Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA:

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 01 Sep 2021 11:49 #91119

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770
Felder brauchen nie ein Medium.

Das E-Feld ist das elektrische Coulombfeld
E⃗ = Q/(S·ε) = Q·kC/r²
S = 4r²π ist dabei die Kugeloberfläche (surface) und
kC = 1/(4π·ε) Coulombkonstante

In der ART wird aus E-Feld und B-Feld der em.T-Tensor.
aus wiki de.wikipedia.org/wiki/Energie-Impuls-Ten...m_SI-Einheitensystem
\((T^{\alpha \beta}) =\begin{pmatrix} \\ \tfrac{1}{2} (\varepsilon_0 E^2+\frac{B^2}{\mu_0})& c \varepsilon_0 (\vec{E} \times \vec{B})^T\\ c \varepsilon_0 \vec{E} \times \vec{B}& \tfrac{1}{2}(\varepsilon_0 E^2+\frac{B^2}{\mu_0}) \delta_{ik}-\varepsilon_0 E_i E_k-\frac{1}{\mu_0} B_i B_k \\ \\ \end{pmatrix}\)
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 01 Sep 2021 13:31 #91127

  • sebp_
  • sebp_s Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Fortgeschrittener
  • Forum Fortgeschrittener
  • Beiträge: 115
  • Dank erhalten: 21

Felder brauchen nie ein Medium.

Aber was ist es dann? Wie kann es da sein?
Ein Feld ist doch da und breitet sich nicht ständig aus.
Da bewegen sich doch keine Teilchen?
Äther bestätigt: doi.org/10.5281/zenodo.5516950 - Roberts (2006) widerlegt: doi.org/10.5281/zenodo.5544171

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 01 Sep 2021 14:20 #91130

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Felder brauchen nie ein Medium.

Aber was ist es dann? Wie kann es da sein?
Ein Feld ist doch da und breitet sich nicht ständig aus.
Da bewegen sich doch keine Teilchen?

Üblich geht man davon aus, dass die Felder durch virtuelle Eichbosonen gebildet bzw geformt werden.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 01 Sep 2021 18:58 #91140

Das ist dann ein virtuelles Feld, nicht wahr?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 01 Sep 2021 20:30 #91151

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Das ist dann ein virtuelles Feld, nicht wahr?

Nein das ist dann ein ganz normales Feld. Von virtuellen Feldern spricht man dabei nicht.

Man muss da sowieso unterscheiden.

Ich spreche von einem Feld, das von einer Quelle ausgeht, wie das Coulombfeld oder das Gravitationsfeld. Genau genommen spreche ich von den jeweiligen Potentialfeldern zB Φe=-Q/r und nicht von den Beschleunigungsfeldern g,E,B. Von jeder Quelle (abgesehen von fiktiven Gravitonen) gehen virtuelle Eichbosonen (zB Photonen) aus, die alle passenden Teilchen "informieren", also wechselwirken.

Klassisch spricht man jedoch vom Gravitationsfeld g und vom el.Feld E und vom magn.Feld B, die verstehe ich allerdings lediglich als eine Folge der Potentialfelder. Letztlich geht es immer nur um Potentialfelder oder dann Potentialtöpfe, die die Beschleunigungsfelder bewirken, egal welche Kräfte man betrachtet.

Andererseits spricht man ganz allgemein von den unterschiedlichen kosmischen Feldern, für jedes Elementarteilchen ein eigenes, die lediglich lokal angeregt werden. Aber das ist ja letztlich das Gleiche, ob man nun den lokalen Teil betrachtet oder diesen als Teil des Gesamtfeldes ansieht, oder ob man die Anregungen wie Teilchen behandelt. Und genauso kann man das Potentialfeld natürlich für das gesamte Universum an jedem Punkt messen oder bestimmen. Die Potentialfelder werden dabei meist nahe am Nullpotential sein.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 11:40 #93240

Einstein geht jedenfalls von einfacher Überlagerung aus. Mehrere Metriken werden einfach addiert. Oder etwa nicht?

Nein. Die Einsteinschen Gleichungen sind nichtlinear.

Bei der Berechnung von Lösungen ist das jedenfalls der Ausgangspunkt.
Bei allen anderen Feldern ist das sowieso so, jede Wellengleichung darf mit jeder anderen gültigen Wellengleichung addiert werden und ergibt eine neue Lösung.
Genauso verfährt man mit der Lösung für GW, die beiden Lösungen × und + werden überlagert. Aber dies sind ohnehin nur Näherungen.

Eben. Wobei bei solch kleinen Änderungen wie sie durch Gravitationswellen beschrieben werden die nichtlinearen Effekte keine Rolle spielen.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 14:18 #93262

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Einstein geht jedenfalls von einfacher Überlagerung aus. Mehrere Metriken werden einfach addiert. Oder etwa nicht?

Nein. Die Einsteinschen Gleichungen sind nichtlinear.

Das ist korrekt, ich hätte deutlicher sagen sollen/wollen, dass man das newtonsche Potential addieren kann.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 14:38 #93264

  • Pemrod
  • Pemrods Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2662
  • Dank erhalten: 719

Einstein geht jedenfalls von einfacher Überlagerung aus. Mehrere Metriken werden einfach addiert. Oder etwa nicht?

Nein. Die Einsteinschen Gleichungen sind nichtlinear.

Das ist korrekt, ich hätte deutlicher sagen sollen/wollen, dass man das newtonsche Potential addieren kann.


LOL Einstein und Newton sollte man nicht miteinander verwechseln, aber zu deiner Rettung kann man zumindest sagen dass man es im Weak Field Limit einfach addiert, bei 1-0.1-0.1=0.8 oder (1-0.1)(1-0.1)=0.81 macht es keinen so großen Unterschied aber wenn die metrischen Koeffizienten stärker von 1 abweichen kann man natürlich nicht mehr addieren. In der SRT beeiflusst das elektromagnetische Feld die Metrik aber gar nicht, wenn man es so genau will muss man eh die ART verwenden aber dieser Faden geht ja um die SRT.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pemrod.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 14:42 #93265

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Einstein geht jedenfalls von einfacher Überlagerung aus. Mehrere Metriken werden einfach addiert. Oder etwa nicht?

Nein. Die Einsteinschen Gleichungen sind nichtlinear.

Das ist korrekt, ich hätte deutlicher sagen sollen/wollen, dass man das newtonsche Potential addieren kann.


LOL Einstein und Newton sollte man nicht miteinander verwechseln, aber zu deiner Rettung kann man zumindest sagen dass man es im Weak Field Limit einfach addiert, bei 1-0.1-0.1=0.8 oder (1-0.1)(1-0.1)=0.81 macht es keinen so großen Unterschied aber wenn die metrischen Koeffizienten stärker von 1 abweichen kann man natürlich nicht mehr addieren.

Nunja. Die ART leitet sich letztlich von Newton ab, so war das gemeint....soweit ich mich an den Post erinnere:
σ = ²(1+2Φ/c²)
Natürlich ist das nur eine Formel für einen speziellen Fall, das ist schon klar ....
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 14:47 #93268

  • Pemrod
  • Pemrods Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2662
  • Dank erhalten: 719

Nunja. Die ART leitet sich letztlich von Newton ab, so war das gemeint....soweit ich mich an den Post erinnere: σ = ²(1+2Φ/c²) Natürlich ist das nur eine Formel für einen speziellen Fall, das ist schon klar ....


Die Formel ist keine Grundlage der RT sondern eine neutonische Betrachtung des Weak Field Limits der Schwarzschildmetrik. Newton kann einem in solchen Fällen beim Bestimmen von unbekannten Integrationskonstanten helfen weil man weiß dass es ganz weit weg so wie bei Newton sein soll, aber das ist nur ein Anbau und kein Fundament.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pemrod.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 14:52 #93270

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Die Formel ist keine Grundlage der RT sondern eine nachträgliche neutonische Betrachtung des Weak Field Limits der Schwarzschildmetrik.

Was soll das denn heißen: Dass die Schwarzschildmetrik mit gtt=(1-rs/r)=(1+2Φ/c²) und grr=1/(1-rs/r)=1/(1+2Φ/c²) nicht korrekt sind sondern nur im Weak Field Limit gelten?

Wie sich das bei anderen oder unsymmetrischen Metriken auswirkt, habe ich nicht untersucht.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 15:00 #93274

  • Pemrod
  • Pemrods Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Beiträge: 2662
  • Dank erhalten: 719

Was soll das denn heißen: Dass die Schwarzschildmetrik mit gtt=(1-rs/r)=(1+2Φ/c²) und grr=1/(1-rs/r)=1/(1+2Φ/c²) nicht korrekt sind sondern nur im Weak Field Limit gelten?


Das soll heißen

In general relativity, the gravitational potential is replaced by the metric tensor. When the gravitational field is weak and the sources are moving very slowly compared to light-speed, general relativity reduces to Newtonian gravity, and the metric tensor can be expanded in terms of the gravitational potential.


Du erinnerst dich sicher noch an die Geschichte wo du in der deutschsprachigen Wikipedia den Artikel über die Schwarzschildmetrik auf die meiner Meinung nach falsche Formel geändert hast.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Pemrod.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 15:28 #93276

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Du erinnerst dich sicher noch an die Geschichte wo du in der deutschsprachigen Wikipedia den Artikel über die Schwarzschildmetrik auf die meiner Meinung nach falsche Formel geändert hast.

Richtig, das sollte ich noch klarstellen, denn die genaue Bedeutung der Formel ist nirgends klargestellt und jetzt ist es schief.

Jedenfalls ändert dies nichts daran, dass
σ = ²(1+2Φ/c²)
der vollkommen korrekte Faktor ist.

Dies wird wohl auch für die Innere Lösung gelten, wobei hier das entsprechende Φ nicht so einfach zu berechnen ist und natürlich nicht das aus der newtonschen inneren Lösung wäre, die ja homogene Dichte unterstellt, also eine andere Konstellation beschreibt.
gttSi = (²(1-rs/ra)3-²(1-r²rs/ra³)) = (²(1-rs/ra)3-²(1-rsi/r))
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 17:12 #93296

  • Escobar
  • Escobars Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Ich bin ein Meddler
  • Beiträge: 508
  • Dank erhalten: 18

Felder brauchen nie ein Medium.

Das ist zwar korrekt, aber vorsicht... Boomerang.
Denn während die Einen ein Feld bereits selbst als Medium sehen, sehen Andere nur Feldlinien, die sich in einem Meduim anordnen. Diskussionspunkte sind die Strukturen der beiden Dinge, jedoch landet man stets bei irgend einer Quantenphysik, wenn man anfängt herumzutheoretisieren. Quantum- oder Pixel-Lattice-Theorie, Gittereichtheorie und viele viele weitere Auswüchse und kein Mensch weiß mehr, was davon anerkannt ist und was nicht. Die Frage ist immer, ob sich Wellen (Feldlinien) nur in einem Medium ausbreiten können oder ob es genügt, wenn sich Quanten (Photonen) wellenförmig im Raum fortbewegen. Das gilt auch für Gitterstrukturen von Äther und Raumzeit, die sich quantenphysikalisch nur darin unterscheiden, dass sich Feldlinien in einem Würfel dargestellt in der LET nach außen (also von der zentralen Masse weg), während sie sich in der Raumzeit nach innen (also zur Masse hin) wölben. Deswegen habe ich auch ein Problem sowohl mit Äther als auch mit Raumzeit (jedenfalls mit deren quantisierten Versionen) - ich halte diese quantisierenden Gitterstrukturen schlicht für überflüssig, denn es genügt mir, wenn sich Quanten wellenförmig in einem Raum fortbewegen und auf die Art Felder konstruiert sind. Sokrates soll al gesagt haben, dass Alles beim Punkt begann, als er mit einem Stock im Sand etwas aufzeichnen wollte. Bezogen auf die Physik würde ich sagen, dass Alles beim Quant begann.

Und btw. (@all) Ein Feld breitet sich erstmal unendlich weit aus und vorhanden ist es nur an den Orten, an denen diese Ausbreitung bereits Vergangenheit ist (Nahwirkung - Fernwirkung, 1/r² unendlich weit). In der angenommenen Unendlichkeit des Universums kann man also nur noch von sich ausbreitenden Feldänderungen sprechen. Meine 2 Cent.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Escobar.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 17:45 #93302

Felder brauchen nie ein Medium.


Stimmt im Prinzip. Die Felder, die in den Gleichungen der Festkörperphysik Dichten, Geschwindigkeiten, Temperatur und Spannungen beschreiben, brauchen auch kein Medium, sie sind auch so als rein mathematische Gleichungen interessant genug. Und Erklärungen auf der Basis von Atommodellen brauchen sie erst recht nicht.

Also, man kann natürlich Felder auch als rein mathematische Objekte, ohne jede Erklärung was für Eigenschaften der objektiven Realität durch sie beschrieben werden, behandeln. Wer keine Erklärungen haben will, muss auch keine suchen. Warum sollte man die Dummheiten früherer Physiker, die Atommodelle oder so entwickelt haben, wiederholen? Weil die damit Erfolg hatten?
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 24 Sep 2021 22:16 #93343

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Also, man kann natürlich Felder auch als rein mathematische Objekte

Nein, so meinte ich das nicht.
Ich gehe davon aus, dass die Felder aus Eichbosonen bestehen, aber eben nicht aus etwas, was schon vorher im Raum war.
Mir ist bekannt, dass die Vakuumfluktuationen als "Medium" dienen sollen. Das kommt dann letztlich aufs Gleiche heraus, ob nun Bosonen durch den Raum wandern oder sich eine Anregung im See virtueller Bosonen ausbreitet. Teilchen und Feld sind Eins, nur unterschiedliche Aspekte bzw Zustandsformen.
Jedenfalls ist es kein Medium aus realen Teilchen.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 25 Sep 2021 01:50 #93362

Ich gehe davon aus, dass die Felder aus Eichbosonen bestehen, aber eben nicht aus etwas, was schon vorher im Raum war.
Mir ist bekannt, dass die Vakuumfluktuationen als "Medium" dienen sollen. Das kommt dann letztlich aufs Gleiche heraus, ob nun Bosonen durch den Raum wandern oder sich eine Anregung im See virtueller Bosonen ausbreitet. Teilchen und Feld sind Eins, nur unterschiedliche Aspekte bzw Zustandsformen.
Jedenfalls ist es kein Medium aus realen Teilchen.

Ich halte das Teilchenbild für nicht von fundamentaler Wichtigkeit. Die "Teilchen" sind einfach nur die Quanteneffekte von Feldern. Wie die Phononen auch.

Für die Frage was fundamentaler ist, Teilchen oder Feld, ist die semiklassische Gravitationstheorie für mich das entscheidende Argument. Da hat man ein Gravitationsfeld, welches erstmal nur klassisch beschrieben wird (also \(g^{\mu\nu}(x)\) und alle möglichen Materiefelder, die klassisch auch erstmal nur andere Felder wären (sagen wir \(\phi(x)\)). Diese anderen Felder wären, genau wie das Gravitationsfeld, erstmal überall da. Ihre Gleichungen hängen zwar vom Gravitationsfeld ab, aber nicht, dass ein Feld (oder auch eine Feldkomponente) in jedem Punkt genau einen Wert hat. Das Gravitationsfeld beeinflusst also nur wie die Felder sich bewegen, nicht was sie sind.

Aber wenn man das Teilchenbild haben will, dann stellt man fest, dass es vom Gravitationsfeld abhängt, was es ist. Das Vakuum ist dann einfach die Feldkonfiguration mit der geringsten Energie, und wie viel Energie ein Teilchen hat, hängt auch vom Gravitationsfeld ab. Da hängt also die Definition, was ein Teilchen überhaupt ist, vom Gravitationsfeld ab. Dieselbe Feldkonfiguration ist manchmal halt Vakuum, ein anderes mal eben nicht. Und sowas soll fundamental sein? Nicht plausibel.

Da ist die Interpretation als ganz normaler Quanteneffekt für Schwingungen mit einer bestimmten Frequenz, die halt ein sehr einfaches Spektrum wie ein harmonischer Oszillator haben, so dass das n-te Energielevel die Energie \(E_0 + n\Delta E\) hat, also halt auch wie die Energie von n Teilchen aussieht, sehr viel sinnvoller.

Die "virtuellen Teilchen" unterstreichen das noch. Es gibt zwar schon ganz klassisch Lösungen von sich bewegten EM-Feldern, die für Licht halt. Aber genauso gibt es auch statische EM-Felder. Wenn das einzige Experiment, was man überhaupt hat, Teilchenbeschleuniger sind, mit denen Teilchen aufeinander geschossen werden und man sich dann ansieht was auseinanderfliegt, dann gibt es bei den Anfangs- und Endprodukten immer nur einzelne umherfliegende Teilchen. Wenn man aber berechnen will, was passiert, braucht man die statischen Felder, die halt nicht in Form von Teilchen auseinanderfliegen, auch. Die werden dann, weil sie als statische Lösungen nun einmal nicht real fliegen können, unter "virtuelle Teilchen" verbucht.

Die Teilcheninterpretation ist an dieser Stelle ziemlich schräg. In der normalen Feldinterpretation sieht das alles viel natürlicher aus. Wo es halt Ladungen gibt, gibt es drumrum stabile EM-Felder. Die bestehen nicht aus Photonen, die würden ja auseinanderfliegen. Also sind die vom Teilchenbild her irgendwie Vakuum. Aber einfach so Vakuum können sie dann doch nicht sein, sie haben ja durchaus Energie.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 25 Sep 2021 02:34 #93364

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

was ein Teilchen überhaupt ist, vom Gravitationsfeld ab. Dieselbe Feldkonfiguration ist manchmal halt Vakuum, ein anderes mal eben nicht.

Doch, das ist schon plausibel. Die Energie eines Teilchens ist im Potential zwar geringer aber sie ist dort auch entsprechend mehr "wert". Lokal ist der Energieverlust ohne Bedeutung. Der einzige Unterschied ist, dass das Teilchen dann gebunden ist. Energie (Strahlung) von außen wird aber dann lokal stärker (Blauverschiebung) wahrgenommen.

Die Teilcheninterpretation ist an dieser Stelle ziemlich schräg. In der normalen Feldinterpretation sieht das alles viel natürlicher aus. Wo es halt Ladungen gibt, gibt es drumrum stabile EM-Felder. Die bestehen nicht aus Photonen, die würden ja auseinanderfliegen. Also sind die vom Teilchenbild her irgendwie Vakuum. Aber einfach so Vakuum können sie dann doch nicht sein, sie haben ja durchaus Energie.

Wie kann die Ladung denn in der Feldinterpretation lokalisiert sein? Die Ladung müßte ja über das Feld verteilt sein, solange das Teilchen nicht an einem Ort gemessen wird. Dann kann das Feld auch Energie haben, weil es ja das Teilchen selbst ist, das über das Feld verteilt ist.
Ein Photon besteht aus einer Kugelwelle eines E-Feldes und eines B-Feldes (zB Dipolstrahler). Solange es nicht detektiert wird, ist es über die Fläche je nach der Wahrscheinlichkeit verteilt. Seine Gravitation kann daher nicht lokalisiert sein.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 25 Sep 2021 15:06 #93441

was ein Teilchen überhaupt ist, vom Gravitationsfeld ab. Dieselbe Feldkonfiguration ist manchmal halt Vakuum, ein anderes mal eben nicht.

Doch, das ist schon plausibel. Die Energie eines Teilchens ist im Potential zwar geringer aber sie ist dort auch entsprechend mehr "wert". Lokal ist der Energieverlust ohne Bedeutung. Der einzige Unterschied ist, dass das Teilchen dann gebunden ist. Energie (Strahlung) von außen wird aber dann lokal stärker (Blauverschiebung) wahrgenommen.

Es ist nicht einmal klar, ob eine bestimmte Feldkonfiguration überhaupt ein Teilchen enthält, oder gar keins, also das Vakuum ist. Was daran plausibel sein soll verstehe ich nicht.

Wie kann die Ladung denn in der Feldinterpretation lokalisiert sein?

Wie halt bei Phononen auch, nicht allzu genau.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Felder in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) 25 Sep 2021 15:54 #93454

  • Rainer Raisch
  • Rainer Raischs Avatar
  • Offline
  • Forum Elite Mitglied
  • Forum Elite Mitglied
  • Eine Formel sagt mehr als 100 Bilder.
  • Beiträge: 6758
  • Dank erhalten: 770

Es ist nicht einmal klar, ob eine bestimmte Feldkonfiguration überhaupt ein Teilchen enthält, oder gar keins, also das Vakuum ist.

Ich sprach von einem gemessenen Teilchen, da ist es für mich jedenfalls klar genug, und über dessen Energiestatus sprachen wir ja wohl......
Ich hatte den Einwand jedenfalls so aufgefasst, dass die absolute Energie im Potential ein Teilchen sein "soll" und im Nullpotential würde diese Energie dafür gar nicht reichen.

Wie kann die Ladung denn in der Feldinterpretation lokalisiert sein?

Wie halt bei Phononen auch, nicht allzu genau.

Gut, auf Grund der Kugelform der Ausbreitung bzw Wahrscheinlichkeitsverteilung sollte die Energie und Ladung von außen betrachtet also dem Zentrum zuordenbar bleiben. Bei einer gerichteten Bündelung (Fokussierung) oder Abplattung (Dipolstrahlung) dann entsprechend zentriert.

Um beim Dipol zu bleiben, stelle ich es mir so vor, dass das Feld (E und B) kontinuierlich entsteht und die Zuordnung zu Photonen erst bei der Detektion erfolgt. Bei Bahnsprüngen ist das wohl anders.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Rainer Raisch.
  • Seite:
  • 1
  • 2

logo

Große Zellgasse 79
85049 Ingolstadt