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Zweifel am Urknall? 01 Jan 2022 11:49 #98530

wenn man ehrlich ist, ist das Alles doch im Grunde nur reine Theorie und legitimiert nachhaltig ein Modell, welches in seinen Grundzügen aus dem vorigen, bzw. vorvorigen Jahrhundert stammt


Mittlerweile sprechen viele Physiker von „Urknall-Hypothese“. Ich denke, Überlegungen/Diskussionen bringen bei diesem Thema nichts, da es viele offene Fragen oder alternative Hypothesen gibt.


Man muss denke ich zwei Dinge klar unterscheiden. Zum einen die Zeit, die uns experimentell zugänglich ist und in der wir unsrere bekannten physikalischen Gesetze anwenden können (durch Beobachtungen, Beschleuniger Experimente, ...). Über diese Zeit haben wir im Groben ein relativ gesichertes Wissen über die Abläufe (auch wenn wir die Dunkle Energie und die Dunkle Materie noch nicht verstehen).

Zum anderen die ersten Momente nach dem Urknall, wo die Energiebereiche über dem derzeit experimentell Zugänglichem liegt. Hier können wir nur versuchen, die bestehenden physikalischen Gesetze zu extrapolieren und Simulationen anzustellen. Was in der Zeit wirklich passiert ist, wird für uns daher noch lange spekulativ bleiben.

Ich glaube persönlich, dass wir aus physikalischen Gründen keine Chance haben werden, das jemals herauszufinden. Wir können nur die Grenze unseres Wissens immer weiter richtung Anfang schieben.
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Zweifel am Urknall? 01 Jan 2022 12:16 #98536

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Am LHC werden mittlerweile 10 TeV erreicht, dies entspricht der Zeitskala des Urknallmodells von
τ = 1e-12 s
nach dem Urknall. Dieser Bereich unterliegt natürlich noch der Forschung, das Higgs ist ja auch noch nicht sehr lange greifbar.

Die Entstehung des Quark-confinements entspricht einer Uhrzeit von
τ = 3e-5 s
auf der Urknalluhr der Weltzeit, ab hier ist alles schon recht gut verstanden. Mit "alles" meine ich nur das, was gefunden wurde, es mag mehr geben.

Es gibt keinerlei vernünftige Gründe, in der weiteren Entwicklung des Universums an den Friedmanngleichungen zu zweifeln.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Zweifel am Urknall? 01 Jan 2022 18:27 #98543

Danke für den Hinweis, dass mathematische Formeln die Natur spiegeln können. Oder auch nicht! Witzig ist nur, das Analogie und Philosophie als adäquate Hilfsmittel für das Erkennen der extrapolierten Ereignisse mehr geeignet sein sollen, als die Logik des normalen Menschenverstandes, der ja tatsächlich selbst in sich zutiefst nur analog und philosophisch ist.
Und dass es keine Alternativen gibt, - wenn das denn überhaupt stimmt - liegt wohl auch daran, wie vermeintliche Naturwissenschaftler mit konstruktiv sein wollender Kritik umzugehen belieben, wobei doch mehr als klar ist - und zwar ohne mathematischer Gleichung in Stein gemeißelt - , dass dieses Forum hier nur sinnvollerweise existiert, weil es eben hinreichende Erklärung für die wesentlich wahrscheinlich sein könnenden Grundlagen über eine vernünftige Beschreibung der Natur eben überhaupt nicht gibt.
Selbst Harald Lesch, der bekannte Astrophysikoptimist, hat in seinem aktuelle Video feststellen müssen, das es ein "Krise in der Kosmologie" gibt, die ganz eng und ursächlich mit der noch größeren Krise in der theoretischen Physik verbandelt ist.
Gut zu wissen, dass hier im Forum Leute sind, die des großen Rätsels Lösung fast parat und fertig haben, aber aus irgendeinem Grunde nur damit kokettieren, es offenkundig zu machen, was schon tausend mal von anderen zitiert worden ist, aber bislang eben doch noch zu keiner vernünftigen Lösung oder logischen Erkenntnis geführt hat!

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Letzte Änderung: von enne. Grund: Rechtschreibekorrektur

Zweifel am Urknall? 01 Jan 2022 19:29 #98545

at enne

Deine Texte über das Universum erinnern mich sehr an die christlichen Gnostiker, die einen Spagat zwischen den Pythagoräern (alles ist Zahl/Information) und dem Judentum (alles ist Gottes Wort) versucht haben. Demgemäß war im Anfang ein Logikfeld, in dem durch rekursive Logik das Bewusstsein Gottes entstanden ist. Und Logik ist demgemäß nichts anderes als das Wort Gottes. Übersetzt man in der Schöpfungsmythologie des Johannesevangeliums (das starken gnostischen Einfluss hat) das griechische Wort `logos´ nicht mit `Wort´ sondern `Logik´ dann wird der Text auch für Menschen verständlich, die noch nie Texte der Gnostiker gelesen haben.

Ich habe zugegeben von Kosmologie keine Ahnung, aber ich habe mal versucht die ersten Steine einer Kommunikationsbrücke zu legen, denn immerhin ist auch Harald Lesch ein gläubiger Christ und wird vermutlich obige Aussagen kennen.

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Zweifel am Urknall? 01 Jan 2022 21:01 #98546

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Witzig ist nur, das Analogie und Philosophie als adäquate Hilfsmittel für das Erkennen der extrapolierten Ereignisse mehr geeignet sein sollen,

Du hast meinen Post offensichtlich nicht verstanden. Ich hatte den Urknall als absoluten Beginn angesprochen, der sich jeder Physik entzieht, und wie ich sagte, nur durch Analogien begreiflich gemacht werden kann, deren Wert jedoch eher philosophisch beurteilt werden muss.

Die Extrapolation bezieht sich hingegen auf die Zeit nach dem Urknall, wobei auch diese bei der Planckära enden muss, bzw davor nur noch zum Zweck der Definition eines Nullpunktes dient.

Und wie ich sagte, enden gesicherte Erkenntnisse bei den im Labor erzeugbaren Energien, so dass für die Zeit davor durchaus alles mit einem Fragezeichen zu versehen ist. So ist die Einführung der Inflation zunächst ein Griff in die Trickkiste, andererseits erklärt diese mehr (Expansion, Flachheit, Isotropie, Energie) als sie neue Fragen eröffnet. Zudem habe ich hier im Forum vorgerechnet, dass die Inflation wie sie bereits Alan Guth konzipierte reibungslos funktioniert. In meinem Modell startet das Universum dabei als eine einzige Fluktuation ohne jede reale Energie und mit einem Hubbleparameter H=0. Die beiden offenen Fragen sind dabei der ursprüngliche Wert der Vakuumdichte (nahe der Planckdichte) sowie die Ursache des Phasenübergangs und die Natur der Vakuumphasen. Der Symmetriebruch des Higgs wird teils dafür verantwortlich gemacht, andererseits soll die Inflation aber deutlich früher stattgefunden haben. Seit die Schubumkehr entdeckt wurde und damit die Vakuumenergie belegt ist, ist auch der Mechanismus der Inflation plausibel und nicht mehr nur reine Theorie.

Somit muss die Rückwärtsextrapolation nach heutigem Verständnis bei der Inflation enden und davor durch deren Mechanismus ersetzt werden, was aber prinzipiell gar nichts am Urknallmodell ändert.

konstruktiv sein wollender Kritik

witzig finde ich hingegen, dass Du Deinen Post anscheinend als konstruktiv bezeichnen willst.

Wirrer gehts nimmer: "dass die Raumzeit, als E = Masse x Zeit (m x s) entstand,"
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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Zweifel am Urknall? 02 Jan 2022 18:09 #98576

Danke Freddy für das Gutgemeinte. Dass ich ein Gläubiger und auch (Rainer) ein Wirrkopf sei, nehme ich mal so hin. Allerdings bin ich 100% atheistisch. Und ich bin logisch Denkender! Denn Logik ist der vernünftige Schluss aus der Bildung eines Zusammenhangs von Fakten, die ursächlich zusammen gehören. Logik unterliegt so dem Kausalitätsprinzip. Empirie dagegen ist korrelativ; reiht nur Fakten aneinander. Physik ist empirisch. Auf bloße Fakten reduziert. Desolate Fakten aber, die keine logische Verbindung erkennen lassen. Insofern muss sich Physik primär in nicht wirklich überprüfbare Formeln und Formulierungen fliehen, um als Naturwissenschaft ernst genommen werden zu können.
Freddy, du hattest wirklich recht mit deiner Aussage, dass wohl auch Gaßner ein gläubiger Mensch ist. Wie wohl vieler seiner Kollegen auch. Und den Zweifel gibt es ja auch bei den Gläubigen! Sabine Hossenfelder, Professorin für theoretische Physik und selbst Mathematikerin, hat öffentlich zugegeben, dass die theoretische Physik versagt hat. Die wahre Erkenntnisdichte am LHC mündet eher in einem Gebet denn in ein gesichertes Wissen, was denn endlich die Materie ist.
Ohne mich nun in der diffizilen Terminologie von Rainer verstricken zu können oder zu wollen, so ich glaube, dass diese Art von Naturwissenschaft eher geeignet ist, zu verhindern, eine logisch nachvollziehbare Kritik vollziehen zu können, gebe ich ich hier nur Eines von doch recht vielen Bedenken zu bedenken: der immer wieder als zentraler Beweis apostrophierte Dopplereffekt kommt aus der Mechanik des Schalls, also hat so eine massiv eine stoffliche Dimension, die mit dem Widerstand des Luftdruck korreliert. Dieses dann aber gar auf reinen Elektromagnetismus zu übertragen ist sicherlich schon eine recht galante Prozedur, um eine desolate Theorie retten zu wollen. Allerdings ist dann die sorglose Übertragung auf einen eher dimensionslosen Zustand des eher materielosen Weltenraumes ein wahres Unding! dann noch zu unterstellen, dass in diesem luft- und schwerelosen "Raum" die gleichen Bedingungen herrschen, wie in der irdischen Atmosphäre ist dann wahrhaft gnostisch.
Dies ist nur ein Punkt der Kritik an den virtuellen Versmutungen der Astrophysik. Und sicherlich kommt jetzt wieder ein Schwall von merkwürdige Metaphern, die zwar bei Ottonormalverbraucher heftig Eindruck schinden, aber in sich durch jeglich fehlende Beweiskraft allein nur als reine Behauptungen entlarvt sind, um so eben das Gesicht zu wahren oder das Fell zu retten.
Zuguterletzt, guter Rainer: was soll denn das Produkt aus Raum (Stoff) und Zeit denn anderes sein, als eben der "Einheitliche" Zustand des Kosmos. Soweit ich weiß, habe ich auch nicht E = m x s geschrieben, sondern 1 = m x s. Insofern gilt doch Masse gleich der kosmischen Gesamtheit (1) durch die Zeit. Wenn also das Verhältnis der Zeit zur kosmischen Gesamtheit zunimmt, nimmt auch die Masse (Gravitation) zu. Mithin also eine eindeutige Beschreibung der natürlichen Verhältnisse, als eben doch die Zeit als Energie ganz offenbar entropisch zu Gravitation konvertiert.
So also ist der Kosmos mal ganz einfach gemacht und lässt sich so auch ganz gut mit dem normalen Menschenverstande nachvollziehen, weil diese Verhältnisse durchaus auch im gemeinen Alltag ohne jeglich aufwändig hergeleitetes Mathemodell verstehen und begreifen lässt.

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Zweifel am Urknall? 02 Jan 2022 19:20 #98581

at enne

Tut mir Leid, aber ich kann mit deinem Text wenig anfangen. Sollte gemäß deiner Terminologie nicht gelten Raum x Zeit x Kräfte x Bewusstsein gleich 1?

Außerdem habe ich, wie gesagt, von Kosmologie keine Ahnung. Ich könnte lediglich noch das Universumsende / Schöpfungsmythologie der Germanen zum Besten geben. Die Götter kämpfen mit den Menschen gegen den Kältetod (die Eisriesen), d.h. Gleichverteilung von Energie im Universum. Götter und Menschen werden verlieren, aber das Bewusstsein aller Lebewesen überlebt und ist der Kern des neuen Universums. Jedes mal neu. Deshalb wollte dieses Universum Leben erzeugen, wo immer ihm das möglich ist und auch das neue Universum will Leben erzeugen. Die jüdische Schöpfungsmythologie startet übrigens mit Elohim, was wörtlich übersetzt Göttinner heißt, oder die Gemeinschaft der Götter und Göttinnen. Interessant auch der germanische Weltenbaum Yggdrasil und der jüdische Baum der Kabbala, die beide behaupten, die Welt habe 12 Dimensionen.

Ich klinke mich jetzt mal besser aus. Mein Part im Leben ist das Konkrete. Ich kann z.B. zeigen, dass die globale Erwärmung NICHT durch das anthropogene CO2 verursacht wird und wie man ein (kleines) Perpetuum mobile 2. Art bauen kann. In kürze werde ich hier im Forum auch die Idee zu einem sehr effektiven Perpetuum mobile 2. Art vorstellen.

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Zweifel am Urknall? 03 Jan 2022 00:01 #98590

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was soll denn das Produkt aus Raum (Stoff) und Zeit denn anderes sein

Das kann ich Dir schon sagen (wobei der Raum überhaupt nichts mit einem Stoff zu tun hat).
Es kommt ein Raumzeitkörper dabei heraus, zB ein Tesserakt.
Allerdings schreibt man das dann V·t, während m normal für Masse steht, das hast Du ja auch dazugeschrieben. Unter dieser Kategorie habe ich nur eine Konstante notiert
eLa = 2e²kC/3c³ = 5,7083266678e-54 kg·s
Bei der Berechnung einer Durchschnittsmasse könnte ich mir ein derartige Größe auch vorstellen.

Es mag ja sein, dass Du gut in Logik bist, aber von Physik scheinst Du überhaupt keine Ahnung zu haben, daher beschränke Dich lieber auf Aussagen, bei denen Du Ahnung hast, wovon Du sprichst.
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Zweifel am Urknall? 03 Jan 2022 17:35 #98609

Hallo Freddy,
ich beneide ich um dein göttliches Gemüt! Du kreierst das Unmögliche und sagst unschuldig, dass sei konkret! Ich bin echt gespannt, was dabei raus kommt.

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Zweifel am Urknall? 03 Jan 2022 18:17 #98611

Hallo Rainer;
deine Argumentation hat etwas etwas Trotziges und Überhebliches Natürlich habe ich noch nicht mal eine Ahnung von dem, was du unter dem Deckmantel der Physik als Natur zu begreifen scheinst. Aber von der Natur selbst, von der organen wie der anorganen gleichermaßen, habe ich kolossal viel Wissen. Darauf kannst du dich verlassen!
Hinsichtlich deiner geliebten Friedmanngleichungen unterstelle ich, dass er diese vom eigentlichen Schöpfer der Urknalltheorie angedient bekommen hat, so dieser als Dienst tuender Pfaffe in seiner Zeit wohl mit solchen Ansicht auf dem Scheiterhaufen hätte landen können. Immerhin sind diese Gleichungen, ähnlich wie Maxwellgleichungen für die elektromagnetische Strahlung auch, aus einer Zeit, in der purer Glaube noch streng regierte!
Allerdings muss ich als bekennender Nichtphysiker, aber dennoch auch die Natur kritisch wahrnehmen Könnender, bezweifeln, dass es außer Materie = Stoffe, Körper, Masse etc. und elektromagnetischer Energie (ES) als Strahlung sonst noch irgendetwas gibt, außer einer vagen Idee davon. Das Universum ist isotrop, isomorph und homogen. Materie ist gravitativ und ES ist es nicht, sondern in ihrer Existenz unbedingt an Materie gebunden, mit der sie wechselwirkt, um endlich entropisch zu konvergieren. Allein das ist der nüchtern sein könnende und wollende Blick auf die energetischen Machenschaften der Natur, wie man diese hier auf Erden und auch im Himmel ohne abstrakten Hokuspokus leicht erkennen kann, wenn man denn endlich will!
Noch ein Aspekt zur Diskussion des Urknalls: So wie der Urknall beschrieben ist, muss man unterstellen, dass diese Sicht ein eklatanter Rückschritt in die Zeit vor Kopernikus ist, als er ja immanent unterstellt, die Erde, von wo aus die Messungen in alle Himmelsrichtungen stattfinden, müsse der Mittelpunkt des Universums sein, so doch sonst die Erde selbst auch mit der Energie des Urknalls samt aller anderen Materien und Energien nach allen "Seiten" auseinander gestrebt sein muss, sodass doch noch den unterstellten 13,8 Milliarden Jahren zum einen natürlich das irdische Sonnensystem nicht statisch geblieben sein kann, und zum anderen müsste natürlich irgendwo ein ganz gigantisch großes Loch zu messen sein, welches sich aus dem Fliehen der "Sterne" und "Galaxien" zu ergeben hat, wie zudem natürlich auch, abhängig vom Winkelradius mit einem Maximalwert bei 180° sich die Lichtgeschwindigkeit gar zu verdoppeln hätte, was anerkanntermaßen schlechterdings nicht möglich ist. Aber selbst Einstein hatte wohl auch nur die flache Ahnung von der Natur wie ich, so er doch auch in E = m x c² das ominöse Verhalten der Materie als natürliches Phänomen zu beschreiben suchte. Dass allerdings hier ohnehin nur in die wohlbekannten Formeln der Kräfte,, als der Arbeit und Energie, hier eigentlich nur dem Term (m;s)² die Lichtgeschwindigkeit hinzugefügt worden ist, ist eine durchaus galante und praktikable Lösung, von der die heutige Kosmologie wohl einige Lichtjahre entfernt zu sein scheint!

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Zweifel am Urknall? 03 Jan 2022 19:33 #98614

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Aber von der Natur selbst, von der organen wie der anorganen gleichermaßen, habe ich kolossal viel Wissen. Darauf kannst du dich verlassen!

Ich verlasse mich lieber darauf, dass Du Dich nicht an den Urknall erinnern kannst, und Du daher insoweit komplett barfuss dastehst. Auch Deine Aufschneiderei spricht nicht für Dich. Die Logik dieser Worte sollte Dir verständlich sein, wenngleich ich auch insoweit Zweifel habe.

unterstelle ich

Mit solchen Sprüchen disqualifizierst Du Dich selbst, jedenfalls "als bekennender Nichtphysiker". Da lese ich gar nicht erst weiter.

Dies ist ein ernsthaftes Forum, vorrangig für Physik. Küchenphysik oder unsinnige Vermutungen haben hier nichts zu suchen. Du kannst hingegen gerne Fragen stellen.
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Zweifel am Urknall? 03 Jan 2022 19:44 #98615

Noch ein Aspekt zur Diskussion des Urknalls: So wie der Urknall beschrieben ist, muss man unterstellen, dass diese Sicht ein eklatanter Rückschritt in die Zeit vor Kopernikus ist, als er ja immanent unterstellt, die Erde, von wo aus die Messungen in alle Himmelsrichtungen stattfinden, müsse der Mittelpunkt des Universums sein

Mit der Logik hast Du aber auch Deine Schwierigkeiten. In einem 4-dimmensionalen Universum gilt für jeden Punkt in der 3-dimmensionalen Welt der gleiche Mittelpunkt: umwelt-wissenschaft.de/forum/naturwissen...rsums?start=30#88175 . Da wird die Erde eben nicht bevorzugt. Wenn man ein Photon des Urknalls vom Mars aus zurück verfolgt, kommt man am gleichen Mittelpunkt an.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Zweifel am Urknall? 04 Jan 2022 13:50 #98625

Hallo,
ein prominenter Zweifler am Standardmodell der Kosmologie ist auch Harald Lesch. Beim Zusammenstoß von zwei Lichtquanten - Breit-Wheeler-Effekt gibt es gleich am Anfang den Hinweis auf das Video:
in dem er die Frage aufwirft, warum es uns überhaupt gibt. Die Asymmetrie von Teilchen und Antiteilchen (gegen Ende des Videos) ist ein starker Hinweis darauf, dass etwas an unserer heutigen Vorstellung vom Urknall nicht stimmt.
Mein Ansatz sagt, dass die ersten Teilchen aus einem kalten Substrat entstanden sein müssen. Dabei bilden sich keine Antiteilchen.
MfG
ALW
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Zweifel am Urknall? 04 Jan 2022 15:35 #98626

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Zweifel am Urknall? 04 Jan 2022 16:39 #98628

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Dabei bilden sich keine Antiteilchen.


Da bin ich sowas von bei dir!

ETWAS = Symbiose(ALLES/NICHTS * NICHTS/ALLES)

Es kann nur eine Art von Teilchen entstehen.

Die Eigenschaften eines Einzelnen dieser Teilchen, Sorgt im Verbund ( Unzählbar! aber Endlich viele ) für unsere Realität( Universum ).

EDIT:

Siehe meine Signatur zu OTX

oder den Blauen Teil in meinem Profilbild.
"Essentially all models are wrong, but some are useful."
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Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden.
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Zweifel am Urknall? 04 Jan 2022 18:21 #98630

Dabei bilden sich keine Antiteilchen.

Wenn da etwas dran wäre, dann wäre Dir der Nobelpreis sicher.

Mein BEWEIS ist erst mal nur die Idee, dass virtuelle Hüllen von Ansammlungen durch Stöße entstehen können. Das muss durch eine offiziell anerkannte Institution bestätigt werden.
So einfach ist das aber nicht. Mein Argument mit dem Massenverhältnis 1836 ist erst mal nur ein Hinweis auf die Ansammlung kalter Dunkler Materie. In einem größeren Projekt, beispielsweise im www.origins-cluster.de/ueberblick, wo Harald Lesch Mitglied ist, könnte eine Überprüfung auf breiter Front angestoßen werden. MfG
ALW
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Zweifel am Urknall? 04 Jan 2022 18:40 #98631

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... www.origins-cluster.de/ueberblick, ...


OH schön!

Für die ersten Drei der Größen Fünf kann ich eine für meine Verhältnisse rund um Schlüssige These bieten.
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Zweifel am Urknall? 05 Jan 2022 18:35 #98643

Guten Abend,
Gaßner und Lesch haben zunehmend Probleme mit ihrer eher nur mathematisch konstruierten Natur des Kosmos, der doch logischerweise die gleiche Natur sein müsste, wie die hier auf Erden. Hier aber ist nur Gravitation zu messen und Elektromagnetismus zu sehen und zu spüren. Alles andere ist hilflos überladene Theorie.
Einstein sagte dereinst selbstbesonnen, dass eine gute Theorie von der Natur so einfach wie möglich sein sollte - und wohl auch könnte! Zumindest rein theoretisch! Das Problem der Erkenntnis ist nur, dass diese Einfachheit nicht so ohne weiteres übern Zaun hängt, sondern mühsam konstruiert werden muss. Allerdings sollten dies Konstruktionen noch allgemein verständlich und so auch nachvollziehbar sein, auf dass sie eben dem wissenschaftlichen Verständnis gemäß auch vernünftig nachvollzogen und kritisiert werden können.
In diesem Punkte scheint hier im Forum eher die Regel gelten: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. und zudem wird sich auch fast sklavisch an einmal Erkanntem geklammert, obwohl doch jenes immer noch zu keinem wirklich vernünftig erkennbaren Ergebnis geführt hat.

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Zweifel am Urknall? 05 Jan 2022 20:18 #98645

Nimm als Beispiel einer mathematisch komplexen Theorie die Allgemeine Relativitätstheorie. Ihre mathematischen Grundlagen sind keineswegs einfach.

Und dennoch:
- Sie ist Grundlage von vielem, beispielsweise der GPS-Satelliten. Ohne sie gäbe es einiges von unserem irdischen Fortschritt nicht.
- Sie hat Gravitationswellen vorhergesagt - und entgegen der Prognose Einsteins kann man sie seit ein paar Jahren messen.

--> Die Theorie liefert präzise Vorhersagen, die bislang bei jedem Experiment bestätigt wurden. Was will man eigentlich mehr?
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Zweifel am Urknall? 05 Jan 2022 21:47 #98646

Einstein sagte dereinst selbstbesonnen, dass eine gute Theorie von der Natur so einfach wie möglich sein sollte - und wohl auch könnte!


So einfach wie möglich, aber eben auch so komplex wie nötig.

Allerdings sollten dies Konstruktionen noch allgemein verständlich und so auch nachvollziehbar sein, auf dass sie eben dem wissenschaftlichen Verständnis gemäß auch vernünftig nachvollzogen und kritisiert werden können.


Deine bisherigen Beiträge sehen nicht danach aus, als sei dein Anliegen das ernsthafte Nachvollziehen von Wissenschaft. Ich lese da nur substanzlose Floskeln und Allgemeinplätze, keine ernsthaften Argumente. So oder so, dein (oder auch mein) Vermögen, eine Theorie zu verstehen und nachzuvollziehen, ist kein Maßstab.

In diesem Punkte scheint hier im Forum blablablub


Lass stecken.
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Zweifel am Urknall? 05 Jan 2022 23:48 #98647

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und zudem wird sich auch fast sklavisch an einmal Erkanntem geklammert, obwohl doch jenes immer noch zu keinem wirklich vernünftig erkennbaren Ergebnis geführt hat.

Das kommt auf die Vernunft des Betrachters an, die Erkenntnis (und auch ihre Grenzen) zu verstehen.
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Zweifel am Urknall? 07 Jan 2022 13:43 #98669

und zudem wird sich auch fast sklavisch an einmal Erkanntem geklammert, obwohl doch jenes immer noch zu keinem wirklich vernünftig erkennbaren Ergebnis geführt hat.

Das kommt auf die Vernunft des Betrachters an, die Erkenntnis (und auch ihre Grenzen) zu verstehen.

und die Meinung

Gaßner und Lesch haben zunehmend Probleme mit ihrer eher nur mathematisch konstruierten Natur des Kosmos, der doch logischerweise die gleiche Natur sein müsste, wie die hier auf Erden. Hier aber ist nur Gravitation zu messen und Elektromagnetismus zu sehen und zu spüren. Alles andere ist hilflos überladene Theorie.

bezieht sich nur auf den verbalen Überblick ohne Einbeziehung der dahinter steckenden präzisen Messung von Phänomenen. Das ist für die meisten Laien ausreichend. "Überladene Theorie", über welche auch hier diskutiert wird, zeugt davon, dass die Diskutierenden unzufrieden mit der Situation sind. Was an den Universitäten und beispielsweise im www.origins-cluster.de/ueberblick geforscht wird, lässt sich erst aus Veröffentlichungen erkennen. Einen echten Durchbruch mit einem neuartigen Gedanken hat es bisher nicht gegeben.
Für alle nicht selbst Forschenden bleibt nur, das derzeit gültige Λ-CDM-Modell.
MfG
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Zweifel am Urknall? 07 Jan 2022 18:55 #98677

Hallo,
ich würde gerne wissen, was denn mit A-CDM-Modell gemeint ist!?
Insgesamt ist es wohl so, wo gemessen wird, gibt es auch ein Ergebnis! Wie so auch in vielen Wissenschaften die begehrte Statistik genutzt wird, als mit einer solchen Technik so ziemlich alles zu beweisen ist, was denn eines Beweises bedarf.
In Kern- und Astrophysik scheinen mir mehr Tautologien als echte Beweise vorzukommen, sonst kann ich beim besten Willen nicht begreifen, wie noch nach 115 Jahren nach der Formulierung der viel geprießenen und endlos als bestätigt proklamierten Relativitätstheorie immer noch kein stringentes Konzept allein schon nur über die anorgane Natur als Materie, geschweige denn, über die organische Natur der Lebewesen existiert, sondern nur mathematisch verschlüsselte Spezialcodes, mit denen man gut Eindruck schinden kann, die aber außer einer eingeschworenen Clique kein normaler Mensch vernünftig nachvollziehen kann.
Wenn also Wissenschaft tatsächlich Aufklärung auch gegen jeden Glauben sein soll, so hat diese Physik bis hier hin voll versagt. Sowohl die Natur der Materien sind noch genau so mysteriös, wie erst recht die Natur des Lebendigen, die diese Natur kraft des menschlichen Verstandes überhaupt erst vernünftig zu begreifen hat.
Demokratisch formuliert heißt das, dass die Physik nicht einfach elitären Hokuspokus produzieren kann, der ihr Selbstwertgefühl stärkt und steigert, sondern auch die normalen Menschen müssen doch unbedingt an den Erkenntnissen partizipiert werden, so diese doch überhaupt nur durch jene finanziell möglich gemacht sind und werden.

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Zweifel am Urknall? 07 Jan 2022 20:11 #98679

Hallo,
ich würde gerne wissen, was denn mit A-CDM-Modell gemeint ist!?

de.wikipedia.org/wiki/Lambda-CDM-Modell
Objekte mit spontaner Wechselwirkung bei Berührung, führen auf das Diskrete Standard Modell. Ihr Name ist unwichtig. Struktron bedeutet Baustein und wird nur anstelle Atom verwendet. Planckobjekte haben den Durchmesser der Plancklänge.

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Zweifel am Urknall? 07 Jan 2022 20:34 #98680

In Kern- und Astrophysik scheinen mir mehr Tautologien als echte Beweise vorzukommen, sonst kann ich beim besten Willen nicht begreifen, wie noch nach 115 Jahren nach der Formulierung der viel geprießenen und endlos als bestätigt proklamierten Relativitätstheorie immer noch kein stringentes Konzept allein schon nur über die anorgane Natur als Materie, geschweige denn, über die organische Natur der Lebewesen existiert, sondern nur mathematisch verschlüsselte Spezialcodes, mit denen man gut Eindruck schinden kann, die aber außer einer eingeschworenen Clique kein normaler Mensch vernünftig nachvollziehen kann.


Man muss bei jeder physikalischen Theorie ihren Gültigkeitsbereich beachten. Die allgemeine Relativitätstheorie handelt nicht über Festkörperphysik oder von Leben. Das ist dieser Vorwurf etwa so, als würde man der Feuerwehr vorwerfen, dass die lokale Fussballmannschaft schlecht spielt.

Ohne Allgemeine Relativitätstheorie gäbe es etwa einiges an Technik nicht, beispielsweise keine GPS-Satelliten.


Wenn also Wissenschaft tatsächlich Aufklärung auch gegen jeden Glauben sein soll, so hat diese Physik bis hier hin voll versagt. Sowohl die Natur der Materien sind noch genau so mysteriös, wie erst recht die Natur des Lebendigen, die diese Natur kraft des menschlichen Verstandes überhaupt erst vernünftig zu begreifen hat.


Wissenschaft kann die Existenz eines Gottes prinzipiell nicht widerlegen. Daher kann man das weder erwarten noch von Versagen sprechen.

Dass wir hier zum Beispiel an Rechnern oder Smartphones sitzen können, ist physikalischen Erkenntnissen zu verdanken. Ohne die physikalischen Erkenntnissen würden wir ein ganz anderes Leben führen - mit wesentlich geringerer Lebenserwartung.


Demokratisch formuliert heißt das, dass die Physik nicht einfach elitären Hokuspokus produzieren kann, der ihr Selbstwertgefühl stärkt und steigert, sondern auch die normalen Menschen müssen doch unbedingt an den Erkenntnissen partizipiert werden, so diese doch überhaupt nur durch jene finanziell möglich gemacht sind und werden.


Es ist ja beispielsweise das Ziel des Urknall Weltall und das Leben Kanals und dieses Forums, möglichst viele Leute an möglichst vielen physikalischen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Die Angebote sind da, es liegt an jedem, sie wahrzunehmen.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

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Zweifel am Urknall? 07 Jan 2022 23:43 #98687

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dass die Physik nicht einfach elitären Hokuspokus produzieren kann

Das tut die Physik ja auch nicht, sondern das tun meist die, die genau dies der Physik vorwerfen wollen. Die Physik erklärt beobachtete Phänomene logisch und vorzugsweise mittels Formlen, die konkrete Vorhersagen für ein Experiment gestatten, die somit überprüfbar sind. Wer diese Formeln nicht versteht, wird sie allerdings weder anwenden noch überprüfen können.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Zweifel am Urknall? 09 Jan 2022 18:46 #98732

Ohne nun pedantisch sein zu wollen, konkret muss es heißen: nicht die Physik, sondern die Physiker und Physikerinnen beschreiben ihr Metier, welches nur ein kleiner Ausschnitt der Natur ist. Und sie tun es nicht durch mystische Eingebung, sondern Kraft ihres Verstandes, der aber selbst nur ein Organ im Organismus der Natur ist.
Dass Wissenschaftler ihr Gedanken effektiver strukturieren, heißt aber auch bei den sog. Naturwissenschaften noch lange nicht, dass es kein Irrtümer geben kann, ja geradezu geben muss, so sonst ja die Theorie den Anspruch auf absolute Wahrheit besäße, deren wahrscheinliche Existenz allerdings schon lange aus den seriösen Wissenschaften aus gutem Grund verbannt ist.
Was also ist ein Quant, was ist Magnetismus, was ist Elektrizität als der Kraft, die aus einem Generator stammt, wo nur Eisenkern und Kupferspule bewirken, dass es zu dem Phänomen Elektrizität kommt. Nicht ein Nickelkern mit einem Eisendraht kann das! Warum?
Und warum gibt es, wo doch alle "Atome" Schalen mit Elektronen besitzen sollen, dann halt elektrische Leiter, die zudem noch von Temperatur (infrarote Strahlung) abhängig sind, und auf der anderen Seite Isolatoren. Gottseidank, könnte man sagen, so wir sonst ja alle unter Strom ständen! Aber warum das so ist, weiß doch keiner und will auch keiner wissen, weil es dann eben ans Eingemachte geht. Hauptsache es funktioniert und ist nützlich. Der technische Aspekt dominiert die Physik, wie den der Chemie gleichermaßen.
Der Zustand der gegenwärtigen Physik mit all ihren fantastischen Formeln und mathematischen Beweisen ist vor allem eine grundlegende Reaktion eines Phänomens aus der Mitte des 19. Jahrhundert, wo plötzlich die Elektrizität entdeckt worden ward und dann immer weiter technisch angewandt wurde, ohne eben wirklich bis heute ihr wahres Wesen nachhaltig beschrieben erkannt zu haben.
Natürlich gibt es auch hier einen eher undurchsichtigen Versuch mittels der sog. Maxwell-Gleichungen, denen aber jeder Elektrotechniker sofort bescheinigt, dass man die eher in die Tonne treten kann, als dass sie zu gebrauchen wären.
Die Liste des elementaren und potentiellen Unwissens ist natürlich noch viel länger. Fakt ist hier nur allemal, dass es sich dabei nicht um nebensächliche Problemchen handelt, sondern eher um ganz fundamentale Grundlagen der Beschreibungsmöglichkeiten des Zustandes der Natur, und zwar der gesamten und nicht allein nur derjenigen, die der Physik als Wissenschaft gefallen!

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Zweifel am Urknall? 09 Jan 2022 23:25 #98734

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dass es kein Irrtümer geben kann, ja geradezu geben muss, so sonst ja die Theorie den Anspruch auf absolute Wahrheit besäße

Falsch, die absolute Wahrheit wird auch ohne Irrtümer nicht beansprucht. Irrtümer werden nicht als Teil der Wissenschaft sondern eben als Fehler betrachtet. Aber man bezeichnet das begrenzte Wissen auch gerne als Irrtum, das ist schon in Ordnung.

Bei der Physik geht es um eine Beschreibung der Natur, und jede Beschreibung hat eine immanente Genauigkeit. Wenn man die Erdkugel als solche beschreibt, dann ist das kein Irrtum sondern eine Frage der Genauigkeit, auch wenn man vielleicht einst der Meinung war, dass die Erde eine exakte Kugel wäre, ist das kein Irrtum sondern eine begrenzte Erkenntnis. Dies trifft auch für die Beschreibung der Erde als Scheibe zu, solange man nicht meint, dass dies eine genauere Beschreibung wäre als als Kugel .... für die Stadtplanung genügt das jedenfalls vollkommen, und je nach Anforderung sind eben bessere Erkenntnisse nötig, für die Landvermessung musste Gauß die sphärische Trigonometrie erfinden.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
Folgende Benutzer bedankten sich: Struktron, Arrakai

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Zweifel am Urknall? 10 Jan 2022 08:36 #98740

Der Zustand der gegenwärtigen Physik mit all ihren fantastischen Formeln und mathematischen Beweisen ist vor allem eine grundlegende Reaktion eines Phänomens aus der Mitte des 19. Jahrhundert, wo plötzlich die Elektrizität entdeckt worden ward und dann immer weiter technisch angewandt wurde, ohne eben wirklich bis heute ihr wahres Wesen nachhaltig beschrieben erkannt zu haben.
Natürlich gibt es auch hier einen eher undurchsichtigen Versuch mittels der sog.Maxwell-Gleichungen , denen aber jeder Elektrotechniker sofort bescheinigt, dass man die eher in die Tonne treten kann, als dass sie zu gebrauchen wären.

Ich kenne eigentlich ziemlich viele Elektrotechniker. Von denen würde ganz sicher kein Einziger behaupten, dass man die Maxwell-Gleichungen eher in die Tonne treten kann, als dass sie zu gebrauchen wären. Die Maxwell-Gleichungen beschreiben doch nichts anderes, als das was damals Faraday und einige andere Pioniere über Experimente herausgefunden haben. Das alles, in einer extrem kurzen Zusammenfassung. Die sind auch schon unzählige mal gebraucht worden. Alle elektrischen und magnetischen Effekte können mit Hilfe der Maxwellgleichungen berechnet werden. Ohne die, würdest Du jetzt wohl kaum am Computer sitzen und die Welt mit Deinen Posts beglücken.

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Zweifel am Urknall? 10 Jan 2022 09:53 #98743

Die Liste des elementaren und potentiellen Unwissens ist natürlich noch viel länger. Fakt ist hier nur allemal, dass es sich dabei nicht um nebensächliche Problemchen handelt, sondern eher um ganz fundamentale Grundlagen der Beschreibungsmöglichkeiten des Zustandes der Natur, und zwar der gesamten und nicht allein nur derjenigen, die der Physik als Wissenschaft gefallen!


....ja und? geht doch weiter. Schritt für Schritt.

Nehmen wir mal Maxwell

Zitat:
"2017 verwendeten Cheung, Liu und Remmen den grundlegenden Ansatz von Wald für Berechnungen zu geladenen Schwarzen Löchern. Sie modifizierten die Gleichungen von Einstein und Maxwell mit einer Reihe von zusätzlichen Termen, die von Effekten auf kleinen Distanzen herrühren, und fanden so eine Lösung für eine neue, korrigierte extremale Schranke. Zu ihrer Überraschung erkannten sie eine erstaunliche Parallele: Die Korrekturen zur extremalen Grenze eines geladenen Schwarzen Lochs stimmen genau mit denen zu seiner Entropie aus Walds Formel überein. Die Quantengravitation verändert beide Größen auf identische Art und Weise."

Quelle: www.spektrum.de/news/grenzfall-fuer-schwarze-loecher/1793768

Es wird erweitert und geguckt. Ich sehe da kein Problem.

Der Artikel passt übrigens auch sehr gut zu Vafas "Sumpfland".

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