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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 15 Okt 2022 21:23 #109711

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Gezeitenkraftwerke sind die einzige sichere Lösung in Zeiten in denen die Anzahl von Vulkanausbrüche die Wissenschaftler beunruhigt.


Gezeitenkraftwerke haben ziemlich negative ökologische Folgen, siehe z.B. de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk


Ich denke das wind und Wasser Energie sicherer sind. nehmen wir an das die Erderwärmung nicht nur Auswirkung auf das Eis hat sondern auch auf den Erdboden und das dies eine Auswirkung auf die Häufigkeit von Vulkanausbrüchen hat. Ein Ausbruch wie der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im Jahr 1815 löst eine globale Naturkatastrophe aus. 1816 gilt als das Jahr ohne Sommer in ganz Europa. Was wäre dann mit Sonnenenergie?. Wieder schnell umbauen? Wind und Wasser wären meiner Meinung nach kreisen sicherer.

Ich dachte auch eher an so etwas.


Die Dinger sind mit seilen über einen Generator am Grund befestigt.

Die Können auch direkt am Boden befestigt werden und Ventilatoren tragen.

Oder so etwas :

nullius in verba

"Essentially all models are wrong, but some are useful." George E.P. Box

"Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, warum können wir dann 1000 Bilder zum gleichen
Thema malen?" Pablo Picasso (1881-1973)

"Zu nah an der Wahrheit, Zu nah am Leben, Zu penetrant um Ignoriert zu werden." Böhse Onkelz (1996)

Only This eXist. OTX = Quant = Römisches Dodekaeder = real Atom

Quantenwelt = Kosmisches Feld(Äther = RaumZeit = Vakuum)

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 06:56 #109729

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Um die Öffentliche Diskussion mal anzufachen. Redet hier drüber. Hat meiner Meinung nach Mundpropaganda verdient.

nullius in verba

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Letzte Änderung: von aHaBotX.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 10:17 #109737

Biogas war schon immer eine Goldgrube:

media.repro-mayr.de/34/140234.pdf

Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass da zum Heizen Lebensmittel verbrannt werden. Das geht nur so lange gut, wie es Lebensmittel im Überfluss gibt. Zum Anbau braucht man Ackerflächen und energieintensiv erzeugten Dünger. Dass in 10 Jahren noch irgendwer Biogas bezahlen kann, das halte ich schon für sehr fraglich, zumal die Methode auch noch extrem uneffektiv ist.

Für den Betrieb von Biogasanlagen wird je 1 kW installierter elektrische Leistung jedes Jahr ungefähr der Ertrag von 5000m²  Silomais gebraucht. Auf der gleichen Fläche könnte man 5000m²*0.2 kW/m²=1000kW in der Spitze ernten. 

Eine 1KW-Solaranlage produziert normalerweise etwa  2,4 kWh pro Tag . Macht etwa 2,4 kWh/24h=0.1kW Dauerleistung. Dafür braucht man etwa 5m² Fläche. Bei 5000m² Fläche kommt man damit auf 100kW, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Für die Energie, die mit einem Maisfeld von 5000m² erzeugen kann, bräuchte ich also nur 500m² für die Solarpanele. Und keinen Dünger und keine Ackerfläche. Da sehe ich keine wirklichen Zukunftsperspektiven.

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 11:45 #109745

Für die Energie, die mit einem Maisfeld von 5000m² erzeugen kann, bräuchte ich also nur 500m² für die Solarpanele. Und keinen Dünger und keine Ackerfläche. Da sehe ich keine wirklichen Zukunftsperspektiven.

Bei 2 kW Dauerleistung mit einem Hektar (10000 m2) Ackerland wäre im Jahr 17.520 kWh.
10 m2 Solaranlage produziert etwa 1.000 kWh im Jahr. Zwischen den Solarpanelen muss mindestens 30 cm frei sein, dann etwa 700 Tausend kWh im Jahr. Also 40 Mal mehr Energie.

Ein Vorteil von Biogas ist so, dass es gespeichert ist. Für die Speicherung der elektrischen Energie muss man mindestens 50% der Energie verbrauchen, dann ist es 20 Mal mehr.
Aber die Berechnung ist nicht so einfach. Das Problem bei Solaranlagen sind die Investitionskosten.

FAQ Biogas
Je nach eingesetzter Kulturart und Ertragsniveau erreicht man mit einem Hektar Ackerland ca. 2 bis 2,5 kW Dauerleistung pro Jahr, bei Grünland ca. 1,3 kW.

Mit Wirtschaftsdüngern von 100 Mastrindern lassen sich etwa 10 kW Anlagenleistung lukrieren, mit Wirtschaftsdüngern von 100 Milchkühen etwa 15 - 18 kW. Die Werte variieren je nach Fütterung, Einstreu, Milchleistung und Art der Wirtschaftsdünger (Gülle oder Mist) sehr stark.

Bei Mastschweinen (Gülle) kalkuliert man mit etwa 7 kW Anlagenleistung bei 1000 Mastplätzen, bei Geflügel zwischen 3 und 6 kW bei 10.000 Tieren.

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Letzte Änderung: von Jamali.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 12:14 #109750

Für mich gehört Biogas verboten!
Es werden riesige Ackerflächen dafür benötigt.

Und es ist ein Unding, daß Nahrungsmittel mit der Energiegewinnung konkurrieren müssen!

Nahrungssicherheit sollte einen höheren Stellenwert als Energiesicherheit einnehmen!

Und was genau ist denn an Biogas grün bitte?

“ Der wichtigste Bestandteil von Biogas ist das brennbare Methan (CH4). In Abhängigkeit von den eingesetzten Substraten schwankt der Methangehalt zwischen 50 und 65 Prozent. Daneben kommt Kohlendioxid (CO2) mit einem Anteil von 35 bis 50 Prozent vor und andere Inhaltsstoffe wie Stickstoff, Wasser, Sauerstoff und Schwefelwasserstoff in geringen Konzentrationen.”

Methan wird zu was verbrannt?
“ Bei der Verbrennung von 4 Methan-Molekülen entstehen 4 Kohlenstoffdioxid-Moleküle.”

Suuuper Bilanz des Biomethans!
Der einzige Vorteil den es bringt ist, daß sich die Bauern eine goldene Nase daran verdienen!

Schon beim Gärprozess entsteht bis zu 50% CO2. Und dann nochmal mit jedem oxidierten CH4 Molekül, CO2.
Also 200% CO2!

Unsinniger geht es nicht!

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Letzte Änderung: von Materieraum.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 13:30 #109760

Aber die Berechnung ist nicht so einfach. Das Problem bei Solaranlagen sind die Investitionskosten

In dem Punkt ist das schon einfach. Ackergrundstücke und Dünger werden immer teurer und Solarpanele werden immer billiger. Eine steigende Nachfrage bei Ackerfläche führt zu höheren Preisen, weil nur endlich viel Ackerfläche verfügbar ist. Eine steigende Nachfrage bei Solarpanelen führt dagegen zu niedrigeren Preisen bei den Solarpanelen, weil man beliebig viele davon produzieren kann.

Den Schuss in den Ofen haben wir auch schon mit den Holzpellets gemacht. Die Holzpreise haben sich letztes Jahr verdoppelt. Die für Holzpellets natürlich auch. Und Holz wird alleine schon deshalb immer knapper werden, weil ständig die Wälder brennen. Die Waldfläche schrumpft.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 16 Okt 2022 17:39 #109793

Ackergrundstücke und Dünger werden immer teurer und Solarpanele werden immer billiger.

Ich bin auch für Solarzellen. Wie wäre es mit Solar Tracking?

siemens.com: Der Sonne folgen bringt Erfolg
Neben der Auswahl der richtigen Technologie ist dafür vor allem der Einsatz einachsiger oder zweiachsiger Nachführungssysteme verantwortlich, die den Ertrag von PV-Kraftwerken je nach Standort zwischen 30 und 40 Prozent steigern können.


zhaoripv.com: Dual Axis Projects



Nehmen wir an, man installiert 50 Solar-Tracker, je 20 m2, (etwa 13 m Abstand) verteilt auf einem Hektar Ackerland. Und nehmen wir an, dass die Ernteausfall nur 10% wäre. Diese Anlagen werden etwa 120 Tausend kWh im Jahr Strom erzeugen.
Ein 3-Personen-Haushalt verbraucht etwa 5000 kWh im Jahr. Also ein Hektar versorgt den Strom von 24 Haushalten. Dafür wird etwa 1,6 Millionen Hektar für die Privat-Haushalte in Deutschland benötigt. Diese Solar-Tracker sollen höher installiert werden, damit sich die Erntemaschinen einfach bewegen können.

Die Landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland lagen 2021 16,6 Millionen Hektar. Dann wäre 10% von dieser Fläche notwendig, und es würde insgesamt 1% Ernteausfall geben, wenn sie 10% wäre. Es kann sein, dass manche Pflanzen auch in Schatten gute Ernte bringen.

Solche Anlagen könnten natürlich überall, z.B. auf den Höfen, breiten Gehwegen usw. eingesetzt werden. Es wäre schon, wenn sich alle Bürger an solchen Anlagen, auch mit den staatlichen Krediten, beteiligen könnten so, dass die Menschen die keine Häuser besitzen auch Solarenergie erzeugen könnten.

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Letzte Änderung: von Jamali.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 17:10 #109852

Wenn der gesamte Strom durch Solarenergie erzeugt werden soll, dann bräuchte man sehr viele und effiziente Speichermedien. Solarenergie gibts im Sommer und nur tagsüber, den Hauptenergieverbrauch haben wir im Winter. Zudem müsste man Speicherverluste einberechnen.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 18:38 #109859

Der Mix macht es.

Im Sommer dominiert die Solarenergie.


www.energy-charts.info/charts/power/char...h&month=06&year=2022
energy-charts.info/charts/price_spot_mar...1&year=2022&month=06

Im Winter dominiert die Windenergie.


www.energy-charts.info/charts/power/char...h&month=01&year=2022
energy-charts.info/charts/price_spot_mar...1&year=2022&month=01

Beides noch stark ausbaufähig. Es ist aber jetzt schon so, dass bei viel Wind der Strompreis an der Börse auch schon einmal auf 0 geht. Damit kann man im Gegensatz zu dem bisschen Atomstrom tatsächlich den Strompreis senken, wenn man mit dem Ausbau einmal in die Gänge kommt.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 18:38 #109860

Wenn der gesamte Strom durch Solarenergie erzeugt werden soll, dann bräuchte man sehr viele und effiziente Speichermedien. Solarenergie gibts im Sommer und nur tagsüber, den Hauptenergieverbrauch haben wir im Winter. Zudem müsste man Speicherverluste einberechnen.

Ja richtig. Die Lösung wäre Wind- und Sonnen-Energie und ausreichende Speichermedien.
Ein Großteil des Energiebedarfs muss auf jedem Fall als Wasserstoff importiert und gespeichert werden. Das kann das System mehr Stabilität bringen. Die Wind- und Sonnenenergie sollen möglichst nur in Akkus gespeichert und/oder, auch als Export, verbraucht werden, damit es wenig Speicherverluste geben kann.
Dazu wäre eine europäische Lösung interessant. Z.B. gibt es in Spanien auch im Winter viele Sonnenstunden.

Leistungsschwankungen der Windkraft und Photovoltaik gleichen sich aus



PS: Pferdefuss war eine Sekunde schneller.

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Letzte Änderung: von Jamali.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 18:52 #109861

Solarenergie gibts im Sommer


Das stimmt so pauschal nicht. Bei uns ist zwischen April und September der Ertrag sehr gut, auch an eher regnerischen Tagen wird unser Speicher voll. Unsere Anlage hatte letztes Jahr sogar von Mitte Februar bis Mitte November einen guten Ertrag, und das ist nach meinem Eindruck zumindest bei modernen PV-Anlage keine Seltenheit, zumindest in unserem Bekanntenkreis war das bei allen der Fall. Der Unterschied in dieser Zeit liegt vor allem darin, wie viel wir ins Netz einspeisen und hin und wieder noch, wie voll der Speicher wird. Aber selbst in der restlichen Zeit kommt noch einiges bei rum, wie man so schön sagt... Moderne Panels holen auch aus diffusem Licht noch einiges raus.
The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 20:18 #109867

@Jamali

Alles soweit richtig was du schreibst.

“ Ja richtig. Die Lösung wäre Wind- und Sonnen-Energie und ausreichende Speichermedien.
Ein Großteil des Energiebedarfs muss auf jedem Fall als Wasserstoff importiert und gespeichert werden. Das kann das System mehr Stabilität bringen. Die Wind- und Sonnenenergie sollen möglichst nur in Akkus gespeichert und/oder, auch als Export, verbraucht werden, damit es wenig Speicherverluste geben kann.”

Richtig angestellt, müssen wir eine Überproduktion an Strom generieren. Diesen Überhang speichern wir nicht in Batterien, sondern in Form von Wasserstoff, durch Elekrolyse aus dem Zuviel an Strom.

Dieser kann an Dunkelflauten Tagen eingesetzt werden.

Das wäre dann wirklich eine runde und saubere Sache.

Jede Form von Speicher hat natürlich Verluste, aber das kann man nunmal nicht ändern.

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 17 Okt 2022 21:39 #109870

Diesen Überhang speichern wir nicht in Batterien, sondern in Form von Wasserstoff, durch Elekrolyse aus dem Zuviel an Strom.

Wasserstoff als Speicher kann viele Vorteile haben.
- Man könnte in jedem Dorf, Stadtteil usw. einen kleinen Wasserstoff-Speicher und -Kraftwerk bauen. Die ungenutzte Energie durch Solarzellen können als Wasserstoff lokal gespeichert oder wenn benötigt in Strom umgewandelt werden. Große Kraftwerke sind Sicherheitspolitisch problematisch.
- Der Treibstoff für schwere Fahrzeuge, Flugzeuge usw. könnte Wasserstoff werden.
- Er kann von den Ländern mit viel Sonne importiert werden.
- Sogar Produktion auf Meeren und Ozeanen vorstellbar.

bmbf.de: Wissenswertes zu Grünem Wasserstoff
8. Wie effizient ist die Herstellung von Grünem Wasserstoff?
Es ist davon auszugehen, dass die Effizienz von serienmäßig hergestellten Elektrolyseuren zur Wasserstoff-Herstellung bei rund 70 Prozent liegen wird. Das heißt: Rund 70 Prozent der Energie, die für die Elektrolyse aufgewendet wird, wird auch in Wasserstoff gebunden. Allerdings sind derartige Elektrolyseure derzeit noch nicht am Markt verfügbar. Das Wasserstoff-Leitprojekt H2Giga arbeitet daran, die Produktion von Elektrolyseuren überhaupt erst aufs Fließband zu bringen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Materieraum

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 18 Okt 2022 19:13 #109902

Bei Wasserstoff hat man das Problem, dass das sehr flüchtig und diffusionsfreudig ist. Damit ist es nicht so einfach, Wasserstoff ohne größere Verluste zu speichern oder zu Transportieren.
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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 18 Okt 2022 20:43 #109908

Bei Wasserstoff hat man das Problem, dass das sehr flüchtig und diffusionsfreudig ist. Damit ist es nicht so einfach, Wasserstoff ohne größere Verluste zu speichern oder zu Transportieren.


Das sind eher Detailfragen. Verflüssigt man H2 unter hohem Druck, musst du eh starkwandige Behältnisse wählen.
Dann sollte die Diffusion auch mit ausgeschlossen werden.

Es gibt ja schon Fahrzeuge, die mit Wasserstoff fahren. Scheinbar wurde dieses Problem also schon gelöst…

In Hamburg fahren Busse schon damit.

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Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 18 Okt 2022 21:28 #109909

Bei Wasserstoff hat man das Problem, dass das sehr flüchtig und diffusionsfreudig ist. Damit ist es nicht so einfach, Wasserstoff ohne größere Verluste zu speichern oder zu Transportieren.

Ja, wie es aussieht, ist das Hauptproblem bei der Wasserstoffspeicherung die Effizienz.
Ich denke, es hängt aber von der Anwendung ab.

Die Kosten sind heute bei Elektroautos, Benziner und Wasserstoff-Fahrzeuge etwa gleich. Beim Haushaltsstrom sind die Kosten bei Elektroautos 40% günstiger. In der Zukunft werden wahrscheinlich die Strompreise günstiger werden.

10. Juni 2022: Wasserstoff tanken wird teurer: Preis steigt von 9,50 auf 12,85 €
"Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 0,8 kg/100 km liegen die Wasserstoffkosten nun bei 10,28 Euro/100 km, so H2 Mobility. Mit Benzin oder Diesel und einem angenommen Verbrauch von 6,6 Litern und Spritkosten von 1,90 Euro werden dagegen 12,54 Euro fällig. Bei einem Elektroauto mit einem Verbrauch von 19 kWh/100 km fallen dagegen bei einem Strompreis von 59 Cent je kWh Stromkosten von 11,21 Euro an. Anmerkung am Rande: Bei Ionity kostet eine Kilowattstunde sogar 79 Cent, Haushaltsstrom ist mit durchschnittlich etwa 32 Cent aber deutlich günstiger."

Als Speichermittel bleibt der Wasserstoff nicht lange in Tanks. Meine Vorstellung, wenn er nur als Speichermedium verwendet wird: Nehmen wir an, es gibt um einen Tank einen weiteren Behälter. Der Wasserstoff entweicht aus dem inneren Tank in den äußeren Behälter. Er wird aber sofort oder in einigen Stunden zur Energiegewinnung verwendet, was Abends der Fall ist, oder wieder in den Tank georesst. Dadurch verringert sich die eventuellen Verluste.
Beim Transport mit den Schiffen wird es etwa 30% entweicht.

Es gibt Forschungen um die Speicherverluste abzusenken. Folgende habe ich gefunden (Über die Effizienz haben sie nichts geschrieben.):
fraunhofer.de: Wasserstoff aus Methanol gewinnen

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Letzte Änderung: von Jamali.

Öffentliche Diskussionen über Klima eingeschlafen 19 Okt 2022 07:26 #109912

Es gibt Forschungen um die Speicherverluste abzusenken. Folgende habe ich gefunden (Über die Effizienz haben sie nichts geschrieben.):
fraunhofer.de: Wasserstoff aus Methanol gewinnen

Das wäre ein echter Schildbürgerstreich . Längere Transporte werden wahrscheinlich in Form von Ammoniak erfolgen.

Beim Auto gibt es da anscheinend keine Probleme:

Die heute im kommerziellen Einsatz befindlichen Drucktanks entsprechen allen Sicherheitsanforderungen der Fahrzeughersteller[5] und sind vom TÜV abgenommen.[6] Der immer wieder genannte Schwund durch Diffusion ist und war noch nie ein tatsächliches Problem, da die relative Verlustmenge theoretisch zwar höher ist als bei anderen Gasen, jedoch praktisch keinerlei Relevanz hat, da die Mengen extrem gering sind.[7][8]
de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeiche...sserstoffspeicherung

Ansonsten dürfte man mit Wasserstoff betriebene Autos auch nicht in Tiefgaragen parken. Da könnte ansonsten das gleiche passieren, wie damals in Fukushima.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.
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