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Gletscherabbruch in der Antarktis 27 Feb 2021 09:19 #81224

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Hab heute eine Nachricht von den Antartkisforschern gelesen, die bedenklich stimmt.

Ein Eisschild, doppelt so groß wie Österreich schmilzt in deutlich erhöhter Geschwindigkeit. Ein Satellitenbild zeigt, dass an den Rändern erhebliche Abbrüche erfolgen.

Die beunruhigende Aussage war die, dass beim Abbrechen des Eisschildes und dem darauffolgenden Schmelzen, der Meeresspiegel um einen Meter steigt.
Deshalb hat der Eisschild auch den Namen Schicksalsgletscher bekommen.
Ja, kein Witz. Die Forscher nennen ihn tatsächlich so.

Thomas

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Gletscherabbruch in der Antarktis 24 Mär 2021 06:11 #82293

Moin Thomas

Ach du lieber Scholli! Das stimmt mich sooo traurig und nachdenklich.
Wie lange soll denn das noch so weiter gehen?!

Hast du per Zufall noch den Link zum Artikel?
Ich würde ihn unglaublich gerne lesen.

Danke dir und liebe Grüße Eli

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Gletscherabbruch in der Antarktis 24 Mär 2021 07:30 #82294

Moin Eli,

wenn Du im Netz mit dem Stichwort "Thwaites Gletscher" auf die Suche gehst, wirst Du etliche Artikel zu dem Thema finden.
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)

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Gletscherabbruch in der Antarktis 25 Mai 2021 13:16 #84912

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Ein Eisschild, doppelt so groß wie Österreich schmilzt in deutlich erhöhter Geschwindigkeit. Ein Satellitenbild zeigt, dass an den Rändern erhebliche Abbrüche erfolgen. Die beunruhigende Aussage war die, dass beim Abbrechen des Eisschildes und dem darauffolgenden Schmelzen, der Meeresspiegel um einen Meter steigt.

Sind die jetzt in Europa herrschenden kühlen Temperaturen bereits die Auswirkung der durch das Schmelzen verursachten "Südströmung"?
Sprich, landet der warme Golfstrom bereits jetzt schon bei der Westküste Afrikas und wir bekommen schon den kalten Labratorstrom zu spüren?
Oder sind die derzeitig kalten Westströmungen "noch" eine Auswirkung des "schwankenden Klimas"?
MfG
WL01

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Gletscherabbruch in der Antarktis 25 Mai 2021 15:54 #84932

Sind die jetzt in Europa herrschenden kühlen Temperaturen bereits die Auswirkung der durch das Schmelzen verursachten "Südströmung"?
Sprich, landet der warme Golfstrom bereits jetzt schon bei der Westküste Afrikas und wir bekommen schon den kalten Labratorstrom zu spüren?
Oder sind die derzeitig kalten Westströmungen "noch" eine Auswirkung des "schwankenden Klimas"?


Man sollte zwischen Wetter und Klima unterscheiden. Nach meinem Verständnis muss man einige Jahre mitteln, um Klimaveränderungen feststellen zu können. Zudem erfährt ja jeder nur das Wetter an einem Ort, was immer nur ein eingeschränktes Bild ist.

Zudem gibt es globale Oszillationen (z.B. El Nino, La Nina), die sich in jedem Jahr auf unser Wetter auswirken.
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Gletscherabbruch in der Antarktis 25 Mai 2021 17:32 #84946

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Hab heute eine Nachricht von den Antartkisforschern gelesen, die bedenklich stimmt.

Ein Eisschild, doppelt so groß wie Österreich schmilzt in deutlich erhöhter Geschwindigkeit. Ein Satellitenbild zeigt, dass an den Rändern erhebliche Abbrüche erfolgen.

Die beunruhigende Aussage war die, dass beim Abbrechen des Eisschildes und dem darauffolgenden Schmelzen, der Meeresspiegel um einen Meter steigt.
Deshalb hat der Eisschild auch den Namen Schicksalsgletscher bekommen.
Ja, kein Witz. Die Forscher nennen ihn tatsächlich so.

Thomas


Hallo
Auch am anderen Ende der Erde - www.spektrum.de/news/eisschmelze-groenla...rreicht-sein/1874647
Kurzfassung: Im Jahre 3000 könnte Grönland eisfrei sein - the point of no return scheint erreicht zu sein. Aber, genauso gut könnte der Prozess des immer schnelleren Abschmelzens auch wieder umkippen - siehe Text, Chaotisches System.

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Gletscherabbruch in der Antarktis 11 Aug 2021 07:16 #89647

ein Eisschild oder Eisberg ganz egal welche Größe er hat, schwimmt ja bereits im Wasser. Dabei verdrängt er mit seiner Masse Wasser. Gefrorenes Wasser hat ein höheres Volumen als flüssiges Wasser. Die größte Dichte hat Wasser bei 4° Celsius. Ab da dehnt es sich aus wenn es kälter wird, je kälter um so mehr dehnt sich das Wasser aus. Also das ist ganz einfache Physik.

Du kannst es selbst ausprobieren. Nimm ein Glas Wasser, lege ein paar Eiswürfel rein und lass sie schmelzen. Du wirst feststellen das sich der Wasserspiegel nicht ändert.
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Gletscherabbruch in der Antarktis 11 Aug 2021 07:42 #89651

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Stimmt.
90% der Masse eines Eisberges ist bereits im Wasser und verdrängt dort Volumen.
Die restlichen 10% die aus dem Wasser ragen, sind exakt der Anteil, der sich durch die geringere Dichte des Eises gegenüber Wasser ergibt.
Das Abschmelzen von Eisbergen ergibt folglich keinen Anstieg des Meeresspiegels.
Das Problem hingegen ist das Abschmelzen der Eispanzer auf dem Festland, da ja diese Massen derzeit nicht das Wasser verdrängen, sondern dann zusätzlich hinzukommen.
Zusätzlich zu dieser zusätzlichen Wasser-Masse kommt dann aber auch die (theoretische) Überlegung, dass sich die Landmasse durch das geringere Gewicht etwas heben wird und somit auch Wasser verdrängt.

Schlussfolgerung:
Nicht das Abschmelzen von Eisbergen ist das Problem, sondern das Abschmelzen der Eispanzer auf dem Festland!
MfG
WL01
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Letzte Änderung: von wl01.

Gletscherabbruch in der Antarktis 11 Aug 2021 08:21 #89653

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Stimmt.
90% der Masse eines Eisberges ist bereits im Wasser und verdrängt dort Volumen.
Die restlichen 10% die aus dem Wasser ragen, sind exakt der Anteil, der sich durch die geringere Dichte des Eises gegenüber Wasser ergibt.
Das Abschmelzen von Eisbergen ergibt folglich keinen Anstieg des Meeresspiegels.
Das Problem hingegen ist das Abschmelzen der Eispanzer auf dem Festland, da ja diese Massen derzeit nicht das Wasser verdrängen, sondern dann zusätzlich hinzukommen.
Zusätzlich zu dieser zusätzlichen Wasser-Masse kommt dann aber auch die (theoretische) Überlegung, dass sich die Landmasse durch das geringere Gewicht etwas heben wird und somit auch Wasser verdrängt.

Schlussfolgerung:
Nicht das Abschmelzen von Eisbergen ist das Problem, sondern das Abschmelzen der Eispanzer auf dem Festland!


Guten Morgen wl01 & Timelord!
Liebe Foristen!

Könnt ihr beurteilen/ausrechnen, wieviele Meter die Meeresspiegel in den nächsten 100 Jahren ansteigen werden (durch die Abschmelze der Eispanzer auf dem Festland) - im Vergleich, vor der Abschmelze der letzten Eiszeit, die vor ca. 20 000 Jahren einsetzte, waren die Level 130m niedriger (und der Mensch erkundete die gesamte Erde leichter?
Unverständlich finde ich auch, dass Dubai im großen Stil künstliche Inseln baut - Palm Islands? Sie müssen doch wissen, dass das zig Milliarden Projekt M.O.S.E. nicht finanziert worden wäre, wenn den Venizianern nicht das Wasser oft bis zum Knie... usw.
Sonnigen Tag! (in Berlin kühl und Regen, Regen, Regen) Mondlicht

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Gletscherabbruch in der Antarktis 11 Aug 2021 19:44 #89681

Ich denke nicht, dass heute wirklich jemand vorhersagen kann, wie stark der Meeresspiegel in den nächsten 80 Jahren steigen wird. Dafür gibt es viel zu viel Unbekannte, vom zukünftigen menschlichen Verhalten bis hin zu Unsicherheiten in den Klimamodellen. Wir können denke ich nur eine Tendenz angeben, die dass der Meeresspiegel steigen wird.
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Gletscherabbruch in der Antarktis 22 Sep 2021 10:58 #92848

Könnt ihr beurteilen/ausrechnen, wieviele Meter die Meeresspiegel in den nächsten 100 Jahren ansteigen werden (durch die Abschmelze der Eispanzer auf dem Festland)

Aktuell ist der Anstieg 3 mm pro Jahr, wären also 30 cm in 100 Jahren. Pessimistische Voraussagen bewegen sich in der Größenordnung 3 m.

Unverständlich finde ich auch, dass Dubai im großen Stil künstliche Inseln baut - Palm Islands?

Die rentieren sich schneller als in 100 Jahren, insofern muss man da auf eine Meeresspiegelerhöhung keine Rücksicht nehmen. Wenn unbedingt nötig kann man ja sagen wir in 50 Jahren immer noch die Insel um 3 m erhöhen und die 1. Etagen der Häuser zum Erdgeschoss machen.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.
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Letzte Änderung: von Schmelzer. Grund: Quoting korrigiert

Gletscherabbruch in der Antarktis 22 Sep 2021 19:26 #92952

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Aktuell ist der Anstieg 3 mm pro Jahr

3.7 mm.

IPCC, Climate Change 2021 - The Physical Science Basis, A.1.7

Global mean sea level increased by 0.20 [0.15 to 0.25] m between 1901 and 2018. The average rate of sea level rise was 1.3 [0.6 to 2.1] mm yr–1 between 1901 and 1971, increasing to 1.9 [0.8 to 2.9] mm yr–1 between 1971 and 2006, and further increasing to 3.7 [3.2 to 4.2] mm yr–1 between 2006 and 2018 (high confidence). Human influence was very likely the main driver of these increases since at least 1971.


Die Beschleunigung des Anstiegs ist das Bemerkenswerte.
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Gletscherabbruch in der Antarktis 22 Sep 2021 19:34 #92957

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Aktuell ist der Anstieg 3 mm pro Jahr

3.7 mm.

IPCC, Climate Change 2021 - The Physical Science Basis, A.1.7

Global mean sea level increased by 0.20 [0.15 to 0.25] m between 1901 and 2018. The average rate of sea level rise was 1.3 [0.6 to 2.1] mm yr–1 between 1901 and 1971, increasing to 1.9 [0.8 to 2.9] mm yr–1 between 1971 and 2006, and further increasing to 3.7 [3.2 to 4.2] mm yr–1 between 2006 and 2018 (high confidence). Human influence was very likely the main driver of these increases since at least 1971.


Die Beschleunigung des Anstiegs ist das Bemerkenswerte.


Danke, Schmelzer und Miky.

PS
Vor 18 000+- Jahren, am Ende der Eiszeit sollen die Meere 80-120m flacher gewesen sein und die Menschen bewanderten und eroberten die Welt auf dem Landweg.

Das spätestens seit der Industrialisierung die Schmelze beschleunigt wird, also z.T. menschengemacht ist, sagt mir schon der normale Menschenverstand, darüber will ich nicht mehr sprechen, es gibt zwei sich konträr gegenüberstehende Gruppen - wahrscheinlich - auch bei diesem Thema.


Guten Tag,
Mondlicht

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Gletscherabbruch in der Antarktis 23 Sep 2021 02:02 #93006

Das spätestens seit der Industrialisierung die Schmelze beschleunigt wird, also z.T. menschengemacht ist, sagt mir schon der normale Menschenverstand, darüber will ich nicht mehr sprechen, es gibt zwei sich konträr gegenüberstehende Gruppen - wahrscheinlich - auch bei diesem Thema.


Mag sein, ich bin da jedenfalls in keiner, weil mir die Frage menschenverursacht oder nicht völlig egal ist. Dass sich menschliches Verhalten katastrophal auf die Umwelt auswirken kann, weiß man ja seit der Antike, und ich persönlich seit meiner Kindheit an der Saale, wo man angesichts der Schaumkronen, die da vorbeischwammen, nicht mal als Kind eine Warnung brauchte dass man da besser nicht badet.

Was mich aktuell stört ist die einseitige Medienberichterstattung. Schon mal eine Sendung zum Klima gesehen, wo einfach so mal die positiven Aspekte der Klimaerwärmung betrachtet werden? Wenn da überhaupt mal ein solcher Aspekt erwähnt wird, dann immer nur mit einem großen AAAAAABERRRRRR.

Und bei der Betrachtung dessen, was man dagegen tun kann, gibt es immer nur eine einzige Möglichkeit: CO2 Ausstoß reduzieren, und das radikal auf Null. Also die einzige Maßnahme dagegen, die nur eine Weltregierung hinkriegen könnte, die deshalb unbedingt nötig ist, und wenn das nicht passiert, sind wir zum Tode durch Hitze verurteilt. Oder so sehen es zumindest einige der FFF-Hüpfer die in dieser Welt aufwachsen. Gegen diese einheitliche Mediendarstellung habe ich was. Meine Punkte sind die, wo diese Darstellung falsch ist. Also erstmal das Verschweigen der positiven Aspekte - die Welt ist ja, wie man leicht sehen kann, noch deutlich kälter als das, was die für die Menschheit obtimale Temperatur wäre. Dann das völlige Verschweigen all dessen, was man auf der Basis von jahrhundertealten Technologien sowieso machen kann und was für die allermeisten Probleme völlig ausreichend wäre, selbst wenn man die pessimistischsten Szenarien nimmt. Klar, wenn wir in Berlin plötzlich Mittelmeerklima kriegen, und trotzdem weiter genau dasselbe anbauen wie heute, geht das nicht gut. Man sollte da schon besser das anbauen, was im Mittelmeerklima gut wächst.

Und wenn der Wasserspiegel steigt, egal ob nun 3mm oder 3cm pro Jahr wie in pessimistischen Szenarios, kann man halt Dämme bauen. Wie das geht lernt man von den Niederlanden, die kennen die Technologie schon aus dem Mittelalter. Dämme und Windmühlen drauf für Pumpen. Wenn die Wasserpumpen dann halt mal bei Windstille still stehen stört das auch niemanden.

Und wie man Landwirtschaft in einer Gegend betreibt, in der es einmal im Jahr oder auch nur alle zwei Jahre sporadischen Superstarkregen gibt, der alles überschwemmt, weiß man auch. Auch da helfen Dämme, die all das Wasser einfach nur speichern. Wenn es davon genug gibt, dann füllen die auch das Grundwasser, und da kommt man dann überall mit Brunnen ran. Wenn das in einer so flachen Gegend ist, dass da Dämme nichts bringen, muss man sie schlimmstenfalls halt ausschachten. Und das ausgeschachtete Zeug kommt neben die Ausschachtung, einmal als Damm, und dann halt als Basis auf der man Gebäude baut für die das Hochwasser dann keine Gefahr mehr ist. Die höhere Volatilität der Niederschläge ist also auch kein Problem, welches man nicht lokal mit Uralttechnologie (und damit auch billig genug) lösen könnte. Mehr Niederschlag ist hingegen gut. Mehr Bewölkung übrigens auch, es gleicht die Temperatur über Tag und Nacht an und vermindert somit unangenehme Temperaturspitzen.
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Gletscherabbruch in der Antarktis 23 Sep 2021 03:50 #93008

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Das spätestens seit der Industrialisierung die Schmelze beschleunigt wird, also z.T. menschengemacht ist..


Mag sein, ich bin da jedenfalls in keiner, weil mir die Frage menschenverursacht oder nicht völlig egal ist. Dass sich menschliches Verhalten katastrophal auf die Umwelt auswirken kann, weiß man ja seit der Antike, und ich persönlich seit meiner Kindheit an der Saale, wo man angesichts der Schaumkronen, die da vorbeischwammen, nicht mal als Kind eine Warnung brauchte dass man da besser nicht badet.
Was mich aktuell stört ist die einseitige Medienberichterstattung. Schon mal eine Sendung zum Klima gesehen, wo einfach so mal die positiven Aspekte der Klimaerwärmung betrachtet werden? Wenn da überhaupt mal ein solcher Aspekt erwähnt wird, dann immer nur mit einem großen AAAAAABERRRRRR.


Danke für deine ausführliche Antwort, die ich nachempfinden kann. Mir hilft, nur ausgewählte Informationsquellen zu nutzen, gerne nature.com science.com spektrum.de Dokumentationen auch Youtube u.a. - das ist auf dieses Thema bezogen gemeint. Politische Informationen beziehe ich natürlich nicht aus genannten Seiten bzw. nur am Rand.

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