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Perpetuum mobile 2. Art 06 Okt 2021 15:12 #94839

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Das kann man nicht alleine ohne Labor und Finanzierung durchführen.

Dann muss man also ein Solches im heimischen Keller haben? Dort sollte man es lt. dir doch durchführen können? Ist also doch nicht so einfach, was? Dann wirst du es dir wohl finanzieren lassen müssen. Mir geht es ja kaum anders mit meinen Experimenten.

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Perpetuum mobile 2. Art 06 Okt 2021 16:52 #94847

@Jamali

<<Entscheidend ist der Winkel zwischen der Flugrichtung des Gasmoleküls und der Linie senkrecht zur schrägen Linie/Fläche, weil der Festkörper viel schwerer ist. Also man soll am Treffpunkt eine senkrechte Linie zur Fläche zeichnen, und dann: Ist die Flugrichtung links von senkrechter Linie, erhält das Gasmolekül am Treffpunkt (unten) einen Impuls nach rechts, also ist die Kraft in diesem Fall gegen den Uhrzeigersinn.>>

Im Fall von Gasatomen hast du Recht. Da ist die Berechnung der Flugbahn (abgesehen von statistischen Schwankungen der Wärmeschwingungen) sehr einfach. So einfach ist das aber bei einer Verzahnung nicht. Da muss man die Massenverteilung des Zahnrads, bzw. des Gasmoleküls berücksichtigen. Und außerdem muss man Verformung und Kippen berücksichtigen. Und im Fall von Gasmolekülen rotieren ihre Außenmassen immer deutlich schneller als sich das Gasmolekül auf den Festkörper zubewegt.

Auf jeden Fall ist sicher, dass eine chirale Verzahnung eine chirale Kopplung von Rotations- und Translationszuständen bewirkt. Deshalb fordere ich das Experiment.

Wenn Du alle Möglichkeiten zeichnest, siehst Du, dass es nicht geht. Es reicht nicht, wenn man es glaubt. Man muss es zuerst theoretisch beweisen.
Es funktioniert ohne Zweifel nicht. Es gibt einfachere Ideen, die man leicht realisieren kann. (Ich werde es zeichnen, wenn ich Zeit habe.) Meine Idee funktionieren auch nicht.

Die Frage ist eigentlich, warum es nicht möglich ist. Es muss an der Geometrie (wie bei der Relativitätstheorie) liegen, aber wie?

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Perpetuum mobile 2. Art 07 Okt 2021 17:21 #94930

@Jamali

<<Wenn Du alle Möglichkeiten zeichnest, siehst Du, dass es nicht geht. >>

Ich denke, mit dem konkreten 2d-Fall habe ich gezeigt, dass es theoretisch gehen müsste. Erst trifft die rotierende Masse den Festkörper und wird reflektiert. Dann findet eine Kippbewegung statt. Dann wird die träge Translationsmasse reflektiert; gegebenenfalls gefolgt von einer erneuten Reflexion der rotierenden Masse. u.s.w. Es ist äußerst schwierig einen Fall zu konstruieren, in dem das 2d-Gasmolekül vor dem Stoß einen Drehsinn im Uhrzeigersinn hat und nach dem Stoß einen gegen den Uhrzeigersinn. Dagegen lässt sich der umgekehrte Fall leicht konstruieren.

<<Es reicht nicht, wenn man es glaubt. Man muss es zuerst theoretisch beweisen.>>

Es reicht nicht, wenn man es glaubt.. Da stimme ich dir zu. Natürlich kann ich mich irren. Deshalb machen wir Experimente. Es reicht aber auch nicht, wenn man nur glaubt, dass es nicht funktioniert.

Das mit den theoretischen Beweisen ist so eine Sache. Ich gehe davon aus, dass der oben beschriebene konkrete 2d-Fall und der Hinweis dass eine chirale Verzahnung gemäß der Stereochemie IMMER eine chirale Kopplung von Rotations- und Translationszuständen erzeugen sollte, hinreichender Beleg sind. Es ist ja schon so, dass man bei einer Kopplung eines Rotationsfreiheitsgrades und eines Translationsfreiheitsgrades nicht mehr 6 Freiheitsgrade hat, sondern nur noch 5. Und gemäß Statistischer Thermodynamik wird die Energie dann auf 5 Freiheitsgrade verteilt, woraus SOFORT ein irregulärer Druck folgt.

Im vorliegenden Fall wäre das konkrete Durchrechnen auch mindestens 10 mal so aufwendig wie ein Experiment. Und auch wenn man es konkret durchrechnen würde und erhielte als Ergebnis, dass es funktionieren sollte, so gäbe es kaum einen Menschen der dem mehr Glauben schenken würde, als den schon vorliegenden `Beweisen´.

<<Es funktioniert ohne Zweifel nicht.>>

Und warum glaubst du das? Z.B. für den Maxwell´schen Schwingtürendämon habe ich mal eine Simulation geschrieben. Das Ergebnis war, dass die schwingende (oder pendelnde) Tür den Übergang eines Gasatoms auf die `richtige´ Seite in derselben Weise bevorzugt wie die geschlossene Tür. In dem von dir angesprochenen Video wird behauptet, dass nach `wilder Rechnerei´ gezeigt werden konnte, dass es genau umgekehrt ist, d.h. dass die pendelnde Tür den Übergang eines Gasatoms auf die `falsche´ Seite bevorzugt. Die Arbeit würde ich gerne mal im Original lesen.

<<Es gibt einfachere Ideen, die man leicht realisieren kann. (Ich werde es zeichnen, wenn ich Zeit habe.) Meine Idee funktionieren auch nicht.>>

NOCH leichter als das von mir beschriebene Experiment?! Deine Ideen interessieren mich auf jeden Fall SEHR.

<<Die Frage ist eigentlich, warum es nicht möglich ist. Es muss an der Geometrie (wie bei der Relativitätstheorie) liegen, aber wie?>>

Das habe ich auch schon gedacht. Die Äquivalenz zwischen Energie und Masse ist bekannt, die Äquivalenz zwischen Energie und Information ist bekannt, die Äquivalenz zwischen Energie und Raum ist bekannt, aber es könnte noch eine bisher unbekannte Äquivalenz zwischen Raum und objektivem Zufallsereignis gemäß der QM geben. Auch in diesem Sinne könnte das Experiment für die Menschheit ein großer Schritt ins Gute sein.

@Escobar

Ich kann es nicht im heimischen Keller machen ;-) Aber DEINE Experimente und Ideen interessieren mich trotzdem. Ich denke die Admins haben nichts dagegen, wenn wir hier mal darüber diskutieren könnten.

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