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Höhenluft 19 Okt 2021 13:23 #95611

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Moin,
ich suche Informationen, Statistiken und theoretische Arbeiten zur Höhenluft. Was verändert sich an der Atmosphäre? Es geht mir um solche Dinge wie Luftfeuchtigkeit, Molekularbewegung, etc.


Nachtrag:
Hier war doch eben noch ein Beitrag von Mondlicht?!
Äther bestätigt: doi.org/10.5281/zenodo.5516950 - Roberts (2006) widerlegt: doi.org/10.5281/zenodo.5544171

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Letzte Änderung: von sebp_.

Höhenluft 20 Okt 2021 20:13 #95679

Der Aufbau der Atmosphäre
Die Atmosphäre ist die Gashülle um unsere Erde. Sie wird durch die Gravitationskraft um die Erde gehalten. Ähnlich wie das Innere der Erde ist auch sie in Schichten aufgebaut.
Die Atmosphäre ist im Vergleich zur Erde sehr dünn. Dennoch hat sie eine Masse von ungefähr 5 000 000 Gigatonnen. Somit ist sie 1000 mal schwerer als alles, was sich auf der Erdoberfläche befindet (Bäume, Städte, Menschen, ...).
Die erste Schicht beginnt direkt an der Erdoberfläche. Zum Weltraum hin gibt es keine klare Grenze. Dies liegt daran, dass die Atmosphäre zum Weltraum hin immer weniger dicht ist. In die Höhe findet man also immer weniger Teilchen.

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Höhenluft 20 Okt 2021 20:51 #95684

Nachtrag:
Hier war doch eben noch ein Beitrag von Mondlicht?!

Stimmt, den hatte ich auch gelesen. Muss wohl irgendwer verschoben oder gelöscht haben.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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Höhenluft 21 Okt 2021 06:54 #95699

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Timelord,
ja schon klar. Mich interessieren die physikalischen Eigenschaften, bzw. die Unterschiede zur Bodenluft. Oder ist Höhenluft einfach nur Bodenluft mit niedrigem Luftdruck?
Äther bestätigt: doi.org/10.5281/zenodo.5516950 - Roberts (2006) widerlegt: doi.org/10.5281/zenodo.5544171

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Höhenluft 21 Okt 2021 12:39 #95720

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Gefällt dir denn z.B. dieser Wikipedia -Artikel nicht?

de.wikipedia.org/wiki/Stratosph%C3%A4re

Nach welchem Wissen suchst du, das du in Wikipedia nicht finden kannst?

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Höhenluft 22 Okt 2021 09:25 #95767

Mich interessieren die physikalischen Eigenschaften, bzw. die Unterschiede zur Bodenluft. Oder ist Höhenluft einfach nur Bodenluft mit niedrigem Luftdruck?


Da must Du Dich genauer ausdrücken. Was meinst Du mit Bodenluft? Welche Höhe soll haben? In welcher Höhe soll die Höhenluft beginnen?

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Höhenluft 22 Okt 2021 13:08 #95773

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Mich interessieren die physikalischen Eigenschaften, bzw. die Unterschiede zur Bodenluft. Oder ist Höhenluft einfach nur Bodenluft mit niedrigem Luftdruck?


Da must Du Dich genauer ausdrücken. Was meinst Du mit Bodenluft? Welche Höhe soll haben? In welcher Höhe soll die Höhenluft beginnen?

Boden ist Luft am Boden, auf Höhe ~ 0. Konkret meine ich mit Höhenluft Luft in 1,7 km Höhe.

Da muss es doch Messungen und Ergebnisse geben. Ist dort schon etwas ionisiert? Kondesiert Luftfeuchtigkeit dort besser oder schlechter? etc.
Äther bestätigt: doi.org/10.5281/zenodo.5516950 - Roberts (2006) widerlegt: doi.org/10.5281/zenodo.5544171

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Höhenluft 22 Okt 2021 17:11 #95775

Hier ein Artikel des deutschen Wetterdienstes zum Thema Luftfeuchtigkeit

Feuchte ist nicht gleich Feuchte
Datum 13.02.2015
Viele denken beim Thema "Feuchte" direkt an die relative Feuchte. Es gibt aber noch viele weitere Feuchtemaße wie z.B. die absolute Feuchte. Was sie von der relativen unterscheidet, lesen Sie im heutigen Thema des Tages.

Die Luftfeuchtigkeit ist eine der zentralen Größen in der Meteorologie. Sie lässt im Allgemeinen eine Aussage darüber zu, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. Ohne diesen Feuchteanteil würde es das Wetter, so wie wir es auf unserem Planeten kennen, nicht geben. Auf der Hand liegt beispielsweise, dass sich ohne Luftfeuchtigkeit keine Wolken und in der Folge auch kein Niederschlag bilden könnten. Wie es dann auf der Erde aussehen würde, darf sich jeder selbst ausmalen. Feuchte, also der Wasserdampfgehalt in der Luft, ist demnach ungemein wichtig.

Als Feuchtequelle infolge Verdunstung fungieren hierbei z.B. die Gewässer und die Vegetation. Doch Feuchte ist nicht gleich Feuchte.

In der Meteorologie unterscheidet man eine Vielzahl verschiedener Feuchtemaße, mit denen man den Feuchtegehalt in Form von Angaben zur Luftfeuchtigkeit beschreiben kann. Am bekanntesten dürfte wohl die relative Luftfeuchte sein, hängt doch nicht zuletzt in vielen Haushalten ein entsprechendes Messinstrument (Hygrometer) an der Wand. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen und dem maximal möglichen Wasserdampfgehalt des betrachteten Luftvolumens (meistens 1 m³ Luft) und wird üblicherweise in Prozent (%) angegeben. Eine relative Luftfeuchte von 100 % bedeutet also, dass die Luft genauso viel Wasserdampf enthält, wie es ihr maximal möglich ist. Sie ist dann also gesättigt und kann keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen. Tut sie es doch, kondensiert dieser überschüssige Wasserdampf zu Tröpfchen und es entstehen Nebel oder Wolken.

Wie viel Wasserdampf nun ein bestimmtes Luftvolumen aufnehmen kann, hängt nun aber entscheidend von der Lufttemperatur ab, denn Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kältere. Das äußert sich zum Beispiel häufig darin, dass nachts die relative Luftfeuchte oftmals deutlich höher ist als tagsüber. In der Nacht sinkt die Lufttemperatur in der Regel und dementsprechend auch das Wasserdampf-Aufnahmevermögen der Luft. Der tatsächliche, also absolute Wasserdampfgehalt, bleibt dabei aber im Allgemeinen nahezu unverändert (wenn man von dem aus der Luft ausfallendem Tau oder Reif absieht, wodurch der Wasserdampfgehalt abnehmen würde). Nachts nimmt dann unter dem Strich die relative Luftfeuchte zu. Vor allem im Herbst und im Winter erreicht die relative Luftfeuchte dann auch gerne mal 100 %, sodass sich Nebel bildet.

Eben war die Rede vom absoluten Wasserdampfgehalt. Dieser beschreibt ein weiteres in der Meteorologie gebräuchliches Feuchtemaß, nämlich die absolute Feuchte. Sie gibt den tatsächlichen Wasserdampfgehalt des betrachteten Luftvolumens meist in Gramm pro m³ Luft an und ist, im Gegensatz zur relativen Luftfeuchte, temperaturunabhängig. Doch wie viel Wasserdampf kann denn nun 1 m³ Luft aufnehmen?

Physikalischen Gesetzmäßigkeiten folgend nimmt die Sättigung der Luft mit steigender Temperatur exponentiell zu. So gilt bei einer Lufttemperatur von 0 Grad (Celsius) und einer Wasserdampfmenge von 5 g der Ausspruch "Oberkante Unterlippe", d.h., die Luft ist gesättigt und kann keinen weiteren Wasserdampf aufnehmen, ohne den Kondensationsprozess einleiten zu müssen. Bei 15 Grad ist bei knapp 13 g, bei 30 Grad erst ab 30 g Schluss mit der Wasserdampfaufnahme. Etwas mehr als 1 g Wasserdampf reicht dagegen schon aus, um die Luft bei frostigen -20 Grad "satt" zu bekommen.

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Höhenluft 22 Okt 2021 18:00 #95777

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Boden ist Luft am Boden, auf Höhe ~ 0. Konkret meine ich mit Höhenluft Luft in 1,7 km Höhe. Da muss es doch Messungen und Ergebnisse geben. Ist dort schon etwas ionisiert? Kondesiert Luftfeuchtigkeit dort besser oder schlechter? etc.


Da ist am wichtigsten der Druckabfall.

de.wikipedia.org/wiki/Barometrische_H%C3%B6henformel

Hast du auf Bodenhöhe 1,013E5 Pa dann hast du bei gleicher Temperatur (15°C) auf 1700m Höhe und 28,8E-3 kg/mol MM der Gasteilchen

p(1700) = 1,013E5 * EXP((-28,8E-3*9,81*1700)/(8,3144*288)) = 0,829E5Pa

Dadurch nimmt natürlich auch der Sauerstoff-Partialdruck ab, wodurch herzkranke Menschen schon Schwierigkeiten bekommen können.

Außerdem musst du beachten, dass die Temperatur mit der Höhe abnimmt.
www.skiinfo.de/news/wie-wirkt-sich-die-h...-die-temperatur-aus/
<<Die Grundregel für die Entwicklung der Temperatur in der Höhe lautet: Pro 1.000 Meter Höhenunterschied nimmt die Temperatur um 6,5° Celsius ab (0,65 Kelvin pro 100 m). In extrem trockener Luft, wenn ein starkes Hochdruckgebiet vorherrscht, kann die Luft sogar bis 9,8° Celsius pro 1000 Meter Höhe kälter werden.>>

D.h. in 1700m Höhe ist es ca. 11°C kälter als auf Meereshöhe. Dadurch kondensiert Luftfeuchtigkeit dort besser, d.h. es fällt im allgemeinen mehr Niederschlag, Stichwort Steigungsregen.

wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index...0genannt,Luv%2DSeite)%20aufsteigen%20l%C3%A4sst.&text=Zun%C3%A4chst%20k%C3%BChlt%20sich%20die%20Luft,Celsius%20pro%20100%20H%C3%B6henmeter%20ab.

Ionisiert ist in dieser Höhe noch nichts.
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