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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 20:06 #90862

[...], und es [die Verschiebung des geografischen Nordpols] kommt auch nicht vom Klimawandel sondern von irgendwelchen Prozessen im Erdinneren,

Damit widersprichst Du doch, wie bereits von mir erwähnt, den Erkenntnissen der Studie, die Du selbst zitiert hast.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 20:15 #90863

Damit widersprichst Du doch, wie bereits von mir erwähnt, den Erkenntnissen der Studie, die Du selbst zitiert hast.


Da ich auf dem Gebiet kein Experte bin widerspreche ich gar nichts. In meiner ersten Aussage habe ich mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt indem ich das Klima unter den Tisch fallen ließ, aber das habe ich dann ja in meinem nächsten Beitrag wo ich die Metapher mit dem Merkur brachte relativiert.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 20:33 #90865

Wenn der Golfstrom langsam seinen Dienst einstellen sollte, dann wird die Wärmeenergie aus der Karibik fehlen.
Es sollte also kälter werden in Europa, vor allem in Nordeuropa. Das sagen auch die Modellrechnungen.
Vielleicht ist unser heuriger Sommer schon ein Vorgeschmack auf das, was uns da blüht.
Andersherum waren die letzten Sommer so heiß und trocken, dass diese These eigentlich auch nicht stimmen kann.

Wir reden vom Wetter und das ist sprunghaft und variabel.

Die Erwärmung unserer Lufthülle ist es nicht. Die findet statt!

Sie findet weltweit statt! Sie ist also ein rotationssymmetrischer Effekt.

Schon deshalb kann diese Lufthüllenerwärmung keinen Einfluss auf die Ausrichtung der Erddrehachse haben.

Dass die Drehachse präzessiert, also in 24000 Jahren eine Kreiselbewegung ausführt, weiß man schon lange.

Diese Änderung der Drehachse ist klimarelevant.

Die Erwärmung unserer Atmosphäre ist ein eigener Effekt, der von uns verursacht ist - ebenfalls klimarelevant!

Beide Effekte sind so grundverschieden, dass sie nicht unmittelbar zusammenhängen können.

Wenn man trotzdem nach Abhängigkeiten sucht, findet man die wahrscheinlich wirklich nur im Promillebereich.

Thomas

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 20:41 #90866

Andersherum waren die letzten Sommer so heiß und trocken, dass diese These eigentlich auch nicht stimmen kann.


Das ist das Problem bei solchen Dingen, um das selber nachzurechnen bräuchte man nicht nur die ganzen Daten von dem Messstationen auf dem Land, zu Wasser und in der Luft sondern auch noch einen Supercomputer wo man die ganzen Daten ordentlich eingeben müsste, deswegen wüsste ich auch nicht auf welches von den vielen möglichen Szenarien ich wetten sollte.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 20:57 #90867

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Timelord schrieb:
Temperatur in Österreich/ Zillertal am 27.08.2021 um 14:0 waren 8°

Auch Berlin hat einen kalten regnerischen Sommer. Ich weiß es nicht, aber oft las ich, dass WETTER & KLIMA auseinandergehalten werden müssen.

weather.com/de-DE/wissen/astronomie/news...herschmelze-eurasien „Die Abweichung ist dramatisch“
Wenn ich solche Schlagzeilen lese, denke ich, jemand will Zeitungen verkaufen. Sachlichkeit und wissenschaftliche Darstellung wären wünschenswerter als „Endzeitstimmungverbreitung“.

Thomas schrieb:
Andersherum waren die letzten Sommer so heiß und trocken, dass diese These eigentlich auch nicht stimmen kann.

Gute Selbstreflektion. Würde deine These stimmen, wäre ich nicht begeistert, aus rein egoistischen Gründen hätte ich es gerne wärmer... würde auch Energie sparen.
Es wird wahrscheinlich kurzfristig (in unserem Leben) bleiben wie es war (wobei ich es nicht beurteilen kann): kalte Sommer in D (oder das krasse Gegenteil und Schnee in Südeuropa im Spätsommer) strenge lange Winter in D und anschl. 5 milde oder normale oder extreme… Es wird "EXTREMER".
Mom sagt, es gab ein Lied von einem Niederländer vor Jahrzehnten „Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer?“

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 21:21 #90869

„Die Abweichung ist dramatisch“ Wenn ich solche Schlagzeilen lese, denke ich, jemand will Zeitungen verkaufen. Sachlichkeit und wissenschaftliche Darstellung wären wünschenswerter als „Endzeitstimmungverbreitung“.


Ich bin der Letzte der Endzeitstimmung verbreiten will, normalerweise wirft man mir immer vor dass ich zu wenig davon verbreiten würde aber nicht zu viel. Den Artikel habe ich nur verlinkt um zu zeigen dass es diesen Effekt überhaupt gibt, nicht um damit zu sagen dass er dramatisch wäre. Wenn ich gewusst hätte dass der Titel so übertrieben ist hätte ich einen anderen Artikel genommen, das war nur der Erste von vielen die man mit Google findet und auf den ersten Blick sah es auch so aus als würden sie sich auf eine seriöse Studie berufen. Das scheint ja auch der Fall zu sein, aber solche subjektiven Werturteile wie groß und klein oder dramatisch und harmlos muss man sowieso immer mit einer Prise Salz genießen.

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 21:39 #90870

Unser derzeitiges Wetter wird offensichtlich bestimmt vom Erlahmen des Jetstreams. Der verliert an Kraft und seine Mäanderschleifen werden immer größer. Deshalb bleiben Hoch- und Tiefdruck Gebiete immer mehr ortsgebunden und werden nicht weitergeschoben.

Das scheint im Augenblick der dominante Effekt zu sein.

Wenn der Energietransport des Golfstroms weiter abnimmt, dann wird’s richtig interessant.

Welcher Effekt bestimmt dann noch unser Wetter?

Allein diese Betrachtung lässt vermuten, dass Wetterextreme zunehmen werden.

Da gibts aber genug Expertenwissen anderswo.

Thomas

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Aug 2021 21:59 #90871

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„Die Abweichung ist dramatisch“ Wenn ich solche Schlagzeilen lese, denke ich, jemand will Zeitungen verkaufen. Sachlichkeit und wissenschaftliche Darstellung wären wünschenswerter als „Endzeitstimmungverbreitung“.


Ich bin der Letzte der Endzeitstimmung verbreiten will, normalerweise wirft man mir immer vor dass ich zu wenig davon verbreiten würde aber nicht zu viel. Den Artikel habe ich nur verlinkt um zu zeigen dass es diesen Effekt überhaupt gibt, nicht um damit zu sagen dass er dramatisch wäre. Wenn ich gewusst hätte dass der Titel so übertrieben ist hätte ich einen anderen Artikel genommen, das war nur der Erste von vielen die man mit Google findet und auf den ersten Blick sah es auch so aus als würden sie sich auf eine seriöse Studie berufen. Das scheint ja auch der Fall zu sein, aber solche subjektiven Werturteile wie groß und klein oder dramatisch und harmlos muss man sowieso immer mit einer Prise Salz genießen.


NEIN!
Icvh überflog nur die heutigen posts und schrieb dann off. die dramatische Erdachsenverschiebung (offentsichtlich ohne Auswirkung "dramatischer" CArt) sind ein Beispiel für alles gehypte, was nur Angst verbreitet und wenig Information, die man 1:1 verstehen darf. Das betrifft auch wiss. paper... vor 10 Jahren nahm ich sie viel ernster als sie es verdient haben.
jeder will seine 15 Ruhm oder was weiß ich, ein haufen Druck auf Forschern usw.
Die nur kurz, Pemrod. Wenn ich dich kritisieren meine zu müssen, kommt der "Schuß" direkt von vorn, ok?
Liebe Grüße, moonlight
wenig eit)

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 29 Aug 2021 13:00 #90904

Wenn der Energietransport des Golfstroms weiter abnimmt, dann wird’s richtig interessant.

Welcher Effekt bestimmt dann noch unser Wetter?

Allein diese Betrachtung lässt vermuten, dass Wetterextreme zunehmen werden.

Da gibts aber genug Expertenwissen anderswo.


Ich fürchte, die Experten können im Moment weder vorhersagen, was genau mit dem Golfstrom passieren wird, noch was das konkret für Auswirkungen haben wird.
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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 30 Aug 2021 18:26 #90991

Ich fürchte, die Experten können im Moment weder vorhersagen, was genau mit dem Golfstrom passieren wird, noch was das konkret für Auswirkungen haben wird.

Doch sie können es und wissen es und keiner hört ihnen zu .

Allerdings ist die Frage ob man die paar Zentimeter als massiv bezeichnen kann

Deine Frau würde es denke ich verneinen .

und es kommt auch nicht in erster Linie vom Klimawandel sondern von irgendwelchen Prozessen im Erdinneren, nur dass es überhaupt einen messbaren Effekt hat ist auch schon erstaunlich.

Also in Anbetracht das dich Messergebnisse erstaunen und du scheinbar ahnungslos im Bereich irdischer Geologie und Klimamechanik bist ist dein hilfloser Versuch einer Desinformationskampagne zu starten mehr als eine Offenbarung über dich .

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 30 Aug 2021 18:40 #90992

Also in Anbetracht das dich Messergebnisse erstaunen und du scheinbar ahnungslos im Bereich irdischer Geologie und Klimamechanik bist ist dein hilfloser Versuch einer Desinformationskampagne zu starten mehr als eine Offenbarung über dich .


Jeder wie er kann, mit solchen Allround-Genies wie dir kann ich natürlich nicht mithalten

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Letzte Änderung: von Pemrod.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 30 Aug 2021 18:57 #90997

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Ich fürchte, die Experten können im Moment weder vorhersagen, was genau mit dem Golfstrom passieren wird, noch was das konkret für Auswirkungen haben wird.

Doch sie können es und wissen es und keiner hört ihnen zu .

Allerdings ist die Frage ob man die paar Zentimeter als massiv bezeichnen kann

Deine Frau würde es denke ich verneinen .

und es kommt auch nicht in erster Linie vom Klimawandel sondern von irgendwelchen Prozessen im Erdinneren, nur dass es überhaupt einen messbaren Effekt hat ist auch schon erstaunlich.

Also in Anbetracht das dich Messergebnisse erstaunen und du scheinbar ahnungslos im Bereich irdischer Geologie und Klimamechanik bist ist dein hilfloser Versuch einer Desinformationskampagne zu starten mehr als eine Offenbarung über dich .


heinzendres schrieb: Doch sie können es und wissen es und keiner hört ihnen zu .


Thomas sprach im 1. Punkt über den Golfstrom, bei den drei folgenden, über das Wetter. "Klima" - Berechnungen zukünftiger Szenarien der Klimaentwicklung fußen auf Modellrechnungen, die dem komplexen Charakter des Klimas Rechnung tragen. Das Klima ist laut IPCC „ein gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System“ (IPCC 2001)
"Wetter" - Das klassische chaotische System! Du weißt schon, Lorenz, Schmetterlingseffekt. In der Tat kann ein geringer örtlicher Temperatur- oder Druckabfall eine Kette von Ereignissen starten, die wenige Kilometer weiter einen Wolkenbruch auslösen.

Selbst Korophäen ihres Faches, behaupten nicht, dass sie genau ausrechnen könnten... Allein, man weiß nicht, ob alle pos/neg Feedback Loops bekannt sind, was im Grunde unmöglich ist. Bei einem Hurrican an der US west coast - trotz Hilfe von Satelliten, der Wirbel hatte die Küste fast erreicht, die Bewohner gewarnt. So war es auch errechnet worden. In allerletzter Sekunde, keiner konnte erklären weshalb, dreht der Sturm, dessen Namen ich nicht mehr weiß ab, parallel zur Küste "und ging ganz woanders an Land"...

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 30 Aug 2021 19:16 #91001

Doch sie können es und wissen es und keiner hört ihnen zu .

Selbst Korophäen ihres Faches, behaupten nicht, dass sie genau ausrechnen könnten.


Normale Koryphäen können es vielleicht nicht, aber solchen Spezial Koryphäen wie Heinz Endres traue ich auf jeden Fall zu dass sie dir so was ganz locker im Kopf ausrechnen.
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Letzte Änderung: von Pemrod.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 30 Aug 2021 19:44 #91005

.............. Schmetterlingseffekt. In der Tat kann ein geringer örtlicher Temperatur- oder Druckabfall eine Kette von Ereignissen starten, die wenige Kilometer weiter einen Wolkenbruch auslösen.


Die Empfindlichkeit gegenüber Anfangsbedingungen ist bei diesen Größenordnungen (Betrachtungen) klein. Es geht darum, dass ein schwächerer Golfstrom geringere Mengen warmen Wassers in Richtung Europa treibt, dass die vorwiegenden Westwinde dadurch weniger Wärme aufnehmen können, weil weniger Wärme da ist. Und das dadurch die durchschnittlichen Temperaturen in Europa sinken.

Der Nachweis von Chaos ist nur in einfachen Systemen "einfach". Schon bei etwas komplexeren Systemen wird das zur halben Lebensaufgabe.
idw-online.de/de/news250059

Damit will keiner sagen, dass sich das Wetter 100% vorhersagen lässt.
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Letzte Änderung: von seb110.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 06:52 #98376

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Hallo Foristen!


Ich möchte diesen Thread beleben, da mich die Temperaturen nachts an Sibirien erinnern... ja, ich übertreibe, aber 10 Jahre lang waren die Winter in Berlin fast durchgängig mild... Voriges Jahr benötigte ich doppelt so viel Gas wie sonst.

Ist der Golfstrom - noch - schwächer geworden? Durch die Abschmelze des eiskalten Wassers der Gletscher fände ich das nachvollziehbar, wenn auch äußerst bedauerlich!
Gibt es neue Erkenntnisse zum Klimawandel?

Claus Frage wiederholend: Rückgang des Golfstromes - Untergang oder Rettung für Europa?

Rettung? Wovor? Es könnte eine 2. kleine Zwischeneiszeit auf uns zukommen! Wir würden es überleben aber allein die Energiekosten!

Guten Rutsch (aber nicht auf Eis!!! ;) :cheer: :kiss:

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 10:47 #98377

Claus Frage wiederholend: Rückgang des Golfstromes - Untergang oder Rettung für Europa?

Rettung? Wovor? Es könnte eine 2. kleine Zwischeneiszeit auf uns zukommen! Wir würden es überleben aber allein die Energiekosten!


Bei uns in München etwa ist der Winter bisher relativ mild. Aus den kalten Temperaturen in Berlin würde ich daher noch keinen Trend ableiten.

Generell gibt es ja eine Reihe von gegenläufigen Entwicklungen, die ich bezogen auf Mitteleuropa noch nicht einordnen kann (vermutlich kann das auch niemand genau).

1.) Ohne menschliche Einflussnahme würde jetzt so "langsam" die nächste Eiszeit beginnen (vielleicht in den nächsten 10000 Jahren). Bezogen auf Mitteleuropa würde das bedeuten, dass alleine aufgrund der Gletscher zumindest viele Gebiete unbewohnbar würden.

2.) Aufgrund des menschengemachten Klimawandels steht uns jetzt "kurzfristig" eine stärkere Erwärmung ins Haus (noch 1° oder noch 4°, wissen wir derzeit nicht). Dies könnte viele Folgen haben, die wir genau auch noch nicht absehen können (Dürren, Vegetationssterben, Tropenkrankheiten, ...).

3.) Die menschliche Klimawandel hat aber eine Abschwächung des Golfstroms zur Folge haben. Die Frage ist, wie stark die ausfallen wird und was das für uns in Mitteleuropa zur Folge haben wird. Im besten Fall kompensiert sie gerade die Auswirkungen des Klimawandels und ermöglicht uns ein "normales" Weiterleben. Im schlimmsten Fall überkompensiert sie die Folgen des Klimawandels deutlich und wir rutschen vorzeitig in die nächste Eiszeit. In dem Fall hilft uns dann auch kein verstärktes Heizen mehr.
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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 11:11 #98378

Zur Verschiebung der Erdachse: Es haben sich bekanntlich die magnetischen Pole bzgl. der geographischen Lage verschoben und das Magnetfeld ist schwächer geworden. Da ist es naheliegend, dass sich durch diese Vorgänge im Erdinnern auch die Rotationsachse verschiebt.

Zur Globaltemperatur: Diese hat gegenüber dem Vorjahr durchgehend abgenommen. Siehe

www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt

www.ncdc.noaa.gov/cag/global/time-series...80&endtrendyear=2021

Hier die monatlichen Abkühlungen 2021 im Vergleich zum Monat 2020.
Abkühlung in °C gegenüber dem Monat des Vorjahres
Monat NSSTC NOAA
Januar -0,30 -0,37
Februar -0,39 -0,53
März -0,36 -0,33
April -0,31 -0,25
Mai -0,34 -0,13
Juni -0,31 -0,03
Juli -0,11 +0,01
August -0,13 -0,04
September -0,15 -0,08
Oktober -0,01 +0,05
November -0,32 -0,25

Auch die Eismassen an den Polen haben leicht zugenommen. Ursache ist wahrscheinlich, dass der Flugverkehr noch immer nicht das Niveau vor der Corona-Krise erreicht hat, hat aber leider schon wieder kräftig angezogen. Deshalb die nur geringe Abkühlung ab Juli. Seit Corona wieder angezogen hat und der Flugverkehr wieder eingeschränkt wurde, gab es sofort im November wieder eine globale Abkühlung. Von Febr. 2020 bis jetzt hat die Globaltemperatur um 0,5°C abgenommen. Zur Menge des Flugverkehrs siehe

www.flightradar24.com/blog/wp-content/up...mercial-Flights.jpeg
www.flightradar24.com/blog/wp-content/up...-2016-June-2020.jpeg



Zum Golfstrom: In Deutschland wird die Jahresdurchschnittstemperatur bis 2100 ungefähr konstant bleiben.

Begründung:

Deutschland liegt ungefähr auf dem 50. Breitengrad. Das ist wie Vancouver, Kanada, oder Kiew, Ukraine. Montreal (45° Breitengrad, 7,1°C Jahresdurschschnittstemperatur) kann man nicht mit berücksichtigen, weil diese Region vom Golfstrom zur Zeit gekühlt wird. Und der bricht wahrscheinlich zusammen, sobald eine bestimmte Globaltemperatur überschritten wird.
www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Th...des-50-breitengrades
Durchschnittstemperatur in Vancouver 9,5°C.
de.climate-data.org/nordamerika/kanada/b...%20mm%20Niederschlag.
Durchschnittstemperatur in Kiew 7,7°C.
www.wetter.de/klima/europa/ukraine/kiew-s333450.html
Aber Kiew hat Kontinentalklima, Deutschland hat viel Küste, sollte also eher so wie Vancouver sein. Als fairer Mittelwert für Deutschland ohne Golfstrom, kann man 8,9°C annehmen.
In Deutschland haben wir aktuell eine Durchschnittstemperatur von ca. 9,9°C
www.ibisworld.com/de/bed/jahresdurchschnittstemperatur/367/
Das heißt dass Deutschland ohne den Golfstrom ca. 1°C kälter wäre. Vor 50 Jahren habe ich in der Schule gelernt, dass es nur ca. 0,2° bis 0,5°C wären. Das sind vermutlich noch alte Daten, die die deutschen Ostgebiete, die in den beiden Weltkriegen verloren gegangen sind, mit berücksichtigen. DORT würde sich natürlich nichts ändern, weil diese Gebiete nicht mehr vom Golfstrom beeinflusst werden.
Bis 2100 sind es noch fast 80 Jahre. Geht man von einer durchschnittlichen Erwärmung von 0,14°C pro Jahrzehnt aus, so muss man 1,1°C dazu rechnen. In der Addition ergibt sich also -1,0°C+1,1°C = +0,1°C.
Das heißt bis 2100 wird sich die Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland gegenüber heute kaum geändert haben.

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 14:59 #98389

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Auch die Eismassen an den Polen haben leicht zugenommen.

Nein. Wo hast Du denn das her? Quelle! Bitte jahreszeitliche zyklische Schwankungen berücksichtigen, Fläche versus Masse, sowie Meereis versus Landeis.

Zur Globaltemperatur: Diese hat gegenüber dem Vorjahr durchgehend abgenommen.

Wie man sowas ohne weitere Erläuterungen nach z.B. #98148 weiter schreiben kann, ist mir ein Rätsel.

Selbst bei Deinen eigenen gebrachten Daten sind nach NOAA zwei Monate wärmer, also von "durchgehend" keine Rede. Der Juli 2021 ist nach NOAA sogar der wärmste Juli seit Wetteraufzeichnung.

Ganz allgemein, wie schon ausgeführt, kann man den Verlauf der globalen Temperatur absolut nicht nach nur einem oder zwei Jahren beurteilen. Das zeigt beispielsweise

Da geht es immer mal wieder ein- oder mehrere Jahre runter, nur um dann mehr Jahre hochzugehen.

Berücksichtigt man zusätzlich die La Niña Ereignisse dieses und letztes Jahr, die zur einer Abkühlung der Temperatur, aber nicht zu einer Änderung des Gesamtenergiehaushaltes führen, kann von einer irgendwie gearteten Entspannung nicht die Rede sein, ganz im Gegenteil.

Wer, darauf aufmerksam gemacht, weiterhin ohne es genauer zu erläutern nur zwei Jahre bringt, führt Mitleser absichtlich hinters Licht.
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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 15:09 #98391

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Miky: Berücksichtigt man zusätzlich die La Niña Ereignisse dieses und letztes Jahr, die zur einer Abkühlung der Temperatur, aber nicht zu einer Änderung des Gesamtenergiehaushaltes führen, kann von einer irgendwie gearteten Entspannung nicht die Rede sein, ganz im Gegenteil.

Wer, darauf aufmerksam gemacht, weiterhin ohne es genauer zu erläutern nur zwei Jahre bringt, führt Mitleser absichtlich hinters Licht.


Danke, Miky, für die Grafik, sie zeigt jedem Laien EINDEUTIG was los ist und die jährlichen kleinen zickzack Ausläufer ändern nichts.
Ich hoffe doch nicht, dass Freddy absichtlich hinters Licht führen wollte, jeder macht Fehler, möglichst nicht wiederholt, klar, gut, das jemand dagegenhält.
Dann kann die nächste kleine Eiszeit von mir aus noch lange warten...;)
(Gestern Nacht hier in der Pampa -12°C selten im Dezember)

Bis dann

Mondicht

@Freddy
Bitte erkläre wie du zu deinen Aussagen kommst und nimm Stellung zu Mikys Vorwurf.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 17:56 #98397

at Mondlicht

Danke, Miky, für die Grafik, sie zeigt jedem Laien EINDEUTIG was los ist und die jährlichen kleinen zickzack Ausläufer ändern nichts.
Ich hoffe doch nicht, dass Freddy absichtlich hinters Licht führen wollte, jeder macht Fehler, möglichst nicht wiederholt, klar, gut, das jemand dagegenhält.


Lässt du dich immer so leicht veralbern? Sieh dir mal an in welchem Monat Mikys Graphik stoppt :whistle:

Also Fakt ist, mit den von mir geposteten Links nachgewiesen, dass die Temperatur im Jahr 2021 stets DEUTLICH unter dem Monat des Vorjahres lag, und dies gemäß NSSTC und NOAA. Lediglich der Juli 2021 war gemäß NOAA um 0,01°C wärmer als der Juli 2020. Gemäß NSSTC aber um 0,11°C kälter. Nimmt man also das Mittel aus beiden Messungen war er um 0,06°C kälter, als der Monat des Vorjahres!

Wie sah es im Oktober und November aus? Bekanntlich hatte der Flugverkehr schon wieder fast das Niveau von 2019 erreicht. Deshalb war der Oktober tatsächlich um 0,03°C wärmer. Aber im September/Oktober begann auch schon wieder eine neue Coronawelle und der Flugverkehr brach wieder ein. Es dauert immer ca. 1-2 Monate, bis sich die anthropogenen Zirruswolken auflösen. Und prompt gab es im November die nächste heftige Abkühlung mit 0,28°C unter dem Monat des Vorjahres.

Es hat seit Beginn der Messungen im Industriellen Zeitalter zwar schon öfter derart starke Temperaturstürze gegeben wie der aktuelle, aber die waren stets durch Schwankungen in der Gesamtabstrahlung der Sonnenaktivität oder durch Zyklen in Meeresströmungen erklärbar. Diesmal ist der Temperatursturz gegen die natürlichen Schwankungen. Die Gesamtabstrahlung geht seit 2019 nach oben, Diagramm ganz oben

meteo.plus/abstrahlung-der-sonne-tsi.php

Und die wichtigste Meeresströmung steht auch im Zyklus `warm´.
meteo.plus/amo-index.php

Dies bedeutet, dass uns noch bis 2025 oder sogar 2035 die positive Phase erhalten bleibt. Erst dann ist aus rein statistischer Sicht wieder mit einer Kaltphase zu rechnen, die sich auf die gesamte Nord­hemisphäre auswirken und kühlere Temperaturen bringen würde.



Infos Polareis:
meteo.plus/news-klima-meereisbedeckung-n...-zu-oktober-2021.php

Die Bedeckung der Meere mit Eis nimmt wieder zu. Ob dieser Trend lang­fristig an­halten wird, ist aber noch nicht klar.


Im nördlichen Polarmeer nimmt die Fläche der Eisbedeckung jahreszeitlich bedingt wieder zu. Aber auch gegenüber den letzten Jahren befindet sich derzeit mehr Eis auf dem Wasser als zur gleichen Zeit in den Vorjahren. Dadurch steigt bereits auch der Jahresdurchschnittswert an.


Das herbstliche Minimum lag im Nordpolarmeer wieder deutlich über den Tiefstwerten der letzten Jahre. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Entwicklung in den Wintermonaten fortsetzt. Vielleicht nimmt das Maximum der Eisbedeckung im März wieder zu. Schon in den letzten Jahren gab es einen leichten Trend zu höheren Maxima. Auch die monatlichen Durchschnittswerte lagen seit März 2021 über oder auf dem gleichen Niveau wie in den Vorjahresmonaten.


In der südlichen Hemisphäre blieb im September das Maximum etwas hinter dem Vorjahr zurück. Dennoch setzt es den Aufwärtstrend, der sich seit 2017 eingespielt hat, weiter fort. Auch der Jahresdurchschnittswert steigt deutlich an und setzt seinen Trend unbeirrt fort. Denn auch die Minima im südlichen Frühling nahmen in den letzten Jahren stets einen höheren Wert ein. Die derzeitige Entwicklung befindet sich daher wieder im Rahmen der früheren Jahrzehnte. Die Abnahme in den Jahren 2015 bis 2017 ist damit wieder ausgeglichen.


www.meereisportal.de/archiv/2021-kurzmel...kgang-in-der-arktis/

In diesem Jahr hat die Sommerwärme dem arktischen Meereis etwas verhaltener zugesetzt als in den zurückliegenden fünf Jahren. Bis zum derzeitigen Ende der Schmelzsaison am 12. September 2021 schrumpfte die arktische Meereisdecke auf eine Gesamtfläche von 4,81 Millionen Quadratkilometer. Das waren 1,54 Millionen Quadratkilometer mehr als im bisherigen Negativrekord-Jahr 2012. Damals erfassten die Forschungssatelliten eine Restfläche von 3,27 Millionen Quadratkilometern. Das arktische Meereisminimum 2021 reiht sich somit auf Platz 12 der Negativliste für die Absolutwerte ein (Tabelle 1).


Hinweis: Die globale Abkühlung fand gegen die natürlichen Einflüsse und den Anstieg der Treibhausgase statt - ein bisschen Erwärmung bringen die eben doch, obwohl gerade das so oft dämonisierte CO2 so gut wie keinen Einfluss hat (wie ich anderer Stelle vorgerechnet habe). Woran soll es denn sonst liegen, wenn nicht am zeitweisen Rückgang des Flugverkehrs?!

Natürlich wird es bald auch wieder wärmer werden. Solange niemand gegen den Flugverkehr vorgeht, wird es über die Jahre wärmer und wärmer und wärmer und wärmer. Das geht so lange, bis mal jemand Vernunft annimmt. Siehe auch

umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...genen-co2-verursacht

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Letzte Änderung: von Freddy.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 18:35 #98399

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Freddy
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Ich muss doch sehr bitten!

Ich fühle mich nicht von Miky veralbert, im Gegenteil. Miky hat Recht, 1 Jahr zu betrachten, ist albern, Klima betrachtet man über große Zeiträume.
Wie die Grafik, auch wenn 2021 "fehlt" ändert sich nicht die generelle Tendenz (des Ansteigens). Und eine Temperaturanomalie wie 1951-80 zeichnet sich nicht ab...


-
Hauptsache keine 2. kleine Eiszeit in Nordeuropa!;)

Gern lese ich neue Studien möglichst unabhängige.

Danke, ich lese noch in Ruhe.

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 19:10 #98401

at Mondlicht

Ich muss doch sehr bitten!.


Ich bitte um eine Entschuldigung deinerseits!

IIch fühle mich nicht von Miky veralbert, im Gegenteil. Miky hat Recht, 1 Jahr zu betrachten, ist albern, Klima betrachtet man über große Zeiträume.


Wie kommst du denn dazu mir zu unterstellen, ich hätte nur ein Jahr betrachtet?! Ich habe geschrieben, dass in DIESEM Jahr die Globaltemperatur gesunken ist, weil der Flugverkehr geschrumpft ist.

Wie die Grafik, auch wenn 2021 "fehlt" ändert sich nicht die generelle Tendenz (des Ansteigens). Und eine Temperaturanomalie wie 1951-80 zeichnet sich nicht ab...


Wie kommst du denn dazu mir zu unterstellen, ich hätte etwas anderes behauptet?! Hier siehst du eine unverfälschte Graphik oben rechts, die Wikipedia mittlerweile
versucht zu verstecken.

web.archive.org/web/20201028200642/https...ecent_climate_change

Das Diagramm oben rechts zeigt, dass die rote Kurve (menschliche Treibhausgase) bis ungefähr 1970 oder 1975 oberhalb der schwarzen Kurve (Globaltemperatur) verläuft, von da an eine Zeitlang innerhalb der schwarzen Kurve und ab 2010 unterhalb der schwarzen Kurve. Alle drei Abschnitte lassen sich unter Berücksichtigung des Flugverkehrs oberhalb der Regenwolken (2000-4000m) physikalisch-logisch erklären.

Bis 1970/1975 gab es so gut wie keinen Flugverkehr in dieser Höhe. Deshalb gibt es auch keinen menschlichen Einfluss. Es hat zwar die CO2-Konzentration seit Beginn der Industrialisierung zugenommen, aber sie hat kaum Einfluss auf die Globaltemperatur. Die Spitzen in den 40-er rühren vom Flugverkehr im Krieg und den V2-Raketen (erstmals Durchbrechen der Tropopause) auf GB. Der Temperaturrückgang zum Ende des Kriegs, weil auch der kriegsbedingte Flugverkehr abnahm. Deshalb verläuft die rote Kurve über der schwarzen - der menschliche Einfluss wird überschätzt.

Zwischen 1970 und 2010 hat die CO2-Konzentration zufällig ungefähr im selben Ausmaß zugenommen wie der Flugverkehr. Deshalb verläuft die rote Kurve innerhalb der schwarzen - der menschliche Einfluss wird zufällig richtig eingeschätzt.

Ab 2010 hat der Flugverkehr auf Höhe der Tropopause schneller zugenommen als die CO2-Konzentration. Deshalb enteilt die rote Kurve der schwarzen - der menschliche Einfluss wird zu gering eingeschätzt. Hier der globale Kerosinverbrauch.

de.globometer.com/flugzeug-kraftstoff.php

Von 1990 bis 2019 stieg er also jährlich um ca. 3,3%. Der atmosphärische CO2-Gehalt steigt seit 1880 jedes Jahr um ca. 0,3%.

Gern lese ich neue Studien möglichst unabhängige.


Das verbuche ich mal unter der Rubrik `Schwarzer Humor´.

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Letzte Änderung: von Freddy.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 20:03 #98403

Lässt du dich immer so leicht veralbern? Sieh dir mal an in welchem Monat Mikys Graphik stoppt 

In Mikys Grafik sind die Jahresmitteltemperaturen drin. Und da das Jahr ja noch nicht zu Ende ist, gibt es für dieses Jahr noch keinen Wert für die Grafik. Man sieht aber sehr deutlich in der Grafik, dass die mittlere Jahrestemperatur immer schwankt und auch ziemlich oft einmal um die 0.2 °C nach unten geht. Etwas anderes wird sie dieses Jahr auch nicht machen.

ibb.co/X3bRtBP

data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/

Die durchschnittliche Jahrestemperatur von 2021 wird voll im Trend liegen. Das ist absehbar. Und auch an der Temperaturverteilung über das Jahr hinweg kann ich nichts ungewöhnliches erkennen.
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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 21:15 #98405

at Pferdefuss

Deine Einwendungen lenken vom Wesentlichen ab. Trotzdem sollst du eine Antwort erhalten.

In Mikys Grafik sind die Jahresmitteltemperaturen drin. Und da das Jahr ja noch nicht zu Ende ist, gibt es für dieses Jahr noch keinen Wert für die Grafik.


Die strittige Graphik endet am 31. Dez. 2019. Bis etwa Februar 2020 vergrößerte sich der Flugverkehr gegenüber dem Vorjahr regulär wie jedes Jahr. Erst ab März 2020 war der Einbruch. Da der Januar und der Februar 2020 noch so heiß waren (es gab ja noch keinen Einbruch des Flugverkehrs) gehen sie gegen den Trend in die Jahresmitteltemperatur ein. Ab ungefähr März/April wurde es dann kälter. Die Tendenz muss man natürlich immer zum Monat des Vorjahres betrachten. Es wäre unlogisch zu erwarten, dass die Globaltemperatur von ihrem Maximum im Feb. 2016 bis jetzt auf das Niveau von 1880 fallen könnte, nur weil der Flugverkehr mal einige Monate etwas mau war (militärischer Flugverkehr ist IMMER).

Die von dir gepostete Graphik ist also VÖLLIG aussagelos, sofern man die Auswirkungen des Flugverkehrs analysieren will. Also bitte nicht derart oberflächlich diskutieren! Jetzt sieh dir noch einmal diese Seite an:

www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt

Da siehst du unten links, dass die Globaltemperatur im Nov. 2021 0,08°C über Mittel [1] war. Im Nov. 2020 war sie 0,40°C über Mittel. Im Nov. 2019 war sie 0,42°C über Mittel. Also ist die Temperatur von Nov. 2019 bis Nov. 2020 um 0,02°C gefallen. Und von Nov. 2020 bis Nov. 2021 ist sie um weitere 0,32°C gefallen, und von Nov.2019 bis Nov. 2021 ist sie um 0,34°C gefallen. Das kann man in derselben Weise für die Monate Jan. bis Okt. machen. Das habe ich für das Forum gemacht und die Werte gepostet.

Seit Feb. 2020 bis Nov. 2021 ist die Globaltemperatur um 0,59-0,08= 0,51°C gefallen. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? Die Abkühlung (inklusive verstärkter Eisbildung an den Polen) ergab sich gegen den Trend der Gesamtabstrahlung der Sonne, gegen den Trend der Meereszyklen und gegen den Trend der Treibhausgase.

Woran soll es deiner Ansicht nach denn sonst liegen, wenn nicht am kurzzeitig geschrumpften Flugverkehr und seinen Treibhauswolken (mitsamt Auflösung der mittelhohen Wolken)?

[1] Mittel = arithmetisches Mittel der Globaltemperaturen von 1991 bis 2020.

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 22:06 #98406

Die von dir gepostete Graphik ist also VÖLLIG aussagelos, sofern man die Auswirkungen des Flugverkehrs analysieren will.

Alle Kurven liegt genau in einem Bereich den man auch erwarten würde. Und zu jeder einzelnen Kurve kann man irgend eine Korrelation finden. Zu der einen vielleicht irgend ein Börsenkurs die andere vielleicht wenn es an irgend einer Stelle auf der Welt geregnet hat. Solche Zusammenhänge findet man immer. Die haben aber nichts mit der Erderwärmung zu tun.
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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 22:52 #98408

at Pferdefuss

Ich hatte geschrieben und gefragt:

<<Seit Feb. 2020 bis Nov. 2021 ist die Globaltemperatur um 0,59-0,08= 0,51°C gefallen. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? Die Abkühlung (inklusive verstärkter Eisbildung an den Polen) ergab sich gegen den Trend der Gesamtabstrahlung der Sonne, gegen den Trend der Meereszyklen und gegen den Trend der Treibhausgase. Woran soll es deiner Ansicht nach denn sonst liegen, wenn nicht am kurzzeitig geschrumpften Flugverkehr und seinen Treibhauswolken (mitsamt Auflösung der mittelhohen Wolken)?>>

Und zu jeder einzelnen Kurve kann man irgend eine Korrelation finden. Zu der einen vielleicht irgend ein Börsenkurs die andere vielleicht wenn es an irgend einer Stelle auf der Welt geregnet hat. Solche Zusammenhänge findet man immer.


Ach so, du wolltest dich nicht mit Fakten beschäftigen, sondern einfach nur ein wenig herumblödeln und ich bin darauf reingefallen. Gratuliere!

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 28 Dez 2021 23:01 #98409

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Du willst Fakten, Freddy?

Groß war die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie wenigstens gut fürs Klima sein könnte. Tatsächlich ist 2020 auch der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen und Aerosolen wegen der Lockdowns und des eingeschränkten Reiseverkehrs deutlich gesunken. Doch Klimaforscher der Universität Köln sehen keine nachhaltigen Auswirkungen: Der Rückgang der Emissionen durch die weltweiten Covid-19-Lockdowns sei sowohl vom Ausmaß als auch von der Dauer her zu gering gewesen, um einen signifikanten Einfluss auf das globale Klima zu haben, heißt es in einer Presseerklärung. Grundlage für die Aussage ist eine neue Studie von einer Gruppe von 49 internationalen Forschern, an der auch Professor Stephanie Fiedler vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität Köln mitgewirkt hat.

www.gesundheitsstadt-berlin.de/corona-pa...n-klimawandel-15032/

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 29 Dez 2021 00:23 #98410

at Mondlicht

Du willst Fakten, Freddy?


Ich will dass du dich entschuldigst und endlich mal Fakten anerkennst! Und höre ENDLICH mal damit auf mir schwachsinnige Behauptungen zu unterstellen!

Groß war die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie wenigstens gut fürs Klima sein könnte.


Was die Treibhausgase betrifft natürlich nicht. Erstens wurden immer noch schneller Treibhausgase ausgestoßen, als die Natur in derselben Zeit abbauen könnte, d.h. ihre Konzentration nahm zu. Und zweitens, selbst wenn der Ausstoß von Treibhausgasen vollständig gestoppt worden wäre, hätte ein merklicher Abbau ihrer aktuellen Konzentration auf eine Konzentration z.B. in den 70-er gedauert - Jahrzehnte bis Jahrhunderte gedauert.

Bei den anthropogenen Treibhauswolken ist das aber anders. Die sind schon nach ca. 2 Monaten zu 50% abgebaut. Schrumpfung des Flugverkehrs macht sich schnell bemerkbar. Leider macht sich der Anstieg noch schneller bemerkbar.

Tatsächlich ist 2020 auch der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen und Aerosolen wegen der Lockdowns und des eingeschränkten Reiseverkehrs deutlich gesunken. .


Siehe oben, Emissionen sind in diesem Zusammenhang unwichtig. Es geht um ihre KONZENTRATION; wie natürlich auch bei den Treibhauswolken.

Doch Klimaforscher der Universität Köln sehen keine nachhaltigen Auswirkungen: Der Rückgang der Emissionen durch die weltweiten Covid-19-Lockdowns sei sowohl vom Ausmaß als auch von der Dauer her zu gering gewesen, um einen signifikanten Einfluss auf das globale Klima zu haben, heißt es in einer Presseerklärung.


Es konnte ja auch logischerweise nicht anders erwartet werden, sofern man sein Augenmerk auf die Treibhausgase lenkt.

Grundlage für die Aussage ist eine neue Studie von einer Gruppe von 49 internationalen Forschern, an der auch Professor Stephanie Fiedler vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität Köln mitgewirkt hat.


Jetzt nenne mir EINEN, der kein Schwachkopf ist und trotzdem eine andere Entwicklung aufgrund der Treibhausgase vorausgesagt hat.

Es hat aber eine andere Entwicklung gegeben. Die Globaltemperatur hat um 0,51°C abgenommen und die Eismassen an den Polen haben zugenommen. Erkennst du das jetzt als Tatsache an?

Und diese Entwicklung fand nicht nur gegen den Trend bzgl. der Treibhausgase statt, sondern auch gegen den Trend der Gesamtabstrahlung der Sonne und gegen den Trend der Meeresströmungen. Erkennst du das jetzt als Tatsache an?

Also stelle ich auch dir die Frage: Wenn die Abkühlung nicht am zeitweisen Einbruch des Flugverkehrs gelegen hat, woran hat es deiner Meinung sonst gelegen?

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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 29 Dez 2021 08:33 #98413

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Sieh dir mal an in welchem Monat Mikys Graphik stoppt

Das hat damit, was die Grafik aussagt bezüglich Deiner Behauptungen, nichts zu tun. Die Grafik weist nach, dass Betrachtungen über kurze Zeiträume von einem oder zwei Jahren, wie Du sie gemacht hast, nicht zulässig sind zur Beurteilung der Temperatursteigerung durch den anthropogenen Treibhauseffekt. Das Jahr 2021 ist noch nicht zu Ende, aber wird mit großer Wahrscheinlichkeit das sechstwärmste Jahr seit Wetteraufzeichnung. Damit wären dann die 8 wärmsten Jahre seit Wetteraufzeichnung die letzten 8 Jahre. Von Abkühlung in den Zeiträumen, die man berücksichtigen muss, keine Spur.

Also Fakt ist, mit den von mir geposteten Links nachgewiesen, dass die Temperatur im Jahr 2021 stets DEUTLICH unter dem Monat des Vorjahres lag, und dies gemäß NSSTC und NOAA. Lediglich der Juli 2021 war gemäß NOAA um 0,01°C wärmer als der Juli 2020. Gemäß NSSTC aber um 0,11°C kälter. Nimmt man also das Mittel aus beiden Messungen war er um 0,06°C kälter, als der Monat des Vorjahres!

Fakt ist, dass 0,06°C alles andere als "DEUTLICH" sind, ja sogar innerhalb der Unsicherheitsgrenzen der einzelnen Methodik zur Bestimmung der globalen Temperatur liegen, und deutlich unter dem Unterschied zwischen den Methodiken. Fakt ist ebenso, dass selbst größere Unterschiede nichts aussagen können bezogen auf längere Zeiträume, die man betrachten muss, wie aufgezeigt.

Bekanntlich hatte der Flugverkehr

Seit 1980 hatten wir 11 Male innerhalb der Temperaturkurve kältere Jahre als vorher. Passt nicht wirklich zum Flugverkehr. Ebenso nicht das, was der Flugverkehr bewirken kann. Dazu hatte ich eine Studie angeführt, die das im Detail belegt. Du bist auf die Fakten nicht eingegangen.

meteo.plus/abstrahlung-der-sonne-tsi.php

Und wieder die Seite, die plagiiert, bzw. noch schlimmer, das Plagiat mit eigenem Copyright versieht, anstatt die den Daten zugrunde liegende Studie zu zitieren, die zu anderen Schlüssen kommt, wie Dir schon einmal gezeigt ( Link ). Auch die Frage, was das soll, bist Du nicht eingegangen, sondern zitierst immer wieder diese Webseite eines Autors, seines Zeichens Geograf, der schon durch Kommentare bei EIKE aufgefallen ist.

Und die wichtigste Meeresströmung steht auch im Zyklus `warm´.
meteo.plus/amo-index.php

Die AMO ist aber in diesem Fall gar nicht die wichtigste Meeresströmung, sondern das, was hinter La Niña steckt, schon das zweite Mal innerhalb der letzten zwei Jahre. Überhaupt, die AMO - "Deine" Seite verbreitet auch da Dinge, die durch neuere Ergebnisse ohne weiteren Kommentar einfach nicht haltbar sind.
Klimapendel war vielleicht nur Täuschung

Infos Polareis:
meteo.plus/news-klima-meereisbedeckung-n...-zu-oktober-2021.php

Die Bedeckung der Meere mit Eis nimmt wieder zu. Ob dieser Trend lang­fristig an­halten wird, ist aber noch nicht klar.

Ach da wieder eine ziemliche Irreführung, denn die Meereisbedeckung allein sagt über die entscheidende Masse gar nichts aus. Im Gegenteil, Erwärmung des Wassers und geänderte Niederschläge führen zu einer größeren Ausdehnung bei kleinerer Dicke. Was Deine Seite auch nicht verschweigt:

Auch wenn die Dicke des Meereises sicherlich noch nicht den Werten früherer Jahrzehnten entspricht

Du hast aber von "Masse" geschrieben, deshalb mein Hinweis darauf.

Ein weiterer Hinweis von mir ging in Richtung Meereis/Landeis. Denn nur letzteres trägt maßgeblich zur Erhöhung des Meeresspiegels bei, und das schmilzt mehr ab denn je. Dass in einzelnen Zonen durch zyklische Strömungsunterschiede Gletscher auch zeitweise anwachsen, ist ansonsten eine bekannte Tatsache. Hat aber nichts mit dem globalen Wandel zu tun. Sich nur auf Meereis zu beziehen und das Landeis außer Acht zu lassen, ist auch Irreführung. In diesem Sommer gab es beispielsweise in Grönland durch Rekordtemperaturen eine massive Eisschmelze. Auch neuere Untersuchungen bestätigen den Trend. Nur ein Beispiel von vielen Studien, das inbesondere die Variabilität genauer betrachtet.

Increased variability in Greenland Ice Sheet runoff from satellite observations
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Rückgang des Golfstroms - Untergang oder Rettung für Europa? 29 Dez 2021 11:07 #98417

Einen inhaltlichen Schiedsrichter kann ich nicht spielen. Die Frage ist, gibt es eine einfache (für uns gangbare) Möglichkeit herauszufinden, ob der Flugverkehr der Hauptverantwortliche für die aktuelle Klimaerwärmung ist. Die Möglichkeit, einfach mal 3 Jahre den Flugverkehr testhalber einzustellen, haben wir ja nicht.

Ich denke da beispielsweise an Messungen der von der Erde emittierten/reflektierten Strahlung. Wenn es hierfür ein frequenzabhängiges Refelektions-Spektrum gibt, dann müsste man dem entnehmen können, ob der Flugverkehr die Hauptursache ist.

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