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Zweifel am Urknall? 22 Jan 2022 19:38 #99134

Eine Frage zur Orientierung!? Versteht sich das Forum als Diskussionsebene; oder gibt es hier Leute, die schon wissen, was Materie ist und woher sie kommt. Dann gratuliere ich und will nicht weiter stören! Allerdings hält meines Wissens die ernsthafte Suche nach einer vernünftigen Beschreibung des Kosmos und seiner Herkunft im modernen Sinne mehr als gute 100 Jahre an - und insofern habe ich meine Zweifel, dass die üppigen Rezitationen diverser Erkenntnisse, wie sie hier doch nachhaltig gepflegt werden und die zuvor schon mehrere Millionen ernsthaft bemühter Forscher als Heureka-Visionen zur genüge gehabt haben und die aber immer noch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen sind, einer echten Bemühung um konstruktiver Auflösung dieses großen Rätsel mehr im Wege stehen als diese positiv zu befruchten. Da hilfst es auch nicht weiter, den anders Denkenden mit Pamphleten oder falschen Belehrungen zu entmündigen!
Alter, Hautfarbe oder Rasse sollten also weniger eine Rolle spielen, als eben die Fakten, wie diese so auch bei Wikipedia beschrieben sind, als mit Photonen eindeutig nur das Spektrum des Lichts und der Farben definiert ist! Und was endlich den Sehsinn angeht, wie alle anderen Sinne im übrigen auch, so ist die eher schlichte "Belehrung" hier zwar nicht gänzlich falsch, aber im Hinblick auf die neurophysiologisch exakt wirksam seienden Verhältnisse eher nur sehr kompakt und dürftig formuliert.
Insgesamt bestreite ich keineswegs, dass physikalische Technologie nicht in der Lage ist und war, das elektromagnetische Spektrum zu messen und oszillographisch zu definieren, nur dass es eben, wie im Bezug auf das Wesen der Gravitation auch, keine nachhaltig vernünftig nachvollziehbare Antwort auf deren wechselwirksam energetisch wirksam seiende Mechanismen hat, sondern diese nur eben zählbar misst. Da hilft dann auch keine tollkühne Konstruktion von Gravitonen, die gar suggeriert, dass die Kraft der Gravitation auch ein unmittelbar spektrales Ereignis sei!
Der akute Zustand der Wärmelehre ist dafür ein beredtes Zeichen, als hier mit einer Terminologie und deren Erkenntnisverständnis von vor über 150 Jahren, ein Phänomen auf umständlichste Art und Weise so beschrieben wird, dass es kaum wirklich konkret erfassbar ist, was doch eigentlich faktisch ganz einfach nur eine Wechselwirksamkeit des infraroten Spektrums mit Materie meint und die Wirkungsrichtung, als der Entropie, doch Nichts anderes meint, als dass halt Wärme nicht spontan aus Kälte werden kann, sondern nur umgekehrt und damit massiv impliziert, dass eben aus schwereloser Energie durch wechselwirksam interaktiv seiender Materialisierung schwere Energie als dem Wesen der Gravitation wird.
Allerdings ist diese Wärme nicht etwa bloß nur eine Wohlfühltemperatur zum Kuscheln, sondern diese Wechselwirkung erzeugt in der Atmosphäre völlig kolossal wirkende Kräfte, als diese Wärmewirkung der Sonnenstrahlung ganz maßgeblich für das gesamte Klima der Erde verantwortlich ist; also hinsichtlich des Wassers für dessen jeweiligen Aggregatzustände als gefrorenes Eis (gravitativ hoch), als flüssiges Wasser (gravitativ mittig) und als Wasserdampf (gravitativ niedrig) sorgt. An allen drei Zuständen ist immer nur die Wirkungskraft des infraroten Spektrums (Temperatur) schuld, welches so auch, in den Auswirkungen auf den Luftdruck, für die leichten, aber auch verheerend wirksam sein könnenden Winde, Stürme und Orkane bewirken, die so das Wetter machen, ohne dass dies doch der Meteorologie unbedingt bewusst zu sein scheint. Zumindest wird dies nicht unbedingt als Wirkungsursache verkündet! Und was so eindeutig für das Wetter gilt, gilt ebenso für viele Bereiche, die die Natur betreffen, wie so nicht zuguterletzt auch die Fähigkeit, dieses alles vernünftig verstehen zu können. Eine Energie, die der Physik zwar völlig fremd ist, aber die doch auch die wesentlich Grundlage ihres eigenen Seins ist, als eben auch die Physik doch immer nur aus dem Vermögen der/des Menschen besteht, über die Dinge vernünftig nachdenken zu können!

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Zweifel am Urknall? 22 Jan 2022 20:29 #99135

@enne

als mit Photonen eindeutig nur das Spektrum des Lichts und der Farben definiert ist!

Wenn du damit nur das sichtbare Licht mit den Regenbogenfarben meinst, dann ist das ist falsch und wird auch durch Wiederholung mit Ausrufezeichen nicht wahrer. Photonen sind die Quanten der elektromagnetischen Strahlung, wenn man sie als Teilchen auffasst statt als Welle. Das sichtbare Licht ist nur ein Teil des ganzen Spektrums elektromagnetischer Strahlung.

Weil sich Photonen geradlinig und nicht ohne Grund um die Kurve bewegen, kann man nachts die Photonen der Sonne halt nicht wahrnehmen. Sonnenstrahlen, die dein Auge geradlinig erreichen würden, werden durch die Erde aufgehalten, die sich nachts dazwischen befindet. Der Mond kann zwar einige davon in dein Auge reflektieren, aber der Großteil geht am Mond und der Erde vorbei in die Weiten des Alls und trifft niemals dein Auge. Deshalb ist alles dunkel. Tagsüber werden viele Photonen von den Molekülen der Atmosphäre überall hin und auch in dein Auge gelenkt. Deshalb erscheint alles hell, jedenfalls im Freien. Das weiß doch jedes Kind... dachte ich jedenfalls. Für dich scheint es neu zu sein. Deshalb hat Rainer wohl nach deinem Alter gefragt, verständlicherweise.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Letzte Änderung: von Steinzeit-Astronom.

Zweifel am Urknall? 22 Jan 2022 21:17 #99138

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Eine Frage zur Orientierung!?

Hat das irgend etwas mit dem Threadthema zu tun?

über die Dinge vernünftig nachdenken zu können!

Was meinst Du denn mit "vernünftig"? Dies ergibt sich aus dem Rest des Posts nämlich nicht, da Du sämtliche Erkenntnisse in die Mülltonne treten willst. Ich fürchte nur, dass Du nicht in der Lage bist, das Rad neu zu erfinden, indem Du Dir irgend etwas zusammenphantasierst.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Zweifel am Urknall? 22 Jan 2022 23:40 #99150

Alter, Hautfarbe oder Rasse sollten also weniger eine Rolle spielen, als eben die Fakten, wie diese so auch bei Wikipedia beschrieben sind, als mit Photonen eindeutig nur das Spektrum des Lichts und der Farben definiert ist!


Wenn du tatsächlich in Wikipedia nachgeschaut hast, dann solltest du wohl an deiner Lesekompetenz arbeiten:

Jegliche elektromagnetische Strahlung, von Radiowellen bis zur Gammastrahlung, ist in Photonen gequantelt.

de.wikipedia.org/wiki/Photon#Weitere_Eigenschaften
The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Zweifel am Urknall? 24 Jan 2022 09:46 #99222

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...oder gibt es hier Leute, die schon wissen, was Materie ist und woher sie kommt. Dann gratuliere ich und will nicht weiter stören! Allerdings hält meines Wissens die ernsthafte Suche nach einer vernünftigen Beschreibung des Kosmos und seiner Herkunft im modernen Sinne mehr als gute 100 Jahre an.
Insgesamt bestreite ich keineswegs, dass physikalische Technologie nicht in der Lage ist und war, das elektromagnetische Spektrum zu messen und oszillographisch zu definieren, nur dass es eben, wie im Bezug auf das Wesen der Gravitation auch, keine nachhaltig vernünftig nachvollziehbare Antwort auf deren wechselwirksam energetisch wirksam seiende Mechanismen hat, sondern diese nur eben zählbar misst.

Natürlich sind die Beschreibungen einfach und man kann es natürlich auch komplizierter machen. Und natürlich gibt es auch alternative Beschreibungsmethoden. Nur glaube ich nicht, dass alles dadurch einfacher und richtiger wird.
Die Physik ist eben eine "gute Näherung" zur Beschreibung der Realität aber auf keinen Fall die "Realität selbst".
Beispielsweise habe ich da bei einem Techniker/Physiker eine alternative Beschreibung gefunden:

Alles, was uns umgibt, einschließlich uns selbst, kann als makroskopische Ansammlung von Fluktuationen, Vibrationen und Oszillationen in quantenmechanischen Feldern beschrieben werden. Materie ist eingeschlossene Energie, gebunden in Feldern, eingefroren in einem Quantum Zeit. Daher gelten unter bestimmten Bedingungen (zB der Kopplung von hyperfrequentem Axialspin mit hyperfrequenten Schwingungen elektrisch geladener Systeme) die Regeln und Besonderheiten des Quantenfeldverhaltens auch für makroskopische physikalische Gebilde (makroskopische Quantenphänomene).

Ob diese Beschreibung besser, oder klarer ist, möchte ich hingegen bezweifeln, noch dazu weil Salvatore Cézar Pais etwas umstritten ist und diese Definition aus seiner Antigravitation-Maschine stammt.
MfG
WL01

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Letzte Änderung: von wl01.

Zweifel am Urknall? 24 Jan 2022 20:05 #99253

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Ob diese Beschreibung besser, oder klarer ist

Das ist schon fast philosophisch ...

Ein "Baum" ist zunächst nur ein Wort, mit dem wir eine Idee verbinden. Jeder ein bisschen anders, das Lexikon gibt dann Aufschluss über die Standardidee. Und diese ist wieder nur ein Standardbaum. Dennoch eine gute Beschreibung, knapp und prägnant, nur eben nicht detailliert ... man kann den Baum dann in immer kleinere Entitäten zerlegen, vom Ast zum Ästchen, vom Blatt zur Zelle, vom Atom zur Feldschwingung. Alle Beschreibungen sind nur in ihrer Größenordnung gut und in den anderen unpassend. Ein Heizungsingeniuer würde nur nach Heizwert und Raummaß fragen, ein Archäologe nach den Jahresringen oder Carbonwerten, der Gärtner nach Taxonomie und Pflanzzustand, der Bauer nach dem Ertrag ... etc.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Zweifel am Urknall? 26 Jan 2022 15:22 #99330

Rainer schrieb:

Ein "Baum" ist zunächst nur ein Wort, mit dem wir eine Idee verbinden. Jeder ein bisschen anders, das Lexikon gibt dann Aufschluss über die Standardidee.


Das was wir (unser Gehirn) als Baum definieren, hat eine gewisse Struktur ( also einen gewissen Informationsgehalt).
Deine Idee ( was wir als "den Baum" betrachten) ist seine Gesamtheit.

Rainer schrieb:
Man kann den Baum dann in immer kleinere Entitäten zerlegen, vom Ast zum Ästchen, vom Blatt zur Zelle, vom Atom zur Feldschwingung.


Ja, man kann ihn zerlegen in seine einzelnen Bestandteile. Genauso wie ein Haus. Es besteht aus Fenstern, Steinen,
Holz, Beton, Dachziegeln, usw.. aber das macht aus ihm noch kein Haus.
Erst die Zusammensetzung aus allem macht aus ihm ein Haus (eine Idee des Architekten).

Es sind nicht die Bausteine der Materie (alles besteht aus Up / Down-Quark und Elektron)
die alles (und uns) ausmachen sondern deren Komplexität, mit ihrer Wechselwirkung und deren Zusammensetzung.

Alle Beschreibungen sind nur in ihrer Größenordnung gut und in den anderen unpassend. Ein Heizungsingeniuer würde nur nach Heizwert und Raummaß fragen, ein Archäologe nach den Jahresringen oder Carbonwerten, der Gärtner nach Taxonomie und Pflanzzustand, der Bauer nach dem Ertrag ... etc.


Stimmt. Alle Beschreibungen sind nur in ihrer Größenordnung gut und in anderen unpassend.
Aber letztendlich beschreiben sie nur kleine Teilaspekte der Wirklichkeit.
Die Gesamtheit beschreiben sie aber nicht und das ist das wichtigste.
Was nützt es mich wenn ich einen Baum in seine einzelnen Bestandteile zerlege,
aber dann erkenne ich den Baum nicht mehr? Es ist doch seine Gesamtheit den der
Baum ausmacht.

Beides brauchen wir ( wir brauchen dass Größte und das Kleinste).
Besser: Deren Wechselwirkung / Informationsaustausch untereinander ist das wichtigste.
Das finde ich fundamental (so denken ich).

LG
Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Zweifel am Urknall? 26 Jan 2022 19:52 #99337

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Beides brauchen wir ( wir brauchen dass Größte und das Kleinste).

Genau das meinte ich, als ich sagte,
"Ob diese Beschreibung besser, oder klarer ist
Das ist schon fast philosophisch "
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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