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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 03 Jun 2021 10:10 #85460

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nature.com Artikel vom 1.6.21 auf:
www.spektrum.de/news/dunkle-energie-die-...ly&utm_content=heute

DARK ENERGY SURVEY
:
Die detaillierteste 3-D-Karte des Universums, die je erstellt wurde
Fast ein Achtel des gesamten Himmels ist vermessen. Mehr als 200 Millionen Galaxien sind erfasst. Die Durchmusterung des Dark Energy Survey soll helfen, die beschleunigte Expansion des Universums zu verstehen.

Auszüge
Nun gibt es erste umfassende Ergebnisse, vorgestellt in einem Online-Briefing und veröffentlicht in nahezu 30 Online-Artikeln.
Die Daten liefern verblüffende Beweise dafür, dass die Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant war. Sie gilt als jene Kraft, welche das Universum zur Beschleunigung seiner Expansion antreibt.
Glatter als erwartet
Das DES-Team hat zudem Hinweise darauf gefunden, dass die Materie im Universum möglicherweise gleichmäßiger verteilt ist als lange angenommen. Das Universum ist demnach »smoother«, so wie es bereits DES-Ergebnisse aus dem Jahr 2017 vermuten ließen.
Neben dem DES haben zwei weitere große Projekte ähnlich rätselhafte Messungen gemeldet – das Hyper Suprime-Cam Survey auf Hawaii und das Kilo-Degree Survey in Chile, geleitet von Heymans. Alle drei Durchmusterungen zeigen weniger Auswirkungen der Linseneffekte – und damit etwas geringere Konzentrationen von Dunkler Materie –, als laut dem vorherrschenden Modell der Kosmologie zu erwarten ist.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 03 Jun 2021 10:28 #85462

Das ist ja der Hammer!*


Was hast du dir denn anderes erwartet, bei der kosmologischen Konstante liegt die Betonung ja schon seit jeher auf Konstante. Wenn sie nicht konstant gewesen wäre wäre es zwar ein Skandal gewesen der die Pauken und Trompeten verdient hätte, aber dass sie es ist haut mich jetzt nicht so wirklich aus dem Hocker.
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Letzte Änderung: von Pemrod.

Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 03 Jun 2021 13:01 #85464

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Das ist ja der Hammer!*


Was hast du dir denn anderes erwartet, bei der kosmologischen Konstante liegt die Betonung ja schon seit jeher auf Konstante. Wenn sie nicht konstant gewesen wäre wäre es zwar ein Skandal gewesen der die Pauken und Trompeten verdient hätte, aber dass sie es ist haut mich jetzt nicht so wirklich aus dem Hocker.


Das gesamte Projekt Dark Energy Survey begeistert mich! - Röntgenteleskope mit breitem Frequenzbereich für die Detektoren für GW zum Beispiel würden mich so richtig zum schwärmen und vielleicht ausflippen bringen, haha, bitte schreibe das meinen noch jungen Jahren zu. Trotzdem löschte ich meinen emotionalen Kommentar als fehl am Platz.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 03 Jun 2021 23:08 #85532

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gelöscht. korrigiert!

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 03 Jun 2021 23:29 #85537

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WIE kann DE in der gesamten kosmischen Geschichte konstant gewesen sein???

Nach allen Beobachtungen war DE konstant soweit man blicken kann. Auf wieviele Kommastellen willst Du es wissen? Man kann es anhand der Expansions geschwindigkeit in der Vergangenheit berechnen, die Genauigkeit ist nicht sehr groß. langte aber, um die Schubumkehr und damit die DE zu berechnen.

Da man eine Inflationsphase unterstellt, kommt als Kandidat zuerst die DE in Betracht, sie könnte wie beim Modell des Mexican Hat ein höheres Niveau gehabt haben und ist dann abgestürzt.

Alles andere wäre reine Phantasie, allein diese Modelle sind schon gewagt genug, sie passen aber gut zusammen, was man von wilder Phantasie nicht behaupten kann. Klar?

Genau davon gehe ich aus! Dann müsste die DE aber seit fast 13,8 Mrd. Jahren kontinuierlich größer geworden sein bzw in Skalierungsprüngen...Wenn konstant, dann von Anfang an bis heute, also theoretisch, in meiner Vorstellung...

Sagen wir so, Du sitzt auf dem falschen Dampfer.

Der Hubble Horizont wird größer und dadurch vergrößert sich das Volumen, das ist richtig, ist aber insoweit vollkommen irrelevant. Es kommt nur auf die Dichte an und die ändert sich eben nicht. Was sich auch ändert, das ist der Anteil an der sinkenden Gesamtdichte Ω, das ist schon wichtig. Die Ursache dafür ist aber keine Änderung der DE sondern die Verdünnung der sonstigen Energien.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 02:16 #85539

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WIE kann DE in der gesamten kosmischen Geschichte konstant gewesen sein???

Nach allen Beobachtungen war DE konstant soweit man blicken kann.
> Indeed. So der Titel. -
> Ich dachte bei „konstante DE in der gesamten kosmischen Geschichte“ an „gleich bleibender
Expansionsgeschwindigkeit“ – deshalb „bewiesen“ mir Inflation, Expansion, beschleunigte Expansion hinsichtlich
„Speed“ das Gegenteil. -
> "Posthum veröffentlicht: Der Physiker Stephen Hawking hat kurz vor seinem Tod ein neues Modell zu einem der
großen Rätsel der Kosmologie entwickelt – der kosmischen Inflation. Demnach verlief diese exponentielle
Ausdehnung des Universums weitaus gleichmäßiger als nach gängiger Theorie angenommen." - Genau!

Auf wieviele Kommastellen willst Du es wissen?
> hahaha! -
> Apropos Inflation! In der ART/Friedmanns Lösung, die in der Urknall-Singularität und Unendlichkeit landet, kommt
man nicht ohne Inflation aus aber in der QM reichen vielleicht ca. 230 Verdopplungen bis heute - Max Tegmark -
gehört natürlich nicht hierher!
Man kann es anhand der Expansions geschwindigkeit in der Vergangenheit berechnen, die Genauigkeit ist nicht sehr groß. langte aber, um die Schubumkehr und damit die DE zu berechnen.
> "Schubumkehr"? - Fahr die Landeklappen aus Scotti und volle Schubumkehr! Wird dieser Begriff noch verwendet?
Da man eine Inflationsphase unterstellt, kommt als Kandidat zuerst die DE in Betracht, sie könnte wie beim Modell des Mexican Hat ein höheres Niveau gehabt haben und ist dann abgestürzt.
Alles andere wäre reine Phantasie, allein diese Modelle sind schon gewagt genug, sie passen aber gut zusammen, was man von wilder Phantasie nicht behaupten kann. Klar?
> Nee. -
> 1980 als Guth die Inflation erfand, gab es keine DE - deshalb wird man meiner Meinung nach, die Inflation auch künftig nicht durch DE verursacht begründen.

Genau davon gehe ich aus! Dann müsste die DE aber seit fast 13,8 Mrd. Jahren kontinuierlich größer geworden sein bzw in Skalierungsprüngen...Wenn konstant, dann von Anfang an bis heute, also theoretisch, in meiner Vorstellung...

Sagen wir so, Du sitzt auf dem falschen Dampfer.
> Nicht dein Ernst, im falschem Vakuum? Ha! Und wo bist du, Sweety?
Der Hubble Horizont wird größer und dadurch vergrößert sich das Volumen, das ist richtig, ist aber insoweit vollkommen irrelevant. Es kommt nur auf die Dichte an und die ändert sich eben nicht. Was sich auch ändert, das ist der Anteil an der sinkenden Gesamtdichte Ω, das ist schon wichtig.
> Das ist alles bekannt aber wo steht, dass es um die Dichte ging? Muss ich überlesen haben
Die Ursache dafür ist aber keine Änderung der DE sondern die Verdünnung der sonstigen Energien.

> Was willst du denn wie und womit verdünnen?
Ahoi! Von wegen Dampfer!


Ich sage selbstkritisch, diesen Thread spontan kreiert zu haben, war überflüssig99.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 17:43 #85554

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> Was willst du denn wie und womit verdünnen?

Es geht um die Energiedichte im Universum, die druch die Expansion immer dünner wird.

Und ja man nennt es Schubumkehr. Als positive Energie und DE gleich stark waren 2ΩΛ=Ωm, sank die Bremsung auf ä=0, seither verändert sich die Vergrößerung ȧ > 0 des Skalenfaktors a schneller. Aber H wird dennoch weiterhin gebremst, immer weniger.

Das ist immer die unterschiedliche Betrachtungsweise von a für comoving distances und H für absolute Entfernungen.

a=1/(z+1) ist halt leichter zu beobachten, während man H nur berechnen kann. Man sieht halt in einer Entfernung nur ein Objekt und nicht mehrere Objekte aus unterschiedlichen Äras, um dann die Werte von H unmittelbar vergleichen zu können. Bei jeder Beobachtung passen hingegen Alter und Entfernung zusammen, damit bekommt man die Werte von a.
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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 19:22 #85559

Kleine sprachliche Korrektur:
Die positiv wirkende Energiedichte nimmt ab mit zunehmender Expansion.
Die negativ wirkende Expansionsenergie bleibt konstant.

Interessant wäre, die Frage zu klären, warum seit etwa 6 Mrd. Jahren die Expansionsgeschwindigkeit offenbar zunimmt und das Universum offenbar immer schneller expandiert ( SN 1A Messungen von Perlmutter und Schmidt et al.)

Thomas

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 19:42 #85561

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richtig.

Es ist wie ich erst vor kurzem zweimal ausführte der Kipppunkt, wenn der Anteil der DE die Hälfte des Anteils der sonstigen Energie übersteigt, denn DE wirkt unterm Strich doppelt negativ.
Ωm = 2ΩΛ = 0,66
Ich hatte das in einem Post fälschlich anders herum eingetragen und dann korrigiert.

Dies ist der Kipppunkt vor 5,4 Mrd Jahren, seither hat sich Ωm bereits auf 0,315 verringert und daher beträgt ΩΛ inzwischen 0,685. Dennoch hat sich H verkleinert und wird auch noch etwas weiter sinken, bis H dann mit Ωm≈0,00 und ΩΛ≈1,00 ebenfalls konstant bleibt.
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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 20:09 #85565

Rainer,
ich bin etwas verwundert darüber, dass du das so darstellst, als ob die Theorie das so hergäbe.
Die Erwartungshaltung vor den gemachten SN1A Untersuchungen war eher die, dass man ein lineares Ausdehnungsverhalten erwartet hatte.
Man war wirklich überrascht, dann dieses exponentielle Wachstum zu beobachten.
Die Vorhersagen der Theorie können es also nicht gewesen sein.
Offensichtlich war es so, dass man die Vorfaktoren nach der Beobachtung entsprechend angepasst hat.

Thomas

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 20:12 #85566

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> Was willst du denn wie und womit verdünnen?

Es geht um die Energiedichte im Universum, die druch die Expansion immer dünner wird.

Und ja man nennt es Schubumkehr. Als positive Energie und DE gleich stark waren 2ΩΛ=Ωm, sank die Bremsung auf ä=0, seither verändert sich die Vergrößerung ȧ > 0 des Skalenfaktors a schneller. Aber H wird dennoch weiterhin gebremst, immer weniger.

Das ist immer die unterschiedliche Betrachtungsweise von a für comoving distances und H für absolute Entfernungen.

a=1/(z+1) ist halt leichter zu beobachten, während man H nur berechnen kann. Man sieht halt in einer Entfernung nur ein Objekt und nicht mehrere Objekte aus unterschiedlichen Äras, um dann die Werte von H unmittelbar vergleichen zu können. Bei jeder Beobachtung passen hingegen Alter und Entfernung zusammen, damit bekommt man die Werte von a.



Hallo Rainer!


"Verdünnung" betreffend, sagt Herr Gaßner im "Urknall - Stand 2015" sogar betont: "Es wird nichts verdünnt. Das "Nichts" verdoppelt sich UND damit auch die Anzahl der QF, mit jeder skalaren Vergrößerung des Volumens des Universums." Ich habe den prozentualen Anteil der DE heute betrachtet, der seit 6-7 Mrd. die Beschleunigte Expansion offensichtlich verursacht hat und was du gut erklärst, warum es kippte, aber stimmt das auch, siehe Thomas.
Deine Annahme: „Da man eine Inflationsphase unterstellt, kommt als Kandidat zuerst die DE in Betracht, sie könnte wie beim Modell des Mexican Hat ein höheres Niveau gehabt haben und ist dann abgestürzt." - stehen mit den Planck Daten + dem brandneuen natur paper nicht im Einklang.
Wieso?

PS Wegen eines Fehlers löschte ich ein Post von mir.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 21:06 #85573

Mondlicht,

Meines Wissens nach war die Expansionsenergie in der kosmologischen Geschichte eine Konstante.
Als zu Beginn dieser Expansionsdruck noch keinen Gegenspieler hatte, das Universum und seine gravitativ positiven Energiebestandteile waren noch nicht entzippt, also noch nicht wirksam, kam es zur Inflationsphase, also einer Expansion in wenigen Sekundenbruchteilen.
Dann fiel das Universum aus dem falschen Vakuum und erschuf die DM und die Materie.
Es waren jetzt die Gegenspieler auf dem Platz und die Inflation endete.
Seitdem verändert sich das Verhältnis zwischen DE, DM und Materie ständig.
Wenn man annimmt, dass die DM und die Materie eine konstante Größe ist, und auch die DE, dass also die Gesamtenergie gleich 1 ist, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass sich nur die Dichteverhältnisse ändern können.

So die bisherige Lehrmeinung.

Sollte man in Zukunft tatsächlich Hinweise darauf bekommen, dass die DE variabel ist, dann wird’s richtig spannend.
Dieses Rätsel wird man aber erst lösen können, wenn man verstehen gelernt hat, was denn diese Expansionsenergie tatsächlich ist.
Und da sind wir noch weit weg.

Thomas
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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 21:11 #85575

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Mondlicht,

Meines Wissens nach war die Expansionsenergie in der kosmologischen Geschichte eine Konstante.
Als zu Beginn dieser Expansionsdruck noch keinen Gegenspieler hatte, das Universum und seine gravitativ positiven Energiebestandteile waren noch nicht entzippt, also noch nicht wirksam, kam es zur Inflationsphase, also einer Expansion in wenigen Sekundenbruchteilen.
Dann fiel das Universum aus dem falschen Vakuum und erschuf die DM und die Materie.
Es waren jetzt die Gegenspieler auf dem Platz und die Inflation endete.
Seitdem verändert sich das Verhältnis zwischen DE, DM und Materie ständig.
Wenn man annimmt, dass die DM und die Materie eine konstante Größe ist, und auch die DE, dass also die Gesamtenergie gleich 1 ist, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass sich nur die Dichteverhältnisse ändern können.

So die bisherige Lehrmeinung.

Sollte man in Zukunft tatsächlich Hinweise darauf bekommen, dass die DE variabel ist, dann wird’s richtig spannend.
Dieses Rätsel wird man aber erst lösen können, wenn man verstehen gelernt hat, was denn diese Expansionsenergie tatsächlich ist.
Und da sind wir noch weit weg.

Thomas


Zunächst: Erklärung /Korrektur zum soeben gelöschten Post von mir auf den du dich wohl noch bezogen hast.
Toll erklärt! Danke!
Der nature Artikel, die DES Auswertung steht im Einklang mit den Planckdaten und anderen Sonden und bestätigt sie!
Der Widerspruch besteht zu Rainers Annahme, die DE könnte die Ursache der Inflation gewesen sein.
Das Verhältnis der Bestandteile des Universums siehe Planck Grafik ändert sich nur prozentual wegen der Vergrößerung des Universums, die der DE nimmt zu, die der DM+ Materie ab. Es wird nicht weniger Materie.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 21:40 #85579

Mondlicht,
Wenn Rainer den Expansionsdruck zu Beginn als Ursache für die Inflation sieht, hat er doch recht.
Der Ecpansionsdruck, damals noch ohne Gegenspieler, musste doch zwangsläufig zur Inflation führen.
Wo ist da der Widerspruch?

Thomas

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 21:44 #85580

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Mondlicht,
Wenn Rainer den Expansionsdruck zu Beginn als Ursache für die Inflation sieht, hat er doch recht.
Der Ecpansionsdruck, damals noch ohne Gegenspieler, musste doch zwangsläufig zur Inflation führen.
Wo ist da der Widerspruch?

Thomas


Kein Widerspruch sogesehen. Ich bin über den Begriff DE gestolpert, DE gab es 380 000 Jahre ndU laut Planckdaten und DES noch nicht.
Im Urknall Video Stand 2015 ist auch nicht von DE als Ursache der Inflation die Rede, so wie ich es verstand.

Es sei denn man betrachtet, die negative Energie aus den QF im Vakuum als DE. Dann ist das Rätsel um DE gelöst wie ich aber schon eingangs des Threads Warum die Inflation aufhörte, feststellte und nach Bestätigung vergeblich suchte.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 22:00 #85582

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PS

Ich schrieb am 26.5. am Ende des Anfangstextes:


Als Folge von antigravitativer Kraft, Expansion, sagt Herr Gaßner, verdoppelt sich das "Nichts", das Vakuum, und es verdoppelt sich die Energie, die Zahl der QF!
Ist das etwa die Ursache/Erklärung für die - beschleunigte - Expansion? Die DE? Wenn das stimmen sollte, würde sie sich weiter beschleunigen mit jeder Verdopplung...bei gleicher Dichte.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 04 Jun 2021 22:23 #85584

Mondlicht,

die Dichte der QFnen bleibt konstant. Wenn sich der Raum vergrößert, dann nimmt die Anzahl der QF zu, aber nicht deren Dichte.
Insofern üben die QF keinen Expansionsdruck aus.
Rechnet man die QF zur positiven Energie, dann nimmt der positive Energieanteil der QFnen durch die negative Expansionsenergie augenscheinlich zu.
Man muss aber aufpassen, denn QF entsprechen eigentlich keinem positiven Energiezuwachs. Sie leihen sich nur Energie aus dem Vakuum, um gleich darauf diese Anleihe wieder zurück geben zu müssen.
Die Wellenlängendehnung der Hintergrundphotonen tut das dagegen schon und steckt ihren Energieverlust unmittelbar in die Expansionsenergie.

Thomas

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 00:29 #85587

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Mondlicht,

die Dichte der QFnen bleibt konstant. Wenn sich der Raum vergrößert, dann nimmt die Anzahl der QF zu, aber nicht deren Dichte.
Insofern üben die QF keinen Expansionsdruck aus.
Rechnet man die QF zur positiven Energie, dann nimmt der positive Energieanteil der QFnen durch die negative Expansionsenergie augenscheinlich zu.
Man muss aber aufpassen, denn QF entsprechen eigentlich keinem positiven Energiezuwachs. Sie leihen sich nur Energie aus dem Vakuum, um gleich darauf diese Anleihe wieder zurück geben zu müssen.
Die Wellenlängendehnung der Hintergrundphotonen tut das dagegen schon und steckt ihren Energieverlust unmittelbar in die Expansionsenergie.

Thomas



Hallo Thomas!
Hallo Rainer! Ein Satz, Verdünnung betreffend, interessiert dich vielleicht.

Vielleicht unterscheidet sich mein Verständnis - Ich beziehe mich nur auf Herrn Gaßner im „Urknall – Stand 2015 Video“ - nur unwesentlich von Rainers und Deinem. Ich verstehe nicht, was ich mißverstanden haben soll. Bitte erklären - danke!

Woher kommt der negative Druck denn bitte, wenn nicht aus dem Vakuum, dem Nichts, wenn es um die Expansion des Universums geht, um Urknall und Inflation, wenn nicht am Anfang durch Symmetriebrechung/Phasenübergang eines Feldes & durch QF Schwankungen & Veränderung des Druckes? Die DE die seit 1998 ihren Namen trägt und seit ca. 7 Mrd. Jahren die Expansion beschleunigt, wird das weiter tun, nur in den Bereichen der Galaxien im Universum regiert die Gravitation über die Antigravitation und den Simulationen folgend, noch sehr lange. - Einstein hat Lambda als Konstante in ART eingefügt, wir wissen weshalb, und er hat sie wieder gestrichen, soweit ich weiß.

Ich zitiere Herrn Gaßner wörtlich der Reihenfolge im Video nach, in Stichworten & in Anführungszeichen:

Ab 17:00-20:00 „Prinzip der Spontanen Symmetriebrechung und Phasenübergang eines Feldes … Mexican Hat … was man als Erstes für unseren Urkall braucht.“ Ab 20:00 „Als nächstes brauchen wir QF für unseren Urknall. Quanten und Quantensprünge. Unbestimmbarkeit. Planck'sches Wirkungsquantum.“ 24:00 „Was ist eigentlich unterhalb dieses Wertes? Bitte beachten, die Energie kann riesengroß sein.“ 27:00 „Das Werden und Vergehen von Materie und Antimaterie nennen wir QF. Diese QF gibt es jetzt überall auch im Nichts.“ 28:00 „Was ist überhaupt das Nichts? ... Das Nichts bekommt bestimmte Eingenschaften.“ 29:00 „Insbesondere läßt sich das Nichts nicht verdünnen, (@Rainer). Wenn eine Fluktuation um einen höheren Punkt als 0 schwankt, Boden der Weinflasche* und sich kurzfristig in einem falschen Zustand befindet...dann hätte sie diese Energie verdoppelt, gewisse Energiedichte am Anfang, auch im zweiten Bereich (das hatte ich doch gar nicht angezweifelt, Thomas): zweimal soviel Volumen ergibt zweimal soviel Energie, was ist da los? …Das Nichts übt einen negativen Druck aus, wenn es...“ 32:00 „...wenn es um einen höheren 0 Punkt schwankt … Positive Energie wirkt anziehend und negative abstoßend. Genau das, was wir suchen, um ein Universum expandieren zu lassen - aus sich heraus, aus dem Nichts heraus.“ … 40:00 „Diese Expansion kommt auschließlich nur durch die negativ-gravitative Wirkung des negativen Drucks.“ ...42:00 „Dieser Druck den ich übersetzen kann in eine gravitative Wirkung und wenn es ein negativer Druck ist, in eine antigravitative Wirkung, darauf stellen wir ab wenn es um die Expansion des Universums geht.“
*auch Sombrero und Mexican Hat

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 01:45 #85592

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Die Erwartungshaltung vor den gemachten SN1A Untersuchungen war eher die, dass man ein lineares Ausdehnungsverhalten erwartet hatte.
Man war wirklich überrascht, dann dieses exponentielle Wachstum zu beobachten.
Die Vorhersagen der Theorie können es also nicht gewesen sein.

Exakt richtig, Ries sowie Perlmutter wollten nur messen, ob das Universum wieder kontrahieren wird, mit DE hatte niemand gerechnet.

Dann haben die Messungen zuerst ergeben, dass die Abbremsung zu langsam verläuft, man hat auf DE geschlossen. Und danach, und erst dann haben sie den Nobelpreis bekommen, haben sie weiter gemessen und sogar die Schubumkehr gefunden bzw in die zusätzlichen Messdaten eingezeichnet und für korrekt befunden.

Aber egal wie der Wert von Λ ist, stimmt die Gleichung Ωm = 2ΩΛ = 0,66 für die Schubumkehr, solange DE dreimal so stark abstößt wie es anzieht. Ich wiederhole es nochmal:
DE hat eine positive Energie mit der konstanten Dichte ρΛ. Diese positive und gravitativ anziehend wirkende Energie bewirkt jedoch einen negativen Druck von pΛ=-c²ρΛ und dieser bewirkt erst wiederum gemäß ART eine abstoßende Gravitation wie -3ρΛ. So ist das Konzept.

Das verwunderliche ist zuerst, dass der Druck nicht nur ρ/3 wie üblich beträgt, aber dies hatte ich ja mit Pemrod ausführlich diskutiert und denke schon dass dies gut mit den Quanteneigenschaften zu begründen ist.

Das zweite Verwunderliche ist, dass der Druck abstoßend wirkt, aber das hat ja auch Casimir berechnet.

Das dritte Verwunderliche ist der bisher nicht nachvollziehbare Zahlenwert....

Kleine sprachliche Korrektur:
Die positiv wirkende Energiedichte nimmt ab mit zunehmender Expansion.
Die negativ wirkende Expansionsenergie bleibt konstant.

Ich hatte erst zugestimmt, aber das ist womöglich missverständlich. Ich hatte hier nicht von der positiven Energie des Vakuums gesprochen sondern von der sonstigen Energie (Masse, DM etc), und diese Dichte wird durch die Expansion dünner. Das ist natürlich der hauptsächliche Faktor der Veränderung durch die Expansion
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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 04:43 #85594

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Morning, mein lieber Rainer!

Ich bewundere deine Hartnäckigkeit mit der du deine Theorie verfolgst und zur Veröffentlichung bringen willst. Sobald du deine conclusion fertig gestellt hast und damit deine Arbeit, möchte ich den Text speziell sehr gerne lesen. Ich habe aus den Augen verloren, worum es dir eigentlich genau geht im Vergleich zu den Aussagen im Video. Das bei dir die Inflation länger dauert ist es doch nicht allein, nicht wahr? Oder ist es die rechnerische Überprüfung der Aussagen im Video? Wie würdest du es ausdrücken, bitte?

Da ich immer wieder mal Unverständnis über von dir verwendete Begriffe zeige, bitte ich dich, diese zu erläutern. Da du öffentlich zugänglich schreibst, möchte auch ich dir folgen können. Für deine schnellen und ausführlichen Antworten diesbezüglich bisher, ein fettes Dankeschön!

Dann haben die Messungen zuerst ergeben, dass die Abbremsung zu langsam verläuft, man hat auf DE geschlossen. Und danach, und erst dann haben sie den Nobelpreis bekommen, haben sie weiter gemessen und sogar die Schubumkehr gefunden bzw. in die zusätzlichen Messdaten eingezeichnet und für korrekt befunden.
DE hat eine positive Energie mit der konstanten Dichte ρΛ. Diese positive und gravitativ anziehend wirkende Energie bewirkt jedoch einen negativen Druck von pΛ=-c²ρΛ und dieser bewirkt erst wiederum gemäß ART eine abstoßende Gravitation wie -3ρΛ. So ist das Konzept.


Das habe ich auch so verstanden: Perlmutter, Riess & Schmidt erwarteten die Verlangsamung der Expansion (Das nennst du Schubumkehr, nicht wahr? Ich gehöre einer Generation an, die mit der beschleunigten Expansion aufgewachsen ist und von einem Zurückprallen des Balls auch hypothetisch nicht mehr ausgeht.)
und stellten das Gegenteil fest.
Ich würde es so schreiben aber wir meinen im Endeffekt dasselbe, glaube ich:
Ein positiver Wert von Λ wird Dunkle Energie genannt. Einstein hat Lambda als Konstante in ART eingefügt, wir wissen weshalb, und er hat sie wieder gestrichen, soweit ich weiß.-
Damit DE die beobachtete beschleunigte Ausdehnung des Universums verursachen kann, muss ihr Druck negativ sein.

Das zweite Verwunderliche ist, dass der Druck abstoßend wirkt, aber das hat ja auch Casimir berechnet.

Warum findest du das Verwunderlich? Würde es keine Druckveränderung/Druckunterschied geben, hätte sich NIE irgendetwas im Universum bewegt: NICHTS. Druck kann genauso gut eine anziehende gravitative Wirkung haben aber bei der Expansion handelt es um eine abstoßende anti-gravitative Wirkung durch negativen Druck. Da waren wir uns einig, dachte ich.

...sondern von der sonstigen Energie (Masse, DM etc), und diese Dichte wird durch die Expansion dünner. Das ist natürlich der hauptsächliche Faktor der Veränderung durch die Expansion

Wenn du von der ART ausgehst und die Äquivalenz der Begriffe betonen willst, ist klar, das Energie und Materie mit E=mc2 als „sonstige Energie“ betrachtbar sind. Problem dabei:
1. bei der DM ist diese Äquivalenz nicht gegeben, da wir eigentlich nur wissen, dass sie gravitativ wirkt
2. Du gehst wie ich von der QM aus und damit nicht von der ART/Friedmanns Lösung die die Urknall Singularität beschreibt.

Über Verdünnung will ich nicht mehr streiten, auch wenn es kein streiten war, wenn dir an dem anschaulichen Begriff etwas liegt, bitte. Dann verstehe ich ihn als Metapher. Ich verstehe unter Verdünnung an sich, eine Substanz, die in Wasser oder Alkohol auflösbar ist - wird diese mit einem dieser Lösungsmittel Wasser und oder Alkohol in der Hauptsache verdünnt, löst sie sich auf oder bildet eine Suspension, eine gesättigte oder ungesättigte Lösung. Chemie 11. glaube ich.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 07:04 #85598

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Nein, das genaue Gegenteil ist der Fall... achso das sagst Du wohl auch "und stellten das Gegenteil fest."

Aus dem Expansionsverhalten der jüngeren Vergangenheit konnte man in die nahe Vergangenheit extrapolieren und hatte einen Erwartungswert. Dieser wurde insofern übertroffen, dass dort die Bremsung schneller verlief. Dies ist die Abnahme der Bremsung und deutete auf DE hin.

Ich habe eine Arbeit aus dieser Zeit der Forschung ein paar Jahre vor Verleihung des Nobelpreises mit einem sauberen Diagramm gefunden, das etwa bis zur Schubumkehr zurückreicht und bereits einen ungekrümmten Graf mit (heutiger Wert) Ωm=0,3 angibt. Nach wenigen Jahren lagen bessere Daten oder Berechnungen vor, die eine Kurve mt der Schubumkehr darstellte. Diese Arbeit mag auf veralteten Diagrammen beruhen, denn ich meine, die Krümmung schon in älteren Arbeiten gesehen zu haben.

Diese Schubumkehr ist die Verlangsamung der Bremsung. Das bedeutet, dass die Kurve im Diagramm gekrümmt ist und bei älteren ebenso wie bei neueren Daten eine immer schwächere Bremsung ausweist. In historischer Abfolge war die Bremsung also vorher zunehmend und ist seither abnehmend. ä hat das Vorzeichen gewechselt. Die Schubumkehr wird durch ä=0 ausgezeichnet.

Druckveränderung/Druckunterschied

Es gibt keine Druckveränderung sondern einen konstanten negativen Druck durch positive Energie. Das muss eine intrinsische Wirkung der Fluktuationen sein, die in Zeit und Raum pulsieren.
ℏ/rP³tP = -p/c = ρ·c
Ich habs, da steckt das Potential Φ = -c² dazwischen. Das ist das Einsteinpotential bei rs, also das Doppelte des rechnerischen Newtonpotentials am Schwarzschildradius Φs= -c²/2 der absolute Tiefstpunkt.

bei der DM ist diese Äquivalenz nicht gegeben, da wir eigentlich nur wissen, dass sie gravitativ wirkt

Keine Materie übt von sich aus Druck aus außer Licht (γ) und Quantenfluktuationen (ℏ). Der emergente normale Druck ergibt sich aus einer statistischen Verteilung der kinetischen Energie, gemeint ist der Impuls.

2. Du gehst wie ich von der QM aus und damit nicht von der ART/Friedmanns Lösung die die Urknall Singularität beschreibt.

Momentan schon, nachdem allewelt an meinem Nullbeginn herumgenörgelt hat. .. das rechnerische Problem ist nun nur die Krümmung, die ich mir eingehandelt habe.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 08:33 #85600

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Nein, das genaue Gegenteil ist der Fall... achso das sagst Du wohl auch "und stellten das Gegenteil fest."

>>> DANKE, das du zu Ende gelesen hast!!!

Aus dem Expansionsverhalten der jüngeren Vergangenheit konnte man in die nahe Vergangenheit extrapolieren und hatte einen Erwartungswert. Dieser wurde insofern übertroffen, dass dort die Bremsung schneller verlief. Dies ist die Abnahme der Bremsung und deutete auf DE hin.

Ich habe eine Arbeit aus dieser Zeit der Forschung ein paar Jahre vor Verleihung des Nobelpreises mit einem sauberen Diagramm gefunden, das etwa bis zur Schubumkehr zurückreicht und bereits einen ungekrümmten Graf mit (heutiger Wert) Ωm=0,3 angibt. Nach wenigen Jahren lagen bessere Daten oder Berechnungen vor, die eine Kurve mt der Schubumkehr darstellte. Diese Arbeit mag auf veralteten Diagrammen beruhen, denn ich meine, die Krümmung schon in älteren Arbeiten gesehen zu haben.

Diese Schubumkehr ist die Verlangsamung der Bremsung. Das bedeutet, dass die Kurve im Diagramm gekrümmt ist und bei älteren ebenso wie bei neueren Daten eine immer schwächere Bremsung ausweist. In historischer Abfolge war die Bremsung also vorher zunehmend und ist seither abnehmend. ä hat das Vorzeichen gewechselt. Die Schubumkehr wird durch ä=0 ausgezeichnet.

>>> Wie erwähnt, bin ich in meiner Generation mit der Tatsache und des Beweise durch Perlmutter & Co der seit ca. 7 Mrd. Jahren wirkenden beschleunigten Expansion aufgewachsen, die durch DE begründet wurde und von Turner 1998 ihren Namen erhielt. Sehr interessaant, was du zur Schubumkehr und Bremse sagst. Jeder ist natürlich auch von dem Wissen seiner Zeit geprägt.

Druckveränderung/Druckunterschied

Es gibt keine Druckveränderung sondern einen konstanten negativen Druck durch positive Energie. Das muss eine intrinsische Wirkung der Fluktuationen sein, die in Zeit und Raum pulsieren.
ℏ/rP³tP = -p/c = ρ·c
Ich habs, da steckt das Potential Φ = -c² dazwischen. Das ist das Einsteinpotential bei rs, also das Doppelte des rechnerischen Newtonpotentials am Schwarzschildradius Φs= -c²/2 der absolute Tiefstpunkt.

>>> Doch Rainer, es gibt eine Druckänderung. Ich widerspreche dir ungern und suche nach einer Erklärung. Gäbe es ihn, die Druckänderung/Druckunterschied nicht, gäbe es keinerlei Veränderung. In einem Hochdruckgebiet, wettermäßig, werden nur deshalb Wolken weggeschoben, weil es irgendwo ein Tiefdruckgebiet gibt. Analogie von Herrn Gaßner übernommen 40:00. Es sei denn, du geht davon aus, dass es nie ein unbewegtes zeitloses Universum mit identischem Druck gegeben hat.
Stimmt das?

bei der DM ist diese Äquivalenz nicht gegeben, da wir eigentlich nur wissen, dass sie gravitativ wirkt

Keine Materie übt von sich aus Druck aus außer Licht (γ) und Quantenfluktuationen (ℏ). Der emergente normale Druck ergibt sich aus einer statistischen Verteilung der kinetischen Energie, gemeint ist der Impuls.

>>> Ok. Impuls. Das ändert aber nichts an meiner Aussage, wir wissen von der DM lediglich, dass sie gravitativ wirken muss.

2. Du gehst wie ich von der QM aus und damit nicht von der ART/Friedmanns Lösung die die Urknall Singularität beschreibt.

Momentan schon, nachdem allewelt an meinem Nullbeginn herumgenörgelt hat. .. das rechnerische Problem ist nun nur die Krümmung, die ich mir eingehandelt habe.


>>> Du hast jedenfalls jede Menge "positive Energie". So eine Theorie braucht Zeit. Viel Erfolg! Wenn du von deiner Grundidee felsenfest überzeugt bist, laß dich nicht entmutigen. Das In-Frage-gestellt-werden bis hin zum Spott gehört dazu, wenn man an die Öffentlichkeit tritt und dies mussten auch große Männer erfahren wie Darwin, der mit Karikaturen z. B. böse verspottet wurde oder die Urknalltheorie oder der Mann(?), der die Plattentektonik beschrieb; ich weiß gar nicht mehr, muss nachlesen, ob er die Anerkennung seiner Theorie noch erlebte...

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 08:54 #85602

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Druckänderung/Druckunterschied nicht, gäbe es keinerlei Veränderung. In einem Hochdruckgebiet, wettermäßig,

sagen wir mal so:

Dies ist wohl meine nächste Aufgabe beim Big Bang, die Ursache der Druckunterschiede (Dichtefluktuationen) zu finden. Von Quantenblase zu Quantenblase sollte es schon Unterschiede geben, ich frage mich vorerst nur, wie, ... hmmm ... mit größerem Radius R könnte es natürlich Grund- und Oberschwingungen geben, also Vielfache von h
N·h = h·R/rP
oder soll ich statt R gleich rH schreiben .... hmm
Jedenfalls kommt es ziemlich gut hin, ich habe gestern schonmal probegerechnet:
ρP·rP/rH ≈ ρΛ
dann wäre Λ aber nicht konstant und der Herkunft der Energiedichte (m, DM) wäre mangels "Zerfall" der Boden entzogen.

(Da muss ich gestern etwas anderes gerechnet haben)

Ich meinte aber das Vakuum im gesamten Universum, dort kommt es nur auf den "üblichen" Druck an und nicht auf Unterschiede, für die Expansion werden keine Druckunterschiede benötigt.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 09:00 #85603

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Druckänderung/Druckunterschied nicht, gäbe es keinerlei Veränderung. In einem Hochdruckgebiet, wettermäßig,

sagen wir mal so:

Dies ist wohl meine nächste Aufgabe beim Big Bang, die Ursache der Druckunterschiede (Dichtefluktuationen) zu finden. Von Quantenblase zu Quantenblase sollte es schon Unterschiede geben, ich frage mich vorerst nur, wie.

>>> Ich freue mich, dass wir bei Druckunterschiede wieder beide auf einer Linie sind. Was ist nun wieder eine Quantenblase, bitte?

Ich meinte aber das Vakuum im gesamten Universum, dort kommt es nur auf den "üblichen" Druck an und nicht auf Unterschiede, für die Expansion werden keine Druckunterschiede benötigt.


Das stimmt natürlich, Rainer. Für die Expansion ist negativer antigravitativer Druck zuständig und in Galaxien regiert positiver gravitativer. Und aus heutiger Sicht wird dies laut Simulationen noch Jahrmilliarden so weitergehen, ohne Berührungspunkte bzw. insofern doch, da die Galaxien sich mit der Expansion auch voneinander entfernen und es unmöglich werden wird, bei den uns fernsten Galaxien, dass uns ihr Licht erreicht...

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 09:11 #85604

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Was ist nun wieder eine Quantenblase, bitte?

Das habe ich gerade bzw schon heute Nacht im Parallelthread zum Urknall ausgeführt, das ist ein Glome (B⁴) mit Radius rP.
Πh = ℏ/Biv = ph/c = ρh·c ist eine Impulsdichte und das Minuszeichen führe ich auf einen zu 50% negativen Impuls zurück.
Da alles nicht nur zeitlich symmetrisch sondern auch räumlich kugelsymmetrisch ist, ergibt sich nicht der für den Druck übliche Faktor 1/3.
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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 12:27 #85630

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Was ist nun wieder eine Quantenblase, bitte?

Das habe ich gerade bzw schon heute Nacht im Parallelthread zum Urknall ausgeführt, das ist ein Glome (B⁴) mit Radius rP.
Πh = ℏ/Biv = ph/c = ρh·c ist eine Impulsdichte und das Minuszeichen führe ich auf einen zu 50% negativen Impuls zurück.
Da alles nicht nur zeitlich symmetrisch sondern auch räumlich kugelsymmetrisch ist, ergibt sich nicht der für den Druck übliche Faktor 1/3.



Danke. Aus dem "Warum hörte die Inflation auf" Thread bin ich ausgestiegen und in deinem "Urknall" Thread bin ich nicht ganz auf dem Laufenden. Ich hätte auch googeln können - Mea culpa - soeben nachgeholt: kein Wikieintrag? Dann kannst du den bei Gelegenheit kreieren, wenn du magst. Ernsthaft, Rainer, ich fand nur: Flachgelegt | The Orville Wiki | Fandomhttps://orville.fandom.com › wiki › Flachgelegt
Die Crew hat allerdings Nasenbluten. Isaac meldet Mercer, dass die Quantenblase kollabiert. Malloy soll das Schiff rausfliegen, doch Lamarr muss melden, dass ...

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 14:05 #85640

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Noch ein Wort zu:
Rainer schrieb:
Momentan schon, nachdem allewelt an meinem Nullbeginn herumgenörgelt hat. .. das rechnerische Problem ist nun nur die Krümmung, die ich mir eingehandelt habe.

Wer nörgelt? Es ist nur so, wenn man der Theorie im Video folgen will, vorausgesetzt, dann kann man nicht vom niedrigsten Energie 0 Punkt ausgehen weil die QF nach dem Urknall nicht mehr um ihn schwanken, sondern um einen höheren Punkt, du erinnerst dich? Gehst du nicht davon aus? Über die Krümmung in diesem Zeitraum von t=0 und während der 1s, weiß ich nichts aber es war dunkel im Universum, vielleicht war es flach, vielleicht nicht. Photonen gab es noch nicht, die durch die Gravitation von Masse die Raumzeit hätten krümmen können.

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Dunkle Energie in der gesamten kosmischen Geschichte konstant 05 Jun 2021 15:05 #85641

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Wer nörgelt? Es ist nur so, wenn

:lol:
Ich hatte mein Augenmerk auf die rechnerischen Probleme, aber war insoweit ohnehin fertig.
Wenn ich nicht irre, hatte ich alles wie im Video von Alan Guth gestaltet. Er sagt ausdrücklich, dass die genauen Umstände unbekannt und teils irrelevant sind.

Nein, ich wollte nur sagen, dass dies eigentlich einen neuen Thread "Urknall die Zweite" wert wäre. Aber hier ist ja ohnehin ein ganz anderer Thread, in dem es auch gar nicht um die Planckära geht.
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DE in gesamter kosmischer Geschichte konstant - jetzt geht es von t=0s bis t=1s 05 Jun 2021 16:14 #85644

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Wer nörgelt? Es ist nur so, wenn

:lol:
Ich hatte mein Augenmerk auf die rechnerischen Probleme, aber war insoweit ohnehin fertig.
Wenn ich nicht irre, hatte ich alles wie im Video von Alan Guth gestaltet. Er sagt ausdrücklich, dass die genauen Umstände unbekannt und teils irrelevant sind.

>>> :silly: Ha! Das kann man wohl sagen, „dass die genauen Umstände unbekannt sind“ - keine Zeitzeugen, he he :( , aber „irrelevant“ fände ich es nicht, wenn man die „genauen Umstände“ ergründen könnte.
Dennoch gibt es viele Ansätze, das Loch zu stopfen - mehr als die „Urknalltheorien“ nach Art und QM. Um „Gott, dem Designer“ etwas wissenschaftliches entgegen halten zu können und menschlicher Neugier wegen. Auch wenn die physikalische Beschreibung in dieser Phase versagt & es bisher nicht gelungen ist, eine physikalische Theorie zu entwickeln, die die Physik der Planck-Ära fassen kann. Ja, Du kannst dich ruhig angesprochen fühlen, hihi, wie wär es denn damit?

Info
>>> Claus sagte, Zitat: „Josef habe ich einmal gefragt, wie weit wir mit einigermaßen gesichertem Wissen zurückschauen können und wann die Spekulation beginnt. Seine Antwort war bis etwa 1 Sekunde nach dem Urknall.“

>>> Ich vermute, du beziehst dich auf Guth/1980?
"Alan Guth ist indes skeptisch, ob es uns je gelingen wird, allfällige Paralleluniversen tatsächlich zu beobachten. Entsprechend kontrovers wird ihre Existenz in der Fachwelt diskutiert. Die Inflationstheorie als solche wird hingegen in zunehmendem Masse durch Messergebnisse bestätigt, etwa von Temperaturschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung. Dabei handelt es sich quasi um das Hintergrundrauschen des Urknalls. «Die Inflation des Universums ist keine philosophische Spekulation», bekräftigt Guth zum Schluss seines Vortrags in der prallvollen Aula der Uni Bern. «Sie erklärt die Entstehung unseres Universums nicht nur am besten, es gibt auch handfeste Daten, die diese Theorie stützen.»
(...)
www.uniaktuell.unibe.ch/2015/von_der_kos...ersum/index_ger.html

Nein, ich wollte nur sagen, dass dies eigentlich einen neuen Thread "Urknall die Zweite" wert wäre. Aber hier ist ja ohnehin ein ganz anderer Thread, in dem es auch gar nicht um die Planckära geht.


>>> Stimmt genau, der Titel ist abgekaut - ich werde ihn aktualisieren.
„Urknall 2.0“ - haha, da würde ordentlich gerätselt werden...

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DE in gesamter kosmischer Geschichte konstant - jetzt geht es von t=0s bis t=1s 05 Jun 2021 16:43 #85646

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„Urknall 2.0“ - haha, da würde ordentlich gerätselt werden...

:cheer:

Ich denke so:

Wenn wir Parallelen zwischen dem Urknall und dem Vakuum finden, dann sind wir auf einer heißen Spur.

Im übrigen bezog sich Josefs Kritik zu meinem Modell ausschließlich auf die Anfangszeit also die Planckära ... naja er wollte auch die Zeit nach dem Higgs kritisieren, über die ich aus anderen Gründen gar keine Aussage mache. Und in der Zwischenzeit spielt die Teilchenentwicklung auch keine Rolle, weil ich ja nur die Strahlungsdichte betrachte und die Teilchen vor dem Higgs keine Ruhemasse hatten. Kleine, große, heiße, kalte Teilchen ist daher vollkommen egal. Ich berechne bisher nur das Universum also emergente Größen und nicht die Details seines Inhalts.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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