natürlich Rainer, wie kannst du fragen? Bei der Überinformation in den Medien ist mir das tatsächlich nicht entgangen, sage ich nicht frei von Ironie...
-
Ich wollte nicht darauf hinaus, dass 4-5 Jahre notwenig sind oder sein sollten, +-, Arrakai, vorallem stimmt es so nicht, dass 4-5 Jahre die Wirkung am Menschen abgewartet wird... bevor usw. Allein das bürokratische Prozedere - bis - überhaupt die Tests am Menschen beginnen, dauern lange und machen einen Teil der 4-5 Jahre aus - wie du auch schriebst. Es gibt wohl kaum schärfere Anforderungen für derlei soweit ich das beurteilen kann und nein, ich wollte nicht darauf hinaus, die Tests am Menschen zu verlängern, wenn überhaupt dann darauf, dass keine Forschungsergebnisse vertuscht werden.
Schlußendlich will ich aus Vernunft dir entgegenkommen und die Hand ausstrecken... Wenn auch der Einfluss von Megakonzernen usw. usf. will und kann ich nicht beurteilen, schon gar nicht prozentual, wer an welchen Stellen manipuliert.
Schönen Abend Euch, Mondlicht
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 08 Sep 2021 21:32 #91800

Wenn die Impfquote jetzt im Herbst nicht noch mal kräftig steigt, auf mindestens über 85%, dann wird das Virus nochmal kräftig zuschlagen.

Das sagen die Prognosen des RKI.

Die Folge wäre, dass eine weitere Immunisierung durch natürliche Infektion stattfindet.

Wird wohl so kommen, nach allem, was man so an Informationen augenblicklich mitbekommt.

Naja, wird am Ende auch zu einer Herdenimmunität führen.

Wenn man aber weiß, dass eine Impfung dazu verhilft, dass eine Infektion zu 90% einen schwächeren Verlauf zur Folge hat, dann verstehe ich nicht, warum man sich hier nicht vorsorglich impfen lässt.

Das Virus verschont niemanden. Wir bekommen es alle ab, ob geimpft oder nicht.

Eine Impfung ist nichts anderes, als unser Immunsystem auf eine solche Auseinandersetzung zu präparieren.

Thomas

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 08 Sep 2021 21:44 #91801

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Herdenimmunität

Die Impfwirkung sackt ja nach ein paar Monaten (½ Jahr) ohnehin schon ab.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 06:35 #91812

Herdenimmunität

Die Impfwirkung sackt ja nach ein paar Monaten (½ Jahr) ohnehin schon ab.


Das ist durchaus umstritten. Die Studien hierzu sind nicht eindeutig.
The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 12:41 #91832

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Die Studien hierzu sind nicht eindeutig.

Ursprünglich hieß es ja, die Spikes seien mutationsfest und somit ein Garant für lebenslängliche Immunität, nun sollen jedoch die Mutationen wie bei jeder Grippe unterschiedlich sein. Die Impfung soll spätestens nach 6 Monaten erneuert werden. Die Begründung habe ich allerdings nicht mitbekommen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 13:39 #91840

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Es ist insofern eindeutig und faktisch beweisbar, dass der eigentliche Sinn und Zweck grossangelegte medizinische Studien durchzuführen, bevor ein Medikament auf den Markt kommt, bzgl. der nun schnellstens zugelassenen neuartigen mRNA und Vektor basierten Impstoffe, nicht nur nicht erfüllt, sondern anscheinend komplett auf den Kopf gestellt wurde.


1. Da ist überhaupt nichts eindeutig oder faktisch oder beweisbar. Nach dieser Logik dürfte man gar keine neuen Medikamente auf den Markt bringen, die nicht 5, 10, 20 (such dir was aus) Jahre lang in Studien erprobt wurden. Wäre blöd für die, die in dieser Zeit an den Krankheiten leiden oder sogar sterben.

Es gibt einfach unterschiedliche Studiem und die Langzeitstudien laufen selbstredend noch. Die aktuellen Studien geben bereits Aufschluss über Impfreaktionen und die anfängliche Wirksamkeit. Das wurde bis heute weiter beobachtet ohne dass die Erkenntnisse der Studien in Frage gestellt werden mussten. To be continued.

Denn wie man sieht kommt jetzt ein, laut Aussagen Stöckers, äquivalenter Wirkstoff der die gleiche ca. 90.4%tige Wirkung zeigt auf den Markt.


2. Na wenn der das sagt dann muss es ja stimmen. Es kursierte im Übrigen auch das Gerücht dass die Impfstoffe von Biontech und Curevac "äquivalent" seien. Basiert ja beides auf mRNA.

Selbstredend ohne das erhöhte Risiko von harten Nebenwirkungen (wie der Oxford-Studie bei mRNA und anderen Wirkstoffen zu entnehmen) und sogut wie ohne Risiko von erwartbaren Langzeit-Nebenwirkungen, da der Stoff auf besagter, über Jahre lang getesteter, Gabe von Proteinen basiert.


3. Selbtsredend. Wenn das so klar ist dann sollten wir uns zukünftig wohl den ganzen Aufwand mit der Zulassung sparen wenn ein Impfstoff auf Proteinen basiert. Einer gut, alle(s) gut. Hatte ich schon geschrieben dass Biontech und Curevac ebenfalls dieselbe Methode nutzen?


Lieber Arrakai,

ich denke du weißt, dass ich dich als Gesprächspartner sehr schätze, nicht nur die deine Sachlichkeit, sondern auch Urteilsvermögen betreff. Von daher wäre eine Art Streitgespräch zwischen uns, aus meiner bescheidenen Sicht, undenkbar... und etwa von meiner Seite initiert, für mich vollkommen unangebracht.

Zu 1. Bitte denk dran dass der Inhalt meines Post im Kontext zum Fall Stöcker erstellt wurde. Natürlich finden sich im Text auch persönliche Einschätzungen zur Sachlage, die aufgrund meines dringlichen Wunsches, dass wenn wir es noch einmal mit so einem Virus zu tun bekommen sollten, eventuell einem viel tötlicheren, die dann erforderlichen Massnahmen, allgemein transparenter, fachgerechter und vor allem vorbereiteter ablaufen sollten, als aus meiner Sicht im Fall Covid geschehen. Insofern liegt bei mir einige Kritik und Enttäuschung über den Verlauf und die Qualität der Massnahmen und natürlich an den Vaccinen an die insgesamt in BRD zugelassen und eingeführt wurden. Auch große Enttäuschung in Fällen wie der Maskenaffäre, wo es mM. eindeutigst um Bereicherung geht, Mitmenschendie eine pandemische Situation ausnutzten um sich zu bereichern.

Dem entsprechend hart mögen manche Abschnitte meiner Kritik auf dich wirken, evtl. übertrieben, bis einiger Leuts Meinung sogar unsachlich. Ich bemühe mich ruhig und sachlich zu bleiben, aber beizeiten fällt es schwer, wenn mir so einiges aufstößt was ich gesehen habe und zu vieles davon war mM. unnötig, unmenschlich, irrational und nicht gerade als produktiv, oder gar demokratisch fundiert zu bezeichnen. Obwohl die Covid-Auswüchse, wie zB. der innerhalb sehr kurzer Zeit um teils das 3 1/2 fache ansteigende Rohholzpreis, auch meine Firma sozusagen bis heute lahmlegten, ua. weil sich Spekulanten auf so ziemlich alles stürzten um die Covid-Situation auszunutzen, ist die grundsätzliche Intention meiner Kritik, nicht etwa eine monetär basierte, sondern basiert auf Mitgefühl und Sorge um meine Mitmenschen. Ich bin nunmal ein empathischer Mensch und a priori froh darüber....

Beweisbar ist das besagte, die Studien nicht in der üblichen Zeitspanne durchgeführt wurden und unüblich schnell die Zulassung bekamen.
Beweisbar ist, das die Hersteller der Impfstoffe, einmaligst von jeglicher Haftung befreit wurden.
Beweisbar ist, das wenn ein Medikament schon auf dem Markt ist, dessen durchgeführte Langzeitstudien (dein Zusatz), exakt 0 Wirkung auf die haben, die das Medikament bereits bekommen. Somit kurzfristigen Nebenwirkungen bereits ausgesetzt sind und auch eventuellen Langzeitnebenwirkungen bis dahin schutzlos ausgeliefert. Selbst wenn die Langzeitstudie irgendwann einmal feststellte, das Langzeitschäden zu erwarten sind, ist nicht gesagt, dass die mit der L-Studie gemachten Erfahrungen dazu beitragen können die Menschen die bereits Millionenfach geimpft wurden, schlussendlich irgendwie dann doch vor L-Nebenwirkungen zu schützen. Es gibt historisch genung Fälle die, faktisch gesichert, vergleichbar wären.

Zudem muss ich noch anfügen, da du mit "nach deiner Logik" argumentiertest, mM. von dir darauf hin folgend platziertes... auf reine Spekulation basiert. Ich bin und war dafür so schnell wie möglich zu Impfen, aber nicht auf Teufel komm raus, sondern mit Bedacht und natürlich möglichst Nebenwirkungsfrei. Der frühe Stöckerche Ansatz war und ist deswegen zu präferieren und nicht etwa neuste Medikamente, die nicht abschätzbarer Nebenwirkung sein können, da sie eine neuartige Methode verwenden, deren Massenwirkung vollkommen unbekannt. Man hat in der Medizin gelernt, dass etwas zu überstürzen tragische Folgen haben kann und waren zudem Anfangs .... überhaupt nicht gezwungen dazu mRNA Impstoffe einzusetzen. Jeder der suggeriert das keine Zeit war und deswegen mRNA Impstoffe eingesetzt werden mussten, verfehlt mM. die Logik und zuvor gemachte Erfahrungen innerhalb der Medizin. Zudem waren zu einem frühen Zeitpunkt auch Alternative Impstoffe vorhanden und bekannt. Welche die es trotz derer hohen Wirkungsgrade und mittlerweile bekannten äussert geringen Kurzzeit Nebenwirkungen, immer noch nicht auf den Deutschen Markt geschafft haben.
Das regt zum logischen Nachdenken an., zumindest meiner Meinung.

Zu 2.

Es kursierte im Übrigen auch das Gerücht dass die Impfstoffe von Biontech und Curevac "äquivalent" seien. Basiert ja beides auf mRNA.

Es ging um Novavax, zumindest in meinem Kontext:
www.morgenpost.de/vermischtes/article233...-corona-impfung.html

Das Mittel enthält künstliche Spikeproteine des Erregers, die im Labor hergestellt werden und im menschlichen Körper die erwünschte Immunantwort auf das echte Coronavirus provozieren. Das unterscheidet den Novavax-Impfstoff sowohl von den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna als auch von den klassischen Vektorimpfstoffen von Astrazeneca und Johnson&Johnson: Diese regen den Körper an, selbst Spikeproteine zu erzeugen, an denen das Immunsystem dann lernen kann.

Die Unterschiede können gerne noch verständlicher erklärt werden.

Zu 3.
Deinem Schluss hier kann ich nicht folgen. Ich vertrete ja gerade die Notwendigkeit von Studien und wenn diese offensichtlich Abkürzbar, zB. wenn man eine altbekannte Methode einführt, die mögliche Nebenwirkungen betreffend, sozusagen aus Erfahrung, Sorgenfrei eingesetzt werden kann... wäre dies doch ein Grund diese schneller zuzulassen als welche, die auf absolut neuartige Methoden setzen... die eben zusätzlich überprüft werden müssten... bevor sie millionenfach auf dem Markt angewendet...

HG Z.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

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Letzte Änderung: von Z..

Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 14:06 #91844

Hi Z.,
nur ganz kurz als Antwort (bin gerade erst heim gekommen und hatte noch keine Gelegenheit dein Video
zu gucken oder anderes).

Du:

Nun das ist so mM. nicht korrekt, a. ob ein Medikament wirkt oder nicht, ist nicht a priori von Studien abhängig.
Es kann auch ohne Studie die entsprechende Wirkung entfalten.


Ja kann es. Aber wie will man das feststellen ohne entsprechende Studien (die öffentlich einsehbar)?
Man braucht da eine große Anzahl von Testpersonen im Vergleich zu Placebo Effekten und die hatte
er ( Prof. Stöcker) ja nicht. Behaupten kann man ja viel.

Ist der Mediziner damit auf etwas ganz Besonderes gestoßen? Nein, gar nicht. Denn insgesamt 32 Prozent der aktuellen Impfstoffkandidaten, die sich derzeit gegen Covid-19 in klinischer Entwicklung befinden, sind solche Protein-Subunit-Impfstoffe. Sie enthalten alle entweder das Spike-Protein in voller Länge oder nur die RBD. Das geht aus der aktuellen Auflistung der Weltgesundheitsorganisation WHO aller internationaler Covid-19-Impfstoffprojekte hervor. So enthält zum Beispiel der adjuvantierte Impfstoff des US-Unternehmens Novavax, der bereits in der klinischen Phase III angekommen ist und von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in einem Rolling-Review-Verfahren geprüft wird, das Spike-Protein in voller Länge. Auch der Vakzine-Kandidat von Sanofi-Pasteur basiert auf dem Spike-Protein als Antigen. Das Prinzip der Protein-basierten Covid-19-Impfstoffe stellte die PZ bereits im Juli 2020 ausführlich vor.


www.pharmazeutische-zeitung.de/was-ist-d...en-impfstoff-124242/

Du:

Mal ganz davon abgesehen, dass Stöcker langjähriger Erfahrung und in exakt dem Fachbereich arbeitet, der mit nötigen Laboren entsprechender Technik und Fachpersonal ausgestattet ist, welches die Herstellung, Prüfung und Beurteilung der Wirksamkeit eines Medikamentes ermöglicht.


Das stelle ich auch gar net in Abrede aber nur langjährige Erfahrung alleine reicht da nicht als Argument.

Du:

Es ist insofern eindeutig und faktisch beweisbar, dass der eigentliche Sinn und Zweck grossangelegte medizinische Studien durchzuführen, bevor ein Medikament auf den Markt kommt, bzgl. der nun schnellstens zugelassenen neuartigen mRNA und Vektor basierten Impstoffe, nicht nur nicht erfüllt, sondern anscheinend komplett auf den Kopf gestellt wurde.


Nee, sehe ich nicht so.
Alle bisher zugelassenen Impfstoffe (bezüglich Corona) haben ihre klinischen Testphasen absolviert.
Die brauchen wir doch sonst kann man doch nix mehr kontrollieren. Da könnte ja jeder mit seiner
eigenen Rezeptur drauf los impfen :silly: .

Guck mal hier:
www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-lang...onavirus-impfstoffs/

Du:

Denn wie man sieht kommt jetzt ein, laut Aussagen Stöckers, äquivalenter Wirkstoff der die gleiche ca. 90.4%tige Wirkung zeigt auf den Markt. Selbstredend ohne das erhöhte Risiko von harten Nebenwirkungen (wie der Oxford-Studie bei mRNA und anderen Wirkstoffen zu entnehmen) und sogut wie ohne Risiko von erwartbaren Langzeit-Nebenwirkungen, da der Stoff auf besagter, über Jahre lang getesteter, Gabe von Proteinen basiert.


Ja, aber die haben ja auch die ganzen Testphasen erfüllt! Prof. Stöcker hat den Weg aber nicht beschritten
und das stört mich. Er hat einfach Menschen drauf los geimpft und behauptet er hätte den ultimativen Impfstoff
gefunden. Naja...., da kann ja jeder Fachmann behaupten er hätte das Ultimative gefunden.
Man muss es halt beweisen und ohne große Studienphasen geht das halt nicht.

Liebstes dickes KKD (auch wenn ich da anders als du drüber denke)
Dein Sonni :)
Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Letzte Änderung: von Sonni1967.

Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 16:35 #91859

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Corona-Forschung: Spike-Protein allein reicht aus, um Covid-19 auszulösen
In der neuen Studie erzeugten die Forscher ein „Pseudovirus“, das von Spike-Proteinen des Sars-CoV-2-Erregers umgeben war, aber kein echtes Virus enthielt. Die Exposition gegenüber diesem Pseudovirus führte zu Schäden in der Lunge und den Arterien im Tierversuch. Das würde beweisen, dass das Spike-Protein allein ausreicht, um die Krankheit auszulösen, so die Schlussfolgerung der Forscher.
www.hna.de/gesundheit/corona-virusaufbau...heiten-90567105.html
SARS-CoV-2 Spike Protein Impairs Endothelial Function via Downregulation of ACE 2
Yuyang Lei &.al Originally published31 Mar 2021https://doi.org/10.1161/CIRCRESAHA.121.318902Circulation Research. 2021;128:1323–1326
30 April 2021 www.ahajournals.org/doi/epub/10.1161/CIRCRESAHA.121.318902

Dass aber die Mengen, die nach Impfstoffgabe vom Körper selber gebildet werden viel zu klein sind, um die entsprechenden Reaktionen hervorzurufen.
Prof. Dr. Klaus Cichutek, Paul-Ehrlich-Institut
15. Juni 2021 www.mdr.de/wissen/corona-covid-impfung-m...ike-protein-100.html


PS:
Ich war natürlich davon ausgegangen, dass die Spikes nur als Andocksystem also ohne Schlüsselmechanismus für die Impfung verwendet werden.
Bei einer prinzipiell zellschädigenden Impfung stellt sich natürlich schon die Frage, ob die individuellen Risiken in der Population abgeschätzt werden können, zB beim Zusammentreffen mit Bluterkrankheit oder anderer unbekannter Veranlagung wie Veneninsuffizienz etc.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 09 Sep 2021 18:45 #91870

Beweisbar ist, das die Hersteller der Impfstoffe, einmaligst von jeglicher Haftung befreit wurden.

So absolut wie hier formuliert trifft diese Aussage nicht zu.

Die Haftung ist dreigeteilt:

- der Produzent haftet für die ordnungsgemäße Herstellung und die Qualität
- der Arzt haftet für den ordnungsgemäßen Impfprozess
- der Staat haftet für Schäden durch unerwünschte Nebenwirkungen.

Wie auch immer, die A...-Karte hat am Ende der Patient.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 10 Sep 2021 06:58 #91900

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Jeder muss selber entscheiden, ob er seine Kinder impfen läßt oder ihren Immunsystemen die Chance "zu lernen". Siehe nature.com und israel. paper.

Wie auch immer ist die mediale Beeinflussung gelinde gesagt einseitig:
Ich rede nicht von Impfempfehlungen - speziell - für über 60-jährige Gesunde bzw. über 50-jährige Vorerkrankte Bürger.
Deutschland und andere Länder gehen jetzt diesen Weg siehe unten - und ich sehe ihn kritisch. Und ihr?


Eilmeldung
Biontech-Gründer rechnen mit Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige in wenigen Wochen
»Wir bereiten bereits die Produktion vor«, sagt Biontech-Gründerin Özlem Türeci dem SPIEGEL. Das Unternehmen werde schnell die Zulassung beantragen – und plant schon die nächsten Schritte. Von Thomas Schulz
www.spiegel.de/wissenschaft/corona-pande...ab-953f-0d437d49707a

Bereits ab Mitte Oktober könnten in Deutschland die ersten Kinder unter 12 Jahren mit dem Impfstoff von Biontech geimpft werden.
»Wir werden schon in den kommenden Wochen weltweit den Behörden die Ergebnisse aus unserer Studie zu den Fünf- bis Elfjährigen vorlegen und eine Zulassung des Impfstoffes für diese Altersgruppe beantragen, auch hier in Europa«, sagte die Biontech-Chefmedizinerin Özlem Türeci dem SPIEGEL. »Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden.«
Die Studienergebnisse liegen vor und müssen nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden. »Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan«, sagte Biontech-Chef Uğur Şahin dem SPIEGEL. Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

Zugleich fordern die beiden Biontech-Gründer dazu auf, alles daranzusetzen, in den kommenden Wochen noch unentschiedene Menschen von einer Impfung zu überzeugen.

»Noch bleiben uns als Gesellschaft etwa 60 Tage Zeit, um einen harten Winter zu vermeiden«, sagte Şahin. »Wir sollten das uns Mögliche tun, in diesen knapp zwei Monaten so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren.« Türeci betonte: »Jeder Geimpfte zusätzlich hilft. Wir sollten nicht resignieren.«

Die Biontech Gründer brauchen nicht zu resignieren. Es geht ihnen sicher nicht um ordentliche Impfdosenquoten, sondern um die "Kleinen". Abgesehen davon, dass kein Viruloge weiß welcher Stamm mit welcher Schwere wie ansteckend ist... Im kommenden Winter!
Mondlicht
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 10 Sep 2021 09:59 #91921

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Ich war natürlich davon ausgegangen, dass die Spikes nur als Andocksystem also ohne Schlüsselmechanismus für die Impfung verwendet werden.
Bei einer prinzipiell zellschädigenden Impfung stellt sich natürlich schon die Frage, ob die individuellen Risiken in der Population abgeschätzt werden können, zB beim Zusammentreffen mit Bluterkrankheit oder anderer unbekannter Veranlagung wie Veneninsuffizienz etc.

Die Vergleichsrechnung müsste ja lauten

B/A < D/C

A Geimpfte einer Altersgruppe
B Anzahl der Fälle eines bestimmten typischen Krankheitsbildes bei A
C Ungeimpfte derselben Altersgruppe
D Anzahl der Fälle desselben Krankheitsbildes bei C

Falls die Gleichung für unterschiedliche Krankheitsbilder unterschiedlich ausfällt, wird es komplex. Bei unabhängigen Ursachen (Verkehrsunfall) sollte dies für beide Gruppen gleichermaßen zu Buche schlagen. Unterschiedliches Verhalten (Vorsichtsmaßnahmen) beider Gruppen wird problemlos miterfasst. Nur die soziale Benachteiligung (erzwungenes Verhalten) einer Gruppe könnte das Ergebnis antisystematisch verzerren.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 10 Sep 2021 20:35 #91949

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Impfdurchbrüche: Wie viele Geimpfte liegen im Krankenhaus?

Wie gut schützt eine Corona-Impfung vor der Infektion?

So manche stellen sich diese Frage, weil auch Geimpfte mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen.
Doch es sind deutlich weniger als Ungeimpfte.

Seit mehr als einem Monat steigen die Zahlen der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern an, darunter auch vollständig geimpfte. Das lässt manche an der Wirkung einer Corona-Impfung zweifeln. Doch wären weniger Menschen geimpft, würden noch deutlich mehr im Krankenhaus landen.
Dass der Anteil der Geimpften steigt, liegt zum einen daran, dass der Schutz einer Corona-Impfung mit der Zeit nachlässt und sich dann auch Geimpfte wieder leichter anstecken können. Zum anderen steigt der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung. Diese Basisrate wird beim Vergleich von Risiken, wie denen von Geimpften und Ungeimpften, aber häufig vergessen – ein verbreiteter Fehler im Umgang mit Risiken, nicht nur seitens Laien. Und wie der wöchentliche Lagebericht des RKI zeigt, ist der Anteil der Geimpften auf den Stationen um ein Vielfaches kleiner als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung.
Ab Mitte Juli waren mehr als die Hälfte der Erwachsenen unter 60 Jahre vollständig geimpft. Im August, über einen Zeitraum von vier Kalenderwochen, betrug ihr Anteil an allen Covid-Patienten dieser Altersgruppe im Krankenhaus aber nur sechs Prozent, auf Intensivstation sogar nur drei Prozent. Gestorben ist von den Geimpften unter 60 in diesen vier Wochen keiner.
SCHAU MAL, LIEBER CLAUS:
Im Alter unter 60 Jahren ist seit Impfstart überhaupt erst ein geimpfter Covid-Patient gestorben
– die übrigen knapp 400 geimpften Verstorbenen waren 60 Jahre und älter, 80 Prozent sogar mindestens 80 Jahre alt. Eine Folge des höheren Sterberisikos der coronainfizierten Hochbetagten, wie das RKI schreibt.
Ab 60 Jahre sieht das Verhältnis insgesamt ein wenig schlechter aus, doch immer noch gut: Mitte Juli waren rund 75 Prozent vollständig geimpft. Ihr Anteil an den Covid-Patienten dieser Altersgruppe im Krankenhaus betrug 19 Prozent, auf Intensivstation rund 16 Prozent und an den Verstorbenen 26 Prozent. Ältere erleiden häufiger einen Impfdurchbruch mit Symptomen, weil ihr Immunsystem in der Regel schwächer ist und weil ihre Impfung zudem in der Regel länger zurückliegt, das heißt der Impfschutz nachlässt.

Das RKI schätzt die Impfeffektivität für alle Erwachsenen auf mehr als 80 Prozent, bezogen darauf, wie viele registrierte Infektionen die Impfungen verhindern können. Mit einer Methode, die verschiedene Störfaktoren berücksichtigt, kommt es sogar auf rund 95 Prozent der Erwachsenen, die derzeit dank Corona-Impfung vor Hospitalisierung und Intensivstation bewahrt werden. Für die geimpften Kinder zwischen 12 und 17 Jahren gab es zu wenig Daten, um verlässliche Aussagen zu treffen. In den betrachteten vier Kalenderwochen im August zählte das RKI bundesweit zwei Jugendliche auf Intensivstation, beide ungeimpft. Gestorben ist in dieser Zeit und Altersgruppe niemand.
Aber auch die Zahlen bei den Erwachsenen, warnt das RKI, müsse man vorsichtig interpretieren. Unter anderem könnte ein unterschiedliches Testverhalten bei Geimpften und Ungeimpften zu Verzerrungen in den Inzidenzen führen. Die Zahl der Impfdurchbrüche werde wahrscheinlich unterschätzt, da sich Geimpfte womöglich seltener testen lassen, auch wenn sie Symptome haben. Umfragen zufolge sind allerdings auch mehr Menschen geimpft als offiziell erfasst, was die Quote der Impfdurchbrüche senken würde. Nicht zuletzt können die bislang kleinen Fallzahlen – zum Beispiel elf geimpfte Covid-Intensivpatienten im August – auch zufälligen Schwankungen unterliegen. Unter anderem könnten Patienten, die aus anderen Gründen ins Krankenhaus kommen und erst dort positiv getestet werden, die Zahlen verfälschen.

Klar ist jedoch: Impfdurchbrüche sind nicht selten. Geimpfte können sich anstecken, und sie können selbst weiterhin andere anstecken. Das liegt vor allem daran, dass die derzeit dominierende Delta-Variante infolge einer höheren Viruslast deutlich ansteckender ist als frühere Varianten. Die meisten Übertragungen finden vor Krankheitsbeginn statt, wenn sich die frisch Infizierten noch gesund fühlen.
Dass eine vollständig geimpfte Person an Corona erkrankt, passiert vor allem bei hoher Viruslast, etwa in ungelüfteten Räumen, oder wenn die Impfung bereits einige Monate zurückliegt. Doch eine Studie aus Israel zeigt: Auch ein halbes Jahr nach der Corona-Impfung liegt das Risiko für einen schweren Verlauf bei einem Zehntel des Risikos, das Ungeimpfte haben.
In Deutschland zeigt der Blick auf die aktuellen Zahlen: Der Anteil der älteren Intensivpatienten ab 60 Jahre hat in der vergangenen Woche leicht zugenommen, nachdem er einige Zeit gesunken war. Der Anteil der Covid-Intensivpatienten in den 40ern hatte sich seit Mai mehr als verdoppelt, in den 30ern sogar verdreifacht – im August waren dort mehr Erwachsene unter 60 als über 60. Das hat mit dem vergleichsweise höheren Anteil der Ungeimpften unter Jüngeren zu tun, ihrer »noch unzureichenden Impfquote«, wie das RKI erklärt. Die nun erneute Zunahme an älteren Intensivpatienten könnte eine Zufallsschwankung sein, aber auch ein erster Hinweis auf ihren sinkenden Immunschutz.
Im Herbst könnte es deshalb erneut eng werden. Wenige Prozentpunkte mehr in der Impfquote würden die Intensivstationen erheblich entlasten, haben drei Wissenschaftler um Andreas Schuppert von der RWTH Aachen berechnet. Der Mathematiker und seine Kollegen simulierten den Effekt von Impfungen auf die Intensivbettenbelegung für den Herbst, allerdings mit Daten der weniger ansteckenden Alpha-Variante. Die Zahl der Corona-Fälle auf den Intensivstationen könnte sich demnach mehr als halbieren, wenn die Impfquote um zehn Prozent steigt.
Den nachlassenden Schutz vor Ansteckung hatten sie zwar nicht eingepreist. Am grundsätzlichen Vorteil einer hohen Impfquote für die Intensivstationen und ihr überlastetes Personal würde das aber nichts ändern. Und für die Erwachsenen selbst, ob jung oder alt, lohnt sich die Corona-Impfung ohnehin, weil sie das Risiko eines schweren Verlaufs deutlich senkt.


Christiane Gelitz
Die Autorin ist Diplompsychologin und Redakteurin bei »Spektrum.de«.
www.spektrum.de/news/corona-impfung-wie-...ly&utm_content=heute

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 10:52 #91984

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Hi Sönnchen..

Dein Gottvertrauen scheint groß.... vlt. brauchst du es auch im Moment, denn ohne wäre die Situation vielleicht ... noch "schlimmer"...
Ich meld mich nochmal dazu..
Erstmal apropo Vertrauen in Studien/Pharma etc.. Zum Beispiel Pfizer...
www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an...-die-mafia-1.2267631

Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt.....

Diese Straftaten erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden. In einem Prozess gegen Pfizer haben die Geschworenen 2010 ausdrücklich festgestellt, dass die Firma über einen Zeitraum von zehn Jahren gegen das sogenannte Rico-Gesetz gegen organisierte Kriminalität verstoßen hat.


Und Celebrex von Pfizer, das mit Vioxx vergleichbar ist, wurde dem Unternehmen zufolge bis 2004 weltweit 50 Millionen Menschen verabreicht. Es dürfte bis zu diesem Jahr also etwa 75 000 Patienten getötet haben. Das Mittel wird für einige Krankheiten noch immer verschrieben. Obwohl Pfizer Millionen Dollar zahlen musste, weil sie Studienergebnisse zur Sicherheit des Mittels falsch dargestellt hatten.


Bis später
zchen
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 11:04 #91986

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Gaston...

der Produzent haftet für die ordnungsgemäße Herstellung und die Qualität

a. habe ich bereits zuvor drauf hingewiesen, das Pfizer sich natürlich vertraglich zur Lieferung verpflichtete...
b. könnte man das was du da anbringst "ordnungsgemäße Herstellung und die Qualität", auch auf Hersteller anwenden die Rattengift produzieren.
Mit Haftung waren kontextuell alle Folgewirkungen eines Medikamentes gemeint... wie du weißt.

Aber du schreibst ja selbst:

Wie auch immer, die A...-Karte hat am Ende der Patient.


Von daher liegen wir beide ja auf dergleichen Wellenlänge..
Ich vermute zumindest dass obiges Arsch-Karte, heißen soll!?

Schön und beruhigend dass sich Rainer und Arrakai da mit einem Danke anschlossen!

HG Z.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 14:56 #92006

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Mit Haftung waren kontextuell alle Folgewirkungen eines Medikamentes gemeint.

Tja und der Hersteller war nunmal nicht bereit, dieses Risiko nach der Schnellzulassung zu übernehmen. Das Risiko liegt also beim Verwender bzw in diesem Fall hat es der Staat übernommen. Entweder keine Haftung oder ein nur vorgetestetes Medikament. Soll der Hersteller deshalb ohne die normale Gewinnmarge arbeiten? Was dabei auch immer normal sein sollte.
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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 15:35 #92007

Mit Haftung waren kontextuell alle Folgewirkungen eines Medikamentes gemeint.

Tja und der Hersteller war nunmal nicht bereit, dieses Risiko nach der Schnellzulassung zu übernehmen. Das Risiko liegt also beim Verwender bzw in diesem Fall hat es der Staat übernommen. Entweder keine Haftung oder ein nur vorgetestetes Medikament. Soll der Hersteller deshalb ohne die normale Gewinnmarge arbeiten? Was dabei auch immer normal sein sollte.


Ich finde es in dem Fall absolut richtig, dass der Staat die Haftungsrisiken für diese Impfstoffe übernimmt. Wir alle haben diese Impfstoffe dringend gebraucht. Ein jahrelanges Erprobungsverfahren wäre weder medizinisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll gewesen.

Zudem, wenn ich sehe, welche Krebsmedikamente einer der Impfstoffhersteller derzeit in der klinischen Prüfung hat, dann darf so eine Firma nicht wegen irgendwelcher Rechtsstreits wegen seltener Nebenwirkungen in Schwierigkeiten geraten.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 16:21 #92008

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Hallo ClausS und Rainer,

man scheint dabei nur ans Geld = Entschädigung zu denken!?
Wenn ich ein Privatunternehmen komplett von jeglicher Haftung befreie, verleitet dies zu dem "was man oben drüber" bzgl. Pfizer lesen kann...

Und dort wurde trotz Haftung... aufgrund absoluter Gewinnorientierung..... beweisbar geschludert und sogar Studien verfälscht.....
An die 75.000 Tote wie dort behauptet wäre ja mal kein Pappenstiel....

Wenn ich nun als Firma überhaupt keinen Grund mehr habe aufzupassen, mit dem was ich alles so Anstelle um an Kohle zu kommen... ist das sicherlich nicht gerade förderlich für die Produktqualität, bzw. Verträglichkeit.... meines Medikamentes.

Bis zur Haustür kann ich schon denken.
Danke.
NGse Z.

Noch eines... was heißt denn "der Staat".... was für Vorstellungen habt ihr denn wer oder was das sein soll, der Staat und woher er sein Geld bekommt... Die USA?
Der Deutsche Bürger ist es, niemand anderes ist mit Staat zu assozieren....



Somit ist die Haftungsverpflichtung für Pfizer Produkte auch auf die Bürger übergegangen, die Pfizer und auch andere neuartige Vaccine ablehnen, weil ihnen die Sache
nicht geheuer.
...
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 16:53 #92012

Somit ist die Haftungsverpflichtung für Pfizer Produkte auch auf die Bürger übergegangen, die Pfizer und auch andere neuartige Vaccine ablehnen, weil ihnen die Sache nicht geheuer....


Dafür müssen die geimpften Bürger für die Behandlungskosten der ungeimpften Bürger aufkommen. Aber dass die gesamte Solidargemeinschaft hierfür haftet scheint wiederum selbstverständlich zu sein… (Von dem volkswirtschaftlichen Schaden will ich gar nicht erst anfangen.)

(Habe gerade leider zu wenig Zeit um auf deinen anderen Beitrag zu antworten…)
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 18:03 #92017

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Wenn ich nun als Firma überhaupt keinen Grund mehr habe aufzupassen

Da irrst Du Dich, auch wenn Du Betrüger als Maßstab heranziehst ... oder kaufst Du jetzt auch kein Auto mehr nach den Dieselskandalen?

Der Hintergrund dürfte letztlich die Versicherung sein, denke ich.
Auch, wenn die Produktsicherheit in der Pharmaindustrie oberste Priorität hat, sind eine Pharma-Haftpflicht und eine Probanden-Versicherung gemäß dem deutschen Arzneimittelgesetz verpflichtend für Pharmaunternehmen.
Und wenn dort Schnellzulassungsmedikamente nicht versichert sind .... das könnte auch vom Volumen abhängen, ich kenne mich da nicht aus, und ist letztlich auch egal.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 11 Sep 2021 18:20 #92019

Claus schrieb:

Zudem, wenn ich sehe, welche Krebsmedikamente einer der Impfstoffhersteller derzeit in der klinischen Prüfung hat,
dann darf so eine Firma nicht wegen irgendwelcher Rechtsstreits wegen seltener Nebenwirkungen in Schwierigkeiten geraten.


Wäre sehr schade wenn Biontech über sowas kaputt ginge. Ich glaube die sind da ziemlich kompetent
was zukünftige Entwicklungen angeht und sollten unterstützt werden. Z.B. wenn ich hier das lese:

Eine auf mRNA-Molekülen basierende Immuntherapie wirkt bei Mäusen gegen Krebs. Forscher um Christian Hotz und Ugur Sahin vom Mainzer Unternehmen Biontech, das die erste zugelassene mRNA-Impfung gegen Covid-19 entwickelt hat, spritzten mRNA-Moleküle direkt in Tumore der Nager, wo sie krebsbekämpfende Immunstoffe herstellten.

Daraufhin stoppte das Tumorwachstum, bei vielen Tieren bildeten sich die Geschwulste vollständig zurück, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Science Translational Medicine“. Sie wollen ihren mRNA-Cocktail nun in einer klinischen Studie am Menschen testen.

Die Behandlung führte zu einer Stimulation des Immunsystems und bremste das Wachstum der Tumore. Bei 17 von 20 behandelten Mäusen ging der Krebs vollständig zurück. Selbst entfernt gelegene Tumore etwa in der Lunge schrumpften. Nebenwirkungen beobachteten die Forscher nicht, die Überlebenszeit der Tiere stieg.


www.tagesspiegel.de/wissen/erfolgreich-i...-krebs/27596102.html

Evtl. ist diese "neue" mRNA Technik imstande in der Zukunft unzählige Menschenleben zu retten.

LG

(Hi Zchen, melde mich noch. Bin eben auch gerade erst wieder Zuhause eingetroffen :) )
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 10:46 #92049

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Somit ist die Haftungsverpflichtung für Pfizer Produkte auch auf die Bürger übergegangen, die Pfizer und auch andere neuartige Vaccine ablehnen, weil ihnen die Sache nicht geheuer....


Dafür müssen die geimpften Bürger für die Behandlungskosten der ungeimpften Bürger aufkommen. Aber dass die gesamte Solidargemeinschaft hierfür haftet scheint wiederum selbstverständlich zu sein… (Von dem volkswirtschaftlichen Schaden will ich gar nicht erst anfangen.)

(Habe gerade leider zu wenig Zeit um auf deinen anderen Beitrag zu antworten…)


Lieber Arrakai,

Wir haben noch nicht abgeschätzt, welcher Umstand nun mehr Kosten verursacht. Grundsätzlich war mein Ansatz kein Vorwurf, zB. dass auch die die sich nicht mit Pfizer etc. impfen lassen wollen, nun in der Haftung für letztere stehen. Es ist natürlich korrekt, dass in einer Demokratie "alle für einen, einer für alle" zu gelten hat. Dito.

Zudem und ich weise immer wieder darauf hin, besteht auch die Möglichkeit nicht mRNA basierte Vaccine zu verimpfen, die gleicher positiven Wirkung gegen C 19. Wenn wir den Leuten zeigen wie gering derer Nebenwirkungen, wird die Impfbereitschaft sicher wesentlich ansteigen. Darum geht es doch, optimale Wege zu beschreiten um Probleme zu lösen. Hier habe ich eher den Eindruck, man versteift sich drauf, zB. mRNA basiertes, auf Deibel komm raus zu verteidigen, anstatt nach Problemlösungen zu suchen, die einem direkt vor die Füsse geworfen... Niemand ist bisher auch nur im entferntesten auf die von mir hier angebrachten Vaccine eingegangen, die laut NATURE, anscheinend ohne jegliche harte Nebenwirkungen und von hohem Wirkungsgrad. Warum nicht?

Ich wundere mich immer mehr... erklären kann ich mir das nur psychologisch.
NG Z.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 10:53 #92051

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Rainer,

Da irrst Du Dich, auch wenn Du Betrüger als Maßstab heranziehst ... oder kaufst Du jetzt auch kein Auto mehr nach den Dieselskandalen?

Ich ziehe die Taten von Pfizer als Maßstab heran... Bitte schön.... nicht Menschen die in die Maskenaffäre involviert sind.
Menschliches Wohl mit dem einwandfreien, gesetzlich geregelten, Zustand von Autos zu vergleichen... halte ich für alzu abwegig, als rein rhetorisch motiviertes zu deuten.

NG Z.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 11:20 #92053

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Ich ziehe die Taten von Pfizer als Maßstab heran

Und was hat dies mit der Haftung zu tun? Meinst Du, dass Phizer für Betrügereien bezüglich Impfstoffen nicht mehr haften würde?

Sofern die Haftungsübernahme ergaunert wurde, wäre selbst dies anfechtbar.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 11:22 #92055

Zudem und ich weise immer wieder darauf hin, besteht auch die Möglichkeit nicht mRNA basierte Vaccine zu verimpfen, die gleicher positiven Wirkung gegen C 19. Wenn wir den Leuten zeigen wie gering derer Nebenwirkungen, wird die Impfbereitschaft sicher wesentlich ansteigen. Darum geht es doch, optimale Wege zu beschreiten um Probleme zu lösen. Hier habe ich eher den Eindruck, man versteift sich drauf, zB. mRNA basiertes, auf Deibel komm raus zu verteidigen, anstatt nach Problemlösungen zu suchen, die einem direkt vor die Füsse geworfen... Niemand ist bisher auch nur im entferntesten auf die von mir hier angebrachten Vaccine eingegangen, die laut NATURE, anscheinend ohne jegliche harte Nebenwirkungen und von hohem Wirkungsgrad. Warum nicht?


Mich interessieren erstmal nur die zugelassenen Impfstoffe, die aufgrund ihrer Zulassung auch verfügbar sind. Aufgrund der Auswirkungen von Covid und der nur sehr seltenen Impfnebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe sehe ich keinen Sinn darin, die erstmal nicht zu nehmen, sondern 1-2 Jahre auf weitere zu warten.

Grundsätzlich werden Impfstoffe nur zugelassen, wenn sie entsprechende klinische Studien durchlaufen haben. Das halte ich für sinnvoll, denn niemand sollte einen potentiell unwirksamen Impfstoff bekommen. Nicht jeder Impfstoff, der in der Theorie gut aussieht besteht auch die klinischen Studien. Auch einige große Firmen sind mit ihren Impfstoffen darin gescheitert.

Prinzipiell finde ich es gut, wenn weitere Impfstoffe und Impfstoff-Typen erforscht werden. Für mich ist die entscheidende Frage ihre jeweilige Wirksamkeit gegen die verschiedenen Varianten (bezogen auf schwere Verläufe und Ansteckungen/Impfdurchbrüche). Wenn die Nebenwirkungen eines Impfstoffs nicht schlimmer sind als die der aktuellen mRNA-Impfstoffe, dann spielen die für mich nur eine untergeordnete Rolle.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 11:39 #92061

Hi Z.
du:

Zudem und ich weise immer wieder darauf hin, besteht auch die Möglichkeit nicht mRNA basierte Vaccine zu verimpfen, die gleicher positiven Wirkung gegen C 19.


Aber im Moment gibt es nur diese 4 Impfstoffe die hier zugelassen sind ( Biontech, Astra, Johnsen, Moderna).
Alle haben ihre Zulassung erhalten (infolge klinischer Studien die sie durchstreiten mussten).

www.pei.de/DE/service/faq/coronavirus/faq-coronavirus-node.html

Du:

Wenn wir den Leuten zeigen wie gering derer Nebenwirkungen, wird die Impfbereitschaft sicher wesentlich ansteigen.


Die Impfbereitschaft ist ja schon mega hoch gewesen. Alle Hersteller sollen ihren Impfstoff zur Zulassung bringen
(und damit auch die Vorgehensweise beachten) und dann alles gut.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 13:06 #92077

Ich ziehe die Taten von Pfizer als Maßstab heran


Vielleicht macht es Sinn, die Entwicklung von Comirnaty nochmal kurz zu beleuchten. Dies ist ein Artikel von Christian Papadopoulus (SWR) vom 14.12.2020, 13:17 Uhr

So entstand der Corona-Impfstoff von Biontech


Normalerweise dauert es viele Jahre, bis ein Impfstoff die Zulassungsreife erlangt. Beim Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech ging es jetzt überraschend schnell.

Am 20. November haben Biontech und sein US-amerikanischer Partner Pfizer eine Notfallzulassung in den USA beantragt. Wie konnte dies so schnell gelingen? Dazu eine kurze Chronologie.

Biontech und die Krebsforschung

Das Mainzer Mediziner-Ehepaar, Uğur Şahin und seine Frau Özlem Türeci, gründete 2008 die Firma Biontech. Im Zentrum des neuen Unternehmens stand die Entwicklung von Krebsimpfstoffen. Das Unternehmen erhielt schon bald Fördermittel der Landesregierung. 2019 folgte der Börsengang, der weitere dringend notwendige Gelder in die Kasse spülte. Denn die Medikamentenforschung ist teuer und man braucht dafür einen langen Atem.

Frühzeitige Forschung nach Corona-Impfstoff

Bereits im Januar 2020, als das Corona-Virus, das damals in China grassierte, in Europa noch nicht im öffentlichen Bewusstsein war, begann Biontech mit seinen Forschungen nach einem Impfstoff gegen die neuartige Krankheit. Noch vor dem ersten Shutdown im März 2020 hatte Biontech 20 Impfstoff-Kandidaten und präsentierte im Februar seinen Plan dem Paul-Ehrlich-Institut im südhessischen Langen. Biontech liegt damit im globalen Wettkampf um den Impfstoff ganz vorn. Dabei nutzte die Firma ihre Erkenntnisse aus der Krebsforschung. Denn auch dort wird mit Medikamenten und Impfstoffen gearbeitet, die Immunreaktionen auf genetischer Basis (mRNA) bewirken sollen.

Die Etappen

19. April: Biontech reicht einen ersten Antrag auf finanzielle Förderung einer klinischen Studie ein. Bereits am 22. April kommt die Genehmigung. Der erste Proband wird bereits einen Tag später geimpft. Biontech geht eine Kooperation mit dem US-Pharma-Unternehmen Pfizer ein. Die Amerikaner übernehmen die Produktion und stellen Biontech hohe Geldsummen für die Forschung zur Verfügung. Die klinischen Studien mit dem so genannten Vakzin, einem mRNA-Impfstoff, laufen.

28. Juli: Nach positiven Ergebnissen der ersten beiden Phasen gibt es Grünes Licht für Phase drei. Die Schutzwirkung des Impfstoffs wird an insgesamt 44.000 Probanden getestet, vor allem in den USA und in Brasilien. Aber auch Deutsche melden sich als Testpersonen.

15. September: Die Bundesregierung gibt bekannt, dass sie sich mit bis zu 375 Millionen Euro an der Entwicklung beteiligen wird.

6. Oktober: Der Impfstoff-Kandidat geht in den Zulassungsprozess. Die Produktion läuft im In- und Ausland auf Hochtouren.

11. November: Deutschland und die Europäische Union bestellen bis zu 300 Millionen Dosen des möglichen Corona-Impfstoffs, auch wenn es noch keine behördliche Zulassung dafür gibt. Ein entsprechender Vertrag wird unterzeichnet. Die Lieferung könnte Ende des Jahres beginnen. Die USA haben mit den Unternehmen einen Vertrag über die Lieferung von 100 Millionen Dosen im Wert von rund 1,95 Milliarden Dollar geschlossen, es besteht zudem die Option zum Erwerb von weiteren 500 Millionen Dosen.

20. November: Biontech und sein Partner Pfizer beantragen in den USA eine Notfallzulassung für ihren Corona-Impfstoff. Nach einer ersten Zwischenanalyse zeigte das Vakzin eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent beim Schutz vor Covid-19. Auch der US-Pharmakonzern Moderna hatte zuletzt für sein ähnliches Präparat eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent errechnet.

1. Dezember: Biontech und Pfizer beantragen bei der EU eine Zulassung für ihren Impfstoff. Eine Entscheidung darüber soll spätestens am 29. Dezember durch die europäische Zulassungsbehörde EMA fallen.

2. Dezember: Als weltweit erstes Land erteilt Großbritannien dem mRNA-Impfstoff von Biontech und Pfizer eine Zulassung. Mit Kanada und dem Golfstaat Bahrain folgen am 9. Dezember weitere Staaten.

8. Dezember: Wenige Tage vor der Entscheidung über eine Notfallzulassung in den USA stellt die Arzneimittelbehörde FDA dem Impfstoff von Biontech und Pfizer ein gutes Zeugnis aus. Es bestehe eine hohe Schutzwirkung, hieß es. Zudem gebe es nur in seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber. In Großbritannien beginnen die ersten Impfungen. Zunächst erhält eine 90-Jährige in Coventry die Impfung.

10. Dezember: Nach zwei Fällen allergischer Reaktionen warnt die britische Arzneimittelaufsicht Menschen mit "erheblicher allergischer Vorgeschichte" vor dem Impfstoff von Biontech und Pfizer. Die MHRA rät, "niemanden zu impfen, der in der Vergangenheit signifikante allergische Reaktionen auf Impfstoffe, Arzneimittel oder Lebensmittel" hatte. Zwei Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS hatten nach der Impfung mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer schwere allergische Reaktion erlitten. Sie erholten sich davon aber gut, sagte NHS-Chef Stephen Powis. Nach seinen Angaben sind die beiden Betroffenen so anfällig für Allergien, dass sie stets ein Notfallset mit Adrenalin bei sich tragen.

12. Dezember: Biontech und Pfizer erhalten in den USA für ihren Impfstoff die Notfallzulassung. Der noch amtierende US-Präsident Donald Trump kündigt eine sofortige Verteilung von Impfdosen im ganzen Land an. Die Auslieferung wird am 14. Dezember gestartet.
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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 23:05 #92106

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Zunächst, die Schlagzeile ist natürlich marktschreiisch wie sie nun mal sind und polemisch.

Bei Insidern wie meiner Schwester ist bekannt, dass "Vioxx" kein Einzelfall war – deshalb ist nicht die gesamte Industrie korrupt, dass ist schwer bis nicht einschätzbar, eine Verstrickung zwischen Industrie und Politik nicht auszuschließen - dass bei Entscheidungen der Pharmakonzernspitze und ihrer Vorstände Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht und das Studien mitunter unterdrückt oder beschönigt wurden/werden und, es derzeit, anderes Thema, z. B. diverse Prozessklagen: USA gegen Pharmaunternehmen, gibt, die sich an der staatlichen Förderung wie „Operation Warp Speed“ für Coronavaccine, bereichert haben, siehe weiter oben, in einer Antwort an ClausS.

Skandale wie Contergan lassen erkennen, dass die Beweispflicht bei den Opferverbänden liegt, Prozesse jahrelang andauern und dann (Zufall?) mit Vergleichen enden, abgesehen von Contergan, wenn die Angeklagten erkennen, das Prozessende bei Verurteilung schädige ihre Reputation mehr als die Opfer großzügig +- auszuzahlen, oder die Hinterbliebenden, ABER mitreden zu können, weitere Medienauftritte von Opfern zu verbieten beispielsweise; und, künftig, im Vorfeld, Standardsätze bei bestimmten Schäden mit den juristischen Trägern zu vereinbaren.

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 23:42 #92107

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gaston schrieb:
Wie auch immer, die A...-Karte hat am Ende der Patient.


Siehe auch „Patienteninformationsblätter“ der Medikamente, bekanntlich ellenlang, d.h. der Patient ist selber schuld, wenn er nicht gründlich liest.

Schadensersatzklagen von Opfern und Angehörige gegen Ärzte bis Hersteller sind in Deutschland – noch – so gut wie nicht möglich. Anders in UK oder USA. Generell ist das einwandfreie Beweisen schwer.

Es erinnert an Schadensregulierung nach Flugzeugabstürzen oder was die „Zigarettenprozesse“ in den Staaten für Folgen hatten. Im 1. Fall, abgesehen von den staatlichen Behörden, die die Ursachen eines Crashs eines Fliegers einer Fluggesellschaft A (der immerhin Bankrott droht) aufklären, sind viel mehr noch die Angehörigen von Opfern daran interessiert. In Folge von erfolgreichen Klagen zugunsten der Opferangehörigengemeinschaften und ihren Verteidigern in den USA, vereinbarten Fluggesellschaften fast weltweit, juristisch festgelegte Schadensersatzsummen mit Ländern, die Prozesse verhindern und, naja, zumindest, einen unbürokratischen Ablauf ermöglicht.
Wobei logisch ist, wer möglichst viel haben und wer möglichst wenig zahlen will, für den Fall dass einwandfrei bewiesen wurde, dass beispielsweise Boing die Schuld an einem Absturz trug (und nicht der Pilot eingeschlafen ist) – wobei zu sagen ist, dass Katastrophen durch eine Abfolge von unglücklichen Ereignissen in Kette und oft auch fatalen Entscheidungen der Piloten in Ausnahme-Stresssituationen (und-oder durch Druck ihrer Gesellschaften, die mit harter Konkurrenz arbeiten: z. B. immer billigere Tickets bei hohen Reparaturkosten anbieten wollen/müssen) und-oder bei ungewöhnlichen Wetterereignissen erfolgen, und, Abschüsse von Maschinen besonders schwer bis gar nicht aufzuklären sind bzw. erst nach langer Zeit.
Die „Raucherprozesse“ waren in den Staaten legendär, sie führten zu den Beschriftungshinweisen auf jeder Packung, weltweit, will sagen, es liegt zwar im Interesse der Hersteller, etwaige Schadensforderungen so klein wie möglich zu halten bzw. sich vor unberechtigten Klagen zu schützen. Wer an Lungenkrebs durch Rauchen erkrankt, ist selber schuld, oder sind es die Hersteller? In diesem Fall sage ich, sind es die Konsumenten selber.

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 12 Sep 2021 23:56 #92108

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Arrakai schrieb:
Dafür müssen die geimpften Bürger für die Behandlungskosten der ungeimpften Bürger aufkommen.

Deine Argumentation macht mich betroffen, Arrakai. Ich verstünde sie, wenn du in der Pharmaindustrie arbeiten würdest aber hier bist du doch neutraler „Verbraucher“, oder? Solange keine Impfpflicht besteht, sollten im Behandlungsbedarfsfall von Nicht-Geimpften, die jeweiligen Krankenkassen anstandslos und ohne Vorwürfe wie fehlende Solidarität regnen zu lassen, für die Behandlungskosten aufkommen (wobei, info: Krankenkassen haben zunehmend für jede Indikation eine bestimmte Behandlungssumme mit Ärzten/Krankenhäuser vereinbart und fertig, gehen die Kosten darüber hinaus, wie übrigens auch bei Medikamenten, zahlt sie der Patient, und nicht etwa du, Arrakai, es klingt manchmal fast so.)
Ja, ich weiß, Krankenhäuser behandeln oft auch wenn ihre Bezahlung ungeklärt ist (in Deutschland zumindest) sagen wir umfangreich, auf die Gefahr hin, auf hohen Kosten für bestimmte Behandlungen sitzen zu bleiben und potenziell bankrott zu gehen, aber es gibt auch Kliniken, die bei Anlieferung von Nichtversicherten sagen, „No thanks, wir sind voll belegt.“ und die Krankenfahrer/Hubschrauberpiloten an die Häuser verweisen, die grundsätzlich jeden Patienten aufnehmen müssen, wenn sie nicht von allein dort hinfahren/fliegen.

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Corona aktuelle Studien und Erkenntnisse 13 Sep 2021 00:02 #92109

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Auszug
www.br.de/nachrichten/wirtschaft/corona-...chadenersatz,SMRpwRK



Wer haftet für mögliche Impfschäden einer COVID-19-Schutzimpfung ?

Klar ist: Die Bundesregierung und die Länderregierungen empfehlen die Schutzimpfungen gegen COVID-19, über eine Impfpflicht wird seit einiger Zeit bereits ernsthaft diskutiert. Durch diese eindeutigen öffentlichen Aussagen sind die Voraussetzungen des § 60 Infektionsschutzgesetz erfüllt. Weil der Impfwillige sein Impfrisiko für den eigenen, aber auch den Schutz der Allgemeinheit auf sich genommen hat, gewährt sie ihm Schadenersatz, wenn es aufgrund dieser "Aufopferung" zu negativen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen kommen sollte.
Frage: Welche Zahlung bei welchem Schaden? Mondlicht

Aus Patientensicht ist also die Bundesrepublik Deutschland mit ihren staatlichen Organen der Ansprechpartner für einen Antrag auf Versorgungsleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz.
In Bayern wenden sich Betroffene an die für sie zuständige Regionalstelle des Zentrum Bayern Familie und Soziales.

Hersteller und Arzt haften auch:

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Impfstoffhersteller oder Ärzte und Impfpersonal nicht regresspflichtig sind. Für Hersteller gelten die Regelungen des Produkthaftungsgesetzes , des Arzneimittelgesetzes sowie die allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.

In den Verträgen zwischen EU und Impfstoffherstellern haben sich allerdings die Vertragsstaaten verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, wenn ein Hersteller für Impfschäden haften muss. Die Hürden für Geschädigte sind allerdings sehr hoch.

Wenn BR es so beschreibt wie der Sender es tut, ist wohl klar, dass es nicht nur schwer für einen Geschädigten sein dürfte, zu beweisen, woher der Schaden herrührt, es muss nicht zwingend die Impfung sein/nicht nur eine Ursache haben, sondern dass ihn langjährige Prozesse bzw. deren Kosten im Vorfeld abhalten könnten um nicht zu sagen sollen...


Jeder soll frei entscheiden (dürfen) ohne dafür an den Pranger- , ob oder ob nicht, solange keine Impfpflicht herrscht, ist ein mündiger Bürger in erster Linie für sich selber und seine Kids verantwortlich. Der eine hat Angst, die andere (wie ich) habe keine: die Emotion beeinflusst Entscheidungen. Die "Zweiteilung" von Deutschland macht mich betroffen.

Am Rande: Ich verurteile die Benutzung von Videos u.ä. zur "Dramatisierung" oder für PR Zwecke wie in der Tagesschau vergangenes Jahr, die einen Militärkonvoi, angeblich voller Coronatoter, zeigte. Geschah es unwissentlich? Weshalb wurde nicht recherchiert? Das zufällig geschossene Bild eines Flugbegleiters aus seinem Hotelfenster, diente als Vorbild der "Inszenierung", die um die Welt ging und Besorgnis bis Panik hervorrief. Ich selber sehe nicht fern, las auf BR24 Kultur online davon... weiter oben.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

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