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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 18 Feb 2020 21:05 #63839

  • Thomas
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Hallo zusammen,

am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDLI) referierte der Ex - Astronaut Thomas Reiter über Satellitenprogramme, die bereits im Aufbau sind oder gerade geplant sind.

A) SpaceX baut gerade eine Satellitenflotte auf, die am Ende 42.000 Satelliten umfassen soll.
b) das britische Unternehmen OneWeb mit einer Airbus Beteiligung plant 2000 Internetsatelliten ins All zu schießen
C) Amazon, mit dem gleichen Zweck plant mit 3300 Satelliten
D) Boing, gleicher Zweck, plant mit knapp 3000 Satelliten
E) Samsung, ebenfalls gleicher Zweck, plant mit 4600 Satelliten

Das sind zusammen etwa 50.000 Satelliten!

Wenn diese Pläne verwirklicht werden sollten, dann steigt die Gefahr von Kollisionen.
Damit einhergehend die Zahl der Trümmerteile.

Das ist vergleichbar mit unserem irdischen CO2 Abfall!

Mit dem Verbrennen fossiler Energieträger wird CO2 Abfall erzeugt, um die Entsorgung kümmert sich keiner!

So wird es wohl auch mit diesen Satelliten kommen.

Für die beobachtende astronomische Gemeinde ist das Unterfangen schlichtweg eine Katastrophe.

Keine BILD mehr mit längerer Belichtungszeit möglich, ohne Störung!

Reichen doch schon die vielen Flugzeuge und ihre Kondensstreifen. Und jetzt auch noch das!!!

Die Menschheit hat ein Recht auf einen ungestörten Blick in den Nachthimmel.

Jetzt zerstört der Turbokapitalismus auch noch diesen Ort der Ruhe und der Besinnung auf unser endliches Dasein.

Klimawandel, Bedrohung durch neue Viren und jetzt auch noch das!

Was soll aus uns nur werden, frag ich mich.

Thomas
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Letzte Änderung: von Thomas.

Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 19 Feb 2020 18:39 #63850

50.000 Satelliten verteilt über der ganzen Erde, da wäre der Abstand von einem zum anderen ungefähr 100 km. Wozu braucht man so ein dichtes Netz?

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 19 Feb 2020 19:33 #63852

Kann uns den Zugang zum Weltall vermiesen, wir kommen nicht mehr durch ohne beschädigt zu werden. Bleiben wir halt da und ersticken in unserem eigenem Dreck, solange bis wir alle sind und dann ist das als Sediment irgendwann im Erdmantel.
Dann kommen irgendwann Besucher und sehen den Dreck, bis dahin ist dann der ganze Weltraumschrott in unserem Orbit auch verschwunden.
Ja, was hat man diesbezüglich vor? Begrenzt man die Anzahl der Satelliten?
Eine Kettenreaktion ab einer gewissen Anzahl ist programmiert und kann man auch ausrechnen. Gibt ja auch schon Müllsammelsatelliten.
Letztens habe ich über Basel eine ganze Lichterreihe gesehen und mich gewundert was das ist. In den nächsten Tagen stand es in der Zeitung: Musks Satelliten.
Hat aber schön ausgesehen.

Gruss Marvin

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 19 Feb 2020 23:31 #63855

  • Thomas
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Vielleicht ersparen die Satellitenkaskaden des Herrn Musk dann alle Feuerwerke.

Wir sollten ihn mal fragen, ob er zum Jahreswechsel einen kosmischen Satellitenzauber am Himmel entfachen kann.

Ich kann nur darauf hinweisen, dass die Keplergesetze ihm das nicht erlauben werden.

Diese Satelliteninvasion ist nur ein neues Highlight auf dem Weg in unseren Absturz.

Wenn es mit unseren fossilen Energieträgern zu Ende geht, sind solche Spielchen auch vorbei.

Wir feiern ein Fest, das nicht mehr allzulange dauern wird.

Thomas
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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 20 Feb 2020 18:34 #63856

Ich sehe an sich die Problematik bei den Stellen, die diesen Satelliten-Wahnsinn überhaupt genehmigen.
Um die aufkommenden Probleme für die Menschheit, die die 50.000 Satelliten bereiten werden, braucht man keinen Sachverstand, das kann jedes Kind sehen, das ist kein Geheimnis.
Also sind die genehmigenden Organe zu bemängeln, und zwar weltweit.
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Letzte Änderung: von Mustafa Basaran.

Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 20 Feb 2020 21:29 #63857

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Mustafa,
Organe, die etwas genehmigen sollen, brauchen Regeln, nach denen sie sich richten können.
Also nach dem Motto: ist genehmigungsfähig oder nicht.
Der Weltraum ist ein rechtsfreier Raum, in dem jeder Staat, ja sogar jeder, der das Geld dazu hat und über die nötige Technik verfügt, tun und lassen kann, was er will.
Unsinn, Schwachsinn oder amoralisches Verhalten im Orbit wird nicht sanktioniert. Ausgenommen ist das Innere der ISS.

Solange die Raumfahrt in den Händen von Staaten lag und von Wissenschaftlern und Technikern dominiert war, solange hatte man das Gefühl, dass man dort kooperiert und meist das Sinnvolle und Machbare anstrebte.

Das Mondprogramm war natürlich ein von der Politik überlagertes Wettrennen. Aber danach trat an dessen Stelle zumeist eine internationale Kooperation.

Seit einiger Zeit kann man beobachten, dass die ISS zwar noch viele Staaten zusammenarbeiten lässt, aber dass nationale Interessen immer mehr aufblitzen.

Die Chinesen sind sehr ehrgeizig, die Inder ebenfalls, mit mäßigen Erfolg.

Die NASA erscheint im Augenblick nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Die europäischen Ariane Raketen erscheinen im Augenblick zu teuer im Vergleich zu den SpaceX Raketen zu sein.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht mehr allein die Staaten die Kontrolle über die jeweiligen Raumfahrtprogramme haben, sondern ganz speziell die Amerikaner dieses Gebiet an den freien Markt übergeben haben.

Und diese Freiheit in Kombination mit dem rechtsfreien Weltraum wird sofort gnadenlos genutzt.

Um Nachhaltigkeit, Schutz unseres Rechts auf einen ungestörten Nachthimmel, oder gar um Wissenschaft geht es jetzt nicht mehr. Hinter diesem SpaceX - Unterfangen steckt nur das reine Gewinnstreben.

Allein der Energieaufwand, um das zu installieren und die vielen hinzukommenden Nutzer auf der Erde ist enorm.

Das Klimaproblem wird dadurch wieder verschärft!

Man muss doch gar nicht über eine überdurchschnittliche Intelligenz verfügen, um diesen Zusammenhang zu sehen.

Aber warum geschieht es trotzdem?

Thomas

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 21 Feb 2020 09:41 #63864

Thomas schrieb: SpaceX baut gerade eine Satellitenflotte auf, die am Ende 42.000 Satelliten umfassen soll.

Welchen Zweck sollen denn diese 42.000 Satelliten erfüllen? Das kann ich nicht so recht herauslesen.

Vielleicht sollte man sich die übergeordnete Frage stellen:
Können wir leben, ohne das uns 42.000 Satelliten umkreisen?

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 21 Feb 2020 14:52 #63871

Kommunikationssatelliten, Musk will Telekommunikationsunternehmen Konkurrenz machen.
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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 21 Feb 2020 22:27 #63877

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PeterW,

stimme absolut zu.
Das macht er, indem er Fakten schafft, die ihm die Vorherrschaft sichern.
Er schickt Satelliten ins All, und das können die anderen nicht. Er nutzt seinen Vorteil, der ihm durch sein Unternehmen SpaceX gegeben ist, gnadenlos aus!

Dass er uns allen damit an die Karre fährt, scheint ihm offensichtlich egal zu sein.

Welche Widerstände das noch hervorbringen wird, darauf bin ich gespannt.

Thomas

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 22 Feb 2020 17:26 #63884

Wie konkurrenzfähig diese Satellitenflut gegenüber den herkömmlichen Telekommunikationsunternehmen ist, weiß ich nicht.

Das wäre nicht das erste mal, dass der "erste" sich erstmal durchsetzt. Die ersten, die das vorgemacht haben, war Microsoft.

Mit zu vielen Protesten rechne ich nicht. Die Lobby der Astronomieinteressierten ist klein. Die US-Präsidenten werden sich hinter Musk stellen und damit wird jeder Widerstand letztendlich scheitern.

Was Musk passieren könnte, wären Satellitenkollisionen. Die dadurch entstehenden Trümmer könnten weitere Satelliten treffen und weitere Trümmer verursachen.

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 22 Feb 2020 22:02 #63890

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PeterW,

Der entstehende Weltraumschrott ist jetzt schon erheblich. Der dann zu erwartende wird noch viel größer!

Die ökonomischen Interessen scheinen dieses Problem zuzudecken.

Dass es ihm bewusst ist, sicher, aber es scheint ihm egal zu sein.

Vielleicht verfügt er ja schon über eine Ausfallstatistik, die ihm sagt, wieviele Satelliten er nachschieben muss, um sein Programm nicht nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne zum Erliegen zu bringen.

Also, wenn von 42000 Satelliten jedes Jahr 1000 Satelliten verloren gehen, dann muss er jedes Jahr 1000 Satelliten hoch bringen.
Tendenz steigend!

Irgendwie hab ich den Eindruck, dass sich das Unterfangen irgendwann totläuft.

Aber der Müll dieses blödsinnigen Unterfangens bleibt dann für Jahrhunderte da oben und belastet unsere Nachkommen wieder mit unserer Hinterlassenschaft.

Ich hoffe auf eine massive Intervention der anderen raumfahrenden Weltmächte!

Thomas

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 23 Feb 2020 15:58 #63893

Thomas schrieb: Vielleicht verfügt er ja schon über eine Ausfallstatistik, die ihm sagt, wieviele Satelliten er nachschieben muss, um sein Programm nicht nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne zum Erliegen zu bringen.

Also, wenn von 42000 Satelliten jedes Jahr 1000 Satelliten verloren gehen, dann muss er jedes Jahr 1000 Satelliten hoch bringen.
Tendenz steigend!


Wenige Kollisionen dürften genügen, um den erdnahen Orbit extrem gefährlich werden zu lassen. Nach 1000 Kollisionen wäre dieser Orbit bestimmt für Staelliten tot.

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 24 Feb 2020 11:00 #63901

Wenn man sich über die zunehmende Dichte von Objekten im erdnahen Orbit unterhält, dann sollte man auch die vielen Kleinsatelliten nicht vergessen. Tausende von Cubesats, Pico-, Nano- und Chipsats sind dort unterwegs und stellen eine potentielle Gefahr für die bemannte Raumfahrt dar. Nach meiner Einschätzung ist die von diesen Miniobjekten für die Besatzungen ausgehende Gefahr eher größer als durch die größeren und damit besser kontrollierbaren Flugkörper.

Cubesat-Module haben eine genormte Größe von ca. 10 x 10 x10 cm Kantenlänge (1U), sie können zu größeren Objekten (2U, 3U, ...) zusammengesetzt werden.

Chipsats, auch Sprites genannt, sind Platinen in der Größe einer Handfläche. 100 oder mehr dieser Sprites werden in einem Cubesat in den Orbit gebracht und dort als Schwarm ausgesetzt.

Ca. 2.500 Cubesats und Nanosats kreisen derzeit im Orbit, Tendenz steigend.
Cubesats werden z.B. von Universitäten für dedizierte Forschungsprojekte designed, von Amateurfunkern, Astronomen oder anderen Interessengruppen.

Quellen:

www.nanosats.eu/
en.wikipedia.org/wiki/List_of_CubeSats
de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Cubesat-Satelliten
newatlas.com/sprite-chipsat-swarm-deployed/59994/
www.orbitalsystems.de/#products

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 24 Feb 2020 17:03 #63902

Dann wird sich das Problem der Satellitenflut über kurz oder lang selbst lösen.

Die Lichtverschmutzung wird zudem denke ich nur die Hobbyastronomen treffen. Bei den großen Profiteleskopen wird eine Software alles sich sehr schnell bewegende herausnehmen.

Was die nicht astronomisch Interessierten denken, wenn abends und morgens Lichtpunkte über den Himmel ziehen, weiß ich nicht. Vielleicht ist es ihnen egal, vielleicht finden sie es auch schön. In Großstädten sieht man ohnehin fast keinen Sternenhimmel mehr, nur noch ein paar Einzelsterne.

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 24 Feb 2020 22:13 #63904

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PeterW,

ob Plastikmüll in den Weltmeeren oder Satellitenmüll in den Umlaufbahnen, Müll bleibt Müll!

Und Müll muss sachgerecht entfernt werden.

Ich schmeiß doch meinen Müll auch nicht vor des Nachbars Gartenzaun.

Ich hol die Müllabfuhr!

Andernfalls würde ich Krieg mit meinem Nachbarn riskieren.

Das Gleiche gilt für das fossil emittierte CO2. Auch das ist Müll, das wir vor die Tür unserer Nachbarn kippen.

Wer Müll produziert, muss dafür sorgen, dass er wieder entfernt wird, nachhaltig natürlich.

Das sollte zum generellen Prinzip erhoben werden.

Wer Weltraumschrott produziert, sollte ihn wieder entfernen und wer CO2 aus fossilen Brennstoffen emittiert, sollte dieses wieder entsorgen, indem er es aus der Atmosphäre aktiv entfernt.

Wie das geht?

Naja, da gibt es bereits Technik dazu.

Also diese Satellitenflut wird über kurz oder lang zu Müll!

Und dann?

Thomas

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 15 Mär 2020 20:07 #64024

Habe heute abend über Badenweiler (nahe Freiburg) eine ganze Reihe Muskies am Himmel gesehen. Sie sind in einer Kette von West nach Ost gezogen.
Das war heute am 15. 3. gegen 20.00 Uhr. Und sie sind ziemlich im Zenit geflogen.
Es waren sehr viele und deutlich zu sehen.
Ich glaube dass die Dinger irgendwann mal eine enge Endloskette bilden.
Das ist zwar sehr interessant aber mit der Zeit wohl nicht so gut.

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 15 Mär 2020 22:44 #64026

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Das ist nur nicht so gut, das ist eine Frechheit dieses Herrn Musk oder allgemein der Amerikaner.

Den erdnahen Weltraum so zu verseuchen, nur dem Gewinnstreben geschuldet, ist eine moralische Sauerei.

Wenn ich könnte, würde ich diese Dinger alle einzeln vom Himmel holen!

Das Corona soll ihn holen!

Er scheint zu übersehen, dass ihm mittelfristig der Ausfall der Satelliten und der permanente Nachschub gehörig die Bilanz versauen wird.

Thomas
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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 22 Mär 2020 10:21 #64048

Ich habe gestern im Radio gehört, dass mehrere (bislang 3) Firmen ein tieffliegendes flächendeckendes Sat- System aufbauen möchten (werden).
Wer hat da mitzureden und das zu entscheiden?

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Satelliteninflation, eine Katastrophe für die Astronomie 07 Mai 2020 09:16 #64318

Zwischen 12.000 bis 42.000 Satelliten will SpaceX in die Umlaufbahn schicken. Einige Hundert umkreisen die Erde bereits.


Diese Zahl schockiert mich. Was wird aus der Sternbeobachtung, wenn man kleine Gucklöcher zwischen den Leuchtreihen suchen muss?
Und diese Sateilliten werden auch deswegen so massiv eingesetzt: Weil man den Onlinespielern möglichst kurze Zeiten anbieten möchte.
Jetzt dauert es ca 0.3 Sekunden für den Request dann mit den Dingern geht es schneller.
Schön!
Ich bau mir nen Superlaser und dann schiess ich :) Auch ein schönes Spiel.

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