Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA:

Gravitationswellen 25 Okt 2022 17:20 #110267

  • UN
  • UNs Avatar
  • Offline
  • Forum Meister
  • Forum Meister
  • Beiträge: 545
  • Dank erhalten: 326
Pemrod schrieb in Kommentar #110266:

Was das mit der Hawkingstrahlung zu tun haben soll verstehe ich nicht, aber die Hawkingstrahlung ist in meinen Augen eh in einer ähnlichen Liga wie die Geschichte dass die Summe aller natürlichen Zahlen -1/12 wäre.


...wundere mich auch immer wieder, wenn die Hawking-Strahlung quasi als gesichertes physikalisches Wissen verkauft wird. Eine Möglichkeit, die Existenz der Hawking-Strahlung an einem schwarzen Loch zu beweisen oder zu widerlegen, ist nach dem derzeitigen Stand der Technik jedenfalls nicht in Sicht.
“…and isn't faith believing all power can't be seen”

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von UN.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 17:41 #110268

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

aber die Hawkingstrahlung ist in meinen Augen eh in einer ähnlichen Liga wie die Geschichte dass die Summe aller natürlichen Zahlen -1/12 wäre

:lol:
Nein, keine Aufgabe, sondern es ging mir um die Frage, ob ein (homogenes) Gravitationsfeld Bells Paradoxon verursacht.

Aber was meinst Du denn zu meiner vereinfachten Wellengleichung und der Wellenform? Ist da noch niemand drauf gekommen? Oder gibt es ein Haar in der Suppe?

...wundere mich auch immer wieder, wenn die Hawking-Strahlung quasi als gesichertes physikalisches Wissen verkauft wird. Eine Möglichkeit, die Existenz der Hawking-Strahlung an einem schwarzen Loch zu beweisen oder zu widerlegen, ist nach dem derzeitigen Stand der Technik jedenfalls nicht in Sicht.

Naja die Rechnung ist einigermaßen rund und entspricht der Unruhstrahlung. Allerdings habe ich sie ja gerade erst kürzlich in einem Parallelthread angezweifelt, denn die begründende Thermodynamik ist eher ein Gegenargument.

Zum Glück beruht ja die Ungefährlichkeit von Mini-SL am LHC eher unmittelbar auf der UR.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 20:59 #110277

Kann mich da nur wiederholen.

Mit LISA sollen ja gerade andere Wellenlängen der GW beobachtbar gemacht werden.

Wie bzw wo kommen in deiner Betrachtung die unterschiedlichen Wellenlängen zum Tragen?

Es sollte klar sein, daß bei GW Energien und Impulsmomente abgegeben werden bei der Verschmelzung großer Massen.

Wie diese sich ausbreitet muss dann eben mit dem LIGO messbar sein. Zumindest in der dafür vorgesehenen Wellenlänge.

Ob sie sich wie elektromagnetische Strahlung Longitudinal fortbewegt oder anders ist sicher noch nicht abschließend geklärt.

Da aber Einstein dies als Effekt auf die Raumzeit bezeichnet hat und die Entdeckung der GW ihn zu bestätigen scheinen, bleibt nicht allzu viel Interpretationsspielraum.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Materieraum.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:20 #110279

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Wie bzw wo kommen in deiner Betrachtung die unterschiedlichen Wellenlängen zum Tragen?.

Die Wellenlänge ergibt sich aus der Roation des Binärsystems, das ist gut bekannt.

Mit LISA sollen ja gerade andere Wellenlängen der GW beobachtbar gemacht werden.

Das ergibt sich aus der Länge der Messstrecke, also mit langen Armen längere Wellenlängen.

Es sollte klar sein, daß bei GW Energien und Impulsmomente abgegeben werden bei der Verschmelzung großer Massen.

Wellen transprotieren Energie und geben diese an koppelnde Objekte ab, hier also jede Masse, ggf auch DM. Dies ist allerdings unmessbar geringfügig.

Ob sie sich wie elektromagnetische Strahlung Longitudinal fortbewegt oder anders ist sicher noch nicht abschließend geklärt.

Beides sind Transversalwellen, das ist auch gut bekannt.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:24 #110280

Wie bzw wo kommen in deiner Betrachtung die unterschiedlichen Wellenlängen zum Tragen?.

Die Wellenlänge ergibt sich aus der Roation des Binärsystems, das ist gut bekannt.

Mit LISA sollen ja gerade andere Wellenlängen der GW beobachtbar gemacht werden.

Das ergibt sich aus der Länge der Messstrecke, also mit langen Armen längere Wellenlängen.

Ob sie sich wie elektromagnetische Strahlung Longitudinal fortbewegt oder anders ist sicher noch nicht abschließend geklärt.

Beides sind Transversalwellen, das ist auch gut bekannt.


Hmm stimmt, Schall breitet sich Longitudinal aus. EM Wellen wohl Transversal. Das hatte ich kurz verwechselt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Materieraum.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:25 #110281

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770
Richtig.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:36 #110283

Wären dann GW nicht am ehesten als Kugelwellen zu beschreiben?

Schallfeldgrößen
Ähnlich wie bei elektromagnetischen Kugelwellen unterscheidet man auch bei Schall-Kugelwellen zwischen

einem Nahfeld
(r<2⋅λ)
einem Fernfeld
(r>2⋅λ)
mit
r
der Entfernung vom Messpunkt zum Sender
λ
der Wellenlänge.

Also dann am ehesten als Fernfeld einer Kugelwelle zu betrachten?

Wobei das Medium eben die Raumzeit darstellt. Zumindest laut Einstein.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Materieraum.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:45 #110284

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770
Soweit ich gesehen habe, unterscheiden sie sich in ihrer Charakteristik kaum. Es sind Kugelwellen mit Richtcharakteristik in der Ebene.

Allerdings konnte ich nichts dem B-Feld Entsprechendes finden. Andererseits betrachtet man dieses sowieso nicht und unterstellt, dass es immer zum E-Feld passt.
w = E²ε = B²/μ = E×B.

Das Nahfeld wird nicht betrachtet, sondern nur das Fernfeld, wie bei Strahlung ja in der Regel auch, wenn man nicht unbedingt die Nähe betrachtet.

Über das Nahfeld weiß ich bei beidem recht wenig. Beim Zyklotron/Synchrotron sollte es keinen Unterschied geben, bei der Dipolantenne kommt eben die lineare Beschleunigung statt rotierend "hinzu".

Naja es ist schon komisch, dass der Strahl beim Synchrotron in der Drehebene bleibt und beim Dipol orthogonal zur Beschleunigung der Elektronen. Die Fokussierung liegt jedoch an der hohen Geschwindigkeit vs ≈ c, gegenüber sehr geringer Bewegung beim Dipol vs ≈ 0


Hier ist das Wellenbild gut zu sehen und Nah- und Fernfeld zu unterscheiden. Das Nahfeld betrachten wir bei GW nicht.
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4...Hertzscher_Dipol.ogv
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 21:56 #110286

Soweit ich gesehen habe, unterscheiden sie sich in ihrer Charakteristik kaum.

Allerdings konnte ich nichts dem B-Feld Entsprechendes finden. Andererseits betrachtet man dieses sowieso nicht und unterstellt, dass es immer zum E-Feld passt.
w = E²ε = B²/μ = E×B.

Das Nahfield wird nicht betrachten, sondern nur das Fernfeld, wie bei Strahlung ja in der Regel auch, wenn man nicht unbedingt die Nähe betrachtet.

Über das Nahfeld weiß ich bei beidem recht wenig. Beim Zyklotron/Synchrotron sollte es keinen Unterschied geben, bei der Dipolantenne kommt eben die lineare Beschleunigung statt rotierend "hinzu".


Naja es soll ja auch Mischformen von Wellen geben.

Mir gefällt die Idee, daß sich Photonen z.B. wie auf einer Helix fortbewegen. Damit wären dann sowohl Wellenlänge als auch Frequenz beschreibbar.
Bin in diesem Feld aber nicht Sattelfest.

Die Polarisation wäre dann sicher eine Hürde. Wenn man nicht annehmen wollte, daß der Filter das Verhalten insgesamt verändert.

Oder kann ein 2. Polarisationsfilter wieder andere Ergebnisse liefern?

Also nur 50% kommen durch einen horizontalen Filter. Dann kommen wieder 50% durch einen vertikalen Filter. Usw…

Oder haben die 50% die durchgingen nun eine feste unveränderliche Polarisation?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Materieraum.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 22:00 #110287

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

wie auf einer Helix

Das wäre eine zirkulare Polarisation. Und natürlich betrifft dies nicht die Bewegung des Photons, sondern die Ausrichtung seiner Felder. Im Hinblick auf die Kugelwelle kann ich mir dies jedoch nur schwer vorstellen. Aber die Richtcharakteristik ist vom Grundsatz ja individuell unabhängig.

Also nur 50% kommen durch einen horizontalen Filter. Dann kommen wieder 50% durch einen vertikalen Filter. Usw…

Da kommt nichts mehr durch den zweiten Filter.
Anders ist es bei jeweils 45°, da kann man mehrere hintereinanderschalten und es kommt immer noch was durch.

Ich habe das mal grafisch dargestellt, bin mir aber nicht vollkommen sicher, ob das Ergebnis korrekt war. Bei Verschränkung versagte das Prinzip zwar, aber da hatte ich den Roten Faden schon verloren und musste mehrfach korrigieren.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Gravitationswellen 25 Okt 2022 22:13 #110288

wie auf einer Helix

Das wäre eine zirkulare Polarisation. Und natürlich betrifft dies nicht die Bewgung des Photons, sondern die Ausrichtung seiner Felder. Im Hinblick auf die Kugelwelle kann ich mir dies jedoch nur schwer vorstellen. Aber die Richtcharakteristik ist vom Grundsatz ja individuell unabhängig.

Also nur 50% kommen durch einen horizontalen Filter. Dann kommen wieder 50% durch einen vertikalen Filter. Usw…

Da kommt nichts mehr durch den zweiten Filter.
Anders ist es bei jeweils 45°, da kann man mehrere hintereinanderschalten und es kommt immer noch was durch.

Ich habe das mal grafisch dargestellt, bin mir aber nicht vollkommen sicher, ob das Ergebnis korrekt war. Bei Verschränkung versagte das Prinzip zwar, aber da hatte ich den Roten Faden schon verloren und musste mehrfach korrigieren.


Hmm ok, danke.

Mal kurz angelesen. Dauert mir zu lange bis ich das verstanden habe :lol:.
Auch wenn der Übergang von klassischer Physik zur QM sehr interessant erscheint.
Bin hier raus. Habe andere wichtigere Baustellen ^^.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Seite:
  • 1
  • 2

logo

Große Zellgasse 79
85049 Ingolstadt